DE1668387C3 - S-Methylsulfonyl-S-hydroxy-S-(3-dimethyl-aminopropyl)-5H-dibenzo eckige Klammer auf a, d eckige Klammer zu -cycloheptene und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
S-Methylsulfonyl-S-hydroxy-S-(3-dimethyl-aminopropyl)-5H-dibenzo eckige Klammer auf a, d eckige Klammer zu -cycloheptene und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
CH.,
10
(4) a) das so erhaltene S-Methylmercapto-S-hydroxy-5-(3-dimethyIaminopropyl)-derivat
in an sich bekannter Weise, zweckmäßig mit Wasserstoffperoxid in Eisessig
oxidiert und gegebenenfalls gebildetes N-Oxid mit Reduktionsmitteln wie
Natriumsulfit oder Schwefeldioxid reduziert oder zunächst
(2) b) das in Stufe (1) erhaltene 3-Methylmer-
captoketon in an sich bekannter Weise mit Wasserstoffperoxid oxidiert,
(3) b) das so erhaltene 3-Methylsulfonylketon
in üblicher Weise mit einem Grignard-Reagens der allgemeinen Formel
J-- SO2CH3
HaIMiICH7CHXH2N
HO
CH2CH2CH2N
CM.,
CH3
20 CH3
CU,
2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen •ach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß
nan
(1 leine Verbindung der allgemeinen Formeln in der Hai ein Halogenalom bedeutet,
in einem inerten organischen Lösungsmittel umsetzt und
(4) b) das so erhaltene Grignard-Addukt in üblicher Weise hydrolysiert.
Gegenstand der Erfindung sind neue Verbindunuen
der Formeln
oder
35
40
HO CHXHXH1N
)— υ
CH3
CH,
bzw.
45
in denen X Brom oder Jod bedeutet, mit einem Cupromethylmercaplid in Gegenwart einer
hochsiedenden organischen Base bei erhöhter Temperatur bis zur Rückflußtemperatur des
Reaktionsgemisches umsetzt,
(2) a) das so erhaltene 3-Methylmercaptoketon in an sich bekannter Weise mit einem Grignard-Reagens der allgemeinen Formel
(2) a) das so erhaltene 3-Methylmercaptoketon in an sich bekannter Weise mit einem Grignard-Reagens der allgemeinen Formel
v\
HO
■ Ί
J-- SO2CH3
CHjCH2CH2N
CH3
CH,
HaIMgCHXHXH2N
60
CH3
in der Hai ein Halogenatom bedeutet,
in einem inerten organischen Lösungsmittel umsetzt,
(3) a) das dabei erhaltene Grignard-Addukl in üblicher Weise hydrolysiert und
und Verjähren zu deren Herstellung.
Man erhält die erfindungsgemäßen Verbindungen,
wenn man
(I) eine Verbindung der allgemeinen Formeln
bzw.
in denen X Brom oder Jod bedeutet, mit einem Cupromethylmercaptid in Gegenwart einer hochsiedenden
organischen Base bei erhöhter Temperatur bis zur Riickflußtemperatur des Reaktionsgemisches umsetzt,
(2) a) das so erhaltene 3-MethyImercaptoketon '·" an sich bekannter \Veise mit einem
in
Grignard-Reagens der aligemeinen Formel
HaIMgCH2CH2CH2N
CH,
in der Hal ein Halogenatom bedeutet, in
einem inerten organischen Lösungsmittel umsetzt,
(3) a) das dabei erhaltene Gngnard-Addukt in üblicher Weise hydrolysiert und
(4)
(2)
(3)
a) Das so erhaltene 3-Methylmercapto-5-hydroxy-5-(3-dimethylaminopropyl)-derivat
in an sich bekannter Weise zweckmäßig mit Wasserstoffperoxid in Eisessig oxidiert und
gegebenenfalls gebildetes N-Oxid mit Reduktionsmitteln wie Natriumsulfit oder Schwefeldioxid
reduziert oder zunächst
b) das in Stufe (1) erhaltene 3-Methylmercaptoketon in an sich bekannter Weise mit Wasserstoffperoxid
oxidiert,
b) das so erhaltene 3-Methylsulfonylketon in
üblicher Weise mit einem Grignard-Reagens der allgemeinen Formel
HaIMgCH2CH2CH2N
CH3
CH3
in der Hai ein Halogenatom bedeutet, in
einem inerten organischen Lösungsmittel umsetzt und
(4) b) das so erhaltene Grignard-Addukt in üblicher Weise hydrolysiert.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden bevorzugt das 3 - Brom - 5 H - dibenzo[a,d] - cyclohepten-5-on
oder 3-Brom-10,11-dihydro-5 H-dibenzo[a,d]-cyclohepten-5-on
als Ausgangsmaterial eingesetzt.
