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DE1114289B - Aufblasbare Luftmatratze - Google Patents

Aufblasbare Luftmatratze

Info

Publication number
DE1114289B
DE1114289B DEW21241A DEW0021241A DE1114289B DE 1114289 B DE1114289 B DE 1114289B DE W21241 A DEW21241 A DE W21241A DE W0021241 A DEW0021241 A DE W0021241A DE 1114289 B DE1114289 B DE 1114289B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air mattress
mattress
layer
heat
inflatable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW21241A
Other languages
English (en)
Inventor
Johan Hendrik Wesselo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1114289B publication Critical patent/DE1114289B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/08Fluid mattresses
    • A47C27/088Fluid mattresses incorporating elastic bodies, e.g. foam
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/08Fluid mattresses
    • A47C27/081Fluid mattresses of pneumatic type

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

  • Aufblasbare Luftmatratze Die Erfindung bezieht sich auf eine aufblasbare Luftmatratze, welche aus einer oder mehreren luftdichten Zellen besteht, z. B. aus gummiertem Gewebe oder Kunststoffmaterial, in die Luft durch Einblasen oder Einpumpen eingeführt werden kann.
  • Derartige Luftmatratzen sind nicht genügend wärmeisolierend, was eine Folge der Tatsache ist, daß die in der Luftmatratze vorhandene Luft frei zirkulieren kann. Die Wärme kann auf Grund der Leitfähigkeit des Materials durch die äußere dünne Wandung leicht abgeführt werden. Man muß aus diesem Grunde auf derjenigen Seite der Luftmatratze, auf welcher geschlafen wird, eine Wolldecke oder eine andere isolierende Auflage vorsehen, damit dem Körper genügend Wärmeschutz geboten wird.
  • Nun werden Luftmatratzen besonders in solchen Fällen gebraucht, bei denen der Umfang und das Gewicht der mitgeführten Gegenstände äußerst gering sein muß, wie beispielsweise beim Camping. Deshalb ist es wesentlich, daß die isolierende Auflage, mit welcher die Luftmatratze überdeckt werden muß, gleichfalls das kleinstmögliche Volumen und Gewicht hat. Man bringt deshalb für diesen Zweck auf der Luftmatratze eine Schicht aus Schaumkunststoff mit offenen oder geschlossenen Zellen auf. Eine derartige Auflage wird jedoch vom Gewicht des Körpers zusammengepreßt, wodurch deren isolierende Wirkung herabgesetzt wird, so daß bei einem Schaumkunststoff mit offenen Zellen eine Auflage von wenigstens 1,5 bis 2 cm Dicke erforderlich ist, während bei Verwendung eines Schaumkunststoffes mit geschlossenen Zellen eine Auflage von 0,5 cm Dicke ausreicht. Während indessen der Schaumkunststoff mit offenen Zellen sich beim festen Zusammenrollen auf etwa ein Drittel seines ursprünglichen Volumens zusammendrücken läßt, kann das Material mit geschlossenen Zellen in der Praxis kaum zusammengepreßt werden, so daß das zu handhabende Volumen während des Transportes der Luftmatratze in beiden Fällen annähernd gleich groß ist. In bezug auf die Verwendung einer Wolldecke ist also nicht viel gewonnen.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die obere Schicht der Luftmatratze außen mit Velveton zu bekleiden, wodurch eine samtartige Auflage geschaffen wird. Dies hat den Vorteil, daß Luftmatratze und Isolierschicht zu einer Einheit kombiniert werden, jedoch bringt diese Velvetonschicht ein erhebliches Verpackungsvolumen und Gewicht mit sich, wenn die Isolation einigermaßen vergleichbar sein soll.
  • Es ist ferner bekannt, in eine Luftmatratze ein leichtes kompressibles Material einzufüllen, welches sich im aufgeblasenen Zustand der Matratze ausdehnt und den ganzen Innenraum ausfüllt. Als ein solches isolierendes Material sind vorzugsweise Eiderdaunen genannt worden.
