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DE1272255B - Kohlenschraemlader - Google Patents

Kohlenschraemlader

Info

Publication number
DE1272255B
DE1272255B DEP1272A DE1272255A DE1272255B DE 1272255 B DE1272255 B DE 1272255B DE P1272 A DEP1272 A DE P1272A DE 1272255 A DE1272255 A DE 1272255A DE 1272255 B DE1272255 B DE 1272255B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
coal
crown
cutter
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1272A
Other languages
English (en)
Inventor
Igor M Balinov
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G PK I EXI UGOLNOGO MASHINOSTR
Original Assignee
G PK I EXI UGOLNOGO MASHINOSTR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G PK I EXI UGOLNOGO MASHINOSTR filed Critical G PK I EXI UGOLNOGO MASHINOSTR
Priority to DEP1272A priority Critical patent/DE1272255B/de
Priority claimed from GB3433165A external-priority patent/GB1061665A/en
Publication of DE1272255B publication Critical patent/DE1272255B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/06Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
E 21 c
Deutsche KL: 5b-27/22
Nummer: 1 272 255
Aktenzeichen: P 12 72 255.3-24 (G 44170)
Anmeldetag: 15. Juli 1965
Auslegetag: 11. Juli 1968
Die Erfindung betrifft einen vom Rahmen des Strebförderers aus arbeitenden Kohlenschrämlader mit zwei zueinander entgegengerichteten und parallel zur Längsachse des Kohlenschrämladers angeordneten, durch das Untersetzungsgetriebe angetriebenen Bohrorganen mit einer zwischen diesen befindlichen Schrämwalze mit senkrechter Achse zum Räumen des Abbaustoßes.
Es sind vom Rahmen des Förderers aus arbeitende Kohlenschrämlader bekannt, die ein Gewinnungsorgan zum Bohren sowie eine in Form einer Schrämwalze horizontal angeordnete Einrichtung zum Beräumen des Abbaustoßes aufweisen. Derartige Kohlenschrämlader können auch mit einem Schrämausleger zum Schneiden von voreilendem Schräm ausgestattet sein.
Wie die Betriebserfahrungen zeigen, gewährleisten derartige bekannte Schrämlader wohl einen hohen Anteil an Stückkohle, weisen jedoch auch wesentliche Nachteile auf, die darin bestehen, daß sie nicht in beiden Strebrichtungen arbeiten können. Hierfür ist nach jedem Arbeitszyklus ein unwirtschaftlicher Zeitaufwand zur Rückführung des Kohlenschrämladers im Leerlauf in seine Ausgangsstellung erforderlich. Es ist auch nachteilig, daß der voreilende Schräm, falls man Kohlenschrämlademaschinen mit einem besonderen Schrämausleger verwendet, die Freilegung des Hangenden in Richtung der Streblänge erhöht. Dadurch bleibt die Verwendung derartiger Schrämlader auf stabile Kohlenflöze mit festem Hangenden begrenzt, in denen andernfalls das Verladen und Räumen der im Streb gewonnenen Kohle von Hand erfolgen muß.
Es ist offensichtlich, daß bei derartigen bekannten Vorrichtungen auch unvorhergesehene Zeitverluste zum Auswechseln der Schrämpicken in der Schrämkette des Schrämauslegers für den voreilenden Schräm sowie eine Verminderung der Vorschubgeschwindigkeit der Kohlenschrämlademaschine längs dem Streb eintreten können.
Mit den bisher bekannten derartigen Kohlenschrämlademaschinen ist es nicht ohne weiteres möglich, die zum Beräumen des Abbaustoßes dienende Einrichtung als eine nach der jeweiligen Mächtigkeit des abzubauenden Flözes regelbare Abbaueinrichtung zu verwenden und auch ein verhältnismäßig vollständiges Räumen der Kohle auf der Strebsohle zu gewährleisten.
Die bekannte Verwendung einer horizontal angeordneten Schrämwalze zum Beräumen des Abbaustoßes führt zu einer zusätzlichen unerwünschten großen Zerkleinerung der Firstkohle. Auch ist es Kohlenschrämlader
Anmelder:
Gosudarstvenny proektno-konstruktorsky i
experimentalny institut ugolnogo mashinostroenia »GIPROUGLEMASH«, Moskau
Vertreter:
Dipl.-Chem. L. Zellentin, Patentanwalt,
6700 Ludwigshafen, Rubensstr. 30
Als Erfinder benannt:
Igor M. Balinov, Moskau
hierbei nachteilig, daß die Abbauzone bei der Schrämlademaschine in diesem Fall einen unverhältnismäßig großen freizulegenden Raum aufweist.
