[go: up one dir, main page]

DE1214729B - Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung - Google Patents

Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung

Info

Publication number
DE1214729B
DE1214729B DEL49689A DEL0049689A DE1214729B DE 1214729 B DE1214729 B DE 1214729B DE L49689 A DEL49689 A DE L49689A DE L0049689 A DEL0049689 A DE L0049689A DE 1214729 B DE1214729 B DE 1214729B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
input
circuit according
trigger circuit
circuit
flip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL49689A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Klaus Marenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL49689A priority Critical patent/DE1214729B/de
Publication of DE1214729B publication Critical patent/DE1214729B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/027Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of logic circuits, with internal or external positive feedback
    • H03K3/037Bistable circuits

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)
  • Pulse Circuits (AREA)

Description

  • Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung Bei bistabilen Kippschaltungen, die in Schaltkreisen als Speicherelemente verwendet werden, unterscheidet man zwei Typen.
  • Bei dem einen Typ, der dynamischen Kippschaltung, liegt eine kapazitive Kopplung vor (Differenzierglieder). Diese Kippschaltungen sprechen auf die Flanken der Ansteuersignale, d. h. auf Signaländerungen an.
  • Bei dieser Kippschaltung mach sich in vielen Anwendungsfällen der Umstand nachteilig bemerkbar, daß sie gegenüber Störimpulsen anfällig ist. Außerdem muß die Flankensteilheit der Ansteuersignale in engen Grenzen liegen, damit eine sichere Funktionsweise gewährleistet wird.
  • Bei dem zweiten Typ, der sogenanntene statischeu Kippschaltung, liegt eine gleichstromiftäßige (galvanische) Kopplung der Elemente vor. Diese Kippschaltungen sprechen auf die Höhe der Ansteuersignale an, nahezu unabhängig von ihrer Flankensteilheit. Obwohl diese Kippschaltungen sehr störunempfindlich sind, ist es als ein Nachteil zu werten, daß das Ansteuersignal für die Dauer des Anstehens den Eingang der Kippschaltung beeinflußt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kippschaltung so aufzubauen, daß sie die Vorteile der dynamischen und der statischen Technik vereint, ohne deren Nachteil in Kauf nehmen zu müssen. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt ausgehend von einer galvanisch gekoppelten bistabilen Kippschaltung, die auf die Amplitude der Ansteuersignale nahezu unabhängig von deren Flankensteilheit anspricht und bei der in mindestens einem Eingang ein logisches Verknüpfungsglied vorgesehen ist, gemäß der Erfindung dadurch, daß das logische Funktionsglied auf einem Eingang unmittelbar und auf dem zweiten Eingang mittelbar über ein Zeitglied vom Ansteuersignal angesteuert wird.
  • Die erfindungsgemäße Kippschaltung ist eine Modifikation der statischen Technik insofern, als sie sich aus den Ansteuersignalen ohne Verwendung von dynamischen, differenzierend wirkenden Gliedern die Ansteuerimpulse selbst ableitet, An Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt F i g. 1 eine symbolische Darstellung der Kippschaltung nach der Erfindung, bei der in einem Eingangskreis die Zeitglieder vorgesehen sind, F i g. la die ausführliche Schaltung zu der Darstellung nach F i g. 1, F i g. 2 eine Kippschaltung nach F i g. 1 mit Zeitgliedern in beiden Eingängen, F i g. 3 eine Kippschaltung nach F i g. 2 erweitert zu einer Binärstufe.
  • In F i g. 1 bilden die UND-Glieder 1, 2 das ODER-NICHT-Glied 3 und der Inverter 4 in Verbindung mit der Rückführung des Inverters auf einen Eingang des UND-Gliedes 2 eine an sich bekannte, gleichstrommäßige gekoppelte Kippschaltung mit zwei Eingängen Ei. E, und den beiden antivalenten Ausgängen A und 3. Die Schaltung spricht auf die Amplitude der an die Eingänge angelegten Ansteuersignale an, nahezu unabhängig von deren Flankensteilheit. Die Kippschaltung kann als Speicherelement für eine binäre Steuerung aufgefaßt werden. Durch den L-Wert des binären Ansteuersignals wird der Ausgang A ebenfalls gleich L. Er verbleibt in diesem Zustand auch dann, wenn das Ansteuersignal am Eingang Ei verschwindet (binär 0 wird), d. h., der Speicher ist gesteuert. Ei ist daher der Setzeingang. über den Eingang E2 kann die Kippschaltung in die andere Lage, d. h. der Speicher gelöscht werden. Gemäß der Erfindung ist im Setzeingangskreis ein negierendes Verzögerungsglied 5 vorgesehen, dessen Ausgang auf den UND-Eingang a des Gliedes 1 einwirkt. Dieses Glied hat folgende Wirkung: Liegt am Eingang Ei 0-Signal, so ist am Eingang a des UND-Gliedes L-Signal, am Eingang b 0-Signal; die UND-Bedingung ist nicht erfüllt, d. h., der Speicher wird nicht gesetzt. Wird nun der Eingang Ei zu L, so ist der