  • Da ein derartiges Material keinen inneren Zusammenhang hat, ist man gezwungen, viel Material einzubringen, damit sich beim Aufblasen der ganze Innenraum füllt. Tut man dies nicht, so ruht das Material auf dem Boden. Es befindet sich also an der falschen Stelle, wo es für die Wärmeisolierung der oberen Schicht am wenigsten effektiv ist. Um den ganzen Raum zu füllen, ist jedoch eine erhebliche Menge Material notwendig, was bei dem bevorzugten Material Eiderdaunen bedeutet, daß die Luftmatratze recht teuer wird, ganz abgesehen von dem immerhin erheblichen Gewicht der gefüllten Matratze. Ferner ist eine besondere Konstruktion notwendig, um das Material einigermaßen in seiner Lage festzuhalten. Es müssen daher Maßnahmen getroffen werden, um zu verhindern, daß die Eiderdaunen während des Entleerens der Matratze durch das Ventil ins Freie treten. Dies erfordert die Anordnung eines Filters, wodurch aber das Aufblasen und Entleeren der Matratze erschwert wird.
  • Zweck der Erfindung ist nun, eine Luftmatratze zu schaffen mit sehr guten isolierenden Eigenschaften, bei welcher die obenerwähnten Nachteile beseitigt sind und außerdem eine beträchtliche Ersparnis an Gewicht erreicht wird. Bei einer aufblasbaren Luftmatratze, deren obere Liegefläche mit einer biegsamen, die Wärme haltenden Schicht versehen ist, wird dieser Zweck erfindungsgemäß dadurch erreicht, -daß die die Wärme haltende Schicht auf der Unterseite der oberen Liegefläche angebracht - ist und aus Schaumstoff od. dgl. von offene Zellen aufweisender oder schwammartiger Struktur besteht. Dadurch, daß die Wärme haltende Schicht sich auf der Unterseite der oberen Liegefläche befindet, wird diese Schicht von dem auf der Matratze ruhenden Körper nicht zusammengepreßt. Sie behält also auch bei geringer Stärke immer die gleiche wärmeisolierende Wirkung. Es kann nun ohne Bedenken ein Schaumkunststoff mit offener Zellenstruktur verwendet werden, welcher sich ja zu einem geringen Verpackungsvolumen zusammenpressen läßt. Es hat sich herausgestellt, daß eine Schicht von etwa 5mm Stärke ausreicht, und zwar aus einem sehr leichten Material mit einem spezifischen Gewicht von 0,03 oder weniger, so daß mit der Maßnahme nach der Erfindung das Gewicht der Luftmatratze kaum erhöht wird, was ebenfalls vom Verpackungsvolumen gesagt werden kann.
  • Das isolierende Schaumstoffmaterial befindet sich nach der Erfindung an der Stelle, wo es am meisten wirksam ist, weil es den Körper unmittelbar gegen die wärineabführende Wirkung der zirkulierenden Luft in den Zellen der Matratze schützt. Die Tatsache, daß die Schaumstoffschicht ein zusammenhängendes Ganzes bildet, ist wichtig, da es nur dadurch mit Gewißheit möglich ist, dafür zu sorgen, daß die isolierende Schicht sich auch wirklich auf der Unterseite der oberen Liegefläche befindet.
  • Die Erfindung ist nicht nur auf die Anwendung von Schaumkunststoffen als Isolationsmaterial beschränkt. Selbstverständlich können auch andere Schaumstoffe Verwendung finden. Es ist außerdem unwichtig, auf welche Weise die isolierende Schicht aufgebracht oder befestigt ist.
  • Bei einer bekannten Luftmatratze mit in Längserstreckung in rohrartige Räume unterteiltem Textilüberzug und in diese eingeschobenen, einzeln aufblasbaren Rohrzellen aus Kunststoffolie ist erfindungsgemäß die Wärme haltende Schicht jeweils in der oberen Innenwandung der Rohrzellen angebracht.
