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DE1279763B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit mehrstufigen Koppelanordnungen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit mehrstufigen Koppelanordnungen

Info

Publication number
DE1279763B
DE1279763B DE1966S0103748 DES0103748A DE1279763B DE 1279763 B DE1279763 B DE 1279763B DE 1966S0103748 DE1966S0103748 DE 1966S0103748 DE S0103748 A DES0103748 A DE S0103748A DE 1279763 B DE1279763 B DE 1279763B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
stage
connection
circuits
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966S0103748
Other languages
English (en)
Inventor
Udo Wilcke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0103748 priority Critical patent/DE1279763B/de
Publication of DE1279763B publication Critical patent/DE1279763B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere 1~ernsprechvermittlungsanlagen, mit mehrstufigen Koppelanordnungen Die Erfindung hat eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit mehrstufigen Koppelanordnungen zum Gegenstand. Die einzelnen Koppelstufen einer derartigen Koppelanordnung bestehen aus matrizenförmig zusammengesetzten Koppelvielfachen, deren Koppelkontakte zumindest in einer Koordinatenrfehtung vielfach geschaltet sind. Die beiden Koordinatenrichtungen eines solchen Kontaktfeldes repräsenderen dabei Ein- bzw. Ausgänge der betreffenden Koppelstufe. Zwei aufeinanderfolgende Koppelstufen stehen durch Zwischenleitungen miteinander in Verbindüng, deren Anzahl im allgemeinen gleich der Zahl der Ausgänge der ersten der beiden Koppelstufen ist; die wiederum mit der Zahl der Eingänge der nächsten Köppelstufe übereinstimmt. Diesen Zwischenleitungen sind Schaltmittel zugeordnet, die ihren Belegungszü'stand kennzeichnen und mit deren Hilfe geeignete Verbindungswege durch die Koppelanordnung ernilttelt werden können.
  • Es ist üblich, derartige Koppelanordnungen durch zentralisierte Einstelleinrichtungen zu steuern. Da die an einer Verbindung beteiligten Koppelelemente jedoch während eines längeren Zeitraums betätigt bleiben müssen, ist es erforderlich, sie unabhängig von der Einstelleinrichtung in diesem Zustand zu halten. Wenn neutrale Relais als Koppelelemente verwendet werden, müssen Haltestromkreise gebildet werden, die im allgemeinen relaiseigene Kontakte enthalten und sich über mehrere Koppelstufen erstrecken können.
  • Die Rückführung der Relais in ihren Ruhezustand bei der Verbindungsauslösung bereitet dabei kehle Schwierigkeiten, da hierfür nur der Haltestromkreis an irgendeiner Stelle aufgetrennt werden muß.
  • Es besteht nun häufig der Wunsch, Koppelelemente mit Hafteigenschaft zu verwenden, da diese ohne Energiezufuhr von außen in ihrem Arbeitszustand gehalten werden können. Nun sind für derartige Koppelelemente zwar keine besonderen Haltestromkreise erforderlich, statt dessen stellt sich jedoch die Aufgabe, besondere Stromkreise zu schaffen, in denen sie zu gegebener Zeit in ihren Ruhezustand zurückversetzt werden können.
  • Es ist eine Anordnung bekannt, bei der als Koppelelemente Haftrelais verwendet werden und bei der jedes dieser Koppelrelais sich mit einem relaiseigenen Arbeitskontakt einen Abwerfstromkreis vorbereitet, der ebenfalls unter dem Schalteinfluß der zentralen Steuereinrichtung steht. Hieraus ergibt sich der Nachteil, daß bei der Verbindungsauslösung die zentrale Steuereinrichtung noch einmal beansprucht werden muß. Ferner bedingt eine derartige Anordnung den Aufwand von Speichereinrichtungen, in denen die Informationen, welche Leitungen jeweils miteinander verbunden sind, bis zur Verbindungsauslösung aufbewahrt werden müssen.
