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DE1274862B - Verfahren und Vorrichtung zum ueber die Breite gleichmaessigen Laengsverdichten einer flachen oder strangfoermigen Materialbahn - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum ueber die Breite gleichmaessigen Laengsverdichten einer flachen oder strangfoermigen Materialbahn

Info

Publication number
DE1274862B
DE1274862B DEW31859A DEW0031859A DE1274862B DE 1274862 B DE1274862 B DE 1274862B DE W31859 A DEW31859 A DE W31859A DE W0031859 A DEW0031859 A DE W0031859A DE 1274862 B DE1274862 B DE 1274862B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gap
cylinder
guide surface
working gap
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW31859A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Rhodes Walton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1274862B publication Critical patent/DE1274862B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/12Crêping
    • B31F1/14Crêping by doctor blades arranged crosswise to the web

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum über die Breite gleichmäßigen Längsverdichten einer flachen oder strangförmigen Materialbahn Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum über die Breite gleichmäßigen Längsverdichten einer flachen oder strangförmigen Materialbahn, z. B. aus Papier, Textilmaterial, Metall, Kunststoff od. dgl., wobei die Bahn durch einen ersten sich verengenden Spalt in einen sich in ihrer Laufrichtung erweiternden zweiten Spalt und anschließend in einen dritten, von einem Staukörper begrenzten Spalt geführt wird, und eine Vorrichtung zu seiner Durchführung, bestehend aus einer umlaufenden Greiffläche, einer mit dieser einen ersten, sich verengenden und einen zweiten, sich erweiternden Spalt bildenden Führungsfläche und aus einem Staukörper, der Teil eines in Bewegungsrichtung folgenden und sich verengenden, dritten Spaltes ist.
  • Papier wurde bisher dadurch gekreppt, daß man es gegen den Außenumfang eines umlaufenden Zylinders preßte oder an ihm haften ließ und seinen Vorschub gegen eine ortsfeste Rakel bewirkte, die unter einem bestimmten Winkel zur Bewegungsrichtung eingestellt war, wobei sich das Material periodisch in einen oberhalb der Rakelschneide vorhandenen offenen Raum hineinwölbte. Manchmal drückte eine Fläche das Papier vor der Rakel gegen den Zylinder, um ein vorzeitiges Abheben zu verhindern und die Materiallänge zu begrenzen, die sich jedesmal in den offenen Raum hineinwölben durfte. Diese Fläche war manchmal eine aufgerauhte Greiffläche und unterstützte den Materialvorschub.
  • Auch wurde vorgeschlagen, Papier und Textilien zwischen Rakeln oder sonstigen Teilen vorzubewegen, die einen länglichen Durchlaß abgrenzten, dessen Wände sich reibend gegen die Flächen des Materials legten, um es zurückzuhalten.
  • Wenn bei diesen Verfahren zum Abheben von Material von einer sich bewegenden Fläche eine Rakel verwendet wird, hat das Material die Neigung, sich bei Anwendung hohen Längsdruckes an der Rakelschneide festzusetzen. Ein Grund für dieses Festsetzen liegt unter anderem darin, daß das Schaben an der sich bewegenden Oberfläche die Abnutzung der Rakelschneide in Form eines feinen, von der sich bewegenden Fläche abgekehrten Grats verursacht, der das Material verletzt. Ein weiterer Gründ liegt darin, daß die Rakelschneide oder der Zylinder von Haus aus etwas uneben ist oder durch Abnutzung uneben wird, was das Entstehen von Öffnungen zwischen der Rakelschneide und dem Zylinder zur Folge hat, in die hinein das Material sich festklemmt. Aus diesem Grund war es bisher nicht möglich, das Material einem hohen Druck auszusetzen. Selbst bei niedrigem Druck erfordern die Abnutzungserscheinungen das häufige Stillsetzen der Maschine zwecks Reparatur.
  • Beim Zusammendrücken der Wände eines langen Durchlasses zwecks Erzeugung hohen Längsdruckes verhindert die Reibung den ebenen Vorschub des Materials. Ein Herausziehen steht dem Zweck des Erzielens hoher Drücke entgegen.
