DE1280913B - Zaehleranordnung auf der Sende- und Empfangsseite einer Duplex-UEbertragungs-anordnung fuer binaer codierte Nachrichten-impulse mit Fehlerkorrektur - Google Patents
Zaehleranordnung auf der Sende- und Empfangsseite einer Duplex-UEbertragungs-anordnung fuer binaer codierte Nachrichten-impulse mit FehlerkorrekturInfo
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- DE1280913B DE1280913B DEST20685A DEST020685A DE1280913B DE 1280913 B DE1280913 B DE 1280913B DE ST20685 A DEST20685 A DE ST20685A DE ST020685 A DEST020685 A DE ST020685A DE 1280913 B DE1280913 B DE 1280913B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H041
Deutsche Kl.: 21 al-7/06
Nummer: 1280 913
Aktenzeichen: P 12 80 913.1-31 (St 20685)
Anmeldetag: 5. Juni 1963
Auslegetag: 24. Oktober 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zähleranordnung auf der Sende- und Empfangsseite einer Duplex-Übertragungsanordnung
für binär codierte Nachrichtenimpulse mit einer bestimmten Impulszahl je Zeichen mit Fehlerkorrektur durch Sperrung
von gestört empfangenen Zeichen unter Zurücksendung eines Warnungszeichens und darauffolgende
Wiederholung dieses Zeichens, wobei die Zeichen in zwei abwechselnden Gruppen entsprechend den Stellungen
von den lokalen binären Zählern eingegliedert werden.
In bekannten Anordnungen dieser Art werden beim Empfangen eines verstümmelten Zeichens die
Stationen von der Verkehrslage auf einen Wiederholungszyklus umgeschaltet, während welches die
Störung durch Wiederholung aufgehoben wird. Dieser Zyklus muß wegen der endlichen Laufzeit der
Zeichen eine Anzahl Zeichendauern, meistens vier Oder weniger, umfassen.
Die Aufgabe der Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß beim Eintreffen einer Störung nur das
gestörte Zeichen (bzw. Zeichenblock) gesperrt zu werden braucht und dieses Zeichen (bzw. dieser
Zeichenblock) bei der folgenden Zeichendauer wiederholt werden muß. Die Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß bei einer Zähleranordnung der eingangs genannten Gattung der erste Zähler ein Verteilerumdrehungszähler
ist und normalerweise bei jeder Umdrehung einen Schritt macht, während nach dem ersten und einmaligen Empfang eines gestörten
Zeichens oder eines Dienstzeichens dieser Zähler nur während der nächsten Verteilerumdrehung in derselben
Stellung bleibt und dieser Zähler beim Empfang einer Reihe von unmittelbar aufeinanderfolgenden
gestörten Zeichen und/oder Dienstzeichen in den ungeraden Stellen während der darauffolgenden Umdrehung
in derselben Stellung bleibt und der Empfangs-Sendezähler nach dem richtigen Empfang eines
Verkehrszeichens einen Schritt macht, wenn zugleich die Stellungen des Verteilerumdrehungszählers und
des Empfangszählers übereinstimmen, wonach das empfangene Zeichen abgedruckt wird, während dieser
Zahler beim Empfang eines gestörten Verkehrszeichens oder eines Dienstzeichens in derselben Stellung bleibt und falls die Stellungen nicht überein-
stimmen, das empfangene Verkehrszeichen entfällt.
In den Zwischenräumen zwischen den aufeinanderfolgenden Zeichen doppelter Laufzeit dürfen keine
dem betreffenden Kanal zugehörigen Zeichen vorkommen. Soll die Sendezeit mehr oder weniger anschließend
völlig benutzt werden, so können die Zwischenräume mit Zeichen aus anderen Kanälen
Zähleranordnung auf der Sende- und
Empfangsseite einer Duplex-Ubertragungsanordnung für binär codierte Nachrichtenimpulse mit Fehlerkorrektur
Empfangsseite einer Duplex-Ubertragungsanordnung für binär codierte Nachrichtenimpulse mit Fehlerkorrektur
Anmelder:
De Staat der Nederlanden,
ten deze vertegenwoordigd door de
directeur-generaal der Posterijen,
Telegrafie en Telefonie, Den Haag
Vertreter:
Dr.-Ing. O. Stürner und Dr. F. Mayer,
Patentanwälte,
7530 Pforzheim, Julius-Naeher-Str. 13
Als Erfinder benannt:
Christiaan Johannes van Dalen, Leidschendam
(Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 28. Juni 1962 (280 306)
gefüllt werden. Man denke sich jeden Kanal mit einer eigenen Sende- und Empfangsstation abgeschlossen.
