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DE1280598B - Einrichtung zur UEbertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zaehlwerkes auf ein Lochkarten-Stanzwerk - Google Patents

Einrichtung zur UEbertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zaehlwerkes auf ein Lochkarten-Stanzwerk

Info

Publication number
DE1280598B
DE1280598B DE1965S0095049 DES0095049A DE1280598B DE 1280598 B DE1280598 B DE 1280598B DE 1965S0095049 DE1965S0095049 DE 1965S0095049 DE S0095049 A DES0095049 A DE S0095049A DE 1280598 B DE1280598 B DE 1280598B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
drive
punching
punches
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0095049
Other languages
English (en)
Inventor
George Thomas Urwin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sunderland Forge & Engineering
Original Assignee
Sunderland Forge & Engineering
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sunderland Forge & Engineering filed Critical Sunderland Forge & Engineering
Publication of DE1280598B publication Critical patent/DE1280598B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K1/00Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion
    • G06K1/02Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion by punching
    • G06K1/06Manually-controlled devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND,
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G06m
Deutsche Kl.: 42 m7-3/06
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 80 598.0-53 (S 95049)
16. Januar 1965
17. Oktober 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zählwerkes auf ein Lochkarten-Stanzwerk mit einer Mehrheit von linearen Gruppen von Stanzstempeln, einem Antriebsglied für jede Stempelgruppe und Schalträdern zum Verstellen der Antriebsglieder, wobei die Schalträder eine Anzahl von Schaltelementen mit Umlauf antrieben für ihren fortschreitenden schrittweisen Umlauf umfassen.
Bei bekannten derartigen Geräten hat der Mecha- xo nismus eine Reihe von ineinandergreifenden Zahnrädern mit je einem exzentrischen seitlichen Stift, die nacheinander bei einer Verdrehung um 36° jeweils auf einen zugehörigen Stanzstempel einwirken, wobei für jede Gruppe von Stanzstempeln (Einer, Zehner...) eine solche Reihe von Zahnrädern vorgesehen ist. Ein solcher Mechanismus ist kompliziert, erfordert viele Zahnräder und einen großen Kostenaufwand, und die verschiedene Einstellung der Stifte zu dem Zahnrad in einer Gruppe macht den Zusammenbau schwierig und langwierig. Ferner entsteht in einer solchen langen Kette von Zahnrädern ein sich addierender Spielraum wegen des notwendigen Spielraums zwischen jedem Zahnradpaar, so daß eine genaue Einstellung aller Zahnradpaare um so schwieriger wird. Da die Spielräume sich infolge der Abnutzung der Zahnräder vergrößern, ist eine häufige Nachjustierung notwendig.
Bei einem anderen ähnlichen Registriergerät greift an den Stanzstempeln jeder Gruppe eine Nockenwelle an, die eine Reihe von radial vorspringenden, schraubenförmig mit Abstand voneinander angeordneten, als Nocken dienenden Stiften mit einem Winkelabstand von 36° aufweist, so daß nach jeweils 36° Verdrehung der Welle ein anderer Stift über den zugehörigen Stanzstempeln erscheint. Jede Welle wird durch seitliche Zähne je eines Antriebszahnrades verdreht. Auch dieser Antrieb ist sehr kompliziert, die Antriebsstifte an der Nockenwelle erfordern eine genaue Anbringung bezüglich der Winkelabstände und verursachen konstruktive Schwierigkeiten, da der lineare Abstand der Stifte nur klein ist. Da die unmittelbar auf die Stanzstempel drückenden Stifte selbst wegen des geringen Raumes nur klein sein können, nutzen sie sich während des Gebrauches auch stark ab; solche Nockenwellen erfordern daher viel Instandsetzungsarbeiten.