Es sind Kohlenschrämlader bekannt, bei denen über dem Förderer zwei Elektromotoren von geringer baulicher Höhe angeordnet sind, unter denen ein Fördern der gewonnenen Kohle auf dem Förderer erfolgt.
Eine derartige Anordnung weist den Nachteil auf, daß lediglich eine kleine Beschickungsöffnung zum Aufladen der gewonnenen Kohle auf den Förderer erzielbar ist, so daß es erforderlich ist, gröbere Kohlenbrocken vor dem Beschicken auf den Förderer durch zusätzliche Einrichtungen oder von Hand zu zerkleinern. Auch ist ein bequemes Räumen der Strebsohle vom Schrämklein schwer möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Schrämlademaschine zu schaffen, mit der bei bekannterweise in beiden Richtungen möglicher Gewinnungsarbeit mittels auf parallel zur Längsachse befindlichen Drehachsen sitzenden Bohrkronen und mittels auf vertikalen Achsen befindlichen Schrämwalzen das gewonnene Gut vor dem Einführen in die Fördervorrichtung im gleichen Arbeitsgang bei der Gewinnung durch die Einrichtung zum Beräumen des Abbaustoßes ohne wiederholte Zerkleinerung so weit vorgebrochen werden kann, daß auch hereinbrechendes Gut des Hangenden im gleichen Arbeitsgang auf eine förderbare Stückgröße zerkleinert wird und daß die Gewinnungsbohrwerkzeuge derart angeordnet und befestigt werden, daß direkt gegenüber einem jeden der Gewinnungswerkzeuge Verbindungsöffnungen zum bequemen Verladen der gewonnenen Kohle und
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ausreichend große Durchtrittsöffnungen unter den Untersetzungsgetrieben zum Weiterfördern derselben ohne Behinderung durch die Motoren oder durch die Untersetzungsgetriebe geschaffen werden, daß die Gewinnungswerkzeuge derart am Maschinenkörper befestigt werden können, daß, ohne die Verladung zu behindern, eine ausreichende Standsicherheit der Gewinnungsorgane gewährleistet ist und diese jederzeit auf einfache Weise auch auf unebener Sohle in der erforderlichen Lage eingestellt werden können.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Untersetzungsgetriebe des Gewinnungsorgans mit dem stirnseitigen Teil des Körpers des Kohlenschrämladers mittels eines am Rahmen des Förderers seitlich in Richtung zum Abbaustoß angeordneten Längselementes und eines über dem Rahmen des Förderers von der Versatzseite angeordneten Längsauslegers verbunden ist, welche beide eine dem einen Bohrorgan gegenüberliegende Beschickungsöffnung für die hereingewonnene Kohle offen lassen, und daß zum Fördern der Kohle unter dem den Förderer übergreifenden Untersetzungsgetriebe hindurch eine durch dieses gebildete, an sich bekannte Durchtrittsöffnung mit erheblich größerem Durchtrittsquerschnitt als dem der unter dem Hauptkörperteil des Kohlenschrämladers befindlichen Durchtrittsöffnung vorgesehen ist und daß die Schrämwalze zum Räumen des Abbaustoßes aus einer höheneinstellbaren, in an sich bekannter Weise am oberen und unteren Ende mit Abbaukronen ausgestatteten Stange ausgestattet ist.
Vorteilhafterweise ist am Körper des Untersetzungsgetriebes des Gewinnungsorgans eine Buchse befestigt, durch die die vertikale Welle frei hindurchgeht und in deren Körper sich zylindrische Hohlräume mit darin sich bewegenden Kolbenstangen befinden, die mit einer ausziehbaren Hülse verbunden sind, weiche mittels Stützlager mit der oberen Abbaukrone der Abbaueinrichtung verbunden ist.
