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DE1279682B - Verfahren zur Herstellung von 6, 11-Dihydro-dibenzo-[b, e]-oxepin- bzw. -thiepin-11-on - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6, 11-Dihydro-dibenzo-[b, e]-oxepin- bzw. -thiepin-11-on

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Publication number
DE1279682B
DE1279682B DEB63634A DEB0063634A DE1279682B DE 1279682 B DE1279682 B DE 1279682B DE B63634 A DEB63634 A DE B63634A DE B0063634 A DEB0063634 A DE B0063634A DE 1279682 B DE1279682 B DE 1279682B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
heated
benzoic acid
boiling
vol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB63634A
Other languages
English (en)
Inventor
Rer Nat Habil Helmut Spingl Dr
Dr-Ing Kurt Stach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roche Diagnostics GmbH
Original Assignee
Boehringer Mannheim GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boehringer Mannheim GmbH filed Critical Boehringer Mannheim GmbH
Priority to DEB63634A priority Critical patent/DE1279682B/de
Publication of DE1279682B publication Critical patent/DE1279682B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D337/00Heterocyclic compounds containing rings of more than six members having one sulfur atom as the only ring hetero atom
    • C07D337/02Seven-membered rings
    • C07D337/06Seven-membered rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D337/10Seven-membered rings condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with two six-membered rings
    • C07D337/12[b,e]-condensed
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D313/00Heterocyclic compounds containing rings of more than six members having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D313/02Seven-membered rings
    • C07D313/06Seven-membered rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D313/10Seven-membered rings condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with two six-membered rings
    • C07D313/12[b,e]-condensed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 6, 1-Dihydro-dibenzo-[b,e]-oxepin bzw.
  • -thiepin-1 1-on Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 6,1 1-Dihydro-dibenzo[b,e]-oxepin bzw.
  • -thiepin-ll-on der allgemeinen Formel in der X ein Sauerstoft oder Schwefelatom bedeutet, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man o-(Phenoxymethyl)-benzoesäure bzw. o-(Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure der allgemeinen Formel in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit Polyphosphorsäure bzw. Phosphorsäureestern erhitzt oder die entsprechenden Säurechloride a) auf 100 bis 160 C erwärmt oder b) in Gegenwart von Xylol zum Sieden erhitzt oder c) in Gegenwart von Aluminiumchlorid umsetzt bzw. die o-(Phenoxymethyl)-benzoesäure oder o-( Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure zunächst durch Kochen mit Thionylchlorid in die entsprechenden Säurechloride überführt und diese anschließend nach a) oder b) behandelt oder daß man die Uberführung in die Säurechloride und deren Ringschluß in einer Stufe bewirkt. indem die entsprechende Säure mit Thionylchlorid und Xylol zum Sieden erhitzt wird.
  • In der Literatur ist bislang nur das 10,1 l-Dihydrodibenzo [a. d]-cyclohepten-5-on der unten angegebenen Formel III (in welcher also das X der obigen Formel I = CH2 ist), beschrieben. Diese Verbindung kann durch Kondensation von Dibenzyl-o-carbonsäure mit Polyphosphorsäure (P r o t i v a und Mitarbeiter, Collection of Czechoslovak Chemical Communications. Bd. 24. 1959. S. 3955, bzw. C a m p b e 11 und Mitarbeiter, Helvetica Chimica Acta, Bd. 36, 1953. S. 14X9) oder aus Dibenzyl-o-carbonsäurechlorid mit Aluminiumchlorid in Schwefelkohlenstoff (T r e i b s und Mitarbeiter. Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft. Bd. 83. 1950. S. 367 : Bd. 84, 1951, S. 671 ; C 0 p e und Mitarbeiter, Journal of the American Chemical Society, Bd. 73, 1951, S.1673, Bergmann und Mitarbeiter, Bulletin de la Soc. chim. de France, 1951, S. 684) gewonnen werden: Versucht man nun, die Verbindungen der Formel I, also das 6,11-Dihydro-dibenzoCb,el-oxepin- bzw.
  • -thiepin-l l-on in analoger Weise durch Kondensation von Benzylsalicyl- bzw. Benzylthiosalicylsäure oder deren Säurechloriden herzustellen, so erhält man entweder gar keine Umsetzung, oder es bilden sich Zersetzungsprodukte.