Die Erfindung soll diese Mängel nach Möglichkeit beseitigen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Übertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zählwerkes der oben angegebenen Art, und Einrichtung zur Übertragung der Zahlenstellung
eines additiv arbeitenden Zählwerkes auf ein
Lochkarten-Stanzwerk
Anmelder:
The Sunderland Forge & Engineering
Company Limited,
Pallion, Sunderland, Durham (Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Müller, Patentanwalt,
1000 Berlin 20, Borkumer Str. 2
Als Erfinder benannt:
George Thomas Urwin,
Roker, Sunderland Durham, (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 17. Januar 1964 (2155)
das Wesentliche besteht darin, daß jedes Antriebsglied geradlinig durch sein drehbares Schaltelement längs der Reihe seiner zugehörigen Gruppe von Stanzstempeln verschiebbar ist und daß jedes Antriebsglied einen einzigen seitlichen Vorsprung hat, der selektiv mit jedem Stanzstempel seiner Gruppe durch den Antrieb des zugehörigen drehbaren Schaltelementes in Fluchtlinie gebracht wird.
Dies hat den Vorteil, daß die nur längsverschieblichen mit nur einem Vorsprung versehenen Antriebsglieder erheblich einfacher und unempfindlicher sind als die vorbekannten umlaufenden Antriebsglieder, wie Nockenwellen oder Zahnradketten, und die Größenverhältnisse der Antriebsglieder und der damit zusammen arbeitenden Elemente infolge ihrer Größe auch größere Toleranzen bei der Herstellung zulassen und nur wenig Instandsetzungsarbeiten für diesen Teil des Mechanismus erfordern.
Das neue Gerät ist daher dauerhafter und unempfindlicher als die bekannten Geräte.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn alle Antriebsglieder einen Zahnstangenteil haben und die drehbaren Schaltelemente aus Zahnrädern bestehen, die mit den Zahnstangen ihrer Antriebsglieder im Eingriff stehen, und jedes Zahnrad in seinem Zahnkranz eine Lücke aufweist, durch die ihr
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Antriebsglied für den Rückzug in seine Anfangs- eine Rad sich um 360° gedreht hat, das benachbarte stellung freigegeben wird, nachdem es in die End- Zahnrad um 36° gedreht ist usw. durch die Reihen, stellung seiner Verschiebung gebracht ist. um eine Dezimalzählung bis zu 999 999 durchzufüh-
Dies hat den Vorteil, daß komplizierte Antriebe ren und dann auf Null zurückzugehen. Jedes der zum Auseinanderbewegen der ineinandergreifenden 5 Räder 1 hat einen mit Lücke versehenen äußeren Getriebe während der Zurückbewegung der Antriebs- Zahnring im Eingriff mit einem Zahnstangenteil 7 glieder erspart werden. eines von sechs Antriebsgliedern 8, die vertikal ver-
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt schiebbar sind in Führungsschienen 9. Die Antriebssich, wenn mindestens einige der Stanzstempel jeder glieder tragen seitliche Vorsprünge 10, und die Lücke Gruppe so gekröpft sind, daß die von den Antriebs- io in dem genannten Zahnring ist so angeordnet, daß. gliedern entfernt liegenden Stempelhälse dichter zu- sobald der Vorsprung 10 in seine oberste Lage gemäß sammen liegen als die nahe den Antriebsgliedern lie- Fig. 2 gehoben ist, die nächste Winkelverdrehung genden Stempelschäfte. des Zahnrades es ermöglicht, daß das Antriebsglied 8
Dies hat den Vorteil, daß die Stempelschäfte weiter nach unten fällt, wobei sein seitlicher Vorsprung 10 auseinanderliegen können als die Stempelhälse und 15 dem untersten Stanzstößel 18 in der zugehörigen daß dadurch die Antriebsglieder größer und gegen Reihe gegenübersteht.