  • Das bisher auf das Material ausübbare Ausmaß an Druck (Kraft je Flächeneinheit) war aus den vorstehenden Gründen stark begrenzt. Es wurden viele Behandlungsstufen zu Hilfe genommen, jedoch erhöht dies die Kosten, wobei insbesondere im Fall eines elastischen Materials keine ausreichende bleibende Verdichtung des Materials erzielt wurde.
  • Auch ermöglicht keines der bekannten Verfahren eine genaue Beherrschung der Kräfte und Wege, so daß die Arten von behandelbarem Material und die erzielten Wirkungen hier sehr begrenzt sind.
  • Diese Feststellungen gelten auch für bekannte Kreppverfahren, zu deren Ausführung man die zu behandelnde Materialbahn zwischen einer Führungsbahn und einem Zylinder einklemmte und anschließend gegen eine Rakel führte, wobei an der Rakelkante ein offener Raum vorhanden war, in den hinein das Material gefältet wurde, ohne daß auch noch hinter der Rakelkante eine Kompression auf das Material ausgeübt worden wäre. Auf diesem Wege ist nur eine verhältnismäßig grobe Kreppung erzielbar. Eine weiche und gleichmäßige Behandlung des Materials bei hohen Drücken ist dabei nur unvollkommen möglich.
  • Es sind auch Kreppvorrichtungen bekannt, bei denen das Material an einzelnen Stellen seiner Breite in der Laufrichtung vorwärts getrieben und an anderen dazwischenliegenden Stellen gebremst werden soll. Dabei sind als bremsende Teile ortsfeste glatte Flächen und dagegen andrückbare, mit Ausschnitten versehene oder in Streifen aufgeteilte weitere Flächen vorgesehen, wobei der Vortrieb des Materials durch eine Gruppe umlaufender Scheiben oder Bänder erfolgen soll, die durch die Ausschnitte der zuletzt genannten Fläche gegen die zuerst genannten Flächen gedrückt werden. Mit Hilfe dieser bekannten Vorrichtung läßt sich aber keine genügend feine, über die gesamte Breite des Materials gleichmäßige Kreppung erzielen, da auch hier das Material nach dem Verlassen der Bremszone keinem weiteren Verdichtungsprozeß mehr unterworfen wird.
  • Es sind auch Vorrichtungen zum Stauchkrumpfen von Textilbahnen bekannt, bei denen die Arbeitsgutbahn einem Walzenpaar zugeführt wird, dessen eine, an welche die Arbeitsgutbahn durch eine sich quer über ihre gesamte Breite erstreckende Schiene angedrückt wird, verhältnismäßig schnell umläuft und mit einer weichelastischen Oberfläche versehen ist, während die andere im entgegengesetzten Drehsinn umlaufende Walze eine kleinere Umfangsgeschwindigkeit aufweist und hierdurch an der engen Durchtrittsstelle der Bahn zwischen den Umfängen der beiden Walzen zwecks Ausübung einer Kompressionskraft auf die Bahn auf diese hemmend einwirkt. Dabei ist es unvermeidlich, daß gleichzeitig mit der Zunahme der Kompressionswirkung der langsamer laufenden Walze der Punkt der beginnenden Kompression sich entgegengesetzt zur Laufrichtung der Bahn in den Raum sich vergrößernden Querschnitts verlagert. Dabei verliert die Arbeitsgutbahn bei stärker werdender Kompression zunehmend an seitlicher Abstützung, was zu unerwünschter Faltenbildung und Beschädigungen der Bahn führen kann und wegen der Notwendigkeit, auch nur kurzzeitige, etwa materialbedingte Steigerungen der Kompression unter allen Umständen zu vermeiden, die Brauchbarkeit und Anwendungsmöglichkeiten der bekannten Vorrichtung einschränkt. Die Anpassungsfähigkeit der bekannten Vorrichtung an unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben leidet ferner darunter, daß bei ihr der die Kompressionswirkung ausübende Hemmechanismus aus zwei unterschiedlich schnell umlaufenden Walzen besteht, deren Drehzahl, Achsabstand und Oberflächenreibungskoeffizient gegenüber der Bahn von Einfluß auf den Kompressionsvorgang sind. Deshalb ist ein erheblicher mechanischer Aufwand erforderlich, wenn die Vorrichtung zur Bewältigung wechselnder Bearbeitungsaufgaben umgestellt werden soll.
