DE3522249C1 - Kluppenkettenbahn einer Stoffbahnspannmaschine - Google Patents
Kluppenkettenbahn einer StoffbahnspannmaschineInfo
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- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C3/00—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
- D06C3/02—Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics by endless chain or like apparatus
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Description
lauffeld der Maschine zusätzlich zu verringern ist. Da erfindungsgemäß glatte Umlenkbahnen vorliegen, kann
der Polygoneffekt überhaupt nicht auftreten.
Gemäß weiterer Erfindung kann als Umlenkung auch am Maschinenausgang eine glatte Umlenkbahn vorgesehen
werden, wenn das Antriebskettenrad des Kettenantriebs im Bereich des von der Stoffbahn weggewendeten
Rücklauftrums in die Kette eingreift. Da der Polygoneffekt dann ausschließlich weitab von den kritischen
Stellen der Maschine auf die Kette ausgeübt wird, genügen geringe Dämpfungsmittel — in der Regel reicht
sogar die Auflage auf der Lauffläche der Kette aus — um einen im gesamten Bereich des Vorlauftrums ruhigen
Kettenlauf zu erhalten.
Anhand der schematischen Darstellung in der Zeichnung werden Einzelheiten der Erfindung erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Kettenbahn mit endloser
Rollenkette eines Spannrahmens und
F i g. 2 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer Kettenbahn eines Spannrahmens.
Die in den Ausführungen nach F i g. 1 und 2 vorgesehenen, insgesamt mit 1 bezeichneten Rollenketten bestehen
im Prinzip aus Bolzen und Hülsen sowie Außenlaschen und Innenlaschen, wobei die mit den Außenlasehen
fest verbundenen Bolzen auf ihrer ganzen Länge in den Hülsen getragen werden, auf denen die Innenlaschen
sitzen. An jedem derartigen Kettenglied wird in einer Stoffbahnspannmaschine oder dergleichen, also
insbesondere auch in einer Folienreckmaschine, ein Spannmittel, bei dem es sich beispielsweise um eine
Kluppe oder ein Nadelglied handeln kann, befestigt. Im in Vorlaufrichtung 2 angetriebenen Vorlauftrum 3 der
Rollenkette 1, der in F i g. 1 auf der rechten und in F i g. 2 auf der linken Seite zu denken ist, wird auf die an den
Kettengliedern befestigten Spannmittel eine Querkraft 3 (in Richtung auf die eingespannte Stoffbahn und auf
die gegenüberliegende Kette) ausgeübt, die mit einer Führungsschiene 4 aufzufangen ist. Hierzu werden auf
der Rollenkette Querkraft-Laufrollen 6 vorgesehen, die koaxial zum zugehörigen, die Kettenlängskräfte aufnehmenden
Kettenbolzen kugelgelagert werden. Die Querkraft-Laufrollen und die koaxial darin befindlichen, die
Kettenlängskräfte aufnehmenden Bolzen und Hülsen bilden also das einzige Mittel zum Abstützen der Kette
gegen die von der Stoffbahn ausgeübten Querkräfte.
In der erfindungsgemäßen Kettenbahn nach F i g. 1 wird die Kette an der mit 7 bezeichneten, eine nicht
gezeichnete Einnadel- oder Einkluppmechanik enthaltenden Einlaufseite an einer glatten Umlenkbahn vom
Rücklauftrum 9 in den Vorlauftrum 3 umgelenkt. Da an dieser antriebslosen Einlaufseite 7 der Rollenkette 1 ein
Kettenrad nicht vorhanden ist, kann der gefürchtete Polygoneffekt nicht auftreten. Bei vorzugsweise etwa
kreisförmiger Krümmung der Umlenkbahn 8 kann deren Krümmungsradius sogar kleiner als bei üblichen
Umlenkkettenrädern vorgesehen werden, da der wesentliche Grund für einen großen Kettenraddurchmesser,
nämlich das Vermeiden des Polygoneffekts, nicht mehr zur Debatte steht.
Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 läuft die Rollenkette 1 an der Auslaufseite 10 über ein Anriebskettenrad
11. Durch die Rückwirkung des Kettenrades 11 auf die Kette 1 kann daher auf den an das Kettenrad 11
angrenzenden Ausnadel- bzw. Auskluppbereich 12 ein Polygoneffekt ausgeübt werden. Um das zu vermeiden,
ist in F i g. 2 vorgesehen, auch auf der Auslaufseite eine Umlenkbahn 13 für die Kette 1 vorzusehen und die
Kette mit einem gesonderten, in ihren Rücklauftrum 9 eingreifenden Antriebskettenrad 14 in Vorlaufrichtung
2 anzutreiben. Da das Kettenrad 14 nach Ft i g. 2 weitab
von dem für die Stoffbahnbehandlung allein wesentlichen Vorlauftrum 3 in die Kette 1 eingreift, ist eine
Rückwirkung weder auf den Einnadel- bzw. Einkluppbereich 5 noch auf den Ausnadel- bzw. Auskluppbereich
12 zu befürchten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
- Leerseite -
Claims (2)
1. Kluppenkettenbahn einer an jedem Kettenglied ein Spannmittel besitzenden, endlosen Rollenkette
(1) einer Stoffbahnspannmaschine oder dergleichen mit einer Führungsschiene (5) für den Vorlauftrum
(3) der Kette (1), mit je einer Umlenkung an den Längsenden der Führungsschiene als Verbindung
zum Rücklauftrum (9) der Kette und mit einem ein mit den Kettenbolzen kämmendes Antriebskettenrad
(11,14) aufweisenden Kettenantrieb, wobei die Führungsschiene (5) als Widerlager von auf die
Stoffbahn auszuübenden, horizontal gerichteten Querkräften ausgebildet ist und jedes der Spannmittel
zum Übertragen der Querkräfte (4) mit einer um eine vertikale Achse koaxial zum zugehörigen, die
Kettenlängskräfte aufnehmenden Kettenbolzen kugelgelagerten sowie an der von der Stoffbahn weggerichteten
Außenfläche der Führungsschiene (5) anliegenden Querkraft-Laufrolle (6) ausgestattet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenumlenkung an einem antriebslosen Längsende der
Führungsschiene (5) aus einer zum Abrollen der auf den Kettenbolzen gelagerten Querkraft-Laufrollen
(6) ausgebildeten Umlenkbahn (8,13) besteht.
2. Kluppenkettenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebskettenrad (14) des
Kettenantriebs im Bereich des von der Stoffbahn weggewendeten Rücklauftrums (9) in die Kette (1)
eingreift und daß die Umlenkungen im Anschluß an die beiden Längsenden der Führungsschiene (5) als
Umlenkbahn (8,13) ausgebildet sind.
Kettenrad ausgebildetes Umlenkrad am Maschinenausgang angetrieben.
Die Rollenkette wird auf wenigstens einer das Kettengewicht aufnehmenden Laufschiene und wenigstens
einer die horizontalen von der eingespannten Stoffbahn herrührenden Querkräfte aufnehmenden Führungsschiene
gelagert. Für den Fall, daß die Spannmittel mit mindestens je zwei abseits der Kettenbolzen gelagerten
Querkraft-Laufrollen ausgestattet sind und diese Laufrollen von beiden Längsseiten her an die Führungsschiene
angelegt werden, ist in der DE-AS 14 60 640 vorgesehen, daß sich die Führungsschiene an der Kettenumlaufstelle
am Maschineneingang durchgehend vom vorlaufenden zum rücklaufenden Trum der Kettenbahn erstreckt,
so daß an dieser Stelle ein Umlenkzahnrad nicht erforderlich ist. Hierdurch sollen Stoßstellen im Verlauf
der Kluppenkettenbahn vermieden werden bzw. auf das für den Antrieb unumgängliche Maß beschränkt werden.
Der Aufwand in der bekannten Vorrichtung ist jedoch erheblich, weil erstens die Kettenbolzen nicht als
Auflager der Querkraft-Laufrollen verwendet werden und zweitens lediglich für die Umlenkung an jedem
Spannmittel zusätzliche Laufrollen vorgesehen werden müssen.
