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DE1096799B - Beschlag fuer Kipp-Schwenk-Fluegel - Google Patents

Beschlag fuer Kipp-Schwenk-Fluegel

Info

Publication number
DE1096799B
DE1096799B DEV11391A DEV0011391A DE1096799B DE 1096799 B DE1096799 B DE 1096799B DE V11391 A DEV11391 A DE V11391A DE V0011391 A DEV0011391 A DE V0011391A DE 1096799 B DE1096799 B DE 1096799B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sash
wing
hook
swivel
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV11391A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Voester
Carl Dietz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH filed Critical Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority to DEV11391A priority Critical patent/DE1096799B/de
Publication of DE1096799B publication Critical patent/DE1096799B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Beschlag für Kipp-Schwenk-Flügel Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag für Kipp-Schwenk-Flügel mit einer das Kippen des Flügels begrenzenden Ausstellvorrichtung und mit in der lotrechten Schwenkachse angeordneten Schwenkgelenken, welche mittels einer schiebbar am Flügel gelagerten Stellstange zum Schwenken des Flügels koppelbar und zum Kippen entkuppelbar und mit Schrägflächen zum Andrücken des Flügels beim Einkuppeln versehen sind.
  • Es ist bereits ein Beschlag bekannt, welcher eine am Flügel schiebbar gelagerte Stellstange zum Kuppeln der Schwenkgelenke und Abschrägungen an den Schwenkgelenkbolzen aufweist, die zum Andrücken des Flügels beim Einkuppeln dienen. Ein in mittlerer Höhe des Flügels vorgesehenes, von der Stellstange betätigtes koppelbares Gelenk dient hierbei gleichzeitig als Riegelvorrichtung, die zusätzlich zu dem oberen Schwenkgelenk ein besseres Halten und Andrücken des Flügels auf der Gelenkseite bewirkt.
  • Des weiteren ist ein Beschlag für Kipp-Schwenk-Flügel bekannt, bei dem ein als Ausstellarm dienender Lenker, welcher einerseits in der Verlängerung der lotrechten Schwenkachse am feststehenden Rahmen und andererseits an der Oberkante des Flügels angelenkt ist, in der Nähe der lotrechten Schwenkachse mittels einer Stellstange mit dem Flügel koppelbar ist, um das obere Schwenkgelenk zu bilden, wobei ein die Stehstange betätigender Handgriff gleichzeitig auch eine unmittelbare Verriegelung der Schwenkgelenkseite des Flügels mit dem feststehenden Rahmen bewirkt. Dabei ist am Flügel und am Ausstellarm eine sich selbsttätig verriegelnde Kupplung vorgesehen, die bei einer Fehlbedienung der Stellstange beim Schwenken den Flügel mit dem Ausstellarm im Eingriff hält.
  • Die Erfindung bezweckt demgegenüber eine Bauart, welche sich durch einfache Konstruktion und die Möglichkeit eines einfachen Zusammenbaues auszeichnet, ohne daß dadurch die Sicherheit der Flügelhalterung aufgehoben wird, und besteht im wesentlichen darin, daß die Schwenkgelenke aus einem am Flügelrahmen angeordneten plattenförmigen Riegel und einem am feststehenden Rahmen befestigten hakenförmigen Schließblech bestehen, wobei diese beiden Teile in Richtung parallel zur Rahmenebene frei ineinander-, senkrecht zur Rahmenebene jedoch hakenartig hintereinandergreifen und im Querschnitt der hakenförmige freie Schenkel des Schließbleches um die lotrechte Schwenkachse zum Abwälzen des Riegels beim gesamten Schwenken des Flügels abgerundet ist, und daß ein beim Schwenken sich selbsttätig mit dem Flügel verriegelnder Ausstellarm der Aasstellvorrichtung in der lotrechten Schwenkachse am feststehenden Rahmen ohne Spiel angelenkt ist, derart, daß sie ein seitliches Außereingriffkommen der Schwenkgelenke in einer zur Flügelebene parallelen Ebene verhindert.
