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DE2031877C3 - Gewinnungsmaschine, insbesondere für den Langfrontabbau von Kohlenlagerstätten - Google Patents

Gewinnungsmaschine, insbesondere für den Langfrontabbau von Kohlenlagerstätten

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DE2031877C3
DE2031877C3 DE19702031877 DE2031877A DE2031877C3 DE 2031877 C3 DE2031877 C3 DE 2031877C3 DE 19702031877 DE19702031877 DE 19702031877 DE 2031877 A DE2031877 A DE 2031877A DE 2031877 C3 DE2031877 C3 DE 2031877C3
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cylinder
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pressure
wall
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Letcher Toulmin Manchester Ky. White
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/06Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate

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Description

Die Erfindung betrifft eine Gewinnungsmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Durch die DE-AS 12 83 177 ist eine Gewinnungsmaschine mit einer Förderschrämschnecke bekannt, die in Axialrichtung aus vielen einzelnen Schneckenelementen zusammengesetzt und an den Umfangsrändern mit wenigen Schrämmeißeln bestückt ist. Dabei ist hinter der Schrämschnecke eine Förderrinnenwand angeordnet die zusammen mit der Abbaufront und dem Liegenden eine Förderrinne bildet, in der das hereingewonnene Gut durch die Schrämschnecke zur Förderstrecke hin abgefördert werden kann. Die rückwärtige Förderrinnenwand ist dabei Teil eines kastenförmigen Aufbaus, der die Ausbauelemente mit einschließt und an diesen abgestützt ist. Bei dieser Gewinnungsmaschine kann die Förderschrämschnecke neben der Drehung um die Mittelachse bei der Gewinnungsarbeit auch in Achsrichtung hin und her bewegt werden, womit eine Verringerung des Feingutanfalls und eine Verringerung des spezifischen Leistungsbedarfs erreicht werden soll. Zur Hereingewinnung der von der Förderschrämschnecke nicht erreichten oberen Partien der Lagerstätte ist zusätzlich ein Firstmesser vorgesehen, das in Art einer Hobelanlage an einem Schlitten über die gesamte Länge der Gewinnungsfront bewegbar ist
Durch die US-PS 34 45139 ist eine ähnliche Gewinnungsmaschine bekannt, bei der hinter der Förderschrämschnecke ebenfalls eine Förderrinnenwand angeordnet ist die zusammen mit der Abbaufront und dem Liegenden eine Förderrinne bildet Hierbei ist an den Stempeln einer unmittelbar der Förderrinnenwand folgenden Stempelreihe jeweils ein Firstenmesser vorgesehen, das an einem parallel zum Hangenden bewegbaren Druckzylinder sitzt Mit diesem Firstenmesser wird die obere Partie der Lagerstätte gelöst die von den Meißeln der Schrämschnecke nicht erreicht wird.
Durch die Zeitschrift »Bergbauwissenschaften« 6 (1959), Heft 20, Seite 478, ist auch schon eine Förderschrämschnecke für den Salzbergbau bekannt die ebenfalls mit einer rückwärtigen Förderrinnenwand versehen ist und die neben der Hereingewinnung auch die Abförderung des Haufwerks übernehmen soll. Bei dieser Förderschrämschnecke fehlt ein Werkzeug zum Hereingewinnen von Lagerstättenpartien, die über den Schrämschnecken liegen, völlig, so daß die Abbauhöhe bei Verwendung dieser Gewinnungsmaschine noch geringer ist als bei den anderen erläuterten Gewin-
jo nungsmaschinen der genannten Art
Die bekannten Förderschrämschnecken sind damit nur für die Hereingewinnung von Flözlagerstätten verhältnismäßig geringer, gleichbleibender Mächtigkeit geeignet sofern die Verbandsfestigkeit des hereinzugewinnendes Gutes nicht allzugroß ist und die von der Schrämschnecke nicht erreichten Teile der Lagerstätte verhältnismäßig leicht lösbar sind. Zur Hereingewinnung von Lagerstätten größerer Mächtigkeit und größerer Verbandsfestigkeit, wie sie insbesondere bei härterem oder auch zäherem Lagerstättengut vorliegt, sind diese bekannten Förderschrämschnecken demgegenüber wenig geeignet, weil dann die zum Lösen der höherliegenden Partien vorgesehenen Mittel allein nicht mehr ausreichen.
