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DE879474C - Typeneinstellung in Druckwerken von Geschaeftsmaschinen - Google Patents

Typeneinstellung in Druckwerken von Geschaeftsmaschinen

Info

Publication number
DE879474C
DE879474C DENDAT879474D DE879474DA DE879474C DE 879474 C DE879474 C DE 879474C DE NDAT879474 D DENDAT879474 D DE NDAT879474D DE 879474D A DE879474D A DE 879474DA DE 879474 C DE879474 C DE 879474C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
type
drive
type carrier
coupling
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT879474D
Other languages
English (en)
Inventor
Ioino Ghertman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE879474C publication Critical patent/DE879474C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K15/00Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers
    • G06K15/02Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers
    • G06K15/04Arrangements for producing a permanent visual presentation of the output data, e.g. computer output printers using printers by rack-type printers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

In den bisher gebräuchlichen druckenden Geschäftsmaschinen, insbesondere Lochkartentabelliermaschinen, werden Druckwerke verwendet, bei denen die Typen von umlaufenden oder hin und her schwingenden Druckrädern oder von auf- und abbewegten Typenstangen getragen werden. Diese Träger enthalten alle zu druckenden Buchstaben des Alphabetes sowie die Zifferntypen ο bis 9; ihre Auswahl findet unter der Steuerung von Aufzeichnungsträgern statt, in welchen die Drucksymbole in entsprechender Weise dargestellt sind. So sind beispielsweise in den bei den bekannten Hollerithmaschinen verwendeten Aufzeichnungsträgern, den Lochkarten, die Zahlen 0 bis 9 durch einzelne Löcher an bestimmten Stellen der Lochkarte und die Buchstaben durch eine Lochkombination dargestellt.
Bei diesen Maschinen werden die Typenträger in Form von Typenstangen gleichzeitig angehoben und in den den Lochsymbolen entsprechenden Stellungen angehalten, nachdem durch das eine Loch eine bestimmte Typenzone und durch das zweite Loch eine Type innerhalb dieser Zone ausgewählt ist. Die Typenstangen werden gleichzeitig angehoben, gleichgültig, ob für die betreffende Stelle ein Lochsymbol oder eine Lochkombination vorhanden ist bzw. ein as Druck stattfinden soll. Bei dieser Anordnung bedarf es eines großen Kraftaufwandes; infolge der großen Masse der bewegten Teile können Schwingungen auf-
treten, die sich störend auswirken. Die Bewegung der Typenstangen in ihre Druckstellung erfolgt dabei mit gleichbleibender Geschwindigkeit, dadurch werden die Zonen- und Typenwahl und der Bau der Einstelleinrichtung erschwert.
Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen hat das Druckwerk gemäß der vorliegenden Erfindung den Vorteil, daß die für den Druck ausgewählten und die einzelnen Typen enthaltenden Träger mit zweierlei ίο Geschwindigkeiten in ihre Druckstellung übergeführt werden. Jedem einzelnen Typenträger ist eine besondere, unter Überwachung von Kupplungsorganen stehende Antriebseinrichtung zugeordnet, und zwar erfolgt die Ankupplung der Typenträger unter der Steuerung durch den Aufzeichnungsträger und ihre Auskupplung entweder durch den Aufzeichnungsträger oder durch ein vom Antrieb gesteuertes Signal. Die Typenträger werden für den Abdruck zunächst an den Antrieb angekuppelt, mit erhöhter Geschwindigao keit in die Vorbereitungsstellung für den Abdruck einer Type und anschließend mit verminderter Geschwindigkeit, die zum Beispiel nur den vierten Teil beträgt, in die endgültige Druckstellung geführt, in welcher dann die Abschaltung vom Antrieb erfolgt. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die veränderliche Einstellgeschwindigkeit durch ein mit dem Antrieb ständig umlaufendes Kurvengetriebe herbeigeführt wird.
Vorteilhafterweise werden die jedem Typenträger zugeordneten Antriebseinrichtungen paarweise zu einer Antriebseinheit zusammengefaßt und auswechselbar in abwechsehider Reihenfolge an gegenüberliegenden Seiten der Typenträger vorgesehen, so daß sie aus der Maschine zu Reparaturzwecken oder dergleichen leicht herausgenommen werden können.