  • Gegenüber den bekannten Beschlägen weist der Beschlag gemäß der Erfindung den Vorteil auf, daß die verwendeten Haken und plattenförmigen Riegelelemente nicht wie Scharniere mit geschlossenen Hülsen im Eingriff stehen, sondern parallel zur Flügelebene gegeneinander schiebbar sind. Trotz dieser Ausbildung der Schwenkgelenke wird der Flügel auch beim Schwenken durch die lotrechte Achse zuverlässig gehalten, da einerseits die Ausstellstange hierbei in an sich bekannter Weise selbsttätig in der Flügelebene verriegelt und andererseits im Zusammenwirken hiermit eine Bewegung des Flügels senkrecht zur Flügelebene durch die als Schwenkgelenke dienenden, auch beim Schwenken um die lotrechte Achse in ständigem Eingriff bleibenden Riegelteile verhindert wird.
  • Das nur schiebbare Ineinandergreifender Riegelteile ermöglicht gleichzeitig eine Vereinfachung bei der Herstellung und beim Anschlagen des Beschlages sowie beim Einbau des Flügels.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform des Beschlages gemäß der Erfindung besteht das hakenförmige Schließblech aus einer zur Befestigung am feststehenden Rahmen dienenden Grundplatte mit einem sich in lotrechter Richtung, vorzugsweise nur über einen mittleren Teil der Grundplatte, erstreckenden hakenförmigen Schenkel.
  • Ein besonders einfacher Einbau der Beschlagteile und des Flügels ergibt sich, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die als Schwenkgelenkteile dienenden Riegel auf einer im Flügel untergebrachten Stehstange schiebbar und feststellbar zwischen Lagerbuchsen für die Stellstange angeordnet sind, die vorzugsweise in eine Bohrung oder Nut am Flügelrahmen in lotrechter Richtung versetzbar eingesetzt sind. Die Lage der Riegel kann hierdurch den jeweiligen Verhältnissen in einfacher Weise angepaßt werden.
  • Gegebenenfalls kann ein Beschlag gemäß der Erfindung auch bei hebbaren Kipp-Schwenk-Flügeln verwendet werden, z. B. derart, däß das relative Schieben des einen Riegelteiles durch Anheben des gesamten Flügels zusammen mit dem betreffenden Riegelteil erfolgen kann; doch kann natürlich auch in diesem Fall ein vom Flügel gesondertes Bewegen des schiebbaren Riegelteiles vorgesehen werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung beziehen sich auf die konstruktive Ausführung des Beschlages gemäß der Erfindung und sind aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels zu ersehen. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Gesamtansicht eines mit einem Beschlag gemäß der Erfindung versehenen geschlossenen Flügels bei schwenkbereitem Flügel, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Ausstellvorrichtung nach Fig. 1 bei teilweise um die lotrechte Achse geschwenktem Flügel, Fig. 3 einen lotrechten Schnitt durch den in Fig. 1 mit einem Kreis 5 bezeichneten Beschlag in größerem Maßstabe, jedoch bei geschlossenem und kippbereitem Flügel, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 3, Fig. 5 den gleichen Schnitt wie Fig. 3, jedoch bei Einstellung des Beschlages auf Schwenkbereitschaft des Flügels entsprechend dem Kreis 5 nach Fig. 1 und Fig. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5, wobei der Flügel um die lotrechte Achse teilweise geschwenkt ist.
