DE1023795B - Schaltungsanordnung fuer ein mehrfach ausnutzbares Koppelfeld, z. B. einen Koordinatenwaehler, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer ein mehrfach ausnutzbares Koppelfeld, z. B. einen Koordinatenwaehler, in Fernmelde-, insbesondere FernsprechanlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein mehrfach ausnutzbares Koppelfeld in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
Über ein einer Gruppe von Teilnehmerleitungen zugeordnetes Koppelfeld wird sowohl der abgehende als
auch der ankommende Verkehr der Teilnehmerleitungen abgewickelt. Während im abgehenden Verkehr über das
Teilnehmerkoppelfeld, also über eine Koppelstufe, eine Teilnehmerleitung mit einer freien abgehenden Verbindungsleitung zusammengeschaltet wird, wird zur Herstellung
einer ankommenden Verbindung ein belegter Leitungswählereingang über ein Leitungswählerkoppelfeld
und das Teilnehmerkoppelfeld, also über zwei Koppelstufen, mit der jeweils gewünschten Teilnehmerleitung
verbunden. Jedes Koppelfeld besteht aus mehreren Koppeleinheiten. Zweckmäßig haben alle Koppeleinheiten die
gleiche Zahl von aus Relaiskontakten oder Kontakten eines Koordinatenwählers bestehenden Koppelpunkten,
z. B. 100. Diese Koppelpunkte sind in zwei sich kreuzenden Reihen angeordnet. Über die Koppelpunkte des Teilnehmerkoppelfeldes
verlaufen die von den Teilnehmerleitungen abgehenden Verbindungen und auch die ankommenden
Verbindungen zu den Teilnehmerleitungen. Die Erfindung bezieht sich im besonderen auf die Herstellung
von Verbindungen zu den Teilnehmerleitungen (ankommender Verbindungen). Bei bekannten Anordnungen
wird die Herstellung ankommender Verbindungen durch einen Speicher ermöglicht, der die Kennzeichen für
die Untergruppe der gewünschten Teilnehmerleitung und auch für die Leitung selbst aufnimmt. Relais dieses
Speichers beeinflussen eine die Herstellung abgehender und ankommender Verbindungen überwachende Steuereinrichtung
in einer den aufgenommenen Kennzeichen entsprechenden Weise.
Die Erfindung bezweckt nun, die Anwendung eines Speichers zur Speicherung des Kennzeichens für die Untergruppe
der verlangten Teilnehmerleitung, gegebenenfalls auch zur Speicherung des Kennzeichens dieser Leitung
(Einerziffer), zu vermeiden. Erreicht wird dies dadurch, daß das mehreren Leitungswählereingängen gemeinsame
Koppelfeld in mehrere Koppeleinheiten unterteilt ist, über jede Koppeleinheit mindestens eine Untergruppe
der von dem Koppelfeld bedienten Gruppe von Teilnehmerleitungen erreicht wird und daß in jeder Koppeleinheit
über die Kontakte eines dem belegten Leitungswählereingang zugeordneten Koppelpunktes nach Aufnahme
des Kennzeichens der Untergruppe von Leitungen in einer allen Leitungswählereingängen gemeinsamen
Steuereinrichtung durch Relais derselben die zu benutzende Koppeleinheit bestimmt wird.
Werden über jeden Wählerkoppler mehrere Untergruppen von Teilnehmerleitungen (z. B. zwei) erreicht,
so wird gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung in einem der Wählerkoppler über die Kontakte eines
weiteren Koppelpunktes von den über den bestimmten
Schaltungsanordnung für ein mehrfach
ausnutzbares Koppelfeld, ζ. Β. einen
Koordinatenwähler, in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Kurt Laas, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Wählerkoppler erreichbaren Leitungsuntergruppen diejenige des gewünschten Teilnehmers bestimmt. Über
diesen Koppelpunkt wird von den über den bestimmten Wählerkoppler erreichbaren Untergruppen von Teilnehmerleitungen
diejenige bestimmt, zu der die gewünschte Teilnehmerleitung gehört.
Die Speicherung des eine Teilnehmeruntergruppe bestimmenden Kennzeichens erfolgt durch Schließung der
genannten, dem belegten Leitungswählereingang zugeordneten Koppelkontakte
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird das gespeicherte Kennzeichen erst dann ausgewertet,
wenn in der Steuereinrichtung das der Einerziffer der gewünschten Teilnehmerleitung entsprechende Kennzeichen
aufgenommen ist.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß Verbindungen zu Teilnehmerleitungen über einen
dem belegten Leitungswählereingang und der Untergruppe des gewünschten Teilnehmers zugeordneten
Wählerkoppler und einen der Untergruppe des gewünschten Teilnehmers zugeordneten Teilnehmerkoppler
für abgehende und ankommende Verbindung hergestellt werden und von den über letztere erreichbaren Zwischenleitungen
über den Wählerkoppler bei ankommenden Verbindungen diejenigen nicht belegbar sind, deren Koppelpunkte
in den (senkrechten) Reihen liegen, die der oder den (senkrechten) Reihen im Wählerkoppler entsprechen,
über deren Koppelpunkte die Speicherung der Untergruppenkennzeichen erfolgt.
Andere Einzelheiten der Erfindung sind aus der Be-Schreibung eines Ausführungsbeispiels zu entnehmen.
Andere Einzelheiten der Erfindung sind aus der Be-Schreibung eines Ausführungsbeispiels zu entnehmen.
Die Erfindung ist bei allen Koppelfeldern anwendbar, gleichgültig, ob die Kontakte der einzelnen Koppelpunkte
durch elektromagnetische Relais, durch sich kreuzende Stangen bzw. Schienen oder durch die Einschaltung von
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3 4
sich kreuzenden Wählerspulen (Kreuzspulen-Koordinaten- Angenommen ist, daß jeder Koppler (Koppeleinheit)
wähler) beeinflußt (geschlossen) werden. 100 Koppelpunkte enthält, die in zehn Reihen an-
In dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel geordnet sind,
sind Kreuzspulen-Koordinatenwähler angewendet bei A Dfe Teilnehmerkop ler TKf
denen durch Erregen zweier sich kreuzender Wahler- 5 rsr '
spulen an der Kreuzungsstelle dieser beiden Spulen an- Je zwei Untergruppen mit je zehn Teilnehmerleitungen geordnete, aus magnetischem Material bestehende Koppel- ist für den abgehenden Verkehr eine Gruppe von kontakte betätigt werden und die Zusammenschaltung Zwischenleitungen zugeordnet, so den Untergruppen TGrI einer ankommenden Leitung mit einer abgehenden und TGr 2 (Fig. 1) die Zwischenleitungen ZL1 bis ZLlO, Leitung, z. B. eines Leitungswählereinganges mit einer *o ^6n Untergruppen TGrZ und TGrAi die Zwischenfreien Zwischenleitung und dieser Zwischenleitung mit leitungenZLIl bis ZL20 ..., den Untergruppen TGr9 der gewünschten Teilnehmerleitung, herbeiführen. und TGrIO die Zwischenleitungen ZL 41 bis ZL 50.
denen durch Erregen zweier sich kreuzender Wahler- 5 rsr '
spulen an der Kreuzungsstelle dieser beiden Spulen an- Je zwei Untergruppen mit je zehn Teilnehmerleitungen geordnete, aus magnetischem Material bestehende Koppel- ist für den abgehenden Verkehr eine Gruppe von kontakte betätigt werden und die Zusammenschaltung Zwischenleitungen zugeordnet, so den Untergruppen TGrI einer ankommenden Leitung mit einer abgehenden und TGr 2 (Fig. 1) die Zwischenleitungen ZL1 bis ZLlO, Leitung, z. B. eines Leitungswählereinganges mit einer *o ^6n Untergruppen TGrZ und TGrAi die Zwischenfreien Zwischenleitung und dieser Zwischenleitung mit leitungenZLIl bis ZL20 ..., den Untergruppen TGr9 der gewünschten Teilnehmerleitung, herbeiführen. und TGrIO die Zwischenleitungen ZL 41 bis ZL 50.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Den zehn Leitungsuntergruppen stehen mithin
Erfindung dargestellt. Es zeigt 50 Zwischenleitungen zur Verfügung. Zehn Koppler mit
Fig. 1 die einigen Untergruppen einer Gruppe von Teil- 15 je 100 Koppelpunkten könnten somit 100 Teilnehmer-
nehmerleitungen zugeordneten Teilnehmerkoppler TKp, leitungen bedienen.
über welche abgehende und ankommende Verbindungen Für jede Teilnehmerleitung ist eine (waagerechte)
hergestellt werden, Reihe von Koppelpunkten vorhanden. Es sind bei zehn
Fig. 2 Koppler WKp, über welche Eingänge zum von einer Untergruppe von Teilnehmerleitungen erreich-
Leitungswähler mit zu Teilnehmerkopplern TKp füh- 20 baren Zwischenleitungen z. B. vorhanden für die
renden Zwischenleitungen zusammengeschaltet werden,
renden Zwischenleitungen zusammengeschaltet werden,
Fig. 3 bis 12 die Schaltung von Teilnehmerleitungen, Kopplern, einer Steuereinrichtung sowie je einer Über- 'e
tragung an einer abgehenden und an einer ankommenden Verbindungsleitung. Im einzelnen sind dargestellt in 25 T»ll
Fig. 3 die Ausrüstung einiger Leitungen der Teilnehmer- Tn 10
im Koppler
TKpI
τκρ 1
TKp2
die Koppelpunkte
£11/1, Hl/2 ... k 11/10 £10/1, ft 10/2 ... £10/10 £29/1, £29/2 ... £29/10
Untergruppen TGrI und TGr2, Tm29
Fig. 4 die Schaltung von Kontakten der Anrufrelais
von Teilnehmerleitungen der Untergruppen TGrI, TGr2, An jedem Koppelpunkt sind vier aus Magnetfedern
TGrIO sowie einige der Leitungsidentifizierung dienende 30 bestehende Koppelkontakte angeordnet.
Relais einer Steuereinrichtung SE, Die Anschaltung jeder Zwischenleitung an ihre zu-
Fig. 5 weitere Einzelheiten der Steuereinrichtung SE, gehörige abgehende Verbindungsleitung erfolgt über
Fig. 6 auszugsweise die Teilnehmerkoppler TKp 1, einen Koppelpunkt in einen der beiden zwei Teilnehmer-
TKp2, Untergruppen bedienenden Koppler.
