DE1285194B - Preisberechnungswaage - Google Patents
PreisberechnungswaageInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige, elektrische Gewichtswerte dienenden Fotozellen zusätzlich zum
Preisberechnungswaage mit einer durch Fotozellen Auslesen einer in bezug auf die Gewichtsauslesung
abtastbaren, lastabhängig auslenkbaren Codescheibe, redundanten Information verwendet, durch welche der
welche über die den Gewichtswerten der Waage züge- Wägebereich begrenzt wird.
ordneten binären Codeelemente hinaus noch weitere 5 In weiterer Ausbildung der Erfindung sind zwei
Codeelemente (Kontrollcodeelemente) zum Betätigen weitere, die Gewichtswerte auslesende Fotozellen bei
einer Sperre beim Über- oder Unterschreiten des einer Waagenbelastung unterhalb einer vorgegebenen
Wägebereiches aufweist. Ansprechschwelle gleichzeitig schaltbar.
Es ist eine derartige Preisberechnungswaage be- Bei einer Preisberechnungswaage nach der Erfindung
kannt, bei der die Codeelemente der Codescheibe inner- io mit auf Lücke angeordneten Codeelementen in zwei
halb des normalen Wägebereichs in Form eines dicht Spalten, deren Informationen, von einer Relaissteuergepackten,
binär reflektierten Codes in sieben Spalten schaltung gesteuert, in Speicherrelais eingebbar sind,
angeordnet sind, so daß sich 128 unterscheidbare sowie einem Bewegungsdetektor ist weiterhin vorge-Gewichtsstufen
ablesen lassen. Zusätzlich ist eine sehen, daß die den beiden durch mindestens eine Spalte
Spalte mit zwei weiteren, außerhalb des normalen 15 getrennten Spalten der niedrigsten Gewichtsdekade
Wägebereichs liegenden Codeelementen vorgesehen, zugeordneten Speicherrelais durch von der Relaisdie
entsprechend von einer zusätzlichen, achten Foto- steuerschaltung zeitweise parallel schaltbare Verzögezelle
abgetastet werden. Der achten Spalte mit ihren rungselemente als Bewegungsdetektor geschaltet sind,
beiden, zur Beschränkung des Wägebereichs vorge- Die redundanten, zu Bewegungs- bzw. Stillstandssehenen
Codeelementen kommt dabei der Informa- ao anzeige der Waage herangezogenen einzelnen Codetionsgehalt
von einem »Bit« zu, da durch diese beiden elemente sind dabei in an sich bekannter Weise in zwei
Codeelemente nur feststellbar ist, ob sich die Last Spalten derart auf Lücke angeordnet, daß ein Pendeln
außerhalb des normalen Wägebereichs befindet oder der Waage mit einer vorbestimmten, höchst zulässigen
nicht. Insgesamt werden mit dieser Vorrichtung also Amplitude um irgendeine Grenze zwischen zwei einlediglich
129 Bits erstellt, während man mit den ver- 25 zelnen Codeelementen einer Spalte den Schaltzustand
wendeten acht Spalten mit Codeslementen bekanntlich der mit der anderen Spalte verbundenen Fotozelle
256 Bits darstellen könnte. Dieser Nachteil beruht nicht beeinflußt, so daß die Ruhelage der Waage andarauf,
daß man die Anzahl der zu übertragenden gezeigt wird.
Gewichtswerte lediglich optimal auf die ersten sieben Es versteht sich, daß sowohl die Ausgestaltung der
Codespalten abgestimmt hat, so daß man zum Zweck 30 Erfindung in Form einer Ansprechschwelle als auch
der Wägebereichsbeschränkung gezwungen war, eine eines Stillstands- bzw. Bewegungsdetektors nicht an
zusätzliche Spalte mit Codeelementen und einer ab- die obenstehend genannte Ausbildung einer oberen
tastenden Fotozelle vorzusehen, welche Einrichtungen Wägebereichsbegrenzung gebunden sind, sondern unnachteilhafterweise
nicht gleichzeitig noch zu anderen abhängig davon vorgesehen werden können. Wenn
Zwecken ausgenutzt werden können. 35 jedoch die Preisberechnungswaage nach der Erfindung
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine sowohl eine obere Wägebereichsbegrenzung als auch
Preisberechnungswaage zu schaffen, deren Gewichtsaus- einen fotoelektrischen Bewegungsdetektor aufweist,
lesevorrichtung derart aufgebaut ist, daß die durch die so wird der Bewegungsdetektor den Fotozellen vorvorgesehenen
Codespalten erstellbaren Binärinforma- teilhafterweise vorgeschaltet, welche das Überschreiten
tionen besser ausgenutzt werden, als dies bisher geschah. 40 der Bereichsgrenzen feststellen. Auf diese Weise wird
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfindungs- also überwacht, ob der normale Wägebereich nur zeitgemäß
die Anzahl der mit den Codeelementen darstell- weilig im Verlauf eines Einschwingvorganges überbaren,
binären Informationen größer als die zu ver- oder unterschritten wird, und es wird erst dann eine
schlüsselnde Anzahl von Gewichtswerten ist, von Sperrvorrichtung betätigt, wenn die Waagschaale tatweichen
die redundanten Informationen als Kontroll- 45 sächlich zur Ruhe gekommen ist und sich in dieser
codeelemente heranziehbar sind. Ruhestellung außerhalb der normalen Wägebereichs-
Die Erfindung beruht somit auf dem Gedanken, grenze befindet.
