DE1280598B - Einrichtung zur UEbertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zaehlwerkes auf ein Lochkarten-Stanzwerk - Google Patents
Einrichtung zur UEbertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zaehlwerkes auf ein Lochkarten-StanzwerkInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06m
Deutsche Kl.: 42 m7-3/06
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 80 598.0-53 (S 95049)
16. Januar 1965
17. Oktober 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übertragung der Zahlenstellung eines additiv
arbeitenden Zählwerkes auf ein Lochkarten-Stanzwerk mit einer Mehrheit von linearen Gruppen von
Stanzstempeln, einem Antriebsglied für jede Stempelgruppe und Schalträdern zum Verstellen der Antriebsglieder, wobei die Schalträder eine Anzahl von Schaltelementen
mit Umlauf antrieben für ihren fortschreitenden schrittweisen Umlauf umfassen.
Bei bekannten derartigen Geräten hat der Mecha- xo nismus eine Reihe von ineinandergreifenden Zahnrädern
mit je einem exzentrischen seitlichen Stift, die nacheinander bei einer Verdrehung um 36° jeweils
auf einen zugehörigen Stanzstempel einwirken, wobei für jede Gruppe von Stanzstempeln (Einer, Zehner...)
eine solche Reihe von Zahnrädern vorgesehen ist. Ein solcher Mechanismus ist kompliziert, erfordert
viele Zahnräder und einen großen Kostenaufwand, und die verschiedene Einstellung der Stifte
zu dem Zahnrad in einer Gruppe macht den Zusammenbau schwierig und langwierig. Ferner entsteht
in einer solchen langen Kette von Zahnrädern ein sich addierender Spielraum wegen des notwendigen Spielraums
zwischen jedem Zahnradpaar, so daß eine genaue Einstellung aller Zahnradpaare um so schwieriger
wird. Da die Spielräume sich infolge der Abnutzung der Zahnräder vergrößern, ist eine häufige Nachjustierung
notwendig.
Bei einem anderen ähnlichen Registriergerät greift an den Stanzstempeln jeder Gruppe eine Nockenwelle
an, die eine Reihe von radial vorspringenden, schraubenförmig mit Abstand voneinander angeordneten,
als Nocken dienenden Stiften mit einem Winkelabstand von 36° aufweist, so daß nach jeweils 36°
Verdrehung der Welle ein anderer Stift über den zugehörigen Stanzstempeln erscheint. Jede Welle wird
durch seitliche Zähne je eines Antriebszahnrades verdreht. Auch dieser Antrieb ist sehr kompliziert, die
Antriebsstifte an der Nockenwelle erfordern eine genaue Anbringung bezüglich der Winkelabstände und
verursachen konstruktive Schwierigkeiten, da der lineare Abstand der Stifte nur klein ist. Da die unmittelbar
auf die Stanzstempel drückenden Stifte selbst wegen des geringen Raumes nur klein sein können,
nutzen sie sich während des Gebrauches auch stark ab; solche Nockenwellen erfordern daher viel
Instandsetzungsarbeiten.
Die Erfindung soll diese Mängel nach Möglichkeit beseitigen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden
Zählwerkes der oben angegebenen Art, und Einrichtung zur Übertragung der Zahlenstellung
eines additiv arbeitenden Zählwerkes auf ein
Lochkarten-Stanzwerk
eines additiv arbeitenden Zählwerkes auf ein
Lochkarten-Stanzwerk
Anmelder:
The Sunderland Forge & Engineering
Company Limited,
Pallion, Sunderland, Durham (Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Müller, Patentanwalt,
1000 Berlin 20, Borkumer Str. 2
Als Erfinder benannt:
George Thomas Urwin,
Roker, Sunderland Durham, (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 17. Januar 1964 (2155)
das Wesentliche besteht darin, daß jedes Antriebsglied geradlinig durch sein drehbares Schaltelement längs
der Reihe seiner zugehörigen Gruppe von Stanzstempeln verschiebbar ist und daß jedes Antriebsglied
einen einzigen seitlichen Vorsprung hat, der selektiv mit jedem Stanzstempel seiner Gruppe durch den
Antrieb des zugehörigen drehbaren Schaltelementes in Fluchtlinie gebracht wird.
