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DE2720094A1 - Verfahren und vorrichtung zum abtrennen der luft von pneumatisch gefoerderten granulaten und pulvern - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum abtrennen der luft von pneumatisch gefoerderten granulaten und pulvern

Info

Publication number
DE2720094A1
DE2720094A1 DE19772720094 DE2720094A DE2720094A1 DE 2720094 A1 DE2720094 A1 DE 2720094A1 DE 19772720094 DE19772720094 DE 19772720094 DE 2720094 A DE2720094 A DE 2720094A DE 2720094 A1 DE2720094 A1 DE 2720094A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
conveyed
air
filter disc
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772720094
Other languages
English (en)
Inventor
Werner R Falkenhain
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772720094 priority Critical patent/DE2720094A1/de
Publication of DE2720094A1 publication Critical patent/DE2720094A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/60Devices for separating the materials from propellant gas
    • B65G53/64Devices for separating the materials from propellant gas in discrete amounts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • " Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen der Luft von
  • pneumatisch geförderten Granulaten und Pulvern " Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abtrennen der Luft von pneumatisch geförderten Granulaten und Pulvern sowie zu deren Dosierung. Bei bekannten Verfahren und Vorrichtungen dieser Art, durch die das nach pneumatischem Fördern erforderliche Trennen des Fördergutes von der Luft bewirkt wird, sind große Abscheidebehälter erforderlich. In diesen Behältern erfolgt die Trennung durch Zentri@ugal@r@fte oder durch Absenken in großen Beruhigungsräumens mit Pfiltern, Bei boden bekannten Verfahren sind zum Erreichen von erforderlichen Leistungen gro3e Behälter und cit große Filter erforderlich.
  • Hinzu kommt, daß hohe Geschwindigkeiten der Förderluft und des Fördergutes bei Zentrifungalabscheidern und bei der Verwendung von Beruhigungsräumen große Durchströmungsgeschwindigkeiten bei einer Abscheidung durch ein Filter benötigt werden. Infolge der hohen Geschwindigkeiten des Fördergutes treten ar dn Wandungen der Behälter Verschleißerscheinungen auf, die insbesondere bei aggressiven Medien sehr hoch sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen und eine Vorrichtung vorzusehen, durch das bzw. durch die die vorerwähnten Dachteile vermieden werden.
  • Das Verfahren zum Abtrennen der Luft von pneumatisch geförderten Granulaten und Pulvern sowie zu deren Dosierung ist gemä3 der Erfindung dadurch gekennzeichnete, daß die Förderluft mit cem Fördergut in einen stehenden, zylindrischen Behälter an -dessen unterem Ende mit einer solchen Strömungsgeschwindigkeit in diesen ein- und aufwärts geführt wird, daJ sich das Fördergut im Behälter zu einem Pfropfen verdichtet, der sich in diesem.
  • aufwärts bewegt, und daf3 die Luft durch eine den Behälter oben begrenzende Filterscheibe hindurch aus dem Behälter herausgeführt wird. Durch das Einblasen der Förderluft zusammen mit dem Fördergut am unteren Ende des Behälters wird nicht das gesamte Fördergut direkt aufwärts bewegt, sondern Teile vcn diesem legen sich schützend zwischen das pneumatisch nachgeförderte Gut und die Behälterwand, so daß ein direktes Aufprallen des nachfolenden Fördergutes auf die Innenwand des Behälters vermieden wird. Durch die Aufwärtsbewegung der Luft und des Fördergutes im Behälter entstehen im Fördergut Brücken, die einen sich über do gesamten Querschnitt des Behälters erstreckenden Pfropfen bilden. Dieser wird durch Nachströmen des Fördergutes nach unten verzr33ert und durch die ebenfalls nachströmende Förderluft iangsan aufwärts bewegt, da sich die Förderluft durch die Zwischenräume zwischen dem Granulat hindurchbewegt und durch die Filterscheibe den Behälter verlassen kann. Die Poren in der Filterscheibe sind so klein gewählt, daß sie ein Passieren des n den Behälter geförderten Granulates bzw. Pulvers unmöglich machen. Die Grö3e der Poren ist kleiner als 30 . Um das pneuratisch zugeförderte Gut dosieren zu können, kann der gesamte Innenraum des Behälters angefüllt werden, bevor dieser durch Öffnen des Behälterbodens entleert wird. Ist der gesamte Behälterinnenraum mit Fördergut angefüllt, so bricht die pneumaische Förderung zusammen, so daß kein weiteres Granulat zugeführt werden kann. Durch die Pfropfenbildung im Behälter erfolgt die größtmögliche Verdichtung des Fördergutes im Behältern so daß eine sehr genaue Dosierung möglich ist.
