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DE1151961B - Schaltungsanordnung zum Vergleichen von Dezimalzahlen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Vergleichen von Dezimalzahlen

Info

Publication number
DE1151961B
DE1151961B DEO7398A DEO0007398A DE1151961B DE 1151961 B DE1151961 B DE 1151961B DE O7398 A DEO7398 A DE O7398A DE O0007398 A DEO0007398 A DE O0007398A DE 1151961 B DE1151961 B DE 1151961B
Authority
DE
Germany
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output
circuit
comparator
result
circuits
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEO7398A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Reichert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympia Werke AG filed Critical Olympia Werke AG
Priority to DEO7398A priority Critical patent/DE1151961B/de
Priority to CH19861A priority patent/CH384253A/de
Priority to GB1043861A priority patent/GB970726A/en
Priority to FR859912A priority patent/FR1294348A/fr
Publication of DE1151961B publication Critical patent/DE1151961B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/02Comparing digital values
    • G06F7/026Magnitude comparison, i.e. determining the relative order of operands based on their numerical value, e.g. window comparator

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Mathematical Optimization (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manipulation Of Pulses (AREA)
  • Testing Of Coins (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
ANMELDETAG: 6. MAI 1960
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 25. JULI 1963
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Vergleichen zweier mehrstelliger Dezimalzahlen in stellenweise binär verschlüsselter Form zur Verwendung in elektronischen datenverarbeitenden Anlagen. Dabei wird vorausgesetzt, daß die Dezimalzahlen in serienparalleler Darstellung auftreten, d. h. die einzelnen Binärziffern einer eine Dezimalziffer darstellenden Zeichengruppe gleichzeitig, die verschiedenen Zeichengruppen jedoch zeitlich aufeinanderfolgend. Ferner kommt bei der vorliegenden Schaltungsanordnung nur ein solcher Code in Betracht, der eine räumliche bzw. zeitliche Anordnung fowohl der Binärziffern innerhalb einer Zeichengruppe als auch der einzelnen Zeichengruppen nacheinander in aufsteigender Stellenwertordnung aufweist und bei dem ferner die Einheit eines jeden Stellenwertes die größtmögliche Summe der vorhergehenden Stellenwerte übertrifft.
Es sind bereits Einrichtungen bekannt, mit deren Hilfe das Verhältnis zweier in Paralleldarstellung auftretenden Zeichengruppen, z. B. Tetraden, in Form von Signalen angezeigt wird, die den Aussagen »größer«, »kleiner« oder »gleich« entsprechen. Aus diesen Aussagen können z. B. die für eine datenverarbeitende Anlage erforderlichen Befehle oder Entscheidungen abgeleitet werden.
Es ist ferner ein im Hinblick auf den erforderlichen Aufwand an Schaltungsmitteln besonders günstiges Schaltungsprinzip für Parallelvergleicher des vorerwähnten Typs bekannt. Gemäß diesem Schaltungsprinzip enthält der Parallelvergleicher für einander entsprechende Binärstellen der Ziffern des zu vergleichenden Zahlenpaares je eine Vergleicherstufe mit je einem bistabilen Schaltglicd zur Aufnahme der Codebits der beiden zu vergleichenden Ziffern. Dabei sind die Ausgänge der bistabilen Schaltglieder für eine Ziffer direkt für die andere Vergleichsziffer hingegen über Kreuz an jeweils zur Stufe gehörende Vergleicher-UND-Schaltungen angeschlossen, die — bis auf die Vergleicherstufe niedrigster Ordnung — über je eine ODER-Schaltung mit einem Inverter in Verbindung stehen und die — bis auf die Vergleicherstufe höchster Ordnung — an zwei mit den Invertern aller vorhergehenden Stufen in Verbindung stehende Sperr-UND-Schaltungen angeschlossen sind. Endlich sind bei dieser Schaltung die einander entsprechenden Sperr-UND-Schaltungen der Stufe höchster Ordnung über zugehörende ODER-Schaltungen an Ausgangsklemmen des Parallelvergleichers für Zwischenergebnissignale »A > B«, »A < angeschlossen.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist jedoch Schaltungsanordnung zum Vergleichen
