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DE1281931B - Vorrichtung zum Auflockern und Foerdern feinkoerniger Stoffe mittels Druckluft - Google Patents

Vorrichtung zum Auflockern und Foerdern feinkoerniger Stoffe mittels Druckluft

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Publication number
DE1281931B
DE1281931B DED45647A DED0045647A DE1281931B DE 1281931 B DE1281931 B DE 1281931B DE D45647 A DED45647 A DE D45647A DE D0045647 A DED0045647 A DE D0045647A DE 1281931 B DE1281931 B DE 1281931B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
porous
conveyor
conveying
compressed air
Prior art date
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Pending
Application number
DED45647A
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Mc K Hunter
Frederick A Zenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ducon Co Inc
Original Assignee
Ducon Co Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Ducon Co Inc filed Critical Ducon Co Inc
Priority to DED45647A priority Critical patent/DE1281931B/de
Publication of DE1281931B publication Critical patent/DE1281931B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/04Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
    • B65G53/16Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials
    • B65G53/18Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall
    • B65G53/22Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall the systems comprising a reservoir, e.g. a bunker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auflockern und Fördern feinkörniger Stoffe mittels Druckluft Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auflockern und Fördern feinkörniger Stoffe mittels Druckluft, bei der sich die feinkörnigen Stoffe in einem mit einem konischen Basisteil ausgestatteten Behälter befinden, in den ein Förderrohr von oben mittig einmündet, welches sich mit seinem nach unten hin erweiternden Ende bis in die Nähe eines den konischen Basisteil abschließenden porösen Bodens erstreckt, der ein Luftgehäuse abschließt, in dem eine Förderdüse zentrisch angeordnet ist.
  • Bei einer bekannten Fördervorrichtung (deutsche Auslegeschrift 1030 257) dieser Bauart hat das sich nach unten hin erweiternde Ende des Förderrohres den gleichen Durchmesser wie der poröse Boden, so daß bei einem geringen Abstand des Förderrohres vom porösen Boden die Gefahr besteht, daß der Zufluß der zu fördernden Stoffe in den Bereich des Einlasses des Förderrohres aufhört.
  • Eine bekannte Fördereinrichtung verwendet zwar einen zum Förderrohr hin geneigten porösen Boden (österreichische Patentschrift 196 304), sie benötigt aber eine große Menge von Auflockerungsluft, da in dem zylindrischen Behälter auch bereits die Stoffteilchen fluidisiert werden, die vom Förderrohr weit ab liegen.
  • Es ist ferner bekannt, bei einer Vorrichtung zum Entleeren eines Silos das Förderrohr in axialer Richtung derart anzuordnen und auszubilden, daß das sich nach unten hin erweiternde Ende des Förderrohres seinen Abstand vom porösen Boden selbsttätig einstellt. Bei dieser Vorrichtung ist keine zentrisch in dem Luftgehäuse angeordnete Förderdüse vorgesehen, so daß sich für den Förderprozeß keine hohen Geschwindigkeiten erreichen lassen; zudem sind auch die an den Rändern des ebenen porösen Bodens liegenden Stoffteilchen beim Entleeren des Behälters kaum für die Förderluft erreichbar.
  • Es ist ferner eine Einrichtung zum pneumatischen Entleeren von Behältern bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1 806 477) bei welcher der Durchmesser des sich erweiternden Endes des Förderrohres kleiner ist als der Durchmesser des porösen Bodens, wobei allerdings nachteilig ist, daß die ebene Ausbildung der porösen Platte die Fluidisierung und Förderung des Stoffes insbesondere in der Entleerungsphase des Behälters erschwert.
