DE1272255B - Kohlenschraemlader - Google Patents
KohlenschraemladerInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
E 21 c
Deutsche KL: 5b-27/22
Nummer: 1 272 255
Aktenzeichen: P 12 72 255.3-24 (G 44170)
Anmeldetag: 15. Juli 1965
Auslegetag: 11. Juli 1968
Die Erfindung betrifft einen vom Rahmen des Strebförderers aus arbeitenden Kohlenschrämlader
mit zwei zueinander entgegengerichteten und parallel zur Längsachse des Kohlenschrämladers angeordneten,
durch das Untersetzungsgetriebe angetriebenen Bohrorganen mit einer zwischen diesen befindlichen
Schrämwalze mit senkrechter Achse zum Räumen des Abbaustoßes.
Es sind vom Rahmen des Förderers aus arbeitende Kohlenschrämlader bekannt, die ein Gewinnungsorgan zum Bohren sowie eine in Form einer Schrämwalze
horizontal angeordnete Einrichtung zum Beräumen des Abbaustoßes aufweisen. Derartige
Kohlenschrämlader können auch mit einem Schrämausleger zum Schneiden von voreilendem Schräm ausgestattet
sein.
Wie die Betriebserfahrungen zeigen, gewährleisten derartige bekannte Schrämlader wohl einen hohen
Anteil an Stückkohle, weisen jedoch auch wesentliche Nachteile auf, die darin bestehen, daß sie nicht
in beiden Strebrichtungen arbeiten können. Hierfür ist nach jedem Arbeitszyklus ein unwirtschaftlicher
Zeitaufwand zur Rückführung des Kohlenschrämladers im Leerlauf in seine Ausgangsstellung erforderlich.
Es ist auch nachteilig, daß der voreilende Schräm, falls man Kohlenschrämlademaschinen mit
einem besonderen Schrämausleger verwendet, die Freilegung des Hangenden in Richtung der Streblänge
erhöht. Dadurch bleibt die Verwendung derartiger Schrämlader auf stabile Kohlenflöze mit
festem Hangenden begrenzt, in denen andernfalls das Verladen und Räumen der im Streb gewonnenen
Kohle von Hand erfolgen muß.
Es ist offensichtlich, daß bei derartigen bekannten Vorrichtungen auch unvorhergesehene Zeitverluste
zum Auswechseln der Schrämpicken in der Schrämkette des Schrämauslegers für den voreilenden
Schräm sowie eine Verminderung der Vorschubgeschwindigkeit der Kohlenschrämlademaschine längs
dem Streb eintreten können.
Mit den bisher bekannten derartigen Kohlenschrämlademaschinen ist es nicht ohne weiteres möglich,
die zum Beräumen des Abbaustoßes dienende Einrichtung als eine nach der jeweiligen Mächtigkeit
des abzubauenden Flözes regelbare Abbaueinrichtung zu verwenden und auch ein verhältnismäßig vollständiges
Räumen der Kohle auf der Strebsohle zu gewährleisten.
Die bekannte Verwendung einer horizontal angeordneten Schrämwalze zum Beräumen des Abbaustoßes
führt zu einer zusätzlichen unerwünschten großen Zerkleinerung der Firstkohle. Auch ist es
Kohlenschrämlader
Anmelder:
Gosudarstvenny proektno-konstruktorsky i
experimentalny institut ugolnogo mashinostroenia »GIPROUGLEMASH«, Moskau
experimentalny institut ugolnogo mashinostroenia »GIPROUGLEMASH«, Moskau
Vertreter:
Dipl.-Chem. L. Zellentin, Patentanwalt,
6700 Ludwigshafen, Rubensstr. 30
Als Erfinder benannt:
Igor M. Balinov, Moskau
Igor M. Balinov, Moskau
hierbei nachteilig, daß die Abbauzone bei der Schrämlademaschine in diesem Fall einen unverhältnismäßig
großen freizulegenden Raum aufweist.
Es sind Kohlenschrämlader bekannt, bei denen über dem Förderer zwei Elektromotoren von geringer
baulicher Höhe angeordnet sind, unter denen ein Fördern der gewonnenen Kohle auf dem Förderer
erfolgt.