Dieser große Aufwand wurde trotzdem vorgesehen, weil er es ermöglicht, die an einer Umlenkung mit Kettenrad
auftretende Polygonbewegung der Kette zu vermeiden. Die Polygonbewegung, die besonders bei höheren
Kettengeschwindigkeiten — es werden Geschwindigkeiten von 200 m/Minute angestrebt — sehr starke
Schläge auf die Kette ausübt und im Einnadelbereich am Maschineneingang das Aufnadeln oder Einkluppen
der Warenbahnränder erschwert oder unmöglich macht und am Maschinenausgang das Ausnadeln bzw. Auskluppen
erschwert sowie gegebenenfalls das Geradeabschneiden eines Randstreifens ausschließt, war man bisher
häufig gezwungen, entweder der zunehmenden Maschinengeschwindigkeit entsprechend größere Umlenkräder
vorzusehen oder aufwendige, dem Verschleiß un-
Die Erfindung betrifft eine Kluppenkettenbahn einer
an jedem Kettenglied ein Spannmittel besitzenden endlosen Rollenkette einer Stoffbahnspannmaschine oder 40 terworfene Dämpfungseinrichtungen einzubauen. Bedergleichen mit einer Führungsschiene für den Vorlauf- sonders am Maschineneinlauf ist es jedoch erwünscht,
an jedem Kettenglied ein Spannmittel besitzenden endlosen Rollenkette einer Stoffbahnspannmaschine oder 40 terworfene Dämpfungseinrichtungen einzubauen. Bedergleichen mit einer Führungsschiene für den Vorlauf- sonders am Maschineneinlauf ist es jedoch erwünscht,
trum der Kette, mit je einer Umlenkung an den Längsenden
der Führungsschiene als Verbindung zum Rücklauftrum der Kette und mit einem ein mit den Kettenbolzen
kämmendes Abtriebskettenrad aufweisenden Kettenantrieb, wobei die Führungsschiene als Widerlager
von auf die Stoffbahn auszuübenden, horizontal gerichteten Querkräften ausgebildet ist und jedes der
Spannmittel zum Übertragen der Querkräfte mit einer um eine vertikale Achse koaxial zum zugehörigen, die so
Kettenlängskräfte aufnehmenden Kettenbolzen kugelgelagerten sowie an der von der Stoffbahn weggewandten
Außenfläche der Führungsschiene anliegenden Querkraftlaufrolle ausgestattet ist.
In Stoffbahnspannmaschinen dieser Art, wie sie von der Anmelderin hergestellt und vertrieben werden, wird
eine zu behandelnde Stoffbahn an den Längsrändern gehalten und in der Regel in Querrichtung gespannt
durch eine Wärmebehandlungszone geführt. Als Spann- und Befestigungsmittel ist in der in der Regel als Spannrahmen
bezeichneten Maschine parallel zu den Längsrändern der Stoffbahn je eine sogenannte Kluppenkettenbahn
vorgesehen. In jeder dieser Bahnen läuft eine endlose Rollenkette, die die Spannmittel zum Befestigen
der Stoffbahn trägt. Als Spannmittel kommen Nadeln oder Kluppen in Frage. Die Rollenketten werden am
Einlauf und Auslauf der Maschine umgelenkt. Bei bekannten Maschinen wird die jeweilige Kette über ein als
möglichst kleine Umlenkräder vorzusehen, damit der Abstand von der letzten Umlenkwalze vor der Kette bis
zum Einnadel- bzw. Einklupp-Punkt so gering wie möglich ist, um ein Einrollen oder Umschlagen der freien
Warenbahnkanten zu vermeiden. Auch die Dämpfungseinrichtungen befriedigen, besonders bei höheren Maschinengeschwindigkeiten
weder wegen ihrer Leistung noch wegen des mit ihnen verbundenen Verschleißes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Polygoneffekt der Rollenkette am Maschineneingang und
vorzugsweise auch am Maschinenausgang zu beseitigen ohne besondere Laufrollen an der Kette vorzusehen
und ohne den Umlenkradius zu vergrößern. Für die gattungsmäßige Kluppenbahn besteht die erfindungsgemäße
Lösung darin, daß die Kettenumlenkung an einem antriebslosen Längsende der Führungsschiene aus einem
zum Abrollen der Querkraft-Laufrollen ausgebildeten Umlenkbahn besteht.
Durch die Erfindung wird demgemäß erreicht, daß die Umlenkung nicht durch Kettenräder, sondern durch
glatte Umlenkbahnen erfolgt, auf denen die ohnehin vorhandenen, kugelgelagerten Querkraft-Laufrollen
der Kette abrollen können, ohne daß der nachteilige Polygoneffekt auftritt. Es kann sogar der Umlenkradius
im Verhältnis zu bisherigen Umlenkkettenrädern noch verkleinert werden, so daß der Abstand zwischen Einzugswalze
und Einklupp- bzw. Einnadelstelle im Ein-
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3522249A DE3522249C1 (de) | 1985-06-21 | 1985-06-21 | Kluppenkettenbahn einer Stoffbahnspannmaschine |
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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- 1986-06-20 JP JP61143123A patent/JPS61296169A/ja active Pending
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