  • Bei einer bekannten Fördervorrichtung für pulverförmige Stoffe (britische Patentschrift 834 052) wird ein poröser, eben ausgebildeter Boden verwendet, der die Entleerung des Behälters erschwert; zudem kann diese Vorrichtung Stoffe unterschiedlicher Korngröße nicht mit dem jeweils günstigsten Wirkungsgrad transportieren, da das Förderrohr unbeweglich angeordnet ist. Bei einer bekannten Fördervorrichtung (britische Patentschrift 820 926) wird ohne Verwendung einer zentrisch angeordneten Förderdüse die Förderwirkung allein durch gleichzeitig zum Auflockern dienende Luft erreicht, so daß trotz der konusförmigen Ausbildung des porösen Bodens eine für Materialien verschiedener Korngröße gleich wirkungsvolle Förderung nicht erreicht wird. Bei einer weiterhin bekannten Fördervorrichtung (deutsches Gebrauchsmuster 1 808 678) ist zwar auch eine zentral angeordnete Förderdüse vorgesehen, jedoch ist der Behälter nicht sauber entleerbar und die Fördervorrichtung kann nicht in einfacher Weise auf Stoffe unterschiedlicher Korngröße eingestellt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei den bekannten Vorrichtungen zum Auflockern und Fördern feinkörniger Stoffe auftretenden Mängel zu beheben und eine derartige Vorrichtung so auszubilden, daß Stoffe unterschiedlicher Korngröße bei geringem Energieverbrauch schnell aus dem Behälter heraus gefördert werden, ohne daß dabei Rückstände im Behälter verbleiben.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Vorrichtung zum Auflockern und Fördern feinkörniger Stoffe mittels Druckluft, bei der sich die feinkörnigen Stoffe in einem mit einem konischen Basisteil ausgestatteten Behälter befinden, in dem ein Förderrohr von oben mittig einmündet, welches sich mit seinem nach unten hin erweiternden Ende bis in die Nähe eines den konischen Basisteil abschließenden porösen Bodens erstreckt, der ein Luftgehäuse abschließt, in dem eine Förderdüse zentrisch angeordnet ist, die erfindungsgemäße Ausbildung darin zu sehen, daß der um die zentrische Förderdüse angeordnete poröse Boden tellerförmig ausgebildet ist, daß das Förderrohr in seiner Höhenlage verstellbar ist, und daß der Durchmesser des sich erweiternden Endes des Förderrohres kleiner ist als der Durchmesser des porösen Bodens.
  • Bei der gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung ist auch eine Gutförderung nach unten möglich, in dem das Förderrohr zum Druckluftrohr und das Druckluftrohr zum Förderrohr wird, wobei sich die Anordnung des Gebläses in entsprechender Weise ändert.
  • In der Zeichnung sind fünf Ausführungsbeispiele der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 in einem senkrechten Schnitt die erste Ausbildungsform, F i g. 2 ein in einem größeren Maßstab dargestellten Teilschnitt durch die zweite Ausbildungsform, F i g. 3 eine teilweise als Längsschnitt gezeichnete Seitenansicht der dritten Ausbildungsform, F i g. 4 in einem Teilschnitt die vierte Ausbildungsform, F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in F i g. 4, F i g. 6 in perspektivischer Teildarstellung die fünfte Ausbildungsform.
  • In den Zeichnungen sind gleiche oder ähnliche Bauteile jeweils mit denselben Bezugszahlen bezeichnet; in Fig. 1 erkennt man eine insgesamt mit 10 bezeichnete erste Ausbildungsform der Erfindung.
  • Die Vorrichtung 10 zum Fördern fester Stoffe umfaßt einen zylindrischen Mantel 12 mit einer oberen Stirnwand 14 und einem konischen Bodenteil 16, an dessen unteres Ende sich ein radial nach außen vorspringender Flansch 18 anschließt. Der Flansch 18 ist einem ebenfalls radial verlaufenden Flansch am offenen Ende eines becherförmigen Gehäuses 22 benachbart. Zwischen den Flanschen 18 und 20 ist ein feinmaschiges Gitter 24 angeordnet, und die Flanschen sind mittels Schrauben miteinander verbunden.
  • Bei dem Gitter 24 handelt es sich vorzugsweise um einen Ring aus gesintertem Metall. Die Öffnung in der Mitte des ringförmigen Gitters 24 fluchtet mit dem Austrittsende einer Rohrleitung 26, die an eine Quelle für ein Fördermittel, z. B. für Druckluft, angeschlossen ist. In die Rohrleitung 26 ist hierfür eine Pumpe 28 eingeschaltet. Die Rohrleitung 26 erstreckt sich durch den Boden des becherförmigen Gehäuses 22 und ist mit einem Filter 30 ausgerüstet, der kurz vor dem Austrittsende der Leitung angeordnet ist.
