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DE1099863B - Stroemungsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Stroemungsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1099863B
DE1099863B DEG27493A DEG0027493A DE1099863B DE 1099863 B DE1099863 B DE 1099863B DE G27493 A DEG27493 A DE G27493A DE G0027493 A DEG0027493 A DE G0027493A DE 1099863 B DE1099863 B DE 1099863B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blades
speed
auxiliary
fluid
governor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG27493A
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond Georges
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1099863B publication Critical patent/DE1099863B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/48Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic
    • F16H61/50Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit
    • F16H61/52Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit by altering the position of blades
    • F16H61/56Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the flow, force, or reaction of the liquid in the working circuit, while maintaining a completely filled working circuit by altering the position of blades to change the blade angle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Strömungsgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung geht von einer solchen, insbesondere für Kraftfahrzeuge bestimmten Bauart eines Strömungsgetriebes aus, bei dem die Austrittskanten, der Schaufeln des Pumpenrades den Eintrittskanten des Turbinenrades benachbart sind und dessen Leitapparat mit einem Kranz von verstellbaren Eintrittsschaufeln und einem Kranz von automatisch verstellbaren Austrittsschaufeln versehen ist.
  • Bei dieser bekannten Bauart erfolgt die automatische Verstellung der Austrittsschaufeln zwischen zwei Anschlägen; sie dient dazu, das. Strömungsgetriebe einerseits als Wandler und andererseits als Turbokupplung zu verwenden. Bei dieser Bauart ist der Wirkungsgrad naturgemäß in denjenigen Betriebsstadien verhältnismäßig gering, in denen die Eintrittskanten der Austrittsschaufeln nicht parallel zu den Stromfäden des anströmenden Strömungsmittels bzw. zu der relativen Strömungsgeschwindigkeit desselben stehen. Eine derartige Divergenz der Austrittsschaufeln zur Richtung der relativen Strömungsgeschwindigkeit wirkt sich damit auch auf den Wirkungsgrad einer zusätzlich zugeordneten Hilfsturbine aus. Da weiterhin nicht automatisch verstellbare Eintrittsschaufeln benutzt werden, ist naturgemäß eine im wesentlichen tangentiale Beaufschlagung der Schaufeln des Pumpenrades und der nachgeordneten Schaufeln der Turbine durch das Strömungsmittel nicht ständig möglich.
  • Bei einem Flüssigkeitswechselgetriebe anderer Gattung ist für die Pumpe und die Turbine jeweils ein Propellerrrad vorgesehen., und es sollen dabei die Schaufeln mindestens eines dieser Propellerräder drehbar auf der Nabe angeordnet sein. Dabei soll außerdem eine Steuervorrichtung verwendet werden, die während des Betriebes sowohl in Abhängigkeit von der Drehzahl der- treibenden Seite als auch in Abhängigkeit von der Drehzahl der getriebenen Seite des Getriebes die drehbaren -Propellerschaufeln verstellt. Die Propellerräder stehen unter dem Einfluß von Fliehkraftreglern.-Bei mehrgängigenTurbogetrieben ist es weiterhin bekannt, Regeleinrichtungen vorzusehen, die zum Verstellen des Anstellwinkels der Ein-und Austrittsschaufeln des Getriebes dienen. -- Die Erfindung richtet sich nicht auf diese Einzelmerkmale, sondern betrifft eine besondere Art der Vereinigung von Verstelleinrichtungen bei Maschinen der erstgenannten Gattung.
  • Strömungsgetriebe der eingangs vorausgesetzten Gattung werden erfindungsgemäß dadurch verbessert, daß zwei voneinander unabhängige Differentialregler zum automatischen Regeln des Anstellwinkels sowohl der Austrittsschaufeln als auch der Eintrittsschaufeln des Leitapparates dienen, wobei das Verstellen der Austrittsschaufeln in Abhängigkeit von der Drehzahl des Pumpenrades und der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels erfolgt, während die Eintrittsschaufeln in Abhängigkeit von der Drehzahl des Turbinenrades und der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels verstellbar sind, derart, daß bei beliebigen, innerhalb der Betriebsgrenzen liegenden Werten der Drehzahl des Pumpenrades und des Turbinenrades sowie der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels einerseits die Eintrittskanten der Schaufeln des Pumpenrades von dem aus dem Kranz der Austrittsschaufeln und andererseits die Eintrittskantes der Eintrittsschaufeln von dem aus dem Turbinenrad austretenden Strömungsmittel zum Erzielen eines etwa stoßfreien Eintritts praktisch tangentia:l beaufschlagt werden..