von Dezimalzahlen
Anmelder:
Olympia Werke A.G.,Wilhelmshaven
Dipl.-Ing. Hugo Reichert, Wilhelmshaven,
ist als Erfinder genannt worden
noch nicht zur Durchführung eines Vergleiches zweier Dezimalzahlen in serienparalleler Darstellung geeignet. An den Ausgängen des Parallelvergleichers erscheint nämlich nach Verarbeitung einer Gruppe von Binärziffern, z. B. einer Tetrade, immer nur das Vergleichsergebnis des betreffenden Ziffernpaares. Dieses Ergebnis stimmt aber dann nicht mit dem Vergleichsergebnis der Stellensummen von der ersten
-5 bis zur letzten verglichenen Stelle überein, wenn das zuletzt verglichene Ziffernpaar gleich, ein vorhergehendes Ziffernpaar aber ungleich ist. Entsprechend wird nach Verarbeitung des letzten Ziffernpaares der zu vergleichenden Dezimalzahlen nicht das Gesamt-Vergleichsergebnis, sondern nur das Vergleichsergebnis der höchsten Dezimalstelle angezeigt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, unter Verwendung des genannten Schaltungsprinzips eine Schaltungsanordnung zum Vergleich von Dezimalzahlen in binär verschlüsselter Parallel-Serien-Darstellung 211 schaffen. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß die Ausgangsklemmen des Parallelvergleichers für die Zwischenergebnissignale »A > ß« und »A<CB« einerseits über eine gemeinsame ODER-Schaltung mit dem Normaleingang eines ersten bistabilen Ausgangsgliedes verbunden sind, dessen Komplementeingang nur vor Beginn eines jeden Gesamtzshlenvergleichs mit einem den Ergebniszustand »A = herstel'enden Startimpuls beaufschlagt wird, und andererseits einzeln an je einen Eingang eines weiteren bistabilen Ausgangsgliedes angeschlossen sind. Infolgedessen wird das als Ausgangszustand anstehende Ergebnissignal »gleich« beim Auftreten des ersten Vergleichsergebnisses »ungleich« in der Reihenfolge der durchlaufenden Ziffernpaare gelöscht. Das Ergebnissignal »gleich« kann danach erst wieder bei Beendigung des
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gesamten Zahlenvergleichs durch einen neuen Start- der Dezimalziffer A verbunden, die rechten Eingänge
impuls hergestellt werden. Auf diese Weise stellt das der Flip-Hops FF5 bis FF8 mit Eingangsklemmen B1
beim Durchlauf des stellenhöchsten Ziffernpaares ge- bis B4 für die Tetrade der Dezimalziffer B. Die
wonnene Vergleichsergebnis auch das Gesamtver- Binärziffer L möge in bekannter Weise durch ein
gleichsergebnis des Zahlenpaares dar. 5 Signal, beispielsweise durch einen Impuls, dargestellt
Die Vorteile und Merkmale der Erfindung werden werden, die Binärziffer 0 durch das Fehlen dieses
durch die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels Signals. Ein Eingangssignal an den Eingangsklem-
an Hand der Zeichnungen erläutert. In den Zeich- men A1 bis A4 und B1 bis B4 schaltet daher den zu-
nungen zeigt gehörigen Flip-Flop in seine »L«-Stellung; diese
Fig. 1 das Blockschaltbild einer Parallel-Vergleichs- i° »/.«-Stellung ist im vorliegenden Beispiel Fig. 1
schaltung nach dem bekannten Schaltungsprinzip, durch Schraffur der rechten Teilfläche gekennzeich-
Fig. 2 das Blockschaltbild einer Serien-Vergleichs- net. Die linken Eingänge der Flip-Flops FF1 bis FF8
schaltung nach der Erfindung und in Fig. 1 sind mit einer Eingangsklemme A1 für ein
Fig. 3 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Rückstellsignal verbunden. Nach jedem später be-
Gesamtschaltung. 15 scnriebenen Vergleichsvorgang werden durch dieses
In der Gesamtschaltung nach Fig. 3 bezeichnet PV Rückstellsignal die Flip-Flops FF1 bis FFe in ihre
die später an Hand der Fig. 1 beschriebene Schal- »O«-Stellung geschaltet, wenn sie diese Stellung nicht
tungsanordnung zum Vergleich von in parallel-binär- schon eingenommen haben. Die »O«-Stellung der
dezimaler Verschlüsselung dargestellten Dezimal- Flip-Flops sei durch Schraffur der linken Teilfläche
ziffern, wobei in diesem Ausführungsbeispiel eine ao der Flip-Flops angegeben.