  • Schließlich sind auch Verdichtungsvorrichtungen bekannt, bei denen eine Papierbahn zwischen zwei mit Druck gegeneinandergepreßte, angetriebene, glatte, starre Walzen hindurch und anschließend über eine Rakel mit konkav gewölbter, sich dem Umfang der oberen der beiden Walzen annähernder Arbeitsfläche geführt wird. Dabei findet zwischen den Walzen und dem Arbeitsgut keinerlei Gleitvorgang statt. Der Kreppvorgang vollzieht sich vielmehr erst anschließend in dem sich verengenden, aus der Oberfläche der oberen Walze und der konkaven Arbeitsfläche der Rakel gebildeten, sich verengenden Arbeitsspalt, wobei das Arbeitsgut einer starken Reibwirkung auf geringem Raum, die zu Verstopfungen des Arbeitsspaltes führen kann, unterliegt und mangels einer Gleitmöglichkeit gegenüber den Wänden des Arbeitsspalts keine Möglichkeit zu einer Verzögerung hat, die für die Erzielung einer Feinkreppung unerläßlich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter zuverlässiger Vermeidung der vorerwähnten Nachteile der bekannten Verfahren diese Verfahren dahingehend zu verbessern, daß eine weitgehend unterschiedlichem Material anpaßbare Anwendung eines hohen Längsdruckes und die Erzeugung einer feineren Kreppung oder einer gewünschtenfalls größeren Verdichtung des Materials erzielbar ist. Es wird durch die Erfindung die Abnutzung der mit dem Material in Berührung kommenden Teile der Kreppvorrichtung vermindert.
  • Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum über die Breite gleichmäßigen Längsverdichten einer flachen oder strangförmigen Materialbahn, z. B. aus Papier, Textilmaterial, Metall, Kunststoff od. dgl., wobei die Bahn durch einen ersten sich verengenden Spalt in einen sich in ihrer Laufrichtung erweiternden zweiten Spalt und anschließend in einen dritten, von einem Staukörper begrenzten Spalt geführt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Bahn in dem zweiten Spalt durch Relativbewegungen der Spaltwände derart Scherkräften ausgesetzt wird, daß sie sich von der als Greiffläche ausgebildeten Spaltwand abhebt und, ohne auf die Leitkante des Staukörpers zu treffen, gegen die als Führungsfläche ausgebildete zweite Wand des dritten Spaltes gepreßt wird.
  • Ein Auftreffen der Bahn auf die Leitkante des Staukörpers mit erheblichem Druck würde zum Herunterdrücken der Bahn unter den Staukörper und zu Beschädigungen der Bahn führen und muß deshalb vermieden werden.
  • Eine zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung geeignete Vorrichtung besteht in einer umlaufenden Greiffläche, einer mit dieser einen ersten, sich verengenden und einen zweiten, sich erweiternden Spalt bildenden Führungsfläche und aus einem Staukörper, der Teil eines in Bewegungsrichtung folgenden und sich verengenden, dritten Spaltes ist, wobei die Führungsfläche ortsfest angeordnet oder mit geringerer Geschwindigkeit bewegbar als die Greiffläche ist.
  • Beispiele des bei Anwendung der Erfindung erzielbaren Produkts sind ungewebte, weiche und drapierbare Textilien und synthetische Filme mit einer feinen, gewebtem Material ähnelnden Kreppung, die gewünschtenfalls bleibend dehnbar sind; fein gekreppte Papiere mit fest zusammengepreßten Wellungen; in Längsrichtung um 4000/e verdichteter Papierstoff, der zur Aufnahme von Zugbeanspruchungen dehnbar und saugfähig gemacht worden ist; elastisches Material von beispielsweise zweifacher Dicke, auf beiden Seiten gleichmäßig schrumpffest gemachter gewirkter Baumwollstoff; fein gekräuselte, flexible und sehr dehnbare Metallfolien; stark verdichtetes und schrumpffest gemachtes gewebtes Material ohne Veränderung seiner Oberflächenglätte; zu einem dichten Stoff verdichtetes, lose gewebtes Material; Gewebe aus synthetischem Material, das z. B. durch Wärmeeinwirkung zum Erweichen gebracht wird, erhält eine bleibende hohe Dehnbarkeit.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine etwa maßgerechte und teilweise schematische Ansicht der Maschine, F i g. 2 eine gleichartige, etwa maßgerechte Ansicht von der entgegengesetzten Seite her, F i g. 3 einen vergrößerten teilweise schematischen Schnitt durch die Maschine, F i g. 4 eine stark vergrößerte schematische Draufsicht auf das Behandlungsgut bei seiner Behandlung, F i g. 5 eine schematische Seitenteilansicht einer noch stärkeren Vergrößerung als in F i g. 3 verwendet, F i g. 6 ein Diagramm eines freien Körpers bei Materialanhäufung, F i g. 7 ein Diagramm der Durchlaßdruckkammer, F i g. 8 eine Ansicht ähnlich F i g. 3 einer das Material erwärmenden Variante der Maschine, F i g. 9 eine Ansicht ähnlich F i g. 2 einer Variante der Maschine zur Erzeugung von zwei Effektarten in einem Material, F i g. 10 eine Ansicht ähnlich F i g. 2 einer Variante der Maschine, die fingerartige Teile besitzt, die Veränderungen in dem Material und in den Abmessungen der Maschinenteile auffangen, F i g. 11 eine Seitenansicht, die zeigt, wie ein fingerartiges Teil nach F i g. 10 an einer auswählbaren Stelle gehalten werden kann, F i g. 12 eine Seitenansicht, die einen über den verengten Auslaß hinausgehenden Fortsatz der Aufnahmefläche veranschaulicht und F i g. 13 eine etwa maßgerechte Ansicht einer Variante für große Maschinen.
  • Gemäß F i g. 1 bis 8 besteht die Greiffläche aus einem sich drehenden Zylinder 14. Der Staukörper 16 hat eine an den Außenumfang des Zylinders angrenzende Leitkante 16' (F i g. 3) und eine von dem Abschnitt der Zylinderoberfläche an der Kante spitz abstehende (Winkel ß, F i g. 7) Fläche 17 (F i g. 2). Die Führungsfläche ist eine sich sowohl oberhalb des Zylinders als auch oberhalb des Staukörpers 16 erstreckende Platte 34, die durch den Schuh 20 bei T tangential zum Zylinder 14 gehalten wird. Die Platte 34 hat eine Unterseite 87 (F i g. 5), die in Gleitberührung mit dem Flachmaterial 94 gelangt, und ist mit einem auf die Fläche 17 zulaufenden elastischen Auslegerfortsatz versehen. Der Zylinder hat in einer Richtung eine wendelförmige Rändelung 15, deren Riefen sich in einem Winkel a (F i g. 1) zur Zylinderachse erstrecken. Als ein Beispiel der Rändelung haben die Rippen ein symmetrisches Dreiecksprofil von 90° Spitzenwinkel bei 40 Riefen auf 25 mm und verlaufen unter einem Winkel a von 60° zur Zylinderachse. Eine andere geeignete Oberflächenbeschaffenheit sind zur Zylinderachse parallele, nicht durchgehende Rillen, die beiderseits von im Zuge der Rillen angeordneten, nicht gerillten Oberflächenteilen des Zylinders begrenzt sind. Die Leitfläche 20 sowie die Platte 34 sind, wie in F i g. 1 durch die Pfeile angedeutet, für Vor- und Rückwärtsverstellung eingerichtet.
  • Die Platte 34 besteht aus 0,05 bis 0,15 mm dickem schwedischem Stahl. Beim Anlaufen der Maschine hat ihr elastischer Auslegerfortsatz die in F i g. 3 gestrichelt dargestellte Stellung inne. Mit dem Ansteigen des Druckes biegt sich der Auslegerfortsatz zu der voll ausgezogen dargestellten Stellung hin.
  • Der Staukörper 16 besteht aus starrem Material. Seine Oberfläche 17 ist für eine Gleitberührung in Richtung des Materialvorschubs glatt. Er ist an seinem Ende abgeschrägt und kann bei 16' gegenüber dem Zylinder 14 einen Laufspielraum von 0,05 mm haben.
  • Während der Staukörper bei Betrieb ortsfest ist, kann er zum Zweck seines Einstellens natürlich schwenkbar sein. Vorzugsweise wird er durch pneumatischen Druck zum Ausgleichen von Veränderungen zur Aufnahmefläche hin gedrückt.
