DE1282569B - Aufschlagflaeche an Werkzeugen - Google Patents
Aufschlagflaeche an WerkzeugenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D3/00—Hand chisels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B25d
Deutsche Kl.: 87 b - 6
Nummer: 1282569
Aktenzeichen: P 12 82 569.3-15 (B 82667)
Anmeldetag: 3. Juli 1965
Auslegetag: . 7. November 1968
Die Erfindung betrifft eine Aufschlagfläche an von Hand beaufschlagten Werkzeugen, z. B. Meißeln,
Spitzeisen.
Bisher werden Werkzeuge dieser Art an der Aufschlagfläche im Naturzustand belassen, oder man
faßt die Kante unter einem Winkel von etwa 15 bis 20° zur Längsachse des Werkzeugschaftes an, um
den entstehenden Bart beim Rutschen des Werkzeugs weitgehend ungefährlich zu machen. Diese Maßnahme
hat jedoch nur so lange einen Sinn, als der Bart im Durchmesser kleiner ist als der Schaft des
Werkzeugs.
Da die Aufschlagfläche aber meistens nicht oder in Ausnahmefällen auf eine Festigkeit von etwa
120 kp/mm2 gehärtet wird, bildet sich in der Praxis meist sehr schnell ein Bart, der den Schaftdurchmesser
des Werkzeugs überragt und mit sägezahnartigen Spitzen auf die Hand gerichtet ist, die das
Werkzeug führt. Zwar bestehen Vorschriften der Berufsgenossenschaften, wonach solche Barte zu
entfernen sind, in der Praxis geschehen aber immer wieder Unfälle.
Bekannt sind auch Werkzeuge, die an der Arbeitsseite des Werkzeugschaftes mit Hartmetall bestückt
sind. Bei derartigen Werkzeugen kommt es häufig vor, daß das Werkzeug zwar von der Hartmetallspitze
her noch einsatzfähig wäre, durch die dauernde Bartbildung aber in der Gesamtlänge bereits so abgenommen
hat, daß es nicht mehr sicher in der Hand geführt werden kann und darum aus dem Verkehr
gezogen werden muß.
Es sind auch Schlagwerkzeuge bekannt, bei denen entweder nach der Härtung des ganzen Werkzeugs
die Außenwandung am Schlagende des Werkzeugschaftes angelassen und vorzugsweise nach dem Anlassen
der Außenwandung die Kanten der Schlagfläche bis an den harten Kern reichend gebrochen
werden sollen oder am Schaftende eine konisch zulaufende bundartige Verdickung angebracht oder das
Schlagende mit einem weichen Ring aus Bronze od. dgl. umgeben werden soll. Da jedoch bei diesen
bekannten Werkzeugen die Aufschlagflächen eben ausgebildet sind, sind bei ihrer Verwendung Schläge
auf die Kanten der Aufschlagfläche unausbleiblich, was unweigerlich zu nachteiligen und gefährlichen
Bartbildungen und Absplitterungen führt. Den gestellten Anforderungen ist auch ein ebenfalls bekanntes
Schlagwerkzeug nicht gewachsen, bei dem in den aus einem verhältnismäßig weichen Material, z. B.
Aluminium, bestehenden Handgriff am Aufschlagende eine Stahlkugel eingelassen ist.
Der Zweck der Erfindung ist es, die Nachteile der Aufschlagfläche an Werkzeugen
Anmelder:
Fried. Krupp
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
4300 Essen 1, Altendorfer Str. 103
Als Erfinder benannt:
Martin Stoll, 7135 Oberderdingen
*5 bekannten Aufschlagflächen von Werkzeugen zu vermeiden.
Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Aufschlagfläche des Werkzeugschaftes
mit einem Radius rl allseitig ballig ausgeführt ist und an der Kante einen Radius rl aufweist,
der unter einem Winkel von etwa 15 bis 20° zur Längsachse des Werkzeugschaftes einen Kegel
bildet, und der obere Teil des Werkzeugschaftes von der Aufschlagfläche ausgehend mit einem allmählichen
Übergang auf einer Länge von etwa 20 bis
a5 30 mm eine Festigkeit von 170 bis 180 kp/mm2 aufweist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines
schematischen Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Aufschlagfläche 1 des Werkzeugschaftes 2 ist allseitig ballig mit einem Radius rl ausgeführt, der
vorteilhafterweise bei einem 6- oder 8kantigen Werkzeugschaft der Schlüsselweite und bei einem runden
Werkzeugschaft dem Durchmesser entspricht. Der Radius rl der ballig ausgeführten Aufschlagfläche 1
geht an der Kante in einen Radius r2 über, der vorteilhafterweise etwa einem Zehntel der Schlüsselweite oder des Durchmessers des Werkzeugschaftes 2
entspricht.
Der Radius rl läuft mit Vorteil in einem unter einem Winkel von etwa 15 bis 20° zur Längsachse des Werkzeugschaftes 2 angebrachten Kegel aus, dessen zum Teil dargestellter Mantel mit 3 bezeichnet ist und dessen kleinster Durchmesser 4 an der Aufschlagfläche 1 etwa 9/10 der Schlüsselweite oder des Durchmessers des Werkzeugschaftes 2 beträgt.