  • Die Erfindung ist in mehreren Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die schaubildliche schematische Darstellung einer Luftmatratze aus beispielsweise Plastikfolie mit aufblasbaren Röhren und Ficr. 2 eine andere Ausführun-sform der Luftmatratze, bei welcher in die röhrenförinigen Hohlräume der Matratze getrennte aufblasbare Röhren eingeschoben sind.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Luftmatratze 1 besteht aus Plastikfolie mit geschweißten Nähten oder Fugen 2, wodurch Röhren 3 gebildet werden, von denen jede getrennt aufgeblasen werden kann. Das Gewicht einer derartigen Luftmatratze ohne Isolierschicht und mit einer üblichen Breite von 70 cm, einer Läng ,e des Kopfkissens von 38 cm und einer Länge des übrigen Teiles des Bettes von 150 cm beträgt etwa 1000 g und hat ein Verpackungsvolumen von 1,5 dm3.
  • - In -jeder Röhre ist vor dem Schweißen eine Schicht Schaumkunststoff 4 von etwa 0,5 cm Dicke angebracht. Diese Schicht ist in jeder Röhre als Streifen von derselben Länge und Breite, wie sie die Röhre selbst aufweist, beispielsweise durch Ankleben, am oberen Teil der Röhreninnenseite befestigt. In diesem Fall beträgt das Gewicht des Schaumkunststoffes etwa 250 g, während das Gesamtgewicht des Luftbettes einschließlich Isolierung infolgedessen etwa 1250 g ausmacht. Das Verpackungsvolumen des Bettes beträgt etwa 3,2 dm3.
  • Dagegen weist eine separate Schicht Schaumkunststoff in einer Stärke von 1,5 cm ein Verpackungsvolumen von 5 dm3 auf mit einem Gewicht von 750 g.
  • Eine separate Schicht von Schaumstoff mit geschlossenen Zellen und einer Stärke von 0,5 cm hat ebenfalls ein Verpackungsvolumen von 5 dm3, so daß man bei einer Luftmatratze mit getrennter Isolierungsschicht ein Gesamtvolumen von 6,5 dm3 zu transportieren hat. Das Gewicht ist hierbei ebenfalls größer. Man hat dann eine Luftmatratze mit dem gleichen Grad der Wärmeisolierung, wie ihn die Matratze nach der Erfindung aufweist, deren Verpackungsvolumen und Gewicht jedoch wesentlich geringer sind.
  • Eine noch leichtere Luftmatratze kann mit der Konstruktion nach Fig. 2 gewonnen werden. Bei letzterer Matratze ist eine doppelte Schicht aus dünnem Textihnaterial durch Nähte 2 unterteilt, wodurch sich Röhren 3 ergeben. In diese Röhren sind einzeln aufblasbare Rohrzellen aus Kunststofffohe eingeschoben, welche mit einer Schaumkunststoffschicht 4 in gleicher Weise ausgerüstet sind, wie vorstehend beschrieben worden ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Aufblasbare Luftmatratze, deren obere Liegefläche mit einer biegsamen, die Wärme haltenden Schicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärme haltende Schicht (4) auf der Unterseite der oberen Liegefläche im aufblasbaren Raum angebracht ist und aus Schaumkunststoff od. dgl. von offene Zellen aufweisender oder schwainmartiger Struktur besteht.
  2. 2. Luftmatratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Luftmatratze mit in Längserstreckung in rohrartige Räume unterteiltem Textilüberzug und in diese eingeschobeneu, einzeln aufblasbaren Rohrzellen aus Kunststoffolie, die Wärme haltende Schicht (4) jeweils an der oberen Innenwandung der Rohrzellen (5) angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 411530, 759 394; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1688 558, 1722 828; USA.-Patentschrift Nr. 2 620 493.
DEW21241A 1956-05-29 1957-05-27 Aufblasbare Luftmatratze Pending DE1114289B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1176350X 1956-05-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1114289B true DE1114289B (de) 1961-09-28

Family

ID=19871002

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW21241A Pending DE1114289B (de) 1956-05-29 1957-05-27 Aufblasbare Luftmatratze

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE1114289B (de)
FR (1) FR1176350A (de)
GB (1) GB808693A (de)

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CH704999A1 (de) * 2011-05-25 2012-11-30 Mammut Sports Group Ag Luftmatratze mit Stegen und Isolierung.

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1176350A (fr) 1959-04-09
GB808693A (en) 1959-02-11

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