  • Dieser Bauart nach der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, innerhalb der vorgesehenen Betriebsgrenzen durch einen stoßfreien Eintritt des Strömungsmittels in das Pumpenrad und in den Leitapparat ständig optimale Strömungsverhältnisse zu schaffen und dadurch den Wirkungsgrad des Strömungsgetriebes über einen gegenüber bekannten Konstruktionen größeren Betriebsbereich so groß zu halten, daß ein effektiver Leistungsgewinn erzielt wird.
  • Die Bauart nach der Erfindung gewährleistet nunmehr, daß in Abhängigkeit von der Drehzahl des Pumpen- und Turbinenrades und der Geschwindigkeit des in dem Strömungsgetriebe umlaufenden Strömungsmittels die Kränze der Austrittsschaufeln und der Eintrittsschaufeln ständig eine solche Stellung einnehmen, daß die Strömfäden des aus dein Kranz der Austrittsschaufeln bzw. aus dem Turbinenrad austretenden Strömungsmittels tangential zu de Eintrittskanten des Pumpenrades und der Eintrittsschaufeln gerichtet sind.
  • Infolge der besonderen Ausbildung des Strömungsgetriebes kann einWirkungsgrad in der Größenordnung von 85 bis 90% in einem sich vom Anlassen bis zum Kuppeln erstreckenden Bereich erzielt werden, wobei das Einkuppeln zweckmäßig bei einem Drehzahlverhältnis zwischen dem Turbinenrad und dem Pumpenrad in der Größenordnung von 75"/o liegt, während bei den bekannten Strömungsgetrieben mit einem als Freilauf ausgebildeten Leitapparat meist in der Nähe des dem besten Wirkungsgrad entsprechenden Drehzahlverhältnisse eingekuppelt wird, das in der Größenordnung von etwa 50% liegt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die angestrebte Verstellung dadurch erzielt, daß zwei getrennte, miteinander fluchtende Hilfswellen vorgesehen sind, die mit einer Antriebswelle des Pumpenrades bzw. mit einer Abtriebswelle des Turbinenrades im Drehsinn gekuppelt sind und zwei voneinander unabhängige Fliehkraftreglezr tragen, mit denen. in Abhängigkeit von der Drehzahl des Pumpenrades bzw. des Turbinenrades auf den Hilfswellen. axial verstellbare Teile verbunden sind, wobei ; Einrichtungen zum Ermitteln der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels vorgesehen sind, die mit den Fliehkraftreglern beim Andern der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels im Sinne eines Verstellens der mit den Fliehkraftreglern gekuppelten verstellbare. Teile zusammenarbeiten.
  • Die Erfassung der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels ist wesentlich, da sich mit der Umlaufgeschwindigkeit der strömenden Flüssigkeit auch die Geschwindigkeitsdreiecke für den - jeweiligen : Schaufelkranz verändern, d. h., die Schaufeln werden entsprechend diesen Änderungen der Umlaufgeschwindigkeiten des Strömungsmittels verstellt, damit sicher der stoßfreie Eintritt des Strömungsmittels in die Schaufelkränze erfolgt.
  • Da die Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels den Unterschied zwischen. den Drehzahlen von Pumpenrad und Turbinenrad proportional ist, wird erfindungsgemäß für die Ermittlung der Umlaufgesch-,vindigkeit des Strömungsmittels ein Differentialgetriebe verwendet, dessen Achswellen von den gegensinnig mit der Drehzahl der Antriebswelle bzw. der Abtriebswelle antreibbaren Hilfswellen gebildet sind, deren Achskegelräder mit den innerhalb des Differentialgetriebegehäuses drehbar gelagerten Ausgleichskegelrädern im Eingriff stehen, wobei das Gehäuse des Differentialgetriebes zum Antrieb von zwei Hilfsfliehkraftreglern dient, die unabhängig voneinander, aber in Abhängigkeit von dem ihnen zugeordneten Fliehkraftregler axial derart verstellbar sind, daß bei zunehmender Drehzahl des Gehäuses des Differentialgetriebes jeder Hilfsfliehkraftregler den mit ihm zusammenwirkenden Fliehkraftregler axial verstellt und diese Verstellung zu derjenigen, gegensinnig gerichtet ist, der der verstellbare Teil des betreffenden Fliehkraftreglers bei einer Zunahme der Drehzahl der entsprechenden Hilfswelle unterworfen ist.
  • Hierbei kann der feststehende Teil des der Antriebswelle zugeordneten Fliehkraftreglers an einer Hülse befestigt sein, die mit der entsprechenden Hilfswelle im Drehsinn gekuppelt, aber auf dieser axial verschiebbar gelagert ist, wobei der zugeordnete Hilfsfliehkraftregler auf einer mit dem Gehäuse des Differentialgetriebes fest verbundenen Muffe im Sinne einer bei einer Drehzahlzunahme des Gehäuses zu dem verstellbaren Teil des Fliehkraftreglers entgegengesetzten Verstellbewegung angebracht ist.