Schematisch kann das erfindungsgemäße Verfahren wie folgt dargestellt werden:
\ Stufe 1
__x + CuSCH3
__x + CuSCH3
Grignard,
Hydrolyse
Hydrolyse
Stufe 2a, 3 a
SCH,
CH-,CH,CH,N
CH,
CH3
In diesem Schema bedeutet X Brom oder Jod, vorzugsweise Brom und Hai stellt ein Halogenatom,
vorzugsweise Chlor oder Brom, dar.
Die gestrichelte Linie, zwischen dem 10- und llständigen Kohlenstoffatom gibt an, daß die Verbindungen
in dieser Stellung gesättigt oder ungesättigt sein können; die gesättigte Verbindung ist die 10,11 -Dihydroverbindung.
Die Ausgangsverbindungen, nämlich 5H-Dibenzo[a,d] - cyclohepten - 5 - on und 10.11 - Dihydro-5
H - dibenzo[a,d]cyclohepten - 5 - on. die einen Brom- oder Jodsubstituentcn in der 3-Stellung des
Benzolrings besitzen, können nach dem in .1. Org.
Chem. 27, S. 230 (1962), für die Herstellung von 3-chlor-5H-dibenzo[a,d]cycloheptcn-5-on beschriebenen
Verfahren hergestellt werden.
;>L- SCH3
4- HalMizCH,CH,CH,N
Stufe 4a
1. Oxidation
2. Reduktion
HO
SO2CH3
CH-,CH,CH,N
Die auf diese Weise hergestellten 3-Brom-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten-5-on
und 3-Brom-10,l 1 -dihydro - 5 H - dibenzo[a,d]cyclohepten - 5 - on - Verbindungen
besitzen Schmelzpunkte von 108 bis 109 C bzw. 79,5 bis 80.5 C.
Die Stufe 1 des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in einem inerten organischen Lösungsmittel,
vorzugsweise bei einer organischen Base mit einem hohen Siedepunkt, vorzugsweise über 180" C, bei
erhöhten Temperaturen bis zur Rückflußtemperatur des Systems durchgeführt. Das Verhältnis der Reaktionskomponenlen
ist nicht kritisch, und es können äquimolare Mengen verwendet werden, obgleich vorzugsweise
ein kleiner Überschuß des Mercaptids verwendet wird. Nach Beendigung der Reaktion wird
das Gemisch mit wäßriger Säure gewaschen und das
Produkt durch Extraktion mit einem geeigneten organischen Lösungsmittel gewonnen. Durch Verdampfen
des Lösungsmittels erhält man das Rohprodukt, das durch Kristallisation oder Vakuumdestillation
gereinigt werden kann.
Mg + HaICH2CH2CH2N
CH,
CH3
Das in Stufe 2a verwendete Grignard-Reagens,
kann nach an sich bekannten Verfahren hergestellt werden; doch mit besonders hohen Ausbeuten kann
es wie folgt hergestellt werden:
Tetrahydrofuran HaIMgCH2CH2CH2N
CH3
CH3
Bei der Verwendung von Tetrahydrofuran als Lösungsmittel erhält man rasch das Grignard-Reagens
in hoher Ausbeute.