  • Soll jedoch nicht eine bestimmte, also dosierte Menge an Fördert gut einem Fülltrichter einer weiterverarbeitenden Vorrichtung zugeführt werden, so ist, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, vorgesehen, daß die pneumatische Förderung nach einer vorbestimmten Zeit vor vollständiger Füllung des Behälters abgeschaltet wird. Auf diese Weise erreicht die Oberflache des im behälter aufsteigenden Tropfens nicht die Filterscheibe, so daß eine Poren vom anliegenden Granulat bedeckt werden, was den Vorteil erbringt, daß kleinere Filterscheiben verwendet werden können.
  • Zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient eine Vorrichtung, die gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß der stehende senkrechte Behälter einen Durchmesser hat, der kleiner als seine Höhe ist, und dessen Boden zum Entleeren des Granulats zu öffnen ist, und daß der Behälter an seinem oberen Ende durch eine Filterscheibe verschlossen ist, die eine zischen dieser und dem Behälterboden liegende Dosierkazmer begrenzt, in die die pneumatische Förderleitung am unteren Ende einmündet. Eine derartig gestaltete Vorrichtung ist dann geeignet, wenn zur Flugförderung des Fördergutes Druckluft benutzt wird. Diese wird zusammen mit dem Fördergut über die am unteren Ende des Behälters in die Dosierkammer einmündende Förderleitung eingebracht. Die Förderluft kann nach dem Abtrennen des Fördergutes durch die Filterscheibe aus der Dosierkammer und damit aus dem Behälter austreten.
  • Soll jedoch anstelle von Druckluft ein Sog zur Flugförderung benutzt werden, ist, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, oberhalb der Filterscheibe eine den Behälter verscn'ießende, geschlossene Kammer vorgesehen, aus der ein dem Anschluß einer Saugleitung dienender Stutzen herausführt. Selbstverständlich kann auch diese Vorrichtung zur Druckluftförderung benutzt werden. In diesem Falle dient der aus der Kammer herausführende Stutzen dann als Luftaustritt.
  • Um die Bildung eines sich langsam im Behälter aufwärts bewegenden Stopfens des Fördergutes zu vereinfachen, beträgt, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, der Durchmesser des Behälters bei der geringsten Förderluftmenge von etwa 0,5 m³/min in Abhangigkeit von der Beschaffenheit des Fördergutes 70 bis 100 mm. Der teine Durchmesser wird dann benutzt, wenn die Korngröße des Fördergutes sehr klein ist. Hingegen kann ein Behälter den großen Durchmesser haben, wenn es sich bei dem Fördergut um ein Granulat großer Korngröße handelt.
  • wird mit einer sehr großen Förderluftmenge beispielsweise von 8,5 m³/min gearbeitet, so kann, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, der Durchmesser des Behälters wiederum in AbhängiCkeit von der Beschaffenheit des Fördergutes etwa 300 bis 400 mm betragen.
  • Da bei größeren Förderluftmengen größere Durchmesser der Förderleitung erforderlich sind, beträgt, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der Durchmesser des Behälters das 3- bis 4-fache des Durchmessers des Eintritts der Förderluft und des Fördergutes in die Dosierkammer, um eine Bildung des Propfens zu gewährleisten und dessen langsames Aufsteigen in den Behälter zu ermöglichen. Durch die nur langsame Relativbewegung zwischen Fördergut und Wand des Behälters können Verszhleißerscheinungen nicht auftreten. Soll ein ununterbrochenes Fördern und Abtrennen der Luft vom Fördergut erreicht werden, so können selbstverständlich zwei Vorrichtungen nebeneinander oberhalb eines Fülltrichters einer das Fördergut weiter re.arbeitenden Einrichtung angeordnet sein. Diese sind so mit der Förderleitung verbunden, daß dann, wenn eine Dosierkammer bis zu einem bestimmten Grad angefüllt ist, ein selbsttätiges Abschalten der Förderung zu diesem Behältcr erfolgt und die Förderleitung selbsttätig an den zweiten Behälter angelegt wird, wobei gleichzeitig die Entleerung des mit Fördergut gefüllten Behälters bewirkt wird. In der Zwischenzeit ist dann der zweite Behälter so weit gefüllt worden, daß die Rückschaltung der Förderleitung auf den bereits entleerten Behälter und die Entleerung des zweiten Behälters erfolgen kann.
  • Um bei einem Behälter gegebenen Durchmessers eine Dosierkammer mit unterschiedlichem Volumen bilden zu können, ist, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, die Filterscheibe als ein im Behälter verschiebbarer Kolben ausgebildet und trägt einen Einstellstab, der nach Einstellung eines vorbestimmten Dosierkammervolumens festlegbar ist.