Dies hat den Vorteil, daß die nur längsverschieblichen mit nur einem Vorsprung versehenen Antriebsglieder erheblich einfacher und unempfindlicher sind
als die vorbekannten umlaufenden Antriebsglieder, wie Nockenwellen oder Zahnradketten, und die Größenverhältnisse
der Antriebsglieder und der damit zusammen arbeitenden Elemente infolge ihrer Größe
auch größere Toleranzen bei der Herstellung zulassen und nur wenig Instandsetzungsarbeiten für diesen Teil
des Mechanismus erfordern.
Das neue Gerät ist daher dauerhafter und unempfindlicher als die bekannten Geräte.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn alle Antriebsglieder einen Zahnstangenteil
haben und die drehbaren Schaltelemente aus Zahnrädern bestehen, die mit den Zahnstangen ihrer Antriebsglieder
im Eingriff stehen, und jedes Zahnrad in seinem Zahnkranz eine Lücke aufweist, durch die ihr
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Antriebsglied für den Rückzug in seine Anfangs- eine Rad sich um 360° gedreht hat, das benachbarte
stellung freigegeben wird, nachdem es in die End- Zahnrad um 36° gedreht ist usw. durch die Reihen,
stellung seiner Verschiebung gebracht ist. um eine Dezimalzählung bis zu 999 999 durchzufüh-
Dies hat den Vorteil, daß komplizierte Antriebe ren und dann auf Null zurückzugehen. Jedes der
zum Auseinanderbewegen der ineinandergreifenden 5 Räder 1 hat einen mit Lücke versehenen äußeren
Getriebe während der Zurückbewegung der Antriebs- Zahnring im Eingriff mit einem Zahnstangenteil 7
glieder erspart werden. eines von sechs Antriebsgliedern 8, die vertikal ver-
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt schiebbar sind in Führungsschienen 9. Die Antriebssich,
wenn mindestens einige der Stanzstempel jeder glieder tragen seitliche Vorsprünge 10, und die Lücke
Gruppe so gekröpft sind, daß die von den Antriebs- io in dem genannten Zahnring ist so angeordnet, daß.
gliedern entfernt liegenden Stempelhälse dichter zu- sobald der Vorsprung 10 in seine oberste Lage gemäß
sammen liegen als die nahe den Antriebsgliedern lie- Fig. 2 gehoben ist, die nächste Winkelverdrehung
genden Stempelschäfte. des Zahnrades es ermöglicht, daß das Antriebsglied 8
Dies hat den Vorteil, daß die Stempelschäfte weiter nach unten fällt, wobei sein seitlicher Vorsprung 10
auseinanderliegen können als die Stempelhälse und 15 dem untersten Stanzstößel 18 in der zugehörigen
daß dadurch die Antriebsglieder größer und gegen Reihe gegenübersteht.