daß es praktisch unmöglich ist, die dezimal anfallende Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeich-
Anzahl von zu codierenden Gewichtsstufen redundanz- nungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert,
frei der Anzahl der mit den vorgegebenen Code- 50 Es stellt dar
spalten darstellbaren binären Informationen anzu- F i g. 1 schematisch eine fotoelektrische Gewichtspassen,
d. h., daß über die zur Verschlüsselung der auslesevorrichtung einer Preisberechnungswaage,
Gewichtswerte erforderliche Anzahl von Informatio- F i g. 2 eine Teilansicht einer Codescheibe,
nen hinaus noch redundante Informationen gebildet F i g. 3 und 4 zusammen die Fotozellen- und Relaiswerden,
denen also keine Gewichtswerte zugeordnet 55 kreise für jede der Spalten von Binärmarkierungen auf
sind. Derartige redundante Informationen werden der Codekarte,
auch als Codeelemente aufgefaßt und für Kontroll- F i g. 5 den Schaltplan einer Steuerschaltung,
funktionen verwendet. Somit machen die durch re- Bei einer Preisberechnungswaage, welche in bekann-
dundante Informationen gebildeten Kontrollcode- ter Weise aus einer Wägevorrichtung, einer nachgeelemente
die bekannten, in isolierten Codespalten an- 60 ordneten Rechenvorrichtung sowie einem von dieser
geordneten Kontrollcodeelemente und deren züge- gesteuerten Druckwerk besteht, ist eine Codescheibe 36
hörige Schaltung überflüssig. mit einem Auswäghebel 35 verbunden. Die Code-
Die Ausbildung der Erfindung sind zwei die Gewichts- scheibe wird von einer feststehenden Projektionswerte auslesende Fotozellen beim Überschreiten des lampe 40 und einer Sammellinse 41 ausgeleuchtet, wo-Wägebereichs
gleichzeitig durch die ihnen zugeordne- 65 bei das entstehende Abbild der auf der Codescheibe 36
ten Codeelemente abweichend von ihrem im Wäge- enthaltenen Hell-Dunkel-Markierungen durch eine
bereich auftretenden Schaltzustand schaltbar. Somit Projektionslinse 42 auf eine Fotozellenmaske 45 gewerden
also die zu Verschlüsselung der regulären worfen wird, von der es an die Fotozellen 50 gelangt.
Dabei liegt jede der Fotozellen 50 unmittelbar hinter einem Schlitz 55 in der Maske 45, so daß seitlich einfallendes
Störlicht weitgehend ausgeblendet wird. Die Fotozellen 50 verringern ihren elektrischen Widerstand,
wenn Licht auf das Fotozellenfenster auftrifft. Dabei ist jede der Fotozellen jeweils einer der vierzehn
Spalten 37 mit Codemarkierungen zugeordnet, die auf der Codekarte 36 vorgesehen sind.
Ein vergrößerter Ausschnitt der Codescheibe 36 ist in F i g. 2 dargestellt. Dieser Darstellung ist zu entnehmen,
daß es sich um einen speziellen, reflektiert binären Code handelt, bei welchem sich bei einer
vertikalen Auslenkung um eine Gewichtseinheit jeweils nur eine Hell-Dunkel-Markierung einer Zeile ändert.
Während die maximale Wägekapazität der Wägevorrichtung 24,99 Pfund beträgt, ist die Codescheibe
mit ihren vierzehn Spalten von Gewichtseinheitsstufen in der Lage, 2999 unterscheidbare Gewichtseinheitsstufen
verschlüsselt darzustellen, so daß ein Maximalgewicht von 29,99 Pfund in Schritten von 0,01 Pfund
binär verschlüsselt werden könnte. Zu diesem Zweck hat die Codescheibe drei Gruppen von vier Spalten
von Binärmarkierungen, wobei der Gruppe A bis D die hundertstel Pfund, der Gruppe E bis H die zehntel
Pfund und der Gruppe / bis L die Pfund des auf der
Waageplattform befindlichen Gewichtes zugeordnet sind. Demgegenüber sind zur Codierung der Zehnerpfunde
lediglich zwei Spalten JV, M von Binärmarkierungen erforderlich, da bei einem Maximalgewicht von
