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DE1274923B - Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl. - Google Patents

Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl.

Info

Publication number
DE1274923B
DE1274923B DEV17190A DEV0017190A DE1274923B DE 1274923 B DE1274923 B DE 1274923B DE V17190 A DEV17190 A DE V17190A DE V0017190 A DEV0017190 A DE V0017190A DE 1274923 B DE1274923 B DE 1274923B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
operating lever
frame
lifting device
lifting
link
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV17190A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Scharenberg
Dipl-Ing Walter Voester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH filed Critical Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority to DEV17190A priority Critical patent/DE1274923B/de
Publication of DE1274923B publication Critical patent/DE1274923B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/50Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement
    • E06B3/52Wings requiring lifting before opening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Hebevorrichtung für die Flügel von Türen, Fenstern od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Hebevorrichtung für die Flügel von Türen, Fenstern od. dgl. mit einem etwa senkrecht zur Rahmenebene schwenkbaren Bedienungshebel und einem im Inneren des einen Rahmens relativ gegenüber dem Rahmen in lotrechter Richtung schiebbar geführten Hebeglied, das einerseits mit einem Scharnierteil eines den Flügelrahmen mit dem feststehenden Rahmen verbindenden Scharniers und andererseits durch einen Lenker mit dem Bedienungshebel verbunden ist.
  • Es sind derartige Hebevorrichtungen bekannt, bei denen das Lagerende des Bedienungshebels einerseits am unteren Ende eines den Bedienungshebel an dem Hebeglied verbindenden Lenkers gelagert und andererseits mit dem relativ zu dem Hebeglied in lotrechter Richtung schiebbaren Rahmen geführt ist. Zum Anheben des Flügels wird der Bedienungshebel um 180° aus einer oberen in eine untere Lage geschwenkt, wobei sein Lagerende eine zum Rahmen etwa senkrechte Hin- und Herbewegung ausführt, derart, daß es in beiden Endlagen des Hebels Bleichweit vom Rahmen entfernt ist, und daß das Lagerende sowie ein Teil des Hebegliedes stets außerhalb des Rahmenquerschnittes liegen.
  • Aufgabe der Erfindung ist vor allem eine solche Anordnung der Hebevorrichtung, daß diese bei geschlossenem Flügel möglichst unauffällig ist, andererseits jedoch eine bequeme Bedienung ermöglicht.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber im wesentlichen darin, daß das mit dem Lenker verbundene Lagerende des Bedienungshebels mit einem zweiten Lenker gelenkig verbunden ist, der an dem relativ zum Hebeglied in lotrechter Richtung schiebbaren Rahmen gelenkig gelagert ist, und daß zusätzliche Führungsmittel vorgesehen sind, die den Lenkern und damit dem Lagerende des Bedienungshebels eine einseitige Bewegung auswärts senkrecht zur Rahmenebene erteilen, wenn der Bedienungshebel zum Anheben des Flügels geschwenkt wird. Hierdurch erhält das Lagerende des Bedienungshebels beim Anheben des Flügels insgesamt eine Bewegung vom Rahmen fort, so daß es sich bei gehobenem Flügel in größerer Entfernung vom Rahmen als bei gesenktem Flügel befindet. Hierdurch können der Aufhängelenker sowie die zusätzlichen Führungsmittel derart angeordnet werden, daß das Lagerende des Hebels bei gesenktem Flügel ganz oder im wesentlichen innerhalb des Rahmenquerschnittes, bei gehobenem Flügel dagegen ganz oder im wesentlichen außerhalb dieser Rahmenquerschnitte liegt. Die ganze Hebevorrichtung mit Ausnahme des Bedienungshebels kann sich infolgedessen bei geschlossenem Flügel vollkommen innerhalb des Rahmens selbst befinden, so daß nur der Hebel selbst außen sichtbar ist, während andererseits das Herumschwenken des Bedienungshebels in dessen andere Endlage durch den Einbau der Vorrichtung im Rahmen nicht behindert wird und auch zusätzliche Aussparungen im Rahmen für den in seine andere Endlage heruntergeschwenkten Bedienungshebel nicht erforderlich sind. Auch kann der Hebel in derjenigen Endstellung, die dem gehobenen Rahmen entspricht, eine möglichst wenig störende, dicht am Rahmen anliegende Lage einnehmen.
