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DE1280925B - Binaerstufe mit einer galvanisch gekoppelten Kippschaltung - Google Patents

Binaerstufe mit einer galvanisch gekoppelten Kippschaltung

Info

Publication number
DE1280925B
DE1280925B DE1966L0053898 DEL0053898A DE1280925B DE 1280925 B DE1280925 B DE 1280925B DE 1966L0053898 DE1966L0053898 DE 1966L0053898 DE L0053898 A DEL0053898 A DE L0053898A DE 1280925 B DE1280925 B DE 1280925B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
stage according
binary stage
memory
binary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966L0053898
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rainer Kaufmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1966L0053898 priority Critical patent/DE1280925B/de
Publication of DE1280925B publication Critical patent/DE1280925B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/027Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of logic circuits, with internal or external positive feedback
    • H03K3/037Bistable circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/002Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using semiconductor devices

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Binärstufe mit einer galvanisch gekoppelten Kippschaltung Die Erfindung betrifft eine Binärstufe, bestehend aus einer galvanisch gekoppelten bistabilen Kippschaltung, die einen Speicherausgang A und einen dazu antivalenten Ausgang Ä aufweist und durch Taktsignale T sowie deren intivalente Signale T angesteuert wird. Eine derartige Binärstufe, die eine Frequenzuntersetzung im Verhältnis 2: 1 bewirkt, wird mit besonderem Vorteil zum Aufbau von sogenannten statischen Binärzählern verwendet, die gegenüber den Zählern, deren Binärstufen aus dynamisch gekoppelten Kippschaltungen aufgebaut sind, einmal eine erheblich höhere Zählsicherheit aufweisen und zum anderen im wesentlichen nicht von der Form der Zählimpulse abhängen.
  • Bekannte statische Zähler benötigen pro Binärstufe zwei statische Speicher, d. h. erhöhten Aufwand gegenüber den dynamischen Zählern. Außerdem treten Probleme auf, wenn Zählimpulse in unregelmäßiger Folge anfallen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und dennoch die bekannten Vorteile der statischen Technik auf Zählschaltungen anzuwenden.
  • Ausgehend von einer Binärstufe, bestehend aus einer galvanisch gekoppelten bistabilen Kippschaltung, die einen Speicherausgang A und einen dazu antivalenten Ausgang 7f aufweist und durch Taktsignale T sowie deren antivalente Signale 7' angesteuert wird, gelingt dies gemäß der Erfindung dadurch, daß ein Verzögerungsglied (6) mit einem vorgeschalteten UND-Glied (11, 12, 13), dessen Eingangssignale 7 und Ä sind, vorgesehen ist, dessen den ursprünglichen Schaltzustand wiedergebende Ausgangsgröße (C) mittels einer weiteren UND-Verknüpfung (Steuer-UND-Glied 8, 9, 1-0) konjunktiv mit den Signalen verknüpft ist, wobei das Ausgangssignal dieser UND-Verknüpfung die Stufe umschaltet.
  • Die erfindungsgemäße Binärstufe hat den Vorteil, daß eine beliebige Impulsfolge ohne lückenden Hilfstakt mit nur einer statischen Kippschaltung 2: 1 untersetzt werden kann.
  • An Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher beschrieben. Um das Verständnis der erfindungsgemäßen Binärstufe zu erleichtern, sei zunächst auf das Prinzip der 2: 1-Untersetzung mit bistabilen Kippschaltungen, im folgenden als Speicherelemente bezeichnet, eingegangen.
  • Während bei dynamischen Binärstufen mit einem Speicherelement eine 2: 1-Untersetzung gemäß F i 2. 1 a bewirkt werden kann, ist dies bei einem statischen Speicherelement gemäß F i g. 1 nicht ohne weiteres möglich. Wie sich aus F i g. la ergibt, soll der Speicher durch den Takt T gesetzt werden, wenn er vorher gelöscht war, d. h. 7f = L ist. Er darf dagegen durch den Takt T nicht gesetzt, sondern muß gelöscht werden, wenn er gesetzt ist. d. h. A = L ist. Es gilt also: 1. Setzen, wenn 51 = L UND T = L. 2. Löschen, wenn A = L UND T = L.