Weitere Erfindungsmerkmale gehen aus der folgenden Beschreibung des Ausführungsbeispieles hervor, das an Hand der Zeichnungen nachstehend erläutert wird. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine mit der Einrichtung zur Herbeiführung der verschiedenen Antriebsgeschwindigkeiten der Typenträger an einer Tabelliermaschine,
Fig. 2 einen Querschnitt parallel zu einem Typenträger mit der Antriebseinrichtung für diesen,
Fig. 3 einen Querschnitt längs der Linie 3—3 in der Fig. 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Teilansicht der Kupplungseinrichtung für einen Typenträger, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5—5 in Fig. 4, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6—6 in Fig. 4, Fig. 7 und 8 eine Teilansicht der Kupplungseinrichtung nach der Fig. 4 in verschiedenen Arbeitsstellungen,
Fig. 9 eine seitliche Teilansicht der Einrichtung in Fig. r,
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie 10—10 in Fig. 2, . ·
Fig. 11 und 11 a einen Typenträger, .- , Fig. 12 das Schaltbild für die Einstellung des Typenträgers,
Fig. 13 ein Zeitdiagramm für die Einstellvorgänge,
Fig. 14 die schematische Darstellung des verwendeten Lochungsschlüssels für die Herstellung des Aufzeichnungsträgers.
Auf der Grundplatte 11 (Fig. 1) ist der Rahmen 10 mit den Seitenplatten 13 befestigt. Der Motor M treibt über den Riemen 12 und ein Getriebe 15 und die Zahnräder 14, 16 und 18 die im Rahmen 10 gelagerte Welle 20 an. Ein auf dieser Welle befestigtes Zahnrad 22 (Fig. 3) kämmt mit einem Zahnrad 24 auf der Welle 26, die gleichfalls im Rahmen 10 gelagert ist. Das Zahnrad 24 treibt über ein Zwischenrad 27 das Zahnrad 30 an, welches frei drehbar auf der Welle 32 gelagert und mit einer, mit einer Gradeinteilung versehenen Scheibe 34 verbunden ist. Um einen Stift 38 (Fig. 1) in dem Ansatz 36 der Scheibe 34 ist ein rahmenförmiger Hebel 40 drehbar angeordnet, und eine an diesem Hebel vorgesehene Rolle 42 läuft in einer herzförmigen Nut 44 eines am Rahmen 10 befestigten Blockes 46 (Fig. 9). Ein Hebel 50 ist auf der Welle 32 mittels eines Keiles 52 befestigt und umfaßt mit seinem gabelförmigen Ende einen Block 54, der um den Stift 56 im Hebel 40 drehbar ist.
Diese Einrichtung dient zur Veränderung der Drehgeschwindigkeit der Welle 32 gegenüber der gleichbleibenden Drehgeschwindigkeit des Zahnrades 30. Bei der Drehung des Zahnrades 30 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn (Fig. 1) dreht sich auch der Hebel 40 mit, und dessen Rolle 42 folgt der Bahn der herzförmigen Nut 44, so daß der Hebel 40 während seiner Umdrehung parallel zur Stirnfläche der Ringscheibe 34 vor- und rückwärts bewegt wird und der Stift 56 seinen Abstand von der Achse 32 verändert. Der Block 54 gleitet, dieser Bewegung folgend, in seiner Führung auf- und abwärts, so daß die Umlaufgeschwindigkeit des Hebels 50 und der Welle 32 beschleunigt oder verringert wird. Die Führungsnut 44 ist so gestaltet, daß über einen verhältnismäßig großen Teil der Drehung der Welle 32 deren Umlaufgeschwindigkeit gleichmäßig und während eines verhältnismäßig kurzen Teiles der Umdrehung deren Umlaufgeschwindigkeit auf den vierten Teil reduziert ist. ■ Die Welle 32 dient zum Antrieb der Kupplungseinrichtungen für die Aufwärtsbewegung der Typenstangen der Maschine, welche gemäß der vorliegenden Erfindung über den größeren Teil ihrer Bewegung mit hoher Geschwindigkeit und' während der Restbewegung nur mit dem vierten Teil dieser Geschwindigkeit bewegt werden.