Abnutzung unempfindlicher werden, als wenn sie mit Das Sperrad 5 ist durch aufeinanderfolgende
dicht beieinander liegenden Stempelschäften zusam- Schritte von je 36° durch eine am unteren Ende einer men arbeiten müssen. Die auszustanzenden Karten radialen Platte 12 befestigte Klinke 11 verdrehbar werden durch die eng zusammen liegenden Stanz- so (F i g. 2), die einstückig mit dem Anker 13 eines löcher auch besonders klein. Solenoids 14 ausgebildet ist, das durch einen Transi-
Mit Vorteil sind neben den Gruppen von Stanz- storverstärker erregbar ist, der mit dem Einerrad stempeln Halter für die Anbringung von festen Stanz- eines Strommessers gekuppelt ist (oder mit einem stempeln zur Ausführung von bestimmten Code- anderen geeigneten Erregermittel, das dazu dient, das angaben in jeder gestanzten Karte vorgesehen. 35 Solenoid zu erregen) jedesmal, wenn der Verbrauch
Die zugehörigen Stanzstempel sind dabei zweck- einer Elektrizitätseinheit durch das Meßgerät anmäßig Platten mit je einer vorspringenden Stanznase, gezeigt ist. Der Anker 13 ist angehoben durch eine die jeweils an einer von fünf gleichmäßig voneinander Feder 15 mittels eines Lenkers 16, wobei die Anordbefindlichen Stellen längs einer Hälfte der Platte an- nung derart ist, daß beim Anziehen des Ankers die geordnet ist, um jede Platte über ihre Enden zur Be- 30 Klinke 11 nur über einen Zahn des Sperrades 5 gleifestigung in der Montageplatte umkehrbar ist, so daß tet, wobei die Winkelyerdrehung des Sperrades nebst die Nase in einer von zwei Stellungen erscheint, die dem zugeordneten Einerrad 1 durch die Feder 15 von einer senkrecht zu den Platten verlaufenden Mit- durchgeführt wird,
telebene gleich weit entfernt sind. Die Zahnräder 1 und die Zahnstangen 7 sind so
Solche Stanzstempel ermöglichen somit zehn ver- 35 ausgebildet, daß jede Winkelverdrehung eines Zahnschiedene Codeeinstellungen in einer Gruppe, so daß rades um 36° das zugehörige Antriebsglied 8 entsprebei Vorhandensein mehrerer Gruppen sehr viele ver- chend vertikal verschiebt.
schiedene Codezeichen eingestellt werden können, die Gegenüber jedem der Vorsprünge 10 ist eine Reihe
die Stanzung der Karten durch ein bestimmtes Zähl- von zehn gekröpften Stanzstangen 17 angeordnet, werk kennzeichnen. 40 deren Schaftteile 18 in Löchern in einem Paar von
Die Zählwerke können für Gas-, Wasser-, Strom- parallelen, in Abstand angeordneten Platten 19 geverbrauch od. dgl. und auch für Zählungen ausgebil- führt sind, und zwar mit Rückzugfedern 20 zwischen det sein, die nicht im Dezimalsystem arbeiten, z.B. diesen Platten, wobei die Stempelteile der Stanz-Münzzählungen. elemente in Löchern einer Platte 21 geführt sind.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Vor- 45 Kongruent und parallel zu dieser Platte 21 ist eine richtung nach der Erfindung, die für Dezimalzählung Stanzplatte 22 und eine Hinterplatte 23 vorgesehen, geeignet sind, in Verbindung mit einem elektrischen die von der Platte 22 einen Abstand hat, um zu erMeßgerät. Es zeigt möglichen, daß eine zu stanzende Karte 24 zwischen
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Ausführungsform die beiden Platten von der Seite eingeschoben wird, der Vorrichtung, wobei das Gehäuse entfernt ist, 5° Die Stanzplatte 22 hat sechs vertikale Reihen mit je
F i g. 2 eine Seitenansicht dazu, zehn Schlitzen 25 (Langlöchern), und die Platte 23
Fig. 3 einen horizontalen Schnitt III-III nach hat eine gleiche Gruppe von Schlitzen, in denen die F i g. 1, Stempelteile der Stanzstangen gelagert sind, so daß
Fig. 4 eine Vorderansicht einer anderen Ausfüh- sie in Deckung mit den Schlitzen25 sind. Die Gerungsform nach Wegnahme des Gehäuses, 55 samtheit der Platten 19, 21, 22 und 23 ist mit Hilfe