Fig. 7 Einzelheiten der Steuereinrichtung SE zur Be- 35 An den einen Koppler, z. B. TKp2, der beiden Koppler
tätigung der Wählerspulen der Teilnehmerkoppler TKp 1, TKpI und TKp2 können dadurch nicht zehn, sondern
TKp2 (Fig. 7) sowie TKp9 und TKpIO, nur neun Teilnehmerleitungen angeschlossen werden. Die
Fig. 8 auszugsweise eine Übertragung Uejab an einer Koppelkontakte £20/1, £20/2 ... £20/10 der untersten,
abgehenden Verbindungsleitung VL, den Koppelpunktreihen für die Teilnehmerleitungen
Fig. 9 auszugsweise die Übertragung Uejan an einem 40 TnIl, Tnl2 usw., Tn21 ... Tn29 parallelen Koppel-Eingang
zum Leitungswähler, punktreihe sind nicht vielfachgeschaltet. Diese Koppel-
Fig. 10 die Schaltmittel am Eingang der Wahl- kontakte dienen der Zusammenschaltung der Zwischenstufe
LW-El sowie die über diesen zu steuernden Schalt- leitungen ZL1, ZL2 ... mit den zugehörigen Vermittel
der Steuereinrichtung SE, bindungsleitungen FLl1 FL 2 ...
Fig. 11 auszugsweise die bei ankommenden Verbin- 45 In jedem Koppler ist für jede der sich kreuzenden
düngen zu benutzenden Koppler WKp 1, WKp 5 und Reihen von Koppelpunkten eine Wählerspule angeordnet.
WKp6, über welche Leitungswählereingänge mit den So ist vorgesehen: für die Teilnehmerleitung T«ll die
den einzelnen Teihiehmeruntergruppen zugeordneten, Wählerspule XIl, für die Teilnehmerleitung Tn 12 die
über Teilnehmerkoppler mit den Teilnehmerleitungen Wählerspule X12 usw. sowie für die Zwischenleitung ZLl
zusammenschaltbaren Zwischenleitungen verbunden 50 die Wählerspule Yl im Koppler TKpI und die Wählerwerden,
spule YIl im Koppler TKp2, für die Zwischenleitung
Fig. 12 Schaltmittel der Steuereinrichtung SE, welche ZL2 die Wählerspule Y2 im Koppler TKpI und die
bei ankommenden Verbindungen wirksam werden. Wählerspule Y12 im Koppler TKp2.
Es sei darauf hingewiesen, daß Wicklungen und Kon- Der den Teilnehmerkoppelpunktreihen parallelen
takte von Relais in mehreren Figuren aufgenommen sind. 55 Koppelpunktreihe mit nicht vielfachgeschalteten Koppel-Ferner
sei bemerkt, daß infolge der Kontaktbelastung kontakten ist die Wählerspule X20 zugeordnet,
einiger Relais, z.B. der Relais GaI bis Ga.5, Hilfsrelais Daß für jede Zwischenleitung zwei Wählerspulen Y erforderlich sind, die aber, um Schaltung und Beschrei- vorhanden sind, ergibt sich, wie aus dem vorher Gesagten bung zu vereinfachen, weggelassen worden sind. bereits hervorgeht, daraus, daß jede Zwischenleitung von
einiger Relais, z.B. der Relais GaI bis Ga.5, Hilfsrelais Daß für jede Zwischenleitung zwei Wählerspulen Y erforderlich sind, die aber, um Schaltung und Beschrei- vorhanden sind, ergibt sich, wie aus dem vorher Gesagten bung zu vereinfachen, weggelassen worden sind. bereits hervorgeht, daraus, daß jede Zwischenleitung von
60 den an zwei Kopplern angeschlossenen Teilnehmer-
tig. 1 und 2 leitungen erreichbar ist.
In dem einer Gruppe von Teilnehmerleitungen zu- Nach dem Anruf auf einer Teilnehmerleitung, z. B.
geordneten Teilnehmerkoppelfeld (Fig. 1) und auch in TnIl, Steuerung von Relais in einer in den Fig. 1 und 2
dem η Leitungswählereingängen zugeordneten Leitungs- nicht gezeigten Steuereinrichtung SE, welche die Unterwählerkoppelfeld
(Fig. 2) wird ein Kreuzspulen-Koordi- 65 gruppe TGrI der anrufenden Leitung und diese selbst
natenwähler verwendet. Jeder Koordinatenwähler um- identifizieren, und Feststellung des Freiseins einer
faßt mehrere Koppeleinheiten, deren Zahl der Zahl der Zwischenleitung, z. B. ZLl, sowie der an diese anschalt-Untergruppen
von Teilnehmerleitungen und der Zahl baren Verbindungsleitung FLl sind die sich kreuzenden
der abgehenden Verbindungsleitungen sowie der Zahl Wählerspulen XIl, X20 und Yl, YIl erregt. Die
der Eingänge zum Leitungswähler angepaßt ist. 70 Magnetfederkontakte der Koppelpunkte £11/1 und £20/1
werden geschlossen. Darauf werden die Haltespulen HtI
und HtIl erregt, während die genannten Wählerspulen X und Y wieder ausgeschaltet werden.
In jedem Teilnehmerkoppler Tk f ist je eine Haltespule jeder Zwischenleitung zugeordnet. So sind z. B.
für die Zwischenleitung ZL1 die Haltespulen HtI und
Hill vorgesehen.
Im abgehenden Verkehr stehen zwei Untergruppen von Teilnehmerleitungen mit zusammen 19 Teilnehmerleitungen
gemeinsam zehn Zwischenleitungen und damit auch zehn abgehende Verbindungsleitungen zur Verfügung.
Der ankommende Verkehr zu den Teilnehmerleitungen einer Gruppe wickelt sich über zwei Koppelfelder ab,
und zwar über das in Fig. 2 gezeigte Leitungswählerkoppelfeld und das Teilnehmerkoppelfeld der Fig. 1.
Ebenso wie das Teilnehmerkoppelfeld aus einer Zahl (zehn) gleichartiger Koppler TKf 1 bis TKf 10 besteht,
umfaßt auch das Leitungswählerkoppelfeld eine Zahl von Kopplern WKf, von denen jeder die gleiche Zahl
von Koppelpunkten hat wie die Teilnehmerkoppler TKf, nämlich 100.
Die Zahl der Koppler des Leitungswählerkoppelfeldes richtet sich nach der Zahl der Eingänge in den Leitungswähler.
Bei zehn Leitungswählereingängen LW-El bis LFF-ZsIO
werden fünf Koppler WKfI bis WKf 5 benötigt, über welche auch für abgehende Verbindungen benutzbare
Zwischenleitungen, die in den Teilnehmerkopplern mit Teilnehmerleitungen zusammengeschaltet werden können,
erreichbar sind.
Jeder der Leitungswählerkoppler WKf 1 bis WKf 5
könnte zehn Zwischenleitungen ZL erreichen, wenn für die zehn Untergruppen von Leitungen, die über den
Leitungswähler erreichbar sind, ein gemeinsamer Speicher vorhanden wäre. In diesem Speicher würde das Kennzeichen
für die gewünschte Teilnehmerleitung aufgenommen. Relais dieses Speichers beeinflussen eine bei
der Herstellung abgehender und ankommender Verbindungen die Wählerspulen der Koppler einschaltende, und
Prüfungen durchführende Steuereinrichtung in entsprechender Weise.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird aber die Anwendung eines Speichers für eine aus η Untergruppen
bestehende Gruppe von Teilnehmerleitungen vermieden. Das wird dadurch erreicht, daß von den
jedem Leitungswählereingang zugeordneten Koppelpunkten in einem Koppler WKfI, über den beispielsweise
den Teilnehmeruntergruppen TGrI und TGr2 zugängliche
Zwischenleitungen erreicht werden, die Kontakte zweier Koppelpunkte, z. B. Ae 1/1, Ae 1/2, nur
Steuerzwecken dienen. In den Kopplern WKf 2 bis WKf 5, über die die anderen Teilnehmeruntergruppen
von den Leitungswählereingängen erreicht werden, dient nur ein Koppelpunkt (Ae 1/11 ... Ae 1/41) Steuerzwecken.
Die nur Steuerzwecken dienenden Kontakte der Koppelpunkte Ae 1/1, Ae 1/2, Ae 1/11 ... Ae 1/41 des Leitungswählereinganges
LW-El sind nicht mit den Kontakten der Koppelpunkte Ae 1/3 bis Ae 1/10, Ae 1/12 bis Ae 1/20 ...
vielfachgeschaltet.
Bei Belegung des Leitungswählereinganges LW-El erfolgt die Kennzeichnung der
| Teilnehmeruntergruppen | über Kontakte der Koppelpunkte |
| TnGrI und TnGr 2 TnGr 3 und TnGr 4 usw. TnGr9 und TnGrIO |
Ae 1/2 Ae1/11 usw. Ae 1/41 |
Zu welcher von den beiden Teilnehmeruntergruppen mit gemeinsamen Zwischenleitungen die gewünschte
Teilnehmerleitung gehört, wird über die Kontakte des Koppelpunktes Ae 1/1 gekennzeichnet.
Nach der Bestimmung der Teilnehmeruntergruppe wird die gewünschte Teilnehmerleitung, z. B. TnIl, gewählt.
Gleichzeitig mit dieser Wahl werden die Zwischenleitungen, die benutzt werden können, geprüft. Ist die
Zwischenleitung ZL 3 als zu benutzende festgestellt, so
ίο wird die Verbindung über den Koppelpunkt Ae 1/3, die
ZwischenleitungZL3 und den Koppelpunkt All/3 hergestellt.
Für den ankommenden Verkehr stehen hierbei den 95 Teilnehmerleitungen insgesamt nur 44 Zwischenleitungen
zur Verfügung, nämlich die Zwischenleitungen ZL 3 bis ZLlO, ZL12 bis ZL 20 ... ZL 42 bis ZL 50. Die
Zwischenleitungen ZLl, ZL2, ZLIl, ZL41 dienen nur
dem von den Teilnehmerleitungen abgehenden Verkehr.
Im Gegensatz zu den Teilnehmerkopplern TKf, bei
denen die X-Spulen den Teilnehmerleitungen und die Y-Spulen den Zwischenleitungen zugeordnet sind, sind
in den Leitungswählerkopplern WKf die X-Spulen den Zwischenleitungen und die Y-Spulen den Leitungswählereingängen
zugeordnet. Die Haltespulen He sind ferner nicht an den Zwischenleitungen, sondern an den Leitungs-Wählereingängen
vorgesehen.
