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DE1274071B - Schlitzlochkartenbehaelter - Google Patents

Schlitzlochkartenbehaelter

Info

Publication number
DE1274071B
DE1274071B DEL47668A DEL0047668A DE1274071B DE 1274071 B DE1274071 B DE 1274071B DE L47668 A DEL47668 A DE L47668A DE L0047668 A DEL0047668 A DE L0047668A DE 1274071 B DE1274071 B DE 1274071B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slot
card
perforated
grid
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL47668A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm E Ludwig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL47668A priority Critical patent/DE1274071B/de
Priority to CH1126164A priority patent/CH444817A/de
Priority to GB4525364A priority patent/GB1019690A/en
Publication of DE1274071B publication Critical patent/DE1274071B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/04Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Schlitzlochkartenbehälter Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlitzlochkartenbehälter mit Rasterlochtafeln zum Einführen von Auswählnadeln in die zugeordneten, Lochzeilen bildenden Löcher der Schlitzlochkarten eines im Kartenbehälter auf einer Kartenstützplatte ruhenden Schlitzlochkartenstapels.
  • In den Unterlagen des deutschen Gebrauchsmusters 1873145 ist ein relativ einfach herzustellender Schlitzlochkartenbehälter beschrieben, der ebenfalls gleichzeitig zum Auswählen und Aufbewahren von Schlitzlochkarten dient und als Handkartei am Arbeitsplatz eines Sachbearbeiters geeignet ist. Die hierfür erforderlichen Rasterlochtafeln, die im übrigen vorfabriziert sind, werden bei der Herstellung dieses bekannten Schlitzlochkartenbehälters in in dessen Seitenwände jeweils mit einem Abstand von den Stirninnenseiten des Schlitzlochkartenbehälters angebrachten Seitennuten eingeschoben und befestigt, so daß die Rasterlochungen eingelegter und zum Einführen der Auswählnadeln bereiter Schlitzlochkarten mit den entsprechenden Lochungen der Rasterlochtafeln exakt fluchten. Der zwischen Stirninnenseite des Schlitzlochkartenbehälters, der natürlich zur Freigabe der Lochungen der Rasterlochtafeln entsprechend ausgeschnitten sein muß, und einer eingesetzten Rasterlochtafel gebildete Zwischenraum dient dabei zur Aufnahme der Vorsteckkarte, bei der Suchmerkmale darstellende Lochungen entweder markiert oder allein angebracht sind.
  • Wenn auch der beschriebene Schlitzlochkartenbehälter an sich, insbesondere bei bereits vorgefertigen Rasterlochtafeln, relativ einfach zu erstellen ist, so ist doch das Problem der leichten und wenig aufwendigen Herstellung von Rasterlochtafeln unter Einhaltung der für eine betriebssichere Arbeitsweise erforderlichen Genauigkeit überhaupt nicht gelöst. Relativ dicke, z. B. aus thermoplastischem Material bestehende Rasterlochtafeln sind zwar gut in den Seitenwandnuten zu befestigen, aber zum Einbringen der Lochungen sind relativ komplizierte Werkzeuge erforderlich, die darüber hinaus auch einem entsprechenden, durch das gewählte Material der Rasterlochtafeln bedingten Verschleiß unterliegen. Dünne Rasterlochtafeln, z. B. solche aus Blech, sind hingegen leicht zu bearbeiten, bieten aber nicht die erforderliche Stabilität, sind beim Zusammenbau eines Schlitzlochkartenbehälters nicht so leicht zu handhaben und nicht zuletzt auch relativ schwer zu befestigen bzw. im Schlitzlochkartenbehälter zu verankern.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Schlitzlochkartenbehälter so zu gestalten, daß unter Wahrung obengenannter Vorteile eine einfache und sichere Befestigungsweise leicht herzustellender Rasterlochtafeln möglich ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einem aus thermoplastischem Werkstoff bestehenden Kartenbehälter die Rasterlochtafeln mittels zweier Seitenwände zu einem im Kartenbehälter einsetzbaren, kastenförmigen Rahmen zusammengeschlossen und von regelmäßig gewelltem Blech mit einer dem Lochzeilenabstand entsprechenden Wellungsperiode gebildet sind und daß die Lochzeilen in einer gemeinsamen, von einem Teil der Wellungen gebildeten Scheitelebene angebracht sind, die gegenüber der vom anderen Teil der Wellungen gebildeten lochfreien Scheitelebene von der Einführseite der Auswählnadeln abgekehrt ist.