  • Es war daher für den Fachmann sehr überraschend, daß man die Verbindungen I in glatter und einfacher Weise mit vorzüglichen Ausbeuten erhält, wenn man an Stelle der Benzylsalicyl- bzw. Benzylthiosalicylsäure oder deren Säurechloriden die entsprechenden isomeren Verbindungen, also die o-(Phenoxymethyl)-bzw. o-(Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure oder deren Säurechloride, zur Kondensation bringt. x = O, s Y = OH, C1 Es ist zwar bereits bekannt, daß man 1-Keto-6,7-benzohexamethylensulfid bzw. einige Methylderivate hiervon aus S-(fl-Phenyläthyl)-thioglykolsäure herstellen kann (Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft, Bd. 62, 1929, 5. 2423 und 2424, sowie Bulletin de la Soc. chim. de France, 1959, S. 2008, und 1960, S. 1803 bis 1806). Bei diesem Verfahren wird als Ausgangsprodukt also ebenfalls ein mercaptogruppenhaltiges Säurechlorid verwendet, und es entsteht bei der Cyclisierung ein schwefelhaltiger siebengliedriger Ring. Jedoch lassen sich diese Verbindungen mit den Ausgangs- und Endprodukten des erfindungsgemäßen Verfahrens in keiner Weise vergleichen: Bei den Phenyläthylthioglykolsäuren ist das Schwefelatom durch jeweils zwei aliphatische C-Atome vom Phenylkern und vom reaktiven Chloratom getrennt; bekanntlich verhalten sich derartige isolierte Mercaptogruppierungen ähnlich wie Methylengruppen, so daß also irgendeine Besonderheit bei der Cyclisierung derartiger Verbindungen nicht zu erwarten ist. Dagegen handelt es sich bei den Ausgangsprodukten des erfindungsgemäßen Verfahrens um Verbindungen mit einer Benzyläthergruppierung, die bekanntlich ziemlich instabil ist. Aus der vorbeschriebenen Reaktion ließ sich daher keinerlei Voraussage darüber ableiten, ob das erfindungsgemäße Verfahren durchführbar sein würde oder nicht.
  • Weiterhin ist aus Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft, Bd. 21, 1888, S. 503 und 504, Journal of the Chemical Society London, 1958, S. 4227 bis 4239 sowie Beilsteins Handbuch der organischen Chemie, 4. Auflage, Bd. 17, 1933, S. 356 und 357, eine Cyclisierung von o-Phenoxybenzoesäuren zu den entsprechenden Xanthonen bekannt.
  • Es trifft zwar zu, daß diese Verbindungen sich von den beim vorliegenden Verfahren verwendeten Ausgangsprodukten formal nur durch das Fehlen einer CH2-Gruppe unterscheiden. Dieser Unterschied ist aber wesentlich, denn hierdurch kommen ja Isomerieverhältnisse zustande, wie sie bei den vorbeschriebenen Verbindungen überhaupt nicht möglich sind: Wie aus den obigen Formeln ersichtlich wird, ist es bei den zur Herstellung von Xanthonen bzw.
  • Thioxanthonen als Ausgangsprodukten benötigten Phenoxybenzoesäuren 1 a bzw. Phenylmercaptobenzoesäuren 1 b völlig gleichgültig, an welchem Phenylkern die Carboxylgruppe sitzt; denn diese Verbindungen sind ja symmetrisch. Bei den Verbindungen II a und II b und III a und III b dagegen ist die Stellung der Carboxylgruppe zum Briickensauerstoff bzw. -schwefel atom der entscheidende Faktor für das Gelingen der Ringschlußreaktion.
  • Wie weiter oben bereits ausgeführt wurde, gelingt es jedoch nicht, Benzylsalicylsäure II a bzw. Benzylthiosalicylsäure II b zu cyclisieren. Es war daher für den Fachmann völlig überraschend, daß die Herstellung von Dibenzooxepinonen bzw. -thiepinonen gelingt, wenn man an Stelle der Verbindungen 11 a und II b die entsprechenden isomeren Carbonsäuren, nämlich die o-Phenoxymethyl bzw. o-Phenylmercaptomethyl-benzoesäuren III a und 111 b bzw. deren Säurehalogenide als Ausgangsprodukte verwendet.
  • Die Verfahrensprodukte stellen Zwischenprodukte zur Herstellung von therapeutisch wertvollen Verbindungen dar.
  • In den nachfolgenden Beispielen ist das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert.