Diese Anordnung hat besondere Bedeutung, wenn bei einer gegebenen Größe der Koppler, z. B. bei 100, in
zehn Reihen zusammengefaßter Koppelpunkte mehr als zehn Leitungswählereingänge vorhanden sind.
Bei zwölf Leitungswählereingängen wird gemeinsam für die Eingänge LW-EIl und LW-E12 und für alle
zehn Leitungsuntergruppen TGrI bis TGr 10 ein Leitungswählerkoppler
WKf 6 vorgesehen. Sind die Wählerspulen Xe den Zwischenleitungen zugeordnet, so werden
für den Koppler WKf 6, über den die 44 Zwischenleitungen erreicht werden müssen, nur zehn Wählerspulen
Xe 1/6 bis Xe 10/6 benötigt.
Wird beispielsweise zwecks Herstellung einer Verbindung über die Zwischenleitungen ZL 3, also zu einem
Teilnehmer der Untergruppe TGrI oder TGr 2, die
Wählerspule Xe3j6 erregt, so werden Kopplungen an den Koppelpunkten Ae 11/3, Ae 12/3, Ae 11/13, Ae 12/13 ...
Ae 11/43, Ae 12/43 vorbereitet. Durch die Wählerspule Ye 11/1 wird bestimmt, daß die Kopplung über den
Koppelpunkt Ae 11/3 mit einem Teilnehmer der Untergruppe TGrI oder TGr2 zu bewirken ist. Anschließend
wird im Leitungswählerkoppler die Haltespule HeIl[I
erregt und für die Dauer der Verbindung unter Strom gehalten.
Fig. 3 bis 12
Da die Steuereinrichtung SE sowohl bei von Teilnehmerleitungen
abgehenden Verbindungen als auch bei zu den Teilnehmerleitungen ankommenden Verbindungen
wirksam ist und Verbindungen beider Verkehrsrichtungen über die Teilnehmerkoppler TKf der Fig. 6 hergestellt
werden, wird nachstehend die Herstellung einer abgehenden Verbindung und einer ankommenden Verbindung
erläutert.
I. Herstellung einer abgehenden Verbindung
Zu den Fig. 1 und 2 wurde erläutert, daß zwei Untergruppen
von Teilnehmerleitungen, z. B. den Untergruppen TGrI und TGr2, die Zwischenleitungen ZL1 bis
ZLlO zur Verfügung stehen.
Nach Anruf eines Teilnehmers wird dessen Untergruppe durch eines der Relais GaI bis Ga 5 und Nl oder N 2
(Fig. 4) der Steuereinrichtung SE bestimmt. Es sprechen z. B. an: bei Anruf aus
| 7 |
Nl
N2 Nl N2 |
Relais | |
| Untergruppe | und GaI und GaI und Ga 5 und Ga5 |
||
| TGrI TGr2 TGr9 TGrIO |
7. (Fig. S) +, 21ds, 22zu, 23as, 27 ph2, Gp2, ΪΡ2,
Angenommen sei, daß der Teilnehmer an der Leitung Tm 21 anruft.
Im Anrufstromkreis (Fig. 3) spricht das über die Kontakte Ii21 und 2t21 an den Adern ««21 und δ«21
liegende Anrufrelais R21 an. Es schließt die Kontakte 3r21 und 4/21 (Fig. 4). Relais N2 (Fig. 4) der
Steuereinrichtung spricht an:
1. +, 4r21, 5abl, G2, 6nl, 1N2, Tran, 8ds, 9as,
10, —.
ΠΡ2, 28as, 29gal, 49pk2, ha2, (Fig. 6) -^ , .
HtVc
Die Relais PHl und PH2 (Fig. 5) werden in Reihe mit Haltewicklungen III der Prüfrelais Pl und P2 eingeschaltet.
Der Freizustand dieser Zwischenleitungen ist dadurch gespeichert.
8. +, 30«s, 3IiJw5 32ds, 3301, IHPl5 IPFl5 —.
9. +, 30«s, 312«, 32ds, 3402, IIIP2, IPJ72, —.
Die Relais PH1 und Pi? 2 legen sich in Haltestrornkreise:
Relais iV4 (Fig. 5) spricht an:
2. +, 11 fs, 12ran, 13ds, UnI, 15n2, 16n3, IN4, —.
Durch Öffnen des der Wicklung IA7I (Fig. 4) vorgeschalteten
n4-Kontaktes wird verhindert, daß das Relais Nl bei einem Anruf aus einer anderen Leitungsgruppe, z. B. TGrI oder TGr9, erregt wird.
Die Haltewicklung II des Relais ΛΤ2 (Fig. 5) wird eingeschaltet
:
3. +, 11 fs, Uran, 35«4, ΙΙΛ'2, —.
Die Wicklung I des Relais G«l ist eingeschaltet:
4. (Fig. 4) +, 4r21, 5«δ1, 17η4, IGaI, 8ds, 9as, 10, —.
Relais G«l schließt einen Haltestromkreis über seine Wicklung II, in welchem das die Herstellung einer abgehenden
Verbindung kennzeichnende Relais /15 betätigt
wird:
5. (Fig. 5) +, AS, 18n4, 19«1, 20gal, UGaI, ~.
Durch Öffnen des Kontaktes 9«s (Fig. 4, Stromkreise
1 und 4) wird verhindert, daß bis zur Erledigung des Anrufes aus der Teilnehmeruntergruppe TGr2 eines
der anderen Relais Ga 2 bis Ga 5 erregt wird.
Werden gleichzeitig zwei oder mehrere G«-Relais eingeschaltet,
z. B. GaI und Ga2, so bleibt nach dem Ansprechen
des Relais AS und Öffnen des Kontaktes 9as doch nur ein Relais Ga, in diesem Falle GaI, angesprochen.
Das wird durch die in Fig. 5 gezeigte Kontaktkette erreicht. Das in der Reihe GaI, Ga2 ... Ga5 erste erregte
Ga-Relais, also GaI, öffnet den Haltestromkreis über die
Wicklung II jedes nachfolgenden Relais G«2, G«3 usw.
Nach dem Ansprechen der Relais GaI und AS erfolgt
die Prüfung der den beiden Teilnehmeruntergruppen TGrI und TGr2 gemeinsam zugänglichen Zwischenleitungen
ZL1 bis ZL10. Freie Zwischenleitungen sind
dadurch gekennzeichnet, daß an den Halteadern hai
[ZLl), ha2 (ZL2) ... ä«10 (ZIlO) Minuspotential über
die Haltespulen HtI und Hill bzw. Ht2 und Htl2 ...
bzw. HfIO und Ht20 (Fig. 6) liegt. Die Prüf relais Pl
bis PlO, welche gemeinsam für alle zehn Gruppen mit je zehn Zwischenleitungen vorhanden sind, werden durch
Kontakte des Relais GaI an die Halteadern der zu prüfenden Gruppe von Zwischenleitungen angelegt. Die
an freien Zwischenleitungen angeschalteten Prüfrelais sprechen an. Sind unter anderem die Zwischenleitungen
Im Teilnehmerkoppler TKp2, an welchen die Leitungen der Untergruppe TGr2 angeschlossen sind, werden
die Wählerspule X 20 der Koppelpunktreihe mit den nicht vielfachgeschalteten Kontakten sowie die Wählerspulen
Yl, YIl der ZwischenleitungZLl und Y2, Y12 der
Zwischenleitung ZL 2 eingeschaltet:
11. (Fig. 7) +,l^%,53as,54gal,xa20,(Fig.6)X20,^.
Yl Ϋ1Ϊ
Y2 ΫΪ2
12. (Fig. 7) +, 55£«15 5601, yal, (Fig. 6) --—, -
13. (Fig. 7) +, 55g«l, 5702, y«2, (Fig. 6) -----, -
Da ein Anruf aus der Untergruppe TGr 2 eingelaufen ist, hat die Einschaltung der Wählerspulen Yl und Y2
im Teilnehmerkoppler TKpI keine Bedeutung. Die in
waagerechter Richtung nicht vielfachgeschalteten Koppelkontakte der Koppelpunkte £20/1 und £20/2
schließen.
Nach Vollendung dieses ersten Durchschaltschrittes zieht das ansprechverzögerte Relais ZU (Fig. 4) an:
14. +, 39O7S, 40ss, 42, -~--τ~^--, -.
41 zu, KoI
Es unterbricht durch Öffnen des Kontaktes 22m
(Fig. 5) die Stromkreise 6 und 7 sowie durch Öffnen des Kontaktes 31zu (Fig. 5) die Stromkreise 8 und 9. Kontakt
99zti (Fig. 5) überbrückt den Kontakt 13ds im
Stromkreis 2 des Relais N4. Die Relais Pl und P 2
fallen ab. Über eine aus Ruhekontakten der P-Relais gebildete Kontaktkette spricht das Relais Pr an:
15. (Fig. 4) -r, 442ZU, 4301, 4402,
Pr
45010, 46 as,
55 Zur Vereinfachung der Beschreibung wird im nachfolgenden
angenommen, daß nur die ZwischenleitungZLl frei war. Angesprochen ist demnach nur das Relais PHl.
Geschlossen sind nur die Kontakte des Koppelpunktes £201.
Beim Ansprechen des Relais PHl ist durch öffnen
des Kontaktes 48pk 1 (Fig. 5) das an der Ader ha 1 über
die Haltespulen HtI und Hill liegende Minuspotential
ZLl und ZL2 frei, so sprechen die Relais Pl und P2 65 durch Kontakt 26gel abgetrennt worden. Dafür ist über
(Fig. 5) in folgenden Stromkreisen an: . den Kontakt 630Al die mit der Ader cvl (Fig. 6, 8) der
(Fig. 5) +, 21ds, 22zu, 23as, ?A*hi r;/,i T P1 abgehenden Verbindungsleitung koppelbare
IPl,
HPl5 25«s, 26g«l, 480Ä1, hai, (Fig.
HtU Yerbindungsleitung koppelbare Ader czl
unter Überbrückung des Gleichrichters G2I (Fig. 6) an
den Kontakt 26gwl (Fig. 5) gelegt. Es erfolgt die Prüfung
der abgehenden Verbindungsleitung FLl.
