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DE1007661B - Hebevorrichtung fuer Fenster, Tueren od. dgl. mit einem Schwenk-Kipp-Fluegel - Google Patents

Hebevorrichtung fuer Fenster, Tueren od. dgl. mit einem Schwenk-Kipp-Fluegel

Info

Publication number
DE1007661B
DE1007661B DEV8506A DEV0008506A DE1007661B DE 1007661 B DE1007661 B DE 1007661B DE V8506 A DEV8506 A DE V8506A DE V0008506 A DEV0008506 A DE V0008506A DE 1007661 B DE1007661 B DE 1007661B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
hinge
lifting device
toggle lever
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV8506A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Voester
Carl Dietz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH filed Critical Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Priority to DEV8506A priority Critical patent/DE1007661B/de
Publication of DE1007661B publication Critical patent/DE1007661B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Hebevorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. mit einem Schwenk-Kipp-Flügel Die Erfindung bezieht sich auf eine Hebevorrichtung für die Flügel von Fenstern, Türen od. dgl. mit einem wahlweise um eine waagerechte Achse kippbaren oder um eine lotrechte Achse schwenkbaren Flügel, und mit einem vorzugsweise mit der Hebevorrichtung vereinigten Scharnier, dessen Befestigungslappen beim Kippen vom Flügel abgekuppelt wird. Beim Einkippen und beim Einkuppeln des Scharnierlappens tritt bisher eine die Flügelunterkante auf die Abdichtleiste und damit zugleich den Flügelrahmen gegen den feststehenden Rahmen drückende Kraft nicht auf.
  • Nach der Erfindung wird auch in der Schließstellung des Flügels der erforderliche Anpreßdruck an den unteren Abdichtkanten zwischen Flügelrahmen und feststehenden Rahmen erzielt, und zwar durch eine Einrichtung, welche beim Einkippen den Flügel selbsttätig und zusätzlich gegen die untere Abdichtleiste und dadurch überhaupt gegen den feststehenden Rahmen andrückt.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die zusätzliche selbsttätige Andrückeinrichtung in einem schwenkbaren Kniehebel oder Nockenglied, welches sich beim Einkippen selbsttätig in eine den Flügel gegen den feststehenden Rahmen drückende Stellung einstellt. Vorzugsweise ist ferner der in einer flügelseitigen Scharnierhülse schiebbar und in einer feststehenden Scharnierhülse mit geringem axialern Spiel schiebbar und drehbar gelagerte Scharnierbolzen zum Auskippen des Flügels von seiner feststehenden, z. B. nach außen gabelförmig öffnenden Scharnierhülse entkuppelbar. Die Andrückeinrichtung, z. B. ein Kniehebel, ist zwischen dem Scharnierbolzen bzw. der flügelseitigen Scharnierhülse einerseits und der feststehenden Scharnierhülse andererseits angeordnet und dort insbesondere an dem Scharnierbolzen selbst gelagert. Der Knichebel ist vorzugsweise derart schwenkbar gelagert, daß er sich in Schließstellung bei gesenktem Flügel unter Klemmwirkung etwa in axialer Richtung des Scharnierbolzens einstellt und bei einem aus der gesenkten Stellung heraus erfolgenden Kippen des Flügels um einen gewissen Winkel gegenüber dem Scharnierbolzen schwenkt.
  • Vorzugsweise stützt sich hierbei der Kniehebel gegen das Widerlager mittels einer gewölbten Abwälzfläche ab, deren Krümmung so verläuft, daß der Xbstand der beim Kippen des Flügels nacheinander zur Anlage kommenden Abstützpunkte vom Gelenk des Kniehebels sich mit dem Auskippen des Flügels verringert.
  • Der Kniehebel ist zur Erzielung einer einfachen aus Raumgründen und zur Begrenzung seines Schwenkhubes besonders zweckmäßigen Ausführung mit U-förrnigem Querschnitt ausgebildet, durch welchen er den Vierkantquerschnitt aufweisenden Scharnierbolzen umgreift,1 und in aufgerichteter Klemmstellung dicht am Scharnierbolzen anliegt.