  • Die weitere Ausbildung ist zweckmäßig derart, daß der verstellbare Teil des auf der Muffe befestigten Hilfsfliehkraftreglers bei dessen Drehzahlzunahme im Sinne einer Axialverschiebung an der zur Hilfswelle koaxial angeordneten Hülse entgegen der Wirkung von Rückholmitteln anliegt, deren Rückholkräfte den Fliehkräften des Hilfsfliehkraftreglers entgegengerichtet sind, wobei ein Axialdrucklager die Relativdrehung des verstellbaren Teils des Hilfsfliehkraftreglers gegenüber der Hülse und den Rückholmitteln ermöglicht.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Stützteil des der Abtriebswelle zugeordneten Fliehkraftregelers auf der entsprechenden Hilfswelle verschiebbar gelagert sein, während der zugeordnete Hilfsfliehkraftregler auf einer weiteren rriit dem Gehäuse des Differentialgetriebes fest verbundenen Muffe derart angebracht ist, daß ein verstellbarer Teil dieses Hilfsfliehkraftreglers sich bei einer Zunahme der Drehzahl des Gehäuses im Gegensinn zu dem verstellbaren Teil des zugeordneten Fliehkraftreglers verstellt.
  • Der verstellbare Teil dieses Hilfsfliehkraftreglers kann mit dem Stützteil des zugeordneten Fliehkraftreglers über ein Axialdrucklager axial verbunden sein, wobei Rückholmittel dem Verstellen des verstellbaren Teiles des Hilfsfliehkraftreglers entgegenwirken.
  • Zur doppelten. Differentialreglung der Austrittsschaufeln bzw. der Eintrittsschaufeln des Leitapparates durch die genannten Reglergruppen kann je eine Achse an den Austrittsschaufeln bzw. an den Eintrittsschaufeln vorgesehen sein, die jeweils mit einem Lenker verbunden ist, der mit einem Zahnkranz gekuppelt ist, mit dem ein Zahnrad kämmt, das an einem Ende j e einer von zwei koaxial ineinanderliegenden Hülsen sitzt, die jeweils am anderen. Ende ein Zahnrad trägt, das mit einem weiteren Zahnrad im Eingriff steht, wobei die letzteren Zahnräder am Ende je einer auf der Antriebswelle koaxiale, unabhängig voneinander beweglichen, ineinanderliegenden Hülse angeordnet sind.
  • Die -auf der Antriebswelle koaxial angeordneten Hülsen können unabhängig voneinander mittels j e einer in einer Schraubennut geführten Kugel und einer mit der entsprechenden Hülse verbundenen Schaltmuffe verdreht werden.
  • Zur Herstellung des vollständigen. Regelungsweges kann: schließlich der verstellbare Teil der der Antriebswelle zugeordneten Reglergruppe mit der Schaltmuffe zum Betätigen - des Kranzes der Austrittsschaufeln und den verstellbaren Teil der der Abtriebswelle zugeordneten. Reglergruppe mit der Schaltmuffe zum Betätigen des Kranzes der Eintrittsschaufeln durch je ein entsprechendes Gestänge gekuppelt sein.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Strömungsgetriebe, Fig.2 in schematischer Darstellung verschiedene Anstellwinkel der hinteren und vorderen Schaufeln des Leitapparates.
  • Das Strömungsgetriebe weist in an sich bekannter Weise eine Antriebswelle 1 auf, welche in einem festen Gehäuse 2 drehbar gelagert ist und auf welcher das Pumpenrad 3 befestigt ist.
  • In dem Gehäuse 2 ist ferner gleichachsig zur Antriebswelle 1 eine Abtriebswelle 4 drehbar gelagert, auf welcher das Turbinenrad 5 drehbar befestigt ist, derart, daß die Austrittskanten der Schaufeln des Pumpenrades den Eintrittskanten der Schaufeln des Turbinenrades benachbart sind.
  • Ein mittels eines Freilaufes an dem Wellenzug 1, 4 angebrachter und z. B. von der Antriebswelle 1 getragener Leitapparat 6 weist eine mit dem Wellenzug etwa gleichachsige Sammelleitung 7 auf, über welche die aus dem Turbinenrad 5 strömende Flüssigkeit zu dem Pumpenrad 3 zurückgeführt wird.