Abnutzung unempfindlicher werden, als wenn sie mit Das Sperrad 5 ist durch aufeinanderfolgende
dicht beieinander liegenden Stempelschäften zusam- Schritte von je 36° durch eine am unteren Ende einer
men arbeiten müssen. Die auszustanzenden Karten radialen Platte 12 befestigte Klinke 11 verdrehbar
werden durch die eng zusammen liegenden Stanz- so (F i g. 2), die einstückig mit dem Anker 13 eines
löcher auch besonders klein. Solenoids 14 ausgebildet ist, das durch einen Transi-
Mit Vorteil sind neben den Gruppen von Stanz- storverstärker erregbar ist, der mit dem Einerrad
stempeln Halter für die Anbringung von festen Stanz- eines Strommessers gekuppelt ist (oder mit einem
stempeln zur Ausführung von bestimmten Code- anderen geeigneten Erregermittel, das dazu dient, das
angaben in jeder gestanzten Karte vorgesehen. 35 Solenoid zu erregen) jedesmal, wenn der Verbrauch
Die zugehörigen Stanzstempel sind dabei zweck- einer Elektrizitätseinheit durch das Meßgerät anmäßig
Platten mit je einer vorspringenden Stanznase, gezeigt ist. Der Anker 13 ist angehoben durch eine
die jeweils an einer von fünf gleichmäßig voneinander Feder 15 mittels eines Lenkers 16, wobei die Anordbefindlichen
Stellen längs einer Hälfte der Platte an- nung derart ist, daß beim Anziehen des Ankers die
geordnet ist, um jede Platte über ihre Enden zur Be- 30 Klinke 11 nur über einen Zahn des Sperrades 5 gleifestigung
in der Montageplatte umkehrbar ist, so daß tet, wobei die Winkelyerdrehung des Sperrades nebst
die Nase in einer von zwei Stellungen erscheint, die dem zugeordneten Einerrad 1 durch die Feder 15
von einer senkrecht zu den Platten verlaufenden Mit- durchgeführt wird,
telebene gleich weit entfernt sind. Die Zahnräder 1 und die Zahnstangen 7 sind so
telebene gleich weit entfernt sind. Die Zahnräder 1 und die Zahnstangen 7 sind so
Solche Stanzstempel ermöglichen somit zehn ver- 35 ausgebildet, daß jede Winkelverdrehung eines Zahnschiedene
Codeeinstellungen in einer Gruppe, so daß rades um 36° das zugehörige Antriebsglied 8 entsprebei
Vorhandensein mehrerer Gruppen sehr viele ver- chend vertikal verschiebt.
schiedene Codezeichen eingestellt werden können, die Gegenüber jedem der Vorsprünge 10 ist eine Reihe
die Stanzung der Karten durch ein bestimmtes Zähl- von zehn gekröpften Stanzstangen 17 angeordnet,
werk kennzeichnen. 40 deren Schaftteile 18 in Löchern in einem Paar von
Die Zählwerke können für Gas-, Wasser-, Strom- parallelen, in Abstand angeordneten Platten 19 geverbrauch
od. dgl. und auch für Zählungen ausgebil- führt sind, und zwar mit Rückzugfedern 20 zwischen
det sein, die nicht im Dezimalsystem arbeiten, z.B. diesen Platten, wobei die Stempelteile der Stanz-Münzzählungen.
elemente in Löchern einer Platte 21 geführt sind.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Vor- 45 Kongruent und parallel zu dieser Platte 21 ist eine
richtung nach der Erfindung, die für Dezimalzählung Stanzplatte 22 und eine Hinterplatte 23 vorgesehen,
geeignet sind, in Verbindung mit einem elektrischen die von der Platte 22 einen Abstand hat, um zu erMeßgerät.
Es zeigt möglichen, daß eine zu stanzende Karte 24 zwischen
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Ausführungsform die beiden Platten von der Seite eingeschoben wird,
der Vorrichtung, wobei das Gehäuse entfernt ist, 5° Die Stanzplatte 22 hat sechs vertikale Reihen mit je
F i g. 2 eine Seitenansicht dazu, zehn Schlitzen 25 (Langlöchern), und die Platte 23
Fig. 3 einen horizontalen Schnitt III-III nach hat eine gleiche Gruppe von Schlitzen, in denen die
F i g. 1, Stempelteile der Stanzstangen gelagert sind, so daß
