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DE1271947B - Hebebuehne fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hebebuehne fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1271947B
DE1271947B DE19651271947 DE1271947A DE1271947B DE 1271947 B DE1271947 B DE 1271947B DE 19651271947 DE19651271947 DE 19651271947 DE 1271947 A DE1271947 A DE 1271947A DE 1271947 B DE1271947 B DE 1271947B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
cylinder
valve
compressed air
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651271947
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Peter Heyne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS PETER HEYNE
Original Assignee
HANS PETER HEYNE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS PETER HEYNE filed Critical HANS PETER HEYNE
Priority to DE19651271947 priority Critical patent/DE1271947B/de
Publication of DE1271947B publication Critical patent/DE1271947B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/10Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms supported directly by jacks
    • B66F7/16Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms supported directly by jacks by one or more hydraulic or pneumatic jacks
    • B66F7/18Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms supported directly by jacks by one or more hydraulic or pneumatic jacks by a single central jack

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Hebebühne für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft hydropneumatische Hebebühnen. Sie geht dabei aus von einer bekannten Hebebühne (USA.-Patentschrift 1915 024) mit einem in einem stationären Zylinder geführten heb- und senkbaren Führungszylinder, mit dem über eine die Tragarme aufnehmende Traverse ein Hochdruckzylinder wesentlich geringeren Durchmessers verbunden ist, in dem ein mit dem stationären Zylinder verbundener Kolben gleitet, dessen Kolbenstange hohl ist und der mit Durchtrittsöffnungen für ein hydraulisches Hochdruckmedium versehen ist. Genaugenommen geht die Erfindung von einer in die Praxis eingeführten Variante der vorbeschriebenen Hebebühne aus, bei welcher der Hochdruckzylinder mit dem stationären Zylinder und der Hubkolben mit der Traverse verbunden sind. Diese letztere Ausführung hat gegenüber der erstgenannten den Vorteil, daß die hohle Kolbenstange und die zum Verstopfen neigenden Bohrungen im Hochdruckkolben vermieden werden, die Anlage daher einfacher und weniger störanfällig ist. Derartige als Hochdruckhebebühnen bekannte Vorrichtungen haben den großen Nachteil, daß beim plötzlichen Versagen des Hochdrucksystems, also beispielsweise bei einem Bruch der Öl- leitung, sich die angehobene Bühne sehr schnell absenken und den darunter befindlichen Arbeiter zerquetschen kann. Außerdem sind diese Hebebühnen direkt abhängig von einem elektrisch gespeisten Hochdruckpumpenaggregat, also bei jedem Stromausfall nicht betriebsbereit.
  • Anders ist dies bei Hebebühnen, bei welchen zum Anheben ein pneumatisches Medium, also beispielsweise Preßluft, dient, da dieses unter Druck stehenden Behältern entnommen wird, die nur in gewissen Zeitabständen erneut unter Druck gesetzt werden müssen, so daß auch bei Stromausfall die Hebebühne noch eine gewisse Zeit funktionsfähig bleibt. Derartige mit Preßluft betriebene Systeme weisen meist ein hydraulisches Verdrängungssystem auf, bei dem zum Heben und Senken des Hubstempels durch ' die Preßluft ein hydraulisches Medium, meist Öl, aus einem Raum verdrängt wird, auf die Unterseite des Hubkolbens einwirkt und diesen anhebt.
  • So ist z. B. ein hydropneumatischer Wagenheber bekanntgeworden (USA.-Patentschrift 2 165 095), bei welcher der Hubkolben, der an seiner Kolbenstange die Hebeplatte trägt, in einem doppelwandigen Zylinder gleitet. In den durch die Doppelwandigkeit entstehenden mit Öl gefüllten Ringraum wird Preßluft eingelassen, die das Öl verdrängt, das durch eine Verbindungsleitung im Boden in den mittleren Zylinder unterhalb des Hubkolbens übertritt. Eine von Hand betätigte Hilfspumpe ist vorgesehen, um den öldruck unterhalb des Hubkolbens über den vom Luftdruck abhängigen Wert bei großen Lasten erhöhen zu können, oder um bei Fehlen eines Druckluftanschlusses ein Anheben zu ermöglichen, wobei die direkte übertrittsöffnung zwischen Ringraum und Hubzylinder durch ein Nadelventil verschlossen werden muß, um einen Kurzschluß der Pumpe zu vermeiden.
