DE1279085B - Schaltungsanordnung zur Dekodierung von Informationszeichen mit Hilfe einer Magnetkernlogik - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Dekodierung von Informationszeichen mit Hilfe einer MagnetkernlogikInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. CL:
H 03 k
Deutsche KL: 21 al - 36/20
Nummer: 1279 085
Aktenzeichen: P 12 79 085.1-31 (A 50944)
Anmeldetag: 2. Dezember 1965
Auslegetag: 3. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Dekodierung binär verschlüsselter Informations- ■
zeichen, insbesondere von Fernschreibzeichen, bestehend aus η Bits. Die Bits der einzelnen Zeichen
können sowohl gleichzeitig als auch zeitlich nacheinander eingegeben werden. Die Dekodierung wird
mit Hilfe von .Magnetkernen mit quasi rechteckförmiger Hysteresisschleife, die mittels mehrerer Wicklungen
zu einer Ausgabelogik verschaltet sind, ausgeführt.
Es sind zwar auch elektromechanische oder als
Diodenmatrix aufgebaute Dekodierer oder Zuordner bekannt, die Erfindung bezieht sich aber speziell
auf Magnetkern-Zuordner. Diese werden den bekannten Schaltungen vorgezogen, wenn eine sehr
hohe Betriebssicherheit verlangt wird.
Die bekannten Magnetkern-Zuordner — wie sie τ. B. in dem »Taschenbuch der Nachrichtenverarbeitung«
von K. Stiinbuch, 1962, auf Seite 502
und in der F i g. 1 der Zeichnung gezeigt sind — haben den Nachteil, daß zur Entschlüsselung von m binär
dargestellten Zeichen, bestehend aus η Bits, auch m verschiedenartig gefädelte Signalschleifen einzeln
durch bis zu η Magnetkerne oder auch η Magnetkernpaare gefädelt werden müssen. Da dies überwiegend
von Hand geschieht und bekanntlich sehr große Fingerfertigkeit erfordert, ist der Arbeitszeitaufwand
erheblich.
Ferner wird bei den bekrrnten Magnetkern-Zuordnern die Unterscheidung ?'vk ;hen einem auszuwertenden
und einem nicht auszuwertenden Zeichen häufig durch eine Schwelle am Eingang einer nachgeschalteten
Auswertstufe erreicht. Dabei wirken sich Toleranzen der Magnetkerne, die entsprechend auch
bei ihren Teilsignalen auftreten, störend aus.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile bei einer Schaltungsanordnung zur Dekodierung von
binär verschlüsselten Informationszeichen, vorzugsweise Fernschreibzeichen, mit Hilfe einer Magnetkernlogik,
bei der den η Bits eines Zeichens η Magnetkernpaare zugeordnet sind, und zwar dem regulären
und dem negierten Signal aller Bits eines Zeichens je ein Kern, die durch Signalschleifen so miteinander
verschaltet sind, daß beim Abfragen der Kerne über eine Abfragewicklung nur an dem Ausgang derjenigen
Signalschleife ein Nutzsignal ansteht, deren zugeordnetes Zeichen in den Kernen gespeichert wurde,
dadurch beseitigt, daß die Teilsignale von dem ersten Kernpaar oder von (1 + i) Kernpaaren
[(I + 1) < «] getrennt von denen der [« — (1 + O]
übrigen Kernpaare durch Signalschleifen logisch verknüpft sind, derart, daß durch die [n - (1 + i)]
Schaltungsanordnung zur Dekodierung von
Informationszeichen mit Hilfe einer
Magnetkernlogik
Informationszeichen mit Hilfe einer
Magnetkernlogik
Anmelder:
Wolfgang Assmann G. m. b. H.,
6380 Bad Homburg, Industriestr. 5
Als Erfinder benannt:
Theodor Nocken, 6000 Frankfurt;
Herbert Ritzenthaler, 6380 Bad Homburg
Kernpaare und die i Kernpaare mehrere Signalschleifen parallel (d.h., bei der Herstellung gleichzeitig)
einbezogen sind, und zwar gleichsinnig für alle Kerne, denen ein reguläres Signal zugeordnet
ist, und gegensinnig für alle Kerne, denen ein negiertes Signal zugeordnet ist, daß ferner die Signalschleifen
des ersten Kernpaares über eine Kompensationsschleife der [n — (1 + I)] Kernpaare und i Kernpaare
mit dem Bezugspotential Null verbunden sind, derart, daß die Summe aller von den [w — (i + I)] Kernpaaren
und i Kernpaaren erzeugten Teilsignale gleich Null ist, daß die Nutzsignale nur von dem ersten
Kernpaar geliefert werden und daß die Windungszahlen der Signalschleifen des ersten Kernpaares
doppelt so groß bemessen sind wie die aller übrigen Signalschleifen.