Fig. 4 eine Vorderansicht einer anderen Ausfüh- sie in Deckung mit den Schlitzen25 sind. Die Gerungsform
nach Wegnahme des Gehäuses, 55 samtheit der Platten 19, 21, 22 und 23 ist mit Hilfe
F i g. 5 eine Seitenansicht dazu, von Abstandhaltern 27, 28 und 29 gleitfähig auf sechs
F i g. 6 eine Ansicht von unten dazu, Stangen 30 gelagert, die in der Grundplatte 4 senk-
F i g. 7 eine Vorderansicht eines festen Stanz- recht zu der Platte befestigt sind. Die Stanzplatte 22
rahmens und ist durch einen Nocken 31 einer Welle 32 angetrieben,
Fig. 8 und 9 Schnitte A-A undB-B nach Fig. 7. 60 die aus einer Seitenwand eines Gehäuses 33 hervor-
Die Vorrichtung nach F i g. 1 bis 3 enthält sechs ragt und außen einen Antriebshebel 34 trägt. Die
auf einer gemeinsamen Spindel 2 drehbare Zahn- Platte 22 ist auf den Nocken 31 durch sechs auf den
räder 1, die von zwei Ständern 3 einer Grundplatte 4 Stangen 30 gelagerte Federn 35 gedrückt. Die vier
getragen ist. Eins der Zahnräder 1, das hier Einer-Rad rechts befindlichen Federn 35 (F i g. 3) drücken zwigenannt
sei, ist mit einem drehbaren Sperrad 5 mit 65 sehen der Grundplatte 4 und der rückwärtigen Platte
zehn Zähnen verbunden und ist durch dieses drehbar. 19, während die links befindlichen Federn zwischen
Die verschiedenen Zahnräder 1 sind miteinander der Grundplatte 4 und Abstandhalter 36 der links
durch Zählerglieder 6 gekuppelt, durch die, wenn das angeordneten Stangen 30 drücken. Die ganze Vor-
5 6
richtung ist von dem Gehäuse 33 umschlossen, das entsprechend ihrem jeweiligen Grad des Anhebens
am Rande der Grundplatte 4 befestigt ist. Das Ge- auswahlweise mit Schäften 18 einer Mehrheit von
häuse kann in seiner richtigen Lage durch übliche Stanzstangen zusammenarbeiten, die gemäß F i g. 2
Mittel verschlossen oder versiegelt sein. und 3 angeordnet sind. Die Stanzstempel sind in
Die Vorrichtung ist so ausgebildet, daß bei jedem 5 der rechteckigen Fläche 25 nach F i g. 4 angeordnet
Zählerstand jeder der Vorsprünge 10 einer der zehn und durch eine Führungsplatte 48 und eine Hinter-Stanzstangen
18 genau gegenüberliegt, die in Reihen platte 49 gegen die Stanzplatte 22 geführt, die eine
in der Vertikallinie angeordnet sind, in welcher das Vorderplatte 50 aufweist. Diese Platten 49 und 50
den Vorsprung tragende Antriebsglied geführt ist Die haben an ihrem linken Ende Einbuchtungen 51 und
Stanzplatte 22 ist normal im Abstand von den Stanz- to 52, um das Einstecken und Zurückziehen von zwistempeln
26 angeordnet, so daß zum Einschieben der sehen ihnen zum Stanzen gelagerten Karten zu erKarten
24 zwischen den Platten 22 und 23 genügend leichtern, wobei das Einstecken der Karten durch
Platz ist. Wenn der Hebel 34 nach unten gedrückt Anschläge 53 an Abstandstreifen 54 begrenzt ist. Die
wird, werden die Platten durch einen Nocken 31 nach Stanzplatte 22 liegt in festem Abstand von der Grundeinwärts
auf den Stangen 30 bewegt, und hierbei wird 15 platte 40 und ist durch drei Paar Bolzen 30 A, 30 ß
die Karte gelocht durch die Stempel 26, deren Schaft- und 30 C gehalten.
stangen gegen die Vorsprünge 10 drücken, wobei eine Die Gesamtheit der Stanzplatte 22 zusammen mit
Höchstzahl von Einheiten (im Beispiel 999 999) durch der Vorderplatte 50, den Platten 19, 48 und 49 und
das Zählgerät registriert werden kann. Der Hebel 34 den darin gelagerten Stanzstempeln ist gleitend verkann
dann angehoben werden, so daß die Platten 22, ao schiebbar auf den drei Paar Bolzen 30 Λ, 3OS, 30 C
23 zurückgezogen werden und die Karte zwischen und ist von der Grundplatte 40 und den hierin geihnen
nebst ihren gestanzten Angaben seitlich aus lagerten Antriebsgliedern durch Federn 35 nachdem
Gehäuse gezogen werden kann. giebig in Abstand gehalten.