Der Radius rl läuft mit Vorteil in einem unter einem Winkel von etwa 15 bis 20° zur Längsachse des Werkzeugschaftes 2 angebrachten Kegel aus, dessen zum Teil dargestellter Mantel mit 3 bezeichnet ist und dessen kleinster Durchmesser 4 an der Aufschlagfläche 1 etwa 9/10 der Schlüsselweite oder des Durchmessers des Werkzeugschaftes 2 beträgt.
Ausgehend von der Aufschlagfläche 1 weist der obere Teil des Werkzeugschaftes 2 mit einem vorteilhafterweise
allmählichen Übergang auf einer Länge von etwa 20 bis 30 mm eine Festigkeit von 170 bis
180 kp/mm2 auf.
Infolge der hohen Festigkeit der Aufschlagfläche gemäß der Erfindung ist kaum noch eine Verformung
809 630/530
feststellbar, d. h. das Werkzeug bildet im Gebrauch keinen gefährlichen Bart und bleibt in seiner
ursprünglichen Länge erhalten. Es kann deshalb nicht nur bis zum Verbrauch der Hartmetallspitze eingesetzt,
sondern unter Umständen sogar ein zweites Mal bestückt werden. Durch die ballige Aufschlagflache
bedingt, kommt der Aufschlag des Hammers in jedem Fall in die unmittelbare Nähe der Längsachse
des Werkzeugs. Die Leistung des mit der neuen Aufschlagfläche versehenen Werkzeugs ist daher
erheblich höher.
Da keine scharfe Kante an der Aufschlagfläche mehr vorhanden ist und der Radius rl in vorteilhafter
Weise in einem Bereich liegt, der von dem Hammer nicht getroffen wird, können trotz der hohen
Festigkeit der Aufschlagfläche auch keine Stahlsplitter mehr abspritzen.
Claims (3)
1. Aufschlagfläche an von Hand beaufschlag- ao ten Werkzeugen, z.B. Meißeln, Spitzeisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlagfläche
(1) des Werkzeugschaftes (2) mit einem Radius rl allseitig ballig ausgeführt ist
und an der Kante einen Radius rl aufweist, der unter einem Winkel von etwa 15 bis 20° zur
Längsachse des Werkzeugschaftes (2) einen Kegel bildet, und der obere Teil des Werkzeugschaftes
(2) von der Aufschlagfläche (1) ausgehend mit einem allmählichen Übergang auf einer Länge
von etwa 20 bis 30 mm eine Festigkeit von 170 bis 180 kp/mm2 aufweist.
2. Aufschlagfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius rl etwa V10 der
Schlüsselweite oder des Durchmessers des Werkzeugschaftes (2) beträgt.
3. Aufschlagfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (4) des
Kegels an der Aufschlagfläche (1) etwa 9/10 der
Schlüsselweite oder des Durchmessers des Werkzeugschaftes (2) beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1095 219;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1187 653;
USA.-Patentschriften Nr. 1529 683, 2 218 069.
Deutsche Patentschrift Nr. 1095 219;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1187 653;
USA.-Patentschriften Nr. 1529 683, 2 218 069.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 630/530 10.68 θ Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB82667A DE1282569B (de) | 1965-07-03 | 1965-07-03 | Aufschlagflaeche an Werkzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB82667A DE1282569B (de) | 1965-07-03 | 1965-07-03 | Aufschlagflaeche an Werkzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1282569B true DE1282569B (de) | 1968-11-07 |
Family
ID=6981594
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB82667A Pending DE1282569B (de) | 1965-07-03 | 1965-07-03 | Aufschlagflaeche an Werkzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1282569B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1529683A (en) * | 1924-07-05 | 1925-03-17 | Anderson Gustaf | Chisel |
| US2218069A (en) * | 1934-08-09 | 1940-10-15 | Union Carbide & Carbon Corp | Tool and method of making the same |
| DE1095219B (de) * | 1957-04-05 | 1960-12-15 | Cincinnati Tool Company | Schlagkopfausbildung fuer ein Handschlag-werkzeug, z. B. Meissel, Locheisen od. dgl. |
| DE1187653B (de) * | 1962-10-08 | 1965-02-25 | Carl Kuhbier | Haerten von Werkzeugschaeften |
-
1965
- 1965-07-03 DE DEB82667A patent/DE1282569B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1529683A (en) * | 1924-07-05 | 1925-03-17 | Anderson Gustaf | Chisel |
| US2218069A (en) * | 1934-08-09 | 1940-10-15 | Union Carbide & Carbon Corp | Tool and method of making the same |
| DE1095219B (de) * | 1957-04-05 | 1960-12-15 | Cincinnati Tool Company | Schlagkopfausbildung fuer ein Handschlag-werkzeug, z. B. Meissel, Locheisen od. dgl. |
| DE1187653B (de) * | 1962-10-08 | 1965-02-25 | Carl Kuhbier | Haerten von Werkzeugschaeften |
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