DE1280705B - In den Rahmen des Fluegels, insbesondere Kipp-Schwenkfluegels, eines Fensters, einer Tuer od. dgl. eingelassener Treibstangenbeschlag - Google Patents
In den Rahmen des Fluegels, insbesondere Kipp-Schwenkfluegels, eines Fensters, einer Tuer od. dgl. eingelassener TreibstangenbeschlagInfo
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- DE1280705B DE1280705B DEF50585A DEF0050585A DE1280705B DE 1280705 B DE1280705 B DE 1280705B DE F50585 A DEF50585 A DE F50585A DE F0050585 A DEF0050585 A DE F0050585A DE 1280705 B DE1280705 B DE 1280705B
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/004—Faceplates ; Fixing the faceplates to the wing
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
- In den Rahmen des Flügels, insbesondere Kipp-Schwenkflügels, eines Fensters, einer Tür od. dgl. eingelassener Treibstangenbeschlag Die Erfindung betrifft einen Treibstangenbeschlag mit einer in den Rahmen des Flügels, insbesondere Kipp-Schwenkflügels, eines Fenster, einer Tür od. dgl. in eine im überschlag angeordneten Nut eingelassenen Treibstange mit einem flachen, im wesentlichen rechteckigen, insbesondere in der Flügelebene liegenden Querschnitt.
- Bei verdeckt in dem Rahmen der Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. eingelassenen Treibstangenbeschlägen befindet sich die Treibstange in einer in dem Falz angeordneten Nut. Die flache Treibstange ist dabei mit ihrer Ebene senkrecht zur Flügelebene angeordnet und besitzt Langlöcher, durch die die Befestigungsschrauben für die Abdeckschiene geführt sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Querschnitt des Rahmens nur geringfügig geschwächt wird.
- Bei der Anordnung der Treibstange im überschlag des Rahmens des Flügels ist sie wegen der geringen Breite des Überschlags, senkrecht zur Flügelebene gemessen, parallel zur Flügelebene angeordnet. In diesem Falle kann die Abdeckschiene nicht mehr mittig durch die Treibstange angeschraubt werden. Es wird daher die Nut im allgemeinen wesentlich tiefer ausgebildet und durch bündiges Einfügen eines sogenannten Einleimers, einer Holzleiste, teilweise wieder ausgefüllt und abgedeckt. Die Nut muß deshalb besonders tief ausgebildet sein, wodurch der Rahmen des Flügels erheblich geschwächt wird.
- Es wurde deshalb von dem Erfinder bereits vorgeschlagen, die Abdeckung der Nut durch einen auf den Überschlag vorzugsweise aufgeklebten dünnen Streifen zu bilden, der aus Papier, textilem Gewebe, aus Kunststoff, aus einem Schälholz od. dgl. gebildet sein kann. Die Treibstange soll bei diesem Vorschlag ebenfalls aus einem dünnen Streifen aus elastischem Werkstoff bestehen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei den im überschlag des Rahmens untergebrachten Treibstangen gegebenen Nachteile zu vermeiden.
- Abweichend von dem älteren Vorschlag wurde nun zur Lösung der gestellten Aufgabe gefunden, daß auf die Abdeckung in irgendeiner Form vollständig verzichtet werden kann, wenn die Nut dem Querschnitt der Treibstange angepaßt ist und die Treibstange in der Nut allein durch sie übergreifende, in Abständen entlang der Nut angeordnete und ein- oder beidseits der Nut in den überschlag eingreifende Mittel gehalten ist.
- Damit ist ein weiterer Weg aufgezeigt, wie die Treibstange in der Nut ohne besonders tief die Nut ausfüllende und in sie eingreifende Mittel gehalten werden kann, so daß die Tiefe der Nut lediglich aus dem Querschnitt der Treibstange zusätzlich eines geringfügigen Maßes für einen ausreichenden Spielraum sich ergibt. Die Schwächung des Rahmens ist hierbei wesentlich reduziert. Selbstverständlich kann diese Halterung mit dem älteren Vorschlag des Erfinders kombiniert werden, wenn eine Abdeckung der Nut erwünscht ist.
- In diesem Falle müssen die Mittel so weit eingetrieben werden, daß sie bündig mit dem überschlag abschließen.
- Vorteilhaft können die Mittel seitlich in den Überschlag eingedrehte, mit ihrem Kopf die schmale Nut übergreifende Schrauben sein. Dadurch, daß die Nut weniger tief ist, kann sie im überschlag außermittig angeordnet werden, so daß wenigstens auf ihrer einen Seite im überschlag ausreichend Platz für den Eingriff einer Schraube verbleibt.