  • Diese Einrichtung ist im Aufbau äußerst kompliziert und bedarf zu ihrer Steuerung die Handhabung von vier voneinander unabhängigen Ventilen, wobei die Fehleinstellung eines der Ventile oder der Bruch der ölleitung zwischen Handpumpe und Druckzylinder zu einem ungewollten Absenken der Last und damit zu einer Gefährdung der unter der Last befindlichen Person führt.
  • Diese Nachteile mögen zwar im Fall eines kleinen beweglichen Wagenhebers oder Hebebockes, also in Fällen, in welchen nur ein Teil der Last des anzuhebenden Fahrzeuges auf einem einzelnen Hebebock ruht, tragbar sein, sie verhindern aber eine übertragung dieses Prinzips auf Hebebühnen, da hier die Gefährdung des Bedienungspersonals weitaus größer ist. Bei Hebebühnen hat man daher bei Anwendung des hier geschilderten Grundprinzips auf die Hilfspumpe verzichtet, um so zu einer einfacheren und unkomplizierteren Steuerung mit nur einem die Druckluftzu- und -abfuhr regelnden Ventil zu kommen. Dabei ergibt sich aber ein Nachteil, der auch dem zitierten Hebebock bei normaler Benutzung, d. h. beim Anheben der Last mit Druckluft ohne Zuhilfenahme der Pumpe zu eigen ist, daß nämlich die Last nicht starr, sondern wegen der die ölförderung bewirkenden komprimierbaren Luft elastisch federnd abgestützt ist.
  • Dieser Umstand, der bei Änderung der Last, z. B. beim Herausheben des Motors aus einem Fahrzeug, zu einer Änderung der Hubhöhe führt, ist aber bei Hebebühnen äußerst störend und unerwünscht. Es wurde deshalb eine Verbesserung dieses Prinzips bekannt (USA.-Patentschrift 1815 907) bei der das Hydrauliköl nicht wie üblich, durch querschnittsvermindernde öffnungen im Boden des Hubstempels in den Ringraum zwischen Außenwand des Hubstempels und Innenwand des in den Boden eingelassenen Führungszylinders übertreten kann, sondern über ein die hier zentral den Hubzylinder durchsetzende Luftleitung umgebendes Rohr, auf dem der Boden des Hubstempels gleitet, und eine absperrbare Leitung dem oberen Teil dieses Ringraumes zugeführt wird. Durch Absperrung dieser ölleitung kann der übertritt des öls verhindert werden und somit eine Bewegung des Hubstempels nach oben oder unten, ganz gleich wie groß (in gewissen von den vorgesehenen Dichtungen abhängigen Grenzen) der Luftdruck oberhalb des ölspiegels im Hubstempel ist. Das Anheben der Last geschieht in diesem Fall nicht durch von der Preßluft verdrängtes öl, sondern durch die direkte Einwirkung der Preßluft auf die innere Oberfläche des Hubstempels. Allerdings ist zu bezweifeln, daß die bekannte Einrichtung befriedigend funktioniert, weil die für das Anheben wirksame Differenzfläche zwischen Decke und Boden des hohlen Hubstempels nur aus dem Querschnitt des die zentrale Preßluftleitung umgebenden Rohres besteht. Außerdem ist auch bei dieser Vorrichtung die Bedienung umständlich, weil zwei Ventile unabhängig voneinander betätigt werden müssen, was in der Praxis dazu führen dürfte, daß das Ventil der ölleitung aus Bequemlichkeit dauernd geöffnet bleibt, so daß bei Ausfall der Druckluft, auf der dann die Last allein ruht, der unter der Hebebühne Arbeitende gefährdet ist. Eine derartige Gefährdung tritt bei dieser Vorrichtun- auch unvermeidlich dann ein, wenn die vom Inneren des Hubstempels zum Ventil führende ölleitung bricht, weil dann zunächst das öl und danach die den Hubstempel tragende Luft durch diese gebrochene Leitung entweichen kann.