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist am feststehenden Rahmen 10 der Flügel 11 wahlweise um eine lotrechte AchseA-A schwenkbar als auch um eine waagerechte Achse B-B kippbar als Kipp-Schwenk-Flügel angebracht. Die lotrechte Schwenkachse wird hierbei durch das untere Eckgelenk 13, welches etwa als Kugelgelenk oder in ähnlicher Weise ausgebildet ist, und durch die obere Anlenkung der Ausstellvorrichtung bestimmt, welche später noch näher beschrieben wird. In der lotrechten Schwenkachse liegen des weiteren eine oder mehrere im Zusammenwirken mit der Ausstellvorrichtung die Schwenkgelenke bildende Riegelvorrichtungen, und zwar im dargestellten Ausführungsbeispiel zwei derselben, welche aus den am feststehenden Rahmen angeordneten Schließblechen 14 bzw. 15 und den mit diesen zusammenwirkenden Riegeln 18 und 19 bestehen, wobei letztere durch den Handgriff 16 und die Stehstange 17 auf- und abwärts schiebbar und dadurch in der nachfolgend noch näher beschriebenen Weise mit den Schließblechen 14 und 15 kuppelbar sind. Die waagerechte Kippachse B-B wird des weiteren außer durch das erwähnte Eckgelenk 13 durch das Kippgelenk 20 gebildet, von dessen beiden Teilen in an sich bekannter Weise der eine Teil am Flügelrahmen und der andere Teil am feststehenden Rahmen angeordnet ist und welche durch einen schiebbaren Zapfen 21 miteinander küppelbar sind.
  • Außerdem ist zweckmäßig auf der der lotrechten Schwenkachse A-A gegenüberliegenden Seite ein Rollzapfengetriebe vorgesehen, welches aus einer durch den Betätigungsgriff 22 stellbaren Riegelstange 23 mit den Riegelzapfen 24 und 25 besteht, die in entsprechende Nuten von Riegelbeschlägen 26, 27 am feststehenden Rahmen eingreifen können, um bei geschlossenem Flügel ein festes und zuverlässiges Andrücken und Verriegeln der Öffnungsseite des Flügels zu gewährleisten.
  • Als Ausstellvorrichtung sind auf der der Kippachse B-B gegenüberliegenden Kante des Flügels zwei Ausstellarme 28 und 29 vorgesehen, wobei der nur kippende Ausstellarm 29 durch einen Zusatzarm 30 zusätzlich gegen den feststehenden Rahmen abgestützt ist. Der auch schwenkende Ausstellarm 28 ist hierbei in der lotrechten Schwenkachse A-A in einem Gelenk - 31 am feststehenden Rahmen 10 spielfrei angelenkt und mittels eines Gelenkes 32 an seinem anderen Ende in einer Schlitzführung 33 des Flügels 11 geführt. In ähnlicher Weise ist der kippende Ausstellarm 29 in einem spielfreien Gelenk 34, das an einem am Flügelrahmen befestigten Beschlag 44 angeordnet ist, und zwar in der geschlossenen Stellung des Flügels, ebenfalls in der lotrechten Schwenkachse A-A angelenkt und an seinem anderen Ende mittels eines Führungszapfens 35 in einer Schlitzführung 36 am feststehenden Rahmen geführt. Der Zusatzarm 30 ist ebenfalls in der lotrechten Schwenkachse A-A des Flügels in einem Gelenk 37 an den feststehenden Rahmen angeschlossen und in einem Gelenk 38 am kippenden Ausstellarm 29 spielfrei angelenkt. Der Zusatzarm 30 ist hierbei vorzugsweise halb so lang wie der von ihm abgestrebte kippende Ausstellarm 29; wobei der Gelenkpunkt 38 in der Mitte zwischen den an den Enden des kippenden Ausstellarmes 29 angeordneten Gelenken 34 und 35 liegt.
  • Des weiteren ist eine Vorrichtung zur selbsttätigen Kupplung des schwenkenden Ausstellarmes 28 mit dem Flügel 11 angebracht. Diese Vorrichtung besteht beispielsweise aus einem Zapfen 39 am schwenkenden Ausstellarm und einem Querschlitz 40 am Flügelrahmen 11 derart, daß in der geschlossenen Lage des Flügels der Zapfen 39 in den Querschlitz 40 eingreift und bei geschwenktem Flügel (entsprechend Fig. 2) der Flügel 11 sich nicht in Richtung der Flügelebene bewegen kann.
  • In Fig. 3 bis 6 ist das im wesentlichen aus den beiden Riegelteilen 15 und 19 bestehende Schwenkgelenk im einzelnen dargestellt.