  • Der Leitapparat 6 trägt einen Kranz von Austrittsschaufeln 8, welche um je eine Achse 9 zur Veränderung ihres Anstellwinkels schwenkbar gelagert sind. Es ist wesentlich, daß die Austrittskanten des Austrittsschaufelkra:nzes 8 den Eintrittskanten des Pumpenrades 3 unmittelbar gegenüberliegen.
  • Der Leitapparat 6 trägt ferner einen Kranz von Eintrittsschaufeln 10, die ebenfalls zur Änderung ihres Anstellwinkels um Achsen 11 schwenkbar gelagert sind. Auch hier ist es wesentlich, daß die Eintrittskanten dieser Eintrittsschaufeln 10 unmittelbar benachbart zu den Austrittskanten des Turbinenrades 5 liegen.
  • Diese Eintritts- und Austrittsschaufeln 10, 8 werden durch zwei voneinander unabhängige Differentialregler derart gesteuert, daß bei beliebigen" innerhalb der Betriebsgrenzen liegenden Werten der Drehzahl des Pumpenrades und des Turbinenrades sowie der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels sowohl die Eintrittskanten der Schaufeln des Pumpenrades. als auch die Eintrittskanten der Eintrittsschaufeln von dem aus dem Turbinenrad austretenden Strömungsmittel im wesentlichen tangential beaufschlagt werden. Hierbei werden die Austrittsschaufeln von einem Differentialregler gesteuert, welcher gleichzeitig dieDrehzahl des Pumpenrades und die Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels berücksichtigt, während die Eintrittsschaufeln von einem Differentialregler gesteuert werden, welcher gleichzeitig die Drehzahl des Turbinenrades und die Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels berücksichtigt.
  • Auf Grund dieser Verstellung der Schaufeln erfolgt der Eintritt des Strömungsmittels in die verschiedenen Schaufelkränze nahezu stoßfrei, und zwar sowohl an den Eintrittskanten des Pumpenrades 3 als auch an den Austrittskanten des Turbinenrades 5 bzw. den Eintrittskanten der Eintrittsschaufeln 10 des Leitapparates.
  • Die Drehzahländerung des Pumpenrades 3 wird dadurch wirksam gemacht, daß von der Antriebswelle 1 z. B. über ein Zahnrädersatz 12 eine erste Hilfswelle 13 angetrieben wird, welche mit einem Fliehkraftregler 14 gekuppelt ist, dessen verstellbarer, z. B. durch eine mit einer Umfangsnut versehene Scheibe gebildeter Teil 15 Axialverschiebungen ausführt, die in Abhängigkeit von der Größe der Drehzahländerungen des Pumpenrades 3 erfolgen.
  • Die Drehzahländerungen des Turbinenrades 5 werden in ähnlicher Weise von der Abtriebswelle 4 über einen Zahnrädersatz 16 auf eine zweite Hilfswelle 17 übertragen, welche fluchtend zu der ersten Hilfswelle 13 angeordnet ist und ihrerseits einen Fliehkraftregler 18 antreibt. Der verstellbare, mit einer Umfangsnut versehene scheibenartig ausgebildete Teil 19 dieses Reglers 18 kann Axialverschiebungen ausführen, die von der Größe der Drehzahländerungen des Turbinenrades 5 abhängen.
  • Würden die Austrittsschaufeln 8 von dem verstellbaren Teil 15 des Fliehkraftreglers 14 und die Eintrittsschaufeln 10 von dem verstellbaren Teil 19 des Fliehkraftreglers 18 allein gesteuert, so fehlte die gewünschte doppelte Differentialsteuerung, weil die Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels in dem Getriebe noch nicht berücksichtigt wäre, da die einzigen in die Steuerung eingehenden Parameter für die Austrittsschaufeln 8 die Drehzahl des Pumpenrades 3 und für die Eintrittsschaufeln 10 die Drehzahl des Turbinenrades 5 wären.
  • Bei der Verstellung der beiden Schaufelsätze ist außerdem die Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels zu berücksichtigen, da sich mit den verschiedenen Umlaufgeschwindigkeiten die Geschwindigkeitsdreiecke verändern, wobei dieser dritte Regelfaktor ein Berichtigungsglied sowohl in die von dem Fliehkraftregler 14 abhängige Regelung als auch in die von dem Fliehkraftregler 18 abhängige Regelung einführen muß.
  • Die Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels ist um so größer, je größer der Unterschied zwischen den Drehzahlen des Pumpenrades 3. und des Turbinenrades 5 ist, während sie um so kleiner ist, je mehr sich die beiden Drehzahlen einander anzugleichen versuchen.