25 Pfund der Ziffernwert der höchsten Spalte nur 0,1 oder 2 betragen kann.
Dabei ist der Code auf der Codescheibe gemäß der nachstehenden Tabelle I ausgebildet, wobei in der unbezeichneten
Spalte die entsprechenden Dezimalziffern angeordnet sind. Die Ziffern »0« und »1« in den
Spalten charakterisieren den Schaltzustand der Fotozellen. Diese Bezeichnung ist natürlich willkürlich,
wobei in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die schwarz dargestellten Codeelemente den Schaltzustand
»1« hervorrufen. In der Tabelle II ist nochmals zusammengefaßt angegeben, welche der Fotozellen Fa
bis Fa bei einer Dezimalziffer zwischen 0 und 9 im Schaltzustand
»1« ist.
45
| Tabelle I | 1 | L | K | J | / | Biquinärzahl | 0 | F | E | D | C | B | /i | |
| Binär-zyklische | T-H | 0 | 0 | 0 | T-H | HG | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | |
| NM | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | T-H | 1 | |
| O | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | T-H | 0 |
| T-H | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | T-H | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 |
| 2 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 3 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 4 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 |
| 5 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | T-H | 0 |
| 6 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | T-H | 1 |
| 7 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | T-H |
| 8 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | T-H | 1 | 0 | 0 | 1 |
| 9 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | 1 | T-H |
| 10 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 0 | T-H | 0 |
| 11 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | T-H | 1 | 1 | 1 | 0 |
| 12 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 |
| 13 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| 14 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | T-H | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 |
| 15 | 0 | T-H | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 1 | 0 |
| 16 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | T-H | 0 | 0 | 1 | 1 |
| 17 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| 18 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | ||
| 19 | 0 | 0 | ||||||||||||
| 20 | 0 | |||||||||||||
55
60
0 = Fa
1 = Fa, Fb
2 = Fb
3 = Fb, Fc
4 = F0
5 = Fc, Fa
6 = F6, F0, Fd
7 = F&, Fa
ο — Fa, Fb, Fa
9 = Fa, Fa
9 = Fa, Fa
Aus F i g. 2 ist ferner zu entnehmen, daß zwar den einzelnen Dezimalziffern jeweils vorbestimmte binäre
Anordnungen (Informationen) entsprechen, daß aber umgekehrt vorbestimmten Anordnungen von binären
Merkmalen innerhalb des Wägebereichs von 0 bis 25 Pfund keine Dezimalziffern zugeordnet sind; mit
anderen Worten weist der verwendete Code also eine vorbestimmte Redundanz auf. Dies liegt zum Teil an
der Struktur des verwendeten Codes und zum Teil in der Tatsache begründet, daß es in der Regel nicht gelingt,
die dezimal anfallende Gewichtsinformation der mit der Anzahl der Spalte nach Potenzen von zwei
zunehmenden Anzahl von unterscheidbaren Anordnungen von binären Merkmalen anzugleichen. Beispielsweise
erkennt man aus F i g. 2, daß es innerhalb des Wägebereichs von 0 bis 25 Pfund keinen Dezimalwert gibt, zu dessen Darstellung sowohl die der
Spalte A zugeordnete Fotozelle als auch gleichzeitig die der Spalte C zugeordnete Fotozelle ausgeleuchtet
sind.
Wesentlich ist weiterhin, daß die Spalten E und G sich noch über den vorgegebenen Wägebereich hinaus
nach oben und unten erstrecken, d. h., daß beide Spalten gleichzeitig eine Markierung unterhalb von 0
und oberhalb der maximalen Gewichtsgrenze von 25 Pfund aufweisen. Demnach werden die diesen
Spalten zugeordneten Fotozellen Fe und Fg lediglich
außerhalb des normalen Wägebereichs gleichzeitig im Schaltzustand »1« sein.
Für die noch zu beschreibende Festlegung der Ansprechschwelle der Waage ist schließlich noch bedeutsam,
daß die dunkle Fläche in der Spalte M unterhalb von 0,11 Pfund endet.
Die zur Gewichtsauslesung erforderlichen Schaltkreise sind in den F i g. 3 bis 5 dargestellt. Dabei sind
die Fotozellen 50 im einzelnen mit Fa, Fb, Fc usw. entsprechend
der Spalte A, B oder C bezeichnet, der sie zugeordnet sind. In gleicher Weise sind die von den
Fotozellen gesteuerten Relais mit Ra, Rb, Rc usw. gekennzeichnet.
Sämtliche Fotozellen 50 sind an eine gemeinsame Stromzuführungsleitung 80 angeschlossen, welche entweder
über einen Arbeitskontakt P-I oder einen Ruhekontakt Q-I der Steuerrelais Rp oder Rq an eine negative,
ungesiebte Gleichspannung (Halbwellenspannung) von etwa —300 Volt legbar ist. Die Fotozellen
sind alle in ähnlicher Weise über Vorwiderstände 82 mit einer gemeinsamen Rückleitung 81 verbunden.