Die Umsetzung mit dem Grignard-Reagens (Stufe 2a) wird in an sich bekannter Weise und
vorzugsweise zu Beginn unter Kühlen, beispielsweise durch Verwendung eines Eisbads, und schließlich bei
Zimmertemperatur durchgeführt. Tetrahydrofuran ist ein ausgezeichnetes Lösungsmittel zur Durchführung
der Reaktion, und demzufolge kann das Keton direkt zu dem Reaktionsgemisch, in dem das Grignard-Reagens
hergestellt wurde, zugegeben werden. Man kann jedoch auch jedes beliebige inerte Lösungsmittel
für die Reaktionskomponenten verwenden. Die Hydrolyse des Grignard-Addukts (Stufe 3 a) wird so
durchgeführt, daß stark saure Verbindungen vermieden werden. Wasser allein kann ausreichend sein.
Nach Beendigung der Additionsreaktion wird die Hauptmasse des Lösungsmittels durch Vakuumdestillation
entfernt, und das Grignard-Addukl in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Benzol, gelöst
und durch Zugabe von Wasser oder Ammoniumchloridlösung unter Kühlen hydrolysiert. Das Produkt
wird durch Verdampfen des Lösungsmittels nach Abfiltrieren von organischem Material gewonnen.
In Stufe 4a wird die Methylmercaptogruppe des 3 - Methylmercapto - 5 - hydroxy- 5 -(3 - dimethylaminopropyl)-derivats
unter Verwendung eines geeigneten Oxidationsmittels, wie Wasserstoffperoxid in Eisessig,
Peressigsäure in Eisessig oder Perbenzoesäure in Eisessig, in an sich bekannter Weise oxidiert und
anschließend jegliches N-Oxid, das sich während der Oxidation auch gebildet haben kann, mit geeigneten
Reduktionsmitteln, wie Natriumsulfit und Schwefeldioxid, reduziert. Vorzugsweise wird die Reduktion
durch Sättigung des Gemisches mit gasförmigem Schwefeldioxid durchgeführt. Es sei jedoch bemerkt,
daß die Reduktion überflüssig sein kann, wenn kein oder nur eine kleine Menge N-Oxid gebildet ist oder
wenn hohe Ausbeuten an der gewünschten Verbindung nicht wesentlich sind. Das gewünschte Produkt wird
durch Extraktion mit einem geeigneten organischen Lösungsmittel nach Alkalischmachen des Gemisches
gewonnen. Das Rohprodukt kann durch Kristallisation gereinigt werden.
Eine Abänderung des obigen Verfahrens umfaßt die Oxidation des in Stufe 1 erhaltenen 3-Methylmercaptoketons
zu dem entsprechenden 3-Methylsulfonylketon
in an sich bekannter Weise unter Verwendung von Wasserstoffperoxid, die anschließende, an sich bekannte
Kondensation des zuletztgenannten Ketons mit dem Grignard-Reagens (Stufe 3 b) und die Hydrolyse
des erhaltenen Grignard-Addukts (Stufe 4b) unter Anwendung der gleichen Bedingungen, wie sie
für Stufe 3a angegeben sind, um das entsprechende 5-Hydroxy-5-(3-dimethylaminopropyl)-derivat zu bilden.
Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung
von pharmazeutisch wirksamen Verbindungen.
Durch Behandeln mit dehydratisierenden Mitteln erhält man die entsprechenden Propylidenvcrbindungen,
die eine Tranquilizerwirkung haben. Fm Vergleich der aus der DT-AS 11 09 166 bekannten
Verbindung 5 - (3 - Dimethylaminopropylideni-5H-dibenzo[a,d]-cyclohepten
mit der entsprechenden, in DT-^S 12 47 303 beschriebenen 3-Methylsulfonylverbindung
ergibt nach der Bestimmungsmethode von Sidman, Science 118, S. 157 bis 158 (1953). eine
7,8fache relative Wirksamkeit der 3-Methylsulfonylverbindung
gegenüber der nicht in 3-Stellung substituierten Verbindung. Auch die 10,11-Dihydroveibindung
ist wirksamer als die Vergleichssubstanz. Die Struktur der vorliegenden Verbindungen dürfte somit
ursächlich verantwortlich für die vorteilhaften Higenschaften der daraus herstellbaren Endprodukte sein.