  • Die Hebevorrichtung kann sowohl im feststehenden Rahmen als auch im Flügelrahmen untergebracht sein. Ist der Bedienungshebel mit der Hebevorrichtung am feststehenden Rahmen angeordnet, so führt das Hebeglied zusammen mit dem Flügelrahmen innerhalb des feststehenden Rahmens eine Hebe-bzw. Senkbewegung aus. Ist dagegen der Bedienungshebel mit der Hebevorrichtung am Flügelrahmen angeordnet, so behält das Hebeglied infolge seiner Verbindung mit dem feststehenden Rahmen innerhalb des Flügelrahmens beim Heben und Senken des Flügels seine Höhenlage bei, indem sich der Flügel an dem Hebeglied hochzieht bzw. herabläßt, wobei es in einem Gehäuse innerhalb des Flügelrahmens in lotrechter Richtung relativ schiebbar gelagert ist.
  • Die zusätzlichen Führungsmittel zum Auswärtsbewegen des Lagerendes des Bedienungshebels können in verschiedener Weise ausgebildet sein. Beispielsweise können sie aus einem am Lenker angeordneten, zur Rahmenebene einseitig geneigten Schrägschlitz und einem im Schrägschlitz geführten, am Flügelrahmen befestigten Zapfen bestehen. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist als zusätzliches Führungsmittel ein Hilfslenker vorgesehen, welcher an seinem einen Ende an dem Aufhängelenker und mit seinem anderen Ende am Hebeglied angelenkt ist. Diese Ausführungsform ermöglicht eine besonders reibungsarme Bewegung des Bedienungshebels beim Anheben und Senken des Flügels. Das Hebeglied besteht in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung aus einem im Flügelrahmen gleitenden Schieber mit U-förmigem Querschnitt, welcher die beiden Lenker teilweise umschließt und in an sich bekannter Weise Mittel zur Kupplung mit einem den Flügelrahmen durchsetzenden Scharnierlappen, z. B. einen Schlitz zum Hindurchführen des Scharnierlappens, aufweist. Eine Feder kann vorgesehen sein, welche die Lenker und damit den Bedienungshebel in an sich bekannter Weise in das Gehäuse hineinzuziehen sucht. Ein Ansatz am Bedienungshebel kann dazu dienen, in der einen Endstellung des Bedienungshebels, insbesondere bei gesenktem Flügel, eine Schrägfläche am Gehäuse zu hintergreifen und damit den Hebel zusätzlich einwärts zu drücken und in der Endlage festzuhalten. Der Bedienungshebel weist vorzugsweise U-förmigen Querschnitt auf, wobei er mit seinen die Enden der Lenker umschließenden Flanschen dicht oder nahezu dicht an der Grundplatte anliegt.
  • Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele zu entnehmen. Hierbei zeigen F i g. 1 bis 3 schematisch die Wirkungsweise einer Ausführungsform der Erfindung mit einem die Auswärtsbewegung des Bedienungshebels bewirkenden Schrägschlitz in drei verschiedenen Lagen, F i g. 4 und 5 eine konstruktive Darstellung einer solchen Ausführungsform in den beiden Endlagen des Bedienungshebels, F i g. 6 bis 8 schematisch die Wirkungsweise einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mit einem das Auswärtsverstehen des Bedienungshebels bewirkenden Zusatzlenker in drei verschiedenen Stellungen, F i g. 9 und 10 zwei konstruktive Darstellungen einer solchen Ausführungsform in den beiden Endlagen des Flügels, F i g. 11 einen lotrechten Längsschnitt nach Linie , 11-11 der F i g. 9, F i g. 12 bis 14 waagerechte Schnitte durch F i g. 11 nach den Linien 12-12, 13-13 bzw. 14-14 und F i g. 15 die perspektivische Darstellung einer etwa der Ausführung nach F i g. 9 und 10 entsprechenden , Ausführungsform in teilweise auseinandergenommenem Zustand, wobei F i g. 15 a den Gehäuseteil mit Hebeglied und Scharnierband, F i g. 15 b das Hebeglied mit den Aufhängelenkern und F i g.15 c den Bedienungshebel darstellt.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen ist der Flügelrahmen 11 hebbar ausgebildet und stützt sich in der abgesenkten Stellung mittels einer unteren waagerecht verlaufenden Nut 12 auf einer Sattelschiene 13 des feststehenden Rahmens 10 ab. Zum Anheben des Flügels dient ein Bedienungshebel 14, 114, dessen Lagerende 15, 115 an zwei Lenkern 16 und 17 bzw. 116, 117 aufgehängt ist. Der Lenker 16, 116 ist einerseits mittels eines Gelenkes 18, 118 am Lagerende 15, 115 des Bedienungshebels und andererseits mittels eines Gelenkes 19, 119 an einem schieberartigen Hebeglied 20, 120 angelenkt, das in einem Gehäuse 21, 121 in lotrechter Richtung gleitend gelagert ist und durch einen Scharnierlappen 22, 122, der durch einen Schlitz in dem z. B. U-förmigen Hebeglied 20, 120 und durch einen Schlitz 36, 136 im Gehäuse 21, 121 hindurchgeführt ist, mit dem feststehenden Rahmen 10 in einer später noch beschriebenen Weise scharnierartig verbunden ist. Der zweite Lenker 17, 117 ist durch ein Gelenk 23, 123 mit dem Lagerende 15, 115 des Bedienungshebels und mittels eines Gelenkes 24, 124 mit dem Gehäuse 21, 121 am Flügelrahmen gelenkig verbunden. Beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 bis 5 weist der Lenker 16 einen Schrägschlitz 25 auf, in dem ein Zapfen 26 am Flügelrahmen bzw. am Gehäuse 21 eingreift, derart, daß in der abgesenkten Stellung des Flügels (F i g. 1 bzw. 4) der Zapfen 26 etwa am unteren Ende des Schrägschlitzes 25 liegt. Bei beiden Ausführungsbeispielen ist eine Feder 27, 127 vorgesehen, welche mit ihrem einen Ende 28, 128 am Gehäuse 21, 121 bzw. am Flügelrahmen angeschlossen ist und mit ihrem anderen Ende 29, 129 hinter einen hakenförmigen Ansatz 30, 130 am Aufhängelenker 16, 116 greift. Eine Grundplatte 31, 131 ist mit dem Gehäuse 21, 121 zu einer Einheit verbunden und schließt dieses nach außen hin ab, wobei ein Schlitz 32, 132 einen Durchtritt der Lenker 16, 116 und 17, 117 bzw. des Lagerendes 15, 115 des Bedienungshebels 14, 114 durch die Grundplatte 31, 131 hindurch ermöglicht. Gegebenenfalls kann beiderseits des z. B. im Querschnitt U-förmigen Bedienungshebels eine Abdeckkappe 33 vorgesehen sein, welche den Bedienungshebel 14, 114 in einem Längsschlitz aufnimmt. Des weiteren weist der Bedienungshebel an seinem Lagerende 15, 115 einen nasenförmigen Ansatz 34, 134 auf, der mit einem Ansatz oder einer Schrägfläche 35, 135 am Gehäuse 21, 121 zusammenwirkt.
  • Wie in F i g. 4 und 5 dargestellt, sind die Lenker 16 und 17 in besonderer Weise geformt, wobei die Formungen sowie die Aussparungen zwischen denselben im wesentlichen dazu dienen, die zweckmäßig durch das gesamte Gehäuse 21 hindurchgehenden Gelenke 18, 23 bzw. Zapfen 26 bei der Betätigung des Bedienungshebels und der Lenker zu umgehen.
