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DE1272341B - Einrichtung und Schaltungsanordnung mit einem lichtabhaengig gesteuerten, ein Wechselstromsignal fuehrenden Spannungsteiler in Fernsehgeraeten und sonstigen mit Bildsignalen arbeitenden Anlagen - Google Patents

Einrichtung und Schaltungsanordnung mit einem lichtabhaengig gesteuerten, ein Wechselstromsignal fuehrenden Spannungsteiler in Fernsehgeraeten und sonstigen mit Bildsignalen arbeitenden Anlagen

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Publication number
DE1272341B
DE1272341B DE19611272341 DE1272341A DE1272341B DE 1272341 B DE1272341 B DE 1272341B DE 19611272341 DE19611272341 DE 19611272341 DE 1272341 A DE1272341 A DE 1272341A DE 1272341 B DE1272341 B DE 1272341B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photoconductor
light
voltage divider
light source
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611272341
Other languages
English (en)
Inventor
Hendricus Lourens Berkhout
Frits Gerzon
Dipl-Phys Robert Suhrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE19611272341 priority Critical patent/DE1272341B/de
Publication of DE1272341B publication Critical patent/DE1272341B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/57Control of contrast or brightness
    • H04N5/58Control of contrast or brightness in dependence upon ambient light

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Einrichtung und Schaltungsanordnung mit einem lichtabhängig gesteuerten, ein Wechselstromsignal führenden Spannungsteiler in Fernsehgeräten und sonstigen mit Bildsignalen arbeitenden Anlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung und Schaltungsanordnung, insbesondere in einem Fernsehgerät, mit einem durch Beleuchtung eines lichtempfindlichen Widerstandes (Photoleiters) in Abhängigkeit vom Raumlicht und von einer weiteren veränderbaren Lichtquelle gesteuerten Spannungsteiler, der ein Wechselstromsignal führt.
  • Eine derartige Schaltungsanordnung kann insbesondere in einem Fernsehgerät verwendet werden, um eine Anpassung der Bildqualität an die Beleuchtung des Raumes, in dem das Gerät betrieben wird, zu erreichen. Zum Beispiel kann mit einem solchen Spannungsteiler bei einem Fernsehempfänger der Kontrast und/oder die Grundhelligkeit geregelt werdn, um auch bei verschiedener Raumhelligkeit stets eine optimale Wiedergabe der übertragenen Graustufen zu erzielen. Dabei ist es vielfach erwünscht, diejenige Größe, die durch den lichtabhängigen Spannungsteiler gesteuert wird, noch zusätzlich zu regeln, etwa um eine Anpassung an den individuellen Geschmack eines Fernsehzuschauers zu erreichen oder um Veränderungen auszugleichen, die durch die Art des übertragenen Fernsehbildes oder auch durch Änderungen im Gerät bedingt sind. Es bereitet je- doch vielfach Schwierigkeiten, zwei getrennte Regelungen für die gleiche Signalgröße vorzunehmen, ohne daß sich störende Beeinflussungen ergeben.
  • Bei Fernsehempfängern hat man vielfach die Kontrastregelung dadurch vorgenommen, daß man durch eine zusätzliche Steuerung im Kanal für die selbsttätige Verstärkungsregelung eine wesentliche Änderung der geregelten Verstärkung bewirkte. Dadurch kann sich der Arbeitspunkt der Videostufe stark verschieben, und auch die Funktion der Stufe zur Ab- trennung der Synchronimpulse wird beeinträchtigt; auch auf die Lage des Schwarzpegels ergeben sich erhebliche Einwirkungen. Bei derartigen Schaltungen sind daher zusätzliche, verhältnismäßig aufwendige Maßnahmen zu ergreifen, um nachteilige Wirkungen zu vermeiden.
  • Diese Schwierigkeiten lassen sich in einfacher Weise umgehen, wenn die Kontrastregelung durch einen Videofrequenzspannungsteiler vorgenommen wird. Ein solcher Spannungsteiler kann einen Photoleiter enthalten, derart, daß die Kontrasteinstellung in Abhängigkeit vom Raumlicht bewirkt wird. Eine Einstellung des Kontrastes von Hand bereitet jedoch Schwierigkeiten, weil jedes zusätzliche Schaltelement die Streukapazitäten des Videokanals erhöht und damit die übertragung für die hohen Frequenzen beeinträchtigt.