9 10
Mit dem Ansprechen des Relais Pr (Fig. 4) ist der wird durch das in der Steuereinrichtung angelegte Sperr-
Stromkreis zur Prüfung der abgehenden Verbindungs- potential erregt:
leitung FiI geschlossen: 23. (Fig. 5) +, 83«*, 82ds, 7Us, 6901, ΠΡ1, 25as,
16. (Fig. 5) +, 21ds, 60zu, 61pr, 620M, GfI, IPl, 26gal, 630M, czl, (Fig. 6) GsIl, c(£21/l), ca21
UPl, 25as, 26gal, 630M, czl, (Fig. 6) c(A20/l), 5 (Fig. 3), Γ21, —.
cv 1, (Fig. 8) 64c, 65, -.
Das Relais ^4231 (Fig. 5) ist das Prüfzeitbegrenzungs- und 2t21 das Anrufrelais R21 ab. In der Übertragung
relais. Es ist ansprechverzögert und wird vom Relais Pr der Verbindungsleitung (Fig. 8) spricht das Speisebrücken-
in folgenden Stromkreis eingeschaltet: io relais ^l an, welches durch Schließen des Kontaktes 90«
TAß-t das Auslöserelais C einschaltet. Relais C legt mit Kon-
17. +, 66pr, 67gel, 68, -p= =. , —. takt91c Pluspotential an die Ader cw I an. Dadurch ist
IIABl, Kojabi ein Haltestromkreis für das Relais T21 unter gleich-
Die Wicklung II ^l Bl ist als Gegenwicklung zur Wick- zeitigem Kurzschluß der Wicklung II des Prüfrelais Pl
lung I geschaltet. Die Wirkung des Relais ^451 wird 15 (Fig. 5) der Steuereinrichtung hergestellt:
spätererläutert T,,« .., c+ 24. (Fig. 8) +, 91c, ral, (Fig.6) c(Ä20/l),G^ll, c(Ä21/l),
Das bei freier Verbmdungsleitung VL1 über Strom- ca 21 (Fig. 3) T 21 —-kreis
16 ansprechende Relais Pl sperrt durch Kurzschluß
seiner hochohmigen Wicklung I mit Kontakt 6901 die An der Wicklung II des Relais P1 liegt, wie aus Strom-Verbindungsleitung
VL1 gegen eine anderweitige Be- 20 kreis 23 ersichtlich ist, Pluspotential über die Konlegung.
Pluspotential liegt über folgenden Weg an der takte832«, 82ds, 71as, 69pl. Das untere Ende dieser
Haltewicklung IIP1: Wicklung liegt (s. ebenfalls Stromkreis 23) an der Ader cd 1,
18. (Fig. 5) +, 70p; 7Us, 6901, IIP1 ... fn di*f°™ms Huspotential angeschaltet ist (Strom-
7 r kreis 24). Die einzige zur Zeit eingeschaltete Wicklung II
Die Wählerspulen Yl und YIl werden über Strom- 25 des Relais Pl ist mithin kurzgeschlossen. Relais Pl fällt
kreis 12 eingeschaltet. Zur Kennzeichnung des anrufen- ab und leitet die Freischaltung der Steuereinrichtung SE
den Teilnehmers Tn2l der Gruppe TGr2 wird das ein.
Relais El aus der allen zehn Untergruppen von Teil- Bis zur Einschaltung der Haltespulen HtI und HtIl
nehmerleitungen gemeinsamen Relaisgruppe E1 bis E10 der Zwischenleitung ZLl, was nach Abfall des Relais PHl
(Fig. 4) eingeschaltet: 30 erfolgt, werden die durchgeschalteten Koppelkontakte an
19. (Fig. 4) +, 442«*, 44301, 74<fe, 750r, 76g«l, 77 n2, den, ^f^fl™^™^20'} T de* ^!f"
Gmppenmarkierader gm2 78r29, . . 79,22 3r21 Spu en *2J rad X20 gehalten. Der Stromkreis der Halte-Einermarkierader
«1, IEl, -. sPulen verlauft uber folgenden Weg:
Relais El legt sich mit seiner Wicklung II in einen 35 25· (Fi§-8) +>
91c- cvl· (Fig· 6) c(A20/1), czl, GzI,
Haltestromkreis, über den auch das Relais DS anspricht: ,„. ,-,„„,,., , Λ ,-^. Λ>
I
y Fig. 5 480Ä1, hai, Fig. 6
20. (Fig. 5) +, 80as, DS, 81el, IIE1, —.
Durch Schließen des Kontaktes 82ds ist, da der Kon- Nach dem Abfall des Relais GaI ist der parallel zum
takt 83zu geschlossen ist, Pluspotential unabhängig vom 40 Kontakt 48fthl (Fig. 5) liegende Kontakt 448gal ge-Kontakt7O0r
an die Wicklung HPl (Fig. 5) angelegt. schlossen. Bei einem weiteren Anruf aus den UnterKontakt
13 «'s (Fig. 5) öffnet, Kontakt 100 ds schließt. gruppen TGrI und ΓGr2 öffnet zwar Kontakt 448g« 1,
Über die Kontake 100 «'s und 101 η 2 ist der Kontakt 35 η 4 da aber die Zwischenleitung ZL1 gesperrt und Relais PHl
im Stromkreis des Relais N2 überbrückt. nicht ansprechen kann, jedoch nicht der Kontakt 480Al.
Das Relais Pr (Fig. 4) hatte sich bei seinem Ansprechen 45 Die Haltespulen HtI und HtIl bleiben eingeschaltet,
über Stromkreis 15 in einen von der Kette der ^-Kontakte Bei Anrufen aus den anderen Untergruppen TGrZ bis
unabhängigen Haltestromkreis eingeschaltet: TGrIO kann zwar Kontakt 480/? 1 (Fig. 5) öffnen, wenn
ρ eine der ZwischenleitungenZLIl, ZL21 usw. frei geprüft
21. -f, 442zu, Sds, 85pr, —. wird, aber nicht der Kontakt 448gel.
47, Ko 2 50 Fällt infolge irgendeiner Störung das Relais Pl nach
Dieser Stromkreis wird durch den Kontakt 8 ds ge- der Durchschaltung der anrufenden Leitung zur Veröffnet.
Relais Pr fällt infolge der parallel zu seiner Wick- bindungsleitung VLl nicht ab, so wird das nach dem
lung liegenden Kondensator-Widerstands-Anordnung ver- Abfall des Relais Pr eingeschaltete, stark abfallverzögerte
zögert ab. Während der Abfallzeit des Relais Pr öffnen Relais PS (Fig. 5) wirksam:
die Koppelkontakte an den Koppelpunkten anderer frei- 55 IFS
geprüfter Zwischenleitungen, z. B. £20/2 der Zwischen- 26. +, 950p, 97m, 96g, 98, —- , —.
leitung ZL2, da der Stromkreis 13 für die Wähler- ' ''
spulen Y2, Y12 nicht wieder geschlossen wurde. . Relais PS schaltet dann die Steuereinrichtung SE frei.
Nach dem Abfall des Relais Pr wird die Wähler- Der Kontakt 11 fs (Fig. 5) öffnet z.B. die Haltestromspule
JT21, die der Teilnehmerleitung Tn21 zugeordnet 60 kreise für die Relais JV2 und ΛΓ4.
ist, eingeschaltet: Der Störungsfall kann durch einen nicht gezeigten,
22. (Fig. 7) +, 52fr, 86ds, 87gal, 88n2, 89*1, xa21, vom Relais PS eingeschalteten Zähler registriert werden.
(Fig 6) X 21 — Wenn nach der Durchschaltung zur Verbmdungsleitung VLl das Prüf relais Pl über Stromkreis 16 nicht
Die Wählerspulen X21, YIl und X2Q stehen nunmehr 65 anspricht, weil beispielsweise an der Ader cw 1 der Verunter
Strom. bindungsleitung kein Minuspotential liegt, so wird die
Die Verbindungsleitung VLl ist damit über den Steuereinrichtung SE ebenfalls freigeschaltet. Das an-Koppelpunkt
£20/1, die ZwischenleitungZLl und den sprechverzögerte Relais AB 1 spricht über Stromkreis 17
Koppelpunkt £21/1 zur Teilnehmerleitung Tn21 durch- an und öffnet mit den Kontakten 5αδ1 bzw. 103αδ1
geschaltet. Das Trennrelais Γ21 der Teilnehmerleitung 70 (Fig. 4) die Anlaßstromkreise für die Teilnehmerunter-
gruppen TGr 1 und TGr2. Das Relais DS spricht, da die
Relais GaI und AbI erregt sind, über eine zweite, nicht
gezeigte Wicklung an. Bei Öffnen des Kontaktes 39 ds (Fig. 4) ist der Stromkreis 14 für das Relais ZU unterbrochen.
Relais ZU fällt ab und unterbricht den Haltestromkreis 21 für das Relais Pr (Fig. 4). Nun fällt infolge
Öffnens des Kontaktes 99 zu (Fig. 5) auch das Relais Ni ab. Nach dem Öffnen des Kontaktes 66^r (Fig. 5) ist der
Stromkreis 17 für Relais ABl unterbrochen. Relais .4.Bl
hat eine starke Abfallverzögerung, denn der Entladestromkreis des Kondensators Kο fab I verläuft jetzt über
die hintereinander und gleichsinnig geschalteten Wicklungen I und II.4.B1. Die Wicklung 11^451 war im
Erregerstromkreis 17 als Gegenwicklung zur Wicklung I geschaltet.
Während der Zeit, in der die Anlaßstromkreise der Teilnehmeruntergruppen TGrI und TGr 2 durch die
Kontakte 5abl und 103 ab 1 geöffnet sind, werden Anrufe
aus den Teilnehmeruntergruppen TGr 3 bis TGrIO erledigt.
vier Relais Al, Bl, Cl, Dl einer durch Nummernstromstöße zu steuernden, die Nummernstromstöße in Codezeichen
umsetzenden Wahlrelaisgruppe sowie die Schaltung der Relais in der die Speisebrücke für gewählte Teilnehmer
enthaltenden Übertragung Uefan (Fig. 9), welche z. B. der Rufstromeinschaltung dienen, sind nicht gezeigt.
Es ist eine Verbindung mit dem Teilnehmer Tn21 herzustellen.
A. Wahl der Teilnehmer-Untergruppe
Durch die zwei Stromstöße der Zehnerstromstoßreihe werden in der Relaisgruppe Al, Bl, Cl, Dl (Fig. 8) die
Wahlrelais A1 und B1 erregt. Die Kontakte 131 a I und
132 δ 1 schließen. Während der Aufnahme dieser Stromstoßreihe ist das Steuerrelais V in bekannter Weise erregt.