  • Die Wirkungsweise der verschiedenen Einrichtungen ist folgende: In F i g. 1 und 4 ist die Hebevorrichtung bei gesenktem Flügel 11 dargestellt. Der Flügel ruht mit seiner Nut 12 auf der Abdichtleiste oder Sattelschiene 13 des feststehenden Rahmens 10 auf. Der Bedienungshebel 14 ist nach oben herumgeklappt, so daß er an der Grundplatte 31 dicht oder nahezu dicht anliegt. Der Zapfen 26 befindet sich im unteren Ende des Schrägschlitzes 25. In dieser Stellung ist der Flügelrahmen gegen Öffnen um seine lotrechte Scharnierachse gesichert. In Anwendung auf Hebe-Kipp-Schwenk-Flügel kann der Flügel gegebenenfalls bei entsprechender Ausbildung der Nut 12 bzw. der Sattelschiene 13 auch um eine untere waagerechte Achse, die gegebenenfalls durch die Sattelschiene gebildet wird, gekippt werden.
  • Soll der Flügel, insbesondere zum öffnen um seine lotrechte Scharnierachse, angehoben werden, so wird der Bedienungshebel 14 im Uhrzeigersinn geschwenkt, wobei er z. B. eine in F i g. 2 schematisch dargestellte Lage einnimmt. Bei diesem Schwenken des Bedienungshebels 14 behält das obere Gelenk 19 des Lenkers 16 seine Lage bei, da es mit dem mit dem feststehenden Rahmen in Höhenrichtung unverschiebbaren Hebeglied 20 verbunden ist. Der Bedienungshebel 14 stützt sich infolgedessen am Gelenk 18 ab, das mit der Länge des Lenkers 16 um das obere Gelenk 19 desselben in Pfeilrichtung x schwingen kann, wie dieses in F i g. 2 angedeutet ist. Dadurch bewegt sich das Gelenk 23 des Lenkers 17 um das Gelenk 18 herum und bewirkt ein Verschieben des Aufhängelenkers 17 nach oben. Die Bewegung des Lenkers 17 überträgt sich mittels des Gelenkes 24 auf das mit ihm verbundene Gehäuse 21 und dadurch auf den Flügelrahmen 11, indem das Gelenk 24 relativ zu dem feststehenden Hebeglied 20 in Pfeilrichtung y angehoben wird.
  • Gleichzeitig mit dem Gelenk 24 wird auch der mit dem Flügel verbundene Zapfen 26, der in den F i g. 1 bis 3 der Deutlichkeit halber seitlich neben dem Gelenk 24 angeordnet ist, während er sich bei der Ausführung nach F i g. 4 und 5 über diesem befindet, in Pfeilrichtung y nach oben verschoben. Dadurch gleitet der Zapfen 26 im Schrägschlitz 25 aufwärts und schwenkt den Lenker 16 nach außen, wodurch die Bewegung des Lenkers 16 und damit auch über den Bedienungshebel 14 diejenige des Lenkers 17 eindeutig festgelegt wird. Insgesamt wird dadurch dem Gelenk 23 eine Bewegung erteilt, die etwa der Pfeilrichtung z in F i g. 2 entspricht.
  • F i g. 2 zeigt die Stellung des Flügels etwa nach dem halben Anhebhub.
