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DE1278071B - Sargeinlage - Google Patents

Sargeinlage

Info

Publication number
DE1278071B
DE1278071B DEW38762A DEW0038762A DE1278071B DE 1278071 B DE1278071 B DE 1278071B DE W38762 A DEW38762 A DE W38762A DE W0038762 A DEW0038762 A DE W0038762A DE 1278071 B DE1278071 B DE 1278071B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coffin
sealing film
filling
bottom support
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW38762A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Welling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH WELLING
Original Assignee
FRIEDRICH WELLING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH WELLING filed Critical FRIEDRICH WELLING
Priority to DEW38762A priority Critical patent/DE1278071B/de
Publication of DE1278071B publication Critical patent/DE1278071B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/04Fittings for coffins
    • A61G17/047Devices for absorbing decomposition liquid
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/04Fittings for coffins
    • A61G17/042Linings and veneer

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

  • Sargeinlage Särge sind bekanntlich mit für den Unteres arg bestimmten Sargeinlagen zu versehen, die nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen vorgeschriebene abdichtende und aufsaugende Funktion erfüllen müssen. Die abdichtende Funktion ist zwingend für jeden Sarg, die aufsaugende Funktion zwingend für Särge, in denen menschliche Leichen leichenpaßpflichtig überführt werden sollen, z. B. über den Bezirk eines Kreises oder für grenzüberschreitende Leichenüberführungen, ferner für Leichen von Menschen, die an einer übertragbaren, epidemischen oder an einer nach der seuchenrechtlichen Verordnung anzeigepflichtigen Krankheit verstorben sind sowie für radioaktive Leichen vorgeschrieben.
  • Die bisher übliche Sargeinlage besteht zumeist zunächst aus einer leicht verletzbaren und daher in jeder Beziehung unzureichenden Ölpapiereinlage und einer Schüttung von Hobelspänen, Altpapier und manchmal auch Sägemehl und einer Abdeckung. Ölpapier ist leicht zu beschädigen und insbesondere leicht einreißbar und weist nicht die erforderliche Widerstandfähigkeit insbesondere gegenüber Schrauben oder Nagelspitzen und Holzsplitter auf. Ferner widerspricht aber auch eine vorstehend beschriebene Aufschüttung dem Gedanken über Wert und Bedeutung des Sarges hinsichtlich der Bestattung von verstorbenen Menschen. Darüber hinaus bestehen die bekannten Sargeinlagen aus einer Vielzahl von Einzelteilen, die in umständlichen Arbeitsgängen einzubringen sind. Um die abdichtende Funktion in der erforderlichen Weise erfüllen zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, eine dem Boden und die Seitenwände bis in den Bereich der Randleisten abdeckende und randseitig befestigte flüssigkeitsdichte Abdichtungsfolie zu verwenden. Diese besteht aus einer der jeweiligen Sargform angepaßten, im Bereich der fußseitigen und kopfseitigen Seitenwand hochgeschlagenen und zwischen diesen Teilen den Boden bildenden Kunststoffolie, an die die ferner hochgeschlagenen Seitenwandteile durch Schweißen, Kleben oder Nähen befestigt sind (deutsches Gebrauchsmuster 1 849 342). Ein derartiger Aufbau bedingt ein genaues Zuschneiden und umständliche Maßnahmen zur Verbindung der Seitenteile mit dem vorstehend beschriebenen einstückigen Boden, Kopfwandteil und Fußwandteil. Darüber hinaus macht es ein derartiger Aufbau unmöglich, die Abdeckung der Aufschüttung irgendwie sicher zu befestigen.