F i g. 5 eine Seitenansicht dazu, von Abstandhaltern 27, 28 und 29 gleitfähig auf sechs
F i g. 6 eine Ansicht von unten dazu, Stangen 30 gelagert, die in der Grundplatte 4 senk-
F i g. 7 eine Vorderansicht eines festen Stanz- recht zu der Platte befestigt sind. Die Stanzplatte 22 rahmens und ist durch einen Nocken 31 einer Welle 32 angetrieben,
Fig. 8 und 9 Schnitte A-A undB-B nach Fig. 7. 60 die aus einer Seitenwand eines Gehäuses 33 hervor-
Die Vorrichtung nach F i g. 1 bis 3 enthält sechs ragt und außen einen Antriebshebel 34 trägt. Die auf einer gemeinsamen Spindel 2 drehbare Zahn- Platte 22 ist auf den Nocken 31 durch sechs auf den räder 1, die von zwei Ständern 3 einer Grundplatte 4 Stangen 30 gelagerte Federn 35 gedrückt. Die vier getragen ist. Eins der Zahnräder 1, das hier Einer-Rad rechts befindlichen Federn 35 (F i g. 3) drücken zwigenannt sei, ist mit einem drehbaren Sperrad 5 mit 65 sehen der Grundplatte 4 und der rückwärtigen Platte zehn Zähnen verbunden und ist durch dieses drehbar. 19, während die links befindlichen Federn zwischen Die verschiedenen Zahnräder 1 sind miteinander der Grundplatte 4 und Abstandhalter 36 der links durch Zählerglieder 6 gekuppelt, durch die, wenn das angeordneten Stangen 30 drücken. Die ganze Vor-
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richtung ist von dem Gehäuse 33 umschlossen, das entsprechend ihrem jeweiligen Grad des Anhebens
am Rande der Grundplatte 4 befestigt ist. Das Ge- auswahlweise mit Schäften 18 einer Mehrheit von
häuse kann in seiner richtigen Lage durch übliche Stanzstangen zusammenarbeiten, die gemäß F i g. 2
Mittel verschlossen oder versiegelt sein. und 3 angeordnet sind. Die Stanzstempel sind in
Die Vorrichtung ist so ausgebildet, daß bei jedem 5 der rechteckigen Fläche 25 nach F i g. 4 angeordnet Zählerstand jeder der Vorsprünge 10 einer der zehn und durch eine Führungsplatte 48 und eine Hinter-Stanzstangen 18 genau gegenüberliegt, die in Reihen platte 49 gegen die Stanzplatte 22 geführt, die eine in der Vertikallinie angeordnet sind, in welcher das Vorderplatte 50 aufweist. Diese Platten 49 und 50 den Vorsprung tragende Antriebsglied geführt ist Die haben an ihrem linken Ende Einbuchtungen 51 und Stanzplatte 22 ist normal im Abstand von den Stanz- to 52, um das Einstecken und Zurückziehen von zwistempeln 26 angeordnet, so daß zum Einschieben der sehen ihnen zum Stanzen gelagerten Karten zu erKarten 24 zwischen den Platten 22 und 23 genügend leichtern, wobei das Einstecken der Karten durch Platz ist. Wenn der Hebel 34 nach unten gedrückt Anschläge 53 an Abstandstreifen 54 begrenzt ist. Die wird, werden die Platten durch einen Nocken 31 nach Stanzplatte 22 liegt in festem Abstand von der Grundeinwärts auf den Stangen 30 bewegt, und hierbei wird 15 platte 40 und ist durch drei Paar Bolzen 30 A, 30 ß die Karte gelocht durch die Stempel 26, deren Schaft- und 30 C gehalten.
stangen gegen die Vorsprünge 10 drücken, wobei eine Die Gesamtheit der Stanzplatte 22 zusammen mit Höchstzahl von Einheiten (im Beispiel 999 999) durch der Vorderplatte 50, den Platten 19, 48 und 49 und das Zählgerät registriert werden kann. Der Hebel 34 den darin gelagerten Stanzstempeln ist gleitend verkann dann angehoben werden, so daß die Platten 22, ao schiebbar auf den drei Paar Bolzen 30 Λ, 3OS, 30 C 23 zurückgezogen werden und die Karte zwischen und ist von der Grundplatte 40 und den hierin geihnen nebst ihren gestanzten Angaben seitlich aus lagerten Antriebsgliedern durch Federn 35 nachdem Gehäuse gezogen werden kann. giebig in Abstand gehalten.