  • Wird der Bedienungshebel weiter in seine andere Endstellung entsprechend F i g. 3 und F i g. 5 heruntergeschwenkt, so kommen die Lenker 16 und 17 in die in diesen Figuren dargestellte Lage, bei welcher sich das Gelenk 23 des Lenkers 17 oberhalb des Gelenkes 18 am Lenker 16 befindet. Das Gehäuse 21 mit dem Flügelrahmen 11 nimmt dadurch seine höchste Stellung ein. Der Flügel ist hierbei soweit angehoben, daß er über die Sattelschiene 13 am feststehenden Rahmen in Schwenkrichtung um seine lotrechte Achse geschwenkt werden kann. Der Zapfen 26 befindet sich in seiner oberen Lage im Schrägschlitz 25, während der Scharnierlappen 22 die untere Lage im Schlitz 36 einnimmt. Die Senkbewegung des Flügels erfolgt mit umgekehrter Handhabung. Die Rückführung des Lenkers 16 durch den im Schrägschlitz 25 gleitenden Zapfen 26 wird hierbei durch die Feder 27 unterstützt. In der Endlage des Bedienungshebels 14, also bei voll gesenktem Flügel entsprechend F i g. 1 und 4, kommt der nasenförmige Ansatz 34 am Lagerende des Bedienungshebels mit der Schrägfläche 35 am Gehäuse 21 in Berührung und bewirkt ein zusätzliches festes Andrücken des Bedienungshebels gegen die Grundplatte 31, indem der nasenförmige Ansatz 34 die Schrägfläche 35 riegelartig hintergreift.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 bis 15 unterscheidet sich von dem vorhergehenden Beispiel im wesentlichen nur dadurch, daß statt eines Schrägschlitzes 25 und eines Zapfens 26 ein Hilfslenker 125 verwendet ist, welcher einerseits am Lenker 117 mittels eines Gelenkes 126 und andererseits am Hebeglied 120 mittels eines Gelenkes 126a angelenkt ist.
  • Des weiteren zeigen die F i g. 12 bis 15 die Verwendung paarweise angeordneter Lenker 116 bzw. 117, wie auch des Hilfslenkers 125.
  • Der Hilfslenker 125 bzw. das Hilfslenkerpaar ist hierbei, wie F i g. 11 und 13 zeigt, in der gleichen Ebene wie der Lenker 116 bzw. das Lenkerpaar innerhalb des Gehäuses 121 untergebracht, während der Lenker 117 bzw. das Lenkerpaar sich in gleicher Ebene wie die seitlichen Schenkel des U-förmigen Hebegliedes 120 befinden, wobei das Lenkerpaar mittels des Gelenkes 124 im Gehäuse 121 gelagert ist. Der zur Lagerung der Lenker 116 dienende Gelenkzapfen des Gelenkes 119 ragt hierbei bis in Schlitze 119 a des Gehäuses 121 hinein, was den Zusammenbau der Teile erleichtert. Der Bedienungshebel 114 ist wieder U-förmig ausgebildet und besteht aus einem das Lagerende 115 bzw. die beiden Lappen des Lagerendes umfassenden unteren Teil 140 (F i g. 15 c) und einem oberen Teil 141, welcher kappenartig auf den Unterteil aufgesetzt ist. Dieser in F i g. 15 c strichpunktiert angedeutete, den Handgriff des Hebels umfassende Oberteil umschließt den U-förmigen Unterteil auf seiner Außenseite und ist zweckmäßig aus einem veredelten Metall bzw. aus einem Metall mit veredelter Oberfläche hergestellt. Der Unterteil greift hierbei mittels eines Vorsprunges 142 (siehe auch F i g. 9) klauenartig in eine entsprechende Ausnehmung 143 des Oberteils ein, wodurch dieser in seiner Lage durch den Unterteil 140 gegen Ausweichen nach hinten und vorn gesichert ist. Durch eine oder mehrere Schrauben 144 sind die beiden Teile auch gegen Verschieben in lotrechter Richtung gesichert.
  • Im übrigen entspricht die Bauart und die Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels nach F i g. 6 bis 15 derjenigen nach F i g. 1 bis 5. In F i g. 6 und 9 sind die Teile bei gesenktem Flügel und hochgeklapptem Bedienungshebel 114 dargestellt. Beim Herumschwenken des Bedienungshebels 114 im Uhrzeigersinn stützt sich der Hebel wieder mittels des Lenkers 116 am Hebeglied 120 ab, indem der Lenker um sein oberes Gelenk 119 ausschwingt. Durch den zweiten Lenker 117 schiebt hierbei der Bedienungshebel 114 mittels des Gelenkes 124 das Gehäuse 121 und damit den Flügel nach oben, wobei der Hilfslenker 125, um sein Gelenk 126 a am Hebeglied 120 schwingend, mittels des Gelenkes 126 den Lenker 117 nach außen drückt, indem er sich aus einer mehr lotrechten Lage in eine etwa waagerechte bzw. zum Lenker 117 senkrechte Lage einstellt und dadurch das Lagerende 115 des Bedienungshebels nach außen drückt.