  • Bei dem Filter 30 handelt es sich um ein Sieb, eine Scheibe aus gesintertem Metall oder Kunststoff oder um ein beliebiges anderes Organ aus einem porösen Metall, das eine gute Verteilung des Strömungsmittels gewährleistet, wobei das Material des Filters solche Eigenschaften aufweist, daß es sich mit dem zu fördernden Pulver verträgt. Beim Fördern von Nahrungsmitteln, Medikamenten usw. besteht der Filter 30 z. B. aus nichtrostendem Stahl. Gemäß F i g. 1 ist das obere Gitter 24 tellerförmig ausgebildet, und es bildet die obere Wand des gesamten Raumes zwischen der Umfassungswand des becherförmigen Gehäuses 22 und der Außenfläche der Rohrleitung 26. Ferner ist an das Gehäuse 22 eine Rohrleitung 32 angeschlossen, die mit einer Quelle für zum Fluidi- sieren des Materials dienende Luft verbunden ist; hierfür ist in die Leitung 32 eine Pumpe 34 eingeschaltet.
  • Der zylindrische Mantel 12 ist mit Stützen 36 und 38 versehen, um eine Abstützung des Mantels oberhalb des Bodens zu ermöglichen. Eine Auslaßleitung 40 steht mit dem Innenraum des Gehäuses in Verbindung, der durch den zylindrischen Mantel 12, die obere Stirnwand 14 und den konischen Bodenteil 16 gebildet wird. Das untere Ende der Auslaßleitung 40 weist einen Einlaß abschnitt 42 auf, der mit seinem oberen Ende auf die Leitung 40 aufgeschoben und gegenüber der Wand der Leitung 40 durch einen Dichtungsring 43 abgedichtet ist. Der Einlaßabschnitt 42 trägt eine Zahnstange 44, mit der ein Zahnrad 46 kämmt. Das Zahnrad 46 ist zusammen mit einem Kegelrad 47 auf einer Welle befestigt, die über ein weiteres Kegelrad 49 gedreht wird. Das Kegelrad 49 sitzt auf einer Welle, die über eine Dichtung durch den zylindrischen Mantel 12 nach außen geführt und mit einem Motor 48 gekuppelt ist. Der Motor 48 setzt die Kegelräder 49 und 47 sowie das Zahnrad 46 in Umdrehung, wodurch über die Zahnstange 44 der Einl aß abschnitt 42 und der nach unten erweiterte Einl aß abschnitt 50 angehoben und gesenkt werden können. Die Höhenlage des sich nach unten erweiternden Einl aß abschnittes 50 gegenüber dem Gitter 24 ist zweckmäßig in Abhängigkeit vom Schüttwinkel des teilchenförmigen festen Materials 52 einstellbar. Diese Anordnung ermöglicht es, die Vorrichtung 10 zum Fördern der verschiedensten teilchenförmigen festen Stoffe zu benutzen, die sich bezüglich ihres Schüttwinkels unterschieden, und außerdem kann mit den verschiedensten Fluidisierungsgeschwindigkeiten gearbeitet werden, ohne daß bauliche Veränderungen an der Vorrichtung durchgeführt zu werden brauchen.
  • Die teilchenförmigen festen Stoffe 52 werden über einen Aufgabebehälter 54 zugeführt. Man führt dem beschriebenen Behälter eine solche Menge des teilchenförmigen festen Materials zu, so daß das Material einen großen Teil des von dem Mantel 12 umschlossenen Gehäuses, jedoch nicht den gesamten Innenraum ausfüllt.
  • Damit das teilchenförmige feste Material aus dem Behälter 54 in den von dem Mantel 12 umschlossenen Raum eingeleitet werden kann, während der Raum oberhalb des festen Materials unter Druck steht, ist in den Auslaß des Aufgabebehälters 54 eine Schleuse 56 eingeschaltet, die zwischen zwei wahlweise zu betätigenden Schiebern 58 und 60 liegt. Die zum Aufbringen des Förderdruckes dienende Druckluft wird in den Raum innerhalb des Mantels 12 oberhalb der Oberseite des teilchenförmigen festen Materials 52 über eine Leitung 62 eingeleitet, in die ein wahlweise zu betätigendes Ventil 64 eingeschaltet ist. Befindet sich die VorrichtunglO in Betrieb, und wird das teilchenförmige feste Material durch die Leitung 40 gefördert, kann man die Menge des auf das Material 52 wirkenden Druckmittels dadurch vergrößern, daß man das Ventil 70 in der zwischen dem Behälter 12 und der Auslaßöffnung 40 liegenden Rohrleitung 68 teilweise öffnet, so daß ein Teil des Fördermittels erneut in den Raum oberhalb des festen Materials im Behälter 12 eintritt.