Die Vorrichtung kann auch gemäß F i g. 2 und 3 Die Nockenwelle 32 ist in zwei Lagerböcken 55 auf
einen festen Rahmen 37 mit einer geeigneten Anzahl as den vorderen Enden der Bolzenpaare 30 A und 30 C
lotrechter Reihen mit je zehn Schlitzen 38 aufweisen, gelagert und ist mit zwei Nocken 31 versehen, so daß
in denen Stanzelemente nach Wahl angeordnet sind, durch Schwenken eines Hebels 34 die oben anso
daß sie sich ähnlich wie die Stanzstempel 26 gegen gegebene Gesamtheit gegen die Grundplatte zum
genau gegenüberliegende Schlitze 39 in der Stanz- Stanzen einer Karte durch die Stanzwerkzeuge verplatte
22 und der Hinterplatte 23 erstrecken, um in 30 schiebbar ist; die Schäfte 18 der Stanzwerkzeuge liejeder
Lochkarte eine Codeanzeige von dauernd sach- gen dabei gegenüber den Vorsprüngen 10 der Andienlichen
Faktoren zu bilden. triebsglieder 8.
Die Hinterplatte 23 mit ihren mit den Löchern der F i g. 6 bis 9 zeigen eine Abwandlung der Stanz-
Stanzplatte 22 fluchtenden Durchbrechungen legt einrichtung zur Bildung einer Codeanzeige von
nicht nur die Stanzstempel in Fluchtlinie mit den 35 dauernden Faktoren in jeder gestanzten Karte. Diese
Schlitzen der Platte 22 fest, sondern dient auch dazu, Anordnung enthält ein Stanz-Stempel-Tragglied 56,
die Karte 24 vollständig von den Stanzstempeln nach das in starrem Abstand von der Grundplatte 40 durch
der Stanzarbeit abzuziehen. vier Säulen 57 getragen ist. In dem Tragglied 56 sind
Der beschriebene Apparat ist natürlich auch zum mittels zweier Bolzen 58 eine Gruppe von fest an-Gebrauch
mit einem Gas- oder Wassermesser oder 40 geordneten Stanzwerkzeugen 59 befestigt, wie dies
einer anderen Vorrichtung geeignet, welche eine aus den F i g. 7 bis 9 ersichtlich ist. Wie dargestellt,
Dezimalzählung einer Folge von gleichen Einheiten trägt das Tragglied 56 eine Gruppe von zwölf Stanzdurchführt,
und zwar durch Vorsehung geeigneter werkzeugen in einem Kanal mit geeigneten Abstand-Mittel
zum Auslösen des Solenoids 14 beim Durch- haltern 60, wobei diese Anzahl natürlich nach Wunsch
gang jeder Einheit. 45 geändert werden kann. Jedes Stanzwerkzeug hat ein
Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 bis 9, in der vorspringendes Stempelglied 61. Für Dezimalzwecke
gleiche Teile mit denen der F i g. 1 bis 3 gleiche Be- sind fünf verschiedene Stanzwerkzeuge vorgesehen,
zugsziffern tragen, besteht die hauptsächliche Abwei- deren Nasen 61, wie F i g. 9 zeigt, angeordnet sind,
chung darin, daß der Antriebsmechanismus von der und es ist klar, daß bei auswahlmäßiger Umkehrung
Lage unterhalb des Stanzmechanismus in eine Lage 50 der Enden dieser fünf Stanzwerkzeuge, die Werkzeuge
auf der Rückseite einer abgewandelten Grundplatte 40 jeweils für die Ziffern 0 und 9, 1 und 8, 2 und 7, 3
verlegt ist, die zwei Ausleger 41 trägt, mit denen die und 6 und 4 und 5 dienen können. Wie F i g. 7 zeigt,
Vorrichtung in Abstand von einer Anbringungsfläche sind die Stanzwerkzeuge derart angeordnet, daß sie
gehalten ist. Ein um einen Winkel verdrehbares elek- (von unten nach oben gelesen) die Gruppen von
trisches Schwenkglied 42 ist mit einer Welle 43 mit 55 Einer-Ziffern 567 567 012340 aufzeichnen, aber
einem Beschlag 44 verbunden, an dem eine Klinke 45 natürlich können irgendwelche gewünschte Serien
mit einer Schraube 46 befestigt ist. Dieses Glied 42 von bis zu zwölf Ziffern durch eine geeignete Auswahl
und die Klinke 45 haben eine Winkelverdrehung (und und Anordnung der Stanzelemente 59 aufgezeichnet
Rückgang) von 45°, um mit etwas totem Gang das werden.