Durch diese Art der Verschaltung der Magnetkerne wird der Fädelaufwand auf ein Minimum herabgesetzt,
während gleichzeitig die Toleranz der Teilsignale, die durch die Magnetkerne bedingt sind,
kompensiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, daß alle Nutzngnale annähernd konstante Amplituden
gleicher Polarität haben und daß nur zwischen Signalen positiver und negativer Amplitude oder
der Amplitude Null zu unterscheiden ist.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zeichnet sich also gegenüber den bekannten Anordnungen
durch geringen Arbeitsaufwand und hohe Zuverlässigkeit aus.
Die Erfindung wird nun auch an Hand der Abbildungen ausführlich beschrieben. In
Fig. 1 ist ein bekannter Magnetkern-Zuordner schematisch abgebildet; in
809 619 515
F i g. 2 ist ein erfindungsgemäßer Magnetkern-Zuordner fur einen fünfstelligen Binärkode für vier
bestimmte Fernschreibkombinationen und in
F i g. 3 für vier weitere Fernschreibkombinationen schematisch dargestellt.
Zur Vereinfachung der Darstellung der Magnetkerne und ihrer Wicklungen wird hier die Spiegelsymbolik
nach R. P. Mayer angewendet (s. das oben zitierte Buch, S. 482 und den ersten Literaturhinweis
[1] auf S. 509). Die Magnetkerne werden , dabei durch dicke senkrechte Striche und ihre Wicklungen
durch waagerechte dargestellt. Die in ihren Kreuzungspunkten unter 45° angebrachten Striche
t geben den Wickelsinn an. Die Stromrichtungen in den Wicklungen sind durch Pfeilspitzen gekennzeichnet..
In F i g. 1 ist ein bekannter Magnetkern-Zuordner schematisch dargestellt, bei dem den regulären Signalen
■ X1... X11 äerrißits eines Zeichens und deren Negationen
X1... Xn je ein Kern K1... Kn bzw. K1... Kn
zugeordnet_ist. Das heißt, jedem Signalpaar X1, X1... Xn, Xn der η Bits eines Zeichens, oder verkürzt
gesagt, jedem Bit ist ein Kernpaar K1, K1... Kn, Kn
zugeordnet. Es sind zwar auch Magnetkern-Zuordner bekannt, die nur die regulären oder wahren Signale
X1... Xn der Bits eines Zeichens dekodieren. Dann
sind nur η Kerne erforderlich. Zur Erhöhung der Sicherheit pflegt man aber auch, wiejn demdargestellten
Beispiel, die negierten Signale X1 ... Xn zu dekodieren.
Die Signale X1 ... Xn der η Bits magnetisieren
oder »setzen« dabei^die η Kernpaare über Setzwicklungen
SW1... SWn entsprechend der Bitkombination
des gerade zur Dekodierung an diesen anstehenden Zeichens.
Entsprechend den zu dekodierenden Zeichen sind nacheinander m Signalschleifen SS1... SSn, nur durch
ganz bestimmte Kerne geführt, und zwar dort, wo in Fi g. 1 ein schräger Strich gezeichnet ist. Dadurch
wird jede Signalschleife einem bestimmten Zeichen zugeordnet. Alle Signalschleifen sind einseitig miteinander
und über einen Schalter Z mit dem Bezugspotential Null verbunden. Der Schalter Z ist nur
geschlossen, wenn die Kerne abgefragt werden.
