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DE1277289B - Paariger Sandrinnenstein zur Auflage auf die Waende von Industrie-Tiefoefen - Google Patents

Paariger Sandrinnenstein zur Auflage auf die Waende von Industrie-Tiefoefen

Info

Publication number
DE1277289B
DE1277289B DE1963P0032313 DEP0032313A DE1277289B DE 1277289 B DE1277289 B DE 1277289B DE 1963P0032313 DE1963P0032313 DE 1963P0032313 DE P0032313 A DEP0032313 A DE P0032313A DE 1277289 B DE1277289 B DE 1277289B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone
channel
sand
stones
cast iron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963P0032313
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETERS FABRIK FEUERFESTER PROD
Original Assignee
PETERS FABRIK FEUERFESTER PROD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PETERS FABRIK FEUERFESTER PROD filed Critical PETERS FABRIK FEUERFESTER PROD
Priority to DE1963P0032313 priority Critical patent/DE1277289B/de
Publication of DE1277289B publication Critical patent/DE1277289B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/70Furnaces for ingots, i.e. soaking pits

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blast Furnaces (AREA)

Description

  • Paariger Sandrinnenstein zur Auflage auf die Wände von Industrie-Tieföfen Die Erfindung betrifft einen paarigen Sandrinnenstein mit in der Rinnenmitte liegender vertikaler Teilungsebene, zur Auflage auf die Wände von Industrie-Tieföfen (Schmelz- und Glühöfen), bei welchen der Ofendeckel mit Leisten in die mit Sand gefüllte Rinne eintaucht.
  • Paarige Sandrinnensteine hatte man zunächst nur auf besonders breite Ofenrnittelwände aufgelegt, weil die sonst üblichen einteiligen Sandrinnensteine den Wärmespannungen und dem sich durch den Sand horizontal fortpflanzenden Druck der Tauchleisten nicht standhielten. Die Steinhälften paariger Sandrinnensteine zeigten jedoch den Nachteil, daß sie bei der Belastung auseinandergeschoben wurden. Der zunächst zu ihrer Lagesicherung verwendete Schamottemörtel reicht zur Aufnahme des erheblichen horizontalen Druckes nicht aus. Gelockerte Steinhälften verschoben sich daher allmählich zum Ofeninneren hin und machten die Durchführung größerer Reparaturen notwendig. Bekannt sind ferner dreiteilige Rinnensteine, die mittels entsprechend ausgeformter keramischer Kupplungsleisten und -nuten miteinander verbunden sind. Solche keramischen Kupplungs-,lemente besitzen nur eine ungenügende Haltbarkeit.
  • Für den Aufbau von Türen, Schiebern und Wänden von Industrieöfen sind Steine aus einer feuerfesten keramischen Masse mit eingebetteter Metalleinlage bekannt. Dabei wurde diese Metalleinlage mit Befestigungsenden versehen, die aus der feuerfesten Masse herausragen. Die vorstehenden Enden der gegebenenfalls U-förmig gebogenen Metalleinlage erhielten eine Hakenform und dienten zum Aufhängen bzw. zur Erleichterung des Transportes. Die vorstehenden Hakenenden setzten voraus, daß in einem aufgesetzten Stein unterseitig Ausnehmungen vorgesehen werden mußten. Mit der Verriegelung von Steinhälften paariger Steine hat die bekannte Steinausbildung nichts zu tun. Zur Verringerung der Bruchgefahr von aus gestampfter feuerfester Masse bestehenden Steinen ist es an sich in mancherlei Weise bekannt, Armierungseinlagen vorzusehen. Auf solche mit eingestampften Armierungen versehenen Steine richtet sich die Erfindung nicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei aus Steinhälften bestehenden, d. h. paarigen, Rinnensteinen eine verbesserte Bauart zu schaffen, welche die eingangs geschilderten Nachteile bekannter Binnensteine ausschließt, wobei trotz der Verwendung von Verriegelungsmitteln die bauliche Ausgestaltung der Einzelteile und auch die Montage einfach bleiben.