Aus der US-PS 30 08 718 ist eine Gewinnungsmaschine für den Abbau von Kohlenlagerstätten bekannt, die eine drehbare Schrämschnecke aufweist. Diese Schrämschnecke ist an den freien Enden von zwei Schwenkarmen gelagert, deren andere Enden am Maschinenrahmen um eine gemeinsame Achse schwenkbar sind. Du^ch Hochschwenken der Tragarme kann die Schrämschnecke auf einer kreisbogenförmigen Bahn entlang der Abbaufront hoch- und abwärtsbewegt werden. Da die Schrämschnecke höhenverstellbar ist, können auch die oberen Lagerstättenpartien ohne Verwendung von zusätzlichen Gewinnungswerkzeugen abgebaut werden. Ferner benötigt die bekannte Gewinnungsmaschine eine zusätzliche Förderschnecke, da die Schrämschnecke die Kohle nur löst, welche dann auf den Boden fällt und von der Förderschnecke erfaßt und abgefördert wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Gewinnungsmaschine der aus der US-PS 34 45 139 bekannten Art, die ohne Verwendung von zusätzlichen Gewinnungswerkzeugen auch die vollständige Hereingewinnung der oberen Lagerstättenpartien bei größerer Verbandsfestigkeit erlaubt und ohne weiteres in Lagerstätten variierender Mächtigkeit einge-
setzt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Lehre des Patentanspruchs 1 gelöst
Bei der erfindungsgemäßen Gewinnungsmaschine ist es möglich, die Förderschrämschnecke zur Erfassung des oberen Lagerstättenteils auch senkrecht aufwärts und abwärts zu bewegen, so daß der Lagerstätteninhalt in seiner gesamten Höhe von den Schrämschneckenmeißeln erfaßt und in einem einzigen Arbeitsgang vollständig hereingewonnen wird, ohne daß zusätzliche Fir- ίο stenmesser oder dgl. Einrichtungen mit einem eigenen Antrieb erforderlich sind. Dadurch ermöglicht die erfindungsgemäß gestaltete Gewinnungsmaschine auch die Hereingewinnung mächtigerer Lagerstätten und gegebenenfalls auch den scheiben weisen Abbau.
Zweckmäßigerweise sind die Hubzylinder als einseitig arbeitende Zylinder ausgebildet und bei Druckmittelbeaufschlagung im Hubsinn arbeitend angeordnet. Die Endverbindungen der Andruckzylinder und der Hubzylinder sind dabei vorteilhafterweise als Universalverbindüngen ausgebildet, die eine dreidimensionale Beweglichkeit zulassen.
Es empfiehlt sich auch, die hinter der Förderschrämschnecke angeordnete Förderrinnenwand aus zwei einander überlappenden Wandplatten zusammenzusetzen, von denen die eine mit dem Andruckzylinder fest verbunden und bei einer Hubverschwenkung des Andruckzylinders durch den Hubzylinder gegenüber der anderen Platte hebbar und absenkbar ist. Durch die Verbindung der einen Platte mit dem Andruckzylinder wird diese bei einer Hubverschwenkung der Förderschrämschnecke mitgenommen, während die andere Platte der Förderrinnenwand auf dem Liegenden stehenbleibt. Dadurch wird die Förderrinnenwand beim Anheben der Förderschrämschnecke automatisch erhöht, so daß selbst bei Hereingewinnung der am höchsten liegenden Lagerstättenpartien kein Haufwerk über die Förderrinnenwand hinaus nach rückwärts in den Abbaurau^i fallen kann. Zur einwandfreien Führung der Wandplatten aneinander ist die mit dem Andruckzy- -»o linder verbundene Wandplatte der Förderrinnenwand zweckmäßigerweise mit Führungsschlitzen versehen, die von Führungsbolzen der am Liegenden verbleibenden Wandplatte durchgriffen sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand einer in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Gewinnungsmaschine mit zugeordneter, Ausbauelementen,
F i g. 2 eine Schnittansicht, längs der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig.3 eine Ansicht eines Endes der Gewinnungsmaschine von der Abbaufront her gesehen, wobei eine Führung im Schnitt gezeigt ist,
Fig.4 eine perspektivische Ansicht einer Gleitverbindung der Wellen,
F i g. 5 eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 der Fig. 3,
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Förderrinnenwand,
Fig. 7 eine Schnittansicht einer Gleitverbindung zwischen den Wellen und
F i g. 8 eine schematische Ansicht eines Teils eines Kohlengewinnungsbetriebs zu Beginn des Kohlenabbaus.