  • F i g. 7 zeigt hierbei eine Zwischenlage, F i g. 8 und F i g. 10 die Endlagen des Hebels 114 außerhalb des Flügelrahmens 11, so daß dieser über die Abdichtleiste bzw. die Sattelschiene 13 des feststehenden Rahmens 10 hinweggeschwenkt werden kann. Eine Feder 127 bzw. ein Federpaar ist, wie im ersten Ausführungsbeispiel, zwischen dem Flügelrahmen bzw. dem Gehäuse 121 und dem Lenker 116 vorgesehen.
  • Das Hebeglied 120 ist wiederum durch ein das Gehäuse 121 in einem Schlitz 136 durchsetzenden Scharnierlappen 122 mit einer Scharnierhülse 145 (F i g. 15 a) verbunden, welche mit einer in den feststehenden Rahmen fest eingesetzten Scharnierhülse mittels eines Scharnierbolzens in Verbindung steht, indem beispielsweise die zuletzt genannte Scharnierhülse die Scharnierhülse 145 gabelartig von oben und unten übergreift. Der Scharnierlappen 122 ist zu seiner Führung im Flügelrahmen durch einen Schlitz 146 eines Beschlages 147 hindurchgeführt, welcher mit dem Flügelrahmen fest verbunden ist.
  • F i g. 11 und 15 a zeigt ferner im einzelnen die Ausbildung des Gehäuses 121 aus zwei aus Blechteilen bestehenden Schalen 121 a, 121 b, die z. B. mit der Grundplatte 131 verschweißt oder vernietet sind. Das Gehäuse 121 ist nach hinten geöffnet, so daß das U-förmige Hebeglied 120, die Lenker 116 bzw. 117 sowie auch die Hilfslenker 125 von hinten her in das Gehäuse eingeschoben und durch Querzapfen mit dem Gehäuse bzw. mit dem Hebeglied 120 verbunden werden können, soweit diese Verbindung nicht bereits außerhalb des Gehäuses erfolgte.
  • F i g. 15 zeigt ferner die paarweise Anordnung von Schrägflächen 135 in den Seitenteilen des Gehäuses, welche mit am Unterteil 140 des Bedienungshebels bzw. an dessen Lagerende 115 angeordneten nasenförmigen Ansätzen 134 zusammenwirken. Die Grundplatte 131 weist einen Schlitz 132 auf, welcher an seinem oberen Teil auf kleinere Breite abgesetzt ist, um ein möglichst glattes Äußeres der Hebevorrichtung auch bei heruntergeklapptem Bedienungshebel zu erhalten. Die Anordnung ist hierbei vorzugsweise so getroffen bzw. die Aufhängelenker sind so ausgebildet, daß sie bei heruntergeklapptem Bedienungshebel den Schlitz 132 glatt ausfüllen, soweit die Öffnung nicht für den Durchtritt des Bedienungshebels in Anspruch genommen wird.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Hebevorrichtung für die Flügel von Türen, Fenstern od. dgl., mit einem etwa senkrecht zur Rahmenebene schwenkbaren Bedienungshebel und einem im Inneren des einen Rahmens relativ gegenüber dem Rahmen in lotrechter Richtung schiebbar geführten Hebeglied, das einerseits mit einem Scharnierteil eines den Flügelrahmen mit dem feststehenden Rahmen verbindenden Scharniers und andererseits durch einen Lenker mit dem Bedienungshebel verbunden ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß das mit dem Lenker (16,116) verbundene Lagerende (15,115) des Bedienungshebels (14,114) mit einem zweiten Lenker (17, 117) gelenkig verbunden ist, der an dem relativ zum Hebeglied (20, 120) in lotrechter Richtung schiebbaren Rahmen gelenkig gelagert ist, und daß zusätzliche Führungsmittel vorgesehen sind, die den Lenkern (16,116; 17,117) und damit dem Lagerende (15, 115) des Bedienungshebels (14, 114) eine einseitige Bewegung senkrecht zur Rahmenebene erteilen, wenn der Bedienungshebel (14, 114) zum Anheben des Flügels geschwenkt wird.