Die beim Abfragen der Magnetkerne mit Hilfe einer gleichsinnig durch alle Kerne geführten Abfragewicklung
AW von den gesetzten Kernen abgegebenen Teilsignale sind durch die Signalschleifen SS1... SSn
so verknüpft, daß nur am Ausgang A1 ... Am derjenigen
Signalschleife ein Nutzsignal ansteht, die dem gesetzten Zeichen zugeordnet ist.
Als Beispiel für die Wirkungsweise dieses Magnetkern-Zuordners sei die Dekodierung des binären
Zeichens LLOO beschrieben. _Hier_wäre also η = 4,
X1 = X2 = X3 = X4 - LundXx = X2 = X3 = X4 = 0.
Durch_dieses_Zeichen LLOO werden die Kerne If1, K2, K3 und K4. gesetzt, dagegen alle übrigen nicht.
Wird jetzt ein Strom durch die Abfragewicklung AW geschickt, dann ändern diese gesetzten Kerne gleichzeitig
ihren Magnetisierungszustand und induzieren in den durch diese geführten Signalschleifen jeweils
einen Spannungsimpuls. Da der Wickelsinn in allen Kernen derselbe ist, addieren sich alle Impulse in
einer Schleife. Ordnet man jedem Impuls den Betrag E zu, dann werden in der Signalschleife SS1 insgesamt
4 E, dagegen in der Signalschleife SS2 0 E und in
der Signalschleife SSn nur 3 E induziert. Das heißt,
in allen Schleifen, die dem gesetzten Zeichen nicht zugeordnet sind, werden insgesamt weniger Impulse
als in der dem gesetzten Zeichen zugeordneten induziert. Durch eine entsprechend - in diesem Beispiel
auf AE- eingestellte Schwelle an jedem Ausgang A1... Am der Signalschleifen bzw. am Eingang von
nachgeschalteten Auswertstufen, die hier nicht gezeigt sind, wird dann festgestellt, welcher Signalschleife
das gerade gesetzte Zeichen zugeordnet ist. Diese bekannte Schaltungsanordnung hat nun
aber den Nachteil, daß zur Unterscheidung von m Zeichen auch m verschiedenartig gefädelte Signalschleifen
SS1... SSm notwendig sind. Der Fädelaufwand
ist dadurch sehr groß, und die Toleranzen der Magnetkerne, die entsprechend in den Teilsignalen
E auftreten, summieren sich durch die Addition der Teilsignale in den Signalschleifen.
In F i g. 2 ist ein erfindungsgemäßer Magnetkern-Zuordner zur Erläuterung der Erfindung nur für
fünfstellige Binärkodes dargestellt, z. B. für den bekannten fünfstelligen Fernschreibkode. Dieser Zuordner
kann aber auf beliebig viele Stellen, allgemein auf η Stellen oder Bits pro Zeichen erweitert oder
' auf weniger als fünf Stellen beschränkt werden. Auch hier sind wieder, wie bei dem bekannten Magnetkern-Zuordner
_der Fi g.J_ jeder Binärstelle bzw. jedem Bit X1, X1... Xn, Xn zwei Magnetkerne K1,
K1... Kn, Kn _ zugeordnet. Jedem regulären und
negierten SignaJLXi ... Xn ist wieder eine Setzwicklung
SW1 ... SFPn zugeordnet und eine Abfragewicklunj^yl
W wieder gleichsinnig durch alle Kerne K1... Kn geschleift.
Erfindungsgemäß sind dagegen mehrere Gruppen von Signalschleifen - bei einem fünfstelligen Binärkode
sind es acht Gruppen mit je vier Signalschleifen, von denen hier zur Vereinfachung der Darstellung
nur eine Gruppe, bestehend aus den Signalschleifen SS32, SS5, SS29 und SS22 dargestellt ist - gleichsinnig
durch alle den regulären Signalen zugeordneten Kerne K2 ... Kn und gegensinnig durch alle_den negierten
Signalen zugeordneten Kerne K2 ... Kn gezogen, und
zwar alle Signalschleifen einer Gruppe gleichzeitig in einem Arbeitsgang.