Es sei zuerst auf F i g. 8 Bezug genommen. Mit 10 ist die Hauptstrecke eines Kohlenbergwerks dargestellt, von der Abbaustrecken 12 ausgehen, die beispielsweise etwa 6 m breit sein können und eine Länge von etwa 150 m haben können. Diese Abbaustrecken verlaufen von der Hauptstrecke 10 fort und zwar in irgend einem gewünschten Abstand voneinander, der beispielsweise bis zu 30Om betragen kann. Die Enden dieser Abbaustrecken, die von der Hauptstrecke entfernt liegen, sind mittels einer Strebstrecke 14 miteinander verbunden, die parallel zu der Hauptstrecke 10 verläuft. Üblicherweise ist in diesem Streb 14 eine Maschine, die in F i g. 8 als Ganzes mit 16 bezeichnet ist, aufgebaut.
In üblicher Weise sind die verschiedenen Hauptstrekken, Abbaustrecken und Strebe mit üblichen Ausbauelementen zur Abstützung des Hangenden ausgerüstet, von denen einige Kappen in F i g. 1 bei 18 und 24 dargestellt sind. Unter jeder dieser Kappen ist ein hydraulischer Stempel 20 angeordnet, der einen Kolben 22 aufweist, der mit der Kappe 18 bzw. 24 verbunden ist. Diese hydraulischen Stempel werden unter einem Druck gehalten, um das Hangende zu tragen.
Eine Anzahl der Stempel, die L". F i g. ί mit 20 bezeichnet sind, sind in einer Linie genereü paraiiei zur Abbaufront 27 (Fig.2) angeordnet. Zwischen den Stempeln 20 und der Abbaufront ist eine Gewinnungseinrichtung angeordnet, die als Ganzes mit 26 bezeichnet ist. Diese Gewinnungseinrichtung weist eine Anzahl von Schrämschneckenabschnitten 28 auf, von denen jeder an einer Welle 30 montiert ist. Die Enden dieser Wellen sind in Lagern 32 gelagert. Die äußersten Enden dieser Wellenbaugruppe 30 sind in Lagern 34 gelagert, die auch die Wellen 36 von Motoren 38 tragen. Diese Motoren 38 weisen eine erhebliche Größe und eine erhebliche Leistung auf. Jeder Motor treibt die zugeordneten Wellen über ein Untersetzungsgetriebe
39 an. Es ist zu erkennen, daß die Schrämschneckenabschnitte von beiden Enden her über zwei Motoren 38 angetrieben werden.
In F i g. 1 sind lediglich zwei der Schrämschneckenabschnitte 28 dargestellt, wobei die Lager 32 und 34 in einem erheblichen Abstand voneinander angeordnet sind. In der Praxis werden wesentlich mehr Lager verwendet, die relativ dichter beieinander angeordnet sind, als es in F i g. 1 gezeigt ist. Beispielsweise kann jede Welle 30 vier oder fünf oder vielleicht sechs Schrämschneckenwindungen aufweisen, so daß eine erhebliche Anzahl von Wellenabschnitten verwendet wird. Diese Wellenabschnitte sind miteinander und mit den Motorwellen so verbunden, wie es in den Fig.4, 5 und 7 dargestellt ist.
