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DE1277041B - Sattelanhanger - Google Patents

Sattelanhanger

Info

Publication number
DE1277041B
DE1277041B DE1965S0100250 DES0100250A DE1277041B DE 1277041 B DE1277041 B DE 1277041B DE 1965S0100250 DE1965S0100250 DE 1965S0100250 DE S0100250 A DES0100250 A DE S0100250A DE 1277041 B DE1277041 B DE 1277041B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
chassis
discharge
discharge funnel
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1965S0100250
Other languages
English (en)
Other versions
DE1277041C2 (de
Inventor
Kraus 6951 Dallau Erich
Original Assignee
Ludwig Spitzer sen K G 6950 Bosbach
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Spitzer sen K G 6950 Bosbach filed Critical Ludwig Spitzer sen K G 6950 Bosbach
Priority to DE1965S0100250 priority Critical patent/DE1277041C2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1277041B publication Critical patent/DE1277041B/de
Publication of DE1277041C2 publication Critical patent/DE1277041C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

  • Sattelanhänger Die Erfindung betrifft einen Sattelanhänger zum Transport von Schüttgütern mit einem selbsttragenden Behälter, der an seiner Unterseite mit konischen Auslauftrichtern und an einem Stirnende mit einer konsolartigen Stütze zur Auflage auf einem Fahrgestell versehen ist.
  • Solche Sattelanhänger dienen insbesondere zum Transport von pulverförmigen und körnigen Gütern, wie Zement, Kalk, Mehl, Getreide, Zucker u. dgl. Sie sind auf bestimmte Längen beschränkt, damit auch Kurven starker Krümmung befahren werden können. Auch das Gesamtgewicht ist begrenzt. Gewisse Achsdrücke dürfen nicht überschritten werden.
  • Bei einer bekannten Ausführung dieser Art in selbsttragender Bauweise sind zwei stehende Rundbehälter miteinander verbunden, an diese sind nach außen hin kreiskegelstumpfartige Verlängerungen angeschweißt, an denen Abstützungen angreifen, die auf dem Sattel der Zugmaschine bzw. auf dem Fahrgestell aufliegen. Bei dieser im wesentlichen symmetrischen Konstruktion ist eine Achslastbeeinflussung nicht möglich, die relativ aufwendige Herstellung mit den vielen Schweißnähten muß für jeden Bautyp in Abhängigkeit vom zu befördernden Gut in Kauf genommen werden. Bei einer anderen Ausführungsform ist es bekannt, in Abhängigkeit vom spezifischen Gewicht der zu befördernden Materialien Zusatzbehälter anzuordnen, wobei diese Zusatzbehälter in der Regel kleiner sind als die Hauptbehälter und einer davon z. B. mit seinem Auslauf über der Zugmaschine angeordnet sein kann. Das zusätzliche Anbringen von Behältern ist umständlich und nur möglich, wenn eine besondere Rahmenkonstruktion vorgesehen ist, die das Verhältnis Nutzlast zu Eigengewicht ungünstig beeinflußt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sattelanhänger gemäß der eingangs genannten Gattung zu schaffen, der eine genügend große Anpassungsfähigkeit an die zu wählende Sattelzugmaschine hat, um die Anzahl der Bautypen herabzusetzen. Dabei soll trotz eines großen Rauminhalts die Gesamtlänge unter Berücksichtigung der zulässigen Achslasten und der übrigen zulässigen Abmessungen gering sein.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß im Bereich des anderen Stirnendes der Behälter mit geringerer lichter Höhe als der Mittelteil zum unmittelbaren Abstützen auf dem anderen Fahrgestell ausgebildet ist, wobei einer der Auslauftrichter unmittelbar über diesem Fahrgestell angeordnet ist. Der Behälter in selbsttragender Bauweise kann wahlweise mit seinem einen Ende über eine Stütze auf das Sattelanhängerfahrwerk oder den Sattel der Zugmaschine aufgelegt werden. Damit ergibt sich nach Wunsch eine verhältnismäßig kurze Baulänge des Fahrzeugs, andererseits können sowohl zwei- wie dreiachsige Sattelzugmaschinen Verwendung finden. Gleichgültig, welches Ende des Sattelanhängers auf der Zugmaschine aufliegt, immer werden günstige Festigkeitsverhältnisse erreicht, und die Variationsmöglichkeit der Anordnung läßt die Berücksichtigung der jeweils gegebenen Verhältnisse zu. Dadurch, daß der selbsttragende Behälter mit seinen Endteilen in der gleichen Konstruktion unverändert lediglich mit entsprechenden Stützen um l80° gedreht verwendet werden kann, ergibt sich eine wesentliche Fabrikationsvereinfachung und die Herstellung entsprechend höherer Stückzahlen.