Dabei wird i < η gewählt; im speziellen Fall eines
fünfstelligen Binärkodes ist i = 0 und « = 5. Dies wird weiter unten noch näher erläutert. Zweckmäßigerweise
ist für jede Leitung eine andere Farbe
gewählt.
Durch das erste Kernpaar K1, K1 werden getrennt^
von den n — l übrigen Kernpaaren K2, K2... Kn, Kn
eigene Signalschleifen SSa und SSb gezogen. Alle
Signalschleifen werden zum Schluß entsprechend dem gewünschten Binärkode miteinander verbunden.
In dem dargestellten Beispiel für einen fünfstelligen Binärkode sind also beispielsweise die den Fernschreibkombinationen
Nr32, Nr29, Nr22 und JVr5
zugeordneten Signalschleifen S32, S29, S22 und S5
an ihren Enden 13 ... 16 durch Leitungen 11 und 12 miteinander verbunden. Ferner ist das Ende 13
mit der Signalschleife SSb und das Ende 15 mit der
Signalschleife SSa verbunden. Schließlich sind die
6o^ Enden der Signalschleifen SSa und SSb miteinander
' und über eine Kompensationsschleife A's, die gleichsinnig
durch alle π — 1 Kernpaare geschleift ist, und über einen Schalter Z mit dem Bezugspotential Null
verbunden. Durch diese " i^hing der Signalschleifen
und ihre Zusammen^ . utung mit der durch die Kernpaare K2, Ji2... Kn, Kn führenden Kompensationsschleife
K5 wird erreicht, daß die auszuwertenden Nutzsignale gleicher Amplitude und Polarität
sind und daß die nicht auszuwertenden Signale die Amplitude Null oder entgegengerichtete Polarität
haben. Toleranzen der Teilsignale, die durch die Magnetkerne bedingt sind, werden kompensiert.
An die Ausgänge A1... An, aller Signalschleifen
kann jeweils eine Transistorstufe T als Auswertstufe angeschlossen sein. Es ist nur eine Transistorstufe T
dargestellt.
Die F.unktion der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung und das Herabsetzen des Fädelaufwandes
auf ein Minimum wird am Beispiel des F. S.-Kodes gezeigt.
Den aus η — 5 Bit bestehenden Zeichen werden η = 5 Magnetkernpaare K1, K1 ... K5, K5 zugeordnet,
die in zwei Zeilen und η = 5 Spalten angeordnet sind.
Beim Einspeichern eines Zeichens wird je nach Wertigkeit der einzelnen Bits, z. B. »0« oder »1« oder
bei Fernschreibzeichen Pausen- oder Stromschritt, ein Kern der Kernpaare durch einen Stromimpuls
in ihren Schreibwickiungen SW1, SW1... SW5, SW5
gesetzt.
Anschließend werden alle Kerne über die-Abfragewicklung
AW abgefragt. Alle gesetzten Kerne induzieren in den sie verknüpfenden Signalschleifen SS'.,,
SSb und SS1... SS32 Teilsignale.
Die Anzahl aller gesetzten Kerne ist nach jedem empfangenen Zeichen konstant; damit ist auch die
Anzahl aller Teilsignale in den Signalschleifen konstant.
Für die Verknüpfung der Teilsignale der 25 — 32
möglichen Fernschreibzeichen S gelten folgende Bedingungen:
51 = X1 & X2 & X3 & X4 & X5
52 = T1 & X2 & X3 & X4 & X5
53 = X1 & T2 & X3 & X4. & X5
usw.
& X2
& T5
Damii wären 32 verschiedenartig gefädelte Signalschleifen erforderlich.
Trennt man die Verknüpfung der SJgHaIe-X1, X1
von der Verknüpfung der übrigen Signale X2, X2... X5,
X5 zunächst ab, so erhält man die Bedingungen
<h = Xi
U1 = T1 (2)
und
f>! = X2 & X3 & X4 & X5 (3)
\h = T2 & X3 & X4 & X5
b3 = X2 & T3 & X4, & X5
usw.
/J16 = X2 & X3 & X4 & X7
Die Bedingungen für die Nutzsignale lauten dann S1 = O1 & fej (4)
S2=O2 & i>!
