DE1285243B - Trennvorrichtung zum Aufteilen eines Pressstranges, insbesondere aus landwirtschaftlichem Erntegut - Google Patents
Trennvorrichtung zum Aufteilen eines Pressstranges, insbesondere aus landwirtschaftlichem ErntegutInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/16—Division blocks
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- Environmental Sciences (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Trennvorrichtung zum benötigt. Das Trennwerkzeug dient ferner außer zum
Aufteilen eines aus einer Preßvorrichtung in Form ■ Abtrennen des Ballens vom Preßstrang gleichzeitig
eines Preßstranges austretenden Gutes, insbesondere als Taster zur Bestimmung der Ballenlänge und als
landwirtschaftlichen Erntegutes, in Ballen mit einem Aufzugselement zur Erzeugung der Schneidkraft. Daetwa
radial auf den Preßstrang einwirkenden Trenn- 5 durch ergibt sich eine einfache Vorrichtung, die als
werkzeug. selbständiges Aggregat an die Preßvorrichtung an-Derartige Trennvorrichtungen haben den Zweck, gebaut werden kann. Durch die im wesentlichen
das aus der Preßvorrichtung austretende und zu einem radiale Bewegung des Trennwerkzeuges vollzieht sich
fortlaufenden Preßstrang geformte Gut in Ballen auf- ferner der Trennvorgang unabhängig vom Verbleib
zuteilen, die etwa gleichmäßig groß sind und der Ver- io des jeweils abgetrennten Ballens, also unabhängig dawertung
unmittelbar zugeführt werden können. von, ob dieser sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt
Nach der USA.-Patentschrift 2 893 308 ist eine ausgestoßen wird. Der abgetrennte Ballen kann somit
Wickelvorrichtung mit einer dem Wickelraum nach- noch in einem gegebenenfalls dem Wickelraum nachgeordneten
Trennvorrichtung bekannt, deren Trenn- geschalteten Preßrohr verbleiben und erst zu einem
werkzeug radial auf den Wickelstrang einwirkt. Den 15 späteren Zeitpunkt aus diesem ausgestoßen werden.
Trennvorgang löst ein Tasthebel aus, der wiederum Auf diese Weise ergibt sich eine weitere Verfestigung
eine Eintourenkupplung einschaltet und dadurch das und Verbesserung der Formbeständigkeit des Ballens.
Trennwerkzeug mit dem Antrieb der Wickelvorrich- Eine besonders einfache Ausführungsform wird
tung verbindet. Der Tasthebel ragt zu diesem Zweck nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung davon
außen in das rohrförmige Gehäuse der Wickel- 20 durch erreicht, daß die als Spiralfeder ausgebildete
Vorrichtung hinein. Die Betätigung des Tasthebels er- Feder mit einem Ende am Trennwerkzeug und mit
folgt durch die Vorschubbewegung des Wickelstran- dem anderen Ende an einem nur in Aufzugsrichtung
ges. Um seine Ausschaltstellung einnehmen und einen der Feder drehbaren Teil befestigt ist.
neuen Trennvorgang auslösen zu können, muß der Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
jeweils abgetrennte Wickelballen sofort aus dem rohr- 25 Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
förmigen Gehäuse entfernt werden. Bei einer Reihe beschrieben. Es zeigt
von Preßvorrichtungen behalten bereits abgetrennte F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Preßvorrichtung,
Wickelballen ihre axiale Lage zum Wickelstrang je- Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht der
doch zunächst noch bei. Dies trifft insbesondere bei Trennvorrichtung in vergrößertem Maßstab,
Wickelvorrichtungen zu, bei denen der austretende 3° F i g. 3 eine Schnittansicht gemäß Linie IH-III in
Wickelstrang durch ein Preßrohr bewegt wird, in des- F i g. 2,
sen Bereich das Trennen erfolgt. Es hat sich dabei Fig. 4 eine Schnittansicht gemäß LinieIV-IV in
herausgestellt, daß die Formbeständigkeit der Wickel- F i g. 2,
bahn wesentlich erhöht werden kann, wenn der ab- F i g. 5 eine Draufsicht auf das Preßrohr der Trenngetrennte
Ballen noch im Preßrohr verbleibt und erst 35 vorrichtung gemäß F i g. 2.