  • Vorteilhaft besteht der Behälter aus einem zylindrischen Mittelteil, der an den Stirnenden durch mindestens annähernd halbkugelförmige Teile abgeschlossen ist, wobei sich die Wandung des Auslauftrichters am stützenseitigen Stirnende tangential an den kugelförmigen Teil anschließt und der untere Teil des Behälters im Bereich des anderen Stirnendes als horizontaler Abschnitt mit nach unten gerichteten, zur Auflage auf dem Fahrgestell dienenden Stützen ausgebildet ist. Auf diese Weise läßt sich ein optimales Fassungsvermögen bei kleinen Toträumen, restloser Entleerung und günstigen Festigkeitsverhältnissen erreichen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind mindestens drei Auslauftrichter vorgesehen, und der im Bereich des horizontalen Abschnittes liegende Auslauftrichter endet etwa in Radhöhe, während die übrigen Auslauftrichter etwa bis zur Höhe der Radachse hinunterreichen. Die restlose Entleerung wird dadurch gewährleistet, daß sich an die konischen Auslauftrichter im Innern des Behälters Leitwände mit gleicher Neigung anschließen und diese bis zu den Behälterwänden bzw. zu den gegenseitigen Schnittlinien reichen. Die restlose Entleerung ist insbesondere bei verderblichen Gütern erforderlich und auch dann, wenn verschiedene Güter nacheinander befördert werden sollen und Verunreinigungen unerwünscht sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • F i g. 1 bis 3 zeigen Ansichten in schematischer Darstellung von drei verschiedenen Anordnungen des gleichen Behälters.
  • DerSattelanhänger stellt einen Behälter dar, der z. B. 25 m3 Fassungsvermögen aufweist und mit einem zylindrischen Mittelteil l versehen ist, an den sich halbkugelförmige Endteile 2 und 3 anschließen. Der Behälter trägt am einen Stirnende 4 einen horizontalen Abschnitt 5, an den sich lotrecht nach unten Stützen 6 anschließen. Innerhalb dieses horizontalen Abschnittes 5 ist ein konischer Auslauftrichter 7 angeordnet, der entsprechend höher liegt als die Auslauftrichter 8 und 9 am Boden des zylindrischen Mittelteiles 1. Die Wandung des Auslauftrichters 9 geht knicklos in den halbkugelförmigen Endteil 3 am Stirnende 10 des Sattelanhängers über. An diesem Stirnende 10 ist eine Stütze 11 in Form eines Auslegers angeschweißt.
  • Der Behälter läßt sich nun unterschiedlich anordnen. Bei der Ausbildung gemäß F i g. 1 liegt das Stirnende 4 auf einem Sattel 12 über einem Fahrgestell 13 einer dreiachsigen Zugmaschine 14, und die Stütze 11 greift an einem Fahrgestell 15 des Sattelanhängers selbst an. Der Auslauftrichter 7 mündet also noch oberhalb des Sattels 12, während die konischen Auslauftrichter 8 und 9 etwa bis in die Höhe der Radachsen 16 herabreichen. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von beispielsweise 38 t können sich die Lasten so verteilen, daß die Vorderräder 17 der Zugmaschine 6000 kg und die Hinterräder jeweils 8000 kg übernehmen, während jeweils weitere 8000 kg auf die beiden Achsen 16', 16" des Fahrgestells 15 des Sattelanhängers entfallen. Der Satteldruck beträgt dann etwa 15 000 kg. Diese Bauweise ermöglicht eine verhältnismäßig geringe Gesamtlänge des Fahrzeugs.