  • Nach der Erfindung wird beim Einschwenken des Flügels aus der Kippstellung in die Schließlage trotz der Verwendung eines entkuppelbaren Scharniers bzw. einer am Flügelrahrnen angeordneten Hebevorrichtung in der Schließlage ein Druck auf den Flügel zur Erzielung der *erforderlichen Abdichtung ausgeübt, ohne daß hierzu eine besonders zu bedienende Andrückvorrichtung erforderlich ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen lotrechten Schnitt nach der Linie 1-1 in Fig. 7 durch die mit einem Scharnier vereinigte Hebevorrichtung, und zwar in Schließ- und Abdichtstellung des Flüg Is, Fig. 2 einen gleichen Schnitt, jedoch bei teilweise gehobenem Flügel, wobei die obere Scharnierhülse und die Andrückvorrichtung statt im Schnitt in Ansicht gezeichnet sind, Fig. 3 einen der Fig. 2 >entsprechenden Schnitt bei vollständig angehobenem Flügel, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 1, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 in Fig, 1, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 2, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 in Fig. 1, Fig. 8 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt, jedoch bei ausgekipptem Flügel, Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht der Hebevorrichtung und Fig. 10 eine schematische Ansicht des ganzen Fensters.
  • Wie Fig. 10 zeigt, ist am feststehenden Rahmen 10 der Flügelrahmen 25 sowohl um eine lotrechte Achse A-A schwenkbar als auch um eine waagerechte Achse B-B kippbar gelagert. Das Kippen erfolgt hierbei z. B. um die untere Sattelschiene des feststehenden Rahmens, welche in Schließ- und Kippstellung des Flügels in eine entsprechende Nut des Flügelrahmens eingreift. Die lotrechte Schwenkachse wird beispielsweise durch die Scharniergelenke 40, 41 gebildet, welche in der in Fig. 10 dargestellten Schließlage des Flügels außer Eingriff stehen, jedoch beim Anheben des Flügels miteinander kuppelbar sind, indem die am Flügel befestigten Zapfen 4011, 41a in am feststehenden Rahmen angeordnete Scharnierhülsen 40b, 41b eingreifen. Zum Anheben des Flügels dient eine Hebevorrichtung 42, welche im nachfolgenden noch näher beschrieben wird und welche zum Schwenken des Flügels um die lotrechte Achse ein Anheben des Flügels um einen solchen Betrag ermöglicht, daß gleichzeitig die Gelenke 40, 41 in Eingriff kommen und der Flügelrahmen über die untere Sattelschiene der Kippachse B-B gehoben wird.
  • Die Kippbewegung wird ferner durch eine Ausstellstütze 43 begrenzt, die beispielsweise einerseits in der lotrechten SchwenkachseA-A bei 44 angelenkt ist, und mit ihrem anderen Ende mittels eines Zapfens 45 in einer Längsführung 46 des Flügelrahmens gleitet. Die Ausstellstütze ist hierbei so angeordnet und ausgebildet, daß sie ein Heben und Senken des Flügels mittels der Hebevorrichtung 42 zuläßt.
  • Die Hebevorrichtung ist in den Fig. 1 bis 9 im einzelnen dargestellt: Am feststehenden Rahmen 10 ist die Grundplatte 11 mit den Schrauben 12 und des Tragzapfens 13 befestigt. Sie trägt eine Scharnierhülse 14, welche auf ihrer nach dem Rauminneren gerichteten Seite einen Schlitz 36 aufweist, so daß sie den Scharnierbolzen 17 gabelförmig umschließt. Der Scharnierbolzen 17 ist mit dem Scharnierbolzenträger 115 z. B. aus einem Stück hergestellt und trägt an seinem äußeren Ende auf ihn aufgeschraubten Kopf 18, welcher als Anschlag für den Scharnierbolzen mit Bezug auf die feststehende Scharnierhülse 14 in Abwärtsrichtung dient. Der Kopf 18 weist ein Spiel 19 gegenüber der Scharnierhülse 14 auf. Bei einem Senken des Scharnierbolzenträgers 115 tritt der Kopf 18 mit seiner konischen Unterseite in eine entsprechende konische Zentrierfläche 18' in der Scharnierhülse 14 ein. Statt konisch kann die Zentrierfläche auch zylindrisch oder teilweise konisch und teilweise zylindrisch ausgebildet sein.