nach einer gewissen Beruhigungszeit aus diesem aus- Als Ausführungsbeispiel einer Preßvorrichtung ist
gestoßen wird. Das bedeutet jedoch, daß immer ein in F i g. 1 eine Wickelvorrichtung dargestellt, wie sie
oder mehrere bereits abgetrennte Wickelballen im zum Wickeln von bahnförmigem landwirtschaftlichem
Preßrohr vorhanden sind bzw. mehrere Trenn- Erntegut verwendet wird. Diese Vorrichtung weist ein
vorgänge durchgeführt werden müssen, ehe ein 40 einachsiges Fahrgestell 1 auf, das über einen Ausleger
Wickelballen ausgestoßen wird. Für eine derartige einen Aufnehmer 2 bekannter Art und einen Rah-Arbeitsweise
ist der bekannte Tasthebel nicht geeig- men 3 trägt, auf dem die eigentliche Wickelvorrichnet.
Weiterhin erfordert der Antrieb des Trennwerk- tung 4 befestigt ist. Die Verbindung zwischen dieser
zeuges eine umfangreiche Antriebsübertragung ein- und dem Aufnehmer 2 bildet eine Zuführung 5, wähschließlich
selbständig und sehr genau arbeitender 45 rend die fertigen Wickelballen 6 auf eine Schräge 7
Kupplungen. Der Aufwand für diese Trennvorrich- gelangen und dadurch z. B. einem Ladegerät zugeführt
tungen ist somit erheblich. werden, das sie in einen nachgeschalteten Vorrats-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die behälter oder Transportwagen fördert.
Trennvorrichtung in ihrem Aufbau und ihrer Wir- Die Wickelvorrichtung 4 besteht aus zwei parallekungsweise
zu vereinfachen, wobei der Trennvorgang 50 len und mit Abstand zueinander angeordneten Walunabhängig von der Abnahme des bereits abgetrenn- zenträgern 8 und 9, die auf dem Rahmen 3 befestigt
ten Ballens erfolgen soll. sind. An den beiden Walzenträgern 8 und 9 sind auf
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- einer Kreisbahn mehrere Wickelwalzen 10 gelagert,
löst, daß das Trennwerkzeug vor dem austretenden die einen Wickelraum 11 umgeben. Den Ausgang des
Preßstrang angeordnet ist, von diesem in Austritts- 55 Wickelraumes 11 bildet eine entsprechend große Öffrichtung
verschoben wird und mit einer Feder ver- nung 12 im Walzenträger 9. Konzentrisch zu den
bunden ist, die durch die Bewegung des Trennwerk- Wickelwalzen 10 ragt ein im Walzenträger 8 drehbar
zeuges in Austrittsrichtung des Preßstranges sowohl gelagerter Dorn 13 in den Wickelraum 11 und durchaxial
zusammengedrückt als auch verdreht wird und setzt diesen auf seiner ganzen Länge. Der Dorn 13
die nach Freigabe bei Erreichen der Ballenlänge das 60 wird beispielsweise von der Zapfwelle der Zug-Trennwerkzeug
aus dem Bereich des Preßstranges maschine in Drehung versetzt. Im Ausführungsheraus-
und spiralförmig in die Ausgangsstellung zu- beispiel ist mit dem Dorn 13 ein Zahnrad 14 verbunrückbewegt,
wobei ein Ballen abgetrennt wird. den, das mit einem Zahnrad 15 der vorzugsweise mit
Durch eine derartige Ausbildung der Trennvorrich- gesteuerten Förderzinken ausgestatteten, als Zuführtung
wird erreicht, daß diese völlig unabhängig vom 65 walze dienenden Wickelwalze 10'kämmt. Aus Zweck-Maschinenantrieb
arbeitet, also keine eigene Wellen, mäßigkeitsgründen ist die mit der Zapfwelle gekop-Kupplungen,
insbesondere Eintourenkupplungen, pelte Antriebswelle 16 bei der in Fig. 1 dargestellten
Zahnräder u. dgl. aufweisende Antriebsvorrichtung Zwillingsausführung an das Zahnrad 15 der Zuführ-
Claims (9)