  • Der eigene Speicherzustand ist also maßgebend für die Umschaltung des Speichers. Wie man ohne weiteres erkennt, können diese Bedingungen nicht erfüllt werden.
  • Wenn T # L wird, dann wird auch A # L und damit 7f = 0, so daß mit dem Auftreten von T auch die Setzbedingung nicht mehr erfüllt ist; entsprechendes gilt für die Löschung, weil mit T = L sofort A = 0 wird und damit die Löschbedingung nicht mehr vorhanden ist.
  • Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, wird bei den bekannten statischen Binärstufen mit Hilfe eines zusätzlichen Speicherelementes während des Zustandes T=O und A=O, d.h. wennTUND 7f=L sind, ein Hilfssignal erzeugt. Dies kann z. B. gemäß F i g. 1 b dadurch geschehen, daß man, während 51 = L, d. h. A = 0 ist, den zweiten Speicher mittels eines lückenden Hilfstaktes TH setzt und dieses Hilfssignal noch für einige zeit über T hinaus hält. Das Setzen des eigentlichen Zählspeichers wird dann von T UND H abhängig gemacht, wobei H den Zustand #I = L repräsentiert, da der Zustand #I quasi um die Zeit T verzögert gehalten wird.
  • Analog ist es beim Löschen des Speichers. Hier wird der Zustand A = L durch den Zustand H = 0 repräsentiert, der länger als A = L dauert und damit eine sichere Löschung gestaltet.
  • Die bekannten Methoden laufen daher zusammengefaßt darauf hinaus, durch eine zweite Kippschaltung den ursprünglichen Speicherzustand so lange zu halten, bis der eigentliche Zählspeicher umgeschaltet hat.
  • Die erfindungsgemäße Binärstufe kommt ohne diese zweite Kippschaltung aus. Bei ihr erfolgt die notwendige kurzzeitige Aufrechterhaltung des Zustandes ;T = L und A = L für die Zeit T (F i g. 1 a) mit sehr einfachen Mitteln, insbesondere können passive Glieder eingesetzt werden.
  • Die F i g. 2 zeigt ein Prinzipschaltbild der erfindungsgemäßen Binärstufe. Sie enthält nur einen statischen Speicher, der in diesem Beispiel logisch verknüpfte Haltebedingungen aufweist. Der Speicher ist in bekannter Weise aus den UND-Gliedern 1 bis 3, dem ODER-NICHT-Glied 4 und der Umkehrstufe 5 aufgebaut. Weiterhin ist das Verzögerungsglied 6 mit einer vorgeschalteten Logik vorgesehen. Dieses Verzögerungsglied dient zur verzögerten Rückführung des Speicherausganges auf den Eingang, damit eindeutige Bedingungen zum Umschalten des Speichers gegeben sind. Für die folgenden Betrachtungen sei das Verzögerungsglied 6 nach einem wesentlichen ausgestaltenden Merkmal der Erfindung durch einen Kondensator realisiert zu denken. Dieser Kondensator ist nicht mit dem Kondensator bei dynamischen Kippschaltungen gleichzusetzen. Im Fall der Erfindung ist er auf der einen Seite starr an einen Pol der Versorgungsspannung angeschaltet, während die andere Seite galvanisch mit logischen Gattern verbunden ist. Dadurch ergibt sich folgende Wirkungsweise: Im Ausgangszustand der Binärstufe CÄ = L und A = 0) wird der Kondensator mit der Bedingung T UND #f = L aufgeladen, also zunächst immer dann, wenn, wie in F i g. 2 a dargestellt, kein Zähltakt T da ist und der Speicher gelöscht ist (A = 0). Der Kondensator wird jedoch zusätzlich- auch dann aufgeladen, wenn T = L UND A = L ist, d. h. während der Zählimpulsdauer für das Setzen. Die Gründe dafür werden später noch erläutert.