  • Durch die Verwendung von Blech, dem thermoplastisches Material annähernd gleicher Wandstärke und für den vorliegenden Zweck erforderlichen Materialeigenschaften durchaus gleichwertig sein dürfte, wird die Bearbeitung der Rasterlochtafeln wesentlich erleichtert und durch dessen Wellungen aber gleichzeitig die gewünschte Stabilität gewahrt. Der Zusammenschluß von Rasterlochtafeln mit Seitenwänden zu einem kastenförmigen Rahmen gestattet darüber hinaus eine betriebssichere Verankerung der Rasterlochtafeln im Schlitzlochkartenbehälter in einfacher Weise. Dadurch, daß weiterhin die Rasterlochtafeln so angebracht sind, daß die Lochungen von der Einführungsseite der Auswählnadeln her gesehen in Vertiefungen der Wellungen zu liegen kommen, ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Auswählnadeln bei Höhenabweichungen beim Einführen sicher in die Lochungen der Rasterlochtafeln gelenkt werden. Wie sich aus den Unterlagen des Gebrauchsmusters 1873145 ergibt, sind leistenförmige, an den Behälterwänden angebrachte Kartenstützen einer Kartenstützplatte gleichwertig.
  • Zum Zusammenbau des kastenförmigen Rahmens besitzen die Rasterlochtafeln an ihren Seitenkanten in vorteilhafter Weise Befestigungslaschen zum Einstecken in entsprechende Schlitze der Seitenwände des Schlitzlochkartenbehälters, so daß nach deren Umbiegen ein stabiler Rahmen vorliegt.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken sind die insbesondere aus federndem Blech gebildeten Seitenwände an ihrer Oberseite zum Eingriff in Längsnuten der Behälterlängswände gleichmäßig nach außen abgewinkelt, so daß nach Einsetzen und erfolgtem Einrasten der Oberseiten in einfacher Weise der kastenförmige Rahmen mit dem Behälter als untrennbare Einheit montiert sowie die Rasterlochtafeln mit Bezug auf ihre Lochungen höhenrichtig und unverrückbar angebracht sind.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind darüber hinaus zur Auflage auf je einen an den Stirninnenseiten des Behälters vorgesehenen Absatz am Fußrand der vorderen und hinteren Rasterlochtafel die Ecken nach außen abgewinkelt sowie in der Quermitte dieses Fußrandes jeweils nach außen vorspringende Ausbuchtungen vorgesehen.
  • Eine solche Konstruktion ergibt außerdem zwischen der Stirninnenseite und der dieser zugeordneten Rasterlochtafel den für eine Vorsteckkarte erforderlichen Zwischenraum.
  • Neben den durch die erfindungsgemäße Gestaltung der Rasterlochtafeln bedingten, bereits oben beschriebenen Vorteilen ergibt sich aber noch der wesentliche Vorteil beim Einbringen der Rasterlochungen, daß nämlich mehrere, auf einer einzigen Welle angebrachte Frässcheiben hierzu verwendet werden können, die senkrecht zu den Wellungen geführt werden und nur eine Scheitelebene der Wellungen in ihrem Scheitelbereich erfassen.
  • Zur Herstellung des Rahmens schließlich können die Rasterlochtafeln in der vorgesehenen Anzahl, zweckmäßigerweise wird auch noch eine in der Mitte angebracht, im vorgesehenen Abstand in entsprechende Schlitze eines Bockes, der die Befestigungslaschen frei läßt, eingesteckt werden, um dann anschließend die Seitenwände mit ihren entsprechenden Schlitzungen über die Befestigungslaschen der Rasterlochtafeln zu schieben, welche dann umgebogen werden.
  • Es hat sich also gezeigt, daß die erfindungsgemäße ; Anordnung einfach und ohne großen Aufwand in ihrer Gesamtheit herzustellen ist sowie in allen Teilen ohne weiteres eine rationelle Fertigung gestattet.
  • Der Erfindungsgegenstand wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels mit Hilfe nachstehend aufgeführter Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen gemäß der Erfindung aufgebauten Schlitzlochkartenbehälter mit angehobener Kartenstützplatte, F i g. 2 einen Schlitzlochkartenbehälter wie in F i g. 1, aber mit bei eingeschobenen Auswählnadeln abgesenkter Kartenstützplatte, F i g. 3 einen im Gehäuse des Schlitzlochkartenbehälters vorgesehenen kastenförmigen Rahmen, F i g. 4 einen Schnitt durch den linken oberen Rand des Sclilitzlochkartenbehälters, F i g. 5 a und 5 b eine Vorderansicht und eine Seitenansicht eines Ausschnittes einer Rasterlochtafel, F i g. 6 einen Ausschnitt der linken unteren Ecke des Schlitzlochkartenbehälters gemäß der Erfindung, F i g. 7 zwei erfindungsgemäß ausgebildete Schlitzlochkartenbehälter, die in einen Hängerahmen eingesetzt sind.
  • In F i g. 1 ist ein Schlitzlochkartenbehälter 1 gezeigt, der bei angehobener Kartenstützplatte 8 die Schlitzlochkarten 2 enthält. Der besseren Übersichtlichkeit halber sind weder die in der vorderen Schlitzlochkarte und in den Rasterlochtafeln an sich vorhandenen Rasterlochungen noch die in den Schlitzlochkarten enthaltenen Datenlochungen dargestellt. Die Kartenstützplatte 8, die jeweils einer Ecke zugeordnet auf ihrer Unterseite die Keilfüße 20 (F i g. 6) enthält, ist dabei nach hinten gezogen, so daß die Keilfüße 20 auf dem rahmenförmigen Boden 13 aufliegen. Die Kartenstützplatte 8 ist in ihrer Bewegung nach oben durch die Rasterlochplatten 5 begrenzt. Werden nun, wie in F i g. 2 gezeigt, durch die vordere Rasterlochplatte 5 an den gewünschten Stellen Auswählnadeln. 3 in das in dem Schlitzlochkartenbehälter befindliche Schlitzlochkartenpaket eingeführt und wird die Kartenstützplatte 8 durch Vorziehen abgesenkt, dann fallen die ausgewählten Schlitzlochkarten in der Länge der Schlitzungen der gewünschten Datenlochungen nach unten. Die Kartenstützplatte 8 ist, wie bekannt, zu ihrer Bedienung von unten her durch die CSffnung 12 der rahmenförmigen Bodenplatte 13 zugänglich. Beim Vorziehen gleiten dann die Keilfüße 20 (F i g. 6) in die entsprechenden Löcher 6.
  • Das hier gezeigte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung ist zur Aufnahme von Schlitzlochkarten eingerichtet, deren Format dem einer Maschinenlochkarte entspricht. Auch die Rasterlochungen entsprechen in ihren Abmessungen denen der Maschinenlochungen. Die gegenseitigen Abstände der Rasterlochungen voneinander stimmen dabei mit den Zeilen- und Spaltenabständen von Maschinenlochkarten überein.
  • In solche Schlitzlochkarten eingegebene Datenlochungen verlängern nun die entsprechenden Rasterlochungen nach oben, und zwar nur um so viel, daß ein ausreichender Steg bis zur nächst höheren Rasterlochung erhalten bleibt. Daraus ergibt sich, daß nur eine geringe Fallhöhe der Schlitzlochkarten vorgesehen werden kann, da im allgemeinen der Steg zwischen zwei benachbarten Lochungen aufeinanderfolgender Zeilen nur 3 mm beträgt.
  • Für die rationelle Fertigung von Schlitzlochkartenbehältern gemäß der Erfindung, welche gleichzeitig zum Aufbewahren und Selektieren von Schlitzlochkarten dienen, bedeutet das aber, daß die Befestigung der Rasterlochplatten im Gehäuse des Schlitzlochkartenbehälters sehr genau erfolgen muß, damit sich die Rasterlochungen der im Schlitzlochkartenbehälter bei angehobener Kartenstützplatte befindlichen Schlitzlochkarten mit denen der Rasterlochplatten decken, und zwar in bezug auf Höhe und Seite.
  • Dies läßt sich nun gemäß der Erfindung dadurch erreichen, daß in das Gehäuse des Schlitzlochkartenbehälters 1 eine besonderer Einsatz 15 eingesetzt wird, der aus einem kastenförmigen Rahmen besteht, dessen Befestigung eine genaue Höhenlage gewährleistet. Dieser kastenförmige Rahmen 15 besteht aus einer vorderen Rasterlochtafel 5, einer hinteren Rasterlochtafel und einer mittleren Rasterlochtafel, die durch zwei Seitenwände 30 gehalten werden. Die Seitenwände 30 und die Rasterlochtafeln 5 stehen dabei natürlich senkrecht aufeinander. Die Seitenwände 30 sind so bemessen, daß gegebenenfalls eine in F i g. 1 und 2 jeweils gezeigte seitliche (Öffnung des Schlitzlochkartenbehälters 1 freigehalten wird, d. h., die Höhe der Seitenwände 30 ist kleiner als die der Rasterlochtafeln 5. Die Rasterlochtafeln weisen an ihren Seiten die Befestigungslaschen 16 auf, die durch entsprechende Schlitzungen der Seitenwände 30 hindurchragen und dann umgebogen sind, wie es an sich allgemein bekannt ist. Die Seitenwände 30 bestehen aus einem dünnen federnden Blech und sind an ihrer Oberkante 9 abgewinkelt, wobei der äußere Rand durch Umbördeln in an sich bekannter Weise versteift sein kann. Die ebenfalls aus dünnem Blech bestehenden vorderen und hinteren Rasterlochtafeln 5 sind an ihren unteren Ecken nach außen abgewinkelt und besitzen jeweils in ihrer Quermitte Ausbuchtungen, wie es aus F i g. 3 hervorgeht. Die Seitenwände 30 haben in ihrer Höhe relativ zu den Rasterlochtafeln eine solche Lage, daß die Oberkanten der Rasterlochtafeln 5 den unteren Rand der Abwinklungen der Seitenwände 30 berühren. Der so beschriebene kastenförmige Rahmen 15 wird in das Gehäuse des Schlitzlochkartenbehälters 1 eingesetzt, welches vorzugsweise aus thermoplastischem Material besteht. An den beiden oberen Rändern der Innenflächen der Seitenwände 30 des Gehäuses verläuft parallel zur Oberkante des Gehäuses je eine Nut 17 (F i g. 4). Im Innern des Gehäuses wird die Kartenstützplatte 8 durch je eine Leiste 14 geführt, die parallel zu den Vorder- und Hinterseiten des Gehäuses verläuft. Sie kann auch durch einen Absatz, der jeweils aus den entsprechenden Gehäusewandungen herausgearbeitet ist, gebildet werden.
  • Beim Einsetzen des kastenförmigen Rahmens 1.5 in das Gehäuse wird nun der Rahmen so lange nach unten geschoben, bis die Abwinklungen der unteren Ecken der Rasterlochtafeln und ihre Ausbuchtungen auf den jeweiligen Leisten 14 aufliegen (F i g. 1, 2 und 6) und gleichzeitig die oberen Ränder der Abwinklungen 9 der Seitenwände in die Nuten 17 des Gehäuses einrasten (F i g. 4). Damit ist der kastenförmige Rahmen 15 unverrückbar fest im Gehäuse angebracht. Wenn also vor Befestigung der Rasterlochtafeln an den Seitenwänden dafür Sorge getragen ist, daß die Rasterlochungen in richtiger Höhen- und Seitenlage in die Rasterlochtafeln eingegeben worden sind, dann ist nach Einsetzen des kastenförmigen Rahmens die richtige Zuordnung der Rasterlochungen der Schlitzlochkarten bei angehobener Kartenstützplatte und der Rasterlochtafeln gewährleistet.
  • Um die Herstellung der Rasterlochtafeln zu erleichtern und den hierzu erforderlichen Aufwand herabzusetzen, wird relativ dünnes Blech verwendet, das dann durch Profilgebung versteift wird. Zweckmäßigerweise wird eine Wellung des Bleches vorgesehen, die in horizontaler Richtung verläuft. Die Wellungsperiode entspricht dabei dem Lochabstand der Rasterlochungen in vertikaler Richtung, und die Länge der Lochungen ergibt sich dort durch die Breite der Wellungen, welche etwa die Hälfte einer Wellungsperiode ist. Dies geht aus F i g. 5 a und 5 b hervor. Die Seitenansicht 5 a eines Teils einer Rasterlochtafel zeigt hier etwa vier Wellungsperioden oder acht Wellungsbreiten. Die Darstellung nach F i g. 5 b läßt im Ausschnitt das Wesentliche einer Rasterlochtafel 5 erkennen. Die Rasterlochungen 18 entsprechen in ihren Abmessungen denen der Lochungen in Maschinenlochkarten. Auch die gegenseitigen Abstände entsprechen denen der Zählpunktstellen solcher Karten. Die Befestigungslaschen 16 ragen an der gezeigten Seite der Rasterlochtafel 5 hervor. Die einfachste Weise, um die Rasterlochungen einzubringen, besteht darin, daß die Löcher entsprechend eingestanzt werden. Bei einem anderen Verfahren werden die Löcher durch Vorbeiführen einer solchen Rasterlochtafel an Frässcheiben, die in entsprechender Anzahl auf einer Welle angebracht sind, eingefräst, indem die Frässcheiben relativ zur Rasterlochtafel auf eine Höhe, die größer ist als die Materialstärke der Rasterlochtafel, eingestellt werden. Auf diese Weise werden nur die Scheitelbereiche der Wellungen eingefräst.
  • Beim Zusammenfügen dieser Rasterlochtafeln 5 zusammen mit den Seitenwänden 30 zu einem kastenförmigen Rahmen 15 und beim Einsetzen des kastenförmigen Rahmens 15 in das Gehäuse ist es zweckmäßig, darauf zu achten, daß die Rasterlochungen von der Einführungsseite der Auswählnadeln her gesehen in die Vertiefungen der Wellungen zu liegen kommen. Damit ergibt sich dann bei der praktischen Anwendung der Auswählvorrichtung der Vorteil, daß bei Höhenabweichungen der Auswählnadeln bei ihrer Einführung diese in die Rasterlochungen der Rasterlochtafeln 5 gelenkt werden, wenn sich Höhenverschiebungen der Schlitzlochkarten ergeben sollten. Seitenverschiebungen sind nicht möglich, da die Seitenwände 30 genau in der Entfernung der Lochkartenlänge angebracht sind.
  • Die vordere Rasterlochtafel ist nun so angebracht, daß sich nach Einschieben des kastenförmigen Rahmens in das Gehäuse ein solcher Abstand zwischen Rasterlochtafel und Gehäusewandung ergibt, daß in diesen so gebildeten Zwischenraum eine Vorsteckkarte eingeschoben werden kann, die entsprechend den gesuchten oder zu suchenden Merkmalen gekennzeichnet ist oder gekennzeichnet werden kann. Diese Vorsteckkarte kann als Suchmarkierung auch lediglich die Lochungen enthalten, die den gesuchten oder zu suchenden Datenlochungen entsprechen.
  • Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel bezieht sich zur Erläuterung auf Schlitzlochkarten im Maschinenlochkartenformat, deren Lochungen in den Abmessungen ebenfalls denen der Maschinenlochkarten entsprechen. Das soll aber nicht bedeuten, daß die Anwendung des erfindungsgemäßen Schlitzlochkartenbehälters allein hierauf beschränkt ist; vielmehr läßt sich diese Anordnung auch auf die Verwendung der gebräuchlichen Schlitzlochkarten bei entsprechender Gestaltung einrichten.