  • Die vorbeschriebenen Vorrichtungen haben sich daher außer der eingangs erwähnten sogenannten Hochdruckbühne nicht in der Praxis durchgesetzt, doch ist hier ein anderes hydropneumatisches Sy- stem bekannt, bei welchem die Preßluft in einem großvoluinigen. öltank auf die Oberfläche des öls einwirkt und dieses durch eine ölleitung in einen öldruckzylinder verdrängt, dessen Kolben den Hubstempel der Hebebühne bildet. Auch in diesen Fällen ist es möglich, in die ölleitung ein Absperrventil einzubauen und damit die Last starr zu arretieren, doch führt auch hier der Bruch der ölleitung zwischen Ab- sperrventil und Hubzylinder zu einem unvermeidlichen schnellen Absinken der Last, und außerdem sind derartige Vorrichtungen mit dem Nachteil behaftet, daß der ölkessel mit 110 bis 200 1 Inhalt viel Platz benötigt, der besonders an Tankstellen und in Werkstätten nicht in ausreichendem Maße vorhanden ist, wobei derartige Kessel außerdem abnahme- und überwachungspflichtig sind.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die vielfältigen, den vorbeschriebenen Systemen zum Anheben des Hubstempels von Hebebühnen anhaftenden Nachteile zu vermeiden und ein auf diesem Gebiet neuartiges System zu schaffen, das konstruktiv äußerst einfach ist, auf aufwendige und abnahme-und Überwachungspflichtige Elemente verzichtet, dabei jedoch in der Bedienung narrensicher und nach menschlichem Ermessen absolut unfallsicher ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung grundsätzlich durch eine Kombination eines öldrucksystems mit einem System der direkten Beaufschlagung des Hubstempels mit Preßluft gelöst, wobei allerdings das durch die den Hubstempel anhebende Preßluft verdrängte öl im Ringraum zwischen einem in den Boden eingelassenen stationären und einem Führungszylinder nicht zum Anheben der Hebebühne, sondern nur zur Abdichtung des Systems, um ein Entweichen der Preßluft zu verhindern, und als zusätzliche letzte Sicherung dient, indem es, infolge der üblicherweise eine Verengung darstellenden Durchtrittsquerschnitte, einAbsinken der Hebebühne beim Versagen beider Hubsysteme verlangsamt und somit sogar in diesem Extremfall noch eine Möglichkeit schafft, daß der Arbeiter den gefährdeten Bereich unterhalb der angehobenen Last verlassen kann.
  • Zwar wird beim Anheben der Last nur ein Sy- stem, und zwar vorzugsweise das direkt auf dem hy- dropneumatischen Hubzylinder einwirkende Preßluftsystem verwendet, doch sind nach Beendigung des Anhebens, also zur Stützung der Last immer beide Systeme wirksam, so daß der Bruch irgendeiner Leitung, sei es im Preßluft- oder öldrucksystem in keinem Fall zu einem ungewollten Absinken der Last führen kann.