  • Diese Nachteile werden bei einer anderen (deutsche Auslegeschrift 1186 515) bekannten Anordnung dadurch vermieden, daß jedes Koppelelement mit einem zusätzlichen Ruhekontakt ausgestattet ist, mit dem es die zu der benachbarten Koppelstufe führende Steuerader auftrennt und daß auf diese Weise das Auslösepotential von Stufe zu Stufe weitergegeben werden kann. Diese bekannte Anordnung bedingt jedoch einen erhöhten Kontaktaufwand, außerdem sind in der Steuerader jeder Zwischenleitung so viele Ruhekontakte hintereinandergeschaltet, wie die in Aufbaurichtung vorgeordnete Koppelstufe Eingänge hat.
  • Der Erfindung liegt ebenfalls die Aufgabe zugrunde, bei der Verbindungsauslösung in mehrstufigen, aus Koppelelementen mit Hafteigenschaft aufgebauten Koppelanordnungen die Inanspruchnahme der zentralen Steuereinrichtung zu vermeiden und die Einleitung der Verbindungsauslösung ausschließlich unter den Schalteinfluß desjenigen Eingangs oder Ausgangs der Koppelanordnung zu stellen, über den die auszulösende Verbindung verläuft.
  • Die Erfindung geht dabei davon aus, daß es ohne weiteres möglich ist, den Abwerfstromkreis für die Koppelelemente entweder der ersten oder der letzten Koppelstufe über den von der auszulösenden Verbindung belegten Eingang bzw. Ausgang der Koppelanordnung unmittelbar zu beeinflussen.
  • Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß jedes Koppelelement der in Auslöserichtung ersten Koppelstufe bei seinem Wirksamwerden Abwerfstromkreise für alle diejenigen Koppelelemente der folgenden Koppelstufe vorbereitet, mit deren Koppelkontakten seine eigenen Koppelkontakte übet seine Zwischenleitung verbunden sind und daß diese Abwerfstromkreise bei der Auslösung einer Verbindung über denselben von dieser Verbindung belegten Zugang der Koppelanordnung eingeschaltet werden, unter dessen Einfluß das Koppelelement der in Auslöserichtung ersten - Koppelstufe steht.
  • Gegenüber der zuletzt genannten bekannten Anordnung weist der Erfindungsgegenstand den Vorteil auf, daß an Stelle von Ruhekontakten der Koppelelemente Arbeitskontakte verwendet werden können. Es ist auch nicht erforderlich, im Abwerfstromkreis eines Koppelelementes der in Auslöserichtung zweiten Koppelstufe so viele Kontakte in Reihe zu schalten, wie die erste Koppelstufe Eingänge hat.
  • Die die Abwerfstromkreise der in Auslöserichtung zweiten Koppelstufe vorbereiteten Kontakte der Koppelelemente der ersten Koppelstufe können vielmehr in derselben Weise zu einer Kontaktmatrix zusammengefaßt werden wie die Koppelkontakte in dem entsprechenden Teil des Sprechwegenetzwerkes. Die einzelnen Eingänge dieser Kontaktmatrix stehen dann mit den die Verbindungsauslösung einleitenden Zugängen der Koppeleinrichtung in Verbindung und erhalten von dort zu gegebener Zeit Auslösepotential, das sie über ihre Ausgänge an die betreffenden Koppelelemente der in Auslöserichtung zweiten Koppelstufe weitergeben. Hierbei ist es unschädlich, wenn das Auslösepotential einer ganzen Matrizenzeile bzw. -spalte von Koppelelementen zugeführt wird, da in einer solchen Zeile nur ein einziges Koppelelement erregt sein kann, die übrigen also sich ohnehin in ihrem abgeworfenen oder abgefallenen Ruhezustand befinden.