Auf der Welle ist mittels eines Keiles 62 eine Scheibe 60 mit Gradeinteilung befestigt, so daß mittels der beiden Scheiben 34 und 60 die Geschwindigkeitsveränderung der Welle 32 gegenüber dem Zahnrad 30 gemessen werden kann. Die Typenstangen 72 (Fig. 2, 11) enthalten in bekannter Weise die verschiebbaren Typen 73 und werden an ihrem oberen Ende und in der Mitte in kammartigen Schienen 74 und 76 geführt. In ihrer untersten Lage ruhen die Typenstangen auf einer Schiene 78, die im Rahmen befestigt und mit iinem Dämpfungsbelag versehen ist. Jede Typenstange ist in ihrem Mittelteil mit einer Verzahnung 80 versehen, in die ein Zahnrad 82 als Teil der Kupplungseinrichtung 70 eingreift.
Die Verzahnungen 80 zweier benachbarter Typenstangen sind abwechselnd an der Vorder- und Rückseite der Typenstangen vorgesehen. Würde man die Typenstangen 72 von links nach rechts mit 1 bis 80 numerieren, dann hätten zum Beispiel die Typenstangen ι und 2, 5 und 6 usw. die Verzahnung 80 an ihrer Vorderseite und die Typenstangen 3 und 4, 7 und 8 usw. die Verzahnung an der linken Seite. Dieses ermöglicht die Einrichtung zweier Kupplungsanordnungen 70, die je auf Platten go (Fig. 4) befestigt, in ihrer Gesamtheit leicht herausgenommen und eingesetzt werden können. Die Platten 90 sind in Führungen 93 des Rahmens verschiebbar und ermöglichen eine genaue Einstellung in bezug auf die Typenstangen 72.
An jeder Platte 90 sind zwei Kupplungseinrichtungen 70 befestigt, von denen jede eine Buchse 100 aufweist (Fig. 6), die in Bohrungen 102 der Platte 90 befestigt sind. Ein Zahnrad 104 ist durch einen Stift 105 mit einem Flansch 106 verbunden, welcher mit seiner Nabe 108 auf der Buchse 100 drehbar gelagert ist. Das Zahnrad 104 wird von der Welle 32 ständig mit veränderlicher Geschwindigkeit angetrieben. Zu diesem Zwecke kämmt ein Zahnrad 45 an der Welle 32 mit dem Zahnrad 47 einer Welle 49, auf welcher mit gleichen Abständen Zahnräder 51 befestigt sind, die mit den Zahnrädern 104 in Eingriff stehen (Fig. 3).
Mit der Nabe 108 ist eine Kupplungsscheibe 112 verbunden, während die Kupplungsscheibe 114 an einer Scheibe 116 befestigt ist, deren Achse 118 in der Buchse 100 mittels Kugellagern gelagert ist. Die Kupplungsscheiben 112 und 114 sind mit Kupplungszähnen 113 versehen. Die als Zahnkränze geformten Zahnräder 82 zum Antrieb der Typenstangen sind mit der Scheibe 116 durch Zapfen 122 verbunden, die gleichzeitig zur Befestigung der Kupplungsscheibe 114 dienen. Die Kupplungsscheibe 112 besitzt drei radiale Schlitze 124, in welche die Stifte 105 ragen. Sie ist auf der Nabe 10S frei drehbar und kann gegen diese geneigt werden, um ihre Zähne mit den Zähnen der getriebenen Kupplungsscheibe 114 in Eingriff zu bringen. Die treibende Kupplungsscheibe 112 wird durch eine mehrfingerige Federscheibe 128 gegen 'den Flansch 106 gedrückt und außer Eingriff mit der Kupplungsscheibe 114 gehalten. Die Kupplungsscheibe 112 ist nur auf einem Teil der Peripherie, der etwas mehr als 1803 beträgt, mit Zähnen 113 versehen, während der übrige Teil ohne Verzahnung ist (Fig. 7). Die Kupplungsscheibe 114 und daher auch das Rad 82 werden durch einen Sperrhebel 136, dessen Zahn in die Lücke der Verzahnung 134 an der Stirnseite der Kupplungsscheibe 114 eingreift, für gewöhnlich gegen eine Drehung in beiden Drehrichtungen gesperrt gehalten. Der Sperrhebel 136 ist um einen Zapfen 138 drehbar und durch eine Schlitz- und Stiftverbindung 110 (Fig. 4,7,8) mit dem Arm 142 einer konischen Scheibe 144 in Verbindung. Eine Feder 146 zwischen dem Hebel 136 und dem Hebelarm 142 hält den Sperrhebel in Eingriff mit der Verzahnung 134 der Scheibe 116.