  • Die Änderung der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels beeinflußt die in Fig. 2 dargestellten Geschwindigkeitsdreiecke und muß daher - wie bereits oben erwähnt - bei der Einstellung der Austrittsschaufeln 8 bzw. der Eintrittsschaufeln 10 berücksichtigt werden, wenn die Schaufeln des Pumpenrades 3 und die Eintrittsschaufeln 10 bzw. die Austrittsschaufeln 8 tatsächlich von den Strömungsmittelfäden tangential beaufschlagt werden sollen.
  • Zu diesem Zweck sind Einrichtungen vorgesehen, welche die Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels feststellen. Diese sind beispielsweise so ausgebildet, daß sie den Unterschied zwischen den Drehzahlen der Antriebswelle 1 und der Abtriebs.welle 4 feststellen, welcher zu der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels in der oben angegebenen Beziehung steh.
  • Ferner müssen diese Einrichtungen mit den Fliehkraftreglern 14, 18 derart zusammenwirken, daß die Verstellamplituden der verstellbaren Teile 15 und 19 der Regler bei einer Änderung der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels entsprechend verändert werden.
  • Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Ausführungsform der Erfindung sind die Einrichtungen zur Feststellung der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels durch das Gehäuse 20 eines Differentials gebildet, dessen Achswellen durch die sich mit der gleichen Absolutgeschwindigkeit wie die Antriebswelle 1 drehende Hilfswelle 13 und durch die sich gegensinnig mit der Welle 13 und mit der gleichen Absolutgeschwindigkeit wie die Abtriebswelle4 drehende Hilfswelle 17 gebildet werden, wobei die einander gegenüberliegenden Enden dieser Hilfswellen in das Gehäuse 20 hineinragen und zwei Achskegelräder 21 bzw. 22 tragen, welche mit Ausgleichskegelrädern 23 im Eingriff stehen, deren Drehachsen von dem Gehäuse 20 getragen werden.
  • Beiderseits des Gehäuses 20 sind zwei rohrförmige Muffen 20 a und 20 b vorgesehen, die mit dem Gehäuse fest verbunden sind und gleichachsig zu den Hilfswellen 13 bzw. 17 liegen. Hierdurch erhält man in der Nähe der Fliehkraftregler 14 bzw. 18 durch die rohrförmige Muffe 20a und 20b gebildete Teile, welche sich mit von der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels abhängender Drehzahl drehen.
  • Um die Drehzahländerung des Differentialgehäuses 20 im richtigen Sinne auf die Stellung der verstellbaren Teile 15 und 19 der Fliehkraftregler 14 bzw. 18 zur Einwirkung zu bringen, werden vom. dem Gehäuse 20 zwei Hilfsfliehkraftregler 24 und 25 angetrieben, welche vorzugsweise an den die Gehäusewellen bildenden Muffen 20 a und 20 b befestigt sind.
  • Die Anordnung der Fliehkraftregler 14 und 18 ist so gewählt, da.B sie unabhängig voneinander axial bewegbar sind, wobei die Hilfsfliehkraftregler 24 und 25 mit den Fliehkraftreglern 14 bzw. 18 wieder derart zusammenwirken, daß bei einer Zunahme der Drehzahl des Differentialgehäuses 20 jeder Hilfsfliehkraftregler 24 bzw. 25 dem ihm zugeordneten Fliehkraftregler 14 bzw. 18 eine Axialverschiebung in der Richtung erteilt, welche der Bewegungsrichtung des verstellbaren Teiles des Reglers 14 bzw. 18 bei einer Zunahme der Drehzahl der entsprechenden Hilfswelle 13 bzw. 17 entgegengerichtet ist.
  • Die beiden Teile 15 bzw. 19 der beiden Reglergruppen erfahren schließlich Verstellungen, welche zwei verschiedenen. Differentialgesetzen folgen, welche bei dem Teil 15 die Drehzahl der Antriebswelle 1 und die Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels und bei lern Teil 19 die Drehzahl der Abtriebswelle 4 und die Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels eingehen.
  • In Fig. 1 ist eine vorteilhafte Ausführungsform der -Kupplung zwischen den Hilfsfliehkraftreglern 24 und 25 und dem. Fliehkraftreglern 14 und 18 wiedergegeben. Hierbei ist der feste Teil des Reglers 14 an einer Hülse 26 befestigt, welche von der Hilfswelle 13 in Umdrehungen versetzt wird, aber auf dieser axial gleiten kann.
  • Der Hilfsfliehkraftregler 24 ist an der Muffe 20a derart angebracht, daß der Teil 27 desselben sich bei einer Drehzahlzunahme in umgekehrter Richtung wie der Teil 15 des Fliehkraftreglers 14 verstellt. .