  • In Weiterbildung der Erfindung kann dieses Verfahren zur Auslösung der an einer Verbindung beteiligten Koppelelemente auch auf die übrigen Koppelstufen einer mehrstufigen Koppelanordnung ausgedehnt werden. Eine entsprechende Anordnung ist gekennzeichnet durch ein dem Sprechwegenetzwerk der Koppelanordnung nachgebildetes Netzwerk von Hilfskontakten der Koppelelemente der in Auslöserichtung ersten bis vorletzten Koppelstufe, über dessen den einzelnen Zwischenleitungen entsprechende Adern Abwerfstromkreise für diejenigen Koppelelemente der in Auslöserichtung jeweils nachgeordneten Koppelstufe verlaufen, deren. Koppelkontakte im Sprechwegenetzwerk mit den betreffenden Zwischenleitungen in Verbindung stehen und weiter dadurch, daß diese Abwerfstromkreise, die bei der Auslösung einer Verbindung nacheinander - beginnend bei der in Auslöserichtung letzten Koppelstufe - wirksam geschaltet werden, durch Schwellwertdioden unterschiedlicher Schwellenspannung gegeneinander entkoppelt sind.
  • Denn es ist selbstverständlich erforderlich, zunächst das Koppelelement abzuwerfen, in dessenAbwerfstromkreis sich die meisten Kontakte von vorgeordneten Koppelelementen befinden.
  • Eine andere Weiterbildung der Erfindung, die Koppelanordnungen zum Gegenstand hat, die aus nur zwei Koppelstufen bestehen, ist dadurch gekennzeichnet, daß die im übrigen über eine gemeinsame Abwerfader verlaufenden Abwerfstromkreise für die beiden an einer auszulösenden Verbindung beteiligten Koppelelemente durch Gleichrichter unterschiedlicher Polung gegeneinander entkoppelt sind.
  • Dabei kann der Abwerfstromkreis für das Koppelelement der in Auslöserichtung zweiten Koppelstufe von der Ladung eines während der Verbindung aufzuladenden Kondensators gespeist werden und ein Hilfsrelais vorgesehen sein, das in diesem Entladestromkreis anspricht und von dem ein KontaktPoten tial entgegengesetzten Vorzeichens an die gemeinsame Abwerfader anlegt.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichungen ein zweistufiger Relaisgruppenwähler dargestellt. Wie aus F i g. 1 hervorgeht, sind die beiden Koppelstufen A und B durch n Zwischenleitungen ZLl bis ZLh miteinander verbunden. Die Zahl der Ausgänge der Koppelstufe A und die Zahl der Eingänge der Koppelstufe B ist selbstverständlich gleich der Anzahl n der Zwischenleitungen. Die Eingänge der Koppelstufe A sind von 1 bis m durchnumeriert. Jeder von diesen Eingängen ist über je einen Koppelpunkt mit jeder der Zwischenleitungen zu verbinden. In der Koppelstufe B entspricht eine waagerechte Koppelpunktzeile einer Ausgangsgruppe. Die betreffenden Ausgänge sind mit zwei Ziffern bezeichnet, von denen die erste die Ausgangsgruppe und die zweite die Nummer der Ausgangsleitung innerhalb dieser Ausgangsgruppe bezeichnet: so bedeutet z. B. die Ausgangsbezeichnung 0n, daß es sich um den n-ten Ausgang der zehnten Ausgangsgruppe (Dekade) handelt. Entsprechend der aus F i g. 1 ersichtlichen kreuzfeldartigen Anordnung der Koppelpunkte sind die in F i g. 2 dargestellten Koppelrelais A bzw. B durch zwei Ziffern gekennzeichnet, von denen die erste die Zeile und die zweite die Spalte des Kreuzfeldes angibt, in dem sich seine Koppelkontakte befinden. Für die Koppelrelais der Koppelstufe A gibt somit die erste Ziffer der Bezeichnung die Nummer des Wählereingangs und die zweite Ziffer die Nummer der über die betreffenden Koppelkontakte zu erreichenden Zwischenleitung an. Entsprechendes gilt für die Bezeichnung der Koppelrelais der zweiten Koppelstufe. Jedes Koppelrelais ist mit einer Anwerf- und einer Abwerfwicklung versehen.