Die Drehung des Hebelarmes 142 gegen den Uhrzeiger bringt die geneigte Fläche der Konusscheibe 144 in eine Lage gegenüber der Kupplungsscheibe 112, bei welcher diese geneigt wird, ihre Zähne mit der Gegenverzahnung der Kupplungsscheibe 144 in Eingriff gebracht werden und diese bei der Drehung mitgenommen wird. Beim Zusammenwirken der Konusscheibe 144 mit dem zahnlosen Teil der Scheibe 112 erfolgt keine Einkupplung, vielmehr läuft die Kupplungsscheibe 112 leer, bis die Scheibe 144 wieder den gezahnten Teil der Peripherie der Kupplungsscheibe 112 erreicht.
Die Einkupplung der Kupplungsscheiben 112, 114 erfolgt, bevor der Sperrhebel 136 vollständig ausgerückt ist, um zu gewährleisten, daß die Scheibe 116 entweder durch den Sperrhebel 136 oder durch die Kupplungsscheibe 112 überwacht wird. Nach der Einkupplung nehmen alle Teile die in Fig. 7 dargestellten Stellungen ein, bei welcher der Hebelarm 142 an einem festen Anschlag 150 liegt, der an der Stützplatte 90 befestigt ist. Die Teile bleiben zum Antrieb der Kupplungsscheibe 114 der Scheibe 116 und des Zahnrades 82 eingekuppelt, bis der Hebelarm 142 durch eine der beiden Rollen 152,154 im Sinne des Uhrzeigers gedreht wird. Die Rollen 152 und 154 sind diametral an der Kupplungsscheibe 112 befestigt, und in einem bestimmten Zeitpunkt der Drehung gelangt eine dieser Rollen gegen die Verlängerung 156 des Armes 142, so daß dieser in seine Grundstellung zurückgestellt und die Scheibe 116 durch den Sperr- go hebel 136 gesperrt wird. Die Rolle 154 hat einen größeren Durchmesser als die Rolle 152, dessen Zweck später beschrieben wird.
Die wirksamen Flankenflächen der Zähne 113 der Kupplungsscheiben 112 und 114 sind leicht zu einer zu den Achsen parallelen Ebene geneigt, so daß bei gesperrter Scheibe 116 und der aus der Kupplungsstellung herausgedrehten Konusscheibe 144 die Kupplungsscheibe 112 aus der Verzahnung der Kupplungsscheibe 114 ausgerückt und durch die Feder 128 gehalten wird.
Die Drehung des Hebelarmes 142 wird durch einen Magneten 157 ausgelöst, dessen Anker 158 bei der Erregung des Magneten einen seitlichen Ansatz 160 des Hebelarmes 142 freigibt, so daß sich dieser unter dem Einfluß der Feder 143 gegen den Sinn des Uhrzeigers dreht und die Konusscheibe 144 in Eingriff mit der Umfangskante der Kupplungsscheibe 112 bringt. Über die Schlitz- und Stiftverbindung 140 wird der Sperrhebel 136 angehoben und die Kupplungsscheibe 114 für ihre Drehung freigegeben.
Bei der Erregung eines zweiten Magneten 162 gibt dessen Anker 164 einen Hebel 166 frei (Fig. 4), der um einen Zapfen 168 drehbar ist, so daß sich dieser unter der Wirkung einer Feder 172 gegen den Sinn des Uhrzeigers und durch einen Stift 170 den Hebelarm 142 im Urhzeigersinn dreht. Der getriebene Teil der Kupplung und das Zahnrad 82 werden daher an den Antrieb durch den Magneten 157 gekuppelt und bei der Erregung des Magneten 162 oder mittels einer der beiden Rollen 152 und 154 entkuppelt. Eine am Zahnrad 104 drehbar befestigte Rolle 155 stellt am Ende des Maschinenspiels den Hebel 166 in seine Grundstellung zurück.