  • Die Stellstange 17 ist in Buchsen 50, 51 gelagert, die in eine Bohrung des Flügelrahmens eingesetzt sind. Auf der Stellstange ist eine Klemmuffe 52 mittels Madenschrauben 53 lösbar, aber unschiebbar befestigt. An die Klemmuffe 52 ist eine Platte 54 genietet, welche eine plattenförmige Riegelzunge 55 aufweist, die durch einen Schlitz 56 eines am Flügelrahmen befestigten und die Ausnehmung 57 für den Riegel 18, 19 nach außen abdeckenden Führungsbleches 58 hindurchgreift. Mit der plattenförmigen Riegelzunge 55 wirkt ein hakenförmiger Schenkel 61 eines am feststehenden Rahmen 10 mittels der Schrauben 60 befestigten Schließbleches 15 zusammen, dessen Querschnitt nach dem Flügelrahmen zu geöffnet ist, so daß die plattenartige Riegelzunge 55 vom Flügel her hinter den hakenförmigen Schenkel 61 des Schließbleches 14, 15 greifen kann. Der hakenförmige Schenkel 61 erstreckt sich hierbei nur über den mittleren Teil einer zur Befestigung am feststehenden Rahmen dienenden Grundplatte 59 des Schließbleches 14, 15.
  • In Fig. 3 und 4 ist der Beschlag bei kippbereitem Flügel dargestellt. Der Riegel 19 befindet sich hierbei in der untersten Stellung, in welcher z. B. der Handgriff 16 die gestrichelt angedeutete Stellung 16' einnimmt. Die plattenförmige Riegelzunge 55 liegt infolgedessen unterhalb des hakenförmigen Schenkels 61 des Schließbleches 15, so daß der Flügel zum Kippen um seine waagerechte Achse B-B in Pfeilrichtung x (Fig. 4) freigegeben ist.
  • Zum Schwenken des Flügels um die lotrechte Achse A-A werden durch Schwenken des Handgriffes 16 in die voll ausgezogene Stellung, die Riegel 18 und 19 durch die Stellstange 17 nach oben geschoben, wobei der Riegel 19 mit seiner plattenartigen Riegelzunge 55 hinter den hakenförmigen Schenkel 61 des Schließbleches 15 greift (Fig. 5), so daß der Flügel gegen eine Bewegung in Pfeilrichtung x gesperrt ist. Dagegen kann der Flügel nunmehr nach Entkupplung des Kippgelenkes 20 in Pfeilrichtung y um die lotrechte Schwenkachse A-A geschwenkt werden, wobei die Achse A-A etwa durch die Berührungslinie zwischen der plattenartigen Riegelzunge 55 und dem hakenförmigen Schenkel 61 hindurchgeht. Da der Flügel durch den in den Querschlitz 40 am Flügel eingreifenden Zapfen 39 am schwenkenden Ausstellarm 28 gehindert wird, in seiner eigenen Ebene von der lotrechten Achse A-A in Pfeilrichtung N abzukippen, ist ein Abgleiten der plattenartigen Riegelzunge 55 vom hakenförmigen Schenkel 61 nicht möglich. Auch kann, wenn infolge einer unrichtigen Bedienung des Handgriffes 16 die Riegelteile 55 und 61 außer Eingriff stehen, ein Kippen des entsprechend Fig. 2 um die lotrechte Schwenkachse geschwenkten Flügels in Pfeilrichtung f nicht stattfinden, da in diesem Falle der Zusatzarm 30 den kippenden Ausstellarm 29 und dadurch die obere gelenkseitige Flügelecke an einer Bewegung parallel zur Rahmenebene hindert.
  • Wie ersichtlich, kann der Riegel 19 durch einfaches Lösen der Madenschrauben 53, die z. B. auch lediglich gegen die glatte Oberfläche der Stellstange 17 geschraubt werden können, nach oben oder unten in die richtige Lage geschoben und durch Festziehen der Madenschrauben oder in geeigneter ähnlicher Art in dieser Lage festgestellt werden. Die z. B. nur in eine Nut des Flügels eingeklemmten Lagerbuchsen 50, 51 können entsprechend verlagert werden.