3-Mcthylsulfonyl-5-(3-dimethylaminopropyliden)-5
H-dibenzo[a,d]-cyclohepten
Herstellung des Ausgangsmaterials
Herstellung von Cupromethylmercaplid
Herstellung von Cupromethylmercaplid
300 ml konzentrierte Ammoniumhydroxidlösung werden in einen 1-1-Dreihalskolben eingebracht, der
mit einem Rührer und einem Gaseinleitungsrohr ausgestattet ist. Die Apparatur wird in einem Eisbad
gekühlt und mit trockenem Stickstoff gespült, während 40,0 g (0,40 Mol) Cuprochlorid anteilweise unter Rühren
zugegeben werden. Zu der dunkelblauen Lösung werden 300 ml 95%iges Äthanol zugegeben, und
anschließend wird Methylmercaptan in die gekühlte Lösung eingeleitet, bis die Ausfällung vollständig ist
und die überstehende Lösung gelb wird. Die Festsubstanz wird gesammelt und durch Zentrifugieren
mit 4 Anteilen verdünnter Ammoniumhydroxidlösung und anschließend mit 4 Anteilen absolutem Äthanol
gewaschen. Das gelbe Produkt wird unter vermindertem Druck bei 45 bis 500C und schließlich in einem
Vakuumexsikkator über kenzentrierter Schwefelsäure getrocknet. Die Ausbeute des Produkts beträgt 41.4 g
(93%).
Erfindungsgemäßes Verfahren
3-Methylmercapto-5 I l-dibenzo[a,d]-cyclohepten-5-on
(Stufe 1)
7.93 g (0,028MoI) 3-Brom-5H-dibenzo[a.d]cyelohcptcn-5-on
und 4.01 g (0,036 Mol) Cupromelhyl-
mercaptid, das wie vorstehend beschrieben hergestellt worden ist, werden in einen 100-ml-Kolben eingebracht,
der mit einem Rührer und einem Rückflußkühler ausgestattet ist. 44,8 ml Chinolin und 4,0 ml
Pyridin werden zugegeben, und die Aufschlämmung wird unter Rühren 6 Stunden auf 200° C erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wird in 120 ml 6n-Salzsäure
und Eis gegossen und fünfmal mit je 150 ml siedendem
Benzol extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden dreimal mit je 200 ml 3 η-Salzsäure extrahiert. Nach to
dem Waschen mit Wasser wird das Lösungsmittel unter vermindertem Druck verdampft, wobei ein
7,41 g wiegendes braunes öl als Rückstand verbleibt. Das öl wird in 125 ml absolutem Methanol gelöst
und 30 Minuten mit 370 mg Entfärbungskohle gekocht Das Filtrat wird auf 60 ml eingeengt; es scheidet sich
eine gelbe Festsubstanz zusammen mit einem braunen öl ab. Die Festsubstanz wird mechanisch von dem
öl getrennt und in einem Vakuumexsikkator über konzentrierter Schwefelsäure getrocknet. Das Produkt
wiegt 2,77 g und schmilzt bei 66,5 bis 67,5° C. Das braune öl wird bei 146°C/0,l mm Hg destilliert und
das Sublimat aus 25 ml absolutem Methanol kristallisiert, wobei man 2,65 g Substanz vom F. = 66,5 bis
67,5° C erhält (77%ige Ausbeute). *5
Analyse für C16H12OS:-
Berechnet ... C 76,16, H 4,80, S 12,71%;
gefunden .... C 76,35, H 4,61, S 12,60%.
gefunden .... C 76,35, H 4,61, S 12,60%.