  • Das verzögerte Ausgangssignal C gelangt zunächst auf das UND-Glied 1, das dieses verzögerte, den Zustand 51 repräsentierende Signal mit dem Taktsignal T konjunktiv verknüpft. Die UND-Bedingung &1 ist erfüllt, d. h., der Speicher wird gesetzt (A =L), wenn T = L UND C = L ist. Wesentlich ist also, daß der Zustand 51 = L über den Kondensator mit C = L so lange aufrechterhalten wird, daß ein eindeutiges Setzen des Speichers gegeben ist. Für die Dauer von T wird der Speicher über &1 gehalten. Er muß nun, wie aus F i g. 2 a zu ersehen, weiterhin bis zum Eintreffen des zweiten Taktes T gehalten werden. Bei idealem Flankenwechsel von T undT würde dazu das UND-Glied 3 ausreichen, da die UND-Bedingung &l, erfüllt ist, wenn A = L und T # L ist.
  • Um die Speicherfähigkeit über eine mögliche Lücke der Signale T=L und TN=L sicherzustellen, wird die Konjunktion &, mit C = L UND A = L als sogenannte Redendanzbedingung des Speichers zu Hilfe genommen.
  • Für die Dauer des Zähltaktes T läuft sie also neben der Einspeicherbedingung. Da jedoch, wie bereits erläutert, der Kondensator auch durch die Bedingung T = L und A = L, also während der Taktünpulsdauer aufgeladen wird, bleibt der Zustand C = L für eine gewisse Zeit noch erhalten, nachdem bereits T = 0 geworden ist. Während dieser Zeit ist jedoch T mit Sicherheit L geworden, so daß der Speicher anschließend über &, gehalten wird. Zu erwähnen ist noch, daß während der Schaltzeit des Speichers noch eine kurzzeitige Entladung des Kondensators auftritt.
  • Nachdem der Zähltakt abgeklungen ist, beginnt die Umladung des Kondensators, die notwendig ist, um zu vermeiden, daß der Speicher durch den zweiten Zählimpulstakt anstatt gelöscht nochmals gesetzt wird.
  • Diese Entladung kann einmal über eine logische Schaltung erfolgen, die dann anspricht, wenn *T = L und A # L (Intervall zwischen Speicher- und Löschtakten) bzw. T = L und A = 0 ist (Impulsdauer des zweiten Taktes).
  • Zum anderen wird in vorteilhafter Weise unter Einsparung der Entladelogik die Aufladelogik bzw. Konjunktion für die Speicherbedingung so dimensioniert, daß der Kondensator selbsttätig gehalten wird, wenn er nicht aufgeladen werden soll. Diese Art der Entladung liegt den noch im einzelnen zu erläuternden Ausführungsbeispielen zugrunde. Erwähnt sei noch, daß während der Umladung bei dem Umschalten des Speichers durch den zweiten Takt eine kurzfristige Aufladung stattfindet.
  • Gelöscht wird der Speicher und damit die Binärstufe durch den zweiten Zähltakt.
  • Wenn T = 0 ist &, nicht mehr erfüllt, ebenso &1 und &, nicht, weil C = L ist. Dadurch wird die Selbsth#Itung unterbrochen, und A wird gleich 0 bzw. 51 = L. Der erste Zyklus ist beendet, und es beginnt wegen #T = L und T = L nach dem zweiten Zähltakt die erneute Aufladung des Kondensators, die beim dritten Zähltakt zum Setzen der Binärstufe führt. Zusammenfassend gelten als für die erfindungsgemäße Schaltung nach F i g. 2 folgende Beziehungen: Aufladen mit T = L UND 7f = L ODER T # L UND A = L. Entladen mit T # L UND A = L ODER T = L UND;1 = L. Setzen: C = L UND T = L. Halten: C = L UND A = L ODER A L UND T = L, A # (T&C)\1(A &C)V(A &-T), C = (T &21) V (A & T).