  • Der Scharnierbolzenträger 115, welcher z. B. rechteckigen Querschnitt aufweist, ist in einer ebenfalls mit rechteckigem Querschnitt ausgeführten Trägerhülse 21 eines Hebebeschlaggehäuses 20 gelagert. Zur Führung des Scharnierbolzenträgers 115 sind Ab- standszapfen 22 bzw. 23 vorgesehen, welche rechteckigen Querschnitt aufweisen und mittels Endzapfen 24 (Fig. 5) in die Trägerhülse 21 eingesetzt sind und eine genau passende Führung des Scharnierbolzenträgers 115 im Gehäuse 21 ermöglichen. Das Hebebeschlaggehäuses20 istmiteinemgeraden Befestigungslappen 2011 (Fig. 5) in den Flügelrahmen 25 eingesetzt und in diesem durch Schrauben 26 befestigt. Am Hebebeschlaggehäuse 20 ist ferner der Bedienungshebel 27 mittels eines Lagerzapfens 28 gelagert. Der Scharnierbolzenträger 115 ist mit dem Bedienungshebel 27 durch ein Paar Lenker 129 verbunden, welche durch einen Stift 30 mit dem Scharnierbolzenträger 115 und durch einen Stift 31 mit dem Bedienungshebel 27 verbunden sind. Die Lenker 129 weisen einen halbkreisförmigen Schlitz 35 auf, welcher die Bewegung des Lagerzapfens 28 beim Schwenken des Bedienungshebels 27 aus der oberen in die untere Endstellung, d. h. beim Heben des Flügels, zulassen.
  • Erfindungsgemäß ist des weiteren ein als Andrückvorrichtung dienender Kniehebel 34 vorgesehen, welcher mit einem Stift 33 am Scharnierbolzenträger 115 angelenkt ist. Der Kniehebel weist eine obere gewölbte Kante 37 auf, deren Krümmungsradius kleiner als ihr Abstand vom Gelenkstift 33 ist und mit welcher er sich gegen die untere Stirnkante der Scharnierhülse 14 abstützen kann, sowie einen nasenartigen Anschlag 38, der sich gegen die obere Stirnfläche der Trägerhülse 21 bzw. den Abstandszapfen 22 anlegen und dadurch das Kippen des Kniehebels 34 aus seiner lotrechten Stellung begrenzen kann. Ein Anschlag 39 an der feststehenden Scharnierhülse 14 hält den Kniehebel 34 bei geschlossenem Flügel in aufrechter Stellung (s. z. B. Fig. 1).
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: In Fig. 1 ist die Vorrichtung bei geschlossenem und gesenktem Flügel dargestellt. Der Bedienungshebel 27 ist nach oben an das Scharnier herangeklappt. Der Stift 31 zur Verbindung des Bedienungshebels 27 mit dem Lenkerpaar 129 nimmt seine obere Stellung mit Bezug auf den Lagerzapfen 28 des Bedienungshebels ein. Das Hebebeschlaggehäuse 20 wird infolgedessen zusammen mit dem Flügel 25 nach unten gegen die Abdichtkante am feststehenden Rahmen gedrückt, wobei als Gegenreaktion der Scharnierbolzenträger 115 über das Lenkerpaar 129 nach aufwärts gedrückt wird, bis sich die Oberkante 37 des am Scharnierbolzenträger angelenkten Kniehebels 34 unter Pressung an die feststehende Scharnierhülse 14 abstützt und dadurch das feste Anpressen des Flügels erzwingt.
  • Soll der Flügel um seine lotrechte Achse geschwenkt werden, so wird zunächst durch Schwenken des Bedienungshebels 27 im Uhrzeigersinn der Flügel angehoben, indem sich der Stift 31 relativ zum Lagerzapfen 28 des Bedienungshebels in einem Kreisbogen x bewegt bzw. das Lenkerpaar 129 eine hin- und hergehende Schwenkbewegung um den Stift 30 ausführt, während gleichzeitig der Lagerzapf en 28 zusammen mit dem Hebebeschlagsgehäuse 20 lotrecht nach oben auf dem Scharnierbolzenträger 115 geführt wird. Relativ zum Lenkerpaar 129 bewegt sich daher der Lagerzapfen 28 in einem Kreisbogen um den Stift 31, was ihm durch den halbkreisförmigen Schlitz 35 in den Lenkern 129 ermöglicht wird.