Wie die Fig.7 zeigt, sind die Wellenabschnitte miteinander derart verbunden, daß sie gleichzeitig über die Länge der Schrämschneckenabschnitte angetrieben werden. Diese Wellen sind rohrförmig ausgebildet, wie es F i g. 7 zeigt. An einem Wellenabschnitt ist ein Einsatz
40 vorgesehen, der einen Sechskantansatz 42 hat, der in einer Sechskantbüchae 44 gleitet, die im benachbarten Wellenabschnitt angeordnet ist. Beispielsweise kann der linke Wellenabschnitt in F i g. 7 eine der Wellen 30 sein, während der andere Wellenabschnitt eine der Motorwellen 36 ist. Wie die F i g. 4 und 7 zeigen, hai der Seehskantansatz 42 ein geringes Spiel in der Büchse 44, in der dieser angeordnet ist. Der Zweck dieser Ausbildung ist es, zuzulassen, daß geringe Ausfluchtungsfehler zwischen den verschiedenen Wellenabschnitten auftreten können, falls ein Wellenabschnitt etwas weiter beim Kohlenabbau nach vorn bewegt wird als der benachbarte. Dieses Spiel ermöglicht, obwohl es sehr gering ist. daß sich ein Ende eines Wellenabschnitts um eine beträchtliche Strecke quer zur Achse der Welle
bewegen kann. Ein Zapfen 45 (Fig.4 und 7) erstreckt sich durch eine Seite einer Welle und teilweise durch die andere Welle, um eine Bewegung in Endrichtung der Wellen zu begrenzen.
Wie die Fig. I, 2 und 3 zeigen, ist die Kante einer jeden Windung eines jeden Schrämschneckenabschnitts mit einer Anzahl von im Abstand voneinander angeordneten, radial vorspringenden Schrämmeißeln 46 ausgerüstet. Diese Elemente bestehen aus gehärtetem unlegierten Stahl.
Die F i g. 1 läßt erkennen, daß jeweils eine Kappe und der zugehörige Stempel 20 einer Ausbaueinheit gegenüber einem jeden Lager 32 und 34 und gegenüber den Motoren 38 angeordnet ist. Zusätzlich ist eines der Ausbauelemente, das als Ganzes mit 48 in Fig. 1 '5 bezeichnet ist, neben dem Ende eines jeden Motors angeordnet und zwar für einen noch zu beschreibenden Zweck. BciiimiViie Kappen 24 für das Hangende sind mit den Lagern 32 und 34 und mit den Motoren 38 über Verstrebungen 51 verbunden. Der Stempel 20, mit dem jede Verstrebung verbunden ist. weist eine schwere Schelle 50 auf, an dem ein Arbeitszylinder 52 angeschlossen ist. Dieser Arbeitszylinder weist einen Kolben 54 auf (F i g. 2). Eine Kolbenstange 56 erstreckt sich von jedem Kolben 54 aus. Diese Kolbenstange ist an ihrem Ende mit einer verbreiterten Stange 58 verbunden und deren Ende ist mit dem benachbarten Lager 32 oder 34 oder mit dem Motor 38 verbunden. Die Verbindung dieser Stange mit dem Lager und die Verbindung eines jeden Arbeitskolbens 52 mit dem zugeordneten Band 50 ist im einzelnen in Fig.5 gezeigt. Jedes Band weist zwei im Abstand voneinander angeordnete Ansätze 57 auf. durch die hindurch sich ein Bolzen 60 erstreckt. Innerhalb dieser Ansätze ist ein Kugelelement 62 angeordnet, welches von einer Lagerschale 64 erfaßt wird, die mit dem benachbarten Zylinder 52 verbunden ist. Es ist klar, daß es durch diesen Aufbau möglich ist, daß der Arbeitszylinder 52 eine Universalbewegung durchführen kann und die Freiheit hat. sich um die Achse des Bolzens 60 zu verschwenken und ferner die Freiheit hat. Querbewegungen relativ zu diesen durchzuführen und zwar für einen Zweck, der noch beschrieben werden soll. Jedes der Lager 32 und 34 und jeder Motor 38 weist im Abstand voneinander angeordnete Ansätze 66 auf, durch die hindurch sich ein Bolzen 68 erstreckt. Dieser Bolzen erstreckt sich auch durch ein Kugelelement 70 hindurch, welches in einer Lagerschale 72 angeordnet ist. die von der Stange 58 getragen wird. Die Stange 58 kann deshalb eine Universalbewegu.ig relativ zum zugeordneten Lager und zum zugeordneten Motor durchführen. Wenn man ein Druckmitte! hinter den Kolben 54 der Arbeitszylinder einführt, so wird die gesamte Schrämschnecke zum Abbaustoß (F i g. 2) hin bewegt, um den Abbau der Kohle durchzuführen.