Verschlüsselung in parallelen Tetraden gewählt ist. Wie bei einem Flip-Flop bekannt ist, sind die
Die vier Eingangsklemmen zur Paralleleingabe der Signale auf den Ausgangsleitungen der einzelnen
DezimalziffernA sind mit A1 bis A4, die vier Ein- Flip-Flops zueinander komplementär. Wird z.B. der
gangsklemmen zur Paralleleingabe der Dezimal- Flip-Flop FF1 betrachtet, der in der gezeichneten
ziffern B mit B1 bis B4 bezeichnet. Die Klemmen a5 Stellung nach Vorstehendem eine Null verkörpert, so
A > B und A < B stellen einmal die Ergebnisaus- führt die Ausgangsleitung der linken Seite von FF1
gänge der Parallel-Vergleichsschaltung PV (Fig. 1) kein Signal entsprechend der Binärziffer 0, da in
dar, zum anderen die entsprechenden Eingangs- diesem Ausführungsbeispiel angenommen ist, daß der
klemmen einer Schaltung SV (Fig. 2) zum Vergleich Binärziffer 0 das Fehlen eines Ausgangsimpulses ent-
von in Serien dargestellten binär codierten Informa- 3o spricht. Die Ausgangsleitung der rechten Seite von
tionen. Die Serien-Vergleichsschaltung SV besitzt Er- FF1 führt dagegen ein Signal entsprechend dem
gebnisausgängeΛ —Β, A>B und A<B, an denen, Komplementwert der Ziffer 0, es erscheint auf ihr
wie später beschrieben wird, das Endergebnis des also ein Ausgangsimpuls. Flip-Flop FF2 dagegen stellt
Vergleichs der beiden Dezimalzahlen angezeigt wird. in der gezeichneten Lage ein »L« dar, so daß sein
Im folgenden werden zunächst der Schaltungsauf- 35 Ausgang der linken Seite einen Impuls abgibt, auf
bau und die Wirkungsweise von Ausführungsbei- seinem Ausgang der rechten Seite jedoch entspre-
spielen der Vergleichsschaltung PV und SV be- chend dem Komplementwert zu »L« kein Impuls
schrieben und darauf die Wirkungsweise der Gesamt- auftritt. Es ist daher im folgenden der linke Ausgang
anordnung gemäß der Erfindung erläutert. aller Flip-Flops in Fig. 1 mit Normalausgang und der
Fig. 1 zeigt als Ausführungsbeispiel eine Ver- 4° rechte Ausgang als Komplementausgang bezeichnet, gleichsschaltung zum Vergleich zweier Dezimalziffern, Die Paarungen der Flip-Flops FF1 und FF&, FF2 die in parallelen Tetraden, also durch vier Binär- und FF6, FF3 und FF1, FF4 und FF8 sind mit den stellen, dargestellt sind. Die Verschlüsselung der später zu beschreibenden zugehörigen Schaltelemen-Dezimalzahlen muß dabei so gewählt sein, daß die ten jeweils einer Binärstelle der zu vergleichenden Binärstellen der Dezimalziffer steigende Ordnung be- 45 Dezimalziffern zugeordnet und bilden die Vergleichersitzen, also beispielsweise die Verschlüsselung im stufen, und zwar von rechts nach links in Fig. 1 in Dreiexeßschlüssel. steigender Ordnung.