S3 = «j & b2
usw.
S32-O2 Sc bm
Da die Bedingungen nach (3) 8 · 2 komplementäre Kombinationen enthalten und jeweils zwei gleichlautende
Bedingungen nach (3) mit denen nach (2) die Bedingungen nach (4) ergeben, kann man in
der in Fig. 2 gezeigten Fädel weise acht Gruppen
zu je vier parallel_gefuhrten Signalschleifen durch die Kernpaare X2, X2 ... X5, X5 ziehen. Anschließend
werden die Signalschleifen SS1... SS32 mit den Signalschleifen
SSa und SSb zusammengeschaltet und über
die Kompensationsschleife Ks mit dem Bezugspotential »Null« verbunden. Die Kompensationsschleife Xjjwird gleichsinnig durch die Kerne Jt2,
K2 ... K5, K5 geführt.
Die Anzahl der in ihr induzierten Teilsignale ist ebenfalls konstant, und sie sind den Teilsignalen der Signalschleifen entgegengerichtet.
Die Anzahl der in ihr induzierten Teilsignale ist ebenfalls konstant, und sie sind den Teilsignalen der Signalschleifen entgegengerichtet.
Die Windungszahlen der Signalschleifen SS1... SS32
und die der Kompensationsschleife Ks sind gleich
bemessen.
DieJSumme aller Teilsignale, die von den Kernen K2, K2... K5, K5 geliefert werden, ist also immer
Null, wenn zuvor das zugehörige Zeichen eingespeichert wurde.
Die auszuwertende Amplitude des Nutzsignals liefert nur Kern K1 oder K1. Toleranzen der Teilsignale,
die durch Unterschiede in den übrigen Magnetkernen K2... K5 bedingt sind, werden also eliminiert.
Unterscheidet sich das empfangene Zeichen von dem einer Signalschleife zugeordneten nur in einem Bit, so erhält man an diesem Schleifenausgang kein Signal; unterscheidet es sich in zwei oder mehreren Bits, so entsteht ein Signal, dessen Polarität der des Nutzsignals entgegengerichtet ist.
Unterscheidet sich das empfangene Zeichen von dem einer Signalschleife zugeordneten nur in einem Bit, so erhält man an diesem Schleifenausgang kein Signal; unterscheidet es sich in zwei oder mehreren Bits, so entsteht ein Signal, dessen Polarität der des Nutzsignals entgegengerichtet ist.
Die Unterscheidung kann leicht von der nachgeschalteten Transistorstufe T getroffen werden.
Die Unterdrückung der beim Setzen der Kerne erzeugten Signale wird durch Zeitselektion mittels
des Schalters Z erreicht.
Als expliziertes Beispiel sei die Decodierung der Fernschreibkombination Nr. 25 (LOLOL) beschrieben.
Die Führung der zugehörigen Signalschleife SS25 ist in Fig. 3 dargestellt.
Es ist also
Es ist also
und
Durch dieses Zeichen werden also die Kerne K1, K2, K3, K4 und K5 gesetzt, dagegen alle übrigen
Kerne nicht.
Diese gesetzten Kerne ändern beim Abfragen ihren Magnetisierungszustand und induzieren in den durchgeführten
Schleifen jeweils ein Teilsignal. Jedem Teilsigna], geliefert von den Kernen K2... K5 und
K2... K5, sei wieder der Bjetrag E zugeordnet. Die
von den Kernen K1 und K1 gelieferten Teilsignale
haben den Betrag 2 E, da die Windungszahl der Schleifen SSa und SSh doppelt so groß ist wie die
fio der übrigen Schleifen. Der Wickelsinn von rechts
nach links soll Signale negativer Polarität ergeben.
Beginnend vom Bezugspotential Null aus, bei
geschlossenem Schalter Z, sollen der Verlauf der Schleifen Ks, SSa und SS25 verfolgt und alle darin
f>5 induzierten Teilsignale addiert werden.