Wenn eine der Fotozellen Fa bis Fn in der Gleichgewichtsstellung
der Waage beleuchtet wird, so fällt der Widerstand der Fotozelle in der Größenordnung
von 5:1 ab, womit an der Verbindungsstelle 84 zwischen
der Fotozelle 50 und dem Vorwiderstand 82 ein negativeres Potential gegenüber der Leitung 81 entsteht.
5 6
Zur Betätigung der Relais Ra bis Rn können Thy- tätigt wird, so zeigt dies an, daß eine die Ansprechratron-Röhren
vorgesehen werden, deren Gitter durch schwelle unterschreitende Last auf der Waage ist, und
die Fotozellen gesteuert werden, vorzugsweise werden das Relais Rp wird nicht betätigt,
aber Vierschichtdioden 85 verwendet, die mit Va bis Vn Mit den gemäß F i g. 2 angeordneten Codeelementen
bezeichnet sind, entsprechend den obigen Bezeich- 5 ist es ferner möglich, die Bewegung der Waage bzw.
nungen. Diese Vierschichtdioden gleichen Thyratrons ihren Stillstand festzustellen.
insofern, als ein negativer Impuls an der Basis der Aus Fig. 2 ergibt sich nämlich, daß die Code-
Dioden diese leitend macht, in welchem Zustand sie elemente der Spalten A und C stets auf Lücke liegen,
verbleiben, bis die Spannung von der Anode wegge- Der Bewegungs-Überwachungskreis verwendet einen
nommen wird. io Teil des Fotozellen-Abtastkreises der Relais Ra und R0
Gemäß F i g. 3 und 4 sind die Vierschichtdioden 85 während der Waagebewegung und hat einen Kreis,
in Reihe mit den zugehörigen Relais Ra bis Rn zwi- der auf das Abfallen entweder des Relais Ra oder des
sehen einer Leitung 86 und der gemeinsamen Leitung Relais Rc anspricht, um zu signalisieren, daß die Last-81
geschaltet. Eine ungefilterte Gleichspannung zur schale zur Ruhe gekommen ist. Da somit die Code-Betätigung
der Relais Ra bis Rn wird der Leitung 86 15 elemente der beiden Spalten in keiner Gleichgewichtszugeführt;
sie liegt in der Größenordnung von 24 Volt, stellung der Waage gleichzeitig auftreten, oder mit
Jede Vierschichtdiode 85 ist mit ihrer Kathode einmal anderen Worten, da die beiden den Spalten zugeordan
die zugehörige Verbindungsstelle 84 gelegt und zum neten Relais Ra und R0 beim Stillstand der Waage
anderen über eine Diode 88 mit der Leitung 81 ver- nicht gleichzeitig betätigt werden., läßt sich durch die
bunden. ao Anordnung der Relais Rp und Rr mit ihnen zugeord-
Die Dioden 88 weisen für die Vierschichtdioden 85 neten Kontakten, durch welche den Relais Ra und Rc
infolge deren Polarität einen kleinen Durchgangs- Kondensatoren zur Abfallverzögerung parallel schaltwiderstand
auf, während sie für die Fotozellen infolge bar sind, ein Bewegungsdetektor für die Waage aufder
umgekehrten Polarität einen hohen Widerstand bauen. Der Bewegungsdetektor spricht, wie weiter
bilden und somit deren Signal nicht dämpfen. Zusatz- 25 unten noch näher erläutert wird, auf das Abfallen
lieh ist jedem der Relais Ra bis Rn ein Widerstand 89 eines der Relais Ra oder Rc an, was bedeutet, daß die
parallel geschaltet. Der Zweck der Widerstände 89 ist Waage zur Ruhe gekommen ist. Wenn nämlich, wie aus
die sofortige Zuführung eines Stroms zu den Vier- F i g. 2 zu entnehmen ist, nach dem verzögerten Abschichtdioden
Va bis Vn, um diese leitend zu halten, fallen eines Relais Ra oder Rc dieses nicht wieder anwährend
sich der Strom in den zugehörigen Relais- 30 spricht, so bedeutet das, daß die Waage höchstens
spulen erst aufbaut. noch innerhalb eines oder an der Grenze eines Code-
Die vorstehend beschriebenen Schaltungsbestand- elementes der Spalte A oder C schwingt, d. h., daß die
teile sind in jedem der Kreise zur Abtastung der Waage im wesentlichen zur Ruhe gekommen ist, da in
Spalten A bis N vorgesehen. diesen Spalten, wie oben ausgeführt wurde, ja nur die
Des weiteren wird zur Anzeige dafür, daß die oben 35 Hundertstel Pfund abgelesen werden. Diese Länge der
bereits genannte Ansprechschwelle der Waage, welche Codeelemente bewirkt somit, daß der Bewegungsgemäß
dem Ausführungsbeispiel bei 0,1 Pfund liegen detektor nicht schon bei kleinen Schwingungen der
soll, bei einer Belastung der Waage erreicht ist, im Waage anspricht, da die Fotozellen Fa und F0 und
Gegensatz zu den bekannten Wägevorrichtungen eben- damit auch die Relais Ra und R0 innerhalb eines Codefalls
die Codescheibe 36 herangezogen. 4° elementes im gleichen Schaltzustand bleiben.