  • Die Erfindung besteht demnach in einer Hebebühne für Kraftfahrzeuge mit einem in einem stationären Zylinder geführten heb- und senkbaren Führungszylinder, mit dem über eine die Tragarme aufnehmende Traverse ein Hubkolben wesentlich geringeren Durchmessers verbunden ist, der in einem innerhalb des Führungszylinders befindlichen und mit dem stationären Zylinder verbundenen Hochdruckzylinder gleitet, wobei erfindungsgemäß der den Hochdruckzylinder umgebende Führungszylinder als an sich bekannter hydropneumatischer Hubzylinder mit in der Nähe der durch die Traverse gebildeten Decke mündender Druckluftleitung ausgebildet und über eine durch ein Ventil gesteuerte Leitung an einer Druckluftquelle angeschlossen ist, während der Hochdruckzylinder über eine durch ein Ventil gesteuerte Leitung mit einem das hydraulische Medium aufnehmenden Zwischenbehälter in Verbindung steht, dessen über dem Flüssigkeitsspiegel befindlicher Raum in von Kippvorrichtungen her bekannter Weise über einen zwischen dem Luftventil und dem Hubzylinder mündenden Abzweig ebenfalls an die Druckluftquelle angeschlossen ist.
  • Es ist zwar, wie eben bemerkt, schon eine Kippvorrichtung für den Wagenkasten von Fahrzeugen bekanntgeworden (deutsche Patentschrift 935 294), bei welcher ein öldruckzylinder innerhalb eines rein pneumatischen Hubzylinders angeordnet ist, doch läßt sich dieser Vorveröffentlichung, abgesehen von der Tatsache, daß sich die Merkmale von Kippvorrichtungen nicht ohne weiteres auf Hebebühnen übertragen lassen, nicht mehr entnehmen, als der bereits diskutierten, einen Wagenheber oder Hebebock betreffenden Veröffentlichung, denn auch hier dient der öldruckzylinder in Verbindung mit einer Handpumpe dazu, bei übergroßer Belastung oder bei unzureichendem und fehlendem Luftdruck im Preßluftsystem, z. B. nach mehrmaligem Kippen ohne Nachfüllen des Preßlufttanks, die Wirksamkeit des Preßluftsystems zu erhöhen oder zu ersetzen. Gewisse konstruktive übereinstimmungen, die sich erst nach Kenntnis der erfindungsgemäßen Lehre ergeben, konnten dem Fachmann vorher keinen Hinweis auf die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe vermitteln.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Hebebühne im Vertikalschnitt mit ihrem Leitungssehema und F i g. 2 das ölsteuerventil in größerem Maßstab im Schnitt.
  • Gemäß F i g. 1 weist die Hebebühne einen in den Boden eingelassenen stationären Zylinder 1 auf, der einen in Führungen 2, 2' geführten heb- und senkbaren Führungszylinder 3 aufnimmt, der oben durch eine Traverse 4 geschlossen ist, in der gelenkig angeordnete Tragarme 5 gelagert sind. Mit dem stationären Zylinder 1 ist ein Hochdruckzylinder 6 und mit dem Führungszylinder 3 über die Traverse 4 ein Hubkolben 7 verbunden.
  • Mit 8 ist eine an einer nicht dargestellte Druckluftquelle angeschlossene, in ein Ventil 9 mündende Leitung bezeichnet, die sich in eine Luftzuführungsleitung 10 fortsetzt, die in einem Steigrohr 11 im Hubzylinder 3 endet. Dieses Steigrohr mündet in dem Raum 12 oberhalb des ölspiegels 13 im Hubzylinder. Der Raum 14 im Hochdruckzylinder 6 unterhalb des Hubkolbens 7 ist über Leitungen 15, 16 und ein Ventil 17 an einen Ölzwischenbehälter 18 mit einem geringen Inhalt von beispielsweise vier Liter angeschlossen. Der Raum 1.9 des Behälters 18 oberhalb des ölspiegels 20 steht über eine Abzweigung 21 mit der Druckluftleitung 10 in Verbindung, wobei diese Abzweigung in die Luftleitung 10 zwischen dem Ventil 9 und dem Steigrohr 11 im Hubzylinder 3 mündet.
  • Das Luftventil 9 und das ölventil 17 können beispielsweise von Hand durch einen gemeinsamen Hebel 22 betätigt werden, der um ein Gelenk 23 kippbar an den nach außen tretenden Ventilstößeln 24 und 25 angreift.