  • Gleichzeitig mit dem beginnenden Anheben des Flügels hat auch der Anpreßdruck zwischen Flügelrahmen und feststehenden Rahmen aufgehört, so daß noch vor dem eigentlichen Anheben des Flügels durch das Gewicht desselben der Scharnierbolzenträger 115 sich um das Spiel 19 abwärts bewegt und dadurch ein entsprechendes Spiel 19' zwischen der Oberkante 37 des Nockengliedes 34 und der Scharnierhülse 14 entsteht (Fig. 2).
  • Der Kopf 18 des Scharnierbolzens 17 fügt sich hierbei in die konische Zentrierfläche 18' der Scharnierhülse 14 ein, so daß der Bolzen sich nicht mehr von der Scharnierhülse durch den Schlitz 36 entkuppeln kann, was vor allem dann geschehen kann, wenn die Achse des Scharnierbolzens nicht mit derjenigen des oberen und unteren Scharnierbandes des Flügels übereinstimmt. In der Endstellung nimmt der Lagerzapfen 28 des nunmehr nach unten heruntergeklappten Bedienungshebels 27 nach einem Gesamthub h seine obere Stellung 28' oberhalb des Stiftes 31 ein. Einen entsprechenden Hub abzüglich dem Spiel 19 hat auch das Hebebeschlagsgehäuse20 mit dem Flügelrahmen zurückgelegt. Der Flügel kann nuninehr unbehindert durch den Kniehebel 34, welcher bei dem Anheben des Hebebeschlaggehäuses 20 in dieses hineingezogen und dadurch in seiner aufrechten Stellung gesichert wurde, um seine lotrechte Achse geschwenkt werden.
  • Wird der Flügel aus der Stellung nach Fig. 1 in die Stellung nach Fig. 8 gekippt, so wälzt sich der Kniehebel 34 mit einer oberen Abstützfläche 37 an der unteren Stirnfläche der Scharnierhülse 14 so ab, daß der in Schließstellung durch den Kniehebel 34 erzeugte Druck aufhört und das Kippen des Flügels nicht behindert. Der Scharnierbolzen 17 tritt hierbei aus dem Schlitz 36 der feststehenden Scharnierhülse 14 nach vorn heraus. Die Kippbewegung des Kniehebels wird hierbei durch den nasenartigen Anschlag 38 begrenzt.
  • Wird der Flügel wieder in die Schließstellung zurückgebracht, so stößt der Kniehebel 34 gegen einen Anschlag 39 an der Scharnierhülse 14 an, wodurch er sich aufrichtet in die Stellung nach Fig. 1 und dadurch einen Abstützdruck in Richtung A (Fig. 1) erzeugt, durch welchen der Flügelrahmen gegen den feststehenden Rahmen an der Abdichtkante gedrückt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hebevorrichtung für Fenster, Türen od. dgl. mit einem wahlweise um eine waagerechte Achse kippbaren oder um eine lotrechte Achse schwenkbaren Flügel und mit einem mit der Hebevorrichtung vereinigten Scharnier, welches beim Auskippen vom Flügel abgekuppelt und beim Einkippen wieder eingekuppelt wird, um ein Anheben des Flügels zu ermöglichen, gekennzeichnet durch eine nach Art eines Kniehebels wirkende Einrichtung (34), welche beim Einkippen des Flügels durch Anlage an einem Widerlager (14) gestreckt wird, um den Flügel, insbesondere gegen die untere Abdichtleiste, anzudrücken.