  • In der Zeichnung werden die beiden Riegel 18 und 19 des Beschlages gemeinsam nach oben oder nach unten geschoben. Statt dessen kann natürlich auch eine Stellvorrichtung vorgesehen sein, durch welche die Riegel 18 und 19 jeweils entgegengesetzt betätigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Beschlag für Kipp-Schwenk-Flügel mit einer das Kippen des Flügels begrenzenden Aasstellvorrichtung und mit in der lotrechten Schwenkachse angeordneten Schwenkgelenken, welche mittels einer schiebbar am Flügel gelagerten Stellstange zum Schwenken des Flügels kuppelbar und zum Kippen entkuppelbar und mit Schrägflächen zum Andrücken des Flügels beim Einkuppeln versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkgelenke aus einem am Flügel angeordneten plattenförmigen Riegel (18, 19) und einem am feststehenden Rahmen befestigten hakenförmigen Schließblech (14, 15) bestehen, die in Richtung parallel zur Rahmenebene frei ineinander-, senkrecht zur Rahmenebene jedoch hakenartig hintereinandergreifen, wobei im Querschnitt der hakenförmige freie Schenkel (61) des Schließbleches (14, 15) um die lotrechte Schwenkachse (A-A) zum Abwälzen des Riegels (18, 19) beim gesamten Schwenken des Flügels abgerundet ist, und daß ein beim Schwenken sich selbsttätig mit dem Flügel verriegelnder, in der lotrechten Schwenkachse (A-A) am feststehenden Rahmen ohne Spiel angelenkter Ausstellarm (28) der Ausstellvorrichtung vorgesehen ist, welcher ein seitliches Außereingriffkommen der Schwenkgelenke in einer zur Flügelebene parallelen Ebene verhindert. z. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hakenförmige Schließblech (14, 15) aus einer zur Befestigung am feststehenden Rahmen dienenden Grundplatte (59) mit einem sich in lotrechter Richtung vorzugsweise nur über einen mittleren Teil der Grundplatte (59) erstreckenden hakenförmigen Schenkel (61) besteht. 3. Beschlag nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegel (18, 19) der Schwenkgelenke auf der im Flügel untergebrachten Stellstange (17) schiebbar und feststellbar zwischen Lagerbuchsen (50, 51) für die Stellstange angeordnet sind, die vorzugsweise in eine Bohrung oder Nut am Flügelrahmen in lotrechter Richtung versetzbar eingesetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 313 888, 941413, 958 273, 958 906, 963 933; deutsche Auslegeschrift B 28585 V l68 c (bekanntgemacht am 26. 7. 1956).
DEV11391A 1956-10-17 1956-10-17 Beschlag fuer Kipp-Schwenk-Fluegel Pending DE1096799B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280705B (de) * 1966-11-02 1968-10-17 Wilhelm Frank G M B H In den Rahmen des Fluegels, insbesondere Kipp-Schwenkfluegels, eines Fensters, einer Tuer od. dgl. eingelassener Treibstangenbeschlag

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DE313888C (de) *
DE941413C (de) * 1952-04-27 1956-04-12 Andreas Kruell Beschlag fuer wahlweise um eine lotrechte Achse schwenkbare oder um eine waagerechteAchse kippbare Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE958273C (de) * 1954-06-02 1957-02-14 Richard Waentig Verdeckt angebrachter Drehstangen-Verschluss fuer Fenster od. dgl.
DE958906C (de) * 1954-04-07 1957-02-28 Wilhelm Weber Gelenk fuer wahlweise um eine waagerechte Achse kippbare oder um eine lotrechte Achse schwenkbare Fluegel von Fenstern od. dgl.
DE963933C (de) * 1952-05-14 1957-05-16 Otto Pregitzer Beschlag fuer Tueren, Fenster od. dgl., deren Fluegel wahlweise um eine lotrechte Achse schwenkbar oder um eine waagerechte Achse kippbar ist

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