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DE1274189B - Multistabiler elektronischer Impulszaehler - Google Patents

Multistabiler elektronischer Impulszaehler

Info

Publication number
DE1274189B
DE1274189B DE1965B0080701 DEB0080701A DE1274189B DE 1274189 B DE1274189 B DE 1274189B DE 1965B0080701 DE1965B0080701 DE 1965B0080701 DE B0080701 A DEB0080701 A DE B0080701A DE 1274189 B DE1274189 B DE 1274189B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
stages
counting
pulse
pulse counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965B0080701
Other languages
English (en)
Inventor
Volker Boehme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1965B0080701 priority Critical patent/DE1274189B/de
Publication of DE1274189B publication Critical patent/DE1274189B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/002Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using semiconductor devices

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Multistabiler elektronischer Impulszähler Die Erfindung betrifft einen multistabilen elektronischen Impulszähler, dessen Zählstufen jeweils aus einem Verstärkerelement bestehen, bei dem sich mindestens zwei Zählstufen in einem ausgezeichneten und mindestens eine in einem nicht ausgezeichneten Zustand befinden, mit Koppelgliedern, die sich zwischen dem Ausgang jeder Stufe und dem Eingang jeweils einer vorhergehenden und einer nachfolgenden Stufe befinden, mit Spannungsteilern zur Stabilisierung der Stufen sowie gegebenenfalls mit Gleichrichter enthaltenden, von den Ausgängen der jeweiligen Stufen entsprechend vorbereiteten Eingangstoren, die an einer gemeinsamen Zählimpulsleitung liegen.
  • Ein durch Taschenbuch der Hochfrequenztechnik, 2. Auflage, 1962, bekannter bistabiler Zähler besteht aus zwei Stufen, deren Ausgangsspannung jeweils auf den Eingang der anderen Stufe gekoppelt ist, und zwei Koppelgliedern aus einem Widerstand zur Stabilisierung und einem parallelen Koppelkondensator, die zusammen ein Differenzierglied bilden. Eine der beiden Stufen befindet sich jeweils in einem ausgezeichneten Zustand, der durch einen bestimmten Wert der Ausgangsspannung kenntlich ist, die andere ist nicht gezeichnet. Ein Zählimpuls trifft auf die Eingänge beider Stufen, wodurch die ausgezeichnete Stufe in den nicht gezeichneten Zustand kippt. Wegen des Koppelgliedes kippt daraufhin die anfangs nicht gezeichnete Stufe in den ausgezeichneten Zustand. Dabei wandelt das Differenzierglied in Abhängigkeit vom Vorzeichen eines Spannungssprunges am Ausgang der anfangs ausgezeichneten Stufe den Spannungssprung in einen Impuls um. Ein weiterer Zählimpuls bewirkt den umgekehrten Kippvorgang. Zwecks Verbesserung des Kippvorganges kann die Ausgangsspannung jeder Stufe ein an deren Eingang befindliches Eingangstor steuern, das nur beim ausgezeichneten Zustand der Stufe offen ist.
  • Es.ist durch die deutsche .Auslegeschrift 1153 418 bekannt, zum Zählen einer großen Impulszahl mehrere Zähler zu Zählschaltungen zusammenzuschalten, wobei es erstrebenswert ist, mit einer möglichst geringen Zahl von Stufen eine möglichst große Impulszahl zu zählen. Hierzu ist durch die deutsche Auslegeschrift 1071130 ein Zähler der anfangs genannten Art bekannt. Bei diesem bekannten Zähler besteht jeweils das eine der vom Ausgang einer Stufe ausgehenden Koppelglieder aus einem Widerstand und das andere aus einem Gleichrichter. Die Gleichrichter sperren ihre Koppelglieder in einer Richtung auch gleichstrommäßig und sind derart gepolt, daß der am Ausgang der im nicht gezeichneten Zustand befindlichen Stufen befindliche Gleichrichter durchlässig ist und einen der vorhergehenden Stufe zugeführten Zählimpuls ableitet, wogegen die anderen Gleichrichter gesperrt sind, so daß sich ein Zählimpuls nur an der der nicht gezeichneten Stufe folgenden Stufe durchsetzen kann. Auch befindet sich bei dem bekannten Zähler unabhängig von der Zahl der Stufen jeweils nur eine einzige Stufe im nicht gezeichneten Zustand.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, einen Zähler der anfangs genannten Art zu schaffen, bei dem sich der Zählimpuls an der nicht gezeichneten Stufe durchsetzen kann, dessen Stabilität unabhängig von den Gleichrichtern ist und der unter mehr als drei Stufen auch mehr als eine nicht gezeichnete Stufe aufweisen kann.
  • Die Erfindung erreicht dies, durch einen Zähler der anfangs genannten Art, der dadurch gekennzeichnet ist, daß in dem an sich bekannten Differenzierglied in Serie zum Kondensator ein Gleichrichter vorgesehen ist, so daß in Abhängigkeit vom Vorzeichen eines Spannungssprunges an den jeweiligen Ausgängen der Stufen eine Differenzierung dieses Spannungssprunges je nach der beabsichtigten Zählweise bewirkt bzw. verhindert wird.
  • Durch ein Koppelglied des erfindungsgemäßen Zählers kann in einer Richtung jeweils nur ein Impuls eines bestimmten Vorzeichens laufen, je nachdem, in welcher Richtung der Gleichrichter durchlässig ist. Bezeichnet man den beim Kippen einer Stufe vom ausgezeichneten in den nicht gezeichneten Zustand auftretenden Impuls als Kippimpuls und den beim Kippen vom nicht gezeichneten in den ausgezeichneten Zustand auftretenden als Sperrimpuls, so ist das Koppelglied entweder für einen Kipp- oder einen Sperrimpuls durchlässig, da sich beide durch ihr Vorzeichen unterscheiden. Hierbei ist der Kippimpuls funktionswesentlich, weil er den ausgezeichneten Zustand auf eine andere Stufe überträgt und der Sperrimpuls funktionsfördernd, solange er nur auf nicht gezeichnete Stufen trifft. Durch. die Differenzierglieder in den einen Gleichrichter aufweisenden Koppelgliedern wird nicht nur vorteilhafterweise eine erhöhte Zählgeschwindigkeit des erfindungsgemäßen Zählers erreicht, weil die Ansprechzeit einer über ein Differenzierghed von einem Impuls angesteuerten Stufe gegenüber der Ansprechzeit einer von einem Spannungssprung angesteuerten Stufe verkürzt ist. Vielmehr sind diese Differenzierglieder für die Funktion des erfindungsgemäßen Zählers unbedingt nötig, weil ein während eines Kippvorganges des Zählers im Zähler entstandener Impuls am Eingang einer Stufe rascher und nachdrücklicher wirksam wird als ein während des Kippvorganges im Zähler entstandener Spannungssprung.
  • Neben funktionswesentlichen Kippimpulsen treten in dem erfindungsgemäßen Zähler auch funktionsfördernde Sperrimpulse auf, wenn er neben Koppelgliedern, die jeweils von jeder Stufe zu einer vorher= gehenden einen ein Differenzierglied sperrenden Gleichrichter aufweisen, auch Koppelglieder, die jeweils von jeder Stufe zu einer nachfolgenden einen ein Differenzierglied in der entgegengesetzten Richtung sperrenden Gleichrichter aufweisen, besitzt.
  • Solange ein erfindungsgemäßer Zähler nur eine nicht gezeichnete Stufe besitzt, ist die Zahl der zählbaren Zählimpulse gleich der Stufenzahl. Eine Verbesserung der Ausnutzung der Stufen ist möglich, wenn mehr als ein nicht gezeichneter -Zustand umläuft. Dabei ist es vorteilhaft, aus der Zahl aller Kombinationen mehrerer zu einem erfindungsgemäßen Zähler verbundener ausgezeichneter und nicht gezeichneter Stufen diejenige Folge von Kombinationen auszuwählen, welche bezüglich Ausnutzung und Dimensionierung günstig ist. Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zählers zeichnet sich somit durch eine Folge von Zustandskombinationen mit mindestens zwei nicht gezeichnete Zustände aufweisenden Kombinationen aus. Hierbei weist jede Kombination die gleiche Zahl nicht gezeichneter Zustände auf.
  • Um das Eintreffen der Zählimpulse an den Eingängen der Stufen so zu steuern, daß jeweils nur die gewünschte nächste Kombination entsteht, werden Stufen mit von anderen Stufen gesteuerten Eingangstoren an den Eingängen vorgesehen. Vorteilhaft ist es hierbei, wenn die gesteuerten Tore jeder Stufe gleichartig sind. Diese von einer oder mehreren anderen Stufen gesteuerten Tore lassen einen ankommenden Zählimpuls nur dann zum Eingang der Stufe durch, wenn die steuernden Stufen sich in einem bestimmten Zustand befinden. Bezüglich der Auslegung der Tore ist es vorteilhaft, mit einer Folge von Kombinationen zu zählen, bei der jeweils eine beliebige erste Kombination durch zumindest eine beliebige erste und eine beliebige zweite ausgezeichnete Stufe bestimmt ist und eine zweite Kombination durch entweder die erste oder die zweite und eine beliebige dritte ausgezeichnete Stufe bestimmt ist. Um diese Folge von Kombinationen, die mit mehreren ausgezeichneten Zuständen arbeitet, zu erreichen, ist es vorteilhaft, die i gesteuerten Tore nach Art von »Und«- oder »Oder«-Schaltungen aufzubauen. Weiterhin ist es vorteilhaft, nur mit einer Folge von Kombinationen zu zählen, bei der die Zahl der ausgezeichneten Zustände und die Zahl der nichtgezeichneten Zustände mindestens um 1 verschieden voneinander sind.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Zähler bewirken die Zählimpulse, daß eine bestimmte Folge von Kombinätionen durchlaufen wird. Um festzustellen, ob die anfangs vorhandene Kombination wieder erreicht ist, werden an die Ausgänge entsprechender Stufen von anderen Stufen gesteuerte Tore geschaltet, durch die dann ein Impuls austritt, wenn die Folge durchlaufen ist. Der erfindungsgemäße Zähler ist nicht nur. in Zählschaltungen verwendbar. Vorteilhaft wird er z. B. als Impulsfrequenzuntersetzer verwendet. Bei einem erfindungsgemäßen Zähler mit einem einzigen umlaufenden, nicht gezeichneten Zustand wächst nämlich nur die Zahl der nötigen Stufen mit dem Übersetzungsverhältnis.
  • An Hand der Zeichnung werden bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Zählers näher erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 ein Koppelglied mit Differenzierglied und Gleichrichter, F i g. 2 einen tristabilen Zähler aus drei Stufen mit gesteuerten Toren, F i g. 3 eine Folge von zehn möglichen Kombinationen für einen Zähler aus fünf Stufen, F i g. 4 das Schaltschema für die Koppelglieder eines mit der Folge aus F i g. 3 arbeitenden Zählers, F i g. 5 das Schaltschema für die Steuerung der Tore eines Zählers nach F i g. 3 und 4, F i g. 6 eine andersartige Folge der zehn möglichen Kombinationen eines Zählers aus fünf Stufen, F i g. 7 das Schaltschema für die Koppelglieder bei einer Folge nach F i g. 6, F i g. 8 das Schaltschema für die Steuerung der Tore eines Zählers nach F i g. 6 und 7, F i g. 9 das Schaltbild für den Zähler gemäß F i g. 6, 7 und 8, F i g. 10 eine Folge von zwölf möglichen Kombinationen für einen Zähler aus sechs Stufen und F i g. 11 das Schaltschema für die Koppelglieder eines mit der Folge aus F i g. 11 arbeitenden Zählers. F i g. 2 zeigt einen Zähler aus drei von Transistoren gebildeten Stufen S 1, S 2 und S 3 mit Lastwiderständen RL am Kollektor K1, K2 und K3 und Basiswiderständen Rb an den Basen B l, B 2 und B3. Koppelglieder KO 1 werden gebildet durch Koppelkondensatoren CK mit als Seriendioden ausgebildeten Gleichrichtern DK und parallelen Koppelwiderständen Rk; Koppelglieder KO 2 bestehen nur aus einem Koppelwiderstand Rk. Weiterhin besitzt jede Stufe ein gesteuertes Eingangstor TI, T2 bzw. T3, das jeweils aus einem Steuerwiderstand Rs, einer Steuerdiode DS und einem Steuerkondensator Cs besteht. Die drei Stufen S1, S2, S 3 sind ringförmig geschaltet, da die PunkteP1, P1' und P2, P2' und P3, P3' jeweils identisch sind.
  • Die Stufen S 1 und S 2 befinden sich in einem ausgezeichneten Zustand, der dadurch bestimmt ist, daß die zugehörigen Transistoren Strom ziehen, so daß an den Kollektoren K1 und K2 schwach negatives Potential herrscht. Dies bedeutet, daß die Steuerdioden Ds der Stufen S1 und S3, welche über die Steuerwiderstände Rs durch die Spannungen an den Kollektoren K2 und K1 gesteuert werden, für einen positiven Zählimpuls an der gemeinsamen Zählimpulsleitung Jp durchlässig sind, während dieSteuerdiode Ds der Stufe S2 durch das stark negative Potential am Kollektor K3 der Stufe S3 gesperrt ist. Ein positiver Zählimpuls Jp kann also auf den Eingang, die Basis, der Stufen S1 und S3 gelangen. Da die Stufe S3 sich im nicht gezeichneten Zustand befindet, bewirkt der Zählimpuls bei ihr nichts. Die StufeSl dagegen wird in den nicht gezeichneten Zustand gekippt, d. h., ihr Transistor wird gesperrt. Der an ihrem Kollektor K1 auftretende Spannungssprung nach stark negativer Spannung geht als negativer Kippimpuls über das Koppelglied KO 1 der Stufe S 1 an die Basis B 3 der Stufe S3 und kippt diese in den ausgezeichneten Zustand. Der ausgezeichnete Zustand läuft also in Richtung des Pfeiles 2 im Zähler um.
  • Bei diesem Zähler können nur funktionswesentliche Kippimpulse entstehen und wirksam werden. Auch erfüllt der Koppelwiderstand Rk der Koppelglieder K01 sowohl die Funktion eines gleichstrommäßig vorspannenden Widerstandes als auch die eines Differenzierwiderstandes. F i g. 1 dagegen zeigt ein Koppelglied, das aus einem Koppelwiderstand Rk und einem differenzierenden Kreis CKJRO besteht. Das Koppelglied besitzt in Serie zu dem differenzierenden Kreis einen als Diode ausgebildeten Gleichrichten DK.
  • F i g. 3 zeigt eine Folge von Kombinationen für einen Zähler mit fünf Stufen S1 bis S5, wobei »1« eine ausgezeichnete und »0« eine nicht gezeichnete Stufe bezeichnet. Die Folge umfaßt die zehn Kombinationen, welche unter allen Kombinationen durch zwei ausgezeichnete und drei nicht gezeichnete Stufen bestimmt sind. In dieser Folge sind jeweils in einer ersten Kombination eine erste und eine danebenliegende zweite Stufe ausgezeichnet, während bei einer nachfolgenden zweiten Kombination die zweite und als eine dritte die übernächste Stufe ausgezeichnet ist. Zum Beispiel sind in der ersten Kombination die Stufen S1 und S2 ausgezeichnet. In der zweiten Kombination ist der ausgezeichnete Zustand der Stufe S1 über zwei Stufen hinweg auf die Stufe S4 übergegangen. Der ausgezeichnete Zustand läuft also nicht von einer Stufe auf die benachbarte, sondern überspringt bestimmte Stufen.
  • In F i g. 4 ist für die in F i g. 3 gezeigte Zustandsfolge das Schaltschema für die Koppelglieder, welche die Stufen S1 bis S5 verbinden, gezeigt. Dabei bedeuten Geraden AE, daß zwischen den beiden Stufen, die sie jeweils verbinden, ein Koppelwiderstand vorhanden ist. Ein Pfeil PAE weist jeweils vom Ausgang der einen Stufe zum Eingang der nächsten. Gleichrichter DKK zeigen, daß zwischen dem Ausgang der einen und dem Eingang der anderen Stufe für Kippimpulse kein Durchgang möglich ist, während Gleichrichter DKS dasselbe für Sperrimpulse anzeigen. Zum Beispiel ist das Koppelglied von der Stufe S2 zur Stufe S3 für Kippimpulse undurchlässig und das Koppelglied von der Stufe S3 zur Stufe S2 sowohl für Kippals auch für Sperrimpulse undurchlässig.
  • Geht man davon aus, daß anfangs die Stufen S1 und S2 ausgezeichnet sind und ein Zählimpuls die Stufe S 1 in den nicht gezeichneten Zustand bringt, so kann der dabei entstehende Kippimpuls nur auf die Stufe S4 gelangen. Ein dabei auftretender Sperrimpuls kann auf die Stufen S5 und S1 gelangen, nicht aber auf S2 und S3. Kippt beim nächsten Zählimpuls die Stufe S2 in den nicht gezeichneten Zustand, so i kann der entstehende Kippimpuls nur auf die Stufe S5 gelangen, da alle anderen Koppelglieder durch Gleichrichter DKK gesperrt sind. Der von der Stufe S5 daraufhin ausgehende Sperrimpuls wird durch einen Gleichrichter DKS gehindert, die ausgezeichnete Stufe S4 zu beeinflussen.
  • F i g. 5 zeigt das Schaltschema für die Steuerung von Toren vor den Eingängen von fünf Stufen, die gemäß dem Schema in F i g. 4 verkoppelt sind und mit denen gemäß der in F i g. 3 gezeigten Folge gezählt wird.. Die Tore U1 bis U5 sind alle gleichartig, werden jeweils von den Ausgangsspannungen zweier Stufen gesteuert und arbeiten wie eine »Und«-Schaltung. Dabei wird ein zu einer Stufe gehörendes Tor jeweils von der vorhergehenden und der drittfolgenden Stufe gesteuert, z. B. das zur Stufe S2 gehörende Tor U 2 von den Stufen S 1 und S5.
  • Ein Tor ist dann für einen auf der Zählirnpulsleitung J ankommenden Zählimpuls offen, wenn die es steuernden Stufen beide z. B. nicht gezeichnet sind. Sind z. B. die Stufen S1 und S2 ausgezeichnet, so sperrt S1 die Tore U2 und U3 und S2 die Tore U3 und U4. Der Zählimpuls kann also an den Eingang der Stufen S1 und S5 gelangen und die Stufe S1 in den nicht gezeichneten Zustand kippen, während die Stufe S5 in ihrem vorherigen nicht gezeichneten Zustand verbleibt.
  • F i g. 6 zeigt eine andersartige Folge der bei fünf Stufen. mit zwei ausgezeichneten Zuständen möglichen zehn Kombinationen. Hier gehen die beiden ausgezeichneten Zustände abwechselnd von einer Stufe auf die nächste über, z. B. geht bei den Kombinationen 4 und 5 der ausgezeichnete Zustand von der Stufe S2 auf die Stufe S3 über und bei den Kombinationen 5 und 6 der ausgezeichnete Zustand der Stufe S 4 auf die Stufe S 5. In F i g. 7 ist das zu F i g. 6 gehörige Schaltschema für die Koppelglieder dargestellt, das zeigt, daß ein Kippimpuls von einer Stufe immer nur auf die benachbarte nachfolgende gelangen kann.
  • F i g. 8 gibt das zu F i g. 6 und 7 gehörende Schaltschema für die Steuerung der Tore O 1 bis O 5 vor den Eingängen der Stufen S1 bis S5 an. Jedes Tor ist von der vorhergehenden und der zweitfolgenden Stufe abhängig und arbeitet wie eine »Oder«-Schaltung. Ein Tor läßt dabei immer dann einen ankommenden Zählimpuls durch, wenn mindestens eine der beiden Stufen nicht gezeichnet bzw. ausgezeichnet ist. Sind z. B. die Stufen S1 und S3 ausgezeichnet, so ist das Tor O 1 geöffnet, da zwar S5 nicht gezeichnet, aber S3 ausgezeichnet ist, und das Tor 03 gesperrt, da sowohl S2 als auch S5 nicht gezeichnet sind.
  • Der in F i g. 9 gezeigte dezistabile Zähler besteht aus fünf mit Transistoren gebildeten Stufen S1 bis S5 mit Lastwiderständen RL an den Kollektoren und Basiswiderständen Rb an den Basen. Die Emitter sind gemeinsam an einen Widerstand RE und einen Kondensator CE geschaltet. Die Ausgänge und Eingänge der Stufen sind durch Verbindungen AEmn gekoppelt, wobei m die Nummer der Eingangsstufe ist. Jede Verbindung enthält einen Koppelwiderstand Rk. Jede Verbindung zur nächstfolgenden Stufe enthält parallel zum Koppelwiderstand Rk einen Koppelkondensator Ck und einen für Kippimpulse durchlässigen Gleichrichter DKK und jede Verbindung zur zweitvorhergehenden parallel zum Koppelwiderstand Rk einen Koppelkondensator Ck und einen für Sperrimpulse durchlässigen Gleichrichter DKS. Dabei stellt jede der Parallelschaltungen eines Koppelwiderstandes Rk und eines Koppelkondensators Ck ein Differenzierglied dar. Weiterhin befindet sich an jedem Kollektor ein Steuerwiderstand Rs, von dem jeweils zwei Steuerverbindungen STmit ausgehen, wobei m die Nummer der steuernden und h die der gesteuerten Stufe ist. Die Steuerverbindungen STmn enden jeweils am gemeinsamen Punkt von Steuerkondensatoren CS und Steuerdioden DS.
  • Befinden sich nun die Stufen S 1"-und S 2 in einem ausgezeichneten Zustand, der dadurch bestimmt ist, daß die Transistoren Strom ziehen, so ist die Ausgangsspannung der Transistoren schwach negativ. Die Ausgangsspannung der übrigen Stufen ist stark negativ. Dies bedeutet, daß beide SteuerdiodenDS der Stufe S1 gesperrt sind, während die über die Verbindung ST 42 gesteuerte Diode DS der Stufe S 2 gesperrt und die über ST 12 gesteuerte Diode DS nicht gesperrt ist. Ein über die Zählimpulsleitung ZJ ankommender positiver Zählimpuls Ip kann nur über die ungesperrte Diode DS der Stufe S2 an diese gelangen und sie in den nicht gezeichneten Zustand kippen. Bei den nachfolgenden Kombinationen, bei denen die Stufen S 1 und S 3 ausgezeichnet sind, liegen die Verhältnisse entsprechend.
  • Die Folge in F i g. 10 für sechs Stufen S 1 bis S 6 mit zwei ausgezeichneten Zuständen »1« wird auf die gleiche Weise durchlaufen wie die in F i g. 6 gezeigte. Durch Hinzufügen einer Stufe ist die Zahl der zählbaren Zählimpulse gegenüber dem Beispiel in F i g. 6 um zwei gestiegen. Bei dem in F i g. 11 dargestellten zugehörigen Schaltschema, in dem AE gleichstrommäßige Verkopplung von Ausgang und Eingang zweier Stufen bedeutet und Pfeile PAE vom Ausgang der einen zum Eingang der nächsten Stufe weisen, zeigen Gleichrichter DKD abweichend von vorherigen Beispielen, welche Koppelglieder für Kippimpulse durchlässig sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Multistabiler elektronischer Impulszähler, dessen Zählstufen jeweils aus einem Verstärkerelement bestehen, bei dem sich mindestens zwei Zählstufen in einem ausgezeichneten und mindestens eine in einem nichtausgezeichneten Zustand befinden, mit Koppelgliedern, die sich zwischen dem Ausgang jeder Stufe und dem Eingang jeweils einer vorhergehenden und einer nachfolgenden Stufe befinden, mit Spannungsteilern zur StabiIisierung der Stufen sowie gegebenenfalls mit Gleichrichter enthaltenden, von den Ausgängen der jeweiligen Stufen entsprechend vorbereiteten Eingangstoren, die an einer gemeinsamen Zählimpulsleitung liegen, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß in dem an sich bekannten Differenzierglied (RK, CK) in Serie zum Kondensator (CK) ein Gleichrichter (DK) vorgesehen ist, so daß in Abhängigkeit vom Vorzeichen eines Spannungssprunges an den jeweiligen Ausgängen (K 1, K 2, K 3) der Stufen (S 1, S 2, S 3) eine Differenzierung dieses Spannungssprunges je nach der beabsichtigten Zählweise bewirkt bzw. verhindert wird.
  2. 2. Impulszähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er Koppelglieder (AE), die jeweils von jeder Stufe (S1 bis SS) zu einer vorhergehenden einen ein Differenzierglied in einer Richtung sperrenden Gleichrichter (DKK) aufweisen, und Koppelglieder, die jeweils von jeder Stufe zu einer nachfolgenden einen ein Differenzierglied in der entgegengesetzten Richtung sperrenden Gleichrichter (DKS) aufweisen, besitzt.
  3. 3. Impulszähler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mehr als drei und eine ungeradzahlige Zahl von Stufen (S1 bis S5), bei denen sich ausgezeichnete und nicht gezeichnete Stufen gerade um 1 unterscheiden, besitzt.
  4. 4. Impulszähler nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gesteuerte Tor für den Zählimpuls am Eingang einer Stufe (z. B. S1) eine vom Ausgang mindestens zweier vorhergehender Stufen (S4, S5) gesteuerte »Und«-Schaltung (U1) ist.
  5. 5. Impulszähler nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das gesteuerte Tor für den Zählimpuls am Eingang einer Stufe (z. B. S 1) eine vom Ausgang der vorhergehenden (S5) und mindestens der zweitfolgenden (S3) gesteuerte »Oder«-Schaltung (01) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1071130, 1153418.
DE1965B0080701 1965-02-25 1965-02-25 Multistabiler elektronischer Impulszaehler Pending DE1274189B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1817461B1 (de) * 1968-12-24 1970-10-01 Matsushita Electric Ind Co Ltd Schaltungsanordnung fuer einen elektronischen Ringzaehler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1071130B (de) * 1959-12-17 Sierwens &. Halske Aktiengesellschaft, Berlin und München Ringspaltung mit mehreren Stufen, die je ein durch unterschiedliche Potentiale steuerbares Verstärkerelement enthalten
DE1153418B (de) * 1959-01-28 1963-08-29 Ibm Elektronischer Zaehler

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