Die zu vergleichenden Tetraden der beiden Dezi- Wie Fig. 1 zeigt, ist innerhalb einer Vergleichermalziffern werden jeweils parallel in bistabilen Schalt- stufe der Normalausgang eines der einen Binärziffer gliedern FF1 bis FF4 (Ziffer Λ) und FFn bis FF8 5o zugeordneten Flip-Flops mit dem entsprechenden (Ziffer B) gespeichert. Die bistabilen Schaltglieder Komplementausgang des der zweiten zu vergleichenmögen beispielsweise als Flip-Flops ausgebildet sein. den Binärziffer zugeordneten Flip-Flops über eine In Fig. 1 sind die Flip-Flops FF1 bis FF8 als Recht- UND-Schaltung verbunden. So führen beispielsweise ecke dargestellt und können in bekannter Weise aus in der höchsten Binärstelle der Normalausgang des zwei elektronischen Schaltern, wie Röhren oder Tran- 55 Flip-Flops FF1 und der Komplementausgang des sistoren, aufgebaut sein, von denen bei einem Aufbau Flip-Flops FF5 auf die Eingänge der UND-Schaltung z.B. aus Transistoren in bekannter Weise in jedem Mn, der Komplementausgang von FF1 und der Norstabilen Zustand des Flip-Flops ein Transistor lei- malausgang von FF. auf die UND-Schaltung h1?. tend, der andere gesperrt ist. Dies ist in der Zeich- Entsprechendes gilt für die Flip-Flop-Paare FF2 mit nung Fig. 1 dadurch angedeutet, daß die Rechtecke 6o FF6, FF^ mit FF. und FF4 mit FFg und ihre zugein zwei gleiche Hälften aufgeteilt sind. Die jeweilige hörigen Paare von UND-Schaltung M21 mit M22, M31 Seite eines Flip-Flops, deren Transistor sich in leiten- mit H32 und M41 mit M42. Auf diese Weise stellen die dem Zustand befindet, ist durch Schraffur der Teil- Signale auf den Ausgangsleitungen der genannten fläche bezeichnet. Alle Eingänge der Schaltelemente ersten Paare von UND-Schaltungen jeweils das Err der Fig. 1 bis 2 sind durch einen zu den Schalt- 65 gebnis des Vergleiches zweier Binärziffern innerhalb elementen gerichteten Pfeil gekennzeichnet. einer Binärstelle dar. Bezeichnet man wie oben die Die rechten Eingänge der Flip-Flops FF1 bis FF4 in den Flip-Flops FF1 bis FF4 dargestellte Dezimalsind mit Eingangsklemmen A1 bis A4 für die Tetrade ziffer mit A und die in den Flip-Flops FF5 bis FF8
dargestellte Dezimalziffer mit B, so ist aus Fig. 1 nach dem Vorstehenden leicht zu erkennen, daß Signale auf den Ausgangsleitungen der UND-Schaltungen Un, u.,v U31, M41 bedeuten, daß in der entsprechenden Binarstelle die Binärziffer der Dezimalziffer Λ größer als die der Dezimalziffer B ist, daß jedoch Signale auf den Ausgangsleitungen der UND-Schaltungen M12. ii.,.,, M32, M42 angeben, daß in der entsprechenden Binärsteile die Binärziffer der Dezimalziffer A kleiner als die der Dezimalziffer B ist.
Die Ausgangsleitungen des ersten UND-Schaltungspaares M11 M1., der Vergleicherstufe höchster Ordnung sind direkt über ODER-Schaltungen o. und oti mit den Ergebnisausgängen A~>B und A<iB verbunden, wie Fig. 1 zeigt, M11 über o. mit A~>B und U1., über od mit A<B.
Die Äusgangsleitungen der ersten UND-Schaltungspaare u.n m.,.„ M31 M32 und M41 M42 sind gemäß Fig. 1 mit den ersten Eingängen zugeordneter zweiter UND-Schaltungspaare M23 M24, M33 M34 und M43 M44 verbunden, und zwar M21 mit M23, M22 mit M24 und M31 mit M33, M3., mit M34 sowie M41 mit M43, M42 mit M44. Die Ausgangsleitungen der UND-Schaltungen M23, M33 und M43 führen über die ODER-Schaltung οδ auf dem Ergebnisausgang A>B, die Ausgangsleitungen der UND-Schaltungen M24, M34 und M44 über die ODER-Schaltung o6 auf den Ergebnisausgang A<LB.
Um einen Parallelvergleich aller Binärziffern der Dezimalziffern zu erreichen und eine Aussage über die Beziehung zwischen den zu vergleichenden Dezimalziffern zu erhalten, werden die einzelnen Vergleicherstufen in folgender Weise miteinander verknüpft:
Die Ausgangsleitungen des ersten UND-Schaltungspaares jeder Vergleicherstufe bis auf die Stufe niedrigster Ordnung sind jeweils über eine ODER-Schaltung zusammengefaßt, wie Fig. 1 zeigt, M11 M12 über O1, M21 M22 über o2 und M31 M32 über o3.