Eine derartige Anordnung weist den Nachteil auf, daß lediglich eine kleine Beschickungsöffnung zum
Aufladen der gewonnenen Kohle auf den Förderer erzielbar ist, so daß es erforderlich ist, gröbere Kohlenbrocken
vor dem Beschicken auf den Förderer durch zusätzliche Einrichtungen oder von Hand zu
zerkleinern. Auch ist ein bequemes Räumen der Strebsohle vom Schrämklein schwer möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Schrämlademaschine zu schaffen, mit der
bei bekannterweise in beiden Richtungen möglicher Gewinnungsarbeit mittels auf parallel zur Längsachse
befindlichen Drehachsen sitzenden Bohrkronen und mittels auf vertikalen Achsen befindlichen Schrämwalzen
das gewonnene Gut vor dem Einführen in die Fördervorrichtung im gleichen Arbeitsgang bei der
Gewinnung durch die Einrichtung zum Beräumen des Abbaustoßes ohne wiederholte Zerkleinerung so weit
vorgebrochen werden kann, daß auch hereinbrechendes Gut des Hangenden im gleichen Arbeitsgang auf
eine förderbare Stückgröße zerkleinert wird und daß die Gewinnungsbohrwerkzeuge derart angeordnet und
befestigt werden, daß direkt gegenüber einem jeden der Gewinnungswerkzeuge Verbindungsöffnungen
zum bequemen Verladen der gewonnenen Kohle und
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ausreichend große Durchtrittsöffnungen unter den Untersetzungsgetrieben zum Weiterfördern derselben
ohne Behinderung durch die Motoren oder durch die Untersetzungsgetriebe geschaffen werden, daß die Gewinnungswerkzeuge
derart am Maschinenkörper befestigt werden können, daß, ohne die Verladung zu behindern, eine ausreichende Standsicherheit der Gewinnungsorgane
gewährleistet ist und diese jederzeit auf einfache Weise auch auf unebener Sohle in der
erforderlichen Lage eingestellt werden können.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Untersetzungsgetriebe des Gewinnungsorgans mit dem
stirnseitigen Teil des Körpers des Kohlenschrämladers mittels eines am Rahmen des Förderers seitlich
in Richtung zum Abbaustoß angeordneten Längselementes und eines über dem Rahmen des Förderers
von der Versatzseite angeordneten Längsauslegers verbunden ist, welche beide eine dem einen Bohrorgan
gegenüberliegende Beschickungsöffnung für die hereingewonnene Kohle offen lassen, und daß zum
Fördern der Kohle unter dem den Förderer übergreifenden Untersetzungsgetriebe hindurch eine durch
dieses gebildete, an sich bekannte Durchtrittsöffnung mit erheblich größerem Durchtrittsquerschnitt als
dem der unter dem Hauptkörperteil des Kohlenschrämladers befindlichen Durchtrittsöffnung vorgesehen
ist und daß die Schrämwalze zum Räumen des Abbaustoßes aus einer höheneinstellbaren, in an
sich bekannter Weise am oberen und unteren Ende mit Abbaukronen ausgestatteten Stange ausgestattet
ist.
Vorteilhafterweise ist am Körper des Untersetzungsgetriebes des Gewinnungsorgans eine Buchse
befestigt, durch die die vertikale Welle frei hindurchgeht und in deren Körper sich zylindrische Hohlräume
mit darin sich bewegenden Kolbenstangen befinden, die mit einer ausziehbaren Hülse verbunden
sind, weiche mittels Stützlager mit der oberen Abbaukrone der Abbaueinrichtung verbunden ist.
Weiterhin sind im Längselement zwei von hydraulischen Pressen betätigte Stützkufen angeordnet,
deren eine sich auf die Strebsohle und deren andere sich auf der Kohlenstoßseite auf den Rahmen des
Förderers stützt, und die Hohlräume der hydraulischen Pressen, ein System kommunizierender Gefäße
bildend, miteinander durch Rohre verbunden sind.
Durch die erfindungsgemäße Art der Aufstellung und Befestigung des Gewinnungsorgans wird der
Vorteil erreicht, daß der freigelegte (unausgebaute) Raum im Streb bedeutend vermindert wird.
Durch die erfindungsgemäße Verbindungsart des Untersetzungsgetriebes des Gewinnungsorgans mit
der Stirnseite des Maschinenkörpers mittels auslegerartigen Längsverbindungen, deren eine ein an der
Rahmenseite des Strebförderers von der Kohlenstoßseite angeordnetes Längselement bildet und deren
andere in Form eines über dem Rahmen des Förderers von der Versatzseite angeordneten Längsauslegers
gestaltet ist, wird der Vorteil eines ausreichend starren Baukörpers erzielt, wobei der freie Veriadedurchtritt
der gewonnenen Kohle zum Förderer und auf dem Förderer unter dem Untersetzungsgetriebe
gewährleistet wird.