- Zweckmäßig können aber die Mittel beispielsweise beidseits von der Nut in den überschlag greifende Krampen oder mit ihrem Steg die Nut überquerende, beidseits der Treibstange mit Hilfe von ausgeschnittenen und widerhakenartig abgebogenen Krallen in die Nutwandungen im überschlag eingreifende U-förmige Klammern sein. Derartige Klammern sind an sich bereits bekannt; es wird hier aber von ihnen in neuartiger Anordnung zu einem neuartigen, vorteilhaften Zweck Gebrauch gemacht.
- Es können die Mittel in vorteilhafter Weise auch Blechstückchen sein, die auf einer Seite der Nut mit Hilfe einer Befestigungsschraube festgelegt sind und die auf dem die Nut überquerenden Abschnitt eine in die Nut greifende Sicke aufweisen. Sofern eine gezahnte Treibstange verwendet wird, deren Zahnung von der Nut nach außen weist, kann die Länge dieser Blechstückchen, in der Nutrichtung gemessen, zweckmäßig größer als zusammengenommen die Breiten eines Zahnes und einer Zahnlücke sein.
- In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt F i g. 1 ein Fenster mit einem Kipp-Schwenkflügel und einem Treibstangenbeschlag in einer schematischen Ansicht und F i g. 2 bis 7 verschiedene Ausführungsbeispiele von Haltern, teilweise eingebaut im Querschnitt, teilweise in der Ansicht und in einer schaubildlichen Darstellung.
- In der F i g. 1 ist der Fensterflügel 1 am feststehenden Rahmen 2 als Kipp-Schwenkflügel angeschlagen, und zwar schwenkbar um die senkrechte Achse 3 und wahlweise kippbar um die waagerechte Achse 4. Die Betätigung der Beschläge erfolgt vom Handgriff 5 aus, der über Treibstangen 6 die einzelnen Beschlagteile steuert: Die Treibstangen 6 sind in Nuten 8 im: Überschlag 7 des Fensterflügels 1 angebracht. Die Nut 8 ist dabei dem Querschnitt der Treibstange 6 angepaßt, wobei die Treibstange 6 aus einem Flachmaterial mit rechteckigem Querschnitt besteht. Die Treibstangen 6 sind durch zusätzliche Mittel in der Nut 8 gehalten. Diese als Halter dienende Mittel haben die Aufgabe, ein Heraustreten der Treibstangen 6 aus der Nut 8 zu verhindern und ein Reiben der Treibstangen 6 an einer eventuell zusätzlichen Abdeckung der Nut 8 unmöglich zu machen.
- In der F i g. 2 ist als Halter eine Krampe 11 dargestellt, deren beide freie Schenkel beidseits der Nut 8 in den Überschlag 7 eingreifen. Die Krampe 11 ist so tief in das Holz des überschlages 7 eingeschlagen, daß sie mit der Stirnseite des überschlages 7 bündig ist.
- Auch die nachfolgend beschriebenen Halter sind so angeordnet, daß sie im Material des überschlages 7 verschwinden, so daß ein über der Nut 8 eventuell angeordneter Abdeckstreifen von dem Halter nicht beeinflußt wird.
- In der F i g. 3 wird als Halter eine Schraube 15 verwendet, die mit ihrem Kopf in die Nut 8 hineinragt und so die Treibstange 6 führt und hält.
- In der F i g. 4 ist eine als Halter dienende U-förmig gebogene -Klammer 10 gezeigt. Diese Klammer 10 ist in F i g. 5 besonders dargestellt. Sie ist mit widerhakenartig abgebogenen Krallen 12 versehen, die sich im Holz des Rahmens verkrallen, sobald der Halter, die Treibstange 6 umgreifend, in der Nut 8 eingeschlagen ist.
- Die F i g. 6 zeigt einen Halter, der aus einem Blechstückchen 1,3 besteht und im Bereich der Nut $ mittels einer Sicke in diese hineingebogen ist. Gehalten wird der Halter durch eine Befestigungsschraube 14.