  • Bei einer Einrichtung zur Steuerung eines ein Wechselstromsignal führenden Spannungsteilers in Fernsehaufnahme- oder -wiedergabegeräten und sonstigen ein Bildsignal erzeugenden und/oder wiedergebenden Anlagen, insbesondere in einem Fernsehempfänger, durch Beleuchtung eines lichtempfindlichen Widerstandes (Photoleiters) durch das Raumlicht und durch eine weitere veränderbare Lichtquelle können diese Nachteile vermieden werden und läßt sich in einfacher Weise eine genaue und stabile Kontrasteinstellung von Hand erzielen, wenn gemäß der Erfindung die Stärke des auf den Photoleiter fallenden Lichtstroms der weiteren Lichtquelle durch ein zwischen Lichtquelle und Photoleiter angebrachtes veränderbares optisches Dämpfungsfilter, z. B. eine verstellbare Blende, von Hand regelbar ist.
  • Es sei bemerkt, daß eine Einrichtung zur kombinierten selbsttätigen raumlichtabhängigen und fernbedienbaren Einstellung des Kontrastes und/oder der Helligkeit des Bildes bei einem Fernsehempfänger vorgeschlagen wurde, bei der ein lichtabhängiges Schaltelement im Videosignalkreis durch das umgebende Raumlicht und über ein lichtleitendes Organ von einer regelbaren künstlichen Lichtquelle beeinflußt wird, wobei sich sowohl durch die besonderen Mittel zur Lichtführung wie auch durch die Mittel zur elektrischen Einstellung der künstlichen Lichtquelle ein unerwünschter zusätzlicher Aufwand ergibt.
  • Es ist auch eine lichtgesteuerte Fernsteuereinrichtung für ein Fernsehgerät bekannt, bei der eine nur mittelbar auf Kontrast und Helligkeit einwirkende Regelanordnung mit einer photoelektrischen Zelle gleichzeitig zur Fernbedienung durch überlagerung eines modulierten Lichtsteuerstromes ausgenutzt wird.
  • Da bei einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung der Spannungsteiler von Wechselstrom, z. B. NF-Signalen oder Videosignalen, beaufschlagt wird, soll dafür gesorgt werden, daß etwaige Helligkeitsschwankungen der Lichtquelle vom Photoleiter ferngehalten werden; da vielfach die zur Verfügung stehende elektrische Energiequelle Wechselstrom liefert, bedingt dies einen unerwünschten zusätzlichen Aufwand für Gleichrichter und gegebenenfalls Glättungsmittel. Es kann jedoch auch eine Wechselstromspeisung vorgenommen werden, wenn dafür gesorgt wird, daß die Schwankungen des Speisewechselstromes der weiteren Lichtquelle sich nicht auf den Photoleiter auswirken können.
  • Der Widerstand eines Photoleiters folgt im all-,gemeinen nicht unmittelbar der Intensität des auffallenden Lichtes, sondern weist eine merkliche Nachwirkung auf, so daß sich eine gewisse Trägheit ergibt. Der Widerstand ändert sich bei übergängen etwa exponentiell, und man kann als Abklingdauer diejenige Zeit definieren, in der sich bei einer plötzlichen Lichtänderung der Widerstandswert bis auf einen Rest von 1/e (etwa 35%) an den Endzustand angenähert hat. Vorzugsweise bei Verwendung einer Gasentladungslampe, z. B. einer Glimmlampe, weist das Licht bei Speisung mit Netzwechselspannung beträchtliche Schwankungen auf, die sich auch auf den Spannungsteiler stark auswirken, da die Abklingdauer eines Photoleiters im allgemeinen erheblich kleiner ist als eine Periode des Netzwechselstromes. Die am Spannungsteiler abgegriffenen Signale werden dadurch in störender Weise moduliert, und gegebenenfalls tritt ein der Netzfrequenz oder einer Harmonischen davon entsprechender Störsignalanteil auf. Ein Einfluß von Helligkeitsschwankungen auf den Photoleiter muß daher verhindert werden.
