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DE2119422A1 - Ablegemappe für gelochte Schriftstücke - Google Patents

Ablegemappe für gelochte Schriftstücke

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DE2119422A1
DE2119422A1 DE19712119422 DE2119422A DE2119422A1 DE 2119422 A1 DE2119422 A1 DE 2119422A1 DE 19712119422 DE19712119422 DE 19712119422 DE 2119422 A DE2119422 A DE 2119422A DE 2119422 A1 DE2119422 A1 DE 2119422A1
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DE19712119422
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DE2119422B2 (de
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Der Anmelder Ist
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Grundell, Carl Erik, Enskede (Schweden)
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B42F13/02Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

21. April 1971
Carl Erik GEUHDELL
Ösmogatan 8
Enskede / Schweden
Ablegemappe für gelochte Schriftstücke
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ablegemappe für gelochte Schriftstücke und insbesondere auf eine Ablegemappe mit einem vorderen Deckelteil} einem hinteren Deckelteil und einem, mit der Ablegemappe selbst teilweise ein Ganzes bildenden Loseblatthefter.
Die Erfindung hat zur Hauptaufgabe, eine Ablegemappe der bezeichneten Art zu schaffen, bei der das vordere Deckelteil und das hintere Deckelteil jeweils aus gesonderten, flachen Rohteilen hergestellt sein können, wobei das hintere Deckelteil aus einem verhältnismäßig starren, plattenartigen Material wie beispielsweise einer starken und steifen Pappe oder dergleichen besteht, was der Ablegemappe eine Steifigkeit und Festigkeit verleiht, die eine leichte Handhabung gestattet und die gleichfalls auch dazu beiträgt, ein Aufrechtstehen auf den Bandkanten zu ermöglichen, bei dem die Ablegemappe nicht in sich zusammensackt, während das vordere Deckelteil
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teil aus einem verhältnismäßig nachgiebigen, flächigen Material-be-■ steht, beispielsweise also aus einer relativ dünnen Pappe, einer relativ starken Kunststoffolie (auch als "PlastikfolieIr bezeichnet) oder dergleichen, was ein leichtes Öffnen der Ablegemappe gestattet und auch dazu beiträgt, das Fassungsvermögen der Mappe sehr flexibel zu gestalten, so daß Ablegemappen ein und derselben Art zur Ablage von Schriftstücken in unterschiedlichen Anzahlen verwendet werden können und daß der Umfang oder die Stärke dem jeweiligen Inhalt angepaßt; werden, kann..
Weiterhin hat die Erfindung zur Aufgabe, eine Ablegernappe der genannten Art zu schaffen, bei der zwischen dem hinteren Deckelteil und dem vorderen Deckelteil eine glatte und sichere Verbindung hergestellt werden kann, ohne die Teile miteinander zu verleimen,. und bei der das vordere Deckelteil den einen Randbereich des hinteren Deckelteils in der Weise bedeckt und umspannt, daß ein örtliches Trennen der beiden Teile an der Verbindungsstelle verhindert wird.
Des weiteren hat die Erfindung zur Aufgabe, eine Ablegemappe der genannten Art zu schaffen, bei der das vordere Deckelteil in einstückiger Ausbildung mindestens ein laschenartiges Verlängerungsstück aufweist, das einerseits einen Bestandteil des in die -'-Ablegemappe eingegliederten Loseblatthefters darstellt, andererseits aber auch eine Vorrichtung zum Herstellen einer besseren Eingriffsverbindung zwischen den beiden Deckelteilen, und bei der einfache und billige, dünne Dornteile aus einem biegsamen Material ergänzende Bestandteile des Loseblatthefters darstellen.
Des weiteren hat die Erfindung zur Aufgabe, eine Ablegemappe für Schriftstücke zu schaffen, die mit Hilfe einer Druckknopf vorrichtung formschlüssig geschlossen werden kann, damit sie bei der Verwahrung eine kompakte Einheit bildet.