Weiterhin sind im Längselement zwei von hydraulischen Pressen betätigte Stützkufen angeordnet, deren eine sich auf die Strebsohle und deren andere sich auf der Kohlenstoßseite auf den Rahmen des Förderers stützt, und die Hohlräume der hydraulischen Pressen, ein System kommunizierender Gefäße bildend, miteinander durch Rohre verbunden sind.
Durch die erfindungsgemäße Art der Aufstellung und Befestigung des Gewinnungsorgans wird der Vorteil erreicht, daß der freigelegte (unausgebaute) Raum im Streb bedeutend vermindert wird.
Durch die erfindungsgemäße Verbindungsart des Untersetzungsgetriebes des Gewinnungsorgans mit der Stirnseite des Maschinenkörpers mittels auslegerartigen Längsverbindungen, deren eine ein an der Rahmenseite des Strebförderers von der Kohlenstoßseite angeordnetes Längselement bildet und deren andere in Form eines über dem Rahmen des Förderers von der Versatzseite angeordneten Längsauslegers gestaltet ist, wird der Vorteil eines ausreichend starren Baukörpers erzielt, wobei der freie Veriadedurchtritt der gewonnenen Kohle zum Förderer und auf dem Förderer unter dem Untersetzungsgetriebe gewährleistet wird.
Durch die Anordnung des Untersetzungsgetriebes des Gewinnungsorgans mit zwei sich im rechten Winkel kreuzenden Weilen, deren eine horizontal angeordnete, an ihren Enden starr befestigte Bohrkronen des Gewinnungsorgans trägt und an deren ausziehbar gestalteter vertikaler Welle die Abbaueinrichtung befestigt ist sowie eine zur Höhenverstellung dienende Büchse, durch welche die vertikale Welle frei hindurchgeht und in deren Körper am Kreisumfang zylindrische Hohlräume mit den sich darin bewegenden Stöcken angeordnet sind, die mit einer ausziehbaren Hülse verbunden sind, die mittels Stützlagern mit der oberen Krone der Abbaueinrichtung in Verbindung steht, ergibt sich der Vorteil, daß die ίο Abbauhöhe entsprechend der Stärke des Flözes eingestellt werden kann.
Dadurch, daß das Längselement zwei mit dem Antrieb von hydraulischen Pressen zusammenwirkende Kufen aufweist, deren eine sich auf die Strebsohle und deren andere sich auf den Rahmenbord des Förderers an der Kohlenstoßseite stützt, weist die Vorrichtung den Vorteil einer hohen Standsicherheit auf. Durch ein an der Rahmenseite des Förderers von der Seite des Kohlenstoßes angeordnetes Längselement mit einem an den Enden starr befestigten Ausleger mit einer Vertikalnut, in die, je nachdem in welcher Richtung der Schrämlader arbeitet, ein verschiebbares Räumblech einsetzbar ist, wird ein gutes Räumen der Strebsohle von abgebauter Kohle erzielt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 den Kohlenschrämlader in perspektivischer Ansicht,
F i g. 2 kinematische Schemas des Untersetzungsgetriebes der Gewinnungsorgane und des Untersetzungsgetriebes des Kohlenschrämladers,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A gemäß Fig. 2,
F i g. 4 einen Querschnitt des Kohlenschrämladers durch die Abbaueinrichtung und den Kufen, wobei das Untersetzungsgetriebe der Gewinnungsorgane nicht dargestellt ist,
F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie B-B gemäß Fig. 4.
Der in F i g. 1 dargestellte Kohlenschrämlader ist zum selbsttätigen Abbau von Kohle in bis 25° einfallenden Flözen mit einer Flözmächtigkeit von 0,9 bis 1,3 m bestimmt. Der Schrämlader weist folgende, an sich bekannte Teile auf: eine Vorschubeinrichtung 1 (F i g. 1), einen Elektromotor 2, ein Zwischenuntersetzungsgetriebe 3, ein Untersetzungsgetriebe 4 für die Gewinnungsorgane, ein Bohrorgan 5 mit einer Schrämwalze 6 zum Beräumen des Abbaustoßes, welche erfindungsgemäß zugleich als Abbaueinrichtung dient.
Der Kohlenschrämlader arbeitet vom Rahmen des Förderers 7 aus in langgestreckten Streben in beiden Richtungen.