  • Da der Kondensator zu einer Zeit aufgeladen wird, in der statische Verhältnisse herrschen, beeinflußt er nicht die Geschwindigkeit der Umschaltvorgänge. Diese ist von der Schaltgeschwindigkeit der Transistoren abhängig. Eine maximale Impulsfrequenz ist jedoch dadurch gegeben, daß der Kondensator zwisehen zwei Takten umgeladen werden muß. Andererseits muß die Kapazität so groß sein, daß über die Umschaltzeit des statischen Speichers die dafür erforderliche Konjunktion &1 = T &C genügend lange aufrechterhalten wird.
  • Im folgenden soll zunächst erläutert werden, wie nach ausgestaltenden Merkmalen der Erfindung die Schaltung nach F i g. 2 im einzelnen realisiert wird. Dabei wird zunächst die F i g. 3 erläutert, die im Detail unabhängig vom Speichertyp das Wesen der Erfindung erkennen läßt. Bezogen auf den Speichertyp nach F i g. 2 zeigt die F i g. 3 den Aufbau bezüglich des ODER-NICHT-Gliedes 4, des Kondensators 6 mit der Aufladelogik und des UND-Gliedes 1.
  • Der Transistor 7 ist der aktive Teil des ODER-Gliedes 4. Der passive Eingangsteil (Diodengatter) ist nicht dargestellt, da die F i g. 3 nur ein ansteuerndes UND-Glied, nämlich das Glied 1 zeigt. Dieses UND-Glied wird durch die Dioden 9, 10 und den Widerstand 8 realisiert. Ein Eingangssignal ist der Takt T, das andere die Spannung des Kondensators 6. Dieser Kondensator wird über ein UND-Glied, das durch die Dioden 11, 12 und den Widerstand 13 gebildet wird, aufgeladen, und zwar unabhängig von T UND Ä. Die zweite Aufladebedingung, nämlich T = L UND A = L, ist in F i g. 3 nicht dargestellt. Ein wesentliches Merkmal der Schaltung nach F i g. 3 ist darin zu sehen, daß die UND-Verknüpfung &, unmittelbar an der Basis des Transistors vorgenommen wird, was für eine günstige Dimensionierung wichtig ist.
  • Die F i g. 4 zeigt die Schaltung nach F i g. 2 in allen Einzelheiten. Neben dem Transistor 7 ist der Transistor 5 dargestellt, der die Umkehrstufe nach F 1 g. 2 bildet und den valenten Ausgang A liefert.
  • Die UND-Verknüpfung &1 wird, wie bereits im Zusammenhang mit F i g. 3 erläutert, durch die Dioden 9, 10 und den Widerstand 8 gebildet. Das UND-Glied 2, das die Redundanz-Haltebedingung &2 nachbildet, wird durch die Dioden 9, 14 und den Widerstand 15 gebildet. Das UND-Glied 3 schließlich wird durch die Dioden 16, 17 und den Widerstand 18 realisiert.
  • Das passive Eingangsnetzwerk des ODER-Gliedes 4 besteht aus den Dioden 19 bis 21, 30. Bemerkenswert ist dabei, daß die Dioden 20 und 21 vorverlegt sind, da in beiden zugeordneten UND-Verknüpfungen (&" &,) die Größe C vorkommt.
  • Zu der Aufladeiogik gehört einmal das aus den Dioden 11, 12 und dem Widerstand 13, zum anderen das aus den Dioden 22, 23 und dem Widerstand 24 gebildete UND-Glied. Beide UND-Verknüpfungen wirken über ODER-Dioden 25, 26 auf den Kondensator 6 ein.