Eingang a wegen des Zeitverhaltens des Gliedes 5 für die Dauer T noch L, da außerdem der Eingang b jetzt L ist, ist die UND-Bedingung erfüllt, und der Speicher wird gesetzt. Nach der Zeit T verschwindet das L-Signal an a, der Speicher hält sich jedoch über die Rückführung selbst. Das die Speicherung bewirkende Signal, der Auslöseimpuls, ist daher nur kurzzeitig vorhanden, obwohl das Signal am Eingang Ei länger anstehen kann. In F i g. 1 a ist die Schaltung nach F i g. 1 im einzelnen dargestellt. Das UND-Glied 1 wird durch die Dioden D 3 bis D 5 in Verbindung mit dem Widerstand R 2 gebildet. Der Eingang D, ist ein Eingang, der als Toreingang benutzt werden kann (taktbarer Speicher). Das UND-Glied 2 wird durch die Dioden Dji D 2 in Verbindung mit dem WiderstandR, gebildet. Das ODER-NICHT-Glied3 besteht aus den Dioden D., D 7 in Verbindung mit dem Transistor TS2 und der notwendigen Widerstandsbeschaltung. Der Inverter 4 wird durch den Transistors Ts. mit den dazugehörigen Widerständen gebildet. Das negierende Verzögerungsglied 5 besteht aus dem Kondensator 5 in Verbindung mit dem Transistor Tsl und den erforderlichen Widerständen.
  • Zusätzlich ist in F i g. 1 a noch der Kondensator 6 im Eingangskreis des Transistors TS2 vorgesehen. Durch diesen Kondensator wird festgelegt, wie lange der"Auslöseimpuls andauern, muß, damit der Speicher kippt. Er bestimmt daher die Grenzfrequenz und hat außerdem eine günstige Wirkung im Hinblick auf die Unterdrückung von Störimpulsen.
  • Bei der Schaltung nach F i g. 1 ist nur ein Eingang mit einem Zeitglied versehen. Bei der Schaltung nach F i g. 2 ist in beiden Eingängen ein Zeitglied vorgesehen. Es liegen daher auf der Setz- und auf der Löschseite gleiche Verhältnisse vor. Die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 2 ergibt sich auf Grund die Erläuterungen zur Fig. 1 bzw. la von selbst. Gegenüber der Fig. 1 ist allerdings ein Inverter 4 mit zwei Eingängen, also ein ODER-NICHT-Glied vorgesehen, weil, um symmetrische Eingangsverhältnisse zu schaffen, die Rückführung des Gliedes 4 unmittelbar auf das ODER-NICHT-Glied 3 geschaltet ist und der zweite Eingang des Gliedes 4 unmittelbar vom Lösch-UND-Glied 2 beaufschlagt wird.
  • Ausgehend von der Schaltung nach F i g. 2 ist es auf besonders einfache Weise möglich, eine Binärstufe, d. h. eine im Verhältnis 2: 1 untersetzende Zählstafe zu erstellen. Die entsprechende Schaltung ist in der F i g. 3 dargestellt. Sie geht aus der Schaltung nach Fig. 2 hervor, indem die Speicherausgänge über Kreuz auf die Eingänge der Zeitglieder 5, 5a rückgeführt werden, die als ODER-Eingänge ausgebildet sind. Außerdem werden beide Eingänge E, und E2 zusammengeschaltet, Durch die Rückführungen wird bewirkt, daß die beiden ODER-Glieder, die wegen des negierenden Verhaltens der Zeitglieder 5 ODER-NICHT-Verhalten haben, abwechselnd vorbereitet bzw. verriegelt sind.
  • Es sei angenommen, daß, wenn das Eingangssignal zum erstenmal L wird, der Speicher gesetzt wird. Wird es zum zweitenmal L, so wird der Speicher gelöscht, da der Setzeingang verriegelt und der Löcheingang vorbereitet ist. Durch die Löschung wird der Setzeingang vorbereitet und der Löcheingang gesperrt; erst das dritte L-Signal setzt daher den Speicher wieder, d. h., die Ausgangsfolge ist gegenüber der Eingangsfolge im Verhältnis 2: 1 untersetzt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Galvanisch gekoppelte bistabile Kippsc haltung, die auf die Amplitude der Ansteuersignale nahezu unabhängig von deren Flankensteilheit anspricht und bei der in mindestens - einem Eingang ein logisches Verknüpfungsglied vorgesehen ' ist, dadurch gekennzeichnet, daß das logische Funktionsglied (1) auf einem Eingang (b) unmittelbar und auf dem zweiten Eingang (a) mittelbar über ein Zeitglied (5) vom Ansteuersignal. angesteuert wird (F i g. 1). 2. Kippschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der zweite Eingang der Kfepschaltung mit einer Beschaltung gemäß- Anspruch_ 1 versehen ist (F i g. 2). 3. Kippschaltung nach Anspruch 2, bei der die Zeitglieder negieren und zwei ODER-Eingänge aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der Kippschaltung kreuzweise auf einen ODER-Eingang rückgeführt und beide Eingänge der Kippschaltung miteinander zu einem Eingang verbunden sind (F i g. 3). 4. Kippschaltung nach Anspruch 1 oder einem: der folgenden, d. h., daß parallel zum wirksamen Eingang der Kippschaltung ein Kondensator (6) geschaltet ist.
DEL49689A 1965-01-11 1965-01-11 Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung Pending DE1214729B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL49689A DE1214729B (de) 1965-01-11 1965-01-11 Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL49689A DE1214729B (de) 1965-01-11 1965-01-11 Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1214729B true DE1214729B (de) 1966-04-21