  • Auch ist bereits vorgeschlagen worden, den Sarg selbst aus einzelnen Kunststoff- bzw. Metallplatten aufzubauen und mit Sichtfenstern zu versehen (deutsches Gebrauchsmuster 1711719). Ein derartiger Aufbau erfüllt jedoch nicht die Bestimmungen, wonach die in die Erde gegebenen Teile innerhalb einer bestimmten Zeit verrotten müssen. Zink- oder Bleieinsätze sind aufwendig und machen ebenfalls eine Maßanfertigung erforderlich.
  • Auch sind Sargeinlagen, die im wesentlichen als Sargbespannung aufgebaut sind, bekannt (deutsche Auslegeschrift 1009 356), bei denen ein Textilstoff od. dgl. sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung mittels auf der Unterseite befestigter elastischer Fäden aus Gummi od. dgl. gereiht bzw. gerafft ist, so daß sich die Sargbespannung sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung dehnen läßt. Die Befestigung im Bodenbereich und damit das Drehen erfolgt durch Nageln. Bei dieser bekannten Ausführungsform ist somit ein flüssigkeitsdichter Anschluß oder Abschluß nicht gegeben, obwohl hier eine einteilige Sargauskleidung verwirklicht ist.
  • Ferner sind sogenannte Bestattungsdecken zum teilweisen Bedecken oder -kissen bekannt, die neben einer Schaumstofflage zur Aussteifung unter einem Bezugsstoff eine Ausfütterungslage aus saugfähiger Zellstoffwatte od. dgl. aufweisen (deutsche Gebrauchsmuster 1 719 479 und 1 741 761).
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im wesentlichen einstückige sowohl saugfähige als auch flüssigkeitsdichte Sargeinlage zu schaffen, die sich mit wenigen Handgriffen dem Sargunterteil anpassen und in diesem befestigen läßt. Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß die Verbindung der Abdichtungsfolie mit der Sargbodenauflage über eine Fahne im Bereich des Randes der Abdichtungsfolie erfolgt, trotz der Verbindung dieser Teile selbst bei einem Vernähen eine Beschädigung der Abdichtungsfolie im Bodenbereich vermieden und insbesondere die Anbringung der letzteren im Sargunterteil durch Heften, Nageln oder Kleben in keiner Weise beeinträchtigt wird.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert; es zeigt Fig. 1 im Längsschnitt einen Sarg mit erfindungsgemäßer montierter Sargeinlage in perspektivischer Dars-ellung, F X g. 2 eine Aufsicht auf die Abdichtungsfolie der erfindungsgemäßen Sargeinlage, F i g. 3 eine Aufsicht auf die Sargbodenauflage der erfindungsgemäßen Sargeinlage und F i g. 4 eine Aufsicht auf die Abdichtungsfolie mit angeschlossener Sargbodenauflage.
  • In der F i g. 1 ist das Sargunterteil 1 eines üblichen Sarges dargestellt, in dem eine erfindungsgemäße Sargeinlage montiert ist. Diese besteht aus einer Abdichtungsfolie 2, die den Sargboden 3 und die Seitenwände 4 des Untersarges 1 bis über die halben Seitenwandhöhen abdeckt. Zumindest fußseitig ist an diese Abdichtungsfolie 2 eine Sargbodenauflage 5 angeschlossen, die ihrerseits aus einer Umhüllung 6 und von der Umhüllung 6 umschlossener polsterartiger Füllung 7 aus saugfähigem Material besteht. Die Abdichtungsfolie 2 ist eine flexible Kunststoffolie und im Bereich ihres oberen Randes zur Befestigung an den Seitenwänden 4 des Untersargesl eingerichtet.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. ist diese Befestigung durch Nageln oder Heften erfolgt. Es kann jedoch auch ein Klebrand vorgesehen sein.