Damit ein verstümmelt übertragenes Zeichen wahrend der folgenden Zeichendauer in demselben
Kanal wiederholt werden kann, ist es notwendig, daß die Störung möglichst bald signalisiert
wird. Dazu wird erfindungsgemäß ein einziges Zeichen verwendet, wobei zugleich aufeinanderfolgende
Zeichen in einem Kanal in abwechselnden Gruppen numeriert sind und also auch auf empfangene, ungestörte
Zeichen solch eine Numerierung angewandt wird, wobei das Zeichen zugleich die Möglichkeit
bietet, den Gleichlauf oder Ungleichlauf zwischen Taktgeber und Taktempfänger anzugeben.
Dieses System hat die folgenden Eigenschaften:
Dieses System hat die folgenden Eigenschaften:
1. Nur ein Warnungszeichen ist erforderlich.
2. Bei einer einzigen Störung ist die Wiederholungszeit eine Umdrehung kürzer als im normalen
TOR-System.
3. Bei einer länger als eine Umdrehung dauernden Störung kann die Wiederholungszeit langer sein
als in einem normalen TOR-System, und zwar im Durchschnitt eine Umdrehung.
809 628/1181
3 4
4. Das System ist symmetrisch, d. h., daß sich die drehung wird das Dienstzeichen S verstümmelt emp-Bezeichnungen
M und S nur auf die Schritt- fangen (als zweite Stelle II zu markieren). Bei der
synchronisierung beziehen und nichts mit der 9. Umdrehung wird ein Dienstzeichen S empfangen
Umdrehungssynchronisierung zu schaffen haben. (als dritte Stelle III zu markieren). Bei der 10. Um-Entsendete
Zeichen werden in Gruppen, z. B. 5 drehung wird ein Dienstzeichen 5 empfangen (als
Gruppen 1 und 2, untergebracht, also: a1, b2, c1, d?. vierte Stelle IV zu markieren).
Jede von diesen Gruppen wird von Nebengruppen, Aus Fig. 3 ist weiter ersichtlich, daß der Verteiz.
B. O1 1, O2 1, O3 1 begleitet, wobei jede von diesen Ne- lerumdrehungszähler V nach den ungeraden Stellen
bengruppen ein einziges Zeichen oder einen Block in derselben Lage bleibt (also von I nach II und von
enthält, um die Pausen zwischen Sendungen aufein- io III nach IV keine Änderung) und nach den geraden
anderfolgender Gruppen zu füllen. Diese Bildung Stellen die Lage wechselt (also von II nach III und
von Nebengruppen kann unterlassen werden, z. B. von IV nach V Änderung). Bei der 9. Verteilerumwenn
jede Hauptgruppe einen Zeichenblock enthält. drehung in B empfängt B ein Dienstzeichen S. Diese
Dabei gibt es zwischen einer Sendung und der folgen- Station würde darauf wiederholen müssen, und zwar
den in derselben Gruppe eine wenigstens der doppel- 15 den Buchstaben D. Die Lagen des Verteilerumdreten
Laufzeit gleiche Pause. Die Nebengruppen bilden hungszählers und des Empfangszählers T0 entspremit
den Zeichen aufeinanderfolgender Buchstaben chen sich aber nicht, und B sendet dann das Dienstoder
Blöcke Texte in Kanälen, z. B. O1 1, O1 2, C1 1, ^i1 2 zeichen S.
usw., während in einem Beispiel die Längen der Der Empfang eines Dienstzeichens wird also mit
Nebengruppen der doppelten Laufzeit gleich sind, 20 der unmittelbaren Wiederholung des zuletzt gesende-
wobei die Gesamtdauer einer Umdrehung 6 ρ beträgt ten Verkehrszeichens beantwortet, unter der Bedin-
(p = Laufzeit). gung, daß die Lagen des Verteilerumdrehungszählers
Im folgenden werden die einzelnen Schritte, die und des Empfangszählers übereinstimmen; im an-
sich bei der Zähleranordnung vollziehen, dargelegt: dern Fall wird ein Dienstzeichen gesendet.