30
3-Methylmercapto-5-(3-dimethylaminopropyl)-5-hydroxy-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten
(Stufe 2 a, 3 a)
Das Grignard-Reagens wird aus 4,86 g (0,2 g Atom) Magnesium und 24,34 g (0,2MoI) 3-Dimethylaminopropylchlorid
in 100 ml Tetrahydrofuran nach der Vorschrift in HeIv. Chim. Acta 24, 209 E (1941)
hergestellt. Die Lösung wird durch Bestimmung des Magnesiumgehalts standardisiert. Ein 0,043 Mo!
des Grignard-Reagens enthaltendes Volumen der Lösung wird in einem Eisbad abgekühlt und gerührt,
während eine Lösung von 5,38 g (0,0213MoI) 3-Methylmercapto
- 5 H - dibenzo[a,d]cyclohepten - 5 - on in 28 ml Tetrahydrofuran innerhalb von 20 Minuten
zugegeben wird. Das Reaktionsgemisch wird 30 Minuten in einem Eisbad und 90 Minuten bei Zimmertemperatur
gerührt. Die Hauptmenge des Lösungsmittels wird dann bei 45° C unter vermindertem Druck
abdestilliert, und 70 ml Benzol werden zu dem Rückstand zugegeben. Die Lösung wird in einem
Eisbad abgekühlt und das Grignard-Addukt durch tropfenweise Zugabe von 20 ml Wasser unter Rühren
hydrolysiert. Die Benzollösung wird abgetrennt und der gelatinöse Rucks'and dreimal mit je 50 ml siedendem
Benzol extrahiert. Die vereinigten Benzolextrakte werden dreimal mit je 45 ml 0,5 m-Cilronensäurelösung
extrahiert und einmal mit 50 ml Wasser gewaschen. Die vereinigten wäßrigen Lösungen werden
mit Natriumhydroxidlösung basisch gemacht und mit Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte werden
mit Wasser gewaschen und unter vermindertem Druck eingedampft. Der gelbe feste Rückstand vom F. = 127
bis 129° C wiegt 6,88 g (95%). Durch Umkristallisieren
aus Äthanol—Wasser erhält man 6,50 g Substanz vom F. = 128 bis 129° C.
Analyse Tür C21H25NOS:
Berechnet ... C 74,29, H 7,42, N 4,13%;
gefunden .... C 74,60, H 7,56, N 3,94%.
gefunden .... C 74,60, H 7,56, N 3,94%.
3-Methylsulfonyl-5-(3-dimethylaminopropyl)-5-hydroxy-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten
(Stufe 4a)
21,53 g (0,063 Mol) 3-Methylmercapto-5-(3-dimethylaminopropyl)
- 5 - hydroxy - 5 H - dibenzo[a,d]-cyclohepten werden in 250 ml Eisessig gelöst, und die
Lösung wird in einem Eisbad gekühlt, während 25,8 ml 30%iges Wasserstoffperoxid tropfenweise unter Rühren
zugegeben werden. Nach 22stündigem Stehen bei Zimmertemperatur wird die Lösung 1 Stunde mit
Schwefeldioxid unter von Zeit zu Zeit erfolgendem Kühlen in einem Eisbad gesättigt. Die Lösung wird
mit 625 ml lOn-Natriumhydroxidlösung basisch gemacht
und dreimal mit je 300 ml Benzol extrahiert. Nach Waschen der vereinigten Extrakte mit Wassei
wird das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert, wobei ein gelber öliger Rückstand verbleibt,
der 23,20 g wiegt. Das öl verfestigt sich beirr Stehen bei Zimmertemperatur. Durch viermalige!
Umkristallisieren aus Methanol —Wasser erhält mai 13,22 g (57%) Substanz vom F. = 170,5 bis 171,5"C
Analyse Tür C21H25NO3S:
Berechnet ... C 67,89, H 6,78. N 3,77%;
gefunden .... C 67.72, H 6,78, N 3,59%.
gefunden .... C 67.72, H 6,78, N 3,59%.
509645/3
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- Patentansprüche:
1. Verbindungen der F ormeln)— SO2CH3HOCH1CHXH1NCH.,
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