  • Dies kann erreicht werden durch Maßnahmen an der Lichtquelle, durch die das Entstehen von Helligkeitsschwankungen verhindert wird, oder durch Maßnahmen am Photoleiter, durch die eine Änderung des Widerstandswertes durch die Helligkeitsschwankungen vermieden wird, oder durch die Anordnung von Ausgleichsmitteln zwischen Lichtquelle und Photoleiter, durch die die übertragung der Helligkeitsschwankungen auf den Photoleiter unterbunden wird.
  • Helligkeitsschwankungen der Lichtquelle können vermieden werden durch Verwendung einer Glüh- lampe, deren Glühfäden eine hohe Wärineträgheit besitzt. Dies wird insbesondere erreicht bei Verwendung eines Glühfadens aus verhältnismäßig dickem Draht; es ist daher zweckmäßig, eine Glühlampe niedriger Spannung, z. B. zwischen 0,5 und 6 Volt, zu verwenden. Auch eine Benutzung mehrerer Lichtquellen, die von in der Phase gegeneinander verschobenen Wechselströmen gespeist werden, derart, daß die Helligkeitsmaxima und -minima sich gegenseitig überdecken, kommt in Betracht.
  • Die gewünschte Wirkung läßt sich weiter dadurch erzielen, daß die Periode des Speisewechselstromes für die Lichtquelle wesentlich kleiner ist als die Ab- i klingdauer des Photoleiters. Bei gegebener Frequenz des Speisewechselstromes soll also ein Photoleiter mit entsprechend großer Abklingdauer verwendet werden; wenn jedoch der Photoleiter und seine Abklingdauer gegeben sind, muß ein Speisewechselstrom gewählt werden, dessen Periode in dem erwähnten Maß kürzer ist. Dies ist insbesondere dann bedeutsam, wenn die Abklingdauer in der Größenordnung der Periode des Netzwechselstromes liegt; die Speisung der Lichtquelle soll dann aus einer gegenüber dem Netz wesentlich höherfrequenten Stromquelle erfolgen. In einem Fernsehgerät kann dazu die Zeilenablenkschaltung herangezogen werden.
  • Eine direkte Messung der Abklingdauer des Photoleiters kann man vermeiden, wenn man den Photowiderstand mit einer Wechsellichtquelle beleuchtet und die Frequenz der Lichtwechsel regelt, z. B. in einem Bereich zwischen 20 und 200 Hz. Die am Photoleiter auftretenden Widerstandsschwankungen kann man an einem Oszillographen sichtbar machen oder in anderer Weise messen. Es kann dann eine Grenzfrequenz bestimmt werden, bei der die Widerstandsänderung auf 70% des Widerstandes bei heller Dauerbeleuchtung zurückgegangen ist. Die gewünschte Unabhängigkeit des Widerstandes wird dann erreicht, wenn die Frequenz der Helligkeitsschwankungen der Lichtquelle wesentlich höher ist als diese Grenzfrequenz.
  • Die Auswirkungen von Intensitätsschwankungen der Lichtquelle können auch dadurch vermieden werden, daß ein Lichtspeicher in der Nähe des Photoleiters angeordnet wird. Dieser nimmt während der Helligkeitsmaxima Licht auf und gibt es während der Helligkeitsminima wieder ab. Zweckmäßig verwendet man phosphoreszierendes Material, dessen Nachleuchtdauer erheblich größer, vorzugsweise 10-bis 1000mal größer, ist als die Periode des Speisewechselstromes. Da die Helligkeit des durch Phosphoreszenz ausgestrahlten Lichtes im allgemeinen erheblich geringer ist als die Helligkeit des eingestrahlten Lichtes, ist es günstig, das phosphoreszierende Material als, insbesondere lichtdurchlässige, Schicht zwischen Lichtquelle und Photoleiter anzuordnen. Dann wird das eingestrahlte Licht nur geschwächt, das Phosphoreszenzlicht jedoch praktisch unbeeinflußt zum Photoleiter durchgelassen, so daß das Intensitätsverhältnis günstiger wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, in dieser zeigt F i g. 1 einen Teil eines Fernsehempfängers mit einer Schaltungsanordnung, die eine Einrichtung nach der Erfindung enthält, F i g. 2 und 3 die Anordnung einer Glühlampe und eines Photoleiters mit einer verstellbaren Blende und gegebenenfalls einer Phosphoreszenzschicht.
  • Die Fernsehsignale werden dabei dem Gitter einer Videoverstärkerpentode 1, z. B. vom Typ PL 83, zugeführt, deren Kathode geerdet ist. Ihr Schirmgitter ist über einen Vorwiderstand 2 von z. B. 4 kOhm mit dem positiven Pol der andererseits geerdeten Speisequelle von z. B. 200 Volt verbunden. Die Anode der Röhre 1 ist über eine Induktivität 4 und einen Widerstand 5 von z. B. 3 kOhm mit dem positiven Pol verbunden. An der Anode der Röhre 1 treten die verstärkten Video- und Synchronsignale auf, die der Bildröhre 6 und dem Ablenkgerät 7 zugeführt werden.
  • Bei einem Fernsehempfänger ist es wichtig, den Kontrast, d. h. die Amplitude der der Bildröhre zugeführten Videosignale, zur Anpassung an die Wünsche der Zuschauer und insbesondere in Ab- hängigkeit vom Raumlicht zu ändern. Bei bekannten Schaltungen wurde die Kontrastregelung häufig dadurch vorgenommen, daß die Verstärkung der vorangehenden Stufen, insbesondere des, Zwischenfrequenzteiles, geändert wurde. Dadurch ändert sich auch der Arbeitspunkt der Videoröhre, und es tritt eine Verschiebung des Schwarzwertes sowie eine Änderung der Amplitude der den Ablenkstufen zuzuführenden Synchronimpulse ein. Dies macht zusätzliche Schaltungen zum Ausgleich dieser Anderungen erforderlich. Eine wesentlich einfachere Lösung ergibt sich, wenn die Signalamplitude bis zum Ausgang des Videoverstärkers konstant gehalten wird und die gewünschte Regelung des Kontrastes durch einen zwischen Videoröhre und Bildröhre angebrachten Spannungsteiler erfolgt. Da ein solcher Spannungsteiler Videofrequenz führen muß, also Schwingungen von 0 bis 5 MHz, muß darauf geachtet werden, daß insbesondere der veränderbare Teil möglichst wenig zusätzliche Elemente aufweist, damit nicht die Streukapazität des Videokanals in unzulässiger Weise erhöht und damit die übertragung für die hohen Frequenzen beeinträchtigt wird. Die Verwendung eines mechanisch einstellbaren Widerstandes, der außerdem noch von außen bedienbar sein müßte, ist daher zu vermeiden. Eine günstige Lösung erhält man, wenn man einen Spannungsteiler verwendet, der einen lichtempfindlichen Widerstand (Photoleiter) benutzt, dessen Widerstandswert in Abhängigkeit vom Raumlicht verändert wird.
  • Außerdem ist jedoch im allgemeinen auch ein Kontrastregler erforderlich, der vom Zuschauer nach seinen persönlichen Wünschen bedient werden kann. Bei bekannten Anordnungen hat man diesen Kontrastregler an anderer Stelle der Schaltung angebracht, was einen zusätzlichen Aufwand bedeutet und bei Verwendung eines Wechselstrom führenden Spannungsteilers weitere Beeinträchtigungen der Durchlaßkurve bei hohen Frequenzen mit sich bringen kann.
  • Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten wird daher bei der Erfindung der zur Kontrastregelung in Ab- hängigkeit vom Raumlicht angebrachte Widerstand zusätzlich gesteuert durch eine weitere veränderbare Lichtquelle.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 1 besteht der zur Kontrastregelung dienende Spanmingsteiler aus dem Photoleiter 10 und dem in Reihe dazu liegenden Widerstand 11 von z. B. 18 Ohm und ist zwischen der Anode der Röhre 1 und dem Pluspol eingeschaltet. Die Vorderseite des Photoleiters 10 wird dabei vom Raumlicht beleuchtet, wie durch die eingezeichneten Pfeile angedeutet ist.