Ein um einen Zapfen 179 drehbarer zweiarmiger Hebel 176 liegt mit der Rolle 184 auf der Stirnfläche
in der Grundstellung der Typenstangen gegen eine Rolle 186 an der Scheibe 116, so daß ein Winkelhebel 178 um seinen Zapfen 180 verstellt ist und dessen Kontaktarm 1 in Anlage mit dem Kontaktsegment c steht und dadurch einen Stromkreis zum Magneten 157 vorbereitet. Bei Beginn der Drehung der Scheibe 116 und der damit verbundenen Aufwärtsbewegung der Typenstange gleitet die Rolle 184 von der Rolle 186 ab, und der Hebel 176 wird unter der Wirkung der Feder 182 im Sinne des Uhrzeigers gedreht und dabei der Kontaktarm 1 in Berührung mit dem Kontaksegment r gebracht, so daß ein Stromkreis zum Magneten 162 vorbereitet ist. Die Kontaktsegmente c und r sind an einem isolierten Block 183 an der Stützplatte 90 befestigt.
Die Typenstange Fig. n enthält sechsundzwanzig Buchstabentypen und zehn Zifferntypen. Diese Typen sind in neun Gruppen von je vier Typen eingeteilt, wie auch aus der Fig. 14 zu ersehen ist. Jede Gruppe enthält mit einer Ausnahme drei große Buchstaben • und eine Ziffer, während die eine Gruppe zwei Buchstabentypen und zwei Zifferntypen enthält, von denen die Nulltype am Anfang der ersten Gruppe liegt. Die Lochkarten werden mit ihrer unteren Kante als Führungskante, also mit der g voraus, an den Abfühlbürsten vorbeigeführt, und in dieser Zeit wird die Kupplungsscheibe mit hoher Geschwindigkeit gedreht. Gelangt ein Kartenloch unter eine Abfühlbürste, wird der Magnet 157 erregt, und dessen Anker 158 gibt den Hebelarm 142 frei, so daß die Konusscheibe 144 das Eingreifen der Verzahnung der Kupplungsscheibe 112 in die Verzahnung der Kupplungsscheibe 114 bewirkt und das Zahnrad 82 seine Drehung beginnt. Zur gleichen Zeit wurde der Sperrhebel 136 aus der Verzahnung 134 der Scheibe 116 ausgeklinkt, und die Typenstange beginnt ihre Aufwärtsbewegung. Unmittelbar nach dem Beginn der Bewegung der Typenstange kann der Hebel 176 den Kontaktarm 1 in Berührung mit dem Kontaktsegment r bringen, so daß beim Vorhandensein eines zweiten Loches in derselben Kartenspalte ein zweiter Impuls ausgelöst und jetzt der Magnet 162 erregt wird und die Kupplung ausgerückt und die weitere Drehung der Scheibe 116 bzw. die Aufwärtsbewegung der Typenstange durch den Sperrhebel 136 angehalten wird.
Enthält die Karte in einer Lochspalte zum Beispiel je ein Loch in der Indexstelle 4 und 12, welche Lochkombination dem Buchstaben D entspricht, wird durch das Loch 4 der Magnet 157 erregt und in der beschriebenen Weise durch das Zahnrad 82 die zugehörige Typenstange mit hoher Geschwindigkeit angehoben in der Zeit, in welcher die Indexstellen 3, 2 und ι abgefühlt werden. Die Umlaufgeschwindigkeit des Zahnrades 82 ist für diese Zeit so bemessen, daß in dem Intervall zwischen der Abfühlung benachbarter Indexstellen der Ziffernlochungen 9 bis 1 je vier Typen einer Typengruppe durch die Druckstelle geführt werden. In dem angenommenen Beispiel wird daher die dritte Typengruppe mit den Typen T, L, C, 3 die Druckstellung gerade verlassen haben, wenn die Indexstelle 0 abgefühlt wird. In diesem Zeitpunkt wird die Umlaufgeschwindigkeit des Zahnrades 104 auf den vierten Teil der Normalgeschwindigkeit herabgesetzt, so daß während der Abfühlung der Indexstelle 0 die Type U durch die Drucklinie, während der Abfühlung der Indexstelle 11 die Type M und während der Abfühlung der Indexstelle 12, die ein 12-Loch enthält, die Type D in die Druckstellung bewegt und die Typenstange durch die Erregung des Magneten 162 in dieser Stellung angehalten wird, in welcher sich die Type D in der Druckzeile befindet.