  • Während die F i g. 4 einen Speicher mit logisch verknüpften Haltebedingungen zeigt, bei dem durch die logischen Verknüpfungen genau anzugeben ist, wie lange der Speicher gelöscht bzw. gesetzt sein soll, stellt die F i g. 5 einen Speicher mit Selbsthaltung (RS--Speieliei-) dar, also ein sogenanntes Flip-Flop (Kippscbaltung), bei dem lediglich anzugeben ist, zu weichem Zeitpunkt gesetzt bzw. gelöscht werden soll. Diese Kippschaltung enthält als Schaltelement die Transistoren 5 und 7. Die Ansteuerung des Transistors 7, das Setzen. ist analog zu der Schaltung nach F i g. 3. Ganz entsprechend erfolgt die Steuerung des Transistors 5 (Löschung); die entsprechenden Schaltelemente sind dabei jeweils mit einem »'« versehen. Für jede der beiden Ansteuerungen ist also ein Kondensator vorgesehen. Allerdings wird der Kondensator 6' nicht durch Ä, sondern durch das Signal A= L aufgeladen, damit der zweite Impuls T zusammen mit der durch A = L vorbereitenden Kondensatorladung CL den Speicher löscht.
  • Es gelten also die Beziehungen: Kondensator laden mit T = L UND Ä L, Speicher setzen mit A = Cs UND T, Speicher löschen mit Ä = CL UND T, wobei Kondensator 6 mit A = L UND T L geladen wird.
  • Die Wirkungsweise ergibt sich ohne weiteres aus dem bisher Gesagten bzw. aus dem Impulsbild nach Fig. 5a.
  • Die F i g. 6 zeigt eine Schaltung mit einem RS-Flip-Flop nach F i g. 5 (entsprechende Bauelemente sind in gleicher Weise bezeichnet) mit dem Unterschied, daß nur ein Kondensator 6 benötigt wird. Dieser Kondensator wird einmal, wie in F i g. 5 im linken Teil dargestellt, durch T UND Ä aufgeladen. Zusätzlich wird er jedoch noch durch die Bedingung T UND A geladen, d. h., die Aufladung entspricht derjenigen nach F i g. 4, wobei ebenfalls die ODER-Dioden 25, 26 vorgesehen sind.
  • Beim Setzen und Löschen wird der Takt T nicht unmittelbar mit der Spannung C verknüpft, sondern erst nach Zwischenschalten eines Transistors 27. Der Setzeingang (Transistor 7) ist dabei an den Emitter und der Löscheingang (Transistor 5) an den Kollektor dieses Transistors angeschlossen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende (vgl. auch F i g. 6 a): Ist eine der Aufladebedingungen erfüllt, d. h., ist C = L, so ist der Transistor 27 übersteuert. Sind dagegen die Aufladebedingungen nicht erfüllt, d. h., ist C = 0, so ist er gesperrt. Über das UND-Glied, bestehend aus den Dioden 9, 10 und dem Widerstand 8, wird das RS-Flip-Flop gesetzt (A = L), wenn T = L UND C = L ist.
  • Bei gesperrtem Transistor, d. h. C = 0, wird das Flip-Flop dagegen über die Diode 10' durch T # L gelöscht.
  • Die F i g. 7 zeigt eine Schaltung mit einem RS-Flip-Flop, bei dem im Gegensatz zur F i g. 5 die Verzögerung nicht durch einen Kondensator, sondern durch den Ladungsspeichereffekt in einem übersteuerten Transistor bewirkt wird. Zu diesem Zweck dienen die Transistoren 28, 29, an deren Kollektoren der Takt T eingespeist wird. Diese Transistoren sind gegenüber den Transistoren 5, 7 relativ langsam. Der Transistor 28, der zum Setzen dient, wird, wie bereits mehrfach erläutert, über ein UND-Glied (11, 12, 13) abhängig von der Bedingung T UND Ä, d. h. a = L übersteuert.
  • Fällt die UND-Bedingung weg, d. h. tritt T = L auf, so hält der Punkt a durch den Ladungsspeichereffekt noch kurzzeitig sein Potential, so daß während dieser Zeit ein best;mmter Teil des Impulses T den Transistor 28 passiert. Es entsteht daher am Punkt e ein Impuls, der das Flip-Flop setzt, d. h. A = L (F i g. 7 a).
