DE2119422A1 - Ablegemappe für gelochte Schriftstücke - Google Patents
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Description
21. April 1971
Carl Erik GEUHDELL
Ösmogatan 8
Enskede / Schweden
Enskede / Schweden
Ablegemappe für gelochte Schriftstücke
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ablegemappe für gelochte Schriftstücke und insbesondere auf eine Ablegemappe mit einem
vorderen Deckelteil} einem hinteren Deckelteil und einem, mit der
Ablegemappe selbst teilweise ein Ganzes bildenden Loseblatthefter.
Die Erfindung hat zur Hauptaufgabe, eine Ablegemappe der
bezeichneten Art zu schaffen, bei der das vordere Deckelteil und das hintere Deckelteil jeweils aus gesonderten, flachen Rohteilen
hergestellt sein können, wobei das hintere Deckelteil aus einem verhältnismäßig starren, plattenartigen Material wie beispielsweise
einer starken und steifen Pappe oder dergleichen besteht, was der Ablegemappe eine Steifigkeit und Festigkeit verleiht, die eine
leichte Handhabung gestattet und die gleichfalls auch dazu beiträgt, ein Aufrechtstehen auf den Bandkanten zu ermöglichen, bei dem die
Ablegemappe nicht in sich zusammensackt, während das vordere Deckelteil
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teil aus einem verhältnismäßig nachgiebigen, flächigen Material-be-■
steht, beispielsweise also aus einer relativ dünnen Pappe, einer relativ starken Kunststoffolie (auch als "PlastikfolieIr bezeichnet)
oder dergleichen, was ein leichtes Öffnen der Ablegemappe gestattet und auch dazu beiträgt, das Fassungsvermögen der Mappe sehr flexibel
zu gestalten, so daß Ablegemappen ein und derselben Art zur Ablage von Schriftstücken in unterschiedlichen Anzahlen verwendet werden
können und daß der Umfang oder die Stärke dem jeweiligen Inhalt angepaßt; werden, kann..
Weiterhin hat die Erfindung zur Aufgabe, eine Ablegernappe
der genannten Art zu schaffen, bei der zwischen dem hinteren Deckelteil und dem vorderen Deckelteil eine glatte und sichere Verbindung
hergestellt werden kann, ohne die Teile miteinander zu verleimen,.
und bei der das vordere Deckelteil den einen Randbereich des hinteren Deckelteils in der Weise bedeckt und umspannt, daß ein örtliches
Trennen der beiden Teile an der Verbindungsstelle verhindert wird.
Des weiteren hat die Erfindung zur Aufgabe, eine Ablegemappe der genannten Art zu schaffen, bei der das vordere Deckelteil
in einstückiger Ausbildung mindestens ein laschenartiges Verlängerungsstück aufweist, das einerseits einen Bestandteil des in die -'-Ablegemappe
eingegliederten Loseblatthefters darstellt, andererseits aber auch eine Vorrichtung zum Herstellen einer besseren Eingriffsverbindung zwischen den beiden Deckelteilen, und bei der einfache
und billige, dünne Dornteile aus einem biegsamen Material ergänzende Bestandteile des Loseblatthefters darstellen.
Des weiteren hat die Erfindung zur Aufgabe, eine Ablegemappe für Schriftstücke zu schaffen, die mit Hilfe einer Druckknopf vorrichtung
formschlüssig geschlossen werden kann, damit sie bei der Verwahrung eine kompakte Einheit bildet.
Die. Erfindung soll nun in dem durch die obige Aufgaben-,
stellung und durch weitere Ziele abgesteckten Rahmen anhand der beigegebenen
Zeichnungen, in denen zwei Ausführungsformen dargestellt .