Gemäß obigem sind in der Zehn-Pfund-Spalte M Mit der oben beschriebenen Ausbildung der Code-
und N die Binär-Merkmale so angeordnet, daß bei scheibe läuft die Gewichtsauslesung folgendereiner
Belastung von 0 bis 9 Pfund in der Spalte M ein maßen ab:
Codeelement auftritt, während bei einer Belastung von Wenn die Waage ohne eine Last auf der Lastschale
10 bis 19 Pfund sowohl in der Spalte M als auch in der 45 im Gleichgewichtszustand ist, sind die Relais 308, R0,
Spalte ./V ein Codeelement vorhanden ist. Bei einer Be- Rp, Rg und Rr und sämtliche Relais Ra bis Rn abgelastung
gleich oder größer als 20 Pfund ist dann nur in fallen; das gleiche gilt auch für die nicht dargestellten
der Spalte N ein Codeelement vorhanden. Um nun zu Relais mit ihren Kontakten 309-1 bis 309-3, 316-1,
erreichen, daß bei der Belastung 0 die der Spalte M zu- 347-1 und 613-1. Damit leuchtet die Signallampe 232
geordnete Fotozelle nicht anspricht, ist das Code- 5° über die geschlossenen Ruhekontakte M-2, N-2 und
element in der Spalte M um eine vorbestimmte Länge ß-3 auf. Wenn eine Last auf die Lastschale aufgeverkürzt,
wie aus F i g. 2 zu erkennen ist. Das Code- bracht wird, so beginnt sich die Codescheibe 36 zu
element in der Spalte M fängt somit erst bei etwa bewegen, wodurch die Fotozelle Fa ausgelöst wird.
0,1 Pfund an, so daß von den M- und JV-Spalten bei Diese schaltet ihre zugehörige Vierschichtdiode Va, so
einer Belastung unterhalb 0,1 Pfund keine der züge- 55 daß das Relais Ra anspricht und in dieser Stellung verordneten
Fotozellen betätigt wird. bleibt, weil die Ströme der Fotozelle Fa nicht irgend-Infolgedessen
kommt die Spalte M nur oberhalb des wie abgeleitet werden. Diese Ströme halten die Vier-Minimalgewichtes
von einem Zehntel Pfund zur schichtdiode in leitendem Zustand über dem Null-Wirkung.
Das Überschreiten der Ansprechschwelle potential der durch eine Zweiwegegleichrichtung gewird
entweder durch ein von der Spalte M oder von 60 bildeten Gleichspannung, welche der Diode zugeführt
der Spalte N ausgelöstes Signal angezeigt. Der Steuer- wird. Unmittelbar anschließend wird das Relais R0 bekreis
hierfür umfaßt gemäß F i g. 5 das Startrelais Rv tätigt und in ähnlicher Weise durch die Speicherfunk-
und die Arbeitskontakte M-I und N-I der Relais Rm tion der ihm zugeordneten Vierschichtdiode V0 ge-
und Rn, die parallel zueinander geschaltet sind, so daß halten.