  2. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Scharnierbolzen (115, 17), welcher in der flügelseitigen Scharnierhülse (21) schiebbar, mit dem Bedienungshebel zwangläufig verbunden, in der feststehenden Scharnierhülse (14) um einen geringen Betrag (19) schiebbar sowie drehbar gelagert und zum Kippen des Flügels von seiner feststehenden, z. B. nach außen gabelförmig offenen Scharnierhütse (14) entkuppelbar ist, der Kniehebel (34) zwischen dem Scharnierbolzen (115) bzw. der flügelseitigen Scharnierhülse (21) und der feststehenden Scharnierhülse (14) angeordnet ist. 3. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (34) bei von der feststehenden Scharnierhülse (14) beim Kippen entkuppelbaren Scharnierbolzen (115, 17) an einem flügelseitigen Scharnierteil (115) angelenkt ist und gegen die feststehende Scharnierhülse (14) abstützbar ist. 4. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (34) an dem im Hebebeschlaggehäuse (20) undrehbar geführten Scharnierbolzenträger (115) angelenkt ist. 5. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (34 ' ) sich in Schließstellung bei gesenktem Flügel unter Klemmwirkung etwa in axialer Richtung des Scharnierbolzens (17) einstellt und beim Kippen des Flügels aus der gesenkten Stellung um einen gewissen Winkel auskippt. 6. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (34) sich gegen das Widerlager (14) mittels einer gewölbten Abwälzfläche (17) abstützt, deren Krümmung so verläuft, daß der Abstand der beim Kippen des Flügels nacheinander zur Anlage kommenden Abstützpunkte vom Gelenk des Kniehebels sich mit dem Auskippen des Flügels verringert. 7. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (34) den ihn gelenkig tragenden z. B. Vierkantquerschnitt aufweisenden Scharnierbolzenträger (115) mit U-förmigern Querschnitt umgreift und in aufgerichteter Klemmstellung dicht am Scharnierbolzenträger (115) anliegt. 8. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (34) mit einem sein Kippen begrenzenden Anschlag versehen ist, z. B. einem nasenartigen Ansatz (38), welcher sich auf der zur Führung des Scharnierbolzenträgers (115) dienenden Scharnierhülse (21) abstützt, derart, daß beim Einkippen des Flügels der Kniehebel (34) von einem rahmenseitigen Scharnierteil (14) erfaßt und in die Klemmstellung aufrichtbar ist. 9. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel am Scharnierbolzenträger (115) innerhalb der denselben tragenden Scharnierhülse (21) derart angelenkt ist, daß sein Gelenkstift (33) bei gesenktem Flügel nur wenig innerhalb der Scharnierhülse (21) unter Zulassung eines begrenzten Kippens des Kniehebels liegt, beim Anheben des Flügels und Aufhebung der Klemmwirkung jedoch in die Hülse (21) hereingezogen bzw. diese über das Nockenglied (38) übergeschoben und dadurch dieses in der Scharnierhülse (21), z. B. in aufgerichteter Stellung, gegen Schwenken gesichert ist. 10. Hebevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der von der feststehenden Scharnierhülse (14), z. B. durch einen Schlitz (36) in denselben, entkuppelbare Scharnierbolzen (17) beim Heben des Flügels mit seinem Senkkopf in eine ein Entkuppeln verhindernde Zentrierung (18') des feststehenden Scharnierteiles (14) eintritt.
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DE (1) DE1007661B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030730B (de) 1956-05-02 1958-05-22 Ver Baubeschlag Gretsch Co Mit einem Scharnier verbundene Hebevorrichtung fuer Kipp-Schwenk-Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE1154738B (de) 1957-11-22 1963-09-19 Ver Baubeschlag Gretsch Co Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE1274923B (de) * 1959-09-04 1968-08-08 Ver Baubeschlag Gretsch Co Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl.

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DE1030730B (de) 1956-05-02 1958-05-22 Ver Baubeschlag Gretsch Co Mit einem Scharnier verbundene Hebevorrichtung fuer Kipp-Schwenk-Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE1154738B (de) 1957-11-22 1963-09-19 Ver Baubeschlag Gretsch Co Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Fenstern, Tueren od. dgl.
DE1274923B (de) * 1959-09-04 1968-08-08 Ver Baubeschlag Gretsch Co Hebevorrichtung fuer die Fluegel von Tueren, Fenstern od. dgl.

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