  • Ein entsprechender Vorgang läuft auf der Löschseite ab. Der Transistor 29 ist übersteuert, solange die Bedingung T = L UND A = L, d. h. b = L erfüllt ist. Wegen des Ladungsspeichereffektes ist, nachdem T = 0 wird, b noch kurzzeitig gleich L, so daß der Impuls T über die Diode 10' und den Transistor 29 für diese Zeit passieren kann. An d entsteht daher ein Impuls, der das Flip-Flop löscht.
  • In der F i g. 8 ist ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel dargestellt, das an die Ausführung nach F i g. 5 anlehnt, gegenüber dieser jedoch den Vorteil aufweist, unabhängig vom Wechsel T und T zu sein, und zudem sich gut zum Aufbau von Dezimalzählern eignet. Gegenüber der F i g. 5 weist das RS-Flip-Flop nach F i g. 8 keine Widerstände, sondern Dioden in der Rückführung auf. Der wesentliche Unterschied gegenüber der Schaltung nach F i g. 5 ist jedoch darin zu sehen, daß bei der Schaltung nach F i g. 8 nur noch ein Signal, nämlich der Takt T, in die Schaltung von außen eingespeist wird. Wie bereits bei den vorangegangenen Schaltungen mehrfach erläutert, wird der Kondensator 6 über die Diode 31 über das UND-Glied 11, 12, 13 abhängig von der Bedingung C = T UND 51 aufgeladen. Die Kondensatorspannung wird mittels des Transistors 32 konjunktiv mit dem Takt T in seiner negierten Form verknüpft. Der Transistor 32 steuert den Transistor 5 an, derart, daß er diesen sperrt (A = L), wenn C = L ist UND T= 0, d. h. T = L ist.
  • Die Umschaltung des RS-Flip-Flops (hier durch Sperren anstatt durch Leitendsteuern eines Transistors) erfolgt daher ebenfalls abhängig von der UND-Verknüpfung C = L UND T = L, wobei das Signal T nur mittelbar zur Verfügung steht.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 9 lehnt sich an die Ausführung nach F i g. 7 an, bei dem also relativ langsame Transistoren 28, 29 zur Ansteuerung der Flip-Flop-Transistoren 5, 7 dienen. Die Ausführung nach den Vorteil, F i g. 9 hat, daß wie die aus Ansteuerimpulse F i g. 9 a zu entnehmen für das Flip- ist ' Flop (Reihe e, d) eine definierte Breite, nämlich die Breite der Taktimpulse T haben. Diese Taktimpulse werden analog zur F i g. 7 an dem Kollektor der Transistoren 28, 29 eingespeist. Der Takt T wird je- doch von außen nicht mehr zugeführt, sondern in der Schaltung durch Negieren von T mittels der Transistoren 28, 29 erzeugt. Zu diesem Zweck ist der Kollektor des Transistors 29 mit dem Punkt a und der Kollektor des Transistors 28 mit dem Punkt b verbunden. Über diese Rückführungen gelangt jedoch auch der Takt T an die Basis der Transistoren 28, 29 und hält dadurch den gerade geöffneten Transistor für die Taktimpulsdauer offen.
  • Wie bereits eingangs erwähnt, können mehrere Binärstufen zu einem statischen Zähler zusammengeschaltet werden, wobei die Zusammenschaltung nach der gewünschten Kodierung erfolgt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Binärstufe, bestehend aus einer galvanisch gekoppelten bistabilen Kippschaltung, die einen Speicherausgang (A) und einen dazu antivalenten Ausgang (Ä) aufweist und durch Taktsignale (7) sowie deren antivalente Signale (T) angesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verzögerungsglied (6) mit einem vorgeschalteten UND-Glied (11, 12, 13), dessen Eingangssignale (T und 2) sind, vorgesehen ist, dessen den ursprünglichen Schaltzustand wiedergebende Ausgangsgröße (C) mittels einer weiteren UND-Verknüpfung (Steuer-UND-Glied 8, 9, 10) konjunktiv mit den Signalen (T) verknüpft ist, wobei das Ausgangssignal dieser UND-Verknüpfung die Stufe umschaltet.