  • Beispiel 1 6,1 1-Dihydro-dibenzo[b,e]-oxepin-1 l-on In 85 ccm absolutes Äthanol werden 129 g Phosphorpentoxyd portionsweise unter Rühren, beginnend bei Raumtemperatur und anschließend unter Kühlung bei etwa 50 bis 8û°C eingetragen. Nach beendeter Zugabe wird der Kolbeninhalt etwa 1 Stunde auf 95 bis 1000C erwärmt, bis alles Phosphorpentoxyd gelöst ist. Dann werden in diese Mischung bei 90°C 68,4 g o-(Phenoxymethyl)-benzoesäure in zwei Portionen unter Rühren eingetragen. Nach der Zugabe der ersten Hälfte wird das Gemisch 15 Minuten auf 100°C und nach der Zugabe der restlichen Menge 30 Minuten auf 100 C erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird hierauf noch heiß auf Eis gegossen und mit Ather extrahiert. Die vereinigten ätherischen Anteile werden zunächst mit verdünnter Natriumbicarbonatlösung (2%ig), dann mit verdünnter Natronlauge (5%ig) und anschließend mit Wasser bis zur neutralen Reaktion gewaschen, dann mit Natriumsulfat getrocknet, hierauf wird der ittherextrakt mit Tierkohle bei Raumtemperatur behandelt, filtriert und das Lösungsmittel verdampft. Durch Destilaltion des Ätherrückstandes unter Hochvakuum werden 53,8 g 6,11-Dihydor- dibenzo[b,e] - oxepinll-on vom Kp. sx, 142 bis 145°C (8S,S0/o der Theorie) erhalten. Die Verbindung erstarrt in der Vorlage und besitzt einen F. von 67 bis 70 C; durch Umlösung aus Ligroin steigt der Schmelzpunkt auf 71 bis 72"C. Eine weitere Umkristallisation aus Äthanol ergibt keine Erhohung des Schmelzpunktes.
  • Die als A usgangsstoff benötigte o-(Phenoxymethyl)-benzoesäure kann nach der britischen Patentschrift 773 594 oder nach dem von F. G. M a n n und H. C. S t e w a r t im Journal of Chemical Society, 1954, 5. 2819 bis 2824, insbesondere S. 2824, Abs. 2, bzw. nach dem von A. Oppe in den Berichten der Deutschen Chemischen Gesellschaft, Bd. 46, 1913, S. 1096 und 1098/1099 beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Sie ist jedoch in einfacherer und präparativ ergiebigerer Weise wie folgt hergestellt worden: 367,5 g # - Brom - o - tolyl - bromid (dargestellt nach W. D a v i e s und W. H. P e r k i n jr., Journal of Chemical Society, Bd. 121, 1922, S. 2203) werden unter Kühlen bei 10°C in 660 ccm absolutem Äthanol gelöst. Bei raumtemperatur wird dann unter Rühren eine alkoholische natriumphenolatlösung, die aus 62 g Natrium, 1320 ccm Äthanol und 250 g Phenol hergestellt worden ist, hinzugetropft, und anschließend wird unter Rühren der Kolbeninhalt 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Dann wird erkalten gelassen, vom ausgefallenen Niederschlag abgesaugt, im Vakuum am Wasserbad der Großteil des Athanols verdampft und der Rückstand mit Wasser und Äther versetzt. Der ätherische Anteil wird zuerst mit verdünnter Lauge und dann mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet. Anschließend wird der Äther entfernt und der Rückstand in einer Lösung von 130 g Kaliumhydroxyd in 1200 ccm Methanol 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Hierauf wird das Methanol irn Vakuum abgedampft, der Rückstand in Wasser und Äther aufgenommen, der wäßrige Anteil abgetrennt, filtriert und unter Kühlen bis zur stark sauren Reaktion mit verdünnter Salzsäure versetzt. Der hierbei ausgefallene Niederschlag wird abgenutscht. gut mit Wasser gewaschen und im Vakuum bei etwa 50°C getrocknet. Es werden 208 g o-(Phenoxymethyl)-benzoesäure vom F. 125 bis 126 C (69% der Theorie), bezogen auf das #-Brom-o-tolyl-bromid. erhalten.
  • Beispiel 2 1. 5 g o-(Phenoxymethyl)-benzoylchloird werden im Stickstoffstrom 2½ Stunden im Ölbad auf 100 bis 110 C und dann l, Stunde auf 150 bis 160 C erwärmt. Durch anschließende Hochvakuumdestillation werden 2,6 g (61% der Theorie) 6,11-dihydrodibenzo[b,e]-oxepin-11-on vom Kp.03 150 bis 160 C F 60 bis 64°C erhalten. Nach der Umkristallisation aus Ligroin schmilzt die Verbindung bei 67 bis 70 C. ii. 5 g o-(Phenaxqmethyl)-benzoylchtorid und 5 ccm Xylol werden 5 Stunden zum Sieden erhitzt. anschließend wird das Lösungsmittel entfernt und der Eindampfrückstand unter Hochvakuum destilliert.