Die Ausgangsleitungen der ODER-Schaltungen O1 bis O3 sind jeweils mit dem Eingang einer Inverterstufe I1 bis I3 verbunden. Wie aus Fig. 1 weiterhin ersichtlich, ist die Ausgangsleitung der Inverterstufe jeder Vergleicherstufe mit entsprechenden Eingängen der UND-Schaltungen der zweiten UND-Schaltungspaare aller Vergleicherstufen niedrigerer Ordnung verbunden. So führt beispielsweise die Ausgangsleitung des Inverters I1 auf Eingänge der UND-Schaltungen M23 und M24, M33 und M34 sowie M43 und U44, die Ausgangsleitung des Inverters I2 auf Eingänge der UND-Schaltungen M33 und M34 sowie M43 und M44 usw.
Wie später an Hand eines Zahlenbeispiels beschrieben werden wird, ist auf diese Weise gewährleistet, das dann, wenn in einer Vergleicherstufe die Ungleichheit der verglichenen Binärziffern festgestellt wird, sämtliche Ergebnisausgänge der Vergleicherstufen niedrigerer Ordnung für die Abgabe der ihre Ergebnisse darstellenden Signale gesperrt werden.
Die Ergebnisausgänge A > B, A<iB sind über eine ODER-Schaltung o, auf einer Inverterstufe /4 geführt. Die Ausgangsleitung der Inverterstufe /4 ist mit dem Ergebnisausgang A = B verbunden.
Die Wirkungsweise der Vergleichsschaltung gemäß der Erfindung möge an Hand eines Zahlenbeispiels beschrieben werden. Es sind zu vergleichen die Dezimalziffern A = 2, die im Dreiexzeßschlüssel durch die Tetrade OLOL dargestellt wird, und die Dezimalziffer B — O, die im Dreiexzeßschlüssel durch die Tetrade OO LL dargestellt wird. Wie in Fig. 1 durch die Schraffur der Flip-Flops FF1 bis FF8 angedeutet wird, ist die Ziffer A = 2 in den Flip-Flops FF1 bis FF4 gespeichert, die Ziffer B = O in den Flip-Flops FF. bis FFH. Es mögen nun die Vergleichsergebnisse der Vergleicherstufen in der Reihenfolge von höherer zu niedrigerer Ordnung der Binärstellen betrachtet werden. In der Vergleicherstufe höchster Ordnung mit FF1 und FF5 besitzen beide zu vergleichende Dezimalziffern die Binärziffer O. Durch die oben beschriebene Verknüpfung der Normal- und Komplementausgänge der Flip-Flops mit den zugehörigen UND-Schaltungen erscheinen weder an der Ausgangsleitung der UND-Schaltung M11 noch an der Ausgangsleitung der UND-Schaltung M12 Ausgangs-
signale. Das Fehlen eines Ausgangssignals wird durch die Inverterstufe I1 in ein Ausgangssignal umgeformt, wodurch die Freigabe der Vergleicherstufen niedrigerer Ordnung zur Abgabe ihrer Vergleichsergebnisse durch Anlegen des von dem Inverter Z1 abgegebenen
Ausgangssignals an die zugehörigen Eingänge der UND-Schaltungen des zweiten Paares von UND-Schaltungen vorbereitet wird. In der Vergleicherstufe der zweithöchsten Ordnung sind zu vergleichen die Binärziffer L in Flip-Flop FF2 gemäß der Dezimal-
ziffer A = 2 und die Binärziffer O im Flip-Flop FF0 gemäß der Dezimalziffer B = O. Durch die geschilderte Verknüpfung der Flip-Flops mit ihrem ersten UND-Schaltungspaar erscheint auf der Ausgangsleitung der UND-Schaltung M21 ein Ausgangssignal,
auf der Ausgangsleitung der UND-Schaltung M22 kein Ausgangssignal. Durch das gemäß Vorstehendem erzeugte Ausgangssignal des Inverters I1 sind die UND-Schaltungen // 2:J und u 24 für die Abgabe von Signalen vorbereitet. Auf diese Weise führt das Ausgangssignal der UND-Schaltung m.m zu einem Ausgangssignal an der UND-Schaltung M23 und damit zur Anzeige des Ergebnisses »A > ß« an dem Ergebnisausgang A~>B. Gleichzeitig wird das Ausgangssignal der UND-Schaltung M21 über die ODER-Schaltung o2 auf den Inverter/2 gegeben, so daß am Ausgang von /., kein Signal mehr auftritt. Auf diese Weise werden die mit dem Ausgang des Inverters /., verbundenen Eingänge der zweiten UND-Schaltungspaare der Vergleicherstufen niedrigerer Ordnung, nämlich die Eingänge der UND-Schaltungen M33, M34, M43 und M44, für die Abgabe von Ausgangssignalen gesperrt. Die Vergleichsergebnisse der Vergleicherstufen mit FF1 und FF1 sowie FF4 und FFH gelangen auf diese Weise nicht zur Aussage. Somit gibt das Vergleichsergebnis in der Vergleicherstufe aus FF9 und FFe das Ergebnis des Vergleichs der beiden "Dezimalziffern A = 2 und B = O an, nämlich »A >ß«.