- 3 4walze 10' angeschlossen und über eine Zwischenwelle tere Drehung verhindert. Infolge der hohen kineti-16' zur gegenüberliegenden Zuführwalze 10' der zwei- sehen Energie am Ende der Drehbewegung kann mit ten Wickelvorrichtung 4 verlängert, so daß über ein einer relativ schwachen Feder 23 ein sicherer Trennentsprechendes Zahnradpaar 14,15 dessen Dorn 13 Vorgang erreicht werden. Hierbei ist es unwesentlich, angetrieben wird. 5 ob noch ein oder mehrere bereits abgetrennte Ballen 6Am Ausgang des Wickelraumes 11 ist am Walzen- im Preßrohr 27 vorhanden sind,
träger 9 eine Trennvorrichtung 17 angeordnet, die Bei Verwendung an einer Wickelvorrichtung, die den austretenden Preßstrang 6' in Ballen 6 aufteilt. in dargestellter Weise einen drehbaren Dorn aufweist, Diese Trennvorrichtung 17 besteht aus einer Grund- ist es zweckmäßig, den Dorn 13 etwa bis zur Austrittsplatte 18, die über einen Ausleger 19 eine parallele io ebene 3' des Trennwerkzeuges 24 aus dem Preßrohr und mit seitlichem Abstand zur Längsachse des Preß- 27 in dieses hineinragen zu lassen. Dadurch wird die stranges 6' drehbare Welle 20 trägt. Am inneren Ende Formbeständigkeit der Wickelballen 6 beträchtlich dieser Welle 20 ist eine einseitig wirkende Sperr- erhöht. Um dicht am Dorn 13 ein vollständiges Abvorrichtung21, z.B. in Gestalt einer Ratsche, vor- trennen des Wickelballens6 vom Preßstrang zu ergesehen, die in nur einer Richtung eine Drehung der 15 reichen, ist der Dorn unmittelbar an der Trennebene Welle 20 zuläßt. Auf letzterer ist ein Führungsrohr 22 32 des Trennwerkzeuges 24 vorzugsweise mit einer drehbar angeordnet, das wiederum von einer Spiral- Abstufung 13' versehen. Da sich der austretende feder 23 überlagert wird. Diese ist mit ihrem einen Preßstrang 6' bei den mit Wickelwalzen 10 ausgestat-Ende am Führungsrohr 22 und mit ihrem anderen teten Wickelvorrichtungen 4 dreht, ist die Drehrich-Ende an der Welle 20 befestigt. Die Sperrvorrichtung 20 tung des Trennwerkzeuges 24 zweckmäßigerweise so 21 ist so angeordnet, daß sich die Welle 20 nur in gelegt, daß der Trennvorgang in Drehrichtung des Aufzugsrichtung der Spiralfeder 23 drehen kann. Das Wickelstranges 6' erfolgt.Führungsrohr 22 ist schließlich noch mit einem Es ist ersichtlich, daß die Trennvorrichtung 17Trennwerkzeug 24 verbunden, das radial so weit in nach der Erfindung für Preßvorrichtungen der ver-die Stirnfläche des austretenden Preßstranges 6' ein- 25 schiedensten Art verwendbar ist, wobei unwesentlichgreift, daß mit Sicherheit ein vollständiges Abtrennen ist, ob der Preßstrang eine Drehbewegung ausführteines Teiles 6 dieses Preßstranges 6' erfolgt. An der oder nicht bzw. die Preßvorrichtung einen Dorn und/Welle 20 ist ein Mitnehmerzapfen 25 vorgesehen, der oder ein Preßrohr aufweist. Denkbar ist es ferner, denin eine spiralförmig sich um 360° und in Ballenlänge Teil des Führungsrohres 22, in dem die spiralförmigeerstreckende, schlitzförmige Ausnehmung 26 im Füh- 30 Ausnehmung 26 vorgesehen ist, lösbar und auswech-rungsrohr 22 ragt. Die Schraubenlinie der Ausneh- seibar zu gestalten. Auf diese Weise können verschie-mung 26 ist so gelegt, daß bei geradliniger Verschie- dene Einsätze vorgesehen werden, die eine unter-bung des Führungsrohres 22 die Welle 20 in Aufzugs- schiedliche Spirallänge der Ausnehmung 26 auf-richtung der Spiralfeder 23 verdreht wird. Die Welle weisen. Dadurch kann die Ballenlänge verändert wer-20 ist noch mit einem Vierkant 20' versehen, um der 35 den, wobei der Anschlag 29 in gleicher Weise in seinerSpiralfeder 23 wahlweise eine Vorspannung geben zu Länge entsprechend einstellbar ist. Der Anschlag 29können. Koaxial zum austretenden Preßstrang ist ein