jeder dieser Kontakte das Relais Rp über einen Ruhe- 65 Da die beiden nacheinander ansprechenden Relais Ra
kontakt Q-3 des Hauptrelais Rs und einen Ruhekon- und R0 gemäß obigem in diesem Zustand verbleiben,
takt O-l des eine Wiederholung verhindernden R0 be- sind die Arbeitskontakte A-I und C-I gleichzeitig getätigen
kann. Wenn keines der Relais Rm und Rn be- schlossen, womit das Relais Rr anzieht. Wenn die Last
0,1 Pfund überschreitet, wird beim Ansprechen der duktionsstrom des Relais Rp durch die Diode 150 zuRelais
Ra und Rc auch eines oder beide der Relais Rm rückfließt, fällt das Relais Rp ab und unterbricht die
und Rn ansprechen, da deren Fotozellen dann ja auch Stromzuführung an die Leitung 80 zu den Fotozellen,
beaufschlagt werden. Mit dem Ansprechen der Re- Durch das Abfallen des Relais Rp öffnet dessen Arlais
Rm oder Rn werden deren Arbeitskontakte M-I 5 beitskontakt P-2, wodurch die zu den Relais Ra und
oder N-I geschlossen, wodurch das Relais Rp anzieht. Rc parallel schaltbaren Zeitverzögerungselemente abge-Gleichzeitig
geht durch das Öffnen der Ruhekon- schaltet werden und die zugeordneten Vierschichttakte
M-2 oder iV-2 die Signallampe 232 aus. Das Re- dioden Va und Vc nach dem Zünden leitend bleiben,
lais Rp schaltet mit seinem Arbeitskontakt P-2 den Hierdurch wird die Anordnung unempfindlich gegen-Relais
Ra und R0 über die bereits geschlossene Arbeits- io über jeglicher weiteren Waagenbewegung; die gemäß
kontakte R-I und R-2 des Relais Rr eine J?C-Anord- der Stellung der Codescheibe 36 leitend gewordenen
nung, bestehend aus den Widerständen 132 bzw. 133 Vierschichtdioden bleiben auch nach Wegnahme der
und den Kondensatoren 130 bzw. 131, parallel. Stromzuführung zu den Fotozellen in diesem leitenden
Sobald sich die Waage ihrer Gleichgewichtsstellung Zustand. Das Leitendwerden der Vierschichtdioden
nähert, werden die Fotozellen Fa und F0 durch die 15 während der kurzen Zeitspanne der gleichzeitigen
Codeelemente der Codescheibe 36 in immer langsamer Betätigung der Relais Rp und Ra erfolgt so schnell,
werdender Folge abwechselnd betätigt. Wenn die daß eine mechanische Verriegelung der Waage in der
Gleichgewichtslage beinahe erreicht ist, bleibt eine der Gleichgewichtsstellung nicht mehr erforderlich ist,
Fotozellen Fa und F0 oder aber beide Fotozellen unbe- denn die beschriebene Unterbrechung der Stromzuleuchtet.
Durch die Parallelschaltung der ÜC-Anord- 20 führung zu den Fotozellen in Verbindung mit der
nung zu den Relais Ra und R0 werden deren induktive selbstverriegelnden Wirkung der leitend gewordenen
Ströme, durch welche ein Löschen der Vierschicht- Vierschichtdioden bedeutet praktisch eine elektrodioden
während des Nullwerdens der ungesiebten nische Verriegelung, die verhindert, daß die Abtast-Gleichspannung
verhindert wird, kompensiert, so daß vorrichtung auf weitere Waagenbewegungen anspricht,
die Relais Ra und Rc angezogen bleiben. Damit sind 25 bevor der gesamte Auslegevorgang in der nachstehend
die zunächst nicht entregbaren Relais Ra und Rc wie- beschriebenen Weise beendigt worden ist.
der voll durch die zugeordneten Fotozellen Fa und Fc Durch das Schließen des Ruhekontaktes P-5 wird steuerbar, weil die Vierschichtdioden beim Nulldurch- eine Rechner-Anlaufleitung 151 geerdet, so daß das gang der Halbwellenspannung sperren. Durch das Relais 308 geschlossen und damit der Auslegevorgang Sperren einer Vierschichtdiode wird das zugeordnete 30 des Rechners ausgelöst wird, vorausgesetzt, daß die Relais Ra bzw. Rc sich nur noch bis zum Ablaufen der Ruhekontakte 309-1, 613-1 und der Arbeitskontakt durch die JRC-Anordnung vorgegebenen Verzögerungs- QS geschlossen sind. Bei Beginn des Rechenvorganges zeit selbst halten. schließen die Relais ihre Kontakte 309-2 und 316-1.
der voll durch die zugeordneten Fotozellen Fa und Fc Durch das Schließen des Ruhekontaktes P-5 wird steuerbar, weil die Vierschichtdioden beim Nulldurch- eine Rechner-Anlaufleitung 151 geerdet, so daß das gang der Halbwellenspannung sperren. Durch das Relais 308 geschlossen und damit der Auslegevorgang Sperren einer Vierschichtdiode wird das zugeordnete 30 des Rechners ausgelöst wird, vorausgesetzt, daß die Relais Ra bzw. Rc sich nur noch bis zum Ablaufen der Ruhekontakte 309-1, 613-1 und der Arbeitskontakt durch die JRC-Anordnung vorgegebenen Verzögerungs- QS geschlossen sind. Bei Beginn des Rechenvorganges zeit selbst halten. schließen die Relais ihre Kontakte 309-2 und 316-1.
Wenn eines der Relais Ra oder Rc abfällt, so fällt Hierdurch wird das Relais R0 betätigt, das sich nun
auch das Relais Rr nach einer sehr kurzen Zeitver- 35 über seinen Arbeitskontakt O-3 selbst hält; außerdem
zögerung ab, während derer sein Induktionsstrom wird die Lampe 232 über den Arbeitskontakt O~2 eindurch
die Diode 135 zurückfließt. Damit werden auch geschaltet, wodurch angezeigt wird, daß jetzt eine
die Arbeitskontakte R-I und R-2 geöffnet, womit die neue Last auf die Waage aufgebracht werden kann.