Durch die Anordnung des Untersetzungsgetriebes des Gewinnungsorgans mit zwei sich im rechten
Winkel kreuzenden Weilen, deren eine horizontal angeordnete, an ihren Enden starr befestigte Bohrkronen
des Gewinnungsorgans trägt und an deren ausziehbar gestalteter vertikaler Welle die Abbaueinrichtung
befestigt ist sowie eine zur Höhenverstellung dienende Büchse, durch welche die vertikale Welle
frei hindurchgeht und in deren Körper am Kreisumfang zylindrische Hohlräume mit den sich darin bewegenden
Stöcken angeordnet sind, die mit einer ausziehbaren Hülse verbunden sind, die mittels Stützlagern
mit der oberen Krone der Abbaueinrichtung in Verbindung steht, ergibt sich der Vorteil, daß die
ίο Abbauhöhe entsprechend der Stärke des Flözes eingestellt
werden kann.
Dadurch, daß das Längselement zwei mit dem Antrieb von hydraulischen Pressen zusammenwirkende
Kufen aufweist, deren eine sich auf die Strebsohle und deren andere sich auf den Rahmenbord des Förderers
an der Kohlenstoßseite stützt, weist die Vorrichtung den Vorteil einer hohen Standsicherheit auf.
Durch ein an der Rahmenseite des Förderers von der Seite des Kohlenstoßes angeordnetes Längselement
mit einem an den Enden starr befestigten Ausleger mit einer Vertikalnut, in die, je nachdem in
welcher Richtung der Schrämlader arbeitet, ein verschiebbares Räumblech einsetzbar ist, wird ein gutes
Räumen der Strebsohle von abgebauter Kohle erzielt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 den Kohlenschrämlader in perspektivischer Ansicht,
F i g. 2 kinematische Schemas des Untersetzungsgetriebes der Gewinnungsorgane und des Untersetzungsgetriebes
des Kohlenschrämladers,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A gemäß Fig. 2,
F i g. 4 einen Querschnitt des Kohlenschrämladers durch die Abbaueinrichtung und den Kufen, wobei
das Untersetzungsgetriebe der Gewinnungsorgane nicht dargestellt ist,
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie B-B gemäß Fig. 4.
Der in F i g. 1 dargestellte Kohlenschrämlader ist zum selbsttätigen Abbau von Kohle in bis 25° einfallenden
Flözen mit einer Flözmächtigkeit von 0,9 bis 1,3 m bestimmt. Der Schrämlader weist folgende,
an sich bekannte Teile auf: eine Vorschubeinrichtung 1 (F i g. 1), einen Elektromotor 2, ein Zwischenuntersetzungsgetriebe
3, ein Untersetzungsgetriebe 4 für die Gewinnungsorgane, ein Bohrorgan 5 mit einer
Schrämwalze 6 zum Beräumen des Abbaustoßes, welche erfindungsgemäß zugleich als Abbaueinrichtung
dient.
Der Kohlenschrämlader arbeitet vom Rahmen des Förderers 7 aus in langgestreckten Streben in beiden
Richtungen.
Das Untersetzungsgetriebe 4 des Bohrorgans 5 ist für den Durchlaß der gewonnenen Kohle portalförmig
über dem Rahmen des Förderers 7 und in einiger Entfernung vom der Förderstreckenseite zugekehrten
stirnseitigen Teil des Maschinenkörpers des Kohlen-Schrämladers angeordnet und bildet dadurch eine Beschickungsöffnung
8 für die gewonnene Kohle. Die Größe der Beschickungsöffnung 8 muß in ihrer Länge
stets größer sein als die Länge der Bohrkrone 9 oder 10 des Bohrorgans 5. Die Bohrkronen 9 und 10 sind
an zwei sich gegenüberliegenden Seiten des Untersetzungsgetriebes 4 angeordnet, wobei deren Drehachsen
parallel zu der Längsachse des Kohlenschrämladers liegen. Die Bohrkronen 9 und 10 dienen zu-
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Schrämwalze 6 aus dem Hangenden gewonnene und beim Räumen der Sohle durch das in der Nut 50 des
Auslegers 49 aufgestellte Räumblech 51 angesammelte Kohle. Dadurch, daß sich die Bohrkrone 10 dreht,
wird auch ein Räumen des Schrämkleins an der unteren Abbaukrone 15 der Schrämwalze 6 gewährleistet
und das Räumen der Strebsohle verbessert.