Die. Erfindung soll nun in dem durch die obige Aufgaben-, stellung und durch weitere Ziele abgesteckten Rahmen anhand der beigegebenen Zeichnungen, in denen zwei Ausführungsformen dargestellt . sind, näher beschrieben werden. In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 eine Oberansicht des vorderen Deckelteils bei einer ersten Ausführungsform der Ablegemappe;
Figur
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Figur 2 eine Oberansicht des hinteren Deckelteils dieser gleichen, ersten Ausführungsform der Mappe;
Figur 3 eine Oberansicht der ersten Ausführungsform der Mappe beim Zusammensetzen*
Figur 4 eine Vorderansicht der fertigen ersten Ausführungsform der Mappe;
Figur 5 eine Rückansicht der fertigen ersten Ausführungsform der Mappe»
Figuren 6A und 6B in einem erheblich größeren Maßstab gehaltene Schnittdarstellungen der Endteile in einem entlang der Linie VI-VI der Figur 4 gelegten Schnitt;
Figur 7 eine Oberansicht eines in Ablegemappen der gezeigten Art verwendeten gesonderten Dornteils;
Figur 8 eine Oberansicht des vorderen Deckelteils bei einer zweiten, leicht abgeänderten Ausführungsforni der Ablegemappe;
Figur 9 eine Oberansicht des hinteren Deckelteils der zweiten Ausführungsform der Mappe;
Figur 10 eine Oberansicht der zweiten Ausführungsform der Mappe im teilweise zusammengesetzten Zustand;
Figur 11 eine Vorderansicht der fertigen zweiten Ausführungsform der Mappe» und
Figur 12 eine Rückansicht der fertigen zweiten Ausführungsform der Mappe.
In den Zeichnungen handelt es sich bei der in den Figuren 1 bis 6 dargestellten ersten Ausführungsform der Ablegemappe um einen Typ, der besondere für die Ablage von solchen Schriftstücken oder Dokumenten bevorzugt wird, deren Lochung der europäischen Praxis entspricht, mit anderen Worten, bei denen mindestens ein Lochpaar annähernd auf halber Strecke zwischen den Enden des gelochten Randes vorgesehen ist, wobei der Abstand zwischen den beiden Löchern relativ klein, ist und beispielsweise also etwa 76 bis II5 mm beträgt.
Diese
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Diese Ablegemappe weist also als Hauptbestandteile ein in Figur 1 gezeigtes,- aus einem verhältnismäßig nachgiebigen, flächigen Material, vorzugsweise aus einer relativ dünnen Pappe oder aus einer relativ steifen Kunststoffolie bestehendes vorderes Deckelteil 20 und ein in Figur 2 gezeigtes, aus einem verhältnismäßig starren, plattenartigen Material, vorzugsweise aus einer starken und steifen Pappe oder dergleichen bestehendes hinteres Deckelteil 22 auf. Zu der Ablegemappe gehören außerdem zwei dünne Dornteile 23 wie das in Figur 7 dargestellte, bestehend aus einem biegsamen Kunststoffmaterial , an denen ein T-förmiger Kopf 24 und ein zugespitztes freies Ende 25 vorgesehen sind. Der lange Schaft dieser Dornteile ist so geformt, daß er leicht durch die Lochungen der abzulegenden Schriftstücke hindurchgeführt werden kann und hat einen flachen, im wesentlichen rechteckigen Querschnitt. Erwünschtenfalls kann die Ablegemappe zusätzlich noch mit einer aus einer dünnen Kunststoffolie bestehenden Tasche 26 versehen sein, die allerdings nur in den Figuren 3 und 6 dargestellt ist, wobei diese Tasche dann, vorzugsweise ein Nörmalformat hat und dazu dient, ein Register oder auch kleine lose Blätter aufzunehmen, die nicht passend gelocht werden können.