wird hierbei zweckmäßigerweise als getrennter Teil,Preßrohr 27 an der Grundplatte 18 befestigt, das mit z. B. in Form eines in seiner Länge einstellbaren BoI-einer trichterförmigen Erweiterung durch die Öffnung zens, ausgebildet. Dagegen kann die Öffnung 28 eine12 des Walzenträgers 9 ragt und mit einer seitlichen 40 Form aufweisen, die für verschiedene BallenlängenÖffnung 28 ausgestattet ist, durch die das Trennwerk- geeignet ist. Selbstverständlich ist es auch denkbar,zeug 24 ein- und austreten kann. Ein länglicher An- die Feder 23 anders auszubilden und anzuordnen. Dasschlag 29, zu dem vorzugsweise die eine Längskante Trennwerkzeug 24 ist vorzugsweise leicht lösbar be-der Öffnung 28 ausgebildet ist, hält das Trennwerk- festigt, um das Auswechseln und Schleifen zu erleich-zeug 24 gegen die Kraft der Feder 23 in seiner radialen 45 tern.Ausgangsstellung innerhalb des Preßrohres 27 und Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehendamit in Anlage mit der Stirnfläche des austretenden insbesondere darin, daß die Trennvorrichtung einPreßstranges 6'. Der Anschlag 29 weist die Länge des völlig unabhängig für sich arbeitendes Gerät darstellt.Ballens 6 auf. Es werden keinerlei Antriebs- und Steuervorrichtun-Das Trennwerkzeug 24 wird durch die Spiralfeder 5° gen zwischen Trenn- und Preßvorgang benötigt. Die23 in Anlage mit dem Anschlag 29 gehalten und Trennvorrichtung ist sowohl in ihrem Aufbau als durch den austretenden Preßstrang 6' in Austritts- auch in ihrer Handhabung und Überwachung einrichtung verschoben. Während dieser geradlinigen fach, dadurch vereinfacht sich auch gleichzeitig die Bewegung des Trennwerkzeuges 24 und damit auch Preßvorrichtung insgesamt.des Führungsrohres 22 wird über die spiralförmige 55Ausnehmung 26 und den Mitnehmerzapfen 25 die Patentansprüche:Welle 20 in Drehung versetzt und somit die Spiralfeder 23 aufgezogen, wobei die Sperrvorrichtung 21 1. Trennvorrichtung zum Aufteilen eines auseine Rückdrehung verhindert. Am Ende der Öffnung einer Preßvorrichtung in Form eines Preßstranges28 bzw. des Anschlages 29 führt das Trennwerkzeug 60 austretenden Gutes, insbesondere landwirtschaft-24 infolge der Federkraft eine Drehbewegung in liehen Erntegutes, in Ballen mit einem etwa radial Richtung des Pfeiles 30 in F i g. 3 aus. Durch die Aus- auf den Preßstrang einwirkenden Trennwerkzeug, nehmung26 und den nunmehr feststehenden Mit- dadurch gekennzeichnet, daß das nehmerzapfen 25 wird dabei das Trennwerkzeug 24 Trennwerkzeug (24) vor dem austretenden Preßspiralförmig wieder in seine Ausgangsstellung zurück- 65 strang (6') angeordnet ist, von diesem in Ausgeführt, wobei es am Ende der Drehbewegung wieder trittsrichtung verschoben wird und mit einer Feder in das Preßrohr 27 eintritt und einen Ballen 6 vom (23) verbunden ist, die durch die Bewegung des Preßstrang 6' abtrennt, bis der Anschlag 29 eine wei- Trennwerkzeuges (24) in Austrittsrichtung desPreßstranges (6') sowohl axial zusammengedrückt als auch verdreht wird und die nach Freigabe bei Erreichen der Ballenlänge das Trennwerkzeug (24) aus dem Bereich des Preßstranges (6') heraus- und spiralförmig in die Ausgangsstellung zurückbewegt, wobei ein Ballen (6) abgetrennt wird. - 2. Trennvorrichtung nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet, daß die als Spiralfeder ausgebildete Feder (23) mit einem Ende mit dem Trennwerkzeug (24) und mit dem anderen Ende mit einem nur in Aufzugsrichtung der Feder (23) drehbaren Teil (20) verbunden ist.