Die Vorrichtung kann auch gemäß F i g. 2 und 3 Die Nockenwelle 32 ist in zwei Lagerböcken 55 auf einen festen Rahmen 37 mit einer geeigneten Anzahl as den vorderen Enden der Bolzenpaare 30 A und 30 C lotrechter Reihen mit je zehn Schlitzen 38 aufweisen, gelagert und ist mit zwei Nocken 31 versehen, so daß in denen Stanzelemente nach Wahl angeordnet sind, durch Schwenken eines Hebels 34 die oben anso daß sie sich ähnlich wie die Stanzstempel 26 gegen gegebene Gesamtheit gegen die Grundplatte zum genau gegenüberliegende Schlitze 39 in der Stanz- Stanzen einer Karte durch die Stanzwerkzeuge verplatte 22 und der Hinterplatte 23 erstrecken, um in 30 schiebbar ist; die Schäfte 18 der Stanzwerkzeuge liejeder Lochkarte eine Codeanzeige von dauernd sach- gen dabei gegenüber den Vorsprüngen 10 der Andienlichen Faktoren zu bilden. triebsglieder 8.
Die Hinterplatte 23 mit ihren mit den Löchern der F i g. 6 bis 9 zeigen eine Abwandlung der Stanz-
Stanzplatte 22 fluchtenden Durchbrechungen legt einrichtung zur Bildung einer Codeanzeige von
nicht nur die Stanzstempel in Fluchtlinie mit den 35 dauernden Faktoren in jeder gestanzten Karte. Diese
Schlitzen der Platte 22 fest, sondern dient auch dazu, Anordnung enthält ein Stanz-Stempel-Tragglied 56,
die Karte 24 vollständig von den Stanzstempeln nach das in starrem Abstand von der Grundplatte 40 durch
der Stanzarbeit abzuziehen. vier Säulen 57 getragen ist. In dem Tragglied 56 sind
Der beschriebene Apparat ist natürlich auch zum mittels zweier Bolzen 58 eine Gruppe von fest an-Gebrauch mit einem Gas- oder Wassermesser oder 40 geordneten Stanzwerkzeugen 59 befestigt, wie dies einer anderen Vorrichtung geeignet, welche eine aus den F i g. 7 bis 9 ersichtlich ist. Wie dargestellt, Dezimalzählung einer Folge von gleichen Einheiten trägt das Tragglied 56 eine Gruppe von zwölf Stanzdurchführt, und zwar durch Vorsehung geeigneter werkzeugen in einem Kanal mit geeigneten Abstand-Mittel zum Auslösen des Solenoids 14 beim Durch- haltern 60, wobei diese Anzahl natürlich nach Wunsch gang jeder Einheit. 45 geändert werden kann. Jedes Stanzwerkzeug hat ein
Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 bis 9, in der vorspringendes Stempelglied 61. Für Dezimalzwecke
gleiche Teile mit denen der F i g. 1 bis 3 gleiche Be- sind fünf verschiedene Stanzwerkzeuge vorgesehen,
zugsziffern tragen, besteht die hauptsächliche Abwei- deren Nasen 61, wie F i g. 9 zeigt, angeordnet sind,
chung darin, daß der Antriebsmechanismus von der und es ist klar, daß bei auswahlmäßiger Umkehrung
Lage unterhalb des Stanzmechanismus in eine Lage 50 der Enden dieser fünf Stanzwerkzeuge, die Werkzeuge
auf der Rückseite einer abgewandelten Grundplatte 40 jeweils für die Ziffern 0 und 9, 1 und 8, 2 und 7, 3
verlegt ist, die zwei Ausleger 41 trägt, mit denen die und 6 und 4 und 5 dienen können. Wie F i g. 7 zeigt,
Vorrichtung in Abstand von einer Anbringungsfläche sind die Stanzwerkzeuge derart angeordnet, daß sie
gehalten ist. Ein um einen Winkel verdrehbares elek- (von unten nach oben gelesen) die Gruppen von
trisches Schwenkglied 42 ist mit einer Welle 43 mit 55 Einer-Ziffern 567 567 012340 aufzeichnen, aber
einem Beschlag 44 verbunden, an dem eine Klinke 45 natürlich können irgendwelche gewünschte Serien
mit einer Schraube 46 befestigt ist. Dieses Glied 42 von bis zu zwölf Ziffern durch eine geeignete Auswahl
und die Klinke 45 haben eine Winkelverdrehung (und und Anordnung der Stanzelemente 59 aufgezeichnet
Rückgang) von 45°, um mit etwas totem Gang das werden.