  • An die Hilfsadern czll bis czln der Zwischenleitungen ZL1 bis ZLn sind n Zwischenleitungsrelais L1 bis Lh angeschlossen, die den jeweiligen Belegungszustand der Zwischenleitungen kennzeichnen. Auf die Darstellung der Sprechadern wurde verzichtet. Eine in F i g. 2 angedeutete Steuereinrichtung ES, die einer Anzahl gleichartiger Relaisgruppenwähler gemeinsam zugeordnet ist, enthält unter anderem (nicht dargestellte) Schaltmittel zum Empfang von Wählinformationen (Dekadenwahl) und zur Anschaltung von Markierpotential an eine von zehn Markieradern dl bis d0. Sie enthält ferner n Prüfschaltmittel P1 bis Pn, mit denen der Freizustand der n einzelnen Ausgänge in der jeweils angewählten Ausgangsgruppe geprüft wird.
  • An Hand der in F i g. 2 dargestellten Schaltung soll als Beispiel der Aufbau einer Verbindung von dem Eingang El zu einem Ausgang der Gruppe 0 (zehnte Dekade) beschrieben werden. Bei der Belegung des Eingangs El werden nacheinander ein Relais K1 über seine nicht dargestellte Ansprechwicklung sowie ein ebenfalls nicht dargestelltes Relais Cl erregt. Ferner wird entsprechend der gewählten Ausgangsgruppe 0 in der Steuereinrichtung ES Erdpotential an die Markierader d0 angelegt. Damit wird für jene Koppelrelais in der zehnten Zeile der Koppelstufe B ein Anwerfstromkreis eingeschaltet, deren Koppelkontakte mit freien Zwischenleitungen in Verbindung stehen. Freie Zwischenleitungen werden nämlich durch den Ruhezustand der zugehörigen Zwischenleitungsrelais repräsentiert, deren Kontakte 111 bis llh sich in den Anwerfstromkreisen der Koppelrelais B01 bis BOn befinden. Falls also beispielsweise die Zwischenleitung ZL1 frei ist, so wird in dem Stromkreis Erde, d0, BOl(I), 1, 111, u, -das Koppelrelais B01 angeworfen. In entsprechenden Stromkreisen werden auch die übrigen Koppelrelais in der zehnten Zeile der zweiten Koppelstufe wirksam, zu deren Koppelkontakten freie Zwischenleitungen führen. Diese Koppelrelais schalten mit ihren Kontakten b01 bis bOn die Prüfschaltmittel P1 bis Pn der Steuereinrichtung ES an die Prüfadern c01 bis cOn der Ausgangsleitungen. Ist eine solche Ausgangsleitung frei, so liegt an ihrer Prüfader negatives Potential und bringt die entsprechenden Prüfschaltmittel zum Anzug. Über eine in F i g. 2 links unten dargestellte Kettenschaltung ihrer Kontakte p l bis p n wird eine und nur eine der Adern s1 bis sn mit negativem Potential markiert. Diese Adern s1 bis sn stehen mit den Spaltenleitungen der Anwerfmatrix der Koppelrelais All bis A mit in Verbindung. Wurde als Ergebnis der Ausgangsprüfung beispielsweise unter anderem das Prüfschaltmittel P1 erregt; so wird in dem Stromkreis-Erde (E 1), 1 c 1, 2 k 1, an 1, 2, A 11(I), s l, p l, das Koppelrelais All angeworfen. Dieses schaltet mit seinem Koppelkontakt 1a11, der die Hilfsader cl mit der Hilfsader czll der Zwischenleitung ZL1 verbindet, einen Ansprechstromkreis für das Zwischenleitungsrelais L 1 ein Erde(El), 1c1, cl, 1a11, czll, L1, -.