Das Untersetzungsgetriebe 4 des Bohrorgans 5 ist für den Durchlaß der gewonnenen Kohle portalförmig über dem Rahmen des Förderers 7 und in einiger Entfernung vom der Förderstreckenseite zugekehrten stirnseitigen Teil des Maschinenkörpers des Kohlen-Schrämladers angeordnet und bildet dadurch eine Beschickungsöffnung 8 für die gewonnene Kohle. Die Größe der Beschickungsöffnung 8 muß in ihrer Länge stets größer sein als die Länge der Bohrkrone 9 oder 10 des Bohrorgans 5. Die Bohrkronen 9 und 10 sind an zwei sich gegenüberliegenden Seiten des Untersetzungsgetriebes 4 angeordnet, wobei deren Drehachsen parallel zu der Längsachse des Kohlenschrämladers liegen. Die Bohrkronen 9 und 10 dienen zu-
ί 272
Schrämwalze 6 aus dem Hangenden gewonnene und beim Räumen der Sohle durch das in der Nut 50 des Auslegers 49 aufgestellte Räumblech 51 angesammelte Kohle. Dadurch, daß sich die Bohrkrone 10 dreht, wird auch ein Räumen des Schrämkleins an der unteren Abbaukrone 15 der Schrämwalze 6 gewährleistet und das Räumen der Strebsohle verbessert.
Bei Änderung der Arbeitsrichtung des Kohlenschrämladers wird das Räumblech 51 in die Nut 50 des Ablegers 48 eingesetzt, worauf ein Arbeiten in entgegengesetzter Richtung erfolgt.
Patentansprüche:
1. Vom Rahmen des Strebförderers aus arbeitender Kohlenschrämlader mit zwei zueinander entgegengerichteten und parallel zur Längsachse des Kohlenschrämladers angeordneten, durch das Untersetzungsgetriebe angetriebenen Bohrorganen mit einer zwischen diesen befindlichen Schrämwalze mit senkrechter Achse zum Räumen des Abbaustoßes, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe (4) des Gewinnungsorgans mit dem stirnseitigen Teil des Körpers des Kohlenschrämladers mittels eines am Rahmen des Förderers (7) seitlich in Richtung zum Abbaustoß angeordneten Längselementes (16) und eines über dem Rahmen des Förderers (7) von der Versatzseite angeordneten Längsauslegers (17) verbunden ist, welche beide eine dem einen Bohrorgan (5) gegenüberliegende Beschikkungsöffnung (8) für die hereingewonnene Kohle offen lassen, und daß zum Fördern der Kohle unter dem den Förderer (7) übergreifenden Untersetzungsgetriebe (4) hindurch eine durch dieses gebildete, an sich bekannte Durchtrittsöffnung mit erheblich größerem Durchtrittsquerschnitt als dem der unter dem Hauptkörperteil des Kohlenschrämladers befindlichen Durchtrittsöffnung vorgesehen ist und daß die Schrämwalze (6) zum Räumen des Abbaustoßes aus einer höheneinstellbaren, in an sich bekannter Weise am oberen und unteren Ende mit Abbaukronen (14,15) ausgestatteten Stange (20) ausgestattet ist.
2. Kohlenschrämlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Körper des Untersetzungsgetriebes (4) des Gewinnungsorgans eine Buchse (28) befestigt ist, durch die die vertikale Welle (19) frei hindurchgeht und in deren Körper sich zylindrische Hohlräume (27) mit darin sich bewegenden Kolbenstangen (26) befinden, die mit einer ausziehbaren Hülse (29) verbunden sind, welche mittels Stützlager (31) mit der oberen Abbaukrone (14) der Abbaueinrichtung verbunden ist.
3. Kohlenschrämlader nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Längselement (16) zwei von hydraulischen Pressen (36, 37) betätigte Stützkufen (34, 35) angeordnet sind, deren eine sich auf die Strebsohle und deren andere sich auf der Kohlenstoßseite auf den Rahmen (7) des Förderers stützt, und die Hohlräume der hydraulischen Pressen (36, 37), ein System kommunizierender Gefäße bildend, miteinander durch Rohre verbunden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Belgische Patentschrift Nr. 567 246;
britische Patentschrift Nr. 999 995;
Zeitschrift »Schlägel und Eisen«, 1965, H. 9, S. 562.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 569/2 7.68 © Bundesdruckerei Berlin

Claims (1)

  1. gleich zum Beschicken der gewonnenen Kohle von der Seite her auf den Förderer 7 und weisen einen Gewinnungskopf 11 auf, der zwei zu der horizontal liegenden Drehachse fast parallel verlaufende Schaufeln 12 trägt, auf deren Stirnseiten Schrämpicken 13 befestigt sind. Die Gestaltung der Krone wird hier nicht näher beschrieben, da diese nicht Gegenstand der Erfindung ist.