Es spricht beim ersten Abfall des Brückenrelais A und Schließen des Kontaktes 128« an und hält in bekannter
Weise seinen Anker so lange angezogen, bis der Kontakt
Nach Abfall des Relais ABl wird erneut versucht, den 20 128« nach Beendigung der Stromstoßgabe längere Zeit
vorliegenden Anruf des Teilnehmers Tn21 zu erledigen. offen ist. Durch die Kontakte 129t) und 130t» sind die
abgehenden Sprechadern 133 und 160 abgeschaltet. Wenn
II. Herstellung einer ankommenden Verbindung diese Kontakte nach Abfall des Relais V schließen, liegt
an der Ader 133, aber nicht an der Ader 160 Minuspoten-Bei Belegung eines Leitungswählereinganges (Fig. 9), 25 tial. Das Relais W in Fig. 10 spricht an:
28. (Fig. 8) —, Z, GaI, 131«1, 135«1, 129u, 133,
der mit einer Übertragung Ue/an ausgerüstet und beispielsweise
der Eingang LW-E1 ist, wird im belegenden, nicht
gezeigten Gruppenwähler Pluspotential an die Belegungsader 114 angelegt. Dieses Pluspotential wird z. B. in der
Speiseübertragung Uefab (Fig. 8) der anrufenden Stelle angeschaltet.
Nach der Durchschaltung einer anrufenden Teilnehmerleitung zu der in Fig. 8 gezeigten Übertragung Uefab und
Ansprechen des Relais C hat dieses mit Kontakt 110 c Pluspotential an die Ader 111 angelegt. Durch Schließen
des Kontaktes 112c ist die aus den Relais Al, Bl, Cl, Dl bestehende Wahlrelaisgruppe für den Empfang von
Nummernstromstößen zur Einstellung eines Gruppenwählers vorbereitet worden. Mit Kontakt 113c ist die
Einschaltung des Steuerrelais V vorbereitet.
Nach der in hier nicht interessierenden Weise bewirkten Einstellung eines oder mehrerer in Reihe liegenden
Gruppenwähler und Durchschaltung der Ader 111 zur Belegungsader 114 der Übertragung Uefan (Fig. 9) wird
in der Steuereinrichtung SE das Relais RS erregt:
(Fig. 9) 136m, 137u2, 138, (Fig. 10) 139cw, 140s,
IW, 12Ars, 125sl, 126 fs, +.
Relais Z in Fig. 8 hat Fehlstrom. In Reihe mit der Haltewicklung IIW spricht das Relais S1 der Steuereinrichtung
SE an:
29. (Fig. 10) — UW, 141ze', ...,Sl, 142«, +.
27. (Fig. 8)
(Fig. 10) 116ck;,
1152Ä, HOc, 111, ..., (Fig. 9) 114, 117sh Gel, IRS, 119s3,120
121 Der Kontakt 125sl schaltet das Pluspotential von den Erregerwicklungen I aller Wahlrelais W ab. Durch den
Ruhekontakt 143w ist eine Kontaktkette angedeutet,
welche sichert, daß bei gleichzeitiger Anforderung auf mehreren Leitungseingängen nur das PF-Relais sich in
einen Haltestromkreis einschaltet, das dem in der Reihe ersten Leitungswählereingang, z. B. LW-El, zugeordnet
ist. Das Relais S1 bzw. von diesem eingeschaltete Hilfsrelais
S2, S3 (Fig. 12) trennen an allen Wählereingängen die Sprechadern von den ihnen zugeordneten Wahl-(Fig.
10) 45 relais W ab und verbinden die Sprechadern mit einem Zugang zu der allen Leitungswählereingängen gemeinsamen
Steuereinrichtung SE. Diese Umschaltung erfolgt mithin an einigen Wählereingängen vom Relais Sl, an
anderen vom Relais S2 und an weiteren vom Relais S3.
Die Umschaltekontakte sind daher bei dem gezeigten Leitungswählereingang LW-El nur mit den Bezugsbuchstaben s bezeichnet.
Das Relais S2 (Fig. 12) spricht an:
Relais RS schaltet durch Öffnen des Kontaktes 122 rs
das über den Widerstand 123 anliegende Minuspotential ab und verbindet mit dem Kontakt 124rs die PF-Relais
aller Leitungswählereingänge über die Kontakte 125si
und 126fs mit Pluspotential. Es sei bemerkt, daß die
PF-Relais im Ruhezustand der Leitungswählereingänge zur Erdschlußüberwachung der zugehörigen Sprechadern
dienen. Nach der Anschaltung des Pluspotentials sind die PF-Relais aller freien Eingänge zur Aufnahme eines von
der Speiseübertragung (Fig. 8) ausgesandten Anforderungszeichens (— an einer oder an beiden ankommenden
Sprechadern) vorbereitet.
Von den Übertragungen Uefab (Fig. 8), mit welchen
z. B. ein anrufender Teilnehmer über die Vorwahlstufe 65 ankommenden Sprechadern 138, 154 von der Wicklung I
verbunden ist, und Ue fan, welche an einem Leitungs- des Relais W, das die Kontakte 163 wund 164 w geschlossen
Wählereingang angeordnet ist, sind nur wenige Schalt- hat, auf die aus den Relais A2, B2, C2, D2 bestehende
mittel gezeigt. Alle nicht unbedingt zum Verständnis der Wahlrelaisgruppe der Steuereinrichtung durch Öffnen der
Erfindung erforderlichen Einzelheiten, wie beispielsweise Kontakte 140s, 148s und Schließen der Kontakte 149s,
die Schaltung der nur durch ein Rechteck angeordneten 70 150s sowie 152sA, 153s/» umgeschaltet.
30. +, 144/^s, 145s 1, S2, 146, —,
und schaltet das Relais S3 (Fig. 12) ein:
und schaltet das Relais S3 (Fig. 12) ein:
31. +, 144fs, 145sl, 147s2, S3, —.
Das Relais SH (Fig. 10) spricht an:
32. +, SH, 151s3, 120, —.
Am Wählereingang LW-El (Fig. 10) sind dann die
In der Ruhelage der Steuereinrichtung ist der Kondensator Kos (Fig. 10) geladen:
33. +, 155jf, Kos, 156 f, 157a2, 158c2, 159, —.
Da nach Wahl der Ziffer »2« nur an der mit der Ader 138 in Verbindung stehenden Ader 133 (Fig. 8) Minuspotential
liegt, aber nicht an der mit der Ader 154 in Verbindung stehenden Ader 160 (Fig. 8), spricht nur das Relais A 2
(Fig. 10) an, aber nicht das Relais C 2.
34. (Fig. 10) +, 142, 16If, 162fh, 152sh, 163n, 149s,
139cw, 138, (Fig. 9) 137m2, 136cm, 133, (Fig. 8) 129w,
135^1, 131al,Gal,Z,—.
Relais Z erhält auch in diesem Stromkreis nur Fehlstrom.
Kontakt 157a2 öffnet, Kontakt 165«2 schließt. Mit Kontakt 166«2 wird die Haltewicklung II des
Relais A 2 eingeschaltet.
35. +, 167 sä, 166«2, 114 2, —.
Relais F (Fig. 12) spricht an:
36. +, 144fr, 145sl, 168«2, F, -.
Mit Kontakt 169 f (Fig. 12) wird ein Haltestromkreis für das Relais RS geschlossen:
TT 7? 9
37. +) 144 fs, 145s 1, 217?, 169 f,
steht dann zur Aufnahme der der Einerziffer »1« entsprechenden
Nummernstromstoßreihe zur Verfügung.
Das Relais FH leitet ferner durch Schließen des Kontaktes 191 fh (Fig. 10) das Speichern des die Teilnehmer-Untergruppe
TGr2 kennzeichnenden Codesignals (Relais A 2 und B 2 sind angesprochen) ein.
Die Leitungen der Teilnehmeruntergruppe TGr 2 mit
der Zehnerziffer »2« werden über den Koppler WKf 1 erreicht. In den beiden in Fig. 10 gezeigten Kontaktpyramiden
wurden die a 2- und Ö2-Kontakte umgelegt. Die Wählerspule Ye 1/1 (Fig. 11) des Einganges LW-El
wird über folgenden Weg eingeschaltet:
41. (Fig. 10 +,
192?, 191 fh, 193ran, 194«2, 195c2
Durch Öffnen der Kontakte 161 f, 171 f (Fig. 10) werden die Wahlrelais A 2, C 2 abgetrennt, und durch
Schließen der Kontakte 172 f, 173 f werden die Wahlrelais B 2, D 2 mit den Sprechadern 138 und 154 in Verbindung
gebracht. Außerdem wird durch Öffnen der Kontakte 155 f und 156/" der geladene Kondensator Kos
in Reihe mit der Betriebsbatterie an die Wicklungen I der Wahlrelais B 2 und D 2 angelegt, so daß eines oder
beide Relais ansprechen, wenn an eine oder beide Sprechadern 138, 154 der Minuspol der Betriebsbatterie in der
Übertragung Uejab (Fig. 8) angeschaltet ist. Da die Ziffer .»2« gewählt wurde, liegt nur an der Ader 138
Minuspotential, so daß nur das Relais B2 anspricht:
38. (Fig. 10) -, 159, 158c2, 165«2, 175/", Kos, 174 f,
IB2, 172f, 162 fh, 152sh, 163w, 149s, 139cze>, 138,
(Fig. 9) 137m2, 136cm, 133, (Fig. 8) 129z;, 135wl, 132δ 1, GbI, 134, -.
Mit Kontakt 176 δ 2 wird die Haltewicklung II 52
eingeschaltet.
Das Relais F hat weiter das ansprechverzögerte Relais FH (Fig. 12) eingeschaltet:
240?, Mlran, 340δ2
196w, eyl/1, (Fig. 11) Ye 1/1, -.
196w, eyl/1, (Fig. 11) Ye 1/1, -.
Außerdem werden die Wählerspulen Xe aller Koppler
WKp eingeschaltet. Die Stromkreise dieser Wählerspulen werden von dem vom Relais FH eingeschalteten
Relais M (Fig. 12) geschlossen.
42. +, 144fr, 145sl, 197fA, 198ran, M, -.