  • Der Teil 27 stößt -gegen die Hülse 26, welche er gegen die Wirkung der Rückhölmittel 28 die der Fliehkraftwirkung des Reglers 24 entgegenwirken, zu: verschieben sucht, wobei .ein. Axialdrucklager 29 die gegenseitigen Drehbewegungen des Teiles 27 gegenüber der- Hülse 26 und den Rückholmitteln 28 ermöglicht. -,Der feste Teil -des Flienkraftreglers 18 gleitet auf der Hilfswelle 17, wobei der Hilfsfliehkraftregler 25 derart auf der Muffe 20 b angebracht ist, däß sich sein verstellbarer Teil 30 bei: einer 'Drehzahlzunahme entgegengesetzt zu dem verstellbaren Teil 19 des Fliehkraftreglea-s 18 verstellt.
  • Der Teil 30 des Hilfsfliehkraftreglers 25 ist mit dem festen Teil des Fliehkraftreglers 18 zweckmäßig unter Zwischenschaltung eines Axialdrucklagers 31 axial gekuppelt, wobei Rückholmittel 32 der Verstellung des Teiles 30 durch die Fliehkraft entgegenwirken.
  • An Stelle der nur beispielsweise in Fig. 1 gezeigten Regler 14 und 24 und Regler 18 und 25 mit von biegsamen Lamellen getragenen Fliehgewichten können selbstverständlich auch andere Fliehkraftregler verwendet werden, wobei es lediglich wesentlich ist, daß alle Regler stabil sind.
  • Zur Übertragung der Regelbewegung der beiden Reglergruppen 14, 24 und 18, 25 auf die Eintrittsschaufeln 10 und die Austrittsschaufeln 8 sind Einrichtengen zur Verstellung des Anstellwinkels dieser Schaufel vorgesehen, wofür z. B. bei den Austrittsschaufeln 8 die Achsen 9 dieser Schaufeln durch Lenker 33 betätigt werden können, welche von einem Zahnkranz 34 angetrieben werden, der mit einem Zahnrad 35 kämmt, welches an einem Ende einer Hülse 36 sitzt, deren anderes Ende ein Zahnrad 37 trägt, welches wiederum mit einem weiteren Zahnrad 38 im Eingriff steht, das am Ende einer Hülse 39 sitzt, die gleichachsig zu dem Wellenzug 1 bis 4 des Getriebes angeordnet ist, der eine Verdrehung durch die Axialverschiebung einer eine Kugel 40 und eine Schraubennut 41 aufweisendem Antriebsvorrichtung erteilt werden kann, deren Betätigungsglied durch eine Schaltmuffe mit Umfangsnut 42 gebildet ist, während die Eintrittsschaufeln 10 in ähnlicher Weise über Lenker 49, Zahnräder 48 und 51 zu der Hülse 36 gleichachsige Hülse 47, Zahnräder 45 und 46, Hülse 52 und Kugel 43 und Schraubennut 44 gesteuert werden, wobei das Betätigungsglied dieser Regelvorrichtung z. B. durch eine mit einer Umfangsnut versehenen Schaltmuffe 50 gebildet ist.
  • Der verstellbare Teil 15 der Reglergruppe 14, 24 sowie der verstellbare Teil 19 der Reglergruppe 18, 25 sind mit der Schaltmuffe 42 der Austrittsschaufeln 8 bzw. mit der Schaltmuffe 50 der Eintrittsschaufeln 10 durch zwei Gestänge zweckmäßig miteinander gekuppelt, die jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Die Verstellbewegungen der Teile 15 und 19 können über dieses Gestänge übertragen werden, so daß die gewünschten Änderungen der Anstellwinkel der Austrittsschaufeln 8 bzw., der Eintrittsschaufeln 10 herbeigeführt werden.
  • Wenn der Schlupf der Abtriebswelle gegenüber der Turbinenwelle verringert und geregelt werden soll, sind entsprechend der gewünschten Schlup£größe gering unterschiedliche Zähnezahlen für die Zahnräder 21 und 22 vorzusehen. Dem Gehäuse 20 ist eine Bandbremse zugeordnet, die bei einer bestimmten Geschwindigkeit der Turbine in Tätigkeit tritt.
  • Die Fig.2 zeigt schematisch in drei auseinandergezogenen Stellungen, die jeweiligen Lagen der verschiedenen Anstellwinkel des hinteren und vorderen Leitschaufelsatzes für eine konstante Drehzahl U des Pumpenrades 3 und wachsende Drehzahlen U1, U2, U3 des Turbinenrades 5. Mit W ist die wirkliche Geschwindigkeit des Strömungsmittels und mit V die -relative Geschwindigkeit desselben gegenüber der betreffenden Schaufel bezeichnet.