Die senkrechten Lasten der Gewinnungsmaschine und de. zugeordneten Elemente werden von Arbeitszylindern 74(F i g. 2) aufgenommen, von denen jeder einen Kolben 76 hat. Die Kolbenstange 78 eines jeden Arbeitskolbens ist am unteren Ende mit dem zugeordneten Arbeitskolben 52 bei 80 verbunden Eine ähnliche Verbindung 82 am oberen Ende eines jeden Arbeitskolbens 74 verbindet diese mit der zugeordneten Kappe 24. Die Verbindungen 80 und 82 sind die gleichen wie die Universalverbindungen, die in Fig.5 dargestellt sind. Es sei bemerkt, daß diese Universalverbindungen eine Querschwingbewegung der rechten Enden der Verstrebungen 51 bei der Ansicht in Fig. 2 ermöglichen. Jeder der Arbeitskolben 52 und 74 weist hydraulische Anschlußleitungen 84 auf. um ein Druckmittel zu den Arbeitskolben zu führen, um die Kolben zu betätigen. Die hydraulische Druckmittelquelle ist ebenfalls mit den Stempeln 20 über entsprechende Leitungen 86 verbunden. Diese Stempel weisen den üblichen Aufbau auf und es ist nicht erforderlich, diese im einzelnen zu beschreiben oder darzustellen. Die Enden der Motoren 38 sind über eine Universalverbindung bei 88 mit einer Kolbenstange 90 eines Arbeitskolbens 92 verbunden, in dem ein Kolben 94 angeordnet ist, der mit der Kolbenstange 90 verbunden ist. Druckmittelleitungen 96 sind vorgesehen, um Druckmittel in jedes Ende eines jeden Zylinders 92 einzuführen und durch dieses Druckmittel kann eine beträchtliche axiale Bewegung sowohl der Motoren als auch der Schrämschnecke durchgeführt werden. Die ändere«? Enden der Arbeitszv!inder 92 sind mit Kreuzköpfen 98 (F i g. 3) verbunden, die in horizontalen Führungen 100 geführt sind. Diese Führungen werden von schweren Konsolen 102 getragen, die mit ihren oberen Enden an den Hangendkappen 48 befestigt sind. Es sei nunmehr auf die Fig. 2 und 6 Bezug genommen. Mit 104 ist eine Förderrinnenwand bezeichnet, die aus zwei Platten 106 und 108 besteht. Die Platte 106 ist über entsprechende Bänder oder andere Befesth_jngseinrichtungen 110 mit den Stangen 58 verbunden. Eine der Platten 106 oder 108. wobei es sich hierbei um langgestreckte Metallbleche handeln kann, weist eine Anzahl von im Abstand voneinander angeordnete Schlitze 112 auf, in denen ein Bolzen 114 angeordnet ist, der von der anderen Platte getragen wird. Die Wandung 104, die an der Seite der Schrämschnecken angeordnet ist, die dem Abbaustoß gegenüberliegt, bildet zusammen mit dem Flöz und dem Liegenden 116 eine Rinne 118, in die die abgebaute Kohle hineinfällt. Falls die Arbeitszylinder 74 betätigt werden, um die Gewinnungsmaschine nach oben zu bewegen, bewegen sich die Platten 106 mit den zugeordneten Stangen 58. während die Platten 108 mit ihren unteren Kanten in Anlage gegen das Liegende 116 verbleiben. Die Schrämschnecken können die Kohle in einer Richtung fördern. Sie können aber auch von der Mitte her eine entgegengesetzte Steigung haben, um die Kohle zu den Enden hin zu fördern, d. h. zu den Abbaustrecken 12 (F i g. 8). Bei der Darstellung in F i g. 8 sind die Motoren 38 in den Abbaustrecken 12 angeordnet. Wenn die Schrämschnecken von der Mitte der Maschine her entgegengesetzte Steigungen haben, so wird die Kohle in entgegengesetzten Richtunfeen zu den Abbaustrecken hin gefördert und kann dort gesammelt und abtransportiert werden. Im wesentlichen umfaßt die Erfindung eine horizontal angeordnete Schrämschnecke, die um den Umfang herum an im Abstand voneinander angeordneten Stellen Schrämmeißel aufweist, wobei auf beide Enden der Schrämschnecke eine quergerichtete Kraft ausgeübt wird, um diese mit der Breitseite in ein Kohlenflöz hinein zu bewegen und die Kohle abzubauen. Insbesondere werden mehrere derartiger Schrämschneckenabschnitte verwendet, die in einer axial fluchtenden Lage angeordnet und miteinander verbunden sind und gleichzeitig durch Motoren an den Enden der Schrämschnecke angetrieben werden. Der Druck zum Vorschub der Schrämschnecke in das Kohlenflöz hinein wird durch Arbeitszylinder 52 erzeugt und die Maschine wird durch Arbeitszylinder 74 getragen. Wenn der Abbau fortschreitet, wird Druckmittel den Arbeitszylin-
dem 52 hinter dem Kolben 54 zugeführt und dadurch werden die Schrämmeißel in das Kohlenflöz hinein bewegt, so daß der Abbau fortschreitet.
Die Kohlenflöze sind in einigen Gebieten etwa 1,2—1.8 m hoch. Wenn das Kohlenflöz höher ist als der Durchmesser der Schrämschnecke, wobei dieser Durchmesser etwa 1,2 m betragen kann, so ist es wünschenswert, .ijß die Gewinnungsmaschine, wenn sie in das Kohlenflöz hinein bewegt wird, senkrecht bewegt wird. Bei diesen Betriebsbedingungen wird ein Druckmittel den oberen Enden der Arbeitskolben 74 zugeführt. Dadurch wird die Gewinnungsmaschine nach unten bewegt, wie es beispielsweise gestrichelt in Fig. 2 veranschaulicht ist. Die Zuführung von Druckmittel in die unteren Enden der Arbeitskolben 74 bewirkt ein Anheben der Schrämelemente.
Offensichtlich bewegt sich jedes Schrämelement 46 in
einer kreisförmigen Bahn und durch die Steigung der Schrämschnecke erfolgt ein Abbau an den in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordneten Stellen entlang der Schrämschnecke. Unter gewissen Umständen kann es erwünscht sein, die gesamte Maschinenbaugruppe axial zu bewegen, um den Abbau zu erleichtern oder zu vereinfachen. Unter diesen Betriebsbedingungen wird Druckmittel den äußeren Enden eines der Arbeitszylinder 92 ( F i g. 3) und den inneren Enden des anderen Arbeitszylinders zugeführt. Die Motoren und alle die Bauteile, die zwischen diesen Motoren liegen, werden bei der Darstellung in F i g. 3 nach links bewegt. Dieser Arbeitsschritt kann umgekehrt werden, um die gesamte Maschine nach rechts zu bewegen. Diese Flexibilität der Anlage ermöglicht einen gleichförmigen Abbau der Kohle.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Gewinnungsmaschine, insbesondere für den Langfrontabbau von Kohlenlagerstätten, bei der eine am Umfang mit Schrämmeißeln besetzte und durch Endantriebe drehbare Förderschrämschnecke längs der Abbaufront angeordnet und durch an Ausbauelementen schwenkbar abgestützte Andruckzylinder an den Abbaustoß andrückbar ist, wobei hinter der Förderschnecke eine Förderrinnenwand verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckzylinder (51) jeweils direkt an einem Lager (32, 34) der Förderschrämschnecke (28) festgelegt sind und.daß an dem Andruckzylinder (51) ein an einer Hangendkappe (24) des Ausbauelementes (20) sitzender Hubzylinder (74) angreift
2. Gewinnungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Hubzylinder (74) als einseitig arbeitender Zylinder ausgebildet und bei Druckmittelbeaufschlagung im Hubsinn arbeitend angeordnet ist
3. Gewinnungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endverbindungen der Andruckzylinder (51) und der Hubzylinder (74) als Universalverbindungen (62, 64; 70, 72; 80, 82) ausgebildet sind, die eine dreidimensionale Beweglichkeit zulassen.
4. Gewinnungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter der Förderschrämschnecke (28) angeordnete Förderrinnenwand (104) aus zwei einander überlappenden Wandplatte^ (106-, üO8) zusammengesetzt ist, von denen die ein* (106) mit dem Andruckzylinder (51) fest verbunden und bei einer Hubverschwenkung des Andruckzylinders (51) durch den Hubzylinder (74) gegenüber der anderen Platte (108) hebbar und absenkbar ist.
5. Gewinnungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Andruckzylinder (51) verbundene Wandplatte (106) der Förderrinnenwand (104) mil Führungsschlitzen versehen ist, die von Führungsbolzen (114) der am Liegenden verbleibenden Wandplatte (108) durchgriffen sind.
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