  • Es werden 3,4 g (81% der Theorie) 6,11-Dihydrodibenzo[b,e]-oxepin-11-on vom Kp.0.3 144 bis 150 C, F. 68 bis 71'C, erhalten. lll. 11,4 g o-(Phenoxymethyl)-benzoesäure und 4,5 ccm Thionylchlorid werden 8 Stunden in 12 ccm Xylol zum Sieden erhitzt. Dann wird das Lösungsmittel verdampft und der verbleibende Rückstand destilliert. Es werden 7,7 g (730 der Theorie) 6,1 t l-Dihydro-dibenzoIb,el-oxepjn- vorn vom Kp.03. 142 bis 152"C, F. 64 bis 68 C, erhalten.
  • Bessere Ausbeuten und ein reineres Produkt erhält man. wenn man ohne Lösungsmittel arbeitet: 5,7 g (0,025 Mol) o-(Phenoxymethyl)-benzoesäure und 6 ccm Thionylchlorid werden 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Dann wird das überschüssige Thionylchlorid unter Vakuum abgedampft und der Rückstand im lJlbad auf 150 bis 160'C unter Durchleiten eines getrockneten Stickstoffstroms bis zur Beendigung der Chlorwasserstoffentwicklung (etwa 2 Stunden) erwärmt. Durch anschließende Hochvakuumdestillation werden 4,2 g (800/o der Theorie) 6,11-Dihydro dibenzo[b,e]- oxepin - 11 - on vom Kp. 142 bis 145 C (F. 63 bis 66 C) erhalten. Nach der Umkristallisation aus Isopropanol werden 3,7 g (71% der Theorie) der reinen Verbindung vom F. 71 bis 72"C erhalten.
  • IV. Zu einem Gemisch aus 12, 3 g o-(Phenoxymethyl)-benzoylchlorid, 45 ccm Schwefelkohlenstoff und 10 ccm Nitrobenzol werden bei 20 bis 30°C 6,7 g Aluminiumchlorid portionsweise eingetragen, der Kolbeninhalt 5 Stunden bei Raumtemperatur gehalten und anschließend das Ganze 1 Stunde zum Sieden erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch auf Eis gegossen, die organischen Anteile werden unter Zusatz von Ather abgetrennt, diese mit 2%iger Natriumbicarbonatlösung, dann mit 5 5%iger Natronlauge und mit Wasser gewaschen, und hierauf wird das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Aus dem Eindampfrückstand werden bei der Hochvakuumdestillation 7,1 g (68°/, der Theorie) 6,1 1-Dihydrodibenzo[b,e]-oxepi-1 1-on vom Kp.n.2 143 bis 147"C, F. 68 bis 70°C, erhalten.
  • Das als Ausgangsstoff verwendete o-(Phenoxymethyl)-benzoylchlorid ist in der folgenden Weise durch Chlorierung der entsprechenden Säure mit Thionylchlorid mit und ohne Lösungsmittel erhalten worden.
  • A. 45,6 g o - (Phenoxymethyl) - benzoesäure und 73 ccm Thionylchlorid werden 3 Stunden zum Sieden erhitzt, dann wird das überschüssige Thionylchlorid im Vakuum abgedampft und der Rückstand aus Ligroin umkristallisiert. es werden 45,5 g o-(Phenoxymethyl)-benzoylchlorid vom F. 48 bis 51'C (93% der Theorie) erhalten.
  • B. zu 10,6 g o - (Phenoxymethyl0 benzoesäure in 25 ccm Chloroform werden bei 20 bis 25 - C 7 ccm Thionylchlorid in 10 ccm Chloroform zugetropft und der Kolbeninhalt 8 Stunden zum Sieden erhitzt. Dann wird das Gemisch filtriert, die Lösung im Vakuum eingedampft und der Rückstand aus Ligroin umgelöst. Es werden 9,6 g o-(Phenoxymethyl)-benzoiylchlorid vonm F. 55 bis 57°C (84% de Theorie) erhalten.