In der Kompensationsschleife K5 werden Teilsignale
positiver_Arapliiudß von folgenden Kernes
erzeugt: K5, K3, K4 und K2. Diese Teilsägnale addieren
sich zum Wert + 4 E. In den Signalschleifen SSa und
SS25 werden Teilsignale negativer Amplitude von
den Kernen K1, K2, K3, K4 und K5 erzeugt. Diese
Teilsignale addieren sich zum Wert — 6 E. Der Wert des Nutzsignals am Schleifenausgang A25 ist
(+4£) + (-6£)= -2£.
Unterscheidet sich das in den Decodierkernen eingespeicherte Zeichen von dem der Fernschreibkombination
Nr. 25 nur im ersten Bit, das ist bei der Fernschreibkombination Nr. 8 (OOLOL) der Fall,
so ist der Wert des Signals am Schleifenausgang A25
(+4 E) + (-4 E) = O.
Bei einer Unterscheidung im fünften Bit, wie z. B. bei der Fernschreibkombination Nr. 19 (LOLOO), werden
in der Signalschleife SS25. Teilsignalejiegativer
Polarität von den Kernen K2, K3 und K4 erzeugt,
der Kern K5 erzeugt dagegen in der Signalschleife
SS25 ein Teilsignal positiver Polarität.
Der Wert des· Signals am Schleifenausgang A25
ist
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung zur Dekodierung von binär verschlüsselten Informationszeichen, vorzugsweise von Fernschreibzeichen, mit Hilfe einer Magnetkernlogik, bei der den η Bits eines Zeichens η Magnetkernpaare zugeordnet sind, und zwar dem regulären und dem negierter. Signal aller Bits ein Zeichen je ein Kern, die durch Signalschleifen so miteinander verschaltet sind, daß beim Abfragen der Kerne über eine Abfragewicklung nur an dem Ausgang derjenigen Signalschleife ein Nutzsignal ansteht, deren zugeordnetes Zeichen in den Kernen gespeichert wurde, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilsignale von dem ersten Kernpaar oder von (1 + i) Kernpaaren [(I + i) < n] getrennt von denen der [n — (1 + i)] übrigen Kernpaare ' durch Signalschleifen (SS) logisch verknüpft sind, derart, daß durch die [n — (1 + 0] Kernpaare und die i Kernpaare mehrere Signalschleifen parallel (d.h., bei der Herstellung gleichzeitig) eingezogen sind, und zwar gleichsinnig für alle Kerne, denen ein reguläres Signal zugeordnet ist, und gegensinnig für alle Kerne, denen ein negiertes Signal zugeordnet ist, daß ferner die Signalschleifen (SSa und SSb) des ersten Kernpaares über eine Kompensationsschleife Ks der [« — 0 + I)] Kernpaare und i Kernpaare mit dem Bezugspotential Null verbunden sind, derart, daß die Summe aller von den [n—(i+1)] Kernpaaren und i Kernpaaren erzeugten Teilsignale gleich Null ist, daß die Nutzsignale nur von dem ersten Kernpaar geliefert werden und daß die Windungszahlen der Signalschleifen des ersten Kernpaares doppelt so groß bemessen sind wie die aller übrigen Signalschleifen (Fig. 2).In Betracht gezogene Druckschriften:
K. Steinbuch, »Taschenbuch der Nachrichtenverarbeitung«, 1962, S. 502.Hierza 1 Platt Zeichnungen809 619 515 9. 68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA50944A DE1279085B (de) | 1965-12-02 | 1965-12-02 | Schaltungsanordnung zur Dekodierung von Informationszeichen mit Hilfe einer Magnetkernlogik |
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|---|---|---|---|
| DEA50944A DE1279085B (de) | 1965-12-02 | 1965-12-02 | Schaltungsanordnung zur Dekodierung von Informationszeichen mit Hilfe einer Magnetkernlogik |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1279085B true DE1279085B (de) | 1968-10-03 |
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ID=6937678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEA50944A Pending DE1279085B (de) | 1965-12-02 | 1965-12-02 | Schaltungsanordnung zur Dekodierung von Informationszeichen mit Hilfe einer Magnetkernlogik |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1279085B (de) |
-
1965
- 1965-12-02 DE DEA50944A patent/DE1279085B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
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