Sperrad 5 um 36° bzw. einen Zahn zu verdrehen; 60 Bei einer Abwandlung der Vorrichtung für nicht
dieses Sperrad ist auch im Eingriff mit einer Blatt- dezimale Zählung, z. B. von sortierten, in ein Vorausfeder
47, die den Rückgang des Sperrades verhindert. Zahlungstelephon oder ein sonstiges Münzaufnahme-
Die Zahnstangenteile 7 der Antriebsglieder 8 ragen gerät eingeworfenen Münzen, kann jeder Münzschlitz
rückwärts durch Schlitze in der Grundplatte 40 her- oder -kanal einen zugehörigen Schalter aufweisen, der
vor, so daß sie in Eingriff mit den Zahnrädern 1 65 geeignete Relais betätigt, um die erforderliche Winkelkommen,
über denen die Zählerglieder 6 angebracht Verdrehung der Zahnräder 1 zu bewirken. Ein Einersind.
Die Vorsprünge 10 der Antriebsglieder 8 ragen Zahnrad 1 zum Zählen von Pfennigen kann z. B. zudurch
Schlitze in einer Führungsplatte 9, so daß sie sammen mit einem Zwölf-Schritt-Gesperrerad ver·-
IO
drehbar sein, um sein zugeordnetes Antriebsglied in zwölf gleiche Schritte 0 bis 12 zu verschieben und
dann das Antriebsglied zum Zurückfallen in die Nulllage freizugeben. Das Gesperrerad kann durch ein
Solenoid 14 in der beschriebenen Weise verdrehbar sein, und das Solenoid kann so gesteuert sein, daß es
einmal durch den Pfennigschalter und drei- oder sechsmal durch Schalter betätigt wird, die auf eingeworfene
Dreipfennig- und Sechspfennigstücke ansprechen.
Zusammen mit solch einer Pfennigzählvorrichtung kann ein Schillingzähler ein Paar von Rädern 1 enthalten,
von denen das erste durch Zählerglieder von dem Einerrad aus mit einer Übersetzung von 1 zu 10
antreibbar ist, so daß es um 36° für jede vollständige Umdrehung des Einerrades verdreht wird, und es ist
auch mit einem überführenden Zehn-Zähne-Gesperrerad-Antrieb versehen, das durch ein anderes
Solenoid betätigt wird, welches einmal oder zweimal unter der Kontrolle der durch Schillinge oder Gulden
betätigten Schaltglieder eingeschaltet wird; dieses Solenoid kann auch zweimal geschaltet werden, während
das das Pfennigzähler-Gesperrerad antreibende Solenoid sechsmal durch einen Schalter geschaltet
wird, der durch halbe Kronenstücke in Betrieb ge- a5
setzt wird. Das zweite Rad von diesem Paar kann durch Zählerglieder vom ersten Rad her angetrieben
werden, derart, daß sein Antriebsglied in der Nullstellung und in der Einerstellung während wechselnder
Umdrehungen des ersten Rades gehalten wird. Der Rest dieser Vorrichtung zum Zählen von Pfunden
enthält eine geeignete Reihe von Rädern, die nacheinander durch Zählerglieder mit Übersetzungen
von 1 zu 10 von dem zweiten Rad des Schillingzählers angetrieben werden.