Bei Änderung der Arbeitsrichtung des Kohlenschrämladers wird das Räumblech 51 in die Nut 50
des Ablegers 48 eingesetzt, worauf ein Arbeiten in entgegengesetzter Richtung erfolgt.
Patentansprüche:
1. Vom Rahmen des Strebförderers aus arbeitender Kohlenschrämlader mit zwei zueinander
entgegengerichteten und parallel zur Längsachse des Kohlenschrämladers angeordneten, durch das
Untersetzungsgetriebe angetriebenen Bohrorganen mit einer zwischen diesen befindlichen
Schrämwalze mit senkrechter Achse zum Räumen des Abbaustoßes, dadurch gekennzeichnet,
daß das Untersetzungsgetriebe (4) des Gewinnungsorgans mit dem stirnseitigen Teil des
Körpers des Kohlenschrämladers mittels eines am Rahmen des Förderers (7) seitlich in Richtung
zum Abbaustoß angeordneten Längselementes (16) und eines über dem Rahmen des Förderers
(7) von der Versatzseite angeordneten Längsauslegers (17) verbunden ist, welche beide eine dem
einen Bohrorgan (5) gegenüberliegende Beschikkungsöffnung (8) für die hereingewonnene Kohle
offen lassen, und daß zum Fördern der Kohle unter dem den Förderer (7) übergreifenden Untersetzungsgetriebe
(4) hindurch eine durch dieses gebildete, an sich bekannte Durchtrittsöffnung mit erheblich größerem Durchtrittsquerschnitt als
dem der unter dem Hauptkörperteil des Kohlenschrämladers befindlichen Durchtrittsöffnung vorgesehen
ist und daß die Schrämwalze (6) zum Räumen des Abbaustoßes aus einer höheneinstellbaren,
in an sich bekannter Weise am oberen und unteren Ende mit Abbaukronen (14,15) ausgestatteten
Stange (20) ausgestattet ist.
2. Kohlenschrämlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Körper des Untersetzungsgetriebes
(4) des Gewinnungsorgans eine Buchse (28) befestigt ist, durch die die vertikale
Welle (19) frei hindurchgeht und in deren Körper sich zylindrische Hohlräume (27) mit darin sich
bewegenden Kolbenstangen (26) befinden, die mit einer ausziehbaren Hülse (29) verbunden sind,
welche mittels Stützlager (31) mit der oberen Abbaukrone (14) der Abbaueinrichtung verbunden
ist.
3. Kohlenschrämlader nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Längselement (16)
zwei von hydraulischen Pressen (36, 37) betätigte Stützkufen (34, 35) angeordnet sind, deren eine
sich auf die Strebsohle und deren andere sich auf der Kohlenstoßseite auf den Rahmen (7) des Förderers
stützt, und die Hohlräume der hydraulischen Pressen (36, 37), ein System kommunizierender
Gefäße bildend, miteinander durch Rohre verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Belgische Patentschrift Nr. 567 246;
britische Patentschrift Nr. 999 995;
Zeitschrift »Schlägel und Eisen«, 1965, H. 9, S. 562.
Belgische Patentschrift Nr. 567 246;
britische Patentschrift Nr. 999 995;
Zeitschrift »Schlägel und Eisen«, 1965, H. 9, S. 562.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 569/2 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Claims (1)
- gleich zum Beschicken der gewonnenen Kohle von der Seite her auf den Förderer 7 und weisen einen Gewinnungskopf 11 auf, der zwei zu der horizontal liegenden Drehachse fast parallel verlaufende Schaufeln 12 trägt, auf deren Stirnseiten Schrämpicken 13 befestigt sind. Die Gestaltung der Krone wird hier nicht näher beschrieben, da diese nicht Gegenstand der Erfindung ist.
Zwischen den Bohrkronen 9 und 10 ist eine sich flüssigkeit wird mittels einer Pumpe über die Hauptrohrleitungen 33 den Hohlräumen 27 zugeführt.Durch die Höheneinstellung der Abbaukrone 14 der Schrämwalze 6 können die bei Verwendung sich drehender Stopfbuchsdichtungen entstehenden Schwierigkeiten sowie auch die Leckverluste der Arbeitsflüssigkeit behoben werden.Bei Verwendung von vom Rahmen des Strebförderers 7 arbeitenden Kohlenschrämladern tritt meistin senkrechter Richtung erstreckende höheneinstell- io eine merkliche Verformung der Kanten des Rahmens1 f*l 1T B · < Jf 1 · 1 * _ Ί . * 1 _ . .__ ^J r*± fm §_>* —^ «* -J A — * fm. ^* /ι ^^Γ f^ ^ - -t *f — « _,— Ij -^ fm **. ^Xd f^« *— a« f*. *J 4 fm^ -* fm fm ^P^ 1 *fc ^V \m, A* *^ * 1 ηbare Schrämwalze 6 angeordnet, die zugleich zum Beräumen des Abbaustoßes dient.Die Schrämwalze 6 weist eine obere höheneinstellbare Krone 14 (F i g. 1, 3 und 4) und eine untere stufenförmig gestaltete Schrämkrone 15 auf. Bei der Arbeit löst die obere Krone 14 die Kohle vom Hangenden, wobei die untere Krone 15 zur Gewinnung der hinter den Kronen 9 und 10 verbliebenen Grate am Liegenden dient.des Förderers 7 ein. Zur Beseitigung dieses Nachteils sind erfindungsgemäß am Längselement 16 zwei mit dem Antrieb der hydraulischen Pressen 36 bzw. 37 verbundene Stützkufen 34 und 35 angeordnet. Die eine der Stützkufen 34 stützt sich hierbei auf die Strebsohle und die andere Stützkufe 35 auf die Oberkante des Rahmens des Förderers 7 an der Kohlenstoßseite, wobei der Kolbenstangenhohlraum 38 der Presse 36 mit dem Kolbenstangenhohlraum 39 derUm bei der auslegerf örmigen Gestaltung der mit 20 Presse 37 mittels eines Rohres 40 und die ent-der Schrämwalze 6 verbundenen Bohrorgane 5 einen sprechenden Kolbenhohlräume 41 bzw. 42 ebenfallsmittels eines Rohres 43 miteinander in Verbindung stehen, indem sie ein System von kommunizierenden Gefäßen bilden.25 Eine solche Gestaltung gewährleistet ein automatisches Sichanpassen des Schrämladers an den Förderer 7, der an verschiedenen Stellen der Streblänge (z.B. wegen einer möglichen Ansammlung von Schrämklein), von der Flözsohle gerechnet, eine ver-Das Untersetzungsgetriebe 4 des Bohrorgans 5 und 30 schiedene Höhenlage einnehmen kann.der Schrämwalze 6 (F i g. 2, 3 und 4) weist zwei sich Die Größe des von jeder Stützkufe 34 und 35 auf-im rechten Winkel kreuzende Wellen 18 und 19 auf.An den Enden der horizontal angeordneten Welle 18 sind die Bohrkronen 9 und 10 des Bohrorgans 5 starr befestigt, und auf der vertikalen ausziehbaren Welle 19 sind die Abbaukronen 14 und 15 der Schrämausreichend starren und festen Aufbau zu gewährleisten, ist das Untersetzungsgetriebe 4 mit dem stirnseitigen Teil des Körpers des Schrämladers durch ein an der Kohlenstoßseite des Rahmens des Förderers 7 angeordnetes Längselement 16 (F i g. 1) und durch einen über dem Rahmen des Förderers 7 von der Versatzseite angeordneten Längsausleger 17 verbunden.walze 6 angebracht, wobei am oberen ausziehbaren Teil 20 der Welle 19 die Abbaukrone 14 und am unteren Teil die Abbaukrone 15 befestigt ist.nehmbaren Druckes gleicht dem Verhältnis der Flächen der Kolben 44 und 45 der hydraulischen Pressen 36 und 37.Die Fläche des mit der Presse 36 verbundenen, aui der sich auf die Sohle stützenden Kufe 34 befindlichen Kolbens 44 wurde größer gewählt als die Fläche des mit der Presse 37 verbundenen, auf der sich auf die Oberkante des Rahmens des Förderers 7Der Antrieb der Bohrkronen 9 und 10 des Bohr- 4° stützenden Kufe 35 befindlichen Kolbens 45, wodurchorgans 5 und der Abbaukronen 14 und 15 der Schrämwalze 6 (F i g. 2 und 3) erfolgt vom Elektromotor 2 über ein im der Förderstrecke zugekehrten stirnseitigen Teil des Maschinenkörpers