Das vordere Deckelteil 20 ist in der in Figur 1 gezeigten Weise so auegestanzt, daß eine im wesentlichen rechteckige Hauptfläche 28, eine durch Faltlinien in drei Streifen unterteilte linke Handfläche 30 und eine von der Hauptfläche 28 durch zwei parallele Faltlinien getrennte, verhältnismäßig schmale rechte Handfläche 32 gebildet wird. Die rechte Randfläche 32 ist im wesentlichen trapezförmig ausgebildet, wobei sich von ihren schrägen Kanten kleine Laschen oder Ansätze 34 forterstrecken, während sich von ihrem äußeren Ende ein größeres, durchlochtes laschenartiges Verlängerungsstück 36 erstreckt. Die Ansätze 34 können von dem übrigen vorderen Deckelteil jeweils in geeigneter Weise durch eine Faltlinie getrennt sein, und dies gilt entsprechend auch für das laschenartige Verlängerungsstück 36, das außerdem auch eine Faltlinie in einem gewissen Abstand von seinem Fuß aufweist. Sämtliche Faltlinien sind durch strichpunktierte Linien angedeutet und sind nicht mit Bezugezahlen versehen, da für den Fachmann ohnehin klar ist, daß sie an dem Rohteil selbst nicht vorgesehen zu sein brauchen.
Wie
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Wie in Figur 2 gezeigt wird, ist das hintere Deckelteil 22 in einer im wesentlichen rechteckigen Form ausgestanzt und weist an seiner einen Seitenkante eine zentral angeordnete Aussparung 38 auf, während in der Nähe der entgegengesetzten Kante drei Schlitze 40, 42 und 44 in Abständen in der Längsrichtung vorgesehen sind. Der mittlere Schlitz 42 erstreckt sich parallel zu der benachbarten Seitenkante, während die beiden Schlitze 40 und 44 jeweils so geneigt sind', daß sie sich mit den schrägen Seitenkanten der in der Betrachtungsrichtung rechten Randfläche 32 des vorderen Deckelteils decken. Außenseite des mittleren Schlitzes 42 ist in den relativ schmalen linken Teilbereich des Deckels eine Anzahl Löcher 46 eingestanzt, und diese Löcher decken sich mit entsprechenden Löchern 48 in dem laschenartigen Verlängerungsstück 36 des vorderen Deckelteils 20.
Beim Zusammensetzen der Ablegemappe werden zunächst die Laschen 34 und 36 des vorderen Deckelteils 20 von hinten durch den betreffenden der in dem hinteren Deckelteil 22 vorgesehenen Schlitze 40, 42 "und 44 hindurchgeführt, worauf die beiden Dornteile 23 von hinten durch zwei geeignete Löcher 46 sowie durch die entsprechenden Löcher 48 am Fuß der Lasche 36 hindurchgeführt werden, so daß die Köpfe 24 der Dornteile an der Rückseite des hinteren Deckelteils gehaltert werden und in eine Ruhelage kommen, wie dies in Figur 6A gezeigt ist, wo die Köpfe hierauf von der Randfläche 32 des vorderen Deckelteils 20 bedeckt werden. Falls die aus einer Kunststofffolie bestehende Tasche 26 vorgesehen ist, die dann natürlich mit gleichartigen Schlitzen und Löchern versehen ist wie das hintere Deckelteil, so wird diese vor das hintere Deckelteil 22 gebracht, bevor die Dornteile eingesetzt werden. Hierauf werden alle Laschen 34 und 36 an der Vorderseite des Deckelteils 22 in Richtung der benachbarten Seitenkante des hinteren Deckelteils zurüekgefaltet und das mittlere, dürchlochte laschenartige Verlängerungsstück 36 wird dann abermals auf sich selbst umgefaltet, so daß es sich jetzt über dem hinteren Deckelteil und über den Dornen 23 nach innen erstreckt, wie dies in Figur 3 veranschaulicht ist.
Der äußerste Streifen der linken Randfläche 30 des vorderen Deckelteilβ 20 wird über den nächstinneren Streifen umgefaltet,
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und an dem so zu einer Doppellage gefalteten Kantenbereich, werden aufnehmende Druckknopfteile 50 befestigt, während an der freien rechten Randfläche des hinteren Deckelteils 22 entsprechende aufgenommene Druckknopfteile 52 angebracht werden. Schließlich wird das vordere Deckelteil um das hintere Deckelteil herumgefaltet und eine Hohlprofilschiene 54 wird in der Längsrichtung auf die den in der Betraohtungsrichtu'ng linken Rand des hinteren Deckelteils umspannende umgefaltete Partie des vorderen Deckelteils aufgeschoben, um hierdurch die umgefalteten Laschen 34 und 36 einzuklemmen und in ihrer Lage festzuhalten. Bei der dargestellten Ausführungsform entspricht die Hohlprofilschiene 54 der in der US-amerikanischen Patentschrift 3 298 374 (älteres Recht) beschriebenen, doch braucht dies nicht der Fall zu sein, sofern die Schiene nur die verschiedenen Bestand-P teile in ihrer Stellung festzulegen und zusammenzuhalten vermag, wie
dies mit größerer Übersichtlichkeit in Figur 6A gezeigt ist»
Es sei erwähnt, daß die in der Ablegemappe in der.in Figur 6 gezeigten Weise abzuheftenden gelochten Schriftstücke 56 auf die freien Enden der Dornteile 23 aufgestreift werden, worauf diese ihrerseits durch eine entsprechende, passende Öffnung 48 im freien Teil des laschenartigen Verlängerungsstücks 36 hindurch geführt werden. Der Einfachheit halber sind die Lasche 36 und das Dornteil 23 in Figur Gk verkürzt dargestellt, doch ändert sieh hierdurch nichts an ihrer allgemeinen Funktionsweise, und es bedarf keiner weiteren Erläuterung, daß diese Teile im Zusammenwirken einen einfachen, aber zuverlässigen Loseblatthefter darstellen, dessen einer Bestandteil, \ nämlich die Lasche 36, mit dem vorderen Deckelteil 20 der Ablegemappe einstückig ausgebildet ist.
Gleichzeitig erhält man eine glatte und zuverlässige Verbindung zwischen dem vorderen Deckelteil und dem hinteren Deckelteil, insbesondere deshalb, weil die Laschen 34 unä 3& dazu beitragen, die Kanten der trapezförmigen Randfläche 32 des vorderen Deckelteils enganliegend an der Rückseite des hinteren Deckelteils zu halten, wie dies aus Figur 5 ersichtlich ist.
Die in den Figuren 8 bis 12 dargestellte abgeänderte Aus- ; führungsform der Ablegemappe unterscheidet sich von der obenstehend beschriebenen nur in Details und eignet sich zur Aufnahme von Schrift-
:" ■-■■'-" ■ - . . «tüoken . =
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stücken mit einer Lochung entsprechend der in USA üblichen Praxis, wobei nur die beiden äußeren der normalerweise vorgesehenen drei Löcher für das Abheften der Schriftstücke benutzt werden. Das allgemeine Äußere des vorderen Beckelteile 60 in Figur 8 ist das gleiche wie bei der ersten Ausführungsform, wobei jedoch die beiden Ansätze, die sich von den schrägen Seiten der in der Betrachtungsrichtung rechten Randfläche forterstrecken, hier langer und bei 64 durchlocht sind 1 wohingegen die mittlere Lasche 66 beträchtlich verkürzt ist. Auch das in Figur 9 gezeigte hintere Deckelteil 62 gleicht in seinem Aussehen allgemein dem der ersten Ausführungsform, doch sind hier die innenseits des mittleren Schlitzes 42 vorgesehenen Löcher 46 durch Löcher 68 ersetzt, die jeweils innenseits der äußeren Schlitze 40 und 44 vorgesehen sind. Die einleitenden Schritte beim Zusammensetzen der Ablegemappe sind ebenfalls im wesentlichen die gleichen, wie aus Figur 10 zu ersehen ist, doch wird jetzt das Dornteil 23 jeweils unter der betreffenden der verlängerten Zungen oder Lasohen 64 angeordnet, die vor dem hinteren Deckelteil doppelt umgefaltet werden.
Es sei hervorgehoben, daß auch die in den Figuren 8 bis gezeigte Ablegemappe durch eine Hohlprofilechiene wie die in den Figuren 4 Ws 6 mit der Bezugszahl 54 bezeichnete vervollständigt werden kann, doch falls eine weniger aufwendige Gestaltung der Ablegemappe erwünscht ist, kann man statt der Hohlprofilechiene auch eine Anzahl von Nieten 70 vorsehen, die das vordere Deckelteil im Umspannen des inneren Bereichs des hinteren Deckelteile zusammenhalten. Anstelle der Niete 70 können aber natürlich auch Klammern oder Verbindungselemente von beliebiger geeigneter Art mit je einem aufgenommenen und einem aufnehmenden Teil vorgesehen sein, wie sie allgemein zum Verbinden von Bauteilen Verwendung finden, beispielsweise also Verbindungselemente in Form von Schrauben und Muttern, Druckverriegelungsmittel oder dergleichen.