  • Die Kathode der Bildröhre 6 ist an den Verbindungspunkt der Widerstände 10 und 11 angeschlossen. Die der Bildröhre 6 zugeführte Videospannung wird somit je nach dem Verhältnis des Widerstandes des Photoleiters 10 zum Wert des Festwiderstandes 11 geändert; vorzugsweise wird ein Photoleiter 10 verwendet, dessen Wert bei fehlender Beleuchtung etwa 10 kOhm oder wesentlich mehr beträgt, während bei einer Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux der Widerstand auf etwa 100 bis 300 Ohm zurückgeht. Der Wert des Photoleiters 10 wird aber nicht nur vom Raumlicht, sondern, vorzugsweise von seiner Rückseite her, auch durch das Licht einer Glühlampe 12 einstellbar gesteuert, z. B. dadurch, daß zwischen der Glühlampe 12 und dem Photoleiter 10 eine verstellbare Blende 13 angeordnet ist.
  • Der Speisewechselstrom für die Glühlampe 12 wird der Zeilenablenkschaltung 7 entnommen. Die oben erwähnte Grenzfrequenz üblicher Photoleiter liegt etwa zwischen 20 und 150 Hz. Da die Zeilenfrequenz etwa 15 Ulz beträgt, wirken sich die Belichtungsschwankungen nicht auf den Widerstandswert des Photoleiters aus.
  • Eine Änderung der Helligkeit der Lichtquelle 12 ist natürlich auch durch einen Reihen- und/oder Parallelwiderstand im Zuleitungskreis veränderbar, wie es bei 14 punktiert angedeutet ist. Diese Art der Regelung ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Die Zuleitung für die Lichtquelle 12 kann an eine geeignete Anzapfung des Zeilenablenktransformators angeschlossen werden.
  • Man kann auch von einer eine viel höhere Spannung liefernden Anzapfung ausgehen, wenn man einen Vorwiderstand, z. B. einen Kondensator oder eine Induktivität, einschaltet. Natürlich ist es auch möglich, eine Glühlampe 12 zu verwenden, deren Betriebsspannung mit der Spannung, z. B. 110 Volt, an der gewünschten Anzapfung des Zeilentransformators übereinstimmt.
  • Bei einer Widerstandsänderung des Photoleiters 10 verschiebt sich im allgemeinen auch die Lage des Schwarzpegels an der Bildröhre 6. Um dies auszugleichen, kann dem Photoleiter 10 bzw. dem Widerstand 11 ein Potentiometer 15 von z. B. 50 kOhm parallel geschaltet sein, dessen Schleifer über einen Vorwiderstand 16 von z. B. 47 kOhm mit einem Helligkeitspotentiometer 17 verbunden ist, das andererseits an Erde liegt. An den Schleifer des Helligkeitspotentiometers 17 ist über einen Vorwiderstand 19 von z. B. 100 kOhm eine weitere Steuerelektrode der Bildröhre 6, z. B. der Wehneltzylinder, angeschlossen, wobei zur Verrneidung von Brummstörungen noch ein Glättungskondensator 18 von z. B. 5 #J zwischen dem Schleifer des Potentiometers 17 und Erde eingeschaltet ist.
  • Eine Änderung des Schwarzpegels bei Regelung des Photoleiters 10 kann auch dadurch vermieden werden, daß der Widerstand 11 nicht an den Pluspol, sondern an einen dem Schwarzpegel entsprechenden Potentialpunkt angeschlossen wird. Dies ist in F i g. 1 gestrichelt angedeutet durch einen Spannungsteiler aus den Widerständen 28 und 29, der parallel zur Speisequelle gelegt ist. Sein Abgriff ist mit dem Widerstand 11 verbunden. Dieser Spannungsteiler kann gegebenenfalls ein Potentiometer enthalten, um den gewünschten Pegelwert einstellen zu können. In der angegebenen Schaltung soll die Impedanz zwischen der Kathode der Röhre 6 und der Speisequelle durch den Spannungsteiler 28, 29 nicht wesentlich geändert werden, d. h., daß die durch Parallelschaltung der Widerstände 28 und 29 erhaltene Impedanz klein sein soll gegenüber dem Wert des Widerstandes 11. Dadurch können sich für die Widerstände 28 und 29 gegebenenfalls Werte ergeben, die eine unerwünschte Belastung der Speisequelle mit sich bringen. Eine Verbesserung kann erreicht werden, wenn der Widerstand 11 weggelassen und durch eine direkte Verbindung ersetzt wird und wenn dafür die unter Berücksichtigung des gewünschten Spannungsteilerverhältnisses bemessenen Widerstände 28 und 29 entsprechend größere Werte aufweisen. Dadurch kann der die Speisequelle belastende Querstrom wesentlich vermindert werden.
