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DE1279762B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit mehrstufigen Koppeleinrichtungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit mehrstufigen Koppeleinrichtungen

Info

Publication number
DE1279762B
DE1279762B DE1966S0103449 DES0103449A DE1279762B DE 1279762 B DE1279762 B DE 1279762B DE 1966S0103449 DE1966S0103449 DE 1966S0103449 DE S0103449 A DES0103449 A DE S0103449A DE 1279762 B DE1279762 B DE 1279762B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
relays
relay
stage
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966S0103449
Other languages
English (en)
Inventor
Udo Wilcke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0103449 priority Critical patent/DE1279762B/de
Publication of DE1279762B publication Critical patent/DE1279762B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagpn mit mehrstufigen Koppeleinrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung mit mehrstufigen Koppelanordnungen. Die einzelnen Koppelstufen einer derartigen Koppelanordnung bestehen aus kreuzfeldartig angeordneten Koppelkontakten, die zumindest in einer Koordinatenrichtung vielfach geschaltet sind. Die beiden Koordinatenrichtungen eines solchen Kontaktfeldes kennzeichnen die Ein- bzw. Ausgänge der betreffenden Koppelstufe. Zwei aufeinanderfolgende Koppelstufen sind durch Zwischenleitungen miteinander verbunden, deren Anzahl gleich der Zahl der Ausgänge der ersten der beiden Koppelstufen ist, die wiederum mit der Zahl der Eingänge der nächsten Koppelstufe übereinstimmt. Diesen Zwischenleitungen sind Schaltmittel zugeordnet, die ihren Belegungszustand kennzeichnen, und mit deren Hilfe geeignete Verbindungswege durch die Koppeleinrichtung ermittelt werden können.
  • Es ist üblich, Koppelanordnungen dieser Art mit Hilfe von zentralisierten Einstelleinrichtungen zu steuern. Da jedoch die Koppelpunktschaltmittel im allgemeinen während eines längeren Zeitraums betätigt bleiben müssen, ist es erforderlich, sie unabhängig von der Einstelleinrichtung in diesem Zustand zu halten. Wenn neutrale Relais als Koppelpunktschaltmittel verwendet werden, müssen Haltestromkreise gebildet werden, die im allgemeinen relaiseigene Kontakte enthalten und sich über mehrere Koppelstufen erstrecken können.
  • Die Rückführung der Relais in ihren Ruhezustand bei der Verbindungsauslösung bereitet keine Schwierigkeiten, da hierfür nur der Haltestromkreis an irgendeiner Stelle aufgetrennt werden muß.
  • Es besteht nun häufig der Wunsch, als Koppelpunktschaltmittel bistabile Relais zu verwenden, da diese ohne Energiezufuhr von außen in ihrem Arbeitszustand gehalten werden können. Nun sind für derartige Relais zwar keine besonderen Haltestromkreise erforderlich, es stellt sich jedoch statt dessen die Aufgabe, besondere Stromkreise zu schaffen, mit denen sie zu gegebener Zeit in ihren Ruhezustand zurückversetzt werden können. In diesen Stromkreisen müssen den Koppelrelais magnetische Erregungen zugeführt werden, die jenen entgegengerichtet sind, mit denen sie in ihre Arbeitslage gesteuert wurden.
  • Es ist eine Anordnung bekannt, bei der jedes Koppelrelais sich mit einem relaiseigenen Arbeitskontakt einen Abwerfstromkreis vorbereitet, der ebenfalls unter dem Schalteinfluß der zentralen Steuereinrichtung steht. Hieraus ergibt sich unmittelbar der Nachteil, daß bei der Verbindungsauslösung die zentrale Steuereinrichtung noch einmal beansprucht werden muß. Ferner bedingt eine derartige Anordnung den Aufwand von Speichereinrichtungen, in denen die Informationen über miteinander verbundenen Leitungen bis zur Verbindungsauslösung aufbewahrt werden müssen.
  • Diese Nachteile werden bei einer anderen (deutsche Auslegeschrift 1186 515) bekannten Anordnung dadurch vermieden, daß jedes Koppelrelais mit einem zusätzlichen Ruhekontakt die zu der benachbarten Koppelstufe führende Steuerader auftrennt und daß auf diese Weise das Auslösepotential von Stufe zu Stufe weitergegeben werden kann. Diese bekannte Anordnung bedingt jedoch einen erhöhten Kontaktaufwand, außerdem sind in der Steuerader jeder Zwischenleitung so viele Ruhekontakte hintereinandergeschaltet, wie die in Aufbaurichtung vorgeordnete Koppelstufe Eingänge hat.
  • Es ist eine andere Anordnung vorgeschlagen worden, bei der die in einem Kreuzfeld angeordneten Koppelrelais nicht durch die üblicherweise verwendeten Entkoppelgleichrichter, sondern in bekannter Weise durch Kontakte von zeilen- oder spaltenindividuellen Hilfsrelais gegeneinander entkoppelt sind. Ein charakteristisches Merkmal dieser Anordnung besteht darin, daß diese Hilfsrelais ihrerseits wiederum unter dem Einfluß der Koppelrelais stehen und zum Zweck der Verbindungsauflösung von der Eingangsschaltung her - also ohne die Mitwirkung der zentralen Steuereinrichtung - zum zweiten Male erregt werden und dabei Abwerfstromkreise für die in Frage kommenden Koppelrelais einschalten.
  • Die Erfindung beschreitet einen anderen und weniger aufwendigen Weg, um die Nachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden. Sie geht dabei von solchen Koppelanordnungen aus, deren einzelne aus Kontakten bistabiler Koppelrelais kreuzfeldartig zusammengesetzte Koppelstufen über Zwischenleitungen, denen zur Kennzeichnung ihres Belegungszustandes Zwischenleitungsrelais zugeordnet sind, miteinander in Verbindung stehen, wobei diese Zwischenleitungsrelais von den Zugängen der Koppeleinrichtung her über Kontakte der-betreffenden Koppelrelais in ihre den Freizustand der zugehörigen Zwischenleitungen kennzeichnende Lage steuerbar sind.
  • Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß bei der Auslösung einer Verbindung das von dieser Verbindung betroffene Zwischenleiiungsrelais bei seiner Rückkehr in die den Freizustand der zugehörigen Zwischenleitung kennzeichnende Lage in den beiden an diese Zwischenleitung angrenzenden Koppelstufen Abwerfstromkreise für die beiden an der auszulösenden Verbindung beteiligten Koppelrelais einschaltet.
  • Die Erfindung schafft somit die Möglichkeit, eine durch die Koppelanordnung führende Verbindung grundsätzlich ohne die Zuhilfenahme der zentralen Einstelleinrichtung und ohne die Verwendung von Kontakten der Koppelrelais selbst auszulösen. Sie macht sich den Umstand zunutze, daß durch die Kenntnis der an einer Verbindung beteiligten Zwischenleitungen die Identität der betreffenden Koppelrelais zumindest in bezug auf eine Koordinate in den jeweiligen Koppelvielfachen, denen sie angehören, gegeben ist. Eine genauere Kenntnis der Identität der Koppelrelais ist jedoch auch nicht erforderlich, da in jeder Zeile oder Spalte eines Koppelvielfaches stets nur ein Koppelpunkt betätigt sein kann.
  • Es ist deshalb unschädlich, den übrigen Koppelrelais derselben Zeile bzw. Spalte ebenfalls Abwerfpotential zuzuführen. Es ist allerdings auch möglich, in derjenigen Koppelstufe, von 'deren Zugängen her die Verbindungsauslösung durch die Beeinflussung von Zwischenleitungsrelais eingeleitet wird, das abzuwerfende Koppelrelais genau zu lokalisieren und einen individuellen Abwerfstromkreis einzuschalten, da die Lage dieser Koppelrelais in bezug auf ihre eine Kreuzfeldkoordinate eben durch Kontakte des betroffenen Zwischenleitungsrelais und in bezug auf die andere Koordinate durch den Zugang der Koppelstufe gegeben ist, von dem aus die Verbindungslösung eingeleitet wird.