  • Aus dem Schema ergibt sich, daß in Abhängigkeit von der Zunahme der Drehzahl des Turbinenrades 5 und der Geschwindigkeit des in denn Getriebe strömenden Strömungsmittels die Schaufelkränze 8 und 10 solche Lägen einnehmen, daß die Schaufeln des Pumpenrades- 3 und die Eintrittsschaufeln 10 tangentiaJ von den aus den Austrittsschaufeln 8 bzw. dem Turbinenrad 5 kommenden Strömungsmittelfäden beaufschlagt werden.:

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Strömungsgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem die Austrittskanten der Schaufeln des Pumpenrades den Eintrittskanten der Schaufeln des Turbinenrades benachbart sind und dessen Leitapparat mit einem Kranz von verstellbaren Eintrittsschaufeln und einem Kranz von automatisch verstellbaren Austrittsschaufeln versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei voneinander unabhängige Differentialregler zum automatischen Regeln des Anstellwinkels sowohl der Austrittsschaufeln (8) als auch der Eintrittsschaufeln (10) des Leitapparates dienen, wobei das Verstellen der Austrittsschaufeln (8) in Abhängigkeit von der Drehzahl des Pumpenrades (3) und der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels erfolgt, während die Eintrittsschaufeln (10) in Abhängigkeit von der Drehzahl des Turbinenrades (5) und der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels verstellbar sind, derart, daß bei beliebigen, innerhalb der Betriebsgrenzen liegenden Werten der Drehzahl des Pumpenrades (3) und des Turbinenrades (5) sowie der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels einerseits die Eintrittskanten der Schaufeln des Pumpenrades (3) von dem aus dem Kranz der Austrittsschaufeln (8) und andererseits die Eintrittskanten der Eintrittsschaufeln (10) von dem aus dem Turbinenrad (5) austretenden Strömungsmittel zum Erzielen eines etwa stoßfreien Eintritts praktisch tangential beaufschlagt werden.
  2. 2. Strömungsgetriebe nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennte, miteinander fluchtende Hilfswellen (13 bzw. 17) vorgesehen sind, die mit einer Antriebswelle (1) des Pumpenrades (3) bzw. mit einer Abtriebswelle (4) des Turbinenrades (5) im Drehsinn gekuppelt sind und zwei voneinander unabhängige Fliehkra:ftregler (14 bzw. 18) tragen, mit denen in Abhängigkeit von der Drehzahl des Pumpenrades (3) bzw. des Turbinenrades (5) auf den Hilfswellen (13 bzw. 17) axial verstellbare Teile (15 bzw. 19) verbunden sind, wobei Einrichtungen zum Ermitteln der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels vorgesehen sind, die mit den Fliehkraftreglern (14 bzw. 18) beim Ändern der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels im Sinne eines Verstellens der mit den Fliehkraftreglern gekuppelten, verstellbaren Teile (15 bzw. 19) zusammenarbeiten.
  3. 3. Strömungsgetriebe nach Anspruch 1 oder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ermitteln- der Umlaufgeschwindigkeit des Strömungsmittels ein Differentialgetriebe angeordnet ist, dessen Achswellen von den gegensinnig mit der Drehzahl der Antriebswelle (1) bzw. der Abtriebswelle (4) antreibbaren Hilfswellen (13 bzw. 17) gebildet sind, deren Achskegelräder (21 bzw. 22) mit den innerhalb eines Gehäuses (20) für das Differentialgetriebe drehbar gelagerten Ausgleichskegelrädern (23) im Eingriff stehen, wobei das Gehäuse des Differentialgetriebes zum Antrieb von zwei Hilfsfliehkraftreglern (24 bzw. 25) dient, die unabhängig voneinander, aber in Abhängigkeit von dem ihnen zugeordneten Fliehkraftregler (14 bzw. 18) axial verstellbar sind, derart, daß bei zunehmender Drehzahl des Gehäuses (20) des Differentialgetriebes jeder Hilfsfliehkraftregler den mit ihm zusammenwirkenden Fliehkraftregler axial verstellt und diese Verstellung zu derjenigen gegensinnig gerichtet ist, der der verstellbare Teil (15 bzw. 19) des betreffenden Fliehkraftreglers (14 bzw. 18) bei einer Zunahme der Drehzahl der entsprechenden Hilfswelle (13 bzw. 17) unterworfen ist.
  4. 4. Strömungsgetriebe nach den Ansprüchen. 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Teil des Fliehkraftreglers (14) an einer Hülse (26) befestigt ist, die mit der Hilfswelle (13) im Drehsinn gekuppelt, aber auf dieser axial verschiebbar gelagert ist, wobei der Hilfsfliehkraftregler (24) auf einer mit dem Gehäuse (20) des Differentialgetriebes fest verbundenen Muffe (20a) im Sinne einer bei einer Drehzahlzunahme des Gehäuses zu dem verstellbaren Teil (15) des Fliehkraftreglers (14) entgegengesetzten Verstellbewegung angebracht ist.