    Zwischen den Bohrkronen 9 und 10 ist eine sich flüssigkeit wird mittels einer Pumpe über die Hauptrohrleitungen 33 den Hohlräumen 27 zugeführt.
    Durch die Höheneinstellung der Abbaukrone 14 der Schrämwalze 6 können die bei Verwendung sich drehender Stopfbuchsdichtungen entstehenden Schwierigkeiten sowie auch die Leckverluste der Arbeitsflüssigkeit behoben werden.
    Bei Verwendung von vom Rahmen des Strebförderers 7 arbeitenden Kohlenschrämladern tritt meist
    in senkrechter Richtung erstreckende höheneinstell- io eine merkliche Verformung der Kanten des Rahmens
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    bare Schrämwalze 6 angeordnet, die zugleich zum Beräumen des Abbaustoßes dient.
    Die Schrämwalze 6 weist eine obere höheneinstellbare Krone 14 (F i g. 1, 3 und 4) und eine untere stufenförmig gestaltete Schrämkrone 15 auf. Bei der Arbeit löst die obere Krone 14 die Kohle vom Hangenden, wobei die untere Krone 15 zur Gewinnung der hinter den Kronen 9 und 10 verbliebenen Grate am Liegenden dient.
    des Förderers 7 ein. Zur Beseitigung dieses Nachteils sind erfindungsgemäß am Längselement 16 zwei mit dem Antrieb der hydraulischen Pressen 36 bzw. 37 verbundene Stützkufen 34 und 35 angeordnet. Die eine der Stützkufen 34 stützt sich hierbei auf die Strebsohle und die andere Stützkufe 35 auf die Oberkante des Rahmens des Förderers 7 an der Kohlenstoßseite, wobei der Kolbenstangenhohlraum 38 der Presse 36 mit dem Kolbenstangenhohlraum 39 der
    Um bei der auslegerf örmigen Gestaltung der mit 20 Presse 37 mittels eines Rohres 40 und die ent-
    der Schrämwalze 6 verbundenen Bohrorgane 5 einen sprechenden Kolbenhohlräume 41 bzw. 42 ebenfalls
    mittels eines Rohres 43 miteinander in Verbindung stehen, indem sie ein System von kommunizierenden Gefäßen bilden.
    25 Eine solche Gestaltung gewährleistet ein automatisches Sichanpassen des Schrämladers an den Förderer 7, der an verschiedenen Stellen der Streblänge (z.B. wegen einer möglichen Ansammlung von Schrämklein), von der Flözsohle gerechnet, eine ver-Das Untersetzungsgetriebe 4 des Bohrorgans 5 und 30 schiedene Höhenlage einnehmen kann.
    der Schrämwalze 6 (F i g. 2, 3 und 4) weist zwei sich Die Größe des von jeder Stützkufe 34 und 35 auf-
    im rechten Winkel kreuzende Wellen 18 und 19 auf.
    An den Enden der horizontal angeordneten Welle 18 sind die Bohrkronen 9 und 10 des Bohrorgans 5 starr befestigt, und auf der vertikalen ausziehbaren Welle 19 sind die Abbaukronen 14 und 15 der Schrämausreichend starren und festen Aufbau zu gewährleisten, ist das Untersetzungsgetriebe 4 mit dem stirnseitigen Teil des Körpers des Schrämladers durch ein an der Kohlenstoßseite des Rahmens des Förderers 7 angeordnetes Längselement 16 (F i g. 1) und durch einen über dem Rahmen des Förderers 7 von der Versatzseite angeordneten Längsausleger 17 verbunden.
    walze 6 angebracht, wobei am oberen ausziehbaren Teil 20 der Welle 19 die Abbaukrone 14 und am unteren Teil die Abbaukrone 15 befestigt ist.
    nehmbaren Druckes gleicht dem Verhältnis der Flächen der Kolben 44 und 45 der hydraulischen Pressen 36 und 37.