des Schrämdie höhere Drucklast auf die Sohle übertragen wird. Die Kufe 35 verhindert auch ein »Auftauchen« des Rahmens des Förderers 7 auf dem Schrämklein und ein Heben der Kohlenstoßseite desselben, was in derladers angeordnetes Zwischenuntersetzungsgetriebe 3, 45 Regel zu einer Schrägstellung des Förderers 7 führt.55über die Zahnkupplungen 21 und 22, die durch eine schwimmende Schlitzwelle 23 miteinander verbunden sind, wobei die Zahnkupplung 21 im Längsausleger 17 und die Zahnkupplung 22 direkt im Körper des Untersetzungsgetriebes 4 angeordnet ist, und schließ-Hch über ein System zylindrischer Zahnräder 24 und konischer Zahnräder 25 des Untersetzungsgetriebes 4.Wie die F i g. 4 und 5 zeigen, erfolgt die Höheneinstellung der im teleskopartigen oberen Teil 20 der Welle 19 befestigten Abbaukrone 14 durch Herausführen der Kolbenstangen 26 unter dem Druck der durch eine in den Kohlenschrämlader eingebaute (nicht dargestellte) Ölpumpe zugeführten Arbeitsflüssigkeit.Die Kolbenstangen 26 sind in den zylindrischen Hohlräumen 27 untergebracht, die am Umfang des Gehäuses der am Körper des Untersetzungsgetriebes 4 starr befestigten Buchse 28 angeordnet sind.Mit den Kolbenstangen 26 ist eine höheneinstellbare Hülse 29 starr verbunden, auf die sich die Abbaukrone 14 mittels Stützlagern 30 und 31 stützt. Die Hülse 29 ist mit der Buchse 28 durch eine Keilfederverbindung 32 (F i g. 5) verbunden. Die Arbeits-Die Arbeitsflüssigkeit wird den hydraulischen Pressen 36 und 37 durch Hauptrohrleitungen 46 und 47 mittels einer in den Schrämlader eingebauten Pumpe zugeführt.An den Enden des Längselementes 16 sind Ausleger 48 und 49 befestigt, die zur Anbringung eines zum Räumen der Strebsohle bei der Arbeit des Schrämladers dienenden Räumbleches 51 mit einer Vertikalnut 50 versehen sind.Das Räumblech 51 ist in der Vertikalnut 50 verschiebbar angeordnet, damit es die Sohlenunebenheiten im Streb ausgleichen und den Liegendverschiebungen folgen kann.F i g. 1 zeigt den Kohlenschrämlader, der in Richtung von der Förderstrecke arbeitet, wobei sich die Kratzer des Förderers 7 jedoch in entgegengesetzter (in der Zeichnung durch einen Pfeil gekennzeichneten) Richtung bewegen.Bei der Arbeit fällt die durch die Bohrkrone 9 gewonnene Kohle durch die Beschickungsöffnung 8 auf den Förderer 7 und wird dann auf diesem weiter zur Förderstrecke befördert. Die sich dabei mitdrehende Krone 10 verladet die durch die Krone 14 der
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP1272A DE1272255B (de) | 1965-07-15 | 1965-07-15 | Kohlenschraemlader |
Applications Claiming Priority (2)
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| DEP1272A DE1272255B (de) | 1965-07-15 | 1965-07-15 | Kohlenschraemlader |
| GB3433165A GB1061665A (en) | 1965-08-11 | 1965-08-11 | Cutter-loader for coal getting |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1272255B true DE1272255B (de) | 1968-07-11 |
Family
ID=25751520
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP1272A Pending DE1272255B (de) | 1965-07-15 | 1965-07-15 | Kohlenschraemlader |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1272255B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4166652A (en) * | 1977-07-16 | 1979-09-04 | Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik Und Eisengiesserei M.B.H. | Mining machine, particularly for the working of low mine seams |
-
1965
- 1965-07-15 DE DEP1272A patent/DE1272255B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4166652A (en) * | 1977-07-16 | 1979-09-04 | Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik Und Eisengiesserei M.B.H. | Mining machine, particularly for the working of low mine seams |
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