  • Der beste Winkel ß liegt zwischen 40° ± 10° (F i g. 7). Bei einem Zylinderdurchmesser von 30 cm ist der beste Winkel ß = 45°, während bei einem Zylinderdurchmesser von 10 cm ein Winkel ß von 37° der geeignetste ist. Von Bedeutung ist, daß der Winkel ß nicht zu klein ist, da dies das Hineinreichen der Kante in die Zone, in der die Verdichtung stattfindet, zulassen würde und das Material 94 auf die Leitkante 16' treffen und somit zerreißen würde. Auch ein zu großer Winkel kann das Einwölben des Materials 94 an der Kante 16' des Staukörpers 16 bewirken. Die Fläche 17 kann die sich verengenden Durchlässe in einen stumpfen Winkel zum sich erweiternden Durchlaß bringen, wobei die Führungsfläche konvex ist, was die geschmeidige Anwendung hoher, auf das Arbeitsgut 94 ausgeübter Widerstandskräfte ermöglicht.
  • In F i g. 5 werden in der Zone A durch den Zylinder 14 Vorschubkräfte auf das Material ausgeübt. Die Zone B ist die Verdichtungszone. Der verbleibende Abschnitt des Durchlasses erweitert sich unter Bildung des Arbeitsspaltes 90 bis auf ein Höchstmaß Z, worauf er sich wieder verengt. Das verdichtete Behandlungsgut erstreckt sich - entgegen der Bewegungsrichtung der Bahn gesehen - von dem verengten Auslaß R aus durch die Zone C hindurch über Z hinaus in den sich erweiternden Abschnitt hinein. In der Zone B wird das Behandlungsgut verdichtet und in bezug auf den Zylinder langsamer bewegt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann die kombinierte Länge der Zonen B und C ein Vielfaches der Dicke des Behandlungsgutes sein, z. B. das Fünfzehnfache. Aber sie kann auch beträchtlich länger sein entsprechend dem gewünschten Behandlungserfolg, der Elastizität der den sich verjüngenden Arbeitsspalt bildenden Flächen und der Kraft, mit der die konvergierenden Flächen zusammengepreßt werden. F i g. 3 ist eine maßstabgerechte Zeichnung eines durch einen gerändelten Zylinder mit einem Durchmesser von 10 cm verdichteten Materials von 0,125 mm Dicke, wobei die kombinierte Strecke von A und B etwa 3 mm, der maximale Abstand der auseinanderlaufenden Flächen, d. h. die Abmessung Z etwa 0,2 mm beträgt und die kleinste Öffnung des sich verengenden Durchlasses, d. h. die Abmessung R, im Betrieb zwischen 0,15 und 0,18 mm liegt.
  • Bei der Verwendung der für ein weiches gewirktes Material mit einer Doppelschichtdicke von 0,82 mm eingestellten gleichen Maschine beträgt die größte Entfernung Z zwischen den auseinanderlaufenden Flächen 2 mm, was es diesem elastischen Material gestattet, sich auszudehnen und seinen Druck auf den Zylinder vor dem Staukörper aufzuheben, wobei die Abmessung der stärksten Verengung R während des Betriebes 0,55 mm beträgt. Zum Erzielen eines stark angehäuften Behandlungsgutes 94 mit im wesentlichen glatten Außenflächen - selbst beim Auftreten einer Kreppung, die Veränderungen in den Eigenschaften des Behandlungsgutes zuläßt - hat die Anhäufungszone B, beginnend bei dem Abstand Y und endend an dem endgültig verdichteten Behandlungsgut, eine Länge in der Größenordnung von dem Zwei- bis Zehnfachen der ursprünglichen Dicke des Behandlungsgutes, wobei der geringste Abstand R zwischen den aufeinander zulaufenden Flächen weniger als das Zweifache der ursprünglichen Dicke des Behandlungsgutes beträgt.