Die eine Station (A) sendet bei der zweiten Ver- 25 Station .,4 empfängt bei der 10. Verteilerumdrehung
teilerumdrehung das Verkehrszeichen b; dieses Zei- den Buchstaben D. Da aber die Lagen des Verteilerchen
wird bei der zweiten Verteilerumdrehung in der Umdrehungszählers und des Empfangszählers nicht
anderen Station (B) verstümmelt empfangen. Die bei- übereinstimmen, wird der Buchstabe D gesperrt, also
den Zähler in der Station (B) bleiben nun in der- nicht abgedruckt (blockiert). Dies ist auch richtig; ist
selben Stellung in der dritten Umdrehung; dabei sen- 30 doch dieser Buchstabe bei der 6. Umdrehung bereits
dent B eine Bitte um Wiederholung (Dienstzeichen S). richtig empfangen und abgedruckt worden.
Beim Empfang dieses Dienstzeichens in A bleiben In einigen der Figuren besteht zwischen den Stadie
zwei dortigen Zähler in derselben Lage, und bei tionen eine Beziehung, wobei die eine Station taktder
dritten Umdrehung wird unmittelbar das Ver- gebend und die andere taktempfangend ist. Wie es
kehrszeichen b wiederholt; denn die Stellung des Ver- 35 sich noch zeigen wird, kommt das vorliegende System
teilerumdrehungszählers entspricht der des Empfangs- darauf heraus, daß jedem einzelnen Zeichen ein synzählers
(Γ'ο). chronisierender Charakter zuerkannt wird, aus wel-Die
Station B sendet bei der fünften Verteiler- chem Grunde dieses System wohl als Zeichen-Taktumdrehung
das Verkehrszeichen C; dieses Zeichen geber-System bezeichnet wird,
wird bei der vierten Verteilerumdrehung in A ver- 40 Die Verteilung in Gruppen wird in Fig. 1 an
stümmelt empfangen. Die beiden Zähler in A bleiben Hand zweier Stationen A und B erläutert. Die Grupin
der fünften Umdrehung in derselben Stellung; da- pen werden in einer Zählvorrichtung mit zwei Lagen
bei sendet A eine Bitte um Wiederholung (Dienst- angegeben, die dadurch die Rückwege örtlich mit
zeichen S). bzw. I, II usw. markiert, solange die Verbindung un-Beim Empfang dieses Dienstzeichens in B bleiben 45 gestört arbeitet. Das örtliche Kennzeichen gelangt
die beiden Zähler in derselben Lage, und bei der nur nach Empfang eines gestörten Zeichens im Übersechsten
Umdrehung wird unmittelbar das Verkehrs- tragungsweg zum Ausdruck.
zeichen C wiederholt; denn die Lage des Verteiler- Nach der Erfindung werden nun in jeder Station
Umdrehungszählers entspricht der des Empfangszäh- zwei Zähler, V und T bzw. V und V, verwendet
lers (T'o). 50 (s. Fig. 2 und 3). Durch die Lage der örtlichen Zäh-Der
Verteilerumdrehungszähler (V) legt normaler- ler, deren einer, V, normal nach jedem richtig empweise
bei jeder Umdrehung einen Schritt zurück; fangenen, erwünschten Zeichen die folgende Lage
beim einmaligen Empfang eines gestörten Zeichens einnimmt, bedingt, wird dann ein Warnungszeichen 5
oder eines Dienstzeichens bleibt indessen dieser Zäh- gesendet. Die Zähler müssen nach der Sendung eines
ler während der nächsten Verteilerumdrehung in 55 Warnungszeichens in derselben Lage bleiben,
derselben Lage. In F i g. 2 wird von links nach rechts ein Alphabet Im Falle, daß unmittelbar nacheinander gestörte von Minuskeln und von rechts nach links ein Alpha-Zeichen
und/oder Dienstzeichen ankommen, bleibt bet von Majuskeln gesendet. Aufeinanderfolgende
nach den ungeraden Stellen (die Zählung der Stellen Buchstabengruppen sind in Klammern angegeben,
fängt mit dem Empfang des ersten gestörten Zeichens 60 Durch einen Vergleich der Lagen der Zähler V und T
oder Dienstzeichens an) der Zähler (F) während der in einer Station kann abgeleitet werden, ob ein richtig
darauffolgenden Umdrehung in derselben Lage, also empfangener Buchstabe wohl oder nicht erwünscht
nach den ungeraden Stellen keine Änderung, wohl ist.