  • Wie in den F i g. 2 bis 4 angedeutet ist, besitzt die Sargbodenauflage 5 eine zumindest zum Sarginnern hin Flüssigkeit durchlässige Umhüllung 6 aus Textilien, Velbet- oder Kreppapier od. dgl. Im übrigen ist die Umhüllung 6 der Sargbodenauflage fußseitig mit einer fahnenartigen Verlängerung 8 versehen und mit dieser an dem äußeren, an die fußseitige Stirnwand des Untersarges 1 anzuschließenden Rand der Abdichtungsfolie 2 angeschlossen. Die Befestigung der Sargbodenauflage kann daher, ohne die Dichtigkeit der Abdichtungsfolie zu vermindern, durch Nähen erfolgen. Kopfseitig ist die Sargbodenauflage 5 anhebbar, was in F i g. 1 angedeutet worden ist. Hier kann ein Kissen 9 oder anderes branchenübliches Füllmaterial untergeschoben werden. Im übrigen lassen die F i g. 3 und 4 erkennen, daß die Sargbodenauflage 5 mit der polsterartigen Füllung7 fußseitig zweckmäßigerweise schmaler ist als kopfseitig. - Die Sargbodenauflage kann auch schmaler sein, als es in den Figuren angedeutet ist, während die Umhüllung die gezeichnete Breite behält. Man kommt so mit weniger Polstermaterial aus.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Sargeinlage, geeignet für alle Arten von Holzsärgen, insbesondere für Särge, die für leichenpaßpflichtige Überführungen bereits über den Bezirk eines Kreises hinaus und für die Bestattung von Leichen dienen sollen, die an einer infektionsfähigen oder gemeingefährlichen Krankheit gestorben sind oder zur Einbettung und Bestattung radioaktiver Leichen verwendet werden sollen, mit einer den ganzen Boden und alle Seitenwände bis in den Bereich der oberen Randleisten (Sitzleisten) des Untersarges hinaufreichenden und unmittelbar an den oberen Randleisten zu befestigenden, flüssigkeitsdichten Abdichtungsfolie, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtungsfolie (2) aus flexiblem Folienmaterial besteht und eine sarginnenseitig oberhalb der Abdichtungsfolie liegende Sargboden auflage vorgesehen ist, bestehend aus einer saugfähigen Füllung (7) in Stärke von 5 bis 10 cm und einer flüssigkeitsdurchlässigen Umhüllung (6), die über eine fußseitige, nach oben umschlagbare, fahnenartige Verlängerung (8) im Bereich der fußseitigen Seitenwand an den Rand der Abdichtungsfolie (2) angeschlossen ist.
  2. 2. Sargeinlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sargbodenauflage (5) kopfseitig zum Unterlegen von Kissenfüll- oder anderem branchenüblichen Füllmaterials (9) leicht anhebbar und zur Befestigung an den Randleisten des kopfseitigen Teils des Untersarges eingerichtet ist.
  3. 3. Sargeinlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sargbodenauflage (5) und die polsterartige Füllung (7) fußseitig schmaler sind als kopfseitig.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 009 356; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 711 719, 1 719 479, 1 741 761, 1 849 342.
DEW38762A 1965-03-16 1965-03-16 Sargeinlage Pending DE1278071B (de)

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DE (1) DE1278071B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2538698A1 (fr) * 1982-12-30 1984-07-06 Augias Francis Dispositif d'enveloppe de cercueil anti-pollution et accelerant la phase de desagregation
DE9410835U1 (de) * 1994-07-11 1994-09-22 Donauer, Bernhard, 92345 Dietfurt Sargeinlagen aus Flachsmaterial

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DE1711719U (de) * 1953-04-07 1955-11-24 Josef Schneider Platten- und sichtscheiben-sarg.
DE1719479U (de) * 1956-03-29 1956-03-29 Erika Wagner Bestattungsdecke oder -kissen.
DE1741761U (de) * 1956-10-27 1957-03-21 Starke Soehne Sterbekissen.
DE1009356B (de) * 1955-11-05 1957-05-29 Arnulf Waller Sargbespannung aus Textilstoff od. dgl.
DE1849342U (de) * 1962-01-16 1962-04-05 Max Joerg Sargeinlage aus polyaethylenfolie.

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