- Die F i g. 7 zeigt eine Treibstange 6 mit nach außen zeigenden Zähnen. Das Blechstückchen 13 des Halters muß so breit sein, daß die Zähne der Treib-Stange 6 sich an diesem nicht verfangen können, d. h., die Breite des Halters ist auf jeden Fall größer als eine Zahnteilung. Die Breite des Blechstückchens 13 ist mit a bezeichnet und eine Zahnbreite mit b, so daß sich, unter der Voraussetzung, daß Zahnbreite gleich Zahnlücke ist, als Teilung der Betrag 2 b ergibt. Die Breite a des Blechstückchens 13 ist daher zweckmäßig breiter als 2 b.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Treibstangenbeschlag mit einer in den Rahmen des Flügels, insbesondere Kipp-Schwenkflügels, eines Fensters, einer Tür od. dgl. in eine im Überschlag angeordneten Nut eingelassenen Treibstange mit einem flachen, im wesentlichen rechteckigen, insbesondere in der Flügelebene liegenden Querschnitt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Nut (8) dem Querschnitt der Treibstange (6) angepaßt ist und daß die Treibstange (6) in der Nut (8) allein durch sie übergreifende, in Abständen entlang der Nut (8) angeordnete und ein- oder beidseits der Nut (8) in denüberschlag (7) eingreifende Mittel gehalten ist.
- 2. Treibstangenbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel seitlich in den Überschlag (7) eingedrehte, mit ihrem Kopf. die Nut (8) übergreifende Schrauben (15) sind:
- 3. Treibstangenbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel beidseits von der Nut (8) in den Überschlag (7) greifende Krampen (11) sind.
- 4. Treibstangenbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel die Nut (8) mit ihrem Steg überquerende, beidseits der Treibstange (6) mit Hilfe von ausgeschnittenen und widerhakenartig abgebogenen Krallen (12) in die Nutwandungen im Überschlag (7) eingreifende U-förmige Klammern (10) sind.
- 5. Treibstangenbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel Blechstückchen (13) sind, die auf einer Seite der Nut (8) mit Hilfe einer Befestigungsschraube (14) festgelegt sind und die auf dem die Nut (8) überquerenden Abschnitt eine in die Nut (8) greifende Sicke aufweisen.
- 6. Treibstangenbeschlag nach Anspruch 5 mit einer einseitig gezahnten Treibstange, deren Zahnung von der Nut nach außen weist, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (a) -der Blechstückchen (13), in der Nutrichtung gemessen, größer als zusammengenommen die Breiten eines Zahnes und einer Zahnlücke ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1096 799; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1779 714, 1848 145, 1909 933.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF50585A DE1280705B (de) | 1966-11-02 | 1966-11-02 | In den Rahmen des Fluegels, insbesondere Kipp-Schwenkfluegels, eines Fensters, einer Tuer od. dgl. eingelassener Treibstangenbeschlag |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF50585A DE1280705B (de) | 1966-11-02 | 1966-11-02 | In den Rahmen des Fluegels, insbesondere Kipp-Schwenkfluegels, eines Fensters, einer Tuer od. dgl. eingelassener Treibstangenbeschlag |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1280705B true DE1280705B (de) | 1968-10-17 |
Family
ID=7103911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF50585A Pending DE1280705B (de) | 1966-11-02 | 1966-11-02 | In den Rahmen des Fluegels, insbesondere Kipp-Schwenkfluegels, eines Fensters, einer Tuer od. dgl. eingelassener Treibstangenbeschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1280705B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19646988C5 (de) * | 1996-11-14 | 2014-07-03 | Roto Frank Ag | Beschlag für ein Fenster |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1779714U (de) * | 1958-10-23 | 1958-12-18 | Stuermann & Co | Schubstangenfuehrung bei treibriegelverschluessen fuer fenster, tueren. |
| DE1096799B (de) * | 1956-10-17 | 1961-01-05 | Ver Baubeschlag Gretsch Co | Beschlag fuer Kipp-Schwenk-Fluegel |
| DE1848145U (de) * | 1959-08-08 | 1962-03-08 | Wilhelm Frank | Beschlag fuer dreh-kipp-fluegel von fenstern, tueren od. dgl. |
| DE1909933A1 (de) * | 1968-03-08 | 1969-10-16 | Ortho Pharma Corp | Tablettenpackung |
-
1966
- 1966-11-02 DE DEF50585A patent/DE1280705B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096799B (de) * | 1956-10-17 | 1961-01-05 | Ver Baubeschlag Gretsch Co | Beschlag fuer Kipp-Schwenk-Fluegel |
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| DE19646988C5 (de) * | 1996-11-14 | 2014-07-03 | Roto Frank Ag | Beschlag für ein Fenster |
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