aber nach den geraden Stellen. So sind die umrahmten Buchstaben zuvor bereits
In Fig. 3 tritt dieser Fall z. B. in StationZ? bei den 65 richtig empfangen worden; sie sind also nicht er-Verteilerumdrehungen
7 bis 10 auf. Bei der 7. Um- wünscht. Dies geht aus dem Vergleich zwischen den drehung wird der Buchstabe e verstümmelt empfan- für diese Buchstaben verschiedenen Lagen der Zähgen
(als erste Stelle I zu markieren). Bei der 8. Um- ler V und To hervor.
Die Regel für das Zählen ist wie folgt: Der Zähler V geht nach jeder Umdrehung nach der folgenden
Lage und gibt fortlaufend an, welcher Rückweg benutzt wird.
Der Zähler T geht nach dem richtigen Empfang jedes erwünschten Buchstabens nach der folgenden
Lage, wobei die Vertikalen ο und ζ Ausgänge dieses Zählers angeben.
Beim Senden des Buchstabens α durch die M-Station
befindet sich der Zähler T in der Lage z^o1. Das
bedeutet, daß das gesendete α zum Rückweg 1 gehört und daß der S-Empfanger einen zum Weg 1 gehörigen
Buchstaben zurückerwartet. Der Zähler V befindet sich auch in der Lage 1 und gibt damit an, daß
der Weg 1 benutzt wird. Das α wird von der Station 5 in der Lage 1 des Zählers V empfangen, entsprechend
dem von To erwünschten Weg, und das α wird abgedruckt. V nimmt darauf die nächste Lage an.
Z und ο von T sind entgegengesetzt numeriert, d. h., daß sie an den entgegengesetzten Ausgängen des
Zählers T angegeben sind. Grundsätzlich ist das aber nicht notwendig. In der Station M sind ζ und ο von T
gleich numeriert.
Die Station 5 kann nun das richtig empfangene a
mit dem dem nun an der Reihe seienden Weg 1 gehörigen Buchstaben A beantworten. Die Empfangsseite von T gibt nun an, daß sie als nächsten zu empfangenden
Buchstaben nur einen dem Weg 2 zugehörigen Buchstaben annehmen wird. Das A wird nun
als von der Station M richtig empfangen vorausgesetzt. Der Zähler To zeigt an, daß er einen Buchstaben
des Weges 1 annehmen will, und da der Zähler V angibt, daß der empfangene Buchstabe zum
Weg 1 gehört, wird das A abgedruckt, worauf alle Zähler die nächste Lage annehmen. Nun wird vorausgesetzt,
daß das dem von T angegebenen, an der Reihe seienden Weg 2 zugehörige b von der Station M
gesendet, aber von der Station S verstümmelt empfangen wird.
Der Zähler V nimmt aber doch die nächste Lage an, und die Station S beantwortet das verstümmelte
Zeichen mit einem Warnungszeichen S. Es wird vorausgesetzt, daß dieses 5 von der Station M richtig
empfangen wird, worauf der Zähler V die nächste Lage annimmt. Das richtig empfangene 5 ist aber
kein erwünschter Buchstabe, und der Zähler T bleibt also in derselben Lage (F i g. 2). Von der Station M
wird nun der der Lage des Zählers T entsprechende Buchstabe, also wieder das b, gesendet.