  • Die Ventile 64 und 70 zum Einleiten von Luft in den Raum oberhalb des festen Materials 52 im Behälterl2 können bei jeder Betriebsweise der Vorrichtung in der gewünschten Weise betätigt werden.
  • Beim normalen Betrieb bleibt das Ventil 70 geschlossen, während das Ventil 64 offen ist, so daß über die Leitung 62 Druckluft mit einem Druck zugeführt werden kann, der gleich dem Druck ist, welcher in der Leitung 26 dort herrscht, wo diese Leitung in das becherförmige Gehäuse 22 eintritt. Zu diesem Zweck ist es nur erforderlich, die Leitung 62 mit der Leitung 26 an einem Punkt der Leitung 26 zu verbinden, der zwischen der Pumpe 28 und dem Gehäuse 22 liegt. Ist eine solche Verbindung vorhanden, ist es nicht erforderlich, eine gesonderte Pumpe in die Leitung 62 einzuschalten. Das Ventil 70 bleibt gewöhnlich geschlossen. Je nach den Eigenschaften der zu fördernden festen Stoffe kann man jedoch das Ventil 70 benutzen, um einen Teil des Gases, der in das Gehäuse 22 unterhalb des Gitters 24 eintritt und durch das feste Material 52 hindurchströmt, über die Leitung 68 und das Ventil 70 in die Leitung 40 eintreten zu lassen. Diese kleine Gasmenge kann mit Hilfe des Ventils 70 so geregelt werden, daß sie gegebenenfalls ausreicht, um eine größere Menge des festen Materials 52 in dem Behälter 12 oberhalb des Eintrittsabschnitts 50 zu fluidisieren.
  • Nachstehend wird die Wirkungsweise der Vorrichtung 10 beschrieben. Das teilchenförmige feste Material 52 wird in den durch den Mantell2 und den konischen Bodenteil 16 abgegrenzten Raum eingeleitet. Das Fördermittel wird dem Raum oberhalb der Materialmasse 52 über die Leitung 62 zugeführt.
  • Das teilchenförmige Material tritt nicht in das Gehäuse 22 ein, da es das Gitter 24 nicht passieren kann. Das Fördermittel strömt durch die Rohrleitung 26, den Einlaßabschnitt 42 und die Auslaßleitung 40. Die zum Fluidisieren des teilchenförmigen Materials dienende Luft wird dem Gehäuse 22 über die Leitung 32 zugeführt.
  • Die zum Fluidisieren dienende Luft strömt nach oben durch das Gitter 24 und fluidisiert nur denjenigen Teil des festen Materials, der der Unterkante des Einlaßabschnitts 50 benachbart ist. Die Zone des teilchenförmigen Materials, die durch die über die Leitung 32 zugeführte Luft fluidisiert wird, ist in F i g. 1 mit 71 bezeichnet. Es sei angenommen, daß die unterste Kante des Einlaßabschnitts 50 in einem Abstand von dem Gitter 24 angeordnet ist, der sich nach dem Schüttwinkel und der Teilchengröße des festen Materials sowie nach dem Querschnitt richtet, der für den Durchtritt des teilchenförmigen Materials bei der gewünschten maximalen Fördergeschwindigkeit benötigt wird.
  • Das in das obere Ende der Leitung 26 eingebaute Gitter 30 verhindert, daß teilchenförmiges festes Material in die Leitung 26 eintritt und zu der Fördermittelpumpe gelangt. Durch Variieren der Geschwindigkeit, mit der das Fördermittel durch das Gitter 24 strömt, kann das Ausmaß der Fluidisierung bzw. die Strömungsfähigkeit des auf dem Gitter 24 unter dem Einlaß abschnitt 50 liegenden Materials geregelt werden. Wenn sich das teilchenförmige feste Material 52 aus zwei oder mehr Arten von verschiedenen Materialien zusammensetzt, werden diese Materialien gründlich miteinander gemischt, während sie durch die Rohrleitung 40 gefördert werden. Das Gitter 24 ist leicht tellerförmig eingedrückt, so daß auch die letzten Reste des teilchenförmigen festen Materials aus dem Behälter 12 von dem Gitter aus in den Hauptstrom der Förderluft gelangen können, die über die Leitung 26 zugeführt wird. Im fluidisierten Zustand verhalten sich die teilchenförmigen festen Stoffe wie Flüssigkeiten, d. h. sie sind nicht mehr durch das Vorhandensein eines Schüttwinkels gekennzeichnet, so daß sie leicht von jeder etwas geneigten Fläche abströmen. Somit arbeitet die Vorrichtung 10 mit einer Selbstreinigungswirkung.