  • Das Behandlungsgut berührt infolge der auf es ausgeübten kombinierten Kräfte, die bewirken, daß es sich infolge von Scherkräften vor dem Staukörper verwirft, die Kante 16' des Staukörpers selbst unter sehr hohem Längsdruck nicht. F i g. 6 zeigt, daß die auf die Unterseite des Behandlungsgutes ausgeübte Antriebs- oder Vorschubkraft D und die durch das nachfolgende Behandlungsgut ausgeübten Schubkräfte E der Reibungskraft F und den auf den Querschnitt des Stapels ausgeübten Kräften P gegenüberstehen. Durch diese Kräfte wird auf das Gut ein Drehmoment ausgeübt, das bewirkt, daß das Gut sich vor der Kante 16' wendet und sich gegen die Platte 34 zu pressen bestrebt ist. Gegen das Wenden leistet die durch die Platte 34 ausgeübte Normalkraft N einen Widerstand. Wie in F i g. 3 und 5 durch die schrägen Linien angegeben, wird das Material, weil in dieser Ausführungsform die Platte feststeht, durch Scherkraft infolge der vor der Zone B beginnenden Drehmomentwirkung allmählich verzerrt. Für einige besondere Materialarten können die nur durch die Platte ausgeübten Widerstandskräfte dazu ausreichen, das Material so auszurichten, daß es den Zylinder beim Erreichen des sich erweiternden Durchlasses verläßt. In gleicher Weise können dort, wo der Winkel ß zwischen 40° ± 10° beträgt und also einen stumpfwinkligen Durchlaß bildet, die von dem sich verengenden Durchläß über das Arbeitsgut übertragenen Widerstandskräfte ausreichend sein, wobei in solchen Fällen die Platte 34 durch ein Teil ersetzt werden kann, das sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Zylinder oder langsamer bewegt, oder aber die Oberseite geschmiert werden kann. Es hat sich für viele Materialarten als zweckmäßig herausgestellt, daß man die vorerwähnten, das Drehmoment beeinflussenden Maßnahmen entsprechend den Materialeigenschaften kombiniert.
  • Die Anhäufungen 81 bis 86 (F i g. 5) haben je die gleiche Masse. Die Anhäufung 81 ist unbehandelt und hat eine Dicke Y. Die Anhäufung 82 in der Zuführzone A ist in die Oberflächenriefung 15 a des Zylinders 14 hineingepreßt, wobei das Arbeitsgut durch unmittelbare Mitnahme vorgeschoben wird. Die von der Greiffläche mitgenommene Seite des Gutes bewegt sich mit der durch die gleiche Länge der Geschwindigkeitsvektoren angegebenen Geschwindigkeit des Zylinders 14, wobei jedoch die entgegengesetzte Seite durch Reibung an der Platte 34 etwas gehemmt wird. In der Anhäufungszone B wird die Anhäufung 83 teilweise verdichtet, wobei ihr Geschwindigkeitsvektor kleiner als der des Zylinders 14 ist. Die schräge Leitwand 88 des Vorsprungs der Berührungsfläche in der Zahnung 15 b bewegt sich in bezug auf die Unterseite des Gutes vorwärts und quetscht diese Seite in bezug auf den Körper der Anhäufung nach oben und nach vorn. Das Verdichten und Wenden des Gutes schreitet in der Zone B fort, und an der Grenze zwischen den Zonen B und C ist die Gutanhäufung 84 endgültig verdichtet. Diese Anhäufung stand mit der Zahnung 15 c im Eingriff, die sich weit über sie hinaus bewegt hat. Während der Bewegung der Anhäufung durch die Zone B hindurch haben sich eine Anzahl sich bewegender Vorsprünge gegen die Anhäufung angelegt. Die Anhäufungen 84,85 und 86 sind je ein Teil des Stapels aus bereits verdichtetem Gut, der auf das Gut in der Zone B Hemmkräfte ausübt. Die Anhäufung 85 trifft auf die Fläche 17 des Staukörpers oberhalb seiner Kante 16'. Das Gut ist durch das Drehmoment so ausgerichtet worden, daß es allgemein mit der Mittellinie des sich verengenden Durchlasses fluchtet, wobei es von vorn durch die aufeinander zu laufenden Wände gehemmt wird. Die Anhäufung tritt nach der Darstellung durch die stärkste Verengung mit kleinstem Querschnitt aus.
  • An der Leitkante 16' des Staukörpers entsteht ein leerer dünner V-artiger Spalt, wobei das Gut die Kante 16' überläuft, indem es nach oben gegen die Platte 34 gedrückt wird.