  5. 5. Strömungsgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 3 oder 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Teil (27) des auf der Muffe (20a) befestigten Hilfsfliehkraftreglers (24) bei dessen Drehzahlzunahme im Sinne einer Axialverschiebung an der zur Hilfswelle (13) koaxial angeordneten Hülse (26) entgegen der Wirkung von Rückholmitteln (28) anliegt, deren Rückholkräfte den Fliehkräften des Hilfsfliehkraftreglers (24) entgegengerichtet sind, wobei ein Axialdrucklager (29) die Relativdrehung des verstellbaren Teiles (27) des Hilfsfliehkraftreglers (24) gegenüber der Hülse (26) und den Rückholmitteln (28) ermöglicht.
  6. 6. Strömungsgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützteil des Fliehkraftreglers (18) auf der Hilfswelle (17) verschiebbar gelagert ist, während der Hilfsfliehkraftregler (25) auf einer weiteren, mit dein Gehäuse (20) des Differentialgetriebes fest verbundenen Muffe (20b) angebracht ist, derart, daß ein verstellbarer Teil (30) des Hilfsfliehkraftreglers (25) sich bei einer Zunahme der Drehzahl des Gehäuses im Gegensinn zu dem verstellbaren Teil (19) des Fliehkraftreglers (18) verstellt.
  7. 7. Strömungsgetriebe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Teil (30) des Hilfsfliehkraftreglers (25) mit dem Stützteil des Fliehkraftreglers (18) über ein Axialdrucklager (31) axial verbunden ist, wobei Rückholmittel (32) dem Verstellen des verstellbaren Teiles (30) des Hilfsfliehkraftreglers (25) entgegenwirken. B.
  8. Strömungsgetriebe nach Anspruch 1 oder 1 und einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur doppelten Differentialregelung der Austrittsschaufeln (8) bzw. der Eintrittsschaufeln (10) des Leitapparates durch die Reglergruppen (14, 24 bzw. 18, 25) eine Achse (9 bzw. 11) an den Austrittsschaufeln (8) bzw. an den Eintrittsschaufeln (10) vorgesehen ist, die jeweils mit einem Lenker (33 bzw. 49) verbunden ist, der mit einem Zahnkranz (34 bzw. 51) gekuppelt ist, mit dem ein Zahnrad (35 bzw. 48) kämmt, das an einem Ende je einer von zwei koaxial ineinanderliegenden Hülsen (36 bzw. 47) sitzt, die jeweils am anderen Ende ein Zahnrad (37 bzw. 46) trägt, das mit einem weiteren Zahnrad (38 bzw. 45) im Eingriff steht, wobei die Zahnräder (38 bzw. 45) am Ende je einer auf der Antriebswelle (1) koaxialen, unabhängig voneinander beweglichen, ineinanderliegenden Hülse (39 bzw. 52) angeordnet sind.
  9. 9. Strömungsgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum unabhängigen Verdrehen der auf der Antriebswelle (1) koaxialangeordneten Hülsen (39bzw.52) je eineKugel (40 bzw. 43) in einer Schraubennut (41 bzw. 44) geführt ist und eine Schaltmuffe (42 bzw. 50) mit den Hülsen verbunden ist.
  10. 10. Strömungsgetriebe nach Anspruch 1 oder 1 und einem der folgenden, Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Teil (15) der Reglergruppe (14, 24) mit der Schaltmuffe (42) zum Betätigen des Kranzes der Austrittsschaufeln (8) und der verstellbare Teil (19) der Reglergruppe (18, 25) mit der Schaltmuffe (50) zum Betätigen des Kranzes der Eintrittsschaufeln (10) durch je ein Gestänge gekuppelt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung A6549II/ä3c (bekanntgemacht am 11. 2. 1954) ; schweizerische Patentschrift Nr. 181173; USA:ZPatentschrift Nr. 2 427 458.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225935B (de) * 1963-02-20 1966-09-29 Klein Schanzlin & Becker Ag Anlage zur stufenlosen Drehzahlregelung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH181173A (de) * 1934-01-20 1935-11-30 Kreissle Hermann Flüssigkeits-Wechselgetriebe, welches für die Pumpe und für die Turbine je mindestens ein Propellerrad aufweist.
US2427458A (en) * 1939-12-23 1947-09-16 Bendix Aviat Corp Turbine type fluid torque converter and fluid coupling

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