  • Sollen zwei Komponenten in einer Mischkammer gemischt werden, so ist, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, die Vorrichtung gekennzeichnet durch zwei Behälter, deren durch Ventilklappen verschiebbare Entleerungsöffnungen in die Mischkammer einmünden, wobei zu einem Behälter eine der zu mischenden Komponenten und zu dem anderen Behalter die andere Komponente hin gefördert wird. Sind die geförderten Komponenten in den beiden Dosierkammern genau dosiert, so kann nach dem Cffnen er Ventil klappen und dem Einbringen beider Komponenten in die Mischkammer deren Mischung erfolgen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von verschiedenen Vorrlchtungcn zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt. In dieser Zeichnung zeigen: Ig. 1 eine schematische, zum Teil aufgebrochene Darstellung einer Behälter umfassenden Vorrichtung; Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer Vorrichtung mit zwei Behältern, die oberhalb einer Mischkammer angeordnet sind, und Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Behälter, der sowohl mit Druckluftförderung als auch mit Saugförderung betrieben werden kann.
  • Ein als Ganzes mit 1 bezeichneter zylindrischer, stehender Behälter ist auf einer Bodenplatte 5 angeordnet, die auf einen Flltrichter 10 aufgebracht ist, dessen unterer Flansch 11 der Verbindung mit einer das Fördergut weiterverarbeitenden Einrichtunt dient. Die Bodenplatte 5 weist eine dem Innendurchmesser des Behälters 1 entsprechende Öffnung auf, die durch eine Ventilklappe 8 verschließbar ist. Diese kann um eine Achse 9 geschwenkt werden. Das Schwenken kann in Abhängigkeit vom Verwendungszweck der Vorrichtung manuell oder selbsttätig bewirkt werden.
  • Der Behälter 1 ist an seinem oberen Ende durch eine Filterscheibe 4 verschlossen. Der unterhalb der Filterscheibe 4 zwischen dieser und dem durch die geschlossene Ventilklappe 6 gebildeten Boden liegende Innenraum des Behälters bildet eine Dosierkammer 2 vorbestimmten Volumens.
  • Der Behälter 1 ist oberhalb der Filterscheibe 4 durch eine verschlossene Kammer 7 fortgesetzt, die einen Stutzen 6 trägt. Ein entsprechender Stutzen 3 ist am unteren Ende der Dosierkammer 2 vorgesehen.
  • Zur Ausübung des Verfahrens kann an den Stutzen 3 eine Förderleitung angeschlossen werden, die zum pneumatischen Fördern bzw. zum Flugfördern eines Granulates oder eines Pulvers dient.
  • Die in Fig. 1 veranschaulichte Vorrichtung kann nicht nur zum Abtrennen der Förderluft vom Fördergut verwendet werden, sondern auch durch die spezielle Bemessung der Dosierkasmer 2 zum Dosieren des Fördergutes.
  • Bei dem in Fig. 2 veranschaulichten Ausführungsbeispiel trägt die Bodenplatte 33 zwei zylindrische Behälter 20, 21 unterschiedlichen Durchmessers. Diese Bodenplatte verschließt eine Mischkammer 34, die mit ihrem Flansch 35 aufbringbar ist. In dew Mischkammer 34 ist ein von einem Motor 36 angetriebener Ilischer 37 angedeutet.
  • Die den Innendurchmessern der Behälter 20 und 21 entsprechenden Öffnungen unter den Behältern in der Bodenplatte 33 sind durch Ventilklappen 38 und 39 verschließbar. Die durch zylindrische Rohre unterschiedlichen Durchmessers gebildeten Behälter 20 und 21 sind an ihrem oberen Ende durch eine beiden Behältern gemeinsame Kammer 30 verschlossen, aus der ein Stutzen 32 herausführt. In den Behältern 20, 21 sind kolbenartig gestaltete Filterscheiben 24 und 25 vorgesehen. Jede der Filterscheiben ist am unteren Ende eines Einstellstabes 26 bzw. 27 angeordnet. Die Einstellstäbe 26 und 27 erstrecken sich dicht durch die Oberwand der Kammer 30 und durch Feststellvorrichtungen 28 und 29 hindurch. Durch diese Anordnung kann die in jedem Behälter 20 bzw. 21 unterhalb der Filterscheibe 24 bzw. 25 liegende Dosierkammer 22 bzw. 23 in ihrem Volumen verändert werden. Es besteht somit die Möglichkeit, jedes gewünschte Mischungsverhältnis der durch die Stutzen 31 in die Dosierkammern 22 und 23 geförderten Mischungskomponenten einzustellen.