  • Das Zwischenleitungsrelais L1 sperrt mit seinem Kontakt 2l1 die Ausgangsleitung 01 gegen eine Belegung von anderer Seite. Es unterbricht ferner mit seinem Kontakt 111 den Stromkreis, in dem das Koppelrelais B01 angeworfen wurde. Wenn nun in der Steuereinrichtung ES alle Kontakte u vorübergehend in ihre Arbeitsstellung gebracht werden, entstehen Abwerfstromkreise für alle diejenigen Koppelrelais in der zehnten Zeile der Koppelstufe B, die zum Zwecke der Ausgangsprüfung zwar angeworfen wurden, die jedoch an der schließlich zustande gekommenen Verbindung nicht beteiligt sind. Das Koppelrelais Bon wird z. B. in folgendem Abwerfstromkreis wieder abgeworfen: Erde, u, lln, Bln(II), . . ., B0n(II), -.
  • In diesem Abwerfstromkreis erhalten auch die übrigen Koppelrelais in der n-ten Spalte der Koppelstufe B Abwerferregung, diese wird jedoch nicht wirksam, da sich die betreffenden Koppelrelais ohnhin im abgefallenen Zustand befinden. Für die erste Spalte der zweiten Koppelstufe B, in der sich das ausgewählte Koppelrelais B01 befindet, kommt kein derartiger Abwerfstromkreis zustande, da das der ausgewählten Zwischenleitung ZL1 zugeordnete Zwischenleitungsrelais L1 erregt ist und seinen Ruhekontakt 111 geöffnet hat.
  • Die Koppelrelais der Koppelstufe A bereiten erfindungsgemäß bei ihrem Wirksamwerden Abwerfstromkreise für diejenigen Koppelrelais der Koppelstufe B vor, mit deren Koppelkontakten ihre eigenen Koppelkontakte über Zwischenleitungen in Verbindung stehen. So bereitet beispielsweise das Koppelrelais A11 mit seinem Kontakt 2a11 Abwerfstromkreise für alle Koppelrelais in der ersten Spalte der Koppelstufe B vor, da seine Koppelkontakte im Sprechwegenetzwerk über die Zwischenleitung ZZ 1 mit den Koppelkontakten der Koppelrelais B11 bis B01 verbunden sind.
  • Die Verbindungsauslösung bei Gesprächsende beginnt mit dem Abfall des (nicht dargestellten) Belegungsrelais Cl im Eingang E1. Ein Kondensator Ko, der im Stromkreis Erde, 1 cl, Ko, ab 1, A 11(1I), . . . , A 1 n (1I), 3, -aufgeladen wurde, entlädt sich über die Abwerfwicklungen der Koppelrelais B11 bis B01, wenn der Kontakt 1c1 in seine Ruhelage zurückkehrt: -, K1 (1I), 5, 1 c 1, +Ko, -Ko, ab 1, 4, 2 a 11, B 11(1I), . . ., B01 (II), -.
  • In diesem Stromkreis wird das Koppelrelais B01, das an der auszulösenden Verbindung beteiligt war, wieder abgeworfen. Gleichfalls erhalten auch die übrigen Koppelrelais in der ersten Spalte der Koppelstufe B Abwerferregung, die jedoch nicht wirksam wird, da sich diese Koppelrelais ohnehin in ihrem abgeworfenen Ruhezustand befinden. In dem zuletzt genannten Entladestromkreis des Kondensators Ko spricht auch das Relais K1 des Eingangs El vorübergehend an. Während dieser Zeit schließt es mit seinem Kontakt 1k1 einen Abwerfstromkreis für die Koppelrelais in der ersten Zeile der Koppelstufe A, unter denen sich auch das an der auszulösenden Verbindung beteiligte Koppelrelais A11 befindet: Erde, 1 k 1, 2 c 1, ab 1, A 11(1I), . . . . , A 1 n (II)" 3,-.