  • Wenn im Betrieb beispielsweise die Handhabe 26 des Hebels 22 in die durch den Pfeil H versinnbildlichte Stellung »Heben« gebracht wird, so wird das Luftventil 9 geöffnet und die von einer nicht dargestellten durch den Pfeil L versinnbildlichten Quelle stammende Druckluft über die Leitungen 8, 10 und das Steigrohr 11 in den Raum 12 des Hubzylinders 3 geleitet. Dieser Vorgang ist durch die Pfeile A versinnbildlicht. Das im Hubzylinder 3 befindliche Öl wird dadurch längs der Pfeile B in den Raum 27 gedrückt, was eine Hebebewegung des Hubzylinders 3 in Pfeilrichtung C zur Folge hat.
  • Gleichzeitig wird über die Abzweigung 21 Druckluft in den Luftraum 19 des ölzwischenbehälters 18 gebracht und dadurch ein durch den Pfeil 0 dargestellter Ölfluß über die Leitungen 16, 15 und das Ölventil 17 in den Raum 14 im Hochdruckzylinder 6 unterhalb des Kolbens 7 gedrückt. Demnach wird also das Anheben der Arbeitsbühne mit den Tragarmen 5 gleichzeitig auf pneumatisch-hydraulische und hydraulische Weise besorgt, indem das Öl im Hubzylinder3 pneumatisch verdrängt und die Druckluft unter die Stirnfläche desselben gebracht wird und hydraulisch der Hubkolben 7 angehoben wird. Das Anheben geht so lange vor sich, wie der Hebel 22 in der Stellung »H« verbleibt, also der Weg von der Druckluftquelle »L« offensteht. Wenn die Bedienungsperson den Hebel in die - gezeichnete - »Stop-Stellung« zurückschwenken läßt, wird das Luftventil 9 und gleichzeitig das als Rückschlagventil ausgebildete ölventil 17 geschlossen, und die Hebebühne steht auf der ölsäule in dem Raum 14 und zugleich auf der Luftsäule im Raum 12.
  • Bei einer zweckmäßigen Variante der Erfindung ist der pneumatisch-hydraulische Kreislauf derart ausgebildet, daß nach dem Schließen des Luftventils in der »Stop-Stellung« die Luft aus dem Raum 12 entweichen kann, beispielsweise über die Steigleitung 11 und die Leitung 10 über das Ventil 9, welches gleichzeitig einen Luftablaß 28 aufweist. Dann steht die Hebebühne, was zu deren Arretierung in der je- weils gewünschten Hubstellung völlig ausreichend ist, nur noch auf der ölsäule im Raum 14, aber dafür ist die Gefahr des »Nachlaufens« ausgeschaltet. Die Steuerung könnte natürlich auch so ausgelegt sein, daß in der »Stop-Stellung« das Luftablaßventil noch geschlossen ist, jedoch hätte dies den Nachteil, daß bei eventuell nicht ganz dichtem Lufteingangsventil 9 die Hebebühne unkontrolliert weiter angehoben wird.
  • Wird die Handhabe 26 des Hebels 22 in die durch den Pfeil S dargestellte Stellung »Senken« gebracht, so wird das Ölventil 17 geöffnet, und das Öl kann aus dem Raum 14 in den ölzwischenbehälter 18 zurückfließen; gleichzeitig entweicht, falls dies nicht bereits geschehen ist, die Druckluft aus dem Raum 12.
  • Das als Rückschlagventil ausgebildete Ventil 17 nach F i g. 1 ist in F i g. 2 im Vertikalschnitt und in einem gegenüber F i g. 1 größeren Maßstab im einzelnen dargestellt. Es besteht aus dem Gehäuse 29 und dem Ventil 30 mit Ventilschaft 31.
  • Das Ventil wird durch eine Feder 32 auf seinem Sitz 33 gehalten. Die Federkraft ist durch eine Schraube 34 einstellbar. Wird die Handhabe des Bedