DE2048348A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Andern des Verstarkungsgrades eines digitalen Steuersystems - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Andern des Verstarkungsgrades eines digitalen SteuersystemsInfo
- Publication number
- DE2048348A1 DE2048348A1 DE19702048348 DE2048348A DE2048348A1 DE 2048348 A1 DE2048348 A1 DE 2048348A1 DE 19702048348 DE19702048348 DE 19702048348 DE 2048348 A DE2048348 A DE 2048348A DE 2048348 A1 DE2048348 A1 DE 2048348A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arrangement
- counter
- state
- input
- pulses
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 108010074506 Transfer Factor Proteins 0.000 description 2
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 2
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/02—Programme-control systems electric
- G05B19/18—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
- G05B19/19—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
- G05B19/40—Open loop systems, e.g. using stepping motor
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B2219/00—Program-control systems
- G05B2219/30—Nc systems
- G05B2219/41—Servomotor, servo controller till figures
- G05B2219/41021—Variable gain
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Human Computer Interaction (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Feedback Control In General (AREA)
- Control Of Stepping Motors (AREA)
Description
8 MÜNCHEN 2. HI LBLESTRASSE 2O
Dr. Berg Dip!.-!ng. Stapf, 8 MOndien 2, HilblestraSe 20
Ihr Zeichen Unser Zeichen Datum 8> i i f
20 019 br ι
CHANDLER BVJOiS ,
Charter Oak Boulevard, West Hartford, Connecticut,
USA
Verfahren und Vorrichtung zum Ändern des Verstärkungsgrades eines digitalen Steuersystems.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Ändern des Verstärkungsgrades eines digitalen Steuersystems, insbesondere eine Schaltungsanordnung,
welche digital eine Änderung des Verstärkungsgrades (oder
109817/1335
Übertragungsfaktors) als Funktion der Größe eiri.es l'ingangs
signal s durchführt. ■;,..,
Ohne in ihrer Anwendbarkeit hierauf beschränkt zu sein, eignet sich die Erfindung, eignet sich die Erfindung, wie
sich gezeigt hat, besonders für eine Schaltungsanordnung zur Steuerung elektrischer Betätigungsglieder wie z.B.
Schrittmotoren. Daß es wünschenswert ist, ein Betätigungsglied unter Verwendung digitaler Schaltungsanordnungen zu
steuern, ist allgemein bekannt. Bei keinem der bekannten digitalen Servosysteme war es aber möglich, den Verstärkungs-
oder Übertragungsfaktor als Funktion der Ein- *. gangaägnalgröße zu verändern. Es gab also bisher noch
keine Einrichtung zur Durchführung einer dynamischen Kompensation digitaler Servosteuersysteme, wobei der Verstärkungsgrad
des Systems sich direkt mit der Eingangssignalgröße ändern müßte. Ein hoher Verstärkungsgrad ist
notwendig, damit ein ausreichend schnelles .Ansprechverhalten eines digitalen Servosystem^ gewährleistet ist. Ergibt
sich jedoch eine Kombination von hoher Verstärkung und kleinem Signalgrößenfehler, so wird dies unvermeidbar
zu einer Übersteuerung und zu Regel Schwankungen führen. ,.-
Es hat sich gezeigt, daß die Erfindung von besonderem
Nutzen ist, wenn sie bei einem digitalen Proportional-Servosystem eingesetzt wird, wie es in der deutschen Patentanmeldung
P 20.31 280.5 beschrieben ist. Auf die Offenbarung in dieser älteren Patentanmeldung wird also Bezug
genommen werden, und die Beziehung zwischen der vorliegenden Erfindung und der älteren Anmeldung P 20 3'1 280,5 wird noch
näher erläutert werden.
109817/ 1335
-3 - : 2Ü48 3
Die Erfindung vermeidet die oben kurz erläuterten Nachteile und weitere Nachteile bekannter Systeme dadurch,
daß sie einen digitalen Schaltkreis schafft, der sich durch einen Verstärkungsgrad auszeichnet, welcher sich
stufenweise mit der Größe des Eingangssignals ändert.