  • Bei der Anordnung gemäß F i g. 2 wird eine zweiachsige Sattelzugmaschine 14 verwendet. In diesem Fall ist auf den vor der einzigen Hinterachse 18 liegenden Sattel 12 eine etwas verlängerte Stütze 11 aufgelegt, es ist also das Stirnende 10 der Zugmaschine 14 zugekehrt, und der hochliegende Auslauftrichter 7 liegt über dem Fahrgestell 15 des Sattelanhängers. In diesem Fall ist der Satteldruck geringer. Während es sich hier um ein angelenktes Aggregat handelt, stellt das Fahrgestell 15 bei der Ausführung gemäß F i g. 1 ein starres Aggregat dar. Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist eine Zugmaschine 14 mit drei Achsen verwendet.
  • Die Neigungen der konischen Auslauftrichter 7, 8 und 9 setzen sich im Inneren des Behälters in Leitwänden 19 fort, die bis zur Behälterwandung reichen, sofern sie sich nicht vorher gegenseitig schneiden. Sämtliches, in den Behälter eingefüllte Gut liegt also auf schrägen Flächen auf, die unmittelbar zu den Mündungen der Auslauftrichter 7 bis 9 hinführen. Dort wird der zu befördernde- Stoff entweder durch Schwerkraft oder z. B. durch Anwendung von Druckluft ausgetragen.
  • Bei den Ausführungsformen nach den F i g. 1 bis 3 ist die Konstruktion des reinen Behälterteiles identisch.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Sattelanhänger zum Transport von Schüttgütern mit einem selbsttragenden Behälter, der an seiner Unterseite mit konischen Auslauftrichtern und an einem Stirnende mit einer konsolartigen Stütze zur Auflage auf einem Fahrgestell versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des anderen Stirnendes (4) der Behälter mit geringer, lichter Höhe als der Mittelteil (1) zum unmittelbaren Abstützen auf dem anderen Fahrgestell (13 bzw. 15) ausgebildet ist, wobei einer der Auslauftrichter (7) unmittelbar über diesem Fahrgestell angeordnet ist.
  2. 2. Sattelanhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus einem zylindrischen Mittelteil (1) besteht, der an den Stirnenden (4 und 10) durch mindestens annähernd halbkugelförmige Teile abgeschlossen ist, wobei sich die Wandung des Auslauftrichters (9) am stützenseitigen Stirnende (10) tangential an den kugelförmigen Teil anschließt und der untere Teil des Behälters im Bereich des anderen Stirnendes (4) als horizontaler Abschnitt (5) mit nach unten gerichteten, zur Auflage auf dem Fahrgestell (13 bzw.15) dienenden Stützen (6) ausgebildet ist.
  3. 3. Sattelanhänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Auslauftrichter (7, 8 und 9) vorgesehen sind und der im Bereich des horizontalen Abschnittes (5) liegende Auslauftrichter (7) etwa in Radhöhe endet, während die übrigen Auslauftrichter (8 und 9) etwa bis zur Höhe der Radachse (16 bzw. 18) hinunterreichen.
  4. 4. Sattelanhänger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die konischen Auslauftrichter (7 bis 9) im Inneren des Behälters Leitwände (19) mit gleicher Neigung anschließen und diese bis zu den Behälterwänden bzw. zu den gegenseitigen Schnittlinien reichen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1868 588, 1856 858; VDI-Nachrichten, 11. August 1965, S. 6.
DE1965S0100250 1965-10-28 1965-10-28 Sattelanhaenger Expired DE1277041C2 (de)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1277041B true DE1277041B (de) 1975-07-10
DE1277041C2 DE1277041C2 (de) 1975-07-10

Family

ID=7522930

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Country Status (1)

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DE (1) DE1277041C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL7805646A (en) * 1978-05-24 1979-11-27 Welgro Bv Road tanker unit with chassis steered at rear end - has lever coupled by transverse links to two steering axles

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1856858U (de) * 1962-06-15 1962-08-16 Haller Gmbh Fahrzeugbau Transportfahrzeug fuer schuettgut.
DE1868588U (de) * 1962-12-19 1963-03-07 Luther Werke Luther & Jordan Fahrbarer tank.

Patent Citations (2)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE1277041C2 (de) 1975-07-10

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