  • Fig. 3 der Zeichnung zeigt eine in der Praxis angewandte Ausführungsform eines Behälters 40. Der Behälter 40 ist aus mehreren Rohrabschnitten 49, 42, 41, 43 und 45 zu einem senkrecht stehenden zylindrischen Behälter zusammengefügt. Um die Hropfenbildung und dessen Aufwärtsbewegung beobachten zu können, ist der Rohrabschnitt 41 aus durchsichtigem, glasklare Werkstoff gefertigt. Alle Rohrabschnitte sind luftdicht miteinander verbunden. Zwischen den Rohrabschnitten 43 und 45 ist eine Filterscheibe 44 angeordnet. Zum luftdichten, jedoch zllr. Auswechseln der Filterscheibe zu öffnenden Verbinden der beiden ».ohrabschnitte 43 und 45 dient ein aus weichelastische:n Werkstoff mit festem Rücken bestehender Kragen 46. Der rohrförmige Behälter 40 ist durch eine Stirnplatte 47 am oberen Ende verschlossen. Diese trägt einen Anschlußnippel 48 für eine Druckluftleitung, die dem Einbringen von Druckluft zum Reinigen der Filterscheibe 44 dient. Aus der oberhalb der Filterscheibe 44 liegenden Kammer führt ein Stutzen 52 heraus. Ein Stutzen 50 gieichen Durchmessers führt am unteren Ende des Behälters 40 in den Rohrabschnitt 49 hinein.
  • Der untere Rohrabschnitt 49 des Behälters 40 ist mit einer Bodenplatte 54 verschweißt, die beispielsweise auf den Fülltrichter einer das Fördergut weiterverarbeitenden Einrichtung aufgebracht werden kann. Um eine etwa dem Innendurchmesser des Rohrabschnittes 49 entsprechende Öffnung in der Bodenpiatte 54 ist auf der dem Rohrabschnitt abgewandten Oberfläche der Platte eine Ringdichtung 55 aufgebracht. Diese ist bei geschlossener Ventilklappe 56 zwischen diese und die Bodenplatte 54 geschaltet, um die Öffnung dicht zu verschließen. Die Ventilklappe 56 ist um eine Achse 57 schwenkbar über Augen 58 an der Bodenplatte 54 angeordnet. Die Ventilklappe 56 erstreckt sich über die Schwenkachse 57 abgewinkelt hinaus. Auf den abt,ewinkelten Bereich wirkt eine das Öffnen und Schließen der Ventilklappe 56 bewirkende Steuereinrichtung 60 ein.
  • Diese Steuereinrichtung 60 umfaßt ein pneumatisches Stellglied 61, dem über eine Steuerleitung 62 von einer nicht dargestell ten Steuerung Druckmittel zugeführt wird. Das Stellglied 61 ist fest mit einer Platte 63 verschraubt, die ein Ventilrohr nach oben hin verschließt. Die Unterseite des Ventilrohres wird durch die Bodenplatte 54 verschlossen. Die Platte 63 wird durch in der Zeichnung nicht dargestellte Bolzen fest gegen die Bodenplatte gezogen. Das Ventilrohr besteht aus Rohrteilen 64, 6(), 68. Die Rohrteile 64 und 66 tragen Stutzen, während das Rohrteil 68 über den Umfang verteilt Bohrungen 69 aufweist. Zwischen den Rohrteilen 64, 66 und 68 sind Ventilsitze 65 und 67 so angeordnet, daß sie mit einem Doppulsitz-Ventilglied 71 zusammen wirken können. Das Ventilglied ist von der Steuerstange des Steuergliedes 61 so getragen, daß es in der in der Zeichnung dargestellten oberen Lage dicht auf dem Ventilsitz 65 aufliegt, wobei das untere Ende der Steuerstange in einem Abstand vom abgewirielten Bereich der Ventilklappe 56 9teht. In der ausgefahrenen Stellung des Stellgliedes liegt das Ventilglied am Ventilsitz 67 an und das untere Ende der Steuerstange drückt die Ventilklappe gegen die Ringdichtung 55, so daß der Behalter 40 verschlossen ist.