  • Weiterhin ist zwar das Ausführungsbeispiel auf einen Schlitzlochkartenbehälter gerichtet, der eine absenkbare Kartenstützplatte besitzt. Ohne weiteres könnte sich aber die Erfindung auch auf Auswählgeräte anwenden, die eine feste Kartenstützplatte aufweisen, so daß nach Einführen der Auswählnadeln der Schlitzlochkartenbehälter um 180° gedreht werden muß, um die ausgewählten Schlitzlochkarten ermitteln zu können.
  • Schließlich ist der Schlitzlochkartenbehälter gemäß der Erfindung so gestaltet, daß er sich leicht in eine Hängeregistraturvorrichtung unterbringen läßt. An den oberen Seitenrändern des Gehäuses 1 sind hierzu je eine Trageleiste 7 vorgesehen, mit deren Hilfe der Schlitzlochkartenbehälter in einen Tragrahmen 200 eingehängt werden kann, der seinerseits mit seinen Traggriffen 207 in eine Hängeregistraturvorrichtung eingehängt wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schlitzlochkartenbehälter mit Rasterlochtafeln zum Einführen von Auswählnadeln in die zugeordneten, Lochzeilen bildenden Löcher der Schlitzlochkarten eines im Kartenbehälter auf einer Karienstützplatte ruhenden Schlitzlochkartenstapels, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem aus thermoplastischem Werkstoff bestehenden Kartenbehälter (1) die Rasterlochtafeln (5) mittels zweier Seitenwände (30) zu einem im Kartenbehälter (1) einsetzbaren, kastenförmigen Rahmen (15) zusammengeschlossen und von regelmäßig gewelltem Blech mit einer dem Lochzeilenabstand entsprechenden Wellungsperiode gebildet sind und daß die Lochzeilen in einer gemeinsamen, von einem Teil der Wellungen gebildeten Scheitelebene angebracht sind, die gegenüber der vom anderen Teil der Wellungen gebildeten, lochfreien Scheitelebene von der Einführseite der Auswählnadeln (3) abgekehrt ist.
  2. 2. Schlitzlochkartenbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterlochtafeln (5) an ihren Seitenkanten umbiegbare Befestigungslaschen (16) zum Einstecken in entsprechende Schlitze der Seitenwände (30) aufweisen.
  3. 3. Schlitzlochkartenbehälter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere aus federndem Blech bestehenden Seitenwände (30) des kastenförmigen Rahmens (15) an ihrer Oberseite (9) zum Eingriff in Längsnuten (17) der Behälterlängswände gleichmäßig nach außen abgewinkelt sind.
  4. 4. Schlitzlochkartenbehälter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auflage auf je einen an den Stirninnenseiten des Behälters (1) vorgesehenen Absatz (14) am Fußrand der vorderen und hinteren Rasterlochtafel (5) die Ecken nach außen abgewinkelt sind sowie in der Quermitte dieses Fußrandes eine jeweils nach außen vorspringende Ausbuchtung vorgesehen ist.
  5. 5. Schlitzlochkartenbehälter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochungen (18) in den Rasterlochtafeln (5) durch senkrecht zu den Wellungen geführte, eine Scheitelebene der Wellungen in ihrem Scheitelbereich erfassende Frässcheibe gebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr.1873145.
DEL47668A 1963-11-12 1964-04-23 Schlitzlochkartenbehaelter Pending DE1274071B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL47668A DE1274071B (de) 1964-04-23 1964-04-23 Schlitzlochkartenbehaelter
CH1126164A CH444817A (de) 1963-11-12 1964-08-27 Schlitzlochkartenbehälter mit absenkbarer Kartenstützplatte
GB4525364A GB1019690A (en) 1963-11-12 1964-11-06 Container for punched cards

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1873145U (de) * 1963-03-23 1963-06-06 Wilhelm E Ludwig Schlitzlochkartenbehaelter.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1873145U (de) * 1963-03-23 1963-06-06 Wilhelm E Ludwig Schlitzlochkartenbehaelter.

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