  • Der paarige Sandrinnenstein nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß beide Steinhälften an ihrer Bodenseite in dem unterhalb der Rinne liegenden Bereich zwei einander zugewandte, sich spiegelbildlich zu einem etwa U-förmigen Querschnitt ergänzende, gegenüber dem Rinnenboden geschlossene Ausnehmungen aufweisen, die zur Aufnahme einer entsprechend geformten Gußeisenklammer zwecks Verriegelung der Steine vorgesehen sind.
  • Es handelt sich um eine Sonderausbildung eines besonders hoch beanspruchten Sandrinnensteins. Steinhälften und Gußeisenklammer bilden einzelne Bauteile, die erst beim Einbau und dem damit zusammenhängenden Zusammensetzen miteinander verriegelt werden. Diese Bauart hat mit der Armierung von Steinkörpern nichts zu tun. Es ist vielmehr dafür gesorgt, daß die beiden Steinhälften bei weitestgehend symmetrischer Ausbildung zu einem in der Praxis einteilig wirkenden Rinnenstein gekuppelt werden können, der geeignet ist, den vom Ofendeckel und seinen Leisten ausgeübten Druck aufzunehmen, ohne seine Lage zu verändern. Eine dauerhafte und haltbare Verriegelung wird dadurch begünstigt, daß die Gußeisenklammer und die sie aufnehmenden, sich etwa spiegelbildlich ergänzenden Ausnehmungen im Bereich der Bodenseite der Steinhälften unterhalb der Sandrinne liegen, wo der größte Schutz gegenüber Wärmeeinwirkungen besteht und auch die Hauptbelastungen durch die Leiste des Ofendeckels auftreten.
  • Unter Vermeidung einer Beeinträchtigung der Lagesicherung der beiden Steinhälften sind günstige Möglichkeiten zum Auswechseln solcher Steinhälften gegeben. Die gekuppelten Steinhälften können selbst bei Lockerung einer vorgesehenen Mörtelhalterung nicht zur Seite hin abwandern. Die Häufigkeit von Reparaturen, die im Zusammenhang mit den Sandrinnen stehen, wird durch den Sandrinnenstein nach der Erfindung in erheblichem Maße verringert.
  • Eine bevorzugte Bauart des paarigen Sandrinnensteins kennzeichnet sich dadurch, daß die Ausnehmungen für die Gußeisenklammer in einem Seitenbereich der beiden Steinhälften unmittelbar an die Stirnwand der Steine anschließend vorgesehen sind. Bei diesen Steinhälften ist das Ein- und Ausbauen besonders leicht, und es kann für den durch die Rinne geschwächten Abschnitt jeder Steinhälfte immer noch ein ausreichender Querschnitt beibehalten werden, wobei sich ein großer Abschnitt dieses geschwächten inneren Steinabschnittes unmittelbar auf der Mauerung abstützt und damit noch für die Aufnahme großer Belastungen geeignet ist.
  • Die Gußeisenklammer erhält zweckmäßig eine etwa U-artige Grundform, wobei die Endabschnitte der Klammer aus kräftigen, aufwärtsgerichteten Nocken gebildet sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt den mit einem Deckel versehenen oberen Teil eines Tiefofens in vertikalem Schnitt; F i g. 2 zeigt einen Abschnitt des mit zwei Kammern versehenen Tiefofens in Draufsicht. Der Ofendeckel ist abgenommen; F i g. 3 und 4 zeigen den aus zwei Hälften zusammengesetzten Sandrinnenstein in Ansicht und Draufsicht, wobei in F i g. 4 mehrere Steine nebeneinander angeordnet sind; F i g. 5 und 6 zeigen die Gußeisenklammer in Ansicht und Draufsicht.
  • Der in den F i g. 1 und 2 veranschaulichte Tiefofen besitzt zwei Ofenkammern, die im Bereich zwischen den Kopf- und Seitenwänden durch eine Mittelwand getrennt sind. An den Oberseiten dieser Kopf-und Seitenwände und auch der Mittelwand sind besondere Sandrinnensteine aufgelegt. Diese Steine können in bekannter Weise durch eine Mörtelhalterung festgelegt werden Die Steine der Mittelwand sind besonders breit bemessen. Die Rinnensteine der Kopf- und Seitenwände haben eine wesentlich geringere Breite.
  • Sämtliche Sandrinnensteine bestehen aus den beiden Steinhälften 1 und 2. Jede Steinhälfte besitzt eine Hälfte der Rinne 3. In Längsrichtung der Rinne besitzen diese Steine eine verhältnismäßig geringe Länge, die kleiner ist als die Rinnenbreite.
  • Beide Steinhälften 1 und 2 sind mit in gleicher Weise ausgebildeten und sich gewissermaßen U-förmig ergänzenden Ausnehmungen 4 versehen. Diese Ausnehmungen sind im untersten Teil der Steinhöhe im Bereich der Rinnenbreite unmittelbar über der Bodenebene der Steine vorgesehen. Diese Ausnehmungen 4 werden außerdem möglichst in der aus F i g. 4 ersichtlichen Weise in einem Seitenbereich angeordnet, derart, daß die Ausnehmungen nicht nur zum Boden der Steinhälften, sondern auch nach einer der Stirnseiten 5 hin offen sind. Zur Kupplung der sich zu einem Stein ergänzenden Steinhälften 1 und 2 dienen Gußeisenklammern 6 gemäß F i g. 5 und 6. Diese Gußeisenklammern haben eine U-artige Grundform, wobei am Ende eines verhältnismäßig flachen Steges aufwärts gerichtete Nocken 7 angeordnet sind. Diese Gußeisenklammer kann mit einer der Steinhälften auf die Mauerung aufgelegt werden, so daß die zweite Steinhälfte nur noch eingehakt bzw. eingehängt zu werden braucht. Im Falle der Beschädigung einer Steinhälfte kann diese ohne Schwierigkeiten nach oben hin herausgehoben werden. Durch die Gußeisenklammer, die jetzt durch die Steinhälften selbst gegen zu starke Wärmeeinwirkung geschützt ist, wird ein seitliches Abwandern der Steinhälften verhindert. Die Klammer ist in jedem Fall derart stark ausgebildet und mit ihren Ansätzen 7 in entsprechend großen Ausnehmungen der Steinhälften verriegelt, daß die von den Leisten des Tiefofendeckels in den feinen Kies übertragenen Druckkräfte auch bezüglich der horizontalen Kraftkomponenten sicher aufgenommen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Paariger Sandrinnenstein mit in der Rinnenmitte liegender vertikaler Teilungsebene zur Auflage auf die Wände von Industrie-Tieföfen (Schmelz- und Glühöfen), bei welchen der Ofendeckel mit Leisten in die mit Sand gefüllte Rinne eintaucht, dadurch gekennzeichnet, daß beide Steinhälften (1, 2) an ihrer Bodenseite in dem unterhalb der Rinne liegenden Bereich zwei einander zugewandte, sich spiegelbildlich zu einem etwa U-förmigen Querschnitt ergänzende, gegenüber dem Rinnenboden geschlossene Ausnehmungen (4) aufweisen, die zur Aufnahme einer entsprechend geformten Gußeisenklammer (6) zwecks Verriegelung der Steine vorgesehen sind.
  2. 2. Sandrinnenstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (4) für die Gußeisenklammer (6) in einem Seitenbereich der beiden Steinhälften (1, 2) unmittelbar an die Stirnwand (5) der Steine anschließend vorgesehen sind.
  3. 3. Sandrinnenstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gußeisenklammer (6) eine U-artige Grundform besitzt, wobei auf einem verhältnismäßig flachen Steg aufwärts gerichtete starke, etwa quadratische Kupplungsansätze, z. B. Nocken (7), vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1128 590.
DE1963P0032313 1963-07-31 1963-07-31 Paariger Sandrinnenstein zur Auflage auf die Waende von Industrie-Tiefoefen Pending DE1277289B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128590B (de) * 1960-03-17 1962-04-26 Adolf A Fleischmann O H G Stein fuer den Aufbau von Tueren, Schiebern und Waenden fuer Industrieoefen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128590B (de) * 1960-03-17 1962-04-26 Adolf A Fleischmann O H G Stein fuer den Aufbau von Tueren, Schiebern und Waenden fuer Industrieoefen

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