.RC-Anordnung von den Relais Ra und Rc abgeschaltet Durch das Öffnen des Ruhekontaktes 309-1 fällt
wird. Damit kann dieses sofort abfallen, wenn nicht 40 außerdem das Relais 308 ab. Am Ende des Ausleseseine
zugehörige Fotozelle das Relais einschaltet. Vorganges wird ein Ruhekontakt 347-1 eines Relais im
Durch das Abfallen des Relais Rr werden dessen Ruhe- Rechner geöffnet, wodurch das Relais Rg abfällt. Dakontakte
R-3 und R-4 geschlossen, wodurch den Re- mit ist die Ausgangsstellung, welche zu Beginn vor
lais Ra und Rc die Dioden 136 und 137 parallel ge- dem Aufbringen einer Last entsprechend dem Anfang
schaltet werden. Damit werden die Relais Ra und R0 45 der Beschreibung bezüglich der Wirkungsweise vorlag,
weiterhin ausschließlich von den ihnen zugeordneten wieder erreicht mit der einzigen Ausnahme, daß durch
Fotozellen gesteuert, da die induktiven Ströme der das Erregen des Relais R0 dessen Ruhekontakt O-l ge-Relaisspulen
wieder kompensiert werden. öffnet ist, wodurch ein erneutes Auslesen verhindert
Beim Abfallen des Relais Rr schließt dessen Ruhe- wird, denn der geöffnete Ruhekontakt O-l läßt das
kontakt RS, womit über den geschlossenen Arbeits- 50 Relais Rp nicht mehr anziehen,
kontakt P-4 das Relais Rq erregt wird, welches sich Sobald nach Einschalten der Signallampe 232 die über seinen Arbeitskontakt Q-6 selbst hält. Damit Last auf der Waage geändert wird, schließen die wird auch der Arbeitskontakt QS geschlossen, was Relais Ra und R0 in der weiter oben beschriebenen eine der Vorbedingungen für das Anlaufen des Rech- Art und Weise, wodurch das Relais Rr über die geners ist; außerdem wird auch der Ruhekontakt Q-A ge- 55 schlossenen Arbeitskontakte A-I und C-I anziehen öffnet, wodurch die Parallelschaltung der Dioden 140 kann, was seinerseits das Abfallen des Relais R0 her- und 141 zu den Relais Rm und Rn aufgetrennt wird. vorruft. Wenn die Waage eine neue Gleichgewichts-Damit bleiben die Vierschichtdioden Vm und Vn nach stellung im Gewichtsbereich oberhalb von 0,10 Pfund ihrer Zündung leitend, wie oben bezüglich der Di- erreicht, erfolgt ein neuer Abtastvorgang, der in der öden Va und Vt ausgeführt wurde. Gleichzeitig be- 60 bereits beschriebenen Weise ausgelöst wird durch das wirkt das Schließen des Arbeitskontaktes ß-2 die Schließen der Relais Rr und RP, vorausgesetzt, daß Stromzuführung zu den Relais Rb und Ra über die der Rechenvorgang für die vorangehende Last been-Leitung 86, wobei durch das Öffnen des Ruhekon- digt und das Preiskärtchen entnommen worden ist, taktes Q-I eine Stromzuführung für die Leitung 80 was durch das Schließen der Ruhekontakte 309-1 und unterbrochen wird. 65 613-1 angezeigt wird. Wenn andererseits die Waage im
kontakt P-4 das Relais Rq erregt wird, welches sich Sobald nach Einschalten der Signallampe 232 die über seinen Arbeitskontakt Q-6 selbst hält. Damit Last auf der Waage geändert wird, schließen die wird auch der Arbeitskontakt QS geschlossen, was Relais Ra und R0 in der weiter oben beschriebenen eine der Vorbedingungen für das Anlaufen des Rech- Art und Weise, wodurch das Relais Rr über die geners ist; außerdem wird auch der Ruhekontakt Q-A ge- 55 schlossenen Arbeitskontakte A-I und C-I anziehen öffnet, wodurch die Parallelschaltung der Dioden 140 kann, was seinerseits das Abfallen des Relais R0 her- und 141 zu den Relais Rm und Rn aufgetrennt wird. vorruft. Wenn die Waage eine neue Gleichgewichts-Damit bleiben die Vierschichtdioden Vm und Vn nach stellung im Gewichtsbereich oberhalb von 0,10 Pfund ihrer Zündung leitend, wie oben bezüglich der Di- erreicht, erfolgt ein neuer Abtastvorgang, der in der öden Va und Vt ausgeführt wurde. Gleichzeitig be- 60 bereits beschriebenen Weise ausgelöst wird durch das wirkt das Schließen des Arbeitskontaktes ß-2 die Schließen der Relais Rr und RP, vorausgesetzt, daß Stromzuführung zu den Relais Rb und Ra über die der Rechenvorgang für die vorangehende Last been-Leitung 86, wobei durch das Öffnen des Ruhekon- digt und das Preiskärtchen entnommen worden ist, taktes Q-I eine Stromzuführung für die Leitung 80 was durch das Schließen der Ruhekontakte 309-1 und unterbrochen wird. 65 613-1 angezeigt wird. Wenn andererseits die Waage im
Durch das Öffnen des Ruhekontaktes Q-3 wird die Nullpunkt zur Ruhe gekommen ist, erfolgt kein
Stromzufuhr zum Relais Rp unterbrochen, und nach zweiter Arbeitsgang, weil, da keines der Relais Rm und
einer sehr kurzen Zeitspanne, während derer der In- Rn eingeschaltet wird, das Relais Rp nicht eingeschal-
809 647/1835
tet werden kann. In diesem Falle wird dann die Signallampe 232 über die Ruhekontakte Q-3, N-2 und M-I
eingeschaltet.