Sperrad 5 um 36° bzw. einen Zahn zu verdrehen; 60 Bei einer Abwandlung der Vorrichtung für nicht dieses Sperrad ist auch im Eingriff mit einer Blatt- dezimale Zählung, z. B. von sortierten, in ein Vorausfeder 47, die den Rückgang des Sperrades verhindert. Zahlungstelephon oder ein sonstiges Münzaufnahme-
Die Zahnstangenteile 7 der Antriebsglieder 8 ragen gerät eingeworfenen Münzen, kann jeder Münzschlitz rückwärts durch Schlitze in der Grundplatte 40 her- oder -kanal einen zugehörigen Schalter aufweisen, der vor, so daß sie in Eingriff mit den Zahnrädern 1 65 geeignete Relais betätigt, um die erforderliche Winkelkommen, über denen die Zählerglieder 6 angebracht Verdrehung der Zahnräder 1 zu bewirken. Ein Einersind. Die Vorsprünge 10 der Antriebsglieder 8 ragen Zahnrad 1 zum Zählen von Pfennigen kann z. B. zudurch Schlitze in einer Führungsplatte 9, so daß sie sammen mit einem Zwölf-Schritt-Gesperrerad ver·-
IO
drehbar sein, um sein zugeordnetes Antriebsglied in zwölf gleiche Schritte 0 bis 12 zu verschieben und dann das Antriebsglied zum Zurückfallen in die Nulllage freizugeben. Das Gesperrerad kann durch ein Solenoid 14 in der beschriebenen Weise verdrehbar sein, und das Solenoid kann so gesteuert sein, daß es einmal durch den Pfennigschalter und drei- oder sechsmal durch Schalter betätigt wird, die auf eingeworfene Dreipfennig- und Sechspfennigstücke ansprechen.
Zusammen mit solch einer Pfennigzählvorrichtung kann ein Schillingzähler ein Paar von Rädern 1 enthalten, von denen das erste durch Zählerglieder von dem Einerrad aus mit einer Übersetzung von 1 zu 10 antreibbar ist, so daß es um 36° für jede vollständige Umdrehung des Einerrades verdreht wird, und es ist auch mit einem überführenden Zehn-Zähne-Gesperrerad-Antrieb versehen, das durch ein anderes Solenoid betätigt wird, welches einmal oder zweimal unter der Kontrolle der durch Schillinge oder Gulden betätigten Schaltglieder eingeschaltet wird; dieses Solenoid kann auch zweimal geschaltet werden, während das das Pfennigzähler-Gesperrerad antreibende Solenoid sechsmal durch einen Schalter geschaltet wird, der durch halbe Kronenstücke in Betrieb ge- a5 setzt wird. Das zweite Rad von diesem Paar kann durch Zählerglieder vom ersten Rad her angetrieben werden, derart, daß sein Antriebsglied in der Nullstellung und in der Einerstellung während wechselnder Umdrehungen des ersten Rades gehalten wird. Der Rest dieser Vorrichtung zum Zählen von Pfunden enthält eine geeignete Reihe von Rädern, die nacheinander durch Zählerglieder mit Übersetzungen von 1 zu 10 von dem zweiten Rad des Schillingzählers angetrieben werden.