In der gleichen Weise würde die Typenstange beim Vorhandensein eines Loches in der Indexstelle 11 oder in der Indexstelle 0 durch Erregung des Magneten 162 in dem Zeitpunkt angehalten werden, in welchem sich die Type M oder U in der Druckstellung befindet. Enthalten die Indexstellen 0, il und 12 hingegen kein Loch, wird die Typenstange mit der Zifferntype 4 in der Druckstellung angehalten durch einen Impuls zu dem Magneten 162, welcher im 234.° des Maschinenspiels, also i8° nach der Abfühlung des 12-Loches, durch den Nockenkontakt ei (Fig. 12) ausgelöst wird. Enthält eine Karte nur das Ziffernloch 9, dann wird der Magnet 157 bereits bei Beginn der Abfühlungsperiode erregt und die Typenstange rasch angehoben, bis die acht Gruppen der Typen die Drucklinie passiert haben, worauf die Typen Z, R und I der letzten Gruppe mit der verringerten Geschwindigkeit durch die Drucklinie geführt werden, bevor der Magnet 162 erregt und die Typenstange mit der 9-Type in der go Druckstellung angehalten wird.
Die o-Type ist die erste Type am oberen Ende des Typenträgers. Die 0 wird durch je ein Loch in der Indexstelle 1 und 0 dargestellt, und die Typenstange wird daher erst bei der Abfühlung des i-Loches ihre Aufwärtsbewegung beginnen und, da unmittelbar darauf die Reduzierung der Geschwindigkeit eintritt, nur um den Zwischenraum zweier Typen weiterbewegt, worauf durch das o-Loch der Magnet 162 erregt wird. Die Typenstange wird daher mit ihrer o-Type in ihrer Druckstellung angehalten.
Da die Druckeinrichtung an sich bereits bekannt ist, genügt eine kurze Erläuterung ihrer Wirkungsweise. Durch zwei auf der Welle 20 (Fig. 1) befestigte komplementäre Nocken 21 und 23 wird einem auf der Welle 33 sitzenden zweiarmigen Hebel 31 mittels zweier Rollen 25, 29 eine schwingende Bewegung erteilt, die durch Gelenkhebel 35 auf die Achse 37 übertragen wird (Fig. 2), an welcher eine Schwinge 59 befestigt ist. Die Druckhammer 41 (Fig. 2) sind auf einer gemeinsamen Welle 43 drehbar und werden durch Federn 53 gegen die Drucktypen geschwungen, wenn der Sperrhebel 55 sie freigibt. Die Sperrhebel sind drehbar an Hebeln 57 befestigt, die horizontal geführt mit ihrem linken hakenförmigen Ende auf der Schwinge 59 aufliegen. Zur Rückstellung der Druckhämmer dient eine Schwinge 61, welche an der Welle 43 befestigt ist. Wenn sich diese Schwinge ihrer rechten Endlage nähert, bewirken die Gelenkhebel 35 eine Drehung der Schwinge 59 im Sinne des Uhrzeigers, wodurch die Hebel 57 und die Sperrhebel 55 nach links gezogen und die Druckhämmer unter der Wirkung ihrer Federn 53 gegen die Typenelemente geschwungen werden.
Für die Rückstellung der Typenstangen sind diese mit drei Sperrgliedern 200, 208 und 204 versehen, die
sich normalerweise in den in der Fig. ii gezeigten Stellungen befinden. Um die Typenstangen herausnehmen zu können, werden diese Sperrelemente von Hand aus in die Lage der Fig. na gebracht, so daß die Typenstangen ohne weiteres zu Reparaturzwecken oder ähnlichem aus der Maschine genommen werden können. Die Sperrglieder 200 und 204 sind durch eine Feder 202 miteinander verbunden, und ein Stift 206 in der Typenstange und die Kurvenbahn 210 im Sperrglied 208 fixieren ihre Lage zueinander, in welcher sie während der gesamten Arbeit der Maschine verbleiben.