- 3. Trennvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Trennwerkzeug (24) ein Führungsrohr (22) angeschlossen ist, durch das koaxial eine Welle (20) geführt ist, an der die Feder (23) mit ihrem einen Ende angeschlossen und die durch eine Sperrvorrichtung (21) nur in Federaufzugsrichtung drehbar ist, wobei ein an der Welle (20) befestigter Zapfen (25) in eine sich um 360° und in Ballenlänge derartig spiralig geführte, schlitzartige Ausnehmung (16) ragt, daß bei geradliniger Verschiebung des Führungsrohres (22) in Preßstrangaustrittsrichtung die Welle (20) in Federaufzugsrichtung verdreht wird.
- 4. Trennvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein länglicher Anschlag (29) für das Trennwerkzeug (24) vorgesehen ist, der sich über Ballenlänge erstreckt.
- 5. Trennvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der aus der Preßvorrichtung (4) tretende Preßstrang in ein Preßrohr (27) eintritt, das zum Ein- und Austritt und zur Längsverschiebung des Trennwerkzeuges (24) eine Öffnung (28) aufweist, deren eine Längskante vorzugsweise als Anschlag (29) für das Trennwerkzeug (24) dient.
- 6. Trennvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 für eine mit Wickelwalzen ausgestattete Preßvorrichtung, deren austretender Preßstrang eine Drehbewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise lösbar befestigte Trennwerkzeug (24) in Drehrichtung des Preßstranges (6') in diesen ein- und wieder austritt.
- 7. Trennvorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, wobei der von den Wickelwalzen umgebene Wickelraum von einem drehbaren Dorn axial durchsetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (13) mindestens bis dicht an die Austrittsebene (31) des Trennwerkzeuges (24) aus dem Bereich des Preßstranges (6') über den Wickelraum (11) hinausragt.
- 8. Trennvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (13), in Austrittsrichtung des Preßstranges (6') gesehen, dicht vor der Trennebene (32) des Trennwerkzeuges (24) eine Abstufung (13') aufweist.
- 9. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (26) in einem lösbaren Teil angeordnet und der Anschlag (29) entsprechend der Spirallänge der Ausnehmung (26) in seiner Länge verstellbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF50975A DE1285243B (de) | 1966-12-16 | 1966-12-16 | Trennvorrichtung zum Aufteilen eines Pressstranges, insbesondere aus landwirtschaftlichem Erntegut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF50975A DE1285243B (de) | 1966-12-16 | 1966-12-16 | Trennvorrichtung zum Aufteilen eines Pressstranges, insbesondere aus landwirtschaftlichem Erntegut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1285243B true DE1285243B (de) | 1968-12-12 |
Family
ID=7104231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF50975A Pending DE1285243B (de) | 1966-12-16 | 1966-12-16 | Trennvorrichtung zum Aufteilen eines Pressstranges, insbesondere aus landwirtschaftlichem Erntegut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1285243B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2893308A (en) * | 1958-03-28 | 1959-07-07 | William F Bodisch | Baling machine |
-
1966
- 1966-12-16 DE DEF50975A patent/DE1285243B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2893308A (en) * | 1958-03-28 | 1959-07-07 | William F Bodisch | Baling machine |
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