Schließlich läßt sich die Codescheibe auch noch zur Anzeige dafür verwenden, daß die Last unter Null 5
— durch unrichtige Taraeinstellung — oder oberhalb der vorgegebenen Wägegrenze liegt. Wie aus F i g. 2
sowie der Tabelle I ersichtlich ist, treten innerhalb des Wägebereiches und des Ansprechbereiches, d. h. also
von 0 bis 25 Pfund, in den Spalten E und G die Codeelemente niemals gleichzeitig auf. Damit läßt sich
durch Hinzufügen von Codeelementen in diesen Spalten über die genannten Grenzen hinaus erreichen, daß
oberhalb und unterhalb dieser Grenzen in den Spalten E und G die Codeelemente gleichzeitig auftreten.
Gemäß F i g. 2 bewirkt ein Gewicht von —0,01 ein Ansprechen der Fotozellen in den Spalten A, E, G, I.
Ein Gewicht von 25,01 Pfund läßt die Fotozellen in den Spalten!,, K, G, E, A ansprechen. Es ist ersichtlich, daß
in beiden Fällen die Fotozellen Fe und Fg zusammen
eingeschaltet werden. Dieser Schaltzustand kann dazu verwendet werden, einen Fehler anzuzeigen und ein
automatisches Arbeiten zu verhindern. Eine Schaltung zum Weiterverarbeiten dieser Gegebenheit ist gerätetechnisch
in nicht dargestellter Weise dadurch zu realisieren, daß ein Fehlerermittlungsrelais über die
Reihenschaltung von je einem Arbeitskontakt der Relais Re und Rg betätigbar ist, was immer dann geschieht,
wenn beide Relais eingeschaltet sind.
Durch die Betätigung des Fehlerermittlungsrelais wird dabei ein Ablaufen des Rechenvorganges verhindert.
Claims (4)
1. Selbsttätige, elektrische Preisberechnungswaage mit einer durch Fotozellen abtastbaren, lastabhängig
auslenkbaren Codescheibe, welche über die den Gewichtswerten der Waage zugeordneten
binären Codeelemente hinaus noch weitere Codeelemente (Kontrollcodeelemente) zum Betätigen
einer Sperre beim Über- oder Unterschreiten des Wägebereiches aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der mit den Codeelementen darstellbaren binären Informationen größer als die zu verschlüsselnde Anzahl von Gewichtswerten
ist, von welchen die redundanten Informationen als Kontrollcodeelemente heranziehbar
sind.
2. Selbsttätige, elektrische Preisberechnungswaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei die Gewichtswerte auslesende Fotozellen (Fe, Fg) beim Überschreiten des Wägebereiches
gleichzeitig durch die ihnen zugeordneten Codeelemente abweichend von ihrem im Wägebereich
auftretenden Schaltzustand schaltbar sind.
3. Selbsttätige, elektrische Preisberechnungswaage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei weitere, die Gewichtswerte auslesende Fotozellen (Fm, Fn) bei einer Waagenbelastung
unterhalb einer vorgegebenen Ansprechschwelle gleichzeitig schaltbar sind.
4. Selbsttätige, elektrische Preisberechnungswaage nach Anspruch 1 mit auf Lücke angeordneten
Codeelementen in zwei Spalten, deren Informationen, von einer Relaissteuerschaltung gesteuert,
in Speicherrelais eingebbar sind, sowie mit einem Bewegungsdetektor, dadurch gekennzeichnet,
daß die den beiden, durch mindestens eine Spalte getrennten Spalten (A, C) der niedrigsten
Gewichtsdekade zugeordneten Speicherrelais (Ra,
Rc) durch von der Relaissteuerschaltung (Rp, Rr)
zeitweise parallel schaltbare Verzögerungselemente (130, 132; 131, 133) als Bewegungsdetektor geschaltet
sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US31629063A | 1963-10-15 | 1963-10-15 |
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|---|---|
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ID=23228399
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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