Relais M schließt unter anderem die in Fig. 12 gezeigten Kontakte 199m bis 202m. Eine Auswahl der
Xe-Spulen eines bestimmten Kopplers WKp ist nicht erforderlich, da der in Frage kommende Koppler WKp 1
dadurch bestimmt ist, daß von den fünf Wählerspulen Ye 1/1 bis Ye 1/5 des Einganges LW-El nur die Wählerspule
Ye 1/1 eingeschaltet ist. Die in Fig. 11 gezeigten Wählerspulen XeI, Xel/6, Xe2, Xe2j6, ..., Xe41, Xe42
liegen in folgenden Stromkreisen:
43. (Fig. 12) +, 20562,
XeI, -
206
199w, 207, (Fig. 11) Xe 1/6, 201 w, 210, (Fig. 11) Ze 41, -"
44. (Fig. 12) +, 203c2, 204a2,
208 ra»,
Xe2, -
200m, 209, (Fig. ll)~X~e2J6~-
202m, 211, (Fig. 11) Xe-42, - '
39. +, 177 f, 178,
FH
Ko, 179
, 180rs, 181,
Relais FH trennt durch Öffnen der Kontakte 162 fh und 182 fh (Fig. 10) die Wahlrelais 52 und D 2 ab und
legt über die Kontakte 183 fh, lMfh Pluspotential
unmittelbar an beide Sprechadern 138 bzw. 154 an. In der Übertragung (Fig. 8) spricht darauf das Relais Z an:
40. (Fig. 10) +, 183fh, 152sh, 163w, 149s, 139cw, 138,
(Fig. 9) 137m2, 136cm, 133, (Fig. 8) 129ü, 135m1, 131al, Gal, Z, -.
Relais Z veranlaßt die Ausschaltung der erregten Wahlrelais Al und Bl. Die Wahlrelaisgruppe der Fig.8
Da sich die kreuzenden Wählerspulen Ye 1/1, XeI und Xe2 vom Strom durchflossen sind, schließen die Koppelkontakte
an den Koppelpunktenke 1/1 und kelj2. Die
Kontakte an allen anderen Koppelpunkten werden nicht geschlossen.
Die Einschaltung der beiden Wählerspulen XeI und
Xe2 kennzeichnet, daß eine Verbindung mit einem Teilnehmer der Untergruppe TGr2 herzustellen ist.
Bei Herstellung einer Verbindung mit einem Teilnehmer der Untergruppe TGrI wird von den Wahlrelais der
Fig. 10 bei Wirksamwerden des Codezeichens für die Zehnerziffer »1« infolge einer entsprechenden, nicht
gezeigten Steuerung in der Wahlrelaisgruppe der Fig. 8 nur das Relais A 2 erregt. Kontakt 205&2 ist nicht geschlossen,
so daß nur der Stromkreis 44 hergestellt ist, aber nicht der Stromkreis 43.
Zwecks Herstellung von Verbindungen des Leitungswählereinganges LW-El mit Teilnehmern der verschiedenen
Untergruppen werden in den Leitungswählerkopplern WKp 1 bis WKp 5 zur Speicherung des der
jeweiligen Zehnerziffer entsprechenden Kennzeichens folgende Wählerspulen eingeschaltet:
| Α2 | erregte | 15 | — | eingeschaltete | XeZ | Xe-I, | 16 | Wählerspulen | Ye 1/1 | Kontakte betätigt an Koppelpunkt |
|
| TGr | Α2 | Wahlrelais | — | Xe2, | XeI, | Ye 1/1 | fel/2 | ||||
| 1 | — | Β2 | — | XeIl, | Ye 1/1 | keljZ, keljl | |||||
| 2 | Β2 | — | — | XeIl | Ye 1/2, | Ye 1/1 | kemi, kelß | ||||
| 3 | Α2 | — | C2 | — | Xe21 | XeI, | Te 1/2 | Ye 1/1 | fei/11 | ||
| 4 | Α2 | — | C2 | P2 | Xe21, | XeI, | Ye 1/3 | fei/21 | |||
| 5 | — | Β2 | C2 | Ό2 | Xe31, | Ye 1/3, | fei /21, fel/1 | ||||
| 6 | -— | Β2 | C2 | Ό2 | Xe31 | Ye 1/4, | Ye 1/1 | fel/31, fel/1 | |||
| 7 | Α2 | — | C2 | Ώ2 | Xe41 | XeI, | Ye 1/4 | fel/31 | |||
| δ | Α2 | — | C2 | Xe41, | Ye 1/5 | fel/41 | |||||
| 9 | Β2 | C2 | Ye 1/5, | fei/41, fel/1 | |||||||
| 10 | C2 | ||||||||||
Da die Wählerspulen Ye 1/1, XeI und Xe2 eingeschaltet
sind, ist gekennzeichnet, daß der gewünschte Teilnehmer Tn21 zur Untergruppe TGr2 gehört, also über den Wählerkoppler
WKf 1 erreichbar ist.
Die durchgeführte Speicherung des der Zehnerziffer »2 «· ao
entsprechenden Codes wird durch das Quittungsrelais Q (Fig. 12) gekennzeichnet, das über folgenden Stromkreis
anspricht:
45. (Fig. 10) +, 212w, eml, (Fig. 11) 213 {kelß), 214,
(Fig. 12) GqI, 215f, 216ran, Q, -.
Der Kontakt 217q (Fig. 12) öffnet den Haltestromkreis
über die Wicklung II i?S. Relais RS fällt infolge der parallel zur Wicklung IIRS liegenden Kondensator-Widerstands-Anordnung
verzögert ab. Durch Öffnen des Kontaktes 142rs (Fig. 10) wird der Haltestromkreis 29
über Relais Sl und die Wicklung II des Relais W geöffnet. Beide Relais fallen ab. Die Haltespule Heiß (Fig. 11)
wird eingeschaltet:
46. (Fig. 8) +, 115*Ä, HOc, 111, ..., (Fig. 9) 114,
(Fig. 10) 116cw, 117sh
Kontakte 129 ν und 130 z,' spricht über Stromkreis 28 das
Relais W an.
Anschließend wird das Relais S1 über Stromkreis 29
erregt. Beim Schließen des Kontaktes 212 w (Fig. 10) ist zunächst ein Ansprechen des Relais S2 (Fig. 12)
verhindert, denn dieses Relais ist über folgenden Weg kurzgeschlossen:
48. (Fig. 10) +, 212w, eml, (Fig. 11) 213(fe 1/2), 214,
(Fig. 12) Gq2, 225f, Gs2, 226ra«, S2, 145sl,
118 w '
220cw, edl, (Fig. 11) 221(fel/2)
ehl, (Fig. 11) 374(fel/lj
Helß, —.
40
Durch Öffnen des Kontaktes 180rs (Fig. 12) fällt auch
das Relais FH verzögert ab. Alle betätigten Relais der Steuereinrichtung werden ausgeschaltet. Es sei bemerkt,
daß das Relais M (Fig. 12) vor den Wahlrelais A 2 und B2 (Fig. 10) abfällt.
Nach dem Ansprechen des Relais M über Stromkreis 42 spricht, wenn aus irgendeinem Grunde das
Quittungsrelais Q nicht ansprechen und den Kontakt 96 q nicht öffnen sollte, das stark verzögert ansprechende
Relais FS (Fig. 5) an :
47. +, 222ran, 223m, 224zu, 969, 98,
IIFS, Kolfs ' '
Relais FS veranlaßt die Ausschaltung der erregten
Relais der Steuereinrichtung.
Befinden sich alle Relais der Steuereinrichtung in ihrem Ruhezustand, so spricht das Relais RS (Fig. 10)
über Stromkreis 27 erneut an, denn der Wählereingang LW-El befindet sich noch im Wartezustand (Relais Cw
ist noch nicht angesprochen).
B. Wahl der Leitung des gewünschten Teilnehmers.
Der anrufende Teilnehmer sendet die der Einerziffer »1«
der Rufnummer des gewünschten Teilnehmers entsprechende, aus einem Stromstoß bestehende Stromstoßreihe
aus. In der Wahlrelaisgruppe Al, Bl, Cl, Dl (Fig. 8) wird nur das Relais A1 erregt. Nach dem
Minuspotential liegt über den Widerstand 146 an der Verbindung zwischen Kontakt 226ran und Relais S2.
Wird über die Steuereinrichtung SE in diesem Augenblick die Herstellung einer abgehenden Verbindung
durchgeführt, so ist einer der Kontakte 227« 1 oder 228>i4 oder 229<fe (Fig. 12) offen. Das die Herstellung
einer ankommenden Verbindung kennzeichnende Relais Ran kann auf das an der Ader 214 liegende Pluspotential nicht ansprechen. Die ankommende Verbindung
muß warten. Wird aber keine abgehende Verbindung hergestellt, so spricht sofort das Relais Ran an.
Wenn eine abgehende Verbindung gerade durchgeschaltet wird, spricht Relais Ran dann an, wenn der Anruf erledigt,
d. h. die anrufende Leitung zu einer freien Verbindungsleitung durchgeschaltet ist.
49. (Fig. 10) +, 212a·, eml, (Fig. 11) 213(fel/2), 214,
(Fig. 12) Gq2, 225f, 227« 1, 228«4, 229&, I Ran, -.
Kontakt 226ran öffnet, so daß das Relais S2 über
Stromkreis 30 und anschließend Relais S3 über Stromkreis 31 ansprechen. Relais SH spricht über Stromkreis
32 an.
kreis:
kreis:
50. (Fig. 10) +, 167sh, 230««, Il Ran, -.
Über Kontakt 231ran spricht das Relais M (Fig. 12)
sofort an:
Relais Ran legt sich in einen Haltestrom-
145S1' 232?>
231™»>
Μ·
Da nunmehr die Relais Ran und M angesprochen sind, stehen sofort unter anderem die Wählerspulen XeI und
A~e2 unter Strom.
52. (Fig. 10) -j-, 212k', eml, (Fig. 11) 213(fel/2), 214,
(Fig. 12) 23ßran, 200;», 209, (Fig. 11) -^- , -.
53. (Fig. 10) +, 212a-', eml, (Fig. 11) 375(fe 1/1), 235,
(Fig. 12) 234n»», 199?«, 207, (Fig. 11) ~~ , -.
A e 1/6
Mit dem Ansprechen des Relais SH und Öffnen des Kontaktes 117sä (Fig. 10 — Kontakt 118w ist offen) ist
g ) g (g )
Schließen der während der Stromstoßaufnahme offenen 70 der Stromkreis 46 für die Haltespule He 1/1 unterbrochen.
Die Kontakte der Koppelpunkte Ae 1/1, Ael/2 werden
aber durch die Wählerspulen XeI und Xe2 weiter geschlossen
gehalten.