Gemäß der Erfindung kann die Verstärkungsänderung entweder in einer Rückkopplungsschleife oder in einer Vorwärtsschleife
durchgeführt werden. In jedem Fall wird die Verstärkungsjustierung dadurch erreicht, daß das Gewicht
oder die Bewertung,mit der Impulse gezählt werden, geändert
wird. Die Bewertungsänderung der an einen Zähler angelegten Impulse wird dabei als Funktion der Größe entweder
eines Eingangssignals oder eines Ausgangssignals der Schaltung gesteuert.
Beim Ausführungsbeispiel der Erfindung mit der ßückkopplungsschelife
werden Ausgangsimpulse des Systems dazu verwendet, die Zuführung eines digitalen Rückkopplungssignals
zu einem sogenannten "Positionszähler" entweder direkt oder über eine Frequenzteilerschaltung zu
steuern. Die Größe des Rückkopplungssignals wird abgetastet,
und wenn es einen vorbestimmten Wert überschreitet, wird das Rückkopplungssignal über den Frequenzteiler zum
Positionszähler geleitet, wobei die Rückkopplungsimpulse mit einer niedrigeren Wertigkeit gezählt werden. Die Ausgangsgröße des Positionszäilers wird mit dem digitalen
Eingangssignal verglichen und die Differenz zwischen den Zählwerten bildet das Ausgangssignal der Schaltung.
Beim Ausführungsbeispiel der Erfindung mit der Vorwärtsschleife
werden die digitalen Eingangssignale über einen umschaltbaren Schaltkreis entweder zu einem Zähler oder
über eine Frequenzteilerschaltung zum Zähler übertragen.
109817/1335
Auch hier wird Je nach der Größe des zunächst an den Zähler angelegten digitalen Eingangssignals das Eingangssignal
entweder mit seiner wirklichen Wertigkeit oder aber, wenn es durch die Frequenzteilerschaltung geleitet
wird, mit reduzierter Wertigkeit gezählt werden, wobei der Verstärkungsgrad gemäß der Eingangssignalgröße
geändert wird.
Ein Verfahren zum Indern des Verstärkungsgrades eines digitalen Steuersystems ist also gemäß der Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß ein Eingangssignal einer Impulszähleranordnung bei einer ersten Betriebsweise, bei
welcher die Impulse mit voller Wertigkeit gezählt werden, direkt und bei einer zweiten Betriebsweise, bei welcher
die Impulse mit veränderter Wertigkeit gezählt werden, über eine Frequenzänderungsanordnung zugeführt wird.
Eine Vorrichtung zum Indern des Verstärkungsgrades eines digitalen Steuersystems ist gemäß der Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß eine Impulszähleranordnung mit mehreren
Stufen, mit der eine Frequenzänderungsanordnung gekoppelt ist, und eine elektronische Schaltanordnung, mittels welcher
ein Eingangspulssignal bei ihrem ersten Zustand direkt und bei einem zweiten Zustand über die Frequenzändeiuagsanordnung
der Impulszähleranordnung zugeführt wird, vorgesehen sind, und daß die Schaltanordnung sich in ihrem ersten
Zustand befindet, wenn der Zähler ein Zählergebnis geliefert hat, das geringer ist als der einer ausgewählten
Stufe des Zählers entsprechende Wert, und somit das Eingangsimpulssignal mit voller Wertigkeit an die
Zähleranordnung anlegt, während sie sich in ihrem zweiten Zustand befindet, wenn der Zähler his zu einem Zählwert
gezählt hat, der dieser ausgewählten Stufe entspricht,
109817/1335
und somit das Eingangsimpulssignal mit einer veränderten Wertigkeit an die Zähleranordnung anlegt.
In Verbindung mit der Zeichnung wird die Erfindung
nun näher erläutert werden. Die Zeichnung, in der gleiche Bezugszahlen jeweils gleiche Teile bezeichnen,
zeigt in:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei der eine Verstärkungsänderung in einer
Rückkopplungsschleife durchgeführt wird;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer elektronischen Schaltanordnung,
die sich für die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung eignet\ ■
Fig. 3 eine graphische Darstellung der Verstärkungsänderung
gemäß der Erfindung;
Fig. 4- ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung für eine Verstärkungsänderung in einer Vorwärtsschaleife; und .
Fig. 5 ein Teilblockschaltbild zur Erläuterung der Anwendung der Erfindung für das digitale Proportional-Servosystem
nach der deubschen Patentanmeldung P 20 31 280.5·
In Fig. 1 ist ein erstes Äusführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, bei welchem die Proportionalverstärkungs-Multiplizieranordnung
in Form einer Rückkopplungsschleife vorliegt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Befehls-
10 9 8 17/1335
zähler 10 vorgesehen, der als Eingangssignal ein Posit ionsbefehlssignal empfängt. Das Eingangssignal des
Zählers 10 wird durch Gruppen von Impulsen gebildet. Die Anzahl der Impulse in jeder Gruppe entspricht der
Größe eines Positionsbefehls. Wie in der oben erwähnten älteren deutschen Patentanmeldung P 20 31 280.5 beschrieben
ist, wird der Positionsbefehl normalerweise als ein pulsbreitenmoduliertes Signal empfangen, das
dazu verwendet wird, Impulse von einem Hochfreq,iienzoszillator
durchzuschleusen. Wie noch näher erläutert werden wird, kann der Befehlszähler 10 einen sogenannten
"Aufwärtszähler" mit Paralle!eingebe enthalten,
beispielsweise einen Binärzähler mit Paralleleingang vom Typ Signetics Corporation Model 8281. Warum die Verwendung
eines Zählers mit Paralleleingang wünschenswert ist, wird aus der folgenden Beschreibung klar werden.
Die Ausgangsgröße des Befehlszählers 10 wird mit einem Zählwert verglichen, der beispielsweise die tatsächliche
Position eines Betätigungsgliedes simuliert, welches gesteuert wird. Die Ausgangsgröße des Befehlszählers 10
wird in einer Vergleichestufe 12 mit dem Zählwert verglichen,
der in einem Positionszähler 15 gespeichert ist. In der Praxis kann die Funktion der Vergleichsstufe 12
von der Schaltung übernommen werden, welche auch die Funktion des Befehlszählers 10 realisiert. Aus diesem Grund
ist ein Zähler mit Paralleleingang wünschenswert. Der Posifcionszähler 15 kann beispielsweise einen Aufwärts/Abwärtszähler
mit Serieneingabe und beschränkter Kapazität enthalten, beispielsweise einen Sylvania Electric Products
Type SM-180.
109817/1335
Das Ausgangssignal, das aus dem digitalen Vergleich des "Befehls"-Zählwertes mit dem "Positions"-Zählwert resultiert,
bildet das Ausgangssignal des Ausführungsbeispiels gemäß Figo 1, welches an den Steuereingang eines Schrittmotors
16 angelegt wird, der betriebsmäßig mit einer zu steuer^nden Vorrichtung gekoppelt ist, typisch mit einem
Ventil oder einem ähnlichen Betätigungsglied· Um dem Positionszähler 15 zu ermöglichen, die Position der Ausgangswelle
des Schrittmotors 16 zu simulieren, muß das Ausgangssignal der Vergleichsstufe 12 zum Zähler 15 rückgekoppelt "
werdeno Erfindungsgemäß wird das Ausgangssignal der Vergleichsstufe zum Zähler 15 entweder direkt oder über einen
Frequenzteiler 20 zurückgeführt. Die übertragung des Rückkopplungssignals
wird durch einen halbleiterschalter 18 gesteuert. Wie Fig. 2 zu entnehmen ist, enthält der Schalter 18 eine geeignet geschaltete Folge von HAND-Gliedern.
Der Steuereingang der Gatterschaltung bzw. des Schalters 18 wird immer dann betätigt werden, wenn die zuletzt
empfangene Gruppe von Ausgangsimpulsen der Schaltungsanordnung
eine vorgegebene Zahl überschreitet. Wenn der Schalter 18 sich'in der nicht-betätigten Position befindet,
werden die Eüekkopplungsimpulse direkt dem Zähler 15 zu- |
geführt und zusammengezählt. Wenn er betätigt wird, leitet der Schalter 18 die Eüekkopplungsimpulse über den Frequenzteiler
20 zum Zähler 15«
Das System gemäß Fig. 1 ist ein proportional arbeitendes digitales Servosystem, dessen Verstärkungsgrad sich als
Funktion der Eingangssignalgröße ändert. Die Änderung des
Verstärkungsgrades χ mit der veränderlichen Steuergröße £
ist in Fig. 3 graphisch dargestellt.
1098 17/ 133 5
Unter der Annahme, daß die veränderliche Steuergröße £
unter dem Zählwertknickpunkt liegt, wo sich die Steigung der Veräärkungskurve ändert, besteht die normale
Wirkung der oben beschriebenen Schaltungsanordnung darin, die im Befehlszähler 10 gespeicherte Zahl mit derjenigen
im Positionszähler 15 zu vergleichen. Die Differenz zwischen den beiden Zählwerten wird dem Motor 16 oder
einer anderen Schaltungsanordnung zugeführt und gleichzeitig zum Zähler 15 rückgekoppelt werden· Das System wird als
Proportional-Servosystem arbeiten, weil die Fetto-Ausgangsposition
bestrebt sein wird, die Größe des Eingangsbefehls zu erreichen.
Wenn die veränderliche Steuergröße £, den Khickpunkt in
Fig. 3 überschreitet, wird der Verstärkungsgrad des Systems erhöht werden, um die Rate oder Geschwindigkeit, mit welcher
der durch das Eingangsbefehlssignal repräsentierte Position^fehler auf Null gebracht wird, zu vergrößern. Die
Änderung des Systems mit der Eingangssignalgröße wird dadurch bewirkt, daß die Rückkopplungsimpulse von der Vergleichsstufe
12 durch den Frequenzteiler 20 hindurch umgeleitet werden. Der Frequenzteiler 20 kann einen oder
mehrere bistabile Multivibratorkreise enthalten, Je nach dem Grad der gewünschten Verstärkungsänderung. Durch die
Umleitung der den Positionszähler 15 erreichenden Rückkopplungs impulse durch einen Frequenzteiler werden die an
den Motor 16 angelegten Steuerimpulse mit einer geringeren Wertigkeit in den Positionszähler 15 eingegeben bzw. in
ihm gezählt. Betrachtet man eine Ausführungsform, bei
welcher der Frequenzteiler 20 aus einem einzigen Multivibratorkreis
besteht, so mrd der Positionszähler 15 bei
109817/1335
gedem zweiten an den Motor 16 angelegten Steuerimpuls
seinen Zählwert ändern. Die Steuerimpulse des Schrittmotors
mit geringerer Wertigkeit zu zählen, hat den Effekt,
daß das System den Motor 16 weiterlaufen lassen muß, um einen gegebenen Positionsfehler über dem Zählwertknickpunkt
auf Null zu bringen.
Der Zählwertknickpunkt kann willkürlich dadurch gewählt
werden, daß man den Steuereingang des Schalters 18
mit irgendeiner gewünschten Stufe des Zählers 15 verbindet.
Wie in Pig. 2 dargestellt ist, die ein Blockschaltbild des aus logischen NAND-rGliedern gebildeten Schalters
18 zeigt, ist die ausgewählte Stufe des Zählers 15 zurück zu den Torgliedern 22 und 24 des Schalters 18 geschaltet.
Das Ausgangssignal, das aus dem digitalen Vergleich der Zählwerte in den Zählern 10 und 15 resultiert,
wird als das andere Eingangssignal an das Torglied 24 sowie
als Eingangssignal an das Torglied 26 angelegt. Die Impulse für den Zähler 15 werden unabhängig vom Zustand des
Schalters 18 mittels des Torgliedes 28 dem Zähler zugeführt ο Bei kleinen Signalgrößenfehlern gibt es keine Signalrückkopplung
vom Zähler 15 zu den Tor^gliedern 22 und 24,und das Torglied 24 wird von der Vergleichsstufe 12
angelegte Signale durchlassen, die somit über das Torglied 28 dem Zähler 15 zugeführt werden. Zu dieser Zeit
wird das Torglied 26 durch das positive Ausgangssignal des Gliedes 22 gesperrt, an das kein Eingangssignal angelegt
wird. Wenn das Zählergebnis des Zählers 15 den
Zählwertknickpunkt überstiegen hat, d.h. wenn der Zähler wenigstens bis zu der Stufe gezählt hat, die zum Schalter
zurückgeschaltet ist, so wird an die Torglieder 22 und
10 9 8 17/1335
- ie - - ' · 2 α ,4 8 a a
ein Eingangssignal angelegt. Die.Sj§s Signal sperrt das
iprgl^ed 2|f· und y§yanlaßt (iaf Qlifd 22, seinen
zu 5ecl1.se.ln und da§ Spe.rjcsigrial ^?n $oa?glied 2ξ>
seitig|n. Ras iißsultat des digita^gn Y§rg^ichQ
somit ii]3fr 4a^ Torglied 26 an de.» frequen?teil§r |,p
angelegt ο Das Ausgangssignal des Frequenzteilers 2Q wird
über das Torglied 28 an den Zähler 15 angelegt.
Zieht man das digitale Proportional-Servosysteia gemäß
der erwähnten älteren Patentanmeldung P 20 31 280.5 Xn
Betracht, so wird die Funktion des Positionszählers der vorliegenden Erfindung durch den Aufwärts/Abwärts-Zähler
30 dieser älteren Anmeldung realisiert werden, und die niedrigst-stellige Stufe oder Stufen des Zählers
30 werden die üfuntkian des Frequenzteilers 20 der vorliegenden
Erfindung realisieren. In«Fig.-1 ist die äquivalente Schaltungsanordnung des Aufwärts/Abwärts-Zählers
der älteren Patentanmeldung insgesamt mit 30' bezeichnet. Die kombinierten Funktionen des Befehlszählers 10 und
der Vergleichsstufe 12 der vorliegenden Erfindung werden
in der oben beschriebenen Weise durch den Fehlerzähler 14-der älteren Patentanmeldung durchgeführt werden. Diese
Schaltung ist in Fig. 1 im ganzen mit 14' bezeichnet.
In Fig. 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei welchem die Yerstärkungsänderung
in.einer Vorwärtsschleife durchgeführt wird. Das Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 4 ist im wesentlichen "die
Komplementform des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1.Tn
Fig. 4 werden die einem posibionsbefehl entsprechenden
Eingangsimpulse anfänglich, falls die Fehlergröße kleiner
10981 7/ 1 335
ist als der Zählwertknickpegel, über einen Frequenzteiler
42 zu einem Zähler 40 umgeleitet. Wie beim Ausführungsbeispiel
nach S1Ig. 1 erfolgt die Übertragung
der Eingangsimpulse entweder direkt oder über den Frequenzteiler
42 zum Zähler 40 unter Steuerung des Schalters 18. Die Umleitung der Eingangsimpulse, durch den
Frequenzteiler 42 hat zur Folge, daß die Positionsbefehls-Zählwerte
in ihrer Wertigkeit reduziert werden. Wenn die Größe der Eingangssignale den Zählwertknickpunkt
überschreitet, was durch die Wahl einer Stufe des Zählers 40 und ihre Verbindung mit dem Steuereingang
des Schalters 18 realisiert wird, werden die Eingangsimpulse direkt zum Zähler 40 geleitet und somit mit ihrer vollen
Wertigkeit gezählt werden. Anders ausgedrückt, wenn die Zahl im Zähler 40 einen vorbestimmten Wert erreicht,
wird ein Steuersignal zum Schalter 18 rückgekoppelt werden und eine Zustandsänderung des Schalters veranlassen.
Der Schalter 18 wird die Eingangsimpulse zum Frequenzteiler 42 umleiten, so daß sie vom Zähler 40 mit ihrer vollen
Weiügkeit gezählt werden. Der Ausgangswert des Zählers
40 wird also schneller wachsen, so daß sich die Zweistufen-Verstärkung
gemäß Fig. 3 ergibt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig» 4 können der Schalter 18 und der Frequenzteiler 42 die gleiche Schaltungsanordnung
enthalten wie der Schalter 18 und der Frequenzteiler 20 beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1. Der Zähler 40 gemäß
Fig. 4 kann identisch mit dem Befehslzähler 10 des Ausführungsbeispiels
nach ^ig. 1 sein.
In Fig. 5 ist dargestellt, wie die Proportionalverstärkungs
Multiplizieranordnung gemäß Fig. 4 in das digitale Pro-
10 9 8 17/1335
portional-Servosystem der erwähnten älteren Anmeldung
P 20 31 280.5 eingefügt werden kann. In der Praxis ist die einzige zusätzliche Schaltung, die eingefügt
werden muß, der Schalter 18· Die Funktion des Frequenzteilers 42 kann nämlich durch die erste Stufe des
Fehlerzählers realisiert werden. Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, ist der Frequenzteiler
42 aber in Fig. 5 als gesonderte Schaltung dargestellt.
10981 7/1335
Claims (1)
- PatentansprücheVerfahren zum Ändern des Verstärkungsgrades eines digitalen Steuersystems, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eingangssignal einer Impulszähleranordnung "bei einer ersten Betriebsweise, bei welcher die Impulse mit voller Wertigkeit gezählt werden, direkt und bei einer zweiten Betriebsweise, beiwal- i eher die Impulse mit veränderter Wertigkeit gezählt werden, über eine Frequenzänderungsanordnung zugeführt wird.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Betriebsweise stufenweise als Funktion eines ausgewählten Zustandes oder einer gewählten Stufe der Impulszähleranordnung eingeleitet wird.Vorrichtung zum Ändern des Verstärkungsgrades eines digitalen Steuersystems zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Impulszähleranordnung (15) mit mehreren Stufen, " mit der eine Frequenzänderungsanordnung (20) gekoppelt ist, und eine elektronische Schaltanordnung (18), mittels welcher ein Bingangspulssignal bei ihrem ersten Zustand direkt und bei einem zweiten Zustand über die Frequenzänderungsanordnung der Impulszähleranordnung zugeführt wird, vorgesehen sind, und daß die Schaltanordnung (18) sich in ihrem ersten Zustand befindet, wenn der Zähler ein Zählergebnis geliefert hat, das geringer ist als der einer ausgewählten Stufe10 9 8 17/1335des Zählers entsprechende Wert, und somit das Eingangspulssignal mit voller Wertigkeit an die Zähleranordnung anlegt, während sie sich in ihrem zweiten Zustand befindet, wenn der Zähler bis zu einem Zählwert gezählt hat, der dieser ausgewählten Stufe entspricht, und somit das Eingangspulssignal mit einer veränderten Wertigkeit an die Zahleranordnung anlegt.4-O Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzänderungsanordnung einen Frequenzteiler (20) enthält, und daß die Eingangsimpulse der Schaltanordnung (18) durch diesen Frequenzteiler geleitet werden, wenn sich die Schaltanordnung in ihrem ersten Zustand befindet.5. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzänderungsanordnung einen Frequenzteiler (42) enthält, und daß die Eingangsimpulse der Schaltanordnung (18) durch diesen Frequenzteiler geleitet werden, wenn sich die Schaltvorrichtung in ihrem zweiten Zustand befindet.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Impulsζahle!anordnung (10) vorgesehen ist, an welche Befehlssignale angelegt werden, daß eine ifergleichseinrichtung (12) mit den Ausgängen der beiden Impulszähler gekoppelt ist und die in ihnen gespeicherten Zählwerte digital vergleicht, und daß das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung über die Schaltanordnung (18) in einem geänderten oder ungeänderten Zustand zur ersten ImpulsZähleranordnung (15) rückgekoppelt wird.109817/1335Lee rs ei te
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US86397769A | 1969-10-06 | 1969-10-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2048348A1 true DE2048348A1 (de) | 1971-04-22 |
Family
ID=25342246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702048348 Pending DE2048348A1 (de) | 1969-10-06 | 1970-10-01 | Verfahren und Vorrichtung zum Andern des Verstarkungsgrades eines digitalen Steuersystems |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3644720A (de) |
| CA (1) | CA921570A (de) |
| DE (1) | DE2048348A1 (de) |
| GB (1) | GB1328873A (de) |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3766459A (en) * | 1971-08-25 | 1973-10-16 | Landis Tool Co | Electronic stepping drive for dc torque motor |
| US3719878A (en) * | 1971-09-27 | 1973-03-06 | Sperry Rand Corp | Digital automatic control system with pseudo position feedback and monitor |
| JPS5227791B2 (de) * | 1972-02-19 | 1977-07-22 | ||
| US3731176A (en) * | 1972-04-21 | 1973-05-01 | Ibm | Deceleration and stop-lock motor control apparatus |
| US3828237A (en) * | 1973-04-25 | 1974-08-06 | North American Mfg Co | Fuel-air ratio controller |
| US3906196A (en) * | 1973-10-17 | 1975-09-16 | Industrial Nucleonics Corp | Non-linear feedback controller |
| US4218733A (en) * | 1978-11-13 | 1980-08-19 | Sybron Corporation | Adaptive gain controller |
| JPS5847043B2 (ja) * | 1979-02-07 | 1983-10-20 | 株式会社日立製作所 | 位置制御方式 |
| US4352202A (en) * | 1979-09-04 | 1982-09-28 | Carney Richard E | Combined remote control for wireless communication equipment and associated antenna |
| JPS5653591A (en) * | 1979-10-09 | 1981-05-13 | Fanuc Ltd | Main shaft revolution control system |
| SE442851B (sv) * | 1983-04-18 | 1986-02-03 | Saab Scania Ab | Forfarande och anordning vid styrsystem |
| DE102007057990B3 (de) * | 2007-12-03 | 2009-04-16 | Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Überwachung von durch elektrische Impulse angesteuerten Geräten |
-
1969
- 1969-10-06 US US863977A patent/US3644720A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-06-16 CA CA085700A patent/CA921570A/en not_active Expired
- 1970-09-23 GB GB4536570A patent/GB1328873A/en not_active Expired
- 1970-10-01 DE DE19702048348 patent/DE2048348A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1328873A (en) | 1973-09-05 |
| CA921570A (en) | 1973-02-20 |
| US3644720A (en) | 1972-02-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68910379T2 (de) | Filterkreis. | |
| DE2048348A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Andern des Verstarkungsgrades eines digitalen Steuersystems | |
| DE2216123A1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Analog Digital Umsetzung unter mehrfacher Inte gration | |
| DE1174362B (de) | Anordnung zur Impulsuntersetzung | |
| DE4205346A1 (de) | Taktgeber | |
| DE2219692B2 (de) | ||
| DE1274217B (de) | Impulsfolgefrequenzwandler zur Vorgabe von Geschwindigkeitskomponenten bei einer digitalen Lageregelung | |
| DE2034373A1 (de) | Steuereinrichtung zum Steuern der Geschwindigkeit des Vorschubs eines Werk zeugs | |
| CH629318A5 (de) | Drehzahlverhaeltnis-regelanordnung. | |
| DE1462644A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Ableitung eines Digitalsignals aus dem impulslaengenmodulierten Ausgangssignal einer Flip-Flop-Schaltung | |
| DE2242935A1 (de) | Signal-umsetzerschaltung | |
| DE2030991B2 (de) | ||
| DE2722981A1 (de) | Digitales filter fuer binaere signale | |
| DE2544235A1 (de) | Schaltungsanordnung zum in-phase- bringen eines servoantriebes fuer ein rotierendes system | |
| DE2609640C2 (de) | Digitales Regelsystem | |
| DE1299754B (de) | Einrichtung zur Regelung und Konstanthaltung des Verhaeltnisses der Drehzahlen eines Leitmotors und eines durch einen Regler gesteuerten Antriebsmotors | |
| DE1175347B (de) | Richtungsrelais | |
| DE1104028B (de) | Elektrische Schaltungsanordnung zur impulsweisen Einstellung von Einrichtungen der Steuer- und Regeltechnik in eine aus n moeglichen Stellungen | |
| DE1271413B (de) | Aus Logikelementen aufgebaute elektrische Schaltungsanordnung zur Wegmessung oder Positionsbestimmung | |
| DE1227548B (de) | Elektronischer Stellgroessengeber | |
| DE1208797B (de) | Dreipunktregler mit einer von der Groesse und Richtung der Regelabweichung abhaengigen Ausloesung des Stellbefehls | |
| DE1298745B (de) | Schaltungsanordnung zur Kompensation der Werkzeugabmessungen in numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen | |
| DE1219986B (de) | Elektronischer Impulszaehler | |
| DE1276373B (de) | Digitaler Funktionsgenerator | |
| DE1265211B (de) | In seinem Teilerfaktor N=m-n+1 einstellbarer digitaler Frequenzteiler |