  • Das Ausmaß der ursprünglichen Kreppung oder Verdichtung ist im allgemeinen proportional dem Umfang, in dem das Gut durch den Behandlungsvorgang an Festigkeit verliert.
  • Auf einige Behandlungsarten, beispielsweise auf Papiere, kann viel mehr Verdichtung ausgeübt werden als notwendig. In diesen Fällen können die Verdichtungsdrücke teilweise, beispielsweise durch Ziehen an dem hervorquellenden Gut oder durch teilweises Vermindern der Staukräfte zwecks Begrenzung der Verminderung der Festigkeit des Gutes aufgehoben werden.
  • Bei der Variante nach F i g. 8 ist die obere Wand des durch die Oberfläche des Zylinders 14 und die untere Seite 87 der Platte 34 gebildeten Arbeitsspaltes völlig starr, wodurch die Verdichtung von sehr steifem Material möglich ist. Das Stauelement 16 ist hier vorzugsweise einstellbar, wobei es durch pneumatischen Druck elastisch zum Schuh 20 a hingedrückt wird. Eine im Schuh 20 a angeordnete Heizspirale 77 ermöglicht das gesteuerte Weichmachen von thermoplastischem Material zum Zweck seiner besseren Erfaßbarkeit durch den Vorschubzylinder und zur Erzielung gesteuerter Weichheitsgrade oder von Verdichtungsdauerhaftigkeit. Die Heizspirale kann zum Verringern der Reibwirkung des oberen Schuhes verwendet werden, so daß ausreichende Antriebskräfte angewendet werden können. In gleicher Weise können die Flächen gekühlt werden.
  • Bei der Variante nach F i g. 9 hat die gezahnte Leitkante der Platte 34 b unter dem Schuh 20 b bis zur Tangierungsstelle T verlaufende Auszackungen, so daß die Abgrenzung der Verdichtungszone B über die Breite der Folien in Intervallen unterbrochen ist. Das unter den Zähnen hindurchgehende Material wird wirksam aufgenommen und stark verdichtet. Das unter den Auszackungen hindurchgehende Material wird durch von dem Papier verursachte Kräfte seitlich gehemmt und, wie bei 91 gezeigt, ebenfalls verdichtet, wobei es aber nicht die gleichmäßig fertigbearbeiteten Flächen der unter den Zähnen hindurchgehenden Anschnitte 92 aufweist.
  • Ein Zuführrohr 97 verläuft oberhalb des Preßschuhes, wobei sich von diesem Rohr eine Vielzahl von Kanälen 98 zu Auslässen an dem Gut nach unten erstreckt, die gewünschtenfalls das Einbringen eines Schmiermittels ermöglichen.
  • Gemäß F i g. 10 weist die Platte 34 c eine Reihe von in Längsrichtung verlaufenden Einschnitten auf, die elastische fingerartige Teile bilden, die sowohl die Veränderungen in der Dicke des Gutes als auch in den Abmessungen der Maschinenteile aufnehmen.
  • Nach F i g. 11 kann über dem fingerartigen Teil 34 d ein Ausleger 37 angeordnet sein, der das fingerartige Teil an der gewünschten Stelle abstützt.