Während der Aufnahme des Codezeichens entsprechend der Ziffer »1« werden die für den ankommenden Verkehr
benutzbaren Zwischenleitungen auf Freisein geprüft. Zunächst spricht das Relais GaI an.
54. (Fig. 10) +, 240?, 241raw, 242zu, 243/%, 24Aw, egl,
(Fig. 11) 245(Ae 1/2), 246, (Fig. 4) IGaI, 8ds, 9as,
10, -.
Relais GaI legt sich mit seiner Wicklung II (Fig. 5)
in einen Haltestromkreis:
55. +, Hfs, 247ran, 24.8m, 249n4, 19nl, 20gal,
UGaI1 -.
Da für den ankommenden Verkehr nur die Zwischenleitungen ZLZ bis ZLlO benutzbar sind, werden auch
nur die Prüfrelais P3 bis PlO über die Kontakte 250gal, ..., 251gitl eingeschaltet, denn die Stromkreise der
Prüfrelais Pl und P 2 verlaufen über Kontakte 25 as
bzw. 28 as des nur bei Herstellung einer abgehenden Verbindung eingeschalteten Relais AS. Es sprechen,
wie unter Abschnitt I erläutert, die Prüfrelais aller freien Zwischenleitungen an.
Angenommen ist, daß die Zwischenleitung ZL3, welche
bei Freisein zur Herstellung einer ankommenden Verbindung die zuerst zu benutzende ist, frei ist. Das Prüfrelais
P3 wird über folgenden Weg erregt:
56. (Fig. 5) +, 21ife, 22zu, 2SIf, 253as, 254ph3, GpZ,
/773
IP3,IIP3,250gel,255#Ä3,Ae3,(Fig.6)-=-TT, -.
HtIo
Kontakt 257^3 öffnet und Kontakt 258^3 schließt.
Sollten noch weitere P-Relais (P 4, P 5) angesprochen sein, so kann sich nur das Relais P 3 halten, da durch
Öffnen des Kontaktes 252/", welches nach Aufnahme des
Codezeichens für die Einerziffer erfolgt, die Erregerstromkreise aller Prüfrelais unterbrochen "sind. Pluspotential liegt an der Wicklung IIP 3 über folgenden Weg:
57. (Fig. 5) +, 259, 260zu, 261as, 2%2pl, 26Zp2, 258^3,
IIP3, 250gral, ...
Wenn das ansprechverzögerte Relais PH über Stromkreis
39 anspricht, ist, wie aus der Beschreibung einer abgehenden Verbindung hervorgeht, der Stromkreis 40
für das Relais Z hergestellt, welches in der Übertragung die Aufnahme des Einer-Codezeichens im Leitungswählerkoppler
kennzeichnet. Es ist weiter ein Stromkreis über die Haltewicklung III P 3 und die Erregerwicklung I
des Relais PH 3 geschlossen.
58. (Fig. 5) +, 264as, 265fh, 2<fopZ, IIIP3, IPH3, -.
Das Relais NZ ist beim Ansprechen des Relais Ran eingeschaltet worden:
61. (Fig. 8) +, 115zh, HOc, 111, (Fig. 9) 114, (Fig. 10)
116ew, 275üe/, ml, (Fig. 11) 274(Äel/l), 273, (Fig. 4)
INZ, 272mn, 8ds, 9as, 10, -.
Das Relais N2 (Fig. 5) wird eingeschaltet, das Relais NZ wird gehalten.
ίο 62. +, Ufs, 247 ran, 285nZ, 286^4,
Die Durchschaltung über den Teilnehmerkoppler TKp2 (Fig. 6) wird ebenfalls von dem Relais Fi? eingeleitet.
Über die untere Kontaktpyramide (Fig. 10) ist, da nur das Relais A 2 angesprochen ist, der Ausgang »1« markiert,
so daß das Relais E1 (Fig. 4) anspricht:
63. (Fig. 10) +, 192?, 19IfA, 277ran, 278ds, 279«2,
280c2, 281δ2, 282, (Fig. 4) IEl, -.
Im Haltestromkreis über die Wicklung IIEl (Fig. 5)
spricht das Relais DS an:
64. +, Ufs, 247ran, 284as, DS, 81el, II£1, -.
Da die Relais DS, N2 und El erregt sind, ist für die
Wählerspule Z21 im Teilnehmerkoppler TKp 2 (Fig. 6) der Stromkreis 22 geschlossen. Ein Einschalten der
Wählerspule Z20 erfolgt nicht, denn das Relais ^4S ist
nicht erregt. Die der Zwischenleitung ZL 3 zugeordnete Wählerspule Y13 erhält zusammen mit der Wählerspule
YZ, letztere aber wirkungslos, Strom:
65. (Fig. 7) +, 55gal, 288pZ, yaZ, (Fig. 6)
YZ
YlZ '
Geschlossen werden die Kontakte des Koppelpunktes A21/3. Parallel zu Relais DS und der Haltewicklung II
des Relais El liegt das Relais ZU (Fig. 4), welches ansprechverzögert
ist:
66. (Fig. 5) +, 11/s, 247ran, 289, (Fig. 4) 290«s, 42,
ZU
41 zu, KoI '
In allen Wählerkopplern WKp werden die den dritten Zwischenleitungen der einzelnen Zwischenleitungsgruppen,
also beispielsweise den Zwischenleitungen ZL 3, ZL13, ..., ZL 43 zugeordneten Wählerspulen Xe eingeschaltet.
Der Stromkreis für die in Fig. 11 gezeigten Wählerspulen Xe3 und Xe3/6 ist folgender:
59. (Fig. 12) +, 267«», 268^3,269, (Fig. 11) -^, .
Die Wählerspule Ye 1/1 ist bereits in folgenden Stromkreis eingeschaltet:
60. (Fig. 10) +, 24Oq, 241 ran, 242zu, 271 fh, 270gal,
196 w, eyljl, (Fig. 11) Ye 1/1, -.
Relais ZU begrenzt die Zeit für die Durchschaltung der Verbindung über das Teilnehmerkoppelfeld. Es unterbricht
mit Kontakt 242zu (Fig. 10) den Stromkreis 60 für die Wählerspule Ye 1/1 und schließt mit Kontakt 291 zu
einen Stromkreis über Relais CW Wicklung I:
67. (Fig. 10) +, 240?, 241 raw, 291zu, ICW, 292w, 293,
(Fig. 9) 294cm, IU2, -.
Relais U2 unterbricht mit Kontakt 295m2 einen Entladestromkreis
des Kondensators Kou und schaltet diesen Kondensator mit Kontakt 296w2 vor seine eigene Wicklung
II. Das Relais U2 wird dadurch im Ladestromkreis dieses Kondensators so lange erregt gehalten, bis vom
Relais Cu die Umschaltungen in der Übertragung Uejan durchgeführt sind.
Relais Cw (Fig. 10) legt seine Kontakte um. Unter an-
derem trennt es durch Öffnen der Kontakte 139 cw und
185 cw die ankommenden Sprechadern 138 und 154 von dem Zugang zur Steuereinrichtung SE ab und schaltet
diese Adern mit den Kontakten 297cw und 298 cw zu den
zu den Wählerkopplern WKpI bis WKp 5 abgehenden
Sprechadern eal,ebl durch. Durch Öffnen des Kontaktes 116 cw und Schließen des Kontaktes 299 cw wird ein Haltestromkreis
über die Wicklung II Cw geschlossen.
Die Kontakte des Koppelpunktes Ae 1/3 werden ge- 68. (Fig. 8) +, 115zh, HQc, 111, (Fig. 9) 114, (Fig. 10)
schlossen. 70 299cw, HCw, —.
709 878/102
Relais U2 (Fig. 9) öffnet die Kontakte 137ίί2 und
186 u 2. Es schließt weiter mit Kontakt 300 u2 einen
Stromkreis für das Relais CU:
69. (Fig. 8) +, USzh, UOc, 111, (Fig. 9) 114, 300m2,
CU, -.
Kontakt 301 cu überbrückt Kontakt 300m2. Kontakt 294 cu trennt die Wicklung I des Relais U 2 von der Ader
293 und damit vom Stromkreis 67 ab.
Durch Kontakt 303 cm wird das Prüf relais Pu an die Ader 293 angelegt. Durch Öffnen der Kontakte 136cz*
und 187 cu werden die Adern 133 und 160 für die Dauer der Verbindung von den Adern 138 und 154 abgetrennt.
Über die Kontakte 307cu und 308 cm werden die Sprechadern
133 und 160 mit den linken Ubertragerwicklungen verbunden. Das Relais Ul (Fig. 8) spricht an:
70. (Fig. 9) -1-, 302cm, 304, ..., (Fig. 8) 305, Ul, -.
Es überbrückt mit Kontakt 306m1 den Kontakt 115 zh, der durch ein nicht dargestelltes Relais geöffnet wird.
Durch Öffnen der Kontakte 135m1, 188m1 und Schließen der Kontakte 309m1, 31OmI werden die Sprechadern 138
und 160 zu den rechten Wicldungen des Übertragers in der Übertragung Uejab durchgeschaltet.
Im Wählerkoppler WKp 1 ist die Haltespule He 1/1 eingeschaltet:
71. (Fig. 10) +, 311 cw, edl, (Fig. 11) 221 (ke 1/2),
Heiß, -.
Es wird ferner das Quittungsrelais Q eingeschaltet:
72. (Fig. 10) +, 311 cw, edl, (Fig. 11) 312(^1/3), 313,
(Fig. 6) 314, (Fig. 5) 25Ogal, IIP3, 258^3, 263^2,
262^1, 261as, 315zu, (Fig. 12) 316ran, IQ, —.
Mit Kontakt 317q wird ein Haltestromkreis über die
Wicklung HQ (Fig. 12) hergesteUt:
Das Relais FH (Fig. 12) fällt verzögert ab. Nach Abfall des Relais S 2, dessen Stromkreis durch Öffnen des Kontaktes
445/Ά unterbrochen ist, fällt das Relais S3 verzögert
ab. Durch Kontakt 265fh (Fig. 5) wird Stromkreis 58, in welchem die Wicklungen IIIP3 und IPH3
liegen, geöffnet. Beide Relais fallen ab. Da das Relais SH (Fig. 10) einen verzögerten Ankerabfall hat, wird die
Wicklung II des Relais Ran (Fig. 10) erst dann ausgeschaltet,
wenn nach Abfall des Relais PH3 die Haltespulen Ht3 und Htl3 mit Sicherheit eingeschaltet sind.