Es ist aus obigem zu erkennen, daß allgemein jeweils von allen Binärstellen, die das Ergebnis der Ungleichheit ihrer Binärziffern liefern, diejenige mit der höchsten Ordnung zur Darstellung des Vergleichsergebnisses der verglichenen Dezimalziffern herangezogen wird.
Mit der in Fig. 1 dargestellten und oben beschriebenen Vergleichsschaltung gemäß der Erfindung wird ein Vergleich von zwei Dezimalziffern vorgenommen. Um diese Schaltungsanordnung zum Vergleich mehrstelliger Dezimalzahlen verwendbar zu machen, wobei die einzelnen Dezimalziffern in steigender Ordnung in Serie angeliefert werden, wird die Vergleichsschaltung nach Fig. 1 mit einer Vergleichsschaltung zum Vergleich von in Serie dargestellten Binärziffern nach Fig. 2 verbunden.
Dazu werden die Klemmen A >B und A<iB des Paralielvergleichers als Zwischenergebnisausgänge verwendet und an die in gleicher Weise bezeichneten Eingangsklemmen des Serienvergleichers gemäß Fig. 2 angeschlossen. Zur Verhinderung der Wirkung von Siörsignalen ist es zweckmäßig, zwischen den Schaltungen Fig. I und Fig. 2 UND-Schaltungen einzufügen, deren zweite Eingänge ähnlich den später beschriebenen UND-Schaltungen H51 und H52 in Fig. 2 mit einem Ausblendtakt beaufschlagt werden. Zur Vereinfachung der Zeichnung wurde diese bekannte Anordnung nicht dargestellt. Auf diese Weise wird dai Ergebnis des Vergleichs zweier Dezimalziffern der Parallelvergleichsschaltung in bistabilen Schaltgliedern, beispielsweise in Flip-Flops FFn und FF10, eingestellt. Entsprechend den weiter oben beschriebenen Flip-Flops FF1 bis FF8 stellt die obere Ausgangsleitung der Flip-Flops FFn und FF10 jeweils den Normalausgang, die untere Ausgangsleitung den Komplementausgang dar. Wie dort beschrieben, wird durch die Schraffur der Teilflächen von FF9 und FFw der Schaltzustand der Flip-Flops angegeben, Schraffur der oberen Teilfläche entspricht der Information »0«, Schraffur der unteren Teilfläche der Information »L«.
Ein Impuls an den EingangsklemmenA*>B und A <i B schaltet also jeweils den entsprechenden Flip-Flop auf seine Stellung »L« um, es erscheint ein Ausgangssignal auf dem entsprechenden Normalausgang. Zur Rückstellung der Flip-Flops nach erfolgter Vergleichsoperation dient ein Signal an der Klemme R.„ die mit den oberen Eingängen von FF9 und FF10 verbunden ist. Wie Fig. 2 zeigt, sind der Normalausgang von FF9 und der Komplementausgang von FFn, mit den Eingängen einer UND-Schaltung M51, der Normalausgang von FF1n und der Komplementausgang von FF,, mit den Eingängen einer UND-Schaltung H5, verbunden. Zur Vermeidung von Fehlanzeigen, beispielsweise durch Störimpulse, wird ein Prüftaktsignal von Klemme P an dritte Eingänge der UND-Schaltungen M51 und «v> gelegt. Der Ausgang der UND-Schaltung M,j ist über eine ODER-Schaltung o,, mit dem linken Eingang eines bistabilen Schaltgliedes FF12, beispielsweise eines Flip-Flops, der Ausgang der UND-Schaltung H5, mit dem reclv ten Eingang von FF, 2 verbunden. Ferner sind die Ausgänge beider UND-Schaltungen M51 und M52 über eine ODER-Schaltung o;< zusammengefaßt und mit dem rechten Eingang eines bistabilen Schaltgliedes FF11, beispielsweise eines Flip-Flops, verbunden.