sind, näher beschrieben werden. In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 eine Oberansicht des vorderen Deckelteils bei
einer ersten Ausführungsform der Ablegemappe;
Figur
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Figur 2 eine Oberansicht des hinteren Deckelteils dieser gleichen, ersten Ausführungsform der Mappe;
Figur 3 eine Oberansicht der ersten Ausführungsform der
Mappe beim Zusammensetzen*
Figur 4 eine Vorderansicht der fertigen ersten Ausführungsform der Mappe;
Figur 5 eine Rückansicht der fertigen ersten Ausführungsform der Mappe»
Figuren 6A und 6B in einem erheblich größeren Maßstab
gehaltene Schnittdarstellungen der Endteile in einem entlang der Linie VI-VI der Figur 4 gelegten Schnitt;
Figur 7 eine Oberansicht eines in Ablegemappen der gezeigten
Art verwendeten gesonderten Dornteils;
Figur 8 eine Oberansicht des vorderen Deckelteils bei einer zweiten, leicht abgeänderten Ausführungsforni der Ablegemappe;
Figur 9 eine Oberansicht des hinteren Deckelteils der
zweiten Ausführungsform der Mappe;
Figur 10 eine Oberansicht der zweiten Ausführungsform
der Mappe im teilweise zusammengesetzten Zustand;
Figur 11 eine Vorderansicht der fertigen zweiten Ausführungsform der Mappe» und
Figur 12 eine Rückansicht der fertigen zweiten Ausführungsform der Mappe.
In den Zeichnungen handelt es sich bei der in den Figuren 1 bis 6 dargestellten ersten Ausführungsform der Ablegemappe um
einen Typ, der besondere für die Ablage von solchen Schriftstücken
oder Dokumenten bevorzugt wird, deren Lochung der europäischen Praxis entspricht, mit anderen Worten, bei denen mindestens ein
Lochpaar annähernd auf halber Strecke zwischen den Enden des gelochten
Randes vorgesehen ist, wobei der Abstand zwischen den beiden Löchern relativ klein, ist und beispielsweise also etwa 76 bis II5 mm
beträgt.
Diese
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Diese Ablegemappe weist also als Hauptbestandteile ein in Figur 1 gezeigtes,- aus einem verhältnismäßig nachgiebigen, flächigen
Material, vorzugsweise aus einer relativ dünnen Pappe oder aus einer
relativ steifen Kunststoffolie bestehendes vorderes Deckelteil 20
und ein in Figur 2 gezeigtes, aus einem verhältnismäßig starren,
plattenartigen Material, vorzugsweise aus einer starken und steifen Pappe oder dergleichen bestehendes hinteres Deckelteil 22 auf. Zu
der Ablegemappe gehören außerdem zwei dünne Dornteile 23 wie das in
Figur 7 dargestellte, bestehend aus einem biegsamen Kunststoffmaterial
, an denen ein T-förmiger Kopf 24 und ein zugespitztes freies
Ende 25 vorgesehen sind. Der lange Schaft dieser Dornteile ist so
geformt, daß er leicht durch die Lochungen der abzulegenden Schriftstücke hindurchgeführt werden kann und hat einen flachen, im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt. Erwünschtenfalls kann die Ablegemappe
zusätzlich noch mit einer aus einer dünnen Kunststoffolie bestehenden
Tasche 26 versehen sein, die allerdings nur in den Figuren 3 und 6 dargestellt ist, wobei diese Tasche dann, vorzugsweise ein
Nörmalformat hat und dazu dient, ein Register oder auch kleine lose
Blätter aufzunehmen, die nicht passend gelocht werden können.
Das vordere Deckelteil 20 ist in der in Figur 1 gezeigten Weise so auegestanzt, daß eine im wesentlichen rechteckige Hauptfläche
28, eine durch Faltlinien in drei Streifen unterteilte linke Handfläche 30 und eine von der Hauptfläche 28 durch zwei parallele
Faltlinien getrennte, verhältnismäßig schmale rechte Handfläche 32
gebildet wird. Die rechte Randfläche 32 ist im wesentlichen trapezförmig
ausgebildet, wobei sich von ihren schrägen Kanten kleine Laschen oder Ansätze 34 forterstrecken, während sich von ihrem äußeren
Ende ein größeres, durchlochtes laschenartiges Verlängerungsstück 36
erstreckt. Die Ansätze 34 können von dem übrigen vorderen Deckelteil
jeweils in geeigneter Weise durch eine Faltlinie getrennt sein, und dies gilt entsprechend auch für das laschenartige Verlängerungsstück
36, das außerdem auch eine Faltlinie in einem gewissen Abstand von
seinem Fuß aufweist. Sämtliche Faltlinien sind durch strichpunktierte
Linien angedeutet und sind nicht mit Bezugezahlen versehen, da für
den Fachmann ohnehin klar ist, daß sie an dem Rohteil selbst nicht vorgesehen zu sein brauchen.