  • Die Anschaltung des Spannungsteilers 10, 11 an einen Schwarzpegelpotentialpunkt kann auch dann vorteilhaft sein, wenn eine Steuerung des Photoleiters durch Raumlicht fehlt. Eine Änderung des Schwarzpegels bei Regelung des Photoleiters 10 kann auch dadurch vermieden werden, daß der Widerstand 11 nicht an den Pluspol, sondern an einen dem Schwarzpegel entsprechenden Potentialpunkt angeschlossen wird.
  • F i g. 2 und 3 zeigen eine Anordnung zur Änderung der Belichtung des Photoleiters 10 mit Hilfe einer verstellbaren Blende 13.
  • Auf einem Chassis 20 ist eine Glühlampe 12 angeordnet, die über Anschlußdrähte 21 mit der Stromquelle verbunden ist. In einer Wand 23, vorzugsweise der Vorderwand, des Gerätegehäuses ist ein Photoleiter 10 angeordnet, dessen Anschlüsse 22 in den betreffenden Spannungsteiler eingeschaltet sind. In der Wand 23 ist weiter eine Achse 24 gelagert, die einerseits einen Verstellknopf 25 und andererseits die Blendenscheibe 13 trägt. Die Kante der Blendenscheibe ist etwa spiralförmig ausgebildet, wie insbesondere in F i g. 3 erkennbar ist, die einen Schnitt senkrecht zur Achse 24 darstellt. Beim Bewegen des Knopfes 25 schiebt sich die Blende 13 derart zwischen die Lichtquelle 12 und den Photoleiter 10, daß der Photoleiter zunehmend schwächer belichtet wird und damit sein Widerstand ansteigt, so daß die erstrebte Änderung im Spannungsteiler 10, 11 eintritt.
  • Es ergibt sich, daß die Belichtungen durch das Raumlicht und durch die Glühlampe 12 sich gegenseitig nicht stören, so daß einerseits die erwünschte Kontrastregelung in Abhängigkeit vom Raumlicht und andererseits eine zusätzliche Kontraststellung durch den Benutzer des Fernsehempfängers möglich ist.
  • Auch wenn die Glühlampe 12 über die Leitung 21 an eine Stromquelle von Netzfrequenz angeschlossen ist, lassen sich die Wirkungen der Lichtschwankungen beseitigen oder wenigstens wesentlich verringein, wenn zwischen der Lichtquelle 12 und dem Photoleiter 10 eine lichtdurchlässige Platte 26 angeordnet ist, die eine Schicht phosphoreszierenden Materials 4 trägt. Diese Platte kann einen gewissen Ausgleich der ,keitsschwankungen bewirken, so daß störende Hellig Widerstandsschwankungen des Photoleiters 10 vermieden sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Steuerung eines ein Wechselstromsignal führenden Spannungsteilers in Fernsehaufnahme- oder -wiedergabegeräten und sonstigen ein Bildsignal erzeugenden und/oder wiedergebenden Anlagen, insbesondere in einem Fernsehempfänger, durch , Beleuchtung eines lichtempfindlichen Widerstandes (Photoleiters) durch das Raumlicht und durch eine weitere veränderbare Lichtquelle, d a d u r c h g e k e n n -z c i c h n e t, daß die Stärke des auf den Photoleiter (10) fallenden Lichtstroms der weiteren Lichtquelle (12) durch ein zwischen Lichtquelle (12) und Photoleiter (10) angebrachtes veränderbares optisches Dämpfungsfilter, z. B. eine ver- i stellbare Blende (13), von Hand regelbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Lichtquelle (12) durch einen Wechselstrom gespeist wird, dessen Periode wesentlich kleiner ist als die Abklingdauer des Photoleiters. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, in einem Fernsehgerät, dadurch gekennzeichnet, daß der Speisewechselstrom für die weitere Lichtquelle (12) der Zeilenablenkschaltung (7) entnommen wird. 4. Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als weitere Lichtquelle eine Glühlampe (12) dient, die durch Wechselstrom, vorzugsweise niedriger Spannung, z. B. 0,5 bis 6 Volt, gespeist wird und deren Glühfaden eine große Wärmeträgheit be- sitzt, derart, daß keine den Widerstand des Photoleiters (10) merklich verändernden Helligkeitsschwankungen auftreten. 5. Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Photoleiter phosphoreszierendes Material (26) angeordnet ist, dessen Nachleuchtdauer erheblich "r cr ößer, vorzugsweise 10- bis 1000mal größer, ist als die Periode des Speisewechselstromes. 6. Einrichtun- nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das phosphoreszierende Material (26) schichtförmig ausgebildet ist. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine, insbesondere lichtdurchlässige, Schicht (26) phosphoreszierenden Materials parallel zu der dem Licht ausgesetzten Fläche des Photoleiters (10) angebracht ist, vorzugsweise zwischen Lichtquelle (12) und Photoleiter (10) (F i g. 2 und 3). 8. Schaltungsanordnung mit einer Einrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche in einem Fernsehempfänger, wobei der lichtabhängige Spannungsteiler zur Kontraststeuerung zwischen dem Ausgang der Videoendstufe und der Wiedergabeanordnung, z. B. einer Elektronenstrahlröhre, angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteileranordnuno, (10, 11) auch eine Spannung zur C ZD Steuerung der Vorspannung wenigstens einer Steuerelektrode der Wiedergabeanordnung entnommen wird. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, bei der der Photoleiter an die Anode der Videoendröhre und über einen Reihenwiderstand an die Speisequelle angeschlossen ist, wobei eine Anzapfung dieses Spannungsteilers mit der Eingangselektrode, vorzugsweise der Kathode der Bildröhre verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß einem anderen Punkt des Spannungsteilers, vorzugsweise einem Punkt des Reihenwiderstandes (11) oder einem Punkt eines dem Photoleiter (10) parallelliegenden Potentiometers (15), die Vorspannung für eine weitere Elektrode der Bildröhre (6), vorzugsweise für den Wehneltzylinder, entnommen wird. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Punkt des Spannungsteilers (10, 11) mit einem andererseits geerdeten Potentiometer (17) verbunden ist, an dessen Schleifer die weitere Steuerelektrode der Bildröhre (6) angeschlossen ist. 11. Schaltungsanordnung mit einem lichtgesteuerten Videospannungsteiler nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Spannungsteilers (10, 11) an einem dem Schwarzpegel des Videosignals entsprechenden Potentialpunkt angeschlossen ist. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsteiler an einem Abgriff einer der Speisequelle parallelliegenden Potentiometerschaltung--(28, 29) angeschlossen ist. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht vom Licht abhängige Widerstand (11) des Spannungsteilers durch die der Speisequelle parallelliegende Potentiometerschaltung (28, 29) gebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1027 236; französische Patentschrift Nr. 1201512. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1201398.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027236B (de) * 1957-03-14 1958-04-03 Metz Transformatoren & App Lichtgesteuerte Fernsteuereinrichtung fuer ein Fernsehgeraet
FR1201512A (fr) * 1957-03-09 1959-12-30 Philips Nv Dispositif permettant d'obtenir une tension partielle réglable à partir de la tension d'un signal électrique
DE1201398B (de) * 1959-11-27 1965-09-23 Nordmende Einrichtung zur kombinierten selbsttaetigen raum-lichtabhaengigen und fernbedienbaren Einstellung des Kontrastes und/oder der Helligkeit der Bildes bei einem Fernsehempfaenger

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