  • Bei Koppeleinrichtungen, die mehr als zwei Koppelstufen haben, gilt dies sinngemäß auch für alle jene Koppelstufen, deren Ein- und Ausgänge mit denselben Zwischenleitungen in Verbindung stehen. Auch in ihnen kann die Lage der bei einer Verbindungsauslösung abzuwerfenden Koppelrelais genau lokalisiert werden, da durch die der Koppelstufe benachbarten Zwischenleitungen, deren Zwischenleitungsrelais voraussetzungsgemäß unter dem Einfluß der an die Zugänge der Koppeleinrichtung angeschlossenen Einrichtungen stehen, beide Koordinaten des Koppelrelais gegeben sind.
  • Die Zwischenleitungsrelais können ebenso wie die Koppelrelais selbst als Haftrelais ausgebildet sein. Wenn die zentrale -Steuereinrichtung bei der Herstellung einer Verbindung eine der freien und für die Verbindung geeigneten Zwischenleitungen auswählt, so ist anschließend das zugehörige Zwischenleitungsrelais in seine den Besetztzustand der Zwischenleitung repräsentierende Lage zu bringen. Die entsprechenden Stromkreise können entweder unmittelbar von der zentralen Steuereinrichtung eingeschaltet werden, sie können jedoch auch über die durch die Koppeleinrichtung führenden Hilfsadern der Zwischenleitungen verlaufen. Die Rückführung der Zwischenleitungsrelais in die andere Lage soll dagegen voraussetzungsgemäß immer auf diesem Wege verlaufen. Werden als Zwischenleitungsrelais neutrale Relais verwendet, so empfiehlt es sich, deren Wicklungen in bekannter Weise in die Hilfsadern der Zwischenleitungen einzuschleifen. Die Verwendung neutraler Relais zur Kennzeichnung der Zwischenleitung ist besonders dann angebracht, wenn die Koppeleinrichtung mehr als zwei Koppelstufen hat, da die Rückführung der Zwischenleitungsrelais dann in sehr einfacher Weise durch das Auftrennen der ihren Haltestromkreis bildenden Hilfsader bewerkstelligt werden kann.
  • In den Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein zweistufiger Relaisgruppenwähler dargestellt. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, sind die beiden Koppelstufen A und B durch n Zwischenleitungen ZL1 bis ZLn miteinander verbunden. Die Zahl der Ausgänge der Koppelstufe A und die Zahl der Eingänge der Koppelstufe B ist selbstverständlich gleich der Anzahl n der Zwischenleitungen. Die Eingänge der Koppelstufe A sind von 1 bis m durchnumeriert. Jeder von diesen Eingängen ist über einen Koppelpunkt mit jeder der Zwischenleitungen zu verbinden. in der Koppelstufe B entspricht eine waagerechte Koppelpunktreihe einer Ausgangsgruppe. Die betreffenden Ausgänge sind mit zwei Ziffern bezeichnet, von denen die erste die Ausgangsgruppe und die zweite die Nummer der Ausgangsleitung innerhalb dieser Ausgangsgruppe bezeichnet. So bedeutet z. B. die Ausgangsbezeichnung 0 n, daß es sich um den n-ten Ausgang der zehnten Ausgangsgruppe (Dekade) handelt. Entsprechend der aus F i g. 1 ersichtlichen kreuzfeldartigen Anordnung der. Koppelpunkte sind in die F i g. 2 dargestellten Koppelrelais A bzw. B durch zwei Ziffern gekennzeichnet, von denen die erste die Zeile und die zweite die Spalte des Kreuzfeldes angibt, in dem sich seine Koppelkontakte befinden. Für die Koppelrelais der Koppelstufe A gibt somit die erste Ziffer der Be= zeichnung die Nummer des Wählereinganges und die zweite Ziffer die Nummer der über die betreffenden Koppelkontakte zu erreichenden Zwischenleitung an. Entsprechendes gilt für die Bezeichnung der Koppelrelais der zweiten Koppelstufe: Jedes Koppelrelais ist mit einer Anwerf- und einer Abwerfwicklung versehen.