35
Claims (5)
1. Einrichtung zur Übertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zählwerkes auf
ein Lochkarten-Stanzwerk mit einer Mehrheit von linearen Gruppen von Stanzstempeln, einem Antriebsglied
für jede Stempelgruppe und Schalträdern zum Verstellen der Antriebsglieder, wobei
die Schalträder eine Anzahl von Schaltelementen mit Umlaufantrieben für ihren fortschreitenden
schrittweisen Umlauf umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Antriebsglied (8)
geradlinig durch sein drehbares Schaltelement (1) längs der Reihe seiner zugehörigen Gruppe von
Stanzstempeln (17) verschiebbar ist und daß jedes Antriebsglied (8) einen einzigen seitlichen Vorsprung
(10) hat, der selektiv mit jedem Stanzstempel (17) seiner Gruppe durch den Antrieb des
zugehörigen drehbaren Schaltelements (1) in Fluchtlinie gebracht wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge-?
. kennzeichnet, daß alle Antriebsglieder (8) einen Zahnstängenteil (7) haben und die drehbaren
Schaltelemente (1) aus Zahnrädern bestehen, die mit den Zahnstangen (7) ihrer Antriebsglieder im
Eingriff stehen, und jedes Zahnrad (1) in seinem Zahnkranz eine Lücke aufweist, durch die ihr
Antriebsglied (8) für den Rückzug in seine Anfangsstellung freigegeben wird, nachdem es in die
Endstellung seiner Verschiebung gebracht ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der
Stanzstempel (17) jeder Gruppe so gekröpft sind, daß die von den Antriebsgliedern (8) entfernt liegenden
Stempelhälse (26) dichter zusammen liegen als die nahe den Antriebsgliedern liegenden
Stempelschäfte (18).
4.· Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben den
Gruppen von Stanzstempeln (17) Halter (37, 56) für die Anbringung von festen Stanzstempeln (59)
zur Ausführung von bestimmten Codeangaben in jeder gestanzten Karte vorgesehen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Stanzstempel (59)
Platten mit je einer vorspringenden Stanznase (61) sind, die jeweils an einer von fünf gleichmäßig
voneinander befindlichen. Stellen längs einer Hälfte der Platte angeordnet ist, und jede Platte
über ihre Enden zur Befestigung in der Montageplatte (56) umkehrbar ist, so daß die Nase in einer
von zwei Stellungen erscheint, die von einer senkrecht zu den Platten verlaufenden Mittelebene
gleich weit entfernt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1124 714,
. 148 089.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1124 714,
. 148 089.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
809 627/1338 10.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB215564A GB1096191A (en) | 1964-01-17 | 1964-01-17 | Apparatus for production of punched record cards |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1280598B true DE1280598B (de) | 1968-10-17 |
Family
ID=9734566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1965S0095049 Pending DE1280598B (de) | 1964-01-17 | 1965-01-16 | Einrichtung zur UEbertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zaehlwerkes auf ein Lochkarten-Stanzwerk |
Country Status (6)
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|---|---|
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| CH (1) | CH436795A (de) |
| DE (1) | DE1280598B (de) |
| FR (1) | FR1434988A (de) |
| GB (1) | GB1096191A (de) |
| NL (1) | NL6500533A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124714B (de) * | 1957-11-01 | 1962-03-01 | Licentia Gmbh | Lochkartenregistriergeraet |
| DE1148089B (de) * | 1957-07-22 | 1963-05-02 | Licentia Gmbh | Lochkartenregistriergeraet fuer in Impulsform eingegebene Messgroessen |
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1964
- 1964-01-17 GB GB215564A patent/GB1096191A/en not_active Expired
-
1965
- 1965-01-15 FR FR2163A patent/FR1434988A/fr not_active Expired
- 1965-01-15 NL NL6500533A patent/NL6500533A/xx unknown
- 1965-01-15 BE BE658366D patent/BE658366A/xx unknown
- 1965-01-16 DE DE1965S0095049 patent/DE1280598B/de active Pending
- 1965-01-18 CH CH66865A patent/CH436795A/fr unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6500533A (de) | 1965-07-19 |
| GB1096191A (en) | 1967-12-20 |
| BE658366A (de) | 1965-04-30 |
| FR1434988A (fr) | 1966-04-15 |
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