  • Es sei bemerkt, daß sich während des Betriebes der VorrichtunglO keine mechanischen Teile bewegen.
  • F i g. 2 zeigt eine zweite Ausbildungsform der Erfindung, die insgesamt mit 10' bezeichnet ist. Die Vorrichtung 10' unterscheidet sich von der beschriebenen Vorrichtung 10 nur in den nachstehend aufgezeigten Bauelementen. Daher sind in F i g. 2 alle die Teile, die mit denen in F i g. 1 übereinstimmen, mit den gleichen Bezugszeichen unter Beifügung eines Kennstriches bezeichnet.
  • Das in Fig. 2 gezeigte Gitter unterscheidet sich von dem Gitter 24 der Vorrichtung 10. Bei der Vorrichtung 10' umfaßt das Gitter einen Ring 72, der auf dem Flansch 20' angeordnet ist; eine Gummidichtung liegt zwischen dem Ring 72 und dem darüber angeordneten Flansch 18'. Der Ring 72 ist an seinem inneren Rand mit der äußeren Randfläche eines ringförmigen Gitters 74 verbunden, das ein Sieb umfaßt, welches zwischen zwei Schichten aus einem porösen Material angeordnet ist; bei dem porösen Material handelt es sich um Segeltuch. Der mittlere Teil des Gitters ist mit einer ungelochten, nach unten ragenden zylindrischen Wand 76 versehen, die an ihrem unteren Ende ein weiteres Gitter 78 trägt, das aus gesintertem Metall besteht. Die Wand 76 und das Gitter 78 sind mit dem Austrittsende der Rohrleitung 26' nach außen abgedichtet verbunden.
  • Im übrigen ist die Vorrichtung 10' ebenso ausgebildet wie die Vorrichtung 10. Daher dürfte es sich erübrigen, erneut auf die Wirkungsweise der Ausbildungsform nach F i g. 2 einzugehen.
  • Fig. 3 zeigt eine dritte Ausbildungsform der Erfindung, die insgesamt mit 10" bezeichnet ist. Die Vorrichtung 10" entspricht abgesehen von den nachstehend besprochenen Abweichungen der beschriebenen Vorrichtung 10. Teile der Vorrichtung 10", die Teilen der Vorrichtung 10 entsprechen, sind jeweils mit gleichen Bezugszeichen unter Beifügung von zwei Kennstrichen bezeichnet.
  • Die Vorrichtung 10 ist so ausgebildet, daß ihr das Material am oberen Ende über die Auslaßleitung 40 entnommen werden kann. Bei der Vorrichtung 10" ist dagegen auf eine noch zu erläuternde Weise dafür gesorgt, daß das Material dem unteren Ende entnommen werden kann. Zu diesem Zweck ist die Rohrleitung 40" an eine Fördermittelpumpe 28" angeschlossen. Der Einlaßabschnitt 42" kann in der beschriebenen Weise mit Hilfe eines Motors 48" gehoben und gesenkt werden. Der Abschnitt 42" ist mit einem Gitter 30" ausgerüstet, um zu verhindern, daß die teilchenförmigen festen Stoffe zu der Druckmittelquelle gelangen.
  • Das Strömungsmittel, das in den Behälter 10" über die Leitung62" eingeleitet wird, « dient dazu, einen konstanten Druck auf dem teilchenförmigen Material 52 aufzubauen. Eine Quelle für das Fluidisierungsmittel ist mit dem becherförmigen Gehäuse 22" durch eine Leitung 32" verbunden. Die über die Leitung 32" zugeführte Fluidisierungsluft dient dazu, das teilchenförmige feste Material in der in Fig. 3 mit 71" bezeichneten Zone zu fluidisieren.
  • Der Druck der durch das teilchenförmige Material gebildeten Säule bewirkt, daß das fluidisierte feste Material in die Leitung 26" eintritt.
  • In den F i g. 4 und 5 ist eine vierte, insgesamt mit 80 bezeichnete Ausbildungsform der Erfindung dargestellt. Die Vorrichtung 80 entspricht abgesehen von den nachstehend erläuterten Abweichungen der beschriebenen Vorrichtung 10'.