Es wird vorausgesetzt, daß dieses b von der Station S wohl richtig empfangen wird, aber der Vergleich
zwischen den Lagen der Zähler V und TO zeigt, daß dieses b nicht zum erwünschten Weg gehört,
weshalb es dann auch von der Station S außer acht gelassen wird. Der Zähler V nimmt wieder die
nächste Lage an.
Die Station S beantwortet dieses richtig empfangene b mit dem vom Zähler T angegebenen Zeichen,
also mit dem A. Da dieses von der Station M richtig empfangene A die Zähler auch nicht in entsprechenden
Lagen antrifft, wird auch dieses richtig empfangene A nicht abgedruckt. Der Zähler V nimmt die
nächste Lage an. Die Station M antwortet wieder mit dem an der Reihe seienden Buchstaben; noch immer
das b. Da dieses von der Station 5 empfangene b die Zähler in entsprechenden Lagen antrifft, wird dieses b
als erwünscht betrachtet und abgedruckt. Darauf nehmen die beiden Zähler T und V die nächste Lage
an, was bedeutet, daß die Station S nun das zum an der Reihe seienden Weg 2 gehörige B zu senden anfängt.
Dieser Buchstabe wird beim vorausgesetzten richtigen Empfang in der Station M angenommen,
weil sich die Zähler in entsprechenden Lagen befinden usw. Die einzige Verzögerung in diesem System
besteht darin, daß stets bei einem einzigen Fehler im Wege 1 z. B. der Weg 2 immer einmal überschlagen
werden muß, bevor der Weg 1 wieder an der
ίο Reihe ist.
Um dies zu umgehen, kann für die Zähler V die folgende Regel eingeführt werden. Nach dem Empfang
eines Fehlers oder eines Warnungszeichens S bleibt der Zähler V einmal in derselben Lage, in
F i g. 3 ist dies mit einem Kreuzchen angegeben. Hierdurch kann unmittelbar nach der Feststellung eines
Fehlers in einem Weg über diesen Weg verfügt werden und kann der Fehler sofort verbessert werden.
Da auf beiden Seiten der Verbindung eine Verstümmlung festgestellt wird und die Zähler auf beiden Seiten also jedesmal eine Umdrehung in derselben Lage bleiben, sind sie doch in Gleichlauf. Ein einziger Fehler wird dabei sofort verbessert.
F i g. 4 zeigt die Kanalverteilung für den Fall, wo der Sender völlig ausgenutzt werden soll, wobei vorausgesetzt wird, daß in aufeinanderfolgenden vollständigen Sendeschritten Minuskeln, av a2, az, und darauf, in späteren vollständigen Sendeschritten, wieder andere Buchstaben gesendet werden, wobei ein Index obenan angibt, wie jeder von diesen Kanälen für die Sendung in aufeinanderfolgenden, abwechselnden Gruppen verteilt ist.
Da auf beiden Seiten der Verbindung eine Verstümmlung festgestellt wird und die Zähler auf beiden Seiten also jedesmal eine Umdrehung in derselben Lage bleiben, sind sie doch in Gleichlauf. Ein einziger Fehler wird dabei sofort verbessert.
F i g. 4 zeigt die Kanalverteilung für den Fall, wo der Sender völlig ausgenutzt werden soll, wobei vorausgesetzt wird, daß in aufeinanderfolgenden vollständigen Sendeschritten Minuskeln, av a2, az, und darauf, in späteren vollständigen Sendeschritten, wieder andere Buchstaben gesendet werden, wobei ein Index obenan angibt, wie jeder von diesen Kanälen für die Sendung in aufeinanderfolgenden, abwechselnden Gruppen verteilt ist.
Claims (2)
1. Zähleranordnung auf der Sende- und Empfangsseite einer Duplex-Übertragungsanordnung
für binär codierte Nachrichtenimpulse mit einer bestimmten Impulszahl je Zeichen mit Fehlerkorrektur
durch Sperrung von gestört empfangenen Zeichen unter Zurücksendung eines Warnungszeichens und darauffolgende Wiederholung dieses
Zeichens, wobei die Zeichen in zwei abwechselnden Gruppen entsprechend den Stellungen von
den lokalen binären Zählern eingegliedert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste Zähler ein Verteilerumdrehungszähler (F) ist und normalerweise bei jeder Umdrehung einen
Schritt macht, während nach dem ersten und einmaligen Empfang eines gestörten Zeichens oder
eines Dienstzeichens (5) dieser Zähler (V) nur während der nächsten Verteilerumdrehung in derselben
Stellung bleibt und dieser Zähler beim Empfang einer Reihe von unmittelbar aufeinanderfolgenden
gestörten Zeichen und/oder Dienstzeichen (s. F i g. 3 die Verteilerumdrehungen 7-10 in Station B, welche I, II usw. numeriert
sind) in den ungeraden Stellen (I, III usw.) während der darauffolgenden Umdrehung in derselben
Stellung bleibt und der Empfangs-Sendezähler (T) nach dem richtigen Empfang eines Verkehrszeichens
einen Schritt macht, wenn zugleich die Stellungen des Verteilerumdrehungszählers
und des Empfangszählers übereinstimmen, wonach das empfangene Zeichen abgedruckt wird,
während dieser Zähler (T) beim Empfang eines gestörten Verkehrszeichens oder eines Dienst-
zeichens (S) in derselben Stellung bleibt und falls die Stellungen nicht übereinstimmen, das empfangene
Verkehrszeichen entfällt.
2. Zähleranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Empfang eines Dienstzeichens
(S) bei der nächsten Verteilerumdrehung das erwünschte Zeichen gesendet wird, unter der
Bedingung, daß die Stellungen des Empfangszählers und des Verteilerumdrehungszählers übereinstimmen,
während beim Nicht-Übereinstim-
IO
men ein Dienstzeichen (S) gesendet wird und beim Empfang eines Verkehrszeichens dieses Zei-·
cheö abgedruckt wird, unter der Bedingung, daß die Stellungen des Empfangs- und des Verteilerumdrehungszählers übereinstimmen, während
beim Nicht-Übereinstimmen dieser Stellungen das Verkehrszeichen nicht abgedruckt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1069 669.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1069 669.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 628/1181 10.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL280306A NL280306A (de) | 1962-06-28 | 1962-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1280913B true DE1280913B (de) | 1968-10-24 |
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ID=19753931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (7)
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| JP (1) | JPS4813241B1 (de) |
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| CH (1) | CH432583A (de) |
| DE (1) | DE1280913B (de) |
| GB (1) | GB987961A (de) |
| NL (2) | NL280306A (de) |
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|---|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|---|
| BE549791A (de) * | 1955-07-26 | |||
| NL102932C (de) * | 1957-11-21 | |||
| DE1053554B (de) * | 1958-03-21 | 1959-03-26 | Siemens Ag | Verfahren zur Aussendung von Telegrafierzeichen in einem Sicherungskode mit automatischer Fehlerkorrektur |
| US3156767A (en) * | 1959-01-19 | 1964-11-10 | Nederlanden Staat | System for establishing and maintaining synchronism in duplex telegraph systems |
| NL124287C (de) * | 1960-06-09 | 1968-07-15 |
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1962
- 1962-06-28 NL NL280306A patent/NL280306A/xx unknown
- 1962-06-28 NL NL127045D patent/NL127045C/xx active
-
1963
- 1963-06-05 GB GB22318/63A patent/GB987961A/en not_active Expired
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- 1963-06-05 CH CH703163A patent/CH432583A/de unknown
- 1963-06-27 BE BE634175A patent/BE634175A/xx unknown
- 1963-06-28 JP JP38033804A patent/JPS4813241B1/ja active Pending
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1967
- 1967-02-27 US US618572A patent/US3462550A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069669B (de) * | 1957-04-13 | 1959-11-26 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB987961A (en) | 1965-03-31 |
| CH432583A (de) | 1967-03-31 |
| US3462550A (en) | 1969-08-19 |
| NL127045C (de) | 1969-10-15 |
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