    Die Fläche des mit der Presse 36 verbundenen, aui der sich auf die Sohle stützenden Kufe 34 befindlichen Kolbens 44 wurde größer gewählt als die Fläche des mit der Presse 37 verbundenen, auf der sich auf die Oberkante des Rahmens des Förderers 7
    Der Antrieb der Bohrkronen 9 und 10 des Bohr- 4° stützenden Kufe 35 befindlichen Kolbens 45, wodurch
    organs 5 und der Abbaukronen 14 und 15 der Schrämwalze 6 (F i g. 2 und 3) erfolgt vom Elektromotor 2 über ein im der Förderstrecke zugekehrten stirnseitigen Teil des Maschinenkörpers des Schrämdie höhere Drucklast auf die Sohle übertragen wird. Die Kufe 35 verhindert auch ein »Auftauchen« des Rahmens des Förderers 7 auf dem Schrämklein und ein Heben der Kohlenstoßseite desselben, was in der
    laders angeordnetes Zwischenuntersetzungsgetriebe 3, 45 Regel zu einer Schrägstellung des Förderers 7 führt.
    55
    über die Zahnkupplungen 21 und 22, die durch eine schwimmende Schlitzwelle 23 miteinander verbunden sind, wobei die Zahnkupplung 21 im Längsausleger 17 und die Zahnkupplung 22 direkt im Körper des Untersetzungsgetriebes 4 angeordnet ist, und schließ-Hch über ein System zylindrischer Zahnräder 24 und konischer Zahnräder 25 des Untersetzungsgetriebes 4.
    Wie die F i g. 4 und 5 zeigen, erfolgt die Höheneinstellung der im teleskopartigen oberen Teil 20 der Welle 19 befestigten Abbaukrone 14 durch Herausführen der Kolbenstangen 26 unter dem Druck der durch eine in den Kohlenschrämlader eingebaute (nicht dargestellte) Ölpumpe zugeführten Arbeitsflüssigkeit.
    Die Kolbenstangen 26 sind in den zylindrischen Hohlräumen 27 untergebracht, die am Umfang des Gehäuses der am Körper des Untersetzungsgetriebes 4 starr befestigten Buchse 28 angeordnet sind.
    Mit den Kolbenstangen 26 ist eine höheneinstellbare Hülse 29 starr verbunden, auf die sich die Abbaukrone 14 mittels Stützlagern 30 und 31 stützt. Die Hülse 29 ist mit der Buchse 28 durch eine Keilfederverbindung 32 (F i g. 5) verbunden. Die Arbeits-Die Arbeitsflüssigkeit wird den hydraulischen Pressen 36 und 37 durch Hauptrohrleitungen 46 und 47 mittels einer in den Schrämlader eingebauten Pumpe zugeführt.
    An den Enden des Längselementes 16 sind Ausleger 48 und 49 befestigt, die zur Anbringung eines zum Räumen der Strebsohle bei der Arbeit des Schrämladers dienenden Räumbleches 51 mit einer Vertikalnut 50 versehen sind.
    Das Räumblech 51 ist in der Vertikalnut 50 verschiebbar angeordnet, damit es die Sohlenunebenheiten im Streb ausgleichen und den Liegendverschiebungen folgen kann.
    F i g. 1 zeigt den Kohlenschrämlader, der in Richtung von der Förderstrecke arbeitet, wobei sich die Kratzer des Förderers 7 jedoch in entgegengesetzter (in der Zeichnung durch einen Pfeil gekennzeichneten) Richtung bewegen.
    Bei der Arbeit fällt die durch die Bohrkrone 9 gewonnene Kohle durch die Beschickungsöffnung 8 auf den Förderer 7 und wird dann auf diesem weiter zur Förderstrecke befördert. Die sich dabei mitdrehende Krone 10 verladet die durch die Krone 14 der
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4166652A (en) * 1977-07-16 1979-09-04 Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik Und Eisengiesserei M.B.H. Mining machine, particularly for the working of low mine seams

Non-Patent Citations (1)

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None *

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