Eine allen Typenstangen gemeinsame Rückstellschiene 214 gleitet mit ihren Enden in den Aussparungen zweier Hebel 216, die an der Welle 21S befestigt sind. Ein auf der Welle 218 sitzender zweiarmiger Hebel 220 folgt mit seinen Rollen 222 der Bewegungsbahn zweier komplementärer Nocken 224, 226, die auf der Welle 227 befestigt sind und bei ihrer Drehung die Rückstellschiene 214 auf- und abwärts bewegen. Die Rückstellschiene 214 wird mittels Hülsen 232 und aufrecht stehender, zwischen dem Führungskamm 76 und Konsolen 230 befestigten Führungsstangen 228 senkrecht und parallel zu den Typenstangen geführt. Die Welle 227 wird von der Welle 26 über die Räder 22g und 231 (Fig. 3) angetrieben. Die Bewegung der Schwingarme 216 durch die Nocken 224, 226 ist so geregelt, daß die Rückstellstange 214 sich ihrer oberen Endlage nähert, wenn die Lochkarte zu den Abfühlbürsten gelangt, und ihre Endlage erreicht, wenn die Druckhämmer ausgelöst werden. Unmittelbar danach beginnt ihre Abwärtsbewegung, während welcher sie nacheinander je nach der Einstellung der Typenstangen die Sperrglieder 200 im Sinne des Uhrzeigers dreht und in Anlage mit der Aussparung 212 der Sperrglieder 208 kommt. Da dieses Sperrglied infolge des Einrastens des Sperrgliedes 204 in die bogenförmige Aussparung 210 des Sperrgliedes 208 nicht nachgeben kann, wird die Typenstange nach abwärts mitbewegt, bis sie in ihrer Grundstellung die Dämpfungsschiene 78 erreicht. Die Sperrglieder 200 schnappen über der Rückführschiene 214 zurück, wenn diese das Sperrglied 208 erreicht hat.
Eine von zwei Seitenplatten 250 (Fig. 2) getragene Bremsplatte 254 mit einer gewellten Oberfläche 256 ist mittels Stift- und Schlitzführung 252 verschiebbar angeordnet und wird unmittelbar vor der Betätigung der Druckhämmer so weit gegen die Typenstangen verschoben, daß die linken Enden der Sperrglieder 200 die wellenförmige Oberfläche mit geringem Druck berühren, der aber genügt, um ein Zurückfallen der Typenstangen bei der Entkupplung des Zahnrades 82 zu verhindern. Nachdem die Typenstangen ihre Grundstellung erreicht haben, wird die Bremsplatte 254 noch näher gegen die Typenstangen verschoben und die Sperrglieder 200 dabei im Sinne des Uhrzeigers so weit gedreht, daß die Rückstellstange 214 sich wieder aufwärts bewegen kann, ohne die Typenstangen in ihrer Ruhestellung zu beeinflussen. Die horizontale Verschiebung der Bremsplatte wird durch zwei komplementäre Nocken 260, 262 auf der Welle 227 bewirkt, die über einen Hebelarm 264 und Rollen 266 eine Welle 268 hin und her bewegen, welche ihre schwingende Bewegung über die Hebel 270 und 272 auf die Bremsplatte 254 überträgt. Die Hebel 272 sind durch Stifte 274, welche durch Schlitze 276 der Seitenplatten 13 hindurchragen, mit den Platten 250 verbunden.
Es sei nun angenommen, daß eine Karte C ein Loch in der Indexstelle 5 enthält. Wenn die Karte an den Bürsten B (Fig. 12) vorbeigeführt wird, werden zunächst die Indexstellen 9, 8, 7, 6 abgefühlt, ohne daß eine Bewegung der Typenstangen eintritt. Beim Auftreffen einer Bürste auf das Loch in der Indexstelle 5 wird ein Stromkreis von der einen Seite der stromführenden Leitung über den gebräuchlichen Kartenhebelkontakt CLC (welcher nur geschlossen ist, solange die Karte an den Bürsten vorbeigeht), Kontaktrolle CR, die Bürste B, Kontaktarm 1, Kontaktsegment c zum Kupplungsmagneten 157 und zur anderen Seite der stromführenden Leitung geschlossen. Die Kupplungseinrichtung 112, 114 wird eingerückt und in der oben beschriebenen Weise die Typenstange angehoben. Während der Abfühlung in den Indexstellen 4, 3, 2 und 1 werden die ersten vier Gruppen von je vier Typen durch die Drucklinie geführt, und bei Beginn der Abfühlung der Zonenlochungen wird dieBewegungsgeschwindigkeitder Typenstangen herabgesetzt, so daß während der Abfühlung der Indexstellen 0,11 und 12 die Typen der Buchstaben V, N und E durch die Drucklinie geführt werden. Bei i8° des Maschinenspiels nach der Abfühlung der Indexstelle 12 wird die Typenstange angehalten, da in diesem Zeitpunkt der Kontakt c2 geöffnet und der Kontakt C3 geschlossen wird und sich im gleichen Augenblick auch der Nockenkontakt ei schließt und der Magnet 162 erregt wird. Es befindet sich daher jetzt die Zifferntype 5 in der Druckstellung.