■ Wie
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Wie in Figur 2 gezeigt wird, ist das hintere Deckelteil
22 in einer im wesentlichen rechteckigen Form ausgestanzt und weist an seiner einen Seitenkante eine zentral angeordnete Aussparung 38
auf, während in der Nähe der entgegengesetzten Kante drei Schlitze
40, 42 und 44 in Abständen in der Längsrichtung vorgesehen sind.
Der mittlere Schlitz 42 erstreckt sich parallel zu der benachbarten
Seitenkante, während die beiden Schlitze 40 und 44 jeweils so geneigt
sind', daß sie sich mit den schrägen Seitenkanten der in der Betrachtungsrichtung rechten Randfläche 32 des vorderen Deckelteils
decken. Außenseite des mittleren Schlitzes 42 ist in den relativ
schmalen linken Teilbereich des Deckels eine Anzahl Löcher 46 eingestanzt,
und diese Löcher decken sich mit entsprechenden Löchern 48 in dem laschenartigen Verlängerungsstück 36 des vorderen Deckelteils
20.
Beim Zusammensetzen der Ablegemappe werden zunächst die Laschen 34 und 36 des vorderen Deckelteils 20 von hinten durch den
betreffenden der in dem hinteren Deckelteil 22 vorgesehenen Schlitze 40, 42 "und 44 hindurchgeführt, worauf die beiden Dornteile 23 von
hinten durch zwei geeignete Löcher 46 sowie durch die entsprechenden
Löcher 48 am Fuß der Lasche 36 hindurchgeführt werden, so daß
die Köpfe 24 der Dornteile an der Rückseite des hinteren Deckelteils gehaltert werden und in eine Ruhelage kommen, wie dies in Figur 6A
gezeigt ist, wo die Köpfe hierauf von der Randfläche 32 des vorderen
Deckelteils 20 bedeckt werden. Falls die aus einer Kunststofffolie
bestehende Tasche 26 vorgesehen ist, die dann natürlich mit gleichartigen Schlitzen und Löchern versehen ist wie das hintere
Deckelteil, so wird diese vor das hintere Deckelteil 22 gebracht, bevor die Dornteile eingesetzt werden. Hierauf werden alle Laschen
34 und 36 an der Vorderseite des Deckelteils 22 in Richtung der benachbarten Seitenkante des hinteren Deckelteils zurüekgefaltet und
das mittlere, dürchlochte laschenartige Verlängerungsstück 36 wird
dann abermals auf sich selbst umgefaltet, so daß es sich jetzt über dem hinteren Deckelteil und über den Dornen 23 nach innen erstreckt,
wie dies in Figur 3 veranschaulicht ist.
Der äußerste Streifen der linken Randfläche 30 des vorderen
Deckelteilβ 20 wird über den nächstinneren Streifen umgefaltet,
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und an dem so zu einer Doppellage gefalteten Kantenbereich, werden
aufnehmende Druckknopfteile 50 befestigt, während an der freien rechten Randfläche des hinteren Deckelteils 22 entsprechende aufgenommene
Druckknopfteile 52 angebracht werden. Schließlich wird das vordere
Deckelteil um das hintere Deckelteil herumgefaltet und eine Hohlprofilschiene
54 wird in der Längsrichtung auf die den in der Betraohtungsrichtu'ng
linken Rand des hinteren Deckelteils umspannende umgefaltete Partie des vorderen Deckelteils aufgeschoben, um hierdurch
die umgefalteten Laschen 34 und 36 einzuklemmen und in ihrer Lage
festzuhalten. Bei der dargestellten Ausführungsform entspricht die
Hohlprofilschiene 54 der in der US-amerikanischen Patentschrift
3 298 374 (älteres Recht) beschriebenen, doch braucht dies nicht
der Fall zu sein, sofern die Schiene nur die verschiedenen Bestand-P
teile in ihrer Stellung festzulegen und zusammenzuhalten vermag, wie
dies mit größerer Übersichtlichkeit in Figur 6A gezeigt ist»
Es sei erwähnt, daß die in der Ablegemappe in der.in Figur
6 gezeigten Weise abzuheftenden gelochten Schriftstücke 56 auf
die freien Enden der Dornteile 23 aufgestreift werden, worauf diese ihrerseits durch eine entsprechende, passende Öffnung 48 im freien
Teil des laschenartigen Verlängerungsstücks 36 hindurch geführt werden.