  • Die den übrigen in diesem Stromkreis vorhandenen Abwerfwicklungen zugeführten Erregungen bleiben wieder unwirksam, da sich die betreffenden Koppelrelais ohnehin im abgeworfenen Ruhezustand befinden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für mehrstufige matrizenförmig aus Koppelelementen mit Hafteigenschaft aufgebaute Koppelanordnungen, deren einzelne Koppelstufen durch Zwischenleitungen miteinander verbunden sind und bei denen die Auslösung einer Verbindung über einen der von dieser Verbindung belegten Zugänge (entweder einen Eingang oder einen Ausgang) der Koppelanordnung hereingeleitet und ohne die Mitwirkung einer zentralen Steuereinrichtung durchgeführt wird, wobei die Abwerfstromkreise für die Koppelelemente der in Auslöserichtung ersten Koppelstufe unmittelbar über den betreffenden Zugang der Koppelanordnung beeinflußbar sind, in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, d adurch gekennzeichnet, daß jedes Koppelelement (All) der in Auslöserichtung ersten Koppelstufe (A) bei seinem Wirksamwerden (mit 2a11 in F i g. 2) Abwerfstromkreise für alle diejenigen Koppelelemente (B11 bis B01) der folgenden Koppelstufe (B) vorbereitet, mit deren Koppelkontakten seine eigenen Koppelkontakte über eine Zwischenleitung (ZL1 in F i g. 1) verbunden sind und daß diese Abwerfstromkreise bei der Auslösung einer Verbindung über denselben von dieser Verbindung belegten Zugang (Eingang El) der Koppelanordnung eingeschaltet werden, unter dessen Einfluß das Koppelelement (All) der in Auslöserichtung ersten Koppelstufe (A) steht.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein dem Sprechwegenetzwerk der Koppelanordnung nachgebildetes Netzwerk von Hilfskontakten der Koppelelemente der in Auslöserichtung ersten bis vorletzten Koppelstufe, über dessen den einzelnen Zwischenleitungen entsprechende Adern Abwerfstromkreise für diejenigen Koppelelemente der in Auslöserichtung jeweils nachgeordneten Koppelstufe verlaufen, deren Koppelkontakte im Sprechwegenetzwerk mit den betreffenden Zwischenleitungen in Verbindung stehen, und dadurch gekennzeichnet, daß diese Abwerfstromkreise, die bei der Auslösung einer Verbindung nacheinander - beginnend bei der in Aüslöserichtung letzten Koppelstufe - wirksam geschaltet werden, durch Schwellwertdioden unterschiedlicher Schwellenspannung gegeneinander entkoppelt sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 für eine nur zweistufige Koppelanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwerfströmkreise für die beiden an einer Verbindung beteiligten Koppelrelais (All, B01) der beiden Koppelstufen, die im übrigen über eine gemeinsame Abwerfader (ab 1) verlaufen, durch Gleichrichter (3, 4) unterschiedlicher Polung gegeneinander entkoppelt sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abwerfstromkreis für das Koppelelement (B01) der in Auslöserichtung zweiten Koppelstufe von der Ladung eines während der Verbindung aufzuladenden Kondensators (Ko) gespeist wird und daß in diesem Entladestromkreis ein Hilfsrelais (K1) anspricht, von dem ein Kontakt (1k1) Potential entgegengesetzten Vorzeichens (Erde) an die gemeinsame Abwerfader (ab l) anlege. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1186 515.
DE1966S0103748 1966-05-11 1966-05-11 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, mit mehrstufigen Koppelanordnungen Pending DE1279763B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186515B (de) * 1963-07-24 1965-02-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Steuerung von Koppelanordnungen in Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186515B (de) * 1963-07-24 1965-02-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Steuerung von Koppelanordnungen in Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

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