DE1187653B - Haerten von Werkzeugschaeften - Google Patents
Haerten von WerkzeugschaeftenInfo
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- DE1187653B DE1187653B DEK47917A DEK0047917A DE1187653B DE 1187653 B DE1187653 B DE 1187653B DE K47917 A DEK47917 A DE K47917A DE K0047917 A DEK0047917 A DE K0047917A DE 1187653 B DE1187653 B DE 1187653B
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- hardening
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- striking
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D3/00—Hand chisels
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/22—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for drills; for milling cutters; for machine cutting tools
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
C21d
Deutsche Kl.: 18 c - 9/22
1187 653
K47917VI a/18c
8. Oktober 1962
25. Februar 1965
K47917VI a/18c
8. Oktober 1962
25. Februar 1965
Die Erfindung betrifft ein Härten von Werkzeugschäften, insbesondere von Schlagwerkzeugen. Bei
den bekannten Schlagwerkzeugen weist der Schlagkopf eine Härte auf, die niedriger ist als die Härte
der Hammerbahn. Dies wurde durch Nichthärten oder durch Härten und anschließendes Anlassen des
gesamten Schlagkopfes erhalten. An solchen Schlagköpfen tritt beim Arbeiten an deren Schlagflächen
eine Kaltverdichtung ein, bei der sich an den Schlagköpfen ein sogenannter Bart oder eine sogenannte ίο
Blume bildet, wovon Teile beim weiteren Schlagen abspringen und leicht Verletzungen hervorrufen können.
Die Erfindung vermeidet solche Nachteile, und zwar im wesentlichen dadurch, daß nach einer
Ganzhärtung das Anlassen nur an der Außenwandung am Ende des Werkzeugschaftes erfolgt. Dadurch
wird eine Kaltverdichtung an der Schlagfläche und damit die Bildung eines Bartes oder einer
Blume gänzlich vermieden, da der Werkzeugschaft und insbesondere dessen den Schlagkopf bildendes
Ende einen harten Kern und einen weicheren Mantel aufweist. Da der harte Kern von einem weicheren,
aber auch noch gehärteten Mantel umgeben ist, kann sich der harte Kern durch die Hammerschläge nicht
ausdehnen und somit auch nicht springen. Das Ausrüsten der Schlagwerkzeuge mit einem solchen
Schlagkopf ist sehr einfach und wohlfeil, da das Schlagwerkzeug aus einem einzigen Stück herstellbar
ist.
In vorteilhafter Weise werden nach dem Anlassen der Außenwandung die Kanten der Schlagfläche bis
an den harten Kern reichend gebrochen. Dadurch wird auf einfache Weise verhindert, daß die Schläge
auf die weichere Ummantelung auftreffen.
In der Zeichnung ist die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens an einem Durchtreiber
dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Durchtreiber mit aufgestecktem Kupferring und
F i g. 2 einen mit dem erfindungsgemäßen Verfahren behandelten Durchtreiber, teilweise im Schnitt.
Auf das im ganzen gehärtete Schaftende 1 des Durchtreibers wird ein Kupferring 2 gesteckt, der
z.B. elektrisch erwärmt wird (Fig. 1). Dadurch wird die Mantelfläche des Schaftendes 1 radial
erwärmt, wodurch ein Weicherwerden des Materials von außen nach innen erfolgt (Anlassen). Die Höhe
der Temperatur und die Zeitdauer der Erwärmung kann eingestellt werden, und zwar so, daß die
Härte im Kern 3 des Schaftes vor allem an der Härten von Werkzeugschäften
Anmelder:
Carl Kuhbier,
Münster (Westf.)-St. Mauritz, Bussardweg 4
Als Erfinder benannt:
Carl Kuhbier, Münster (Westf.)-St. Mauritz
Schlagfläche erhalten bleibt. Der Kupferring 2 ist dabei entsprechend weit auf das Schaftende 1 des
Durchtreibers aufzuschieben, daß das Erwärmen der Mantelfläche bis an der von der Schlagfläche gebildeten
Kante erfolgt.
Wie insbesondere aus der F i g. 2 ersichtlich, bildet sich somit nach Beendigung des Anlassens um den
harten Kern 3 eine weniger harte Ummantelung 4. Die die Schlagfläche begrenzende Kante 5 wird in
vorteilhafter Weise gebrochen, so daß die Hammerschläge ausschließlich auf den harten Schaftkern 3
erfolgen. Der harte Kern 3 kann nicht springen und sich auch nicht ausdehnen, da er von der weniger
harten, aber auch noch gehärteten Ummantelung 4 umgeben ist. Damit ist ein Umbördeln des Schlagkopfes
nicht mehr möglich.
Wie bereits erwähnt, ist das dargestellte Ausführungsbeispiel nur eine beispielsweise Verwirklichung
der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen
und Anwendungen möglich. So könnte z. B. das erfindungsgemäße Härten des Schlagkopfes auch bei
anderen Schlagwerkzeugen, wie Splinttreiber, Körner, Meißel, Locheisen, Hämmer, Zahlen- und
Buchstabenstempel u. dgl., bei denen infolge Kaltformungen Umbördelungen und Absplitterungen
auftreten, angewandt werden.
Claims (2)
1. Härten von Werkzeugschäften, insbesondere von Schlagwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet,
daß nach einer Ganzhärtung das Anlassen nur an der Außenwandung am Ende des Werkzeugschaftes erfolgt.
2. Härten von Werkzeugschäften nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach
dem Anlassen der Außenwandung die Kanten der Schlagfläche bis an den harten Kern (3)
reichend gebrochen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK47917A DE1187653B (de) | 1962-10-08 | 1962-10-08 | Haerten von Werkzeugschaeften |
| CH1208163A CH408981A (de) | 1962-10-08 | 1963-10-02 | Verfahren zum Härten einstückiger Werkzeuge mit Schlagende, insbesondere der Schlagköpfe von Schlagwerkzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK47917A DE1187653B (de) | 1962-10-08 | 1962-10-08 | Haerten von Werkzeugschaeften |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1187653B true DE1187653B (de) | 1965-02-25 |
Family
ID=7224741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK47917A Pending DE1187653B (de) | 1962-10-08 | 1962-10-08 | Haerten von Werkzeugschaeften |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH408981A (de) |
| DE (1) | DE1187653B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1282569B (de) * | 1965-07-03 | 1968-11-07 | Krupp Gmbh | Aufschlagflaeche an Werkzeugen |
-
1962
- 1962-10-08 DE DEK47917A patent/DE1187653B/de active Pending
-
1963
- 1963-10-02 CH CH1208163A patent/CH408981A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1282569B (de) * | 1965-07-03 | 1968-11-07 | Krupp Gmbh | Aufschlagflaeche an Werkzeugen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH408981A (de) | 1966-03-15 |
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