Family

ID=7273109

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL49689A Pending DE1214729B (de) 1965-01-11 1965-01-11 Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1214729B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280925B (de) * 1966-06-23 1968-10-24 Licentia Gmbh Binaerstufe mit einer galvanisch gekoppelten Kippschaltung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280925B (de) * 1966-06-23 1968-10-24 Licentia Gmbh Binaerstufe mit einer galvanisch gekoppelten Kippschaltung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3200894C2 (de)
DE2731336A1 (de) Taktsystem
DE2203456C3 (de) Aus Transistoren aufgebaute bistabile Multivibratorschaltung vorn Master/Slave-Typ
DE2447991C3 (de) Elektronische Schaltung, die Speiseimpulse an einen elektrischen Motor eines Zeitmeßgerätes liefert
DE1807219C3 (de) J-K-Master- Slave Flip-Flop
DE2944034C2 (de) Flip-Flop-Schaltung sowie damit ausgerüstete Frequenzteilerschaltung
DE1941264C3 (de) Asynchrone RS-Kippstufe in ECL-Technik
DE2633471C2 (de) Einstellbare Schaltungsanordnung für eine elektronische Uhr
EP0033125B1 (de) Schaltkreis für ein D-Flip-Flop
DE2422123A1 (de) Schaltverzoegerungsfreie bistabile schaltung
DE1214729B (de) Galvanisch gekoppelte bistabile Kippschaltung
DE1918873B2 (de) Ecl-schaltkreis zur realisierung der und-verknuepfung
DE1153415B (de) Bistabile Kippstufe mit Vorspannschaltung
DE1807105B2 (de) Treiberschaltung für Flip-Flops
DE3036170C2 (de)
DE3101245C2 (de) Elektronischer Zeitgeber
DE2023290C (de) Monolithisch integrierbare Flipflop-Schaltung
DE1902653A1 (de) Frequenzteiler
DE1809207B2 (de) Astabiler Multivibrator
DE1124089B (de) Schaltungsanordnung, die dann und nur dann ein Signal abgibt, wenn die angelegte Eingangsspannung zwischen zwei bestimmten Potentialwerten liegt
DE2327671B2 (de) Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von Störimpulsen
DE1270607B (de) Abschaltbare bzw. in ihrer Folgefrequenz umschaltbare aus einer bistabilen Kippstufe aufgebaute astabile Schaltungsanordnung
DE2023290B1 (de) Monolithisch integrierbare Fhpflop Schaltung
DE3822419A1 (de) Phasen- und frequenzempfindlicher detektor
DE2340377C3 (de) Schaltungsanordnung zur Verwendung bei elektromechanischen Schaltereinrichtungen mit n (n größer oder gleich 3) getrennt betätigbaren Arbeitskontakten