  • Soll diese Vorrichtung zur Saugförderung benutzt werden, wird an den mit dem Rohrteil 64 des Steuerrohres verburdenen Stutzen eine Saugleitung angeschlossen. Der Stutzen des Rohrteiles 66 wird über einen Schlauch 53 mit dem Stutzen 52 der oberhalb der Filterscheibe 44 liegenden Kammer verbunden. Liegt das Ventil glied 71 auf dem Ventilsitz 57 auf und die Steuerstange 70 des Stellgliedes 61 hat die Ventilklappe 56 gegen die Dichtung 55 bewegt, ist die Saugleitung über das geöffnete Ventil 65, 71 und den Schlauch 53 mit der oberhalb der Filterscheibe 44 liegen den Kammer verbunden. Der Sog der Leitung fördert nun aus einer an den Stutzen 50 der Dosierkammer angeschlossenen Förderleitung 51 Förderluft und Fördergut in die Dosierkammer hinein. Ist diese mit Fördergut angefüllt, so schließt das Stellglied das Ventil 65, 71, wodurch der Sog unterbunden wird. Gleichzeitig wird durch die Aufwärtsbewegung der Steuerstange 70 die Ventilklappe 56 abgesenkt und damit die Entleerungsöffnung des Behälters 40 geöffnet. Über die Bohrungen 59 kann nun durch das geöffnete Ventil 67, 71 atmosphärische Luft über den Schlauch 53 und durch die Filterscheibe 44 hindurch eindringen, so daß sich das in der Dosierkammer befindliche dosierte Fördergut aus der Dosierkammer heraus in den Fiilltrichter bewegen kann. Durch Umsteuern des Stellgliedes kann ein neuer Dos ervorgang eingeleitet werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung macht es möglich, anstelle der bisherigen großvolumigen Abscheider kleine handliche Behälter zu verwenden, die im Betrieb praktisch keine Verschleißerscneinungen besitzen. Darüber hinaus macht es die erfindungsge:näße Vorrichtung möglich, sowohl im Luftdruck- als auch im Saugverfahren zu arbeiten.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. AnsprUche 1. Verfahren zum Abtrennen der Luft von pneumatisch geförderten Granulaten und Pulvern sowie zu deren Dosierung, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Förderluft mit dem Fördergut in einen stehenden zylindrischen Behälter (1, 20, 21, 40) an dessen unterem Ende mit einer solchen Strömungsgeschwindigkeit in diesen ein- und aufwärts bewegt wird, daß sich das Fördergut im Behälter zu einem Pfropfen verdichtet, der sich in diesem aufwärts bewegt und daß die Luft durch eine den Behälter oben begrenzende Filterscheibe (4, 24, 25, 44) hindurch aus dem Behälter herausgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die pneumatische Förderung nach einer vorbestimmten Zeit vor vollständiger Füllung des Behälters (1, 40) abgeschaltet wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der stehende zylindrische Behälter (1, 20, 21, 40) einen Durchmesser hat, der kleiner als seine Höhe ist, una dessen Boden zum Entleeren des Granulates zu öffene ist, und daß der Behälter an seinem oberen Ende durch eine.Filterscheibe (4, 24, 25, 44) verschlossen ist, die eine zwischen dieser und dem Behälterboden liegende Dosierkammer (2, 22, 23) begrent, in die die pneumatische Förderleitung (3, 31, 51) am unteren Ende einmundet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -e i c h n e t , daß oberhalb der Filterscheibe (4, 44) eine den Behälter (1, 40) verlängernde, geschlossene Kammer (7) vorgesehen ist, aus der ein bei Druckluftförderung als Luftaustritt und bei Saugförderung det£Anschluß einer Saug-Laitung dienender Stutzen (6, 52) herausführt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -s e i c h n e t , daß der Durchmesser des Behilters (1, 2C, 2;, 4C) bei der geringsten Förderluftmenge von etwa 0,5 m³/min in Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Fördergutes etwa 70 bis 100 mm beträgt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Durchmesser des Behälters bei der größten Förderluftmenge von 8,5 m3/min in Abhängigkeit von der Beschaffenheit des Fördergutes etwa 300 bis 400 mm beträgt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Durchmesser des Behälters das 3- bis 4-fache des Durchmessers des Eintritts der Förderluft und des Fördergutes in die Dosierkammer (2> beträgt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Filterscheibe (24, 25) als ein im Behälter verechiebbarer Kolben ausgebildet ist und einen Einstellstab (26, 27) trägt, der nach Einstellung eines vorbestimmten Dosierkammervolumens festlegbar ist, (28, 29).
  9. 9. Auf einer Mischkammer angeordnete Vorrichtung nach Anspruch 8, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h mindestens zwei Behälter (20,21), deren durch Ventilklappen (38, 39) verschließbare Entleerungsöffnungen in die Mischkammer (34) einmünden, wobei zu mindestens einem Behälter (20) eine der zu mischenden Komponenten und zu den anderen Behalten (21) die andere Komponente hingefördert wird.
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Cited By (4)

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