Der Einfachheit halber sind die Lasche 36 und das Dornteil 23
in Figur Gk verkürzt dargestellt, doch ändert sieh hierdurch nichts
an ihrer allgemeinen Funktionsweise, und es bedarf keiner weiteren
Erläuterung, daß diese Teile im Zusammenwirken einen einfachen, aber zuverlässigen Loseblatthefter darstellen, dessen einer Bestandteil,
\ nämlich die Lasche 36, mit dem vorderen Deckelteil 20 der Ablegemappe
einstückig ausgebildet ist.
Gleichzeitig erhält man eine glatte und zuverlässige Verbindung zwischen dem vorderen Deckelteil und dem hinteren Deckelteil,
insbesondere deshalb, weil die Laschen 34 unä 3& dazu beitragen, die
Kanten der trapezförmigen Randfläche 32 des vorderen Deckelteils enganliegend
an der Rückseite des hinteren Deckelteils zu halten, wie
dies aus Figur 5 ersichtlich ist.
Die in den Figuren 8 bis 12 dargestellte abgeänderte Aus- ;
führungsform der Ablegemappe unterscheidet sich von der obenstehend
beschriebenen nur in Details und eignet sich zur Aufnahme von Schrift-
:" ■-■■'-" ■ - . . «tüoken . =
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stücken mit einer Lochung entsprechend der in USA üblichen Praxis,
wobei nur die beiden äußeren der normalerweise vorgesehenen drei Löcher für das Abheften der Schriftstücke benutzt werden. Das allgemeine
Äußere des vorderen Beckelteile 60 in Figur 8 ist das gleiche wie bei der ersten Ausführungsform, wobei jedoch die beiden Ansätze,
die sich von den schrägen Seiten der in der Betrachtungsrichtung rechten Randfläche forterstrecken, hier langer und bei 64 durchlocht
sind 1 wohingegen die mittlere Lasche 66 beträchtlich verkürzt ist.
Auch das in Figur 9 gezeigte hintere Deckelteil 62 gleicht in seinem
Aussehen allgemein dem der ersten Ausführungsform, doch sind hier
die innenseits des mittleren Schlitzes 42 vorgesehenen Löcher 46
durch Löcher 68 ersetzt, die jeweils innenseits der äußeren Schlitze
40 und 44 vorgesehen sind. Die einleitenden Schritte beim Zusammensetzen
der Ablegemappe sind ebenfalls im wesentlichen die gleichen, wie aus Figur 10 zu ersehen ist, doch wird jetzt das Dornteil 23
jeweils unter der betreffenden der verlängerten Zungen oder Lasohen 64 angeordnet, die vor dem hinteren Deckelteil doppelt umgefaltet
werden.
Es sei hervorgehoben, daß auch die in den Figuren 8 bis
gezeigte Ablegemappe durch eine Hohlprofilechiene wie die in den Figuren 4 Ws 6 mit der Bezugszahl 54 bezeichnete vervollständigt
werden kann, doch falls eine weniger aufwendige Gestaltung der Ablegemappe erwünscht ist, kann man statt der Hohlprofilechiene auch
eine Anzahl von Nieten 70 vorsehen, die das vordere Deckelteil im
Umspannen des inneren Bereichs des hinteren Deckelteile zusammenhalten.
Anstelle der Niete 70 können aber natürlich auch Klammern oder
Verbindungselemente von beliebiger geeigneter Art mit je einem aufgenommenen und einem aufnehmenden Teil vorgesehen sein, wie sie allgemein
zum Verbinden von Bauteilen Verwendung finden, beispielsweise also Verbindungselemente in Form von Schrauben und Muttern,
Druckverriegelungsmittel oder dergleichen.