Die Flip-Flops FF11 und FFvi sind bezüglich ihrer Schaltstellung und Ausgänge entsprechend der Beschreibung von FF1 bis FF10 aufgebaut. Der linke Eingang beider Flip-Flops FFV und FF12 ist an eine Klemme S angeschlossen, auf die ein Startimpuls gegeben wird. Der rechte Ausgang von FFn führt zu einem Ergebnisausgang A = B', der linke Ausgang von FF1, zu einem Ergebnisausgang A <£?'. Der linke Ausgang von FF1 , und der rechte Ausgang von FFVy sind mit den Eingängen einer UND-Schaltung u,.n verbunden, deren Ausgang zu einem Ergebnisausgang A >- B' führt.
Die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 2 in Verbindung mit der Vergleichsschaltung der Fig. 1 möge an Hand eines Zahlenbeispiels beschrieben werden. Zu vergleichen seien die Dezimalzahlen A = 533 und B = 443. Wie in elektronischen datenverarbeitenden Anlagen üblich, werden die Dezimalzahlen Ziffer für Ziffer in steigender Ordnung verarbeitet, die Ziffern werden in dem gewählten Ausführungsbeispiel, wie oben bereits beschrieben, in parallelen Tetraden gemäß dem Dreiexzeßschlüssel dargestellt (also serienparallel in steigender Ordnung). Zunächst schaltet ein Startimpuls an Klemme S die Flip-Flops FF11 und FF12 in die gezeichnete Stellung. Als ursprüngliches Ergebnissignal erscheint auf Grund der Schaltstellung von FFn das Ergebnissignal ίο »A = ß« am Ausgang A = B'. FF9 und FF10 befinden sich durch den letzten an R2 auftretenden Rückstellimpuls ebenfalls in der gezeichneten Lage.'
Die Einerstelle
Zu vergleichen sind zwei Ziffern 3. An den Ergebnisausgängen A > B und A < B in Fig. 1 und an den entsprechenden Eingangsklemmen in Fig. 2 erscheint kein Ausgangs- bzw. Eingangssignal, die Schaltung verharrt in der gezeichneten Lage, das Ergebnis bleibt »/4 = ß« an A = B'.
Die Zehnerstelle
Zu vergleichen ist aus Zahl A die Ziffer 3 mit der Ziffer 4 aus Zahl B. Als Ergebnis des oben beschriebenen Vergleichs in der Parallelvergleichsschaltung Fig. 1 ergibt sich ein Ergebnissignal »AKB« am Ergebnisausgang AKB, das an der entsprechenden Eingangsklemme in Fig. 2 erscheint. Flip-Flop FF10 wird aus der gezeichneten in seine zweite, die »L«- Stellung umgeschaltet. FF9 behält seine Stellung bei. Auf diese Weise treten an den zugehörigen Eingängen der UND-Schaltung H52 Signale auf, diese UND-Schaltung gibt zur Zeit "des Prüftraktes an Klemme P ein Ausgangssignal ab. Dieses Signal schaltet über die ODER-Schaltung os den Flip-Flop FFn aus ier gezeichneten in seine zweite stabile Lage, so daß an A = B' kein Signal mehr auftritt. Gleichzeitig erscheint das Ausgangssignal von M53 am rechten Ein-
gang von FF12. Flip-Flop FF12 wird aus der gezeichneten in seine zweite stabile Stellung umgeschaltet, wodurch einmal die UND-Schaltung um durch das Fehlen des Ausgangssignals am rechten Ausgang von FF19 gesperrt, zum anderen ein Ergebnissignal an den Ergebnisausgang A <C B' abgegeben wird.