Wie sich aus dem oben Gesagten ergibt, wird durch die Erfindung die Herstellung einer einfachen und ansprechenden Ablegemappe ohne Verleimungsvorgang ermöglicht, wobei in der Wahl des jeweils bestgeeigneten Materials für jeden Bestandteil der Mappe völlige Freiheit belassen bleibt. Die beiden Deckelteile werden in der
Weise
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Weise zuverlässig miteinander verbunden, daß das Abstellen und Entnehmen anderer Ablegemappen in einer Registratur nicht behindert wird, und die Ablegemappe kann senkrecht aufgestellt werden ohne hierbei zusammenzusacken oder sich zu deformieren. Da die Ablegemappe verschlossen werden kann, bleiben auch die darin enthaltenen Dokumente während der Aufbewahrung gut geschützt. Der einfache Aufbau der Ablegemappe und die volle Ausnutzung des verwendeten Materials bieten die Gewähr für einen geringen Herstellungsaufwand, wobei die Mappe im Büro für die meisten Ablegezwecke trotzdem aber gut geeignet iet.
Patentansprüche
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Claims (6)

P a t en ta η sprü c h e
1.]Ablegemappe für gelochte Schriftstücke, gekennzeichnet durch die Kom- ^""^ bination
a) eines relativ starren, plattenartigen hinteren Deckelteils (22) von allgemein rechteckiger Ausbildung, in dem in einem verhältnismäßig kurzen Abstand von der einen Randkante des Deckelteils (22) und in Erstreckung entlang dieser Randkante mindestens ein Schlitz (42) ausgeformt ist, der jede der beiden Flächen des hinteren Deekelteils (22) in einen sich zwischen dem Schlitz (42) und der entfernten Randkante des Deckelteils (22) erstreckenden, relativ breiten Hauptbereich und einen sich zwischen dem Schlitz (42) und der nahegelegenen Randkante des Deckelteils erstreckenden, relativ schmalen Außenbereich unterteilt,
b) eines relativ biegsamen, folien- oder blattartigen vorderen Deckelteils (20), das sich allgemein über die Vorderfläche des hinteren Deckelteils (22) hinwegerstreckt und einen auf die Rückseite des Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22) umgefalteten, relativ schmalen Randbereich (32) aufweist, wobei an diesem umgefalteten Randbereich (32) des vorderen Deckelteils (20) in einstückiger Ausbildung mit diesem mindestens ein sich von dessen freier Randkante forterstrekkendes, durchlochtes laschenartiges Verlängerungsstück (36) vorgesehen ist, wobei das laschenartige Verlängerungsstück (36) zunächst von hinten durch den Schlitz (42) in dem hinteren Deckelteil (22) hindurchgeführt, hierauf über der Vorderfläche des Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22) nach außen zurückgefaltet und schließlich nochmals auf sich selbst zurückgefaltet ist, worauf es sich über der Vorderfläche des Hauptbereichs des hinteren Deckelteils (22) unterhalb des vorderen Deckelteils (20) einwärts erstreckt und ein durchlochtes freies Laschenteil als einen ersten Bestandteil eines Loseblatthefters (23, 36) bildet,
c) mindestens zweier gesondert voneinander vorgesehener, dünner Dornteile (23) aus einem biegsamen Material, die jeweils ein
, zum Hindurchführen durch entsprechende Löcher in dam geloch
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ten, abzuheftenden Schriftstücken (56) und' zum'-ansckließenr '. den Hindurchführen durch eine entsprechendeLochungr· (48)· in dem durch das umgefaltete laschenartige Verlängerungsstück (56) gebildeten freien Laschenteil geeignetes freies End- ■ stück (25) aufweisen und so einen zweiten Bestandteil des ■ Loseblatthefters (23, 36)'darstellen, wobei das entgegengesetzte Ende (24) eines jeden der Dornteile (.2J) an der Rückseite des Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22) festgelegt und durch den Randbereich (32) des vorderen Deckel-....-.-= „teils .(20) ^verdeckt ist, .
d) eines Hilfsmittels (54) zum Zusammenhalten des. Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22) und des das doppeltgefaTtete Teil des laschenartigen Verlängerungsstücks (36) vor dem Außenbereich des hinteren Deckelteils (22) bedeckenden Teilstücks des vorderen Deckelteils (20) im Sinne einer Festlegung des doppeltgefalteten Laschenteils (36) in seiner gegebenen Lage und der Gewährleistung einer sicheren Verbindung zwischen den einander benachbarten Teilbereichen des hinteren Deckel teils (22) und des vorderen Deckelteils (20).
2. Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Deckelteil (22; 62) entlang seiner einen Randkante mit einer Vielzahl von in der Längsrichtung in Abständen voneinander vorgesehenen Schlitzen (40, 42, 44) ausgebildet ist und der umgefaltete Randbereich (52) des vorderen Deckelteils (20» 60) in einstückiger Ausbildung mit diesem eine Vielzahl von laschenartigen Verlängerungsstücken (34, 36} 64, 66) aufweist, von' denen mindestens eines durchlocht ist, wobei alle laschenartigen"' Verlängerungsstücke (54> 36I 64, 66) von hinten durch die betreffenden der Schlitze (40i 42, 44) in dem hinteren Deckelteil ~ (22%'''&%§■'"'"' hindurchgeführt und hierauf über der Vorderfläche des Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22* 62) nach-außen zurückgefaltet-, sind., ·"-- , und wobei zumindest das durchlochte oder die durchlochten der - : .-laschenartigen Verlängerungsstücke.(34, 36i 64, 66) mit einer Doppelfaltung versehen sind und sich über .der..Vorderf lache des Hauptbe- .-.-" reichs des hinteren Deckel teils (22$ 62) einwärts erstrecken.. ....-
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3· Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Schlitze (40, 42, 44) in dem hinteren Deckel teil (22i 62) einen kleinen Winkel miteinander bilden und die laschenartigen Verlängerungsstücke (34> 3>6; 64» 66) sich von dem umgefalteten Randbereich (32) des vorderen Beckelteils (2Oi 60) in etwas divergierenden Eichtungen erstrecken.
4. Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß die aus einem biegsamen Material bestehenden Dornteile (23) an dem einen,Ende je einen im wesentlichen flachen, T-förmigen Kopf (24) aufweisen, wobei dieser Kopf (24) an der Rückseite des Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22) festgelegt und durch den umgefalteten Randbereich (32) des vorderen Deckelteile (20) verdeckt ist und wobei das freie Ende (25) eines jeden Dornteils (23) von hinten durch eine entsprechende Öffnung (46) in dem hinteren Deckelteil (22) sowie durch eine Lochung (48) in dem entsprechenden laechenartigen Verlängerungsstück (36) hindurchgeführt ist und unter dem freien Lasohenteil hervorragt.
5· Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet) daß es sich bei dem Hilfsmittel zum Zusammenhalten des Außenbereichs des hinteren Deckelteil β (22) und des diesen bedeckenden Teiletücke des vorderen Deokelteils (20) um ein Befestigungsmittel aus der allgemeinen Klasse der Niete, der Klammern und der Verbindungselemente mit aufgenommenem und aufnehmendem Teil handelt.
6. Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Hilfsmittel zum Zusammenhalten des Außenbereichs des hinteren Deckelteile (22) und des diesen bedeckenden Teilstücks des vorderen Deckelteile (20) um eine Hohlprofilsohiene (54) mit den von dem gefalteten vorderen Deckelteil (20) umgebenen äußeren Randbereich des hinteren Deckelteils (22) umspannenden Flanschen handelt.
7· Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Rand des hinteren Deckelteils (22) und an dem freien Rand (30) des vorderen Deckelteils (20) jeweils miteinander in Eingriff bringbare Druckknopfanordnungen (50, 52) vorgesehen sind.
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DE2119422A 1970-04-23 1971-04-21 Ablegemappe für gelochtes Schriftgut Expired DE2119422C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE2119422B2 DE2119422B2 (de) 1980-09-11
DE2119422C3 DE2119422C3 (de) 1981-05-21

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GB (1) GB1337769A (de)

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