  • Die Vorrichtung 80 umfaßt ein becherförmiges Gehäuse 82, das durch Trennwände 84, 86, 88 und 90 in vier gleich große Kammern 83, 85, 87 und 89 unterteilt ist. Jede der Kammern in dem Gehäuse 82 ist mit einer Zuführungsleitung versehen, und in jede Zuführungsleitung ist ein Regelventil eingeschaltet.
  • Die vier Leitungen91, 92, 93 und 94 sind an eine gemeinsame Leitung zum Zuführen von Luft angeschlossen. Die Anordnung nach Fig. 4 ermöglicht es, teilchenförmige feste Stoffe aus gewählten Teilen des Ringraums abzuziehen, der den Leitungsabschnitt 95 umgibt; mit anderen Worten, das Material kann aus vier getrennten Zonen oberhalb des Gitters 96 abgezogen werden, wobei es hierzu nur erforderlich ist, die betreffenden Ventile zu öffnen bzw. zu schließen. Die Unterteilung des Gehäuses 82 in getrennt zu steuernde Kammern ermöglicht das wahlweise Mischen von Materialien, die verschiedenen Teilen des Behälters entnommen werden, und sie ermöglicht ferner eine zusätzliche Regelung der Geschwindigkeit, mit der das feste Material der Förderleitung zugeführt wird. Werden nur zwei der Ventile geöffnet, würde aus der Vorrichtung eine Materialmenge austreten, die nur halb so groß ist wie dann, wenn alle vier Ventile geöffnet sind. Bei manchen Materialien, die ihre Viskosität innerhalb eines fluldisierten Betts in Abhängigkeit von der Belüftungsgeschwindigkeit sehr schnell ändern, kann es erforderlich sein, die Strömung in der soeben beschriebenen Weise zu regeln, statt die äußerst kritische Regelung der Luftmenge anzuwenden, die insgesamt über eine einzige Leitung 32 zugeführt wird, wie es in F i g. 1 gezeigt ist.
  • F i g. 6 zeigt eine fünfte, insgesamt mit 100 bezeichnete Ausbildungsform der Erfindung. Die Vorrichtung 100 entspricht abgesehen von den nachstehend besprochenen änderungen der beschriebenen Vorrichtung 10.
  • Die Vorrichtung100 umfaßt einen Behälterl02, der durch Trennwände 104 und 106 in zwei Hälften unterteilt ist. Jede Hälfte des unterteilten Behälters 102 kann mit einem anderen Material gefüllt werden, wenn die Vorrichtung ein gleichmäßiges Gemisch abgeben soll. Wird Fluidisierungsluft der Unterseite des Gitters zugeführt, wird das Material auf beiden Seiten der Trennwände gleichzeitig mitgerissen, so daß die Vorrichtung die Materialien gründlich mischt und sie zu der Verwendungsstelle fördert.
  • Das Fördermittel wird dem Raum oberhalb der festen Stoffe über mit Ventilen ausgerüstete Zweigleitungen 110 und 112 zugeführt. Würde man die Vorrichtung nach F i g. 6 mit der Konstruktion nach F i g. 4 und 5 kombinieren, würde es außerdem möglich sein, die anteiligen Mengen von zwei oder mehr festen Stoffen zu variieren, die gemischt werden sollen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Auflockern und Fördern feinkörniger Stoffe mittels Druckluft, bei der sich die feinkörnigen Stoffe in einem mit einem konischen Basisteil ausgestatteten Behälter befinden, in den ein Förderrohr von oben mittig einmündet, welches sich mit seinem nach unten hin erweiternden Ende bis in die Nähe eines den konischen Basisteil abschließenden porösen Bodens erstreckt, der ein Luftgehäuse abschließt, in dem eine Förderdüse zentrisch angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der um die zentrische Förderdüse (26, 26', 26") angeordnete poröse Boden (24, 74, 96) tellerförmig ausgebildet ist, daß das Förderrohr (42, 42', 42") in seiner Höhenlage verstellbar ist, und daß der Durchmesser des sich erweiternden Endes (50, 50", 95) des Förderrohrs kleiner ist als der Durchmesser des porösen Bodens.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 096 287; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 030 257; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 808 678, 1 806 477 ; Patentschrift Nr. 10 951 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in Ost-Berlin; österreichische Patentschrift Nr. 196 304; französische Patentschrift Nr. 1 108 622; britische Patentschriften Nr. 834 052, 820 926.
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