  2. 2. Binärstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verzögerungsglied, ODER-Verknüpft, ein zweites UND-Glied (22, 23, 24) vorgeschaltet ist, dessen Eingangssignale die Größen (T und A) sind (F i g. 4, 6). 3. Binärstufe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Verzögerungsglied ein Kondensator vorgesehen ist (F i g- 3). 4. Binärstufe nach Anspruch 1 oder 3 mit einer Kippschaltung, die eine innere Selbsthaltung aufweist (RS-Speicher), dadurch gekennzeichnet, daß sowohl am Setz- als auch am Löscheingang Verzögerungsglieder mit den logischen Gliedem nach Anspruch 1 vorgesehen sind, wobei das UND-Glied, das dem Kondensator auf der Löschseite vorgeschaltet ist, von den Signalen (A und T) angesteuert wird (F i g. 5, 8). 5. Binärstufe nach Anspruch 2 oder 3 mit einer Kippschaltung, die eine innere Selbsthaltung aufweist (RS-Speicher), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das Verzögerungsglied und das Steuer-UND-Glied ein Transistor (27) geschaltet ist, von dessen Emitter das zu verknüpfende, von (C) abgeleitete Signal bzw. von dessen Kollektor das Ansteuersignal für die Löschseite abgenommen wird, wobei in den Kollektorkreis über eine Diode der Takt (T) eingespeist wird (F i g. 6). 6. Binärstufe nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Verzögerungsglied ein übersteuerter Transistor unter Ausnutzung des Ladungsspeichereffektes vorgesehen ist (F i g. 7, 9). 7. Binärstufe nach Anspruch 6 mit einer Kippschaltung, die eine innere Selbsthaltung aufweist (RS-Speicher), dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektroden der beiden Schaltelemente der Kippschaltung jeweils mit dem Emitter eines Transistors (28, 29) verbunden sind, in dessen Kollektorkreis jeweils der Takt (T) eingespeist wird und üi dessen Basiskreis jeweils ein UND-Glied geschaltet ist, wobei das eine UND-Glied (11 bis 13) durch die Signale (Ä- und T) und das andere UND-Glied (11' bis 13') durch die Signale (A und T) angesteuert wird (F i g. 7). 8. Binärstufe nach Anspruch 1 und 2 oder Anspruch 3, bei der als bistabile Kippschaltung ein Speicherelement mit logisch verknüpften Eingangsbedingungen vorgesehen ist, das aus einem ODER-NICHT-Glied (Ausgang #i) mit nachgeschalteter Umkehrstufe (Ausgang A) besteht, wobei das ODER-NICHT-Glied von drei UND-Gliedern angesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein UND-Glied von den Signalen (C und A) und das dritte UND-Glied von den Signalen (T und A) angesteuert wird (F i g. 2, 4). 9. Binärstufe nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die UND-Glieder jeweils durch passive Glieder, bestehend aus Dioden und einem Widerstand, gebildet werden. 10. Binärstufe nach Anspruch 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Verbindungspunkt der Dioden des Steuer-UND-Gliedes unmittelbar an die Basis des angesteuerten Transistors angeschlossen ist. 11. Binärstufe nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Binärstufen zu einem statischen Zähler zusammengeschaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1214 729.
DE1966L0053898 1966-06-23 1966-06-23 Binaerstufe mit einer galvanisch gekoppelten Kippschaltung Pending DE1280925B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1214729B (de) * 1965-01-11 1966-04-21 Licentia Gmbh Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung

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DE1214729B (de) * 1965-01-11 1966-04-21 Licentia Gmbh Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung

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