Wie sich aus dem oben Gesagten ergibt, wird durch die Erfindung die Herstellung einer einfachen und ansprechenden Ablegemappe
ohne Verleimungsvorgang ermöglicht, wobei in der Wahl des jeweils bestgeeigneten Materials für jeden Bestandteil der Mappe völlige
Freiheit belassen bleibt. Die beiden Deckelteile werden in der
Weise
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Weise zuverlässig miteinander verbunden, daß das Abstellen und Entnehmen
anderer Ablegemappen in einer Registratur nicht behindert
wird, und die Ablegemappe kann senkrecht aufgestellt werden ohne hierbei zusammenzusacken oder sich zu deformieren. Da die Ablegemappe
verschlossen werden kann, bleiben auch die darin enthaltenen Dokumente während der Aufbewahrung gut geschützt. Der einfache Aufbau
der Ablegemappe und die volle Ausnutzung des verwendeten Materials bieten die Gewähr für einen geringen Herstellungsaufwand, wobei
die Mappe im Büro für die meisten Ablegezwecke trotzdem aber gut geeignet iet.
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Claims (6)
1.]Ablegemappe für gelochte Schriftstücke, gekennzeichnet durch die Kom-
^""^ bination
a) eines relativ starren, plattenartigen hinteren Deckelteils
(22) von allgemein rechteckiger Ausbildung, in dem in einem verhältnismäßig kurzen Abstand von der einen Randkante des
Deckelteils (22) und in Erstreckung entlang dieser Randkante
mindestens ein Schlitz (42) ausgeformt ist, der jede der beiden Flächen des hinteren Deekelteils (22) in einen sich zwischen
dem Schlitz (42) und der entfernten Randkante des Deckelteils (22) erstreckenden, relativ breiten Hauptbereich
und einen sich zwischen dem Schlitz (42) und der nahegelegenen Randkante des Deckelteils erstreckenden, relativ schmalen
Außenbereich unterteilt,
b) eines relativ biegsamen, folien- oder blattartigen vorderen Deckelteils (20), das sich allgemein über die Vorderfläche
des hinteren Deckelteils (22) hinwegerstreckt und einen auf
die Rückseite des Außenbereichs des hinteren Deckelteils
(22) umgefalteten, relativ schmalen Randbereich (32) aufweist,
wobei an diesem umgefalteten Randbereich (32) des vorderen
Deckelteils (20) in einstückiger Ausbildung mit diesem mindestens ein sich von dessen freier Randkante forterstrekkendes,
durchlochtes laschenartiges Verlängerungsstück (36) vorgesehen ist, wobei das laschenartige Verlängerungsstück
(36) zunächst von hinten durch den Schlitz (42) in dem hinteren Deckelteil (22) hindurchgeführt, hierauf über der Vorderfläche
des Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22) nach außen zurückgefaltet und schließlich nochmals auf sich
selbst zurückgefaltet ist, worauf es sich über der Vorderfläche des Hauptbereichs des hinteren Deckelteils (22) unterhalb
des vorderen Deckelteils (20) einwärts erstreckt und ein durchlochtes freies Laschenteil als einen ersten Bestandteil
eines Loseblatthefters (23, 36) bildet,
c) mindestens zweier gesondert voneinander vorgesehener, dünner
Dornteile (23) aus einem biegsamen Material, die jeweils ein
, zum Hindurchführen durch entsprechende Löcher in dam geloch
1 0 9845/0
ten, abzuheftenden Schriftstücken (56) und' zum'-ansckließenr
'. den Hindurchführen durch eine entsprechendeLochungr· (48)· in
dem durch das umgefaltete laschenartige Verlängerungsstück (56) gebildeten freien Laschenteil geeignetes freies End- ■
stück (25) aufweisen und so einen zweiten Bestandteil des ■
Loseblatthefters (23, 36)'darstellen, wobei das entgegengesetzte
Ende (24) eines jeden der Dornteile (.2J) an der Rückseite des Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22) festgelegt und durch den Randbereich (32) des vorderen Deckel-....-.-=
„teils .(20) ^verdeckt ist, .
d) eines Hilfsmittels (54) zum Zusammenhalten des. Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22) und des das doppeltgefaTtete
Teil des laschenartigen Verlängerungsstücks (36) vor dem
Außenbereich des hinteren Deckelteils (22) bedeckenden Teilstücks
des vorderen Deckelteils (20) im Sinne einer Festlegung des doppeltgefalteten Laschenteils (36) in seiner gegebenen
Lage und der Gewährleistung einer sicheren Verbindung
zwischen den einander benachbarten Teilbereichen des hinteren Deckel teils (22) und des vorderen Deckelteils (20).
2. Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das hintere Deckelteil (22; 62) entlang seiner einen Randkante mit einer Vielzahl von in der Längsrichtung in Abständen
voneinander vorgesehenen Schlitzen (40, 42, 44) ausgebildet
ist und der umgefaltete Randbereich (52) des vorderen Deckelteils (20» 60) in einstückiger Ausbildung mit diesem eine Vielzahl von
laschenartigen Verlängerungsstücken (34, 36} 64, 66) aufweist, von'
denen mindestens eines durchlocht ist, wobei alle laschenartigen"'
Verlängerungsstücke (54>
36I 64, 66) von hinten durch die betreffenden
der Schlitze (40i 42, 44) in dem hinteren Deckelteil ~ (22%'''&%§■'"'"'
hindurchgeführt und hierauf über der Vorderfläche des Außenbereichs
des hinteren Deckelteils (22* 62) nach-außen zurückgefaltet-, sind., ·"-- ,
und wobei zumindest das durchlochte oder die durchlochten der - : .-laschenartigen
Verlängerungsstücke.(34, 36i 64, 66) mit einer Doppelfaltung
versehen sind und sich über .der..Vorderf lache des Hauptbe- .-.-"
reichs des hinteren Deckel teils (22$ 62) einwärts erstrecken.. ....-
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3· Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Schlitze (40, 42, 44) in dem hinteren Deckel teil
(22i 62) einen kleinen Winkel miteinander bilden und die
laschenartigen Verlängerungsstücke (34> 3>6; 64» 66) sich von dem
umgefalteten Randbereich (32) des vorderen Beckelteils (2Oi 60) in
etwas divergierenden Eichtungen erstrecken.
4. Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet»
daß die aus einem biegsamen Material bestehenden Dornteile
(23) an dem einen,Ende je einen im wesentlichen flachen, T-förmigen Kopf (24) aufweisen, wobei dieser Kopf (24) an der Rückseite
des Außenbereichs des hinteren Deckelteils (22) festgelegt und durch den umgefalteten Randbereich (32) des vorderen Deckelteile
(20) verdeckt ist und wobei das freie Ende (25) eines jeden Dornteils (23) von hinten durch eine entsprechende Öffnung (46) in dem
hinteren Deckelteil (22) sowie durch eine Lochung (48) in dem entsprechenden
laechenartigen Verlängerungsstück (36) hindurchgeführt
ist und unter dem freien Lasohenteil hervorragt.
5· Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet)
daß es sich bei dem Hilfsmittel zum Zusammenhalten des Außenbereichs des hinteren Deckelteil β (22) und des diesen bedeckenden
Teiletücke des vorderen Deokelteils (20) um ein Befestigungsmittel
aus der allgemeinen Klasse der Niete, der Klammern und der Verbindungselemente
mit aufgenommenem und aufnehmendem Teil handelt.
6. Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem Hilfsmittel zum Zusammenhalten des Außenbereichs des hinteren Deckelteile (22) und des diesen bedeckenden
Teilstücks des vorderen Deckelteile (20) um eine Hohlprofilsohiene (54) mit den von dem gefalteten vorderen Deckelteil (20)
umgebenen äußeren Randbereich des hinteren Deckelteils (22) umspannenden
Flanschen handelt.
7· Ablegemappe für gelochte Schriftstücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem freien Rand des hinteren Deckelteils (22)
und an dem freien Rand (30) des vorderen Deckelteils (20) jeweils
miteinander in Eingriff bringbare Druckknopfanordnungen (50, 52) vorgesehen sind.
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| US3612708A (en) | 1971-10-12 |
| FR2090619A5 (de) | 1972-01-14 |
| GB1337769A (en) | 1973-11-21 |
| DE2119422B2 (de) | 1980-09-11 |
| DE2119422C3 (de) | 1981-05-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |