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DE1274337B - Vorrichtung zum biaxialen Recken einer Materialbahn in Laengs- und Querrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum biaxialen Recken einer Materialbahn in Laengs- und Querrichtung

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Publication number
DE1274337B
DE1274337B DET23662A DET0023662A DE1274337B DE 1274337 B DE1274337 B DE 1274337B DE T23662 A DET23662 A DE T23662A DE T0023662 A DET0023662 A DE T0023662A DE 1274337 B DE1274337 B DE 1274337B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
material web
chain
guide
exit
deflection wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET23662A
Other languages
English (en)
Inventor
Gernot Brueckner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUECKNER TROCKNERBAU INH GERN
Original Assignee
BRUECKNER TROCKNERBAU INH GERN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUECKNER TROCKNERBAU INH GERN filed Critical BRUECKNER TROCKNERBAU INH GERN
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Pending legal-status Critical Current

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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C55/00Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor
    • B29C55/02Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets
    • B29C55/10Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets multiaxial
    • B29C55/12Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets multiaxial biaxial
    • B29C55/16Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets multiaxial biaxial simultaneously
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C55/02Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets
    • B29C55/20Edge clamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)
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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES jmWWl· PATENTAMT Int. Cl.:
B29d
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 39 a3 - 7/24
Nummer: 1 274 337
Aktenzeichen: P 12 74 337.2-16 (T 23662)
Anmeldetag: 20. März 1963
Auslegetag: 1. August 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum biaxialen Recken einer Materialbahn in Längsund Querrichtung mit zwei an den Rändern der Materialbahn angreifenden, aus Gelenkstäben bestehenden Spannketten sowie mit wenigstens je zwei 5 das Strecken der zugehörigen Spannkette begrenzenden Führungsflächen, an denen Führungselemente der Gelenkstäbe anliegen, wobei die an der einen Führungsfläche anliegenden Führungselemente an jeder zweiten aufeinanderfolgenden Gelenkstelle der Spannkette und die an der anderen Führungsfläche anliegenden Führungselemente an über die verbleibenden Gelenkstellen hinausragenden Verlängerungen der Gelenkstäbe vorgesehen sind, gemäß Patent 1234 374.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent dahin weiterzuentwickeln, daß der Grad der Längs- und/oder Querreckung der Material- oder Warenbahn abschnittsweise geändert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens eine der beiden Führungsflächen in ihrer Neigung zur Förderrichtung einstellbare Längsabschnitte aufweist.
Zur Änderung des Querreckungsgrades wird die as Neigung der Führungsflächen mindestens auf einer Seite der Warenbahn gegenüber der Förderrichtung geändert, während zur Erzielung einer anderen Längsreckung die Neigung der zur selben Spannkette gehörenden Führungsflächen gegeneinander geändert wird.
Diese und weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungsbeispiele. Es zeigt
F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch eine als Gelenkstabkette ausgebildete Spannkette mit Haltevorrichtungen, Führungselementen und Führungsflächen,
F i g. 2 eine schematische Darstellung verschiedener Querreckbereiche,
F i g. 3 eine schematische Darstellung verschiedener Längsreckbereiche,
F i g. 4 ein Detail einer Führungsfläche mit in ihrer Neigung gegeneinander einstellbaren Abschnitten,
Fig. 5 eine Teilansicht der Ausführung gemäß Fig. 4,
F i g. 6, 7 und 8 Ansichten von Einrichtungen zum Transport einer stark gefalteten Spannkette,
F i g. 9 ein Detail einer Spannkette mit Federn,
F i g. 10 eine schematische Aufsicht auf eine Gesamt-Reckvorrichtung,
Vorrichtung zum biaxialen Recken einer
Materialbahn in Längs- und Querrichtung
Zusatz zum Patent: 1 234 374
Anmelder:
Brückner-Trocknerbau Inh. Gernot Brückner,
8261 Tittmoning, Laufener Str. 12
Als Erfinder benannt:
Gernot Brückner, 8221 Inzell
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 20. März 1962 (1 318 076)
Fig. 11 eine Seitenansicht einer Reckvorrichtung (mit Einrichtungen zum Abziehen der Warenbahn).
Die in F i g. 1 dargestellte Gelenkstabkette besteht aus paarweise gelenkig miteinander verbundenen Gelenkstäben 1 und 14, von denen jeweils einer, nämlich der Gelenkstab 14, über den Gelenkpunkt 15 hinaus verlängert ist und an seiner Verlängerung ein als Rolle ausgebildetes Führungselement 16 trägt. Am Gelenk 2 der Stäbe 1 und 14 befindet sich ein zweites rollenförmiges Führungselement 2'. Die Führungselemente 2' und 16 liegen von entgegengesetzten Seiten her an Führungsflächen 28' bzw. 29' an, die das Strecken der Gelenkstabkette begrenzen. Zum Halten der Warenbahn 33 dient eine als Kluppe ausgebildete Haltevorrichtung 20. Zur Vermeidung von Kippbeanspruchungen sind die Haltevorrichtungen 20 so angeordnet, daß sie die Warenbahn 33 in einer in halber Höhe der Führungselemente 2' und 16 durch diese verlaufende Ebene 36 halten.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung der Erfindung ändern sich die Abstände der zur Führung der beiden Spannketten dienenden, aus je zwei Führungsflächen 28', 29' bestehenden Führungseinrichtungen 5' in Förderrichtung in verschiedenem Grad. Damit ändert sich in den entsprechenden Bereichen auch der Grad der Querreckung. Bei dem gezeichneten Beispiel ist die Abstandsänderung durch symmetrische Neigungsänderung von Abschnitten D bis H der Führungseinrichtung 5' auf der einen Seite der Warenbahn zu entsprechenden Abschnitten der Füh-
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rungseinrichtung 5' auf der anderen Seite der Warenbahn verwirklicht. Werden die Führungsflächen (z.B. 28', 29') jeder Führungseinrichtung durch je zwei Schienen gebildet, so verlaufen diese Schienenpaare geknickt. Zweckmäßig sind die Abstände einander gegenüberliegender Führungseinrichtungen in den aufeinanderfolgenden Bereichen einstellbar. Während in den Bereichen D und H am Warenbahneingang und am Warenbahnausgang die Bahn nicht in Querrichtung gereckt wird, wird sie im Bereich des Abschnittes E am schnellsten und in den Bereichen F und G weniger schnell in Querrichtung gereckt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung der Erfindung wird die Warenbahn in aufeinanderfolgenden Bereichen unterschiedlich stark in Längsrichtung gereckt. Dies wird dadurch erreicht, daß die beispielsweise durch Schienen 28' und 29' gebildeten Führungsflächen der auf beiden Seiten der Warenbahn angeordneten Führungseinrichtungen für die Gelenkstabkette abschnittsweise unter verschieden großen Winkeln zueinander geneigt sind, so daß sich die Gelenkstabkette beim Entlanglaufen an den Führungsflächen abschnittsweise verschieden schnell auseinanderfaltet.
Im Bereich der Abschnitte / und N, in denen die Führungsflächen 28' und 29' parallel zueinander verlaufen, erfolgt keine Längsreckung. Im Bereich des Abschnittes L, in dem die Neigung der Führungsflächen gegeneinander am größten ist, erfolgt die Längsreckung am schnellsten und in dem Bereich der Abschnitte M und K langsamer.
Die Einrichtungen für eine abschnittsweise geänderte Querreckung lassen sich nun selbstverständlich mit den Einrichtungen für eine abschnittsweise geänderte Längsreckung kombinieren. Verschiedene Folienarten erfordern beim Recken meist unterschiedliche Behandlungsweisen. Manche Folien müssen zunächst schnell und dann mit abklingender Geschwindigkeit gereckt werden, andere verlangen steigende Reckgeschwindigkeit oder (wie bei den F i g. 2 und 3 angenommen) zunächst steigende und dann fallende Geschwindigkeit.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und 5 ist die Führungsfläche 28" in Abschnitte 28" D, 28" E und 28" F aufgeteilt. Die einander zugewandten Enden der Abschnitte 28" D und 28"E sowie 28" E und 28" F sind durch Gelenke 38 mit zur Warenbahn senkrechten Achsen 37 und durch biegsame Glieder 39, beispielsweise aus Federstahl, miteinander verbunden. An den Verbindungsstellen liegen Verlängerungen 52 der Schienenabschnitte und Verlängerungen 53 der elastischen Glieder 39 überlappend nebeneinander, so daß sich für das Führungselement 2' eine zusammenhängende Führungsfläche ergibt. Die Verbindung ist dabei mindestens auf einer Seite des Verbindungsgliedes in Längsrichtung einstellbar, beispielsweise mittels Längsschlitzen und Klemmschrauben, so daß die Länge des Verbindungsgliedes den eingestellten Neigungswinkeln der Teilabschnitte der Führungsfläche angepaßt werden kann. Die Neigung der Abschnitte gegeneinander wird mit in Achsrichtung unverschiebbar gelagerten Spindeln 41 vorgenommen, die durch in den Enden der Abschnitte befestigte Muttern 40 hindurchgeschraubt sind. An Stelle einer aus einzelnen starren Schienenabschnitten mit biegsamen Verbindungsgliedern bestehenden Führungsfläche kann auch eine aus einer einzigen durchgehenden biegsamen Schiene oder einem Schienenpaar, beispielsweise aus Federstahl, hergestellte Führungsfläche verwendet werden.
Der Transport einer Gelenkstabkette der beschriebenen Art bereitet in dem Bereich, in dem die Kette am stärksten gefaltet ist (beispielsweise im Bereich D gemäß Fig. 2), manchmal Schwierigkeiten, da die Kette in diesem Bereich zum Klemmen neigt. Gerade in diesem Anlauf- oder Vorwärmbereich muß die Warenbahn meist jedoch besonders gleichförmig und ίο druckfrei befördert werden.
Die F i g. 6, 7 und 8 zeigen schematisch drei Ausführungsbeispiele von Einrichtungen zum Transport der zusammengefalteten Kette.
In F i g. 6 ist seitlich neben der Spannkette mit den Gelenkstäben 1 und 14 und den Führungselementen 2' und 16 eine drehbare, jedoch nicht längsverschiebbar gelagerte Schneckenwelle 42 angeordnet. Die Gewindegänge der Schneckenwelle 42 greifen an den Führungselementen 2' an, so daß die Kette bei Drehung (Pfeil 43) in Richtung des Pfeiles 44 fortbewegt wird.
F i g. 7 zeigt eine Ausführung, bei der eine Schnek-
kenwelle 2' oberhalb der Gelenke 2 der Spannkette angeordnet ist. An den Gelenken 2 sind Führungsstifte 45 angebracht, an denen die Gewindeflanken der Schneckenwelle 42' angreifen.
Bei der Ausführung nach Fig. 8 ist neben der Spannkette eine auf Scheiben 46 umlaufende Hilfskette 47 angeordnet (statt dessen kann auch ein umlaufendes Band Verwendung finden). Auf der Kette 47 sind in gleichen Abständen an den Führungselementen 2' der Spannkette angreifende und die Kette dadurch weiterfördernde Ansätze 48 angebracht.
Um das gleichmäßige Laufen der Spannketten zu erleichtern, werden diese bei der Ausführung nach F i g. 9 durch zwischen den Kettengliedern wirksame Federn unter Spannung gehalten. Die Gelenke 2 und 15 der Spannkette stehen unter der Wirkung von um die Gelenke 15 geführten Haarnadelfedern 49, die bestrebt sind, die Kette in gefaltetem Zustand zu halten.
F i g. 10 zeigt die Umlenkräder 26' am Warenbahneingang und die Umlenkräder 26 am Warenbahnausgang. Das Umlenkräderpaar 26 wird zweckmäßigerweise mit einer konstanten, einstellbaren Geschwindigkeit angetrieben. Zur Anpassung der Abtriebsgeschwindigkeit am Warenbahnausgang bei Längsreckung und bei Änderung der Einstellung des Längsreckgrades ist der Antrieb durch die Räder 26 am Warenbahnauslauf gegenüber dem Antrieb durch die Räder 26' am Warenbahneingang einstellbar. Zweckmäßig werden getrennte Antriebseinrichtungen für die beiden Räderpaare am Warenbahneingang und Warenbahnausgang vorgesehen. Die Antriebsvorrichtung für das Räderpaar 26 am Warenbahnausgang wird vorzugsweise so ausgelegt, daß unabhängig von der Geschwindigkeit ein gleichbleibender, vorgegebener Zug auf die Spannkette ausgeübt wird. Zum Antrieb der Räder 26 kann beispielsweise ein Motor mit stufenlos regelbarem Getriebe oder ein Motor mit Hyperbelcharakteristik verwendet werden. Der Antrieb kann jedoch auch über eine Rutschkupplung erfolgen.
Wie in F i g. 8 schematisch angedeutet ist, kann für das rücklaufende Trum 24 jeder Spannkette eine Kühleinrichtung 50 vorgesehen sein. Eine solche Kühleinrichtung ist besonders dann zweckmäßig,
wenn die Warenbahn während der Reckung, beispielsweise durch Einwirkung heißer Flüssigkeit oder heißen Dampfes, erwärmt wird. Hierbei erwärmen sich auch die Haltevorrichtungen 20 der Warenbahn. Werden sie während des Rücklaufes nicht gekühlt, so sind sie am Warenbahneingang noch so warm, daß sie leicht Abdrücke in der erfaßten Warenbahn hervorrufen.
Die Abzugswalzen 51 für die Warenbahn 33 (Fig. 11) werden zweckmäßig unabhängig angetrieben, wobei ihre Antriebsvorrichtung zweckmäßig so ausgelegt ist, daß die Spannung der Warenbahn zwischen den Abzugswalzen 51 und den Scheiben 26 am Warenbahnausgang konstant gehalten wird. Zum Antrieb der Abzugswalzen 51 können den Antriebsvorrichtungen für die Antriebsscheiben 26 entsprechende Vorrichtungen, insbesondere Elektromotore mit Hyperbelcharakteristik Verwendung finden.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum biaxialen Recken einer Materialbahn in Längs- und Querrichtung mit zwei an den Rändern der Materialbahn angreifenden, aus Gelenkstäben bestehenden Spannketten sowie mit wenigstens je zwei das Strecken der zugehörigen Spannkette begrenzenden Führungsflächen, an denen Führungselemente der Gelenkstäbe anliegen, wobei die an der einen Führungsfläche anliegenden Führungselemente an jeder zweiten aufeinanderfolgenden Gelenkstelle der Spannkette und die an der anderen Führungsfläche anliegenden Führungselemente an über die verbleibenden Gelenkstellen hinausragenden Verlängerungen der Gelenkstäbe vorgesehen sind, nach Patent 1234 374, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Führungsflächen (z. B. 28") in ihrer Neigung zur Förderrichtung einstellbare Längsabschnitte (z. B. 28" D, 28" E, 28"F) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Neigung gegeneinander einstellbaren Abschnitte (z. B. 28" D, 28"E) von Führungsstücken gebildet werden, von denen je zwei einander zugewandte Enden durch ein Gelenk (38) miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (z. B. 28" D, 28"E) durch drehbar und unverschiebbar gelagerte Spindeln (41) neigbar sind, die durch an den Enden der Führungsstücke befestigte Muttern (40) hindurchgeschraubt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen aufeinanderfolgenden Führungsstücken (z. B. 28" D, 28"E) biegsame Verbindungsglieder (39) längeneinstellbar angebracht sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (z. B. 28', 29') als vorzugsweise aus Federstahl hergestellte, durchgehende biegsame Schienen ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in Bereichen enger Kettenfaltung mit in großem Abstand parallel zueinander verlaufenden Führungsflächen (28', 29') an Ansätzen der Kette angreifende, sie weiterfördernde Elemente, beispielsweise eine Schneckenwelle (42, 42'), eine Hilfskette (47) oder ein mit Ansätzen versehenes Band, vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstäbe (1, 14) der Spannkette unter der Wirkung von um Kettengelenke (2, 15) geführte Haarnadelfedern (49) stehen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die die Spannketten antreibenden, beidseitig des Materialbahneinganges und beidseitig des Materialbahnausganges angeordneten Umlenkräder mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Umlenkräder (26') am Eingang und für die (26) am Ausgang getrennte Antriebsvorrichtungen vorgesehen sind und daß durch die Antriebsvorrichtung der Umlenkräder (26) am Materialbahnausgang ein gleichbleibender Zug auf die Spannkette ausübbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Umlenkräder (26) am Materialbahnausgang ein Elektromotor mit stufenlos regelbarem Getriebe vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Umlenkräder (26) am Materialbahnausgang ein Motor mit Hyperbelcharakteristik vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb des Umlenkräderpaares (26) am Materialbahnausgang eine Rutschkupplung eingebaut ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Materialbahnausgang angetriebene Abzugswalzen (51) für die Materialbahn vorgesehen sind, deren Antriebsvorrichtung für das Konstanthalten der Zugspannung der Materialbahn zwischen den Abzugswalzen und den Umlenkrädern (26) am Warenbahnausgang eingerichtet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen (20) für die Materialbahn und die Führungselemente (2', 16) in solcher gegenseitiger Höhenlage angeordnet sind, daß die Haltevorrichtungen die Materialbahn in einer in halber Höhe der Führungselemente durch diese »verlaufende Ebene halten.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes rücklaufende Kettentrum eine Kühlvorrichtung (50) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 588/403 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
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