  • Beispiel 3 6,11-dihydro-dibenzo[b,e]-thiepin-11-on a) In 22 ccm 85%ige Phosphorsäure werden 32 g Phosphorpentoxyd portionsweise unter Rühren, beginnend bei Raumtemperatur und dann unter zeitweiser Kühlung bei etwa 60 bis 80°C eingetragen.
  • Der Kolbeninhalt wird dann bis zur völligen Lösung des Phosphorpentoxyds etwa 1 Stunde auf 95 bis 100°C erwärmt. Nun werden in die Mischung bei 80 bis 90°C unter intensivem Rühren 12,2 g o-(Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure auf einmal eingetragen und das Reaktionsgemisch 30 Minuten auf 100 bis 110°C erhitzt. Hierauf wird der Kolbeninhalt noch heiß (etwa 80°C) auf Eis gegossen und mit Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte werden mehrmals mit 5°/oiger Natronlauge, dann mit Wasser bis zur neutralen Reaktion gewaschen, dann mit Natriumsulfat getrocknet, und das Lösungsmittel (10,4 g) wird abgedampft. Aus dem Atherrückstand werden nach dem Verreiben mit Ligroin Äther (50 : 50) 8,2 g (730/o der Theorie) 6,11-dihydrldibenzo[b,e]-thiepin-1 vom vom F. 82 bis 86°C erhalten. Nach dem Umlösen aus Isopropanol und Methanol unter Zusatz von Tierkohle werden 7,2 g (64%) der Theorie) 6,11 1-Dihydro-dibenzo[b,e]-thiepin-il-on vom F. 86 bis 88°C erhalten. b) In 70 g Polyphosphorsäure (Handelsware) werden unter intensivem Rühren bei 80°C Innentemperatur auf einmal 12, 2 g o-(Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure eingetragen und das Ganze anschließend 30 Minuten auf 100 bis 1100 C erwärmt.
  • Dann wird der Kolbeninhalt noch heiß (etwa 80°C) in Eiswasser eingerührt und mehrmals mit Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte werden mit 5%iger Lauge, dann mit Wasser gewaschen und hierauf mit Natriumsulfat getrocknet. Anschließend wird der Ather abgedampft und der Eindampfrückstand im Hochvakuum destilliert. Es werden 9,2 g 6,11-Dihydro-dibenzo[b,e]-thiepin-11-on vom Kp.>.n 162 bis 165°C und vom F. 85 bis 87'C (82 der Theorie) erhalten. Nach der Umkristallisation aus Isopropanol schmilzt die Verbindung bei 88 bis 89-C.
  • Die als Ausgangsstoff benötigte o-(Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure kann nach der britischen Patentschrift 773 594 hergestellt werden.

Claims (4)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von 6,11-Dihdyrodibenzo[b,e]-oxepin- bzw. -thiepin-1 1-on der allgemeinen Formel in der X ein Sauerstoff- oder Schwefelatom bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man o-(Phenoxymethyl)-benzoesäure bzw. o-(Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure der allgemeinen Formel in der X die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit Polyphosphorsaure bzw.
  2. Phosphorsäureestern erhitzt, oder die entsprechenden Säurechloride a) auf 100 bis 1600C erwärmt oder b) in Gegenwart von Xylol zum Sieden erhitzt oder c) in Gegenwart von Aluminiumchlorid umsetzt bzw. die o4Phenoxymethyl)-benzoesäure oder o-(Phenylmercaptomethyl)-benzoesäure zunächst durch Kochen mit Thionylchlorid in die entsprechenden Säurechloride überführt und diese anschließend nach a) oder b) behandelt oder daß man die Ubertührung in die Säurechloride und deren Ringschluß in einer Stufe bewirkt, indem die entsprechende Säure mit Thionylchlorid und Xylol zum Sieden erhitzt wird.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft, Bd. 62, 1929, S. 2423 und 2424; Bd. 21, 1888, S. 503 und 504; Bulletin Societe chimique de France, 1959, S. 2008, und 1960, S. 1803, 1805 und 1806; Journal of the Chemical Society (London), 1958, S. 4227 bis 4234, 4238 und 4239; Beilsteins Handbuch der organischen Chemie,
  4. 4. Auflage, Bd. 17, 1933, S. 356, Abs. 2 bis 4 von unten, und S. 357, Abs. 3 und 4 und letzter Abs., S.358 und 359.
DEB63634A 1961-08-12 1961-08-12 Verfahren zur Herstellung von 6, 11-Dihydro-dibenzo-[b, e]-oxepin- bzw. -thiepin-11-on Pending DE1279682B (de)

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