75. (Fig. 10) +, 311"cw, edl, (Fig. 11) 312(Ael/3), 313,
Ht3
73. +,
, 145s 1, 317?, UQ, —.
40
Relais Q veranlaßt die Freischaltung der Steuereinrichtung.
Bei Öffnen des Kontaktes 232g- (Fig. 12) fällt das Relais M ab. Anschließend fällt das durch den Kontakt
217g· ausgeschaltete Relais RS verzögert ab. Bei Öffnen des Kontaktes 248m (Fig. 5) ist der Stromkreis 55 über
die Wicklung IIG«1 unterbrochen. Relais GaI fällt ab.
Bei Abfall des Relais RS wird durch Öffnen des Kontaktes 142rs (Fig. 10) der Haltestromkreis 29 für das
Relais W unterbrochen. Außer dem Relais W fällt auch das Relais Sl ab.
Im Leitungswählereingang LW-El ist nach Abfall des Relais W und Schließen des Kontaktes 32Ow folgender,
das Relais Pu (Fig. 9) enthaltender Stromkreis hergestellt :
74. (Fig.9) +, ...,1Pu, WPu, 303cu, 293, (Fig. 10)
320w, eel, (Fig. 11) 321(Ael/3), 322, (Fig. 6) 323
(£21/3), c«21, (Fig. 3) Γ21, -.
60
Das Anruf relais A 21 wird durch Öffnen der Kontakte
Ii21 und 2i21 abgeschaltet. Relais Pm schließt seinen
Kontakt 324^m und sperrt dadurch die gewählte Teilnehmerleitung.
Über die Kontakte 325pu und 326-pu werden die Sprechadern 138 und 154 zu den rechten
Übertragerwicklungen durchgeschaltet. In der Übertragung Uejan wird Rufstrom an die Adern 138 und 154
angeschaltet. Nach dem Melden des gewählten Teilnehmers erhält dieser seinen Speisestrom über die Wicklungen
I und II des Relais SR.
(Fig. 6) 314, (Fig. 5) 255ph3, ha3, (Fig. 6)
Ht 13 '
Nach Abfall des Relais Ran fallen auch die anderen
erregten Relais der Steuereinrichtung, wie ZU, El, N2, N3, ab.
Claims (10)
1. Schaltungsanordnung für ein mehrfach ausnutzbares Koppelfeld, ζ. B. Koordinaten wähler, in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das, mehreren Leitungswählereingängen
(LW-El, ..., LW-ElO, Fig. 2) gemeinsame Koppelfeld in mehrere Koppeleinheiten (Wählerkoppler
WKpI, ..., WKpS) unterteilt ist, über jede Koppeleinheit (z.B. Wählerkoppler WKp 1) mindestens
eine Untergruppe (TGrI, TGr2) der von dem Koppelfeld bedienten Gruppe von (100) Teilnehmerleitungen
erreicht wird, und daß in jeder Koppeleinheit (z. B. WKpI) über die Kontakte eines dem
belegten Leitungswählereingang (LW-El) zugeordneten Koppelpunktes (z. B. kelß) nach Aufnahme
des Kennzeichens (A2, B2 angesprochen) der Untergruppe
von Leitungen in einer allen Leitungswählereingängen gemeinsamen Steuereinrichtung (SE) durch
Relais derselben die zu benutzende Koppeleinheit (WKpI) bestimmt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zuordnung jedes Wählerkopplers
(WKpI, WKp2 usw.) zu mehreren Untergruppen von Teilnehmerleitungen in einem der
Wählerkoppler (WKpI) über die Kontakte eines weiteren Koppelpunktes (ke 1/1) von den über den bestimmten
Wählerkoppler (z. B. WKpI) erreichbaren Leitungsuntergruppen (TGVl, TGr2) diejenige des gewünschten
Teilnehmers (Tn21) bestimmt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherung des eine Teilnehmeruntergruppe
bestimmenden Kennzeichens durch Schließen der genannten, dem belegten Leitungswählereingang
(LW-El) zugeordneten Koppelkontakten (z. B. kelß und Ae 1/2) erfolgt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertung des über Koppelkontakte
gespeicherten Kennzeichens (A2, 52 erregt) für die Untergruppe (TGr2) des gewünschten Teilnehmers
(T«21) erfolgt, nachdem in der Steuereinrichtung (SE) das der Einerziffer (z. B. »1«) entsprechende
Kennzeichen (A2 erregt) aufgenommen ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (Q) der Steuereinrichtung
nach Speicherung des Untergruppenkennzeichens über einen Koppelkontakt (213 ke 1/2) anspricht und
die Steuereinrichtung (SE) zur Aufnahme des der Einerziffer (*!«) der anzukoppelnden Teilnehmer-
leitung (Tn21) entsprechenden Codezeichens bereitstellt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (SE) sowohl
die Herstellung ankommender Verbindungen zu Teilnehmerleitungen als auch die Herstellung der von
anrufenden Teilnehmerleitungen (Tn21) eingeleiteten abgehenden Verbindungen über diesen Leitungen zugeordneten
Teilnehmerkoppler (TKpI) steuert und daß bei Herstellung einer abgehenden Verbindung
(zweite Verbindung) nach Speicherung des Untergruppenkennzeichens zur Herstellung einer ankommenden
Verbindung (erste Verbindung) ein die abgehende Richtung der zweiten Verbindung kennzeichnendes
Relais (Nl, NI, DS) die Einschaltung eines die ankommende Richtung der im Aufbau begriffenen
ersten Verbindung kennzeichnenden Relais (Ran) verhindert (227ral, 228w4, 229ds, Fig. 12).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungen zu Teilnehmerleitungen
über einen dem belegten Leitungswählereingang (LW-El) und der Untergruppe (TGr2) des
gewünschten Teilnehmers zugeordneten Wählerkoppler (WKpI) und einen der Untergruppe (TGr2) des
gewünschten Teilnehmers (Tn21) zugeordneten Teilnehmerkoppler (TKp2) für abgehende und ankommende
Verbindung hergestellt werden und von den über letztere erreichbaren Zwischenleitungen (ZLl
bis ZLlO) über den Wählerkoppler (WKpI) bei ankommenden Verbindungen diejenigen nicht belegbar
sind, deren Koppelpunkte (£21/1, k21j2) in den (senkrechten)
Reihen liegen, die der oder den (senkrechten) Reihen im Wählerkoppler (WKp 1) entsprechen, über
deren Koppelpunkte (Ae 1/1, kelj2) die Speicherung
der Untergruppenkennzeichen erfolgt.
8. Schaltungsanordnung nach i\.nspruch 3 und 7,
dadurch gekennzeichnet, daß nach Aufnahme des Kennzeichens (A2 erregt) für die Einerziffer (»1«) der
gewünschten Teilnehmernummer (Tn21) ir der Steuereinrichtung
(SE) über einen Speicherkontakt (274Ae 1/1) des Wählerkopplers (WKpI) ein die Untergruppe
(TGr2) des gewünschten Teilnehmers (Tn21) bestimmendes Relais (N3) anspricht und die Vollendung der
Verbindung über den entsprechenden Teilnehmerkoppler (TKpI) einleitet.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für Leitungswählereingänge
(LW-EIl, LW-E12), welche von den je mehreren
(zwei) Untergruppen von Teilnehmerleitungen zugeordneten Wählerkopplern (WKpI, ..., WKpS) nicht
bedient werden können, ein weiterer allen (zehn) Untergruppen von Teilnehmerleitungen gemeinsamer
Wählerkoppler (WKp 6) vorgesehen ist, über den sämtliche den einzelnen Untergruppen zugeordneten,
für den ankommenden Verkehr benutzbaren Zwischenleitungen
(ZL 3 bis ZLlO, .... ZL 42 bis ZL 50) erreicht werden.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 für Koordinatenwähler, dadurch gekennzeichnet, daß der
weitere Wählerkoppler (WKp6) nur mit so viel Wählerspulen (Xe 1/6 bis Xe 10/6) zur Steuerung der
Koppelpunktreihen einer Richtung (senkrecht) (z. B. Aell/1, Ae 12/1, Aell/11, he 12/11, ..., Ae 11/41,
Ae 12/41 bis Aell/10, he 12/10, Aell/20, he 12/20, ...,
he 11/50, he 12/50) ausgerüstet ist, als in jedem der anderen Wählerkoppler (WKpI bis WKp5) zur Steuerung
der Koppelpunktreihen gleicher Richtung (z. B. WKpI: XeI bis ZeIO für zehn Reihen, ...,
WKp 5: Xe 41 bis Xe 50 für zehn Reihen) erforderlich
sind.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
© 709 878/102 1.58
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES51323A DE1023795B (de) | 1956-11-21 | 1956-11-21 | Schaltungsanordnung fuer ein mehrfach ausnutzbares Koppelfeld, z. B. einen Koordinatenwaehler, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
| GB3638657A GB836383A (en) | 1956-11-21 | 1957-11-21 | Improvements in or relating to telecommunications systems, for example telephone installations |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES51323A DE1023795B (de) | 1956-11-21 | 1956-11-21 | Schaltungsanordnung fuer ein mehrfach ausnutzbares Koppelfeld, z. B. einen Koordinatenwaehler, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023795B true DE1023795B (de) | 1958-02-06 |
Family
ID=7488184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES51323A Pending DE1023795B (de) | 1956-11-21 | 1956-11-21 | Schaltungsanordnung fuer ein mehrfach ausnutzbares Koppelfeld, z. B. einen Koordinatenwaehler, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1023795B (de) |
| GB (1) | GB836383A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1231766B (de) * | 1965-07-03 | 1967-01-05 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung zum selbsttaetigen Wiedereinschalten eines abgeschalteten Markierers in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
| DE1276110B (de) * | 1964-08-20 | 1968-08-29 | Kapsch Telephon Telegraph | Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechanlage mit Tastenwahl |
-
1956
- 1956-11-21 DE DES51323A patent/DE1023795B/de active Pending
-
1957
- 1957-11-21 GB GB3638657A patent/GB836383A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1276110B (de) * | 1964-08-20 | 1968-08-29 | Kapsch Telephon Telegraph | Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechanlage mit Tastenwahl |
| DE1231766B (de) * | 1965-07-03 | 1967-01-05 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung zum selbsttaetigen Wiedereinschalten eines abgeschalteten Markierers in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB836383A (en) | 1960-06-01 |
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