Die letzte und höchste Dezimalstelle
Wie vor jedem Vergleichsvorgang werden die Flip-Flops FFy und FF10 in die gezeichnete Lage zurückgestellt. Zu vergleichen ist aus Zahl A die Ziffer 5 mit der Ziffer 4 aus Zahl B. Als Ergebnis des Ziffernvergleichs in Fig. 1 erscheint ein Ergebnissignal am Ergebnisausgang A^>B und ein entsprechendes Eingangssignal am Flip-Flop FF9. Letzterer wird aus der gezeichneten in seine zweite stabile Stellung umgeschaltet, FF10 verharrt in der gezeichneten Stellung. Infolgedessen erscheint an den zugehörigen Eingängen der UND-Schaltung M51 ein Signal, beim Auftreten des Prüftaktes an Klemme P gibt daher M51 ein Ausgangssignal ab. Am Ergebnisausgang A—B' erscheint kein Signal mehr, jedoch gibt der linke Ausgang von FF11 ein Signal auf einen Eingang der UND-Schaltung H60. Gleichzeitig gelangt das Ausgangssignal von U51 über die ODER-Schaltung o9 auf den linken Eingang
von FF12 und schaltet FF12 in die gezeichnete Stellung zurück. Am Ausgang A<LB' erscheint ebenfalls kein Signal mehr. Jedoch liegt jetzt an dem zweiten Ein-
gang der UND-Schaltung U00 ein Signal, so daß «6U ein Ergebnissignal an dem Ergebnisausgang A ~>B' abgibt.
Nach Verarbeitung der letzten, höchsten Dezimalstelle ist an den Ergebnisausgängen A =B\ A>B' bzw. A<B' des Serienvergleichers das Endergebnis des Vergleichs der Dezimalzahlen ablesbar, beispielsweise durch eine nicht dargestellte Abfrageschaltung, die mit einem Priiftakt arbeitet, ähnlich wie die an den UND-Schaltungen H51 und M52 verwirklichte.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung zum Vergleichen von Dezimalzahlen A, B in binär verschlüsselter Parallel-Serien-Darstellung mit Ausgangsklemmen für Ergebnissignale »A >ß«, »A <Cß« und »A = B« und einem Parallelvergleicher, der für einander entsprechende Binärstellen der Ziffern des zu vergleichenden Zahlenpaares je eine Vergleicherstufe mit je einem bistabilen Schaltglied zur Aufnahme der Codebits der beiden zu vergleichenden Ziffern enthält, wobei die Ausgänge der bistabilen Schaltglieder für eine Ziffer direkt, für die andere Vergleichsziffer hingegen über Kreuz an jeweils zur Stufe gehörende Vergleicher-UND-Schaltungen angeschlossen sind, die (bis in der Vergleicherstufe niedrigster Ordnung) über je eine ODER-Schaltung mit einem Inverter in Verbindung stehen und die (bis in der Vergleicherstufe höchster Ordnung) an zwei mit den Invertern aller vorangehenden Stufen in Verbindung stehende Sperr-UND-Schaltungen angeschlossen sind und wobei einander entsprechende Sperr-UND-Schaltungen der Stufe höchster Ordnung über zugehörende ODER-Schaltungen an Ausgangsklemmen des Parallelvergleichers für Zwischenergebnissignale »A^>B« und »A<CB« angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsklemmen des Parallelvergleichers für die Zwischenergebnissignale »A^>B«. und »A<CB« einerseits über eine gemeinsame ODER-Schaltung (os) mit dem Normaleingang eines ersten bistabilen Ausgangsgliedes (Ff11) verbunden sind, dessen Komplementeingang nur vor Beginn eines jeden Gesamtzahlenvergleichs mit einem den Ergebniszustand »A = B« herstellenden Startimpuls beaufschlagt wird, und andererseits einzeln an je einen Eingang eines weiteren bistabilen Ausgangsgliedes (FF12) angeschlossen sind.
2. Parallel-Serien-Vergleicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Komplementausgang des ersten bistabilen Ausgangsgliedes (FFn) des Serienvergleichers (5F) an eine Ausgangsklemme (A — B') für das Ergebnissignal »A = ß«, der Normalausgang des zweiten bistabilen Ausgangsgliedes (FF12) an eine zweite Ausgangsklemme (A <B') für das Ergebnissignal »A <CB« und der Normalausgang des ersten Ausgangsgliedes (FF11) sowie der Komplementausgang des zweiten Ausgangsgliedes (FF12) über eine UND-Schaltung (w60) an eine dritte Ausgangsklemme (A > B) für das Ergebnissignal angeschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 885 655, 2 889 534.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 648/211 7.
DEO7398A 1960-05-06 1960-05-06 Schaltungsanordnung zum Vergleichen von Dezimalzahlen Pending DE1151961B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEO7398A DE1151961B (de) 1960-05-06 1960-05-06 Schaltungsanordnung zum Vergleichen von Dezimalzahlen
CH19861A CH384253A (de) 1960-05-06 1961-01-09 Schaltungsanordnung zum Vergleichen von Dezimalzahlen
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