  • Ebenso wie die Koppelrelais sind auch n Zwischenleitungsrelais L1 bis Ln, die an die Hilfsadern der Zwischenleitungen angeschlossen sind, als Haftrelais ausgebildet. Eine in F i g. 2 angedeutete Steuereinrichtung SE, die einer Anzahl gleichartiger Relaisgruppenwähler gemeinsam zugeordnet ist, enthält unter anderem (nicht dargestellte) Schaltmittel zum Empfang von Wählinformationen (Dekadenwahl) und zur Anschaltung von Markierpotential an eine von zehn Markieradern dl bis d0. Sie enthält ferner n Prüfschaltmittel P1 bis Pn, mit denen der Freizustand der n einzelnen Ausgänge in der jeweils angewählten Ausgangsgruppe geprüft wird. Die Anwerfstromkreise der Koppelrelais werden einerseits durch die jeweils belegte Eingangsschaltung bzw. durch die über die Markieradern dl bis d0 wirksam werdenden Wählinformationen und andererseits durch die aus der Ausgangsprüfung erhaltenen Informationen markiert: Im folgenden sollen nun die Schaltvorgänge geschildert werden, die beim Aufbau einer Verbindung beispielsweise von dem Eingang Ein in die Ausgangsgruppe 0 (zehnte Dekade) stattfinden. Bei der Belegung des Eingangs Ein sprechen zwei nicht dargestellte Relais Km und Cm .an. Ferner wird entsprechend der gewählten Ausgangsgruppe in der Steuereinrichtung SE Erdpotential an die Markierader d0 angelegt. Damit wird für jene Koppelrelais der zehnten Zeile der Koppelstufe B ein Anwerfstromkreis eingeschaltet, deren Koppelkontakte mit freien Zwischenleitungen in Verbindung stehen. Freie Zwischenleitungen werden nämlich durch den Ruhezustand der zugehörigen Zwischenleitungsrelais repräsentiert, deren Kontakte 211 bis 21n sich in den Anwerfstromkreisen der Koppelrelais B01 bis BOn befinden. Falls also z. B. die Zwischenleitung ZL1 frei ist, so wird in dem Stromkreis das Koppelrelais B01 angeworfen. In entsprechenden Stromkreisen werden auch die übrigen Koppelrelais in der zehnten Zeile der zweiten Koppelstufe wirksam, zu deren Koppelkontakten freie Zwischenleitungen führen. Diese Koppelrelais schalten mit ihren Kontakten b01 bis bOn die Prüfschaltmittel P1 bis Pn der Steuereinrichtung SE an die Prüfadern c01 bis cOn der weiterführenden Leitungen. Ist eine solche weiterführende Leitung frei, so liegt an ihrer Prüfader negatives Potential. Dieses negative Potential bringt die entsprechenden Prüfrelais P1 bis Pn zum Anzug. Über eine in F i g. 2 links unten dargestellte Kettenschaltung ihrer Kontakte p 1 bis p n wird eine und nur eine der Adern s1 bis sn mit negativem Potential markiert. Diese Adern s1 bis sn stehen mit den Spaltenleitungen der Anwerfmatrix der Koppelrelais A11 bis Amn in Verbindung. Wurde als Ergebnis der Ausgangsprüfung beispielsweise unter anderem das Prüfrelais P1 erregt, so wird im Stromkreis Erde (Ein), 1 cm, km, Am 1(I),1, s 1, p 1, Wi, -, das Koppelrelais Am l angeworfen. Dieses schaltet mit seinem Koppelkontakt 1 am 1, der die Hilfsader cm mit der Hilfsader czll der Zwischenleitung ZL1 verbindet, einen Anwerfstromkreis für das Zwischenleitungsrelais L 1 ein Über die Kontakte 111 bis lln sind die Kondensatoren Cl bis Cn aufgeladen worden. Diese Kondensatorladungen dienen zum Abwerfen derjenigen Koppelrelais BO ... in der zehnten Zeile der zweiten Koppelstufe, die zum Zwecke der Ausgangsprüfung zwar angeworfen wurden, die jedoch an der schließlich zustande gekommenen Verbindung nicht beteiligt sind. Am Beispiel des Koppelrelais BOh wurde gezeigt, wie ein solcher Abwerfstromkreis zustande kommt. Durch das vorübergehende Schließen eines Kontaktes u der Steuereinrichtung SE kann sich der Kondensator Cn in folgendem Abwerfstromkreis über die Abwerfwicklung 1I des Koppelrelais BOn entladen und dieses somit in seinen Ruhezustand zurückführen.