  • Nach F i g. 12 ist am Ende der Platte 34 fein sich vom Staukörper abhebender Fortsatz 34 e angeordnet, der im Vergleich zu dem Abstand zwischen dem Punkt T und der Leitkante 16' (F i g. 3) erheblich größer ist als bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform. Bei elastischem Gut, wie gewirkten Textilien, ergibt dies eine gleichmäßigere Längsbewegung des vorher verdichteten Materials über seine gesamte Breite, verhindert das plötzliche Hervorquellen sowie das intermitierende Fließen des Gutes und ergibt eine genaue Steuerung des Herausquellens des verdichteten Materials.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 13 erstreckt sich der Schuh 20 an sich nicht bis zum Tangieren mit dem Zylinder, sondern er trägt eine geschlitzte Stahlplatte 40 von etwa 3 mm Dicke, die sich bis zu dem Punkt T erstreckt. Ein biegsameres glattes Stahlblech 42 verläuft unter der Platte 40 hindurch, wobei es so weit hervortritt, daß es oberhalb des Staukörpers 16 zu liegen kommt. Die Schlitze bilden elastische fingerartige Teile, die die gleichmäßige Ausübung von Druck ermöglichen, selbst wenn der Zylinder oder das Gut nicht gleichmäßig ist.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum über die Breite gleichmäßigen Längsverdichten einer flachen oder strangförmigen Materialbahn, z. B. aus Papier, Textilmaterial, Metall, Kunststoff od. dgl., wobei die Bahn durch einen ersten sich verengenden Spalt in einen sich in ihrer Laufrichtung erweiternden zweiten Spalt und anschließend in einen dritten, von einem Staukörper begrenzten Spalt geführt wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Bahn (34) in dem zweiten Spalt (A) durch Relativbewegungen der Spaltwände derart Scherkräften ausgesetzt wird, daß sie sich von der als Greiffläche (15) ausgebildeten Spaltwand abhebt und, ohne auf die Leitkante (16') des Staukörpers (16) zu treffen, gegen die als Führungsfläche (34 c bis 34 e, 42) ausgebildete zweite Wand des dritten Spaltes gepreßt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer umlaufenden Greiffläche, einer mit dieser einen ersten, sich verengenden und einen zweiten, sich erweiternden Spalt bildenden Führungsfläche und aus einem Staukörper, der Teil eines in Bewegungsrichtung folgenden und sich verengenden dritten Spaltes ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (34) ortsfest angeordnet oder mit geringerer Geschwindigkeit bewegbar als die Greiffläche (15) ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sich bewegende Greiffläche aus einem Zylinder (14) aus hartem Metall besteht und aus zwischen Rillen angeordneten Rippen bestehende Vorsprünge (15) am Außenumfang aufweist, wobei sich die Vorsprünge (15) in einem Winkel («) zur Achse des Zylinders erstrecken.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung der Führungsfläche (34) zumindest teilweise aus einem elastisch biegsamen Flachmaterial besteht, das sich unter dem Druck des Materials (94) elastisch aus dem Arbeitsspalt (90) hinaus wegbiegen kann.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Abschnitt der Verlängerung der Führungsfläche (34) aus einer Vielzahl paralleler, elastisch gehaltener, fingerartiger Teile (34 c, 40) besteht, die sich in Bewegungsrichtung des Materials erstrecken.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (34) im ersten Abschnitt des sich erweiternden Arbeitsspalts (90) nachgiebig ausgebildet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die fingerartigen Teile (34 c, 40) eine Seite des Arbeitsspaltes (90) begrenzen und so angeordnet sind, daß sie das Arbeitsgut (94) an die gegenüberliegende Fläche (17) drücken. B.
  8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinste Querschnitt des sich nach seiner Erweiterung verjüngenden Arbeitsspaltes (90) kleiner ist als die zweifache Dicke des Materials (14) vor seiner Behandlung.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiffläche (15) des Zylinders (14) aus voneinander getrennt angeordneten Vorsprüngen besteht, deren Druckflächen geneigt zur Zylinderumfangsfläche verlaufen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen und Rillen nur in einer Richtung verlaufen.
  11. 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Arbeitsspalt eine Zone (B) umfaßt, in der sich die erste Verdichtung des Materials (94) vollzieht, und die eine Länge aufweist, die dem Zwei- und Zehnfachen der am Ende des vorhergehenden Teils (A) des ersten Arbeitsspalts vorhandenen Dicke (Y) des unbehandelten Materials entspricht.
  12. 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (34) aus einer dünnen Platte besteht, die gegen die Greiffläche (15) gepreßt wird und deren in Bewegungsrichtung der Bahn gesehen, vorderer Teil mindestens teilweise die eine Seite des vorhergehenden zweiten Arbeitsspalts (A) bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 846 061; USA.-Patentschriften Nr. 2 765 514, 1762 159, 1548 786, 1548 785.
DEW31859A 1961-03-22 1962-03-16 Verfahren und Vorrichtung zum ueber die Breite gleichmaessigen Laengsverdichten einer flachen oder strangfoermigen Materialbahn Pending DE1274862B (de)

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US1274862XA 1961-03-22 1961-03-22

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DEW31859A Pending DE1274862B (de) 1961-03-22 1962-03-16 Verfahren und Vorrichtung zum ueber die Breite gleichmaessigen Laengsverdichten einer flachen oder strangfoermigen Materialbahn

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DE (1) DE1274862B (de)

Citations (5)

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