  2. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel (14, 114) am Flügelrahmen (11) angeordnet und das , mit dem feststehenden Rahmen (10) in lotrechter Richtung unschiebbar verbundene und um die Scharnierachse schwenkbare Hebeglied (20, 120) in einem Gehäuse (21, 121) innerhalb des Flügelrahmens (11) in lotrechter Richtung relativ schiebbar gelagert ist.
  3. 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Führungsmittel zum Auswärtsbewegen des Lagerendes (15, 115) des Bedienungshebels (14, 114) aus einem am Lenker (16) angeordneten, zur Rahmenebene einseitig geneigten Schrägschlitz (25) und einem im Schrägschlitz geführten, am Flügelrahmen (11) befestigten Zapfen (26) bestehen.
  4. 4. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als zusätzliche. Führungsmittel zum Auswärtsbewegen des Lagerendes (115) des Bedienungshebels (114) ein Hilfslenker (125) vorgesehen ist, welcher an seinem einen Ende an dem zweiten Lenker (117) und mit seinem anderen Ende am Hebeglied (120) angelenkt ist (F i g. 6 bis 15).
  5. 5. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebeglied (20, 120) aus einem im Flügelrahmen (11) gleitenden Schieber mit U-förmigem Querschnitt besteht, welcher die beiden Lenker (16, 17;116, 117) teilweise umschließt und in an sich bekannter Weise Mittel zur Kupplung mit einem den Flügelrahmen (11) durchsetzenden Scharnierlappen (22,122), z. B. einen Schlitz zum Hindurchführen des Scharnierlappens, aufweist.
  6. 6. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebeglied (120) in einem, z. B. durch zwei Schalen (121 a,121 b) gebildeten, in eine Ausnehmung des Flügelrahmens (11) eingesetzten kastenförmigen Gehäuse (121) relativ schiebbar geführt ist, das nach vorn durch eine Grundplatte (131) abgeschlossen und mit Schlitzen (136) zum Durchtritt des mit dem Hebeglied (120) gekuppelten Scharnierlappens (122) versehen ist.
  7. 7. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (116, 117) und der Hilfslenker (125) paarweise beiderseits der Symmetrieebene der Hebevorrichtung angeordnet sind. B.
  8. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch eine Feder (27, 127), welche die Lenker (16,17;116,117) und damit den Bedienungshebel (14, 114) in an sich bekannter Weise in das Gehäuse (21, 121) hineinzuziehen sucht, wobei die Feder (27,127) am Gehäuse (21,121) oder an dem in diesem geführten Hebeglied (20, 120) abgestützt sein kann.
  9. 9. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel (14, 114) mit einem Ansatz (34, 134) versehen ist, welcher in der einen Endstellung des Bedienungshebels, insbesondere bei gesenktem Flügel, eine Schrägfläche (35, 135) am Gehäuse (21, 121) hintergreift.
  10. 10. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungshebel (114) einen U-förmigen Querschnitt aufweist und mit seinen die Enden der Lenker (116, 1.17) umschließenden Flanschen dicht oder nahezu dicht an der Grundplatte (131) anliegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1007 661; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1708 592, 1732 821, 1749 388, 1780 940; deutsche Patentanmeldung V 3479 V / 68 c (bekanntgemacht am 6. 3. 1952); belgische Patentschrift Nr. 565 844.
DEV17190A 1959-09-04 1959-09-04 Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl. Pending DE1274923B (de)

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