  • Cn(-), u, BOn(II), ..., Bln(II), Erde, 11n, Cn (-f-). Es ist dabei unschädlich, daß in diesem Abwerfstromkreis auch die übrigen Koppelrelais Bn derselben Spalte in der zweiten Koppelstufe bei den Koppelstufen eine Abfallerregung erhalten, da sie sich ohnehin im abgeworfenen Zustand befinden. Für diejenige Spalte in der zweiten Koppelstufe, in der sich das ausgewählte Koppelrelais B01 befindet, kommt kein derartiger Abwerfstromkreis zustande, da sich das der ausgewählten Zwischenleitung zugeordnete Zwischenleitungsrelais L1 in seiner Arbeitsstellung befindet und die Ruheseite seines Kontaktes 111 geöffnet hat.
  • Die Verbindungsauslösung bei Gesprächsende beginnt mit dem Abfall des (nicht dargestellten) Belegungsrelais Cm im Eingang Ein. Im Stromkreis 1 am 1, cm, 1 cm, Wi, - wird das Zwischenleitungsrelais L1 abgeworfen. Mit seinem Kontakt 111, der in seine Ruhestellung zurückkehrt, schließt es einen Stromkreis, in dem das Koppelrelais Am 1 durch den Ladestrom des Kondensators Cl abgeworfen wird Erde, 111, Cl, 2, Aml(II), cm, lcm, Wi, -. Das Koppelrelais B01 wird durch den ebenfalls sich wieder schließenden Kontakt 211 abgeworfen: Die übrigen in diesem Stromkreis vorhandenen Abwerfwicklungen bleiben unwirksam, da sich die betreffenden Relais ohnehin im abgeworfenen Ruhezustand befinden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit mehrstufigen Koppelanordnungen, deren einzelne Koppelstufen, die aus bistabilen Koppelrelais kreuzfeldartig zusammengesetzt sind, über Zwischenleitungen, denen zur Kennzeichnung ihres Belegungszustandes Zwischenleitungsrelais zugeordnet sind, miteinander in Verbindung stehen, wobei die Rückführung dieser Zwischenleitungsrelais in ihre den Freizustand der zugehörigen Zwischenleitungen kennzeichnende Lage von den Zugängen der Koppelanordnungen her über Kontakte der betreffenden Koppelrelais steuerbar ist, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß bei der Auslösung einer Verbindung (Ein - c01) jedes von dieser Verbindung betroffene Zwischenleitungsrelais (L1) bei seiner Rückkehr in die den Freizustand der zugehörigen Zwischenleitungen kennzeichnende Lage in den beiden an diese Zwischenleitung angrenzenden Koppelstufen Abwerfstromkreise für die beiden an der auszulösenden Verbindung beteiligten bistabilen Koppelrelais (Aml, B01) einschalten.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in derjenigen Koppelstufe, von deren Zugängen (Ein) her die Verbindungsauslösung durch die Beeinflussung von Zwischenleitungsrelais eingeleitet wird, die Abwerfstromkreise der Koppelrelais (Am 1) in bezug auf deren eine Kreuzfeldkoordinate durch Kontakte (111) der Zwischenleitungsrelais (L1) und in bezug auf die andere Koordinate durch Schaltmittel (1 cm) in den an die Zugänge der Koppelstufe angeschlossenen Einrichtungen markierbar sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zwischenleitungsrelais (L1) bei der Verbindungsauslösung in jeder der beiden an die zugehörige Zwischenleitung angrenzenden Koppelstufen Abwerfpotential an die Koppelrelais der gesamten dieser Zwischenleitung zugeordneten Reihe von Koppelpunkten anlegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr.1143 237, 1178 905, 1186515.
DE1966S0103449 1966-04-27 1966-04-27 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit mehrstufigen Koppeleinrichtungen Pending DE1279762B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1143237B (de) * 1961-09-15 1963-02-07 Telefunken Patent Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen zum Belegen, Sperren und Ausloesen eines als Mehrankerhaftrelais mit inverser Kontaktbetaetigung ausgebildeten Waehlers
DE1178905B (de) * 1963-04-27 1964-10-01 Telefunken Patent Schaltungsanordnung zur Rueckfuehrung von als Mehrankerhaftrelais mit inverser Kontakt-betaetigung ausgebildeten Waehlern in ihre Ruhelage in Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen
DE1186515B (de) * 1963-07-24 1965-02-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Steuerung von Koppelanordnungen in Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

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