Enthält die Karte zum Beispiel die dem Buchstäben J entsprechende Lochung in der Indexstelle 1 und 11, dann wird der Stromkreis über das Loch 1 zum Magneten 157 geschlossen, und die Typenstange beginnt ihre Aufwärtsbewegung. Da aber in der gleichen Zeit die Geschwindigkeitsänderung eintritt, bewegt sich die Typenstange nur mit dem vierten Teil der normalen Geschwindigkeit, so daß beim Abfühlen des ii-Loches der Buchstabe J die Druckstellung erreicht hat. In diesem Moment wird der Stromkreis über die Bürste, die das ii-Loch abfühlt, und den Kontakt l/r und den Nockenkontakt C2 zum Magneten 162 geschlossen und die Typenstange angehalten.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Einstellung der Typen in Druckwerken für Geschäftsmaschinen, insbesondere für durch Aufzeichnungsträger gesteuerte Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Druck ausgewählten und die einzelnen Typen (73) enthaltenden Träger (z. B. Typenstangen 72) mit wechselnder Geschwindigkeit in ihre Druckstellung übergeführt werden.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Typenträger (72) eine besondere, unter Überwachung von Kupplungsorganen (z. B.
Kupplung 112,114 und Magnete 157,162) stehende Antriebseinrichtung (70 mit Zahnrädern 104, 82) für die An- und Auskupplung der Typenträger vorgesehen ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
*\ dadurch gekennzeichnet, daß die Typenträger (72) für den Abdruck zunächst an den Antrieb angekuppelt (z. B. durch Erregung des Magneten 157) und mit erhöhter Geschwindigkeit in die Vorbereitungsstellung für den Abdruck einer Type und anschließend mit verminderter Geschwindigkeit in die endgültige Druckstellung geführt werden, in welcher die Abschaltung (z. B. durch Erregung des Magneten 162) vom Antrieb erfolgt.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankupplung der Typenträger an den Antrieb durch ein von einem Aufzeichnungsträger (z. B. Lochkarte) gegebenes Signal (z. B. durch Abfühlung eines Kartenloches) und die Auskupplung entweder durch ein weiteres, vom gleichen Aufzeichnungsträger gegebenes Signal (z. B. durch Abfühlung eines zweiten Kartenloches derselben Lochspalte) oder durch ein beim Zifferndruck allein wirksam werdendes, durch den Antrieb gesteuertes Signal (z.B. durch Kontakte ei, C3) erfolgt.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderliche Einstellgeschwindigkeit zur Einstellung der Typenträger durch ein mit dem Antrieb ständig umlaufendes Kurvengetriebe (z. B. Scheibe 34 mit Hebel 40 und 50, Kurvennut 44) herbeigeführt wird.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Überwachung von Kupplungsorganen stehenden Antriebseinrichtungen für die An- und Auskupplung der Typenträger paarweise für je zwei Typenträger zu einer Einheit (z. B. auf einer Grundplatte 90) zusammengefaßt und auswechselbar angeordnet sind.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheiten (90) abwechselnd an gegenüberliegenden Seiten der Typenträger vorgesehen sind,
8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Aussendung des ersten Signales durch den Aufzeichnungsträger der Signalweg unmittelbar beim Beginn der Bewegung der Typenträger durch diese (z. B. durch Umstellung der Kontakte c, r) umgeschaltet wird.
9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Bremseinrichtung (z. B. verstellbare Platte 254 und Klinke 200) zur Verhinderung des Zürückfallens der Typenträger nach deren Auskupplung von ihrem Antrieb.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 5043 6.53
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