35

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Übertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zählwerkes auf ein Lochkarten-Stanzwerk mit einer Mehrheit von linearen Gruppen von Stanzstempeln, einem Antriebsglied für jede Stempelgruppe und Schalträdern zum Verstellen der Antriebsglieder, wobei die Schalträder eine Anzahl von Schaltelementen mit Umlaufantrieben für ihren fortschreitenden schrittweisen Umlauf umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Antriebsglied (8) geradlinig durch sein drehbares Schaltelement (1) längs der Reihe seiner zugehörigen Gruppe von Stanzstempeln (17) verschiebbar ist und daß jedes Antriebsglied (8) einen einzigen seitlichen Vorsprung (10) hat, der selektiv mit jedem Stanzstempel (17) seiner Gruppe durch den Antrieb des zugehörigen drehbaren Schaltelements (1) in Fluchtlinie gebracht wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge-? . kennzeichnet, daß alle Antriebsglieder (8) einen Zahnstängenteil (7) haben und die drehbaren Schaltelemente (1) aus Zahnrädern bestehen, die mit den Zahnstangen (7) ihrer Antriebsglieder im Eingriff stehen, und jedes Zahnrad (1) in seinem Zahnkranz eine Lücke aufweist, durch die ihr Antriebsglied (8) für den Rückzug in seine Anfangsstellung freigegeben wird, nachdem es in die Endstellung seiner Verschiebung gebracht ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einige der Stanzstempel (17) jeder Gruppe so gekröpft sind, daß die von den Antriebsgliedern (8) entfernt liegenden Stempelhälse (26) dichter zusammen liegen als die nahe den Antriebsgliedern liegenden Stempelschäfte (18).
4.· Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Gruppen von Stanzstempeln (17) Halter (37, 56) für die Anbringung von festen Stanzstempeln (59) zur Ausführung von bestimmten Codeangaben in jeder gestanzten Karte vorgesehen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Stanzstempel (59) Platten mit je einer vorspringenden Stanznase (61) sind, die jeweils an einer von fünf gleichmäßig voneinander befindlichen. Stellen längs einer Hälfte der Platte angeordnet ist, und jede Platte über ihre Enden zur Befestigung in der Montageplatte (56) umkehrbar ist, so daß die Nase in einer von zwei Stellungen erscheint, die von einer senkrecht zu den Platten verlaufenden Mittelebene gleich weit entfernt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1124 714,
. 148 089.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
809 627/1338 10.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE1965S0095049 1964-01-17 1965-01-16 Einrichtung zur UEbertragung der Zahlenstellung eines additiv arbeitenden Zaehlwerkes auf ein Lochkarten-Stanzwerk Pending DE1280598B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB215564A GB1096191A (en) 1964-01-17 1964-01-17 Apparatus for production of punched record cards

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1280598B true DE1280598B (de) 1968-10-17

Family

ID=9734566

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BE (1) BE658366A (de)
CH (1) CH436795A (de)
DE (1) DE1280598B (de)
FR (1) FR1434988A (de)
GB (1) GB1096191A (de)
NL (1) NL6500533A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124714B (de) * 1957-11-01 1962-03-01 Licentia Gmbh Lochkartenregistriergeraet
DE1148089B (de) * 1957-07-22 1963-05-02 Licentia Gmbh Lochkartenregistriergeraet fuer in Impulsform eingegebene Messgroessen

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Also Published As

Publication number Publication date
NL6500533A (de) 1965-07-19
GB1096191A (en) 1967-12-20
BE658366A (de) 1965-04-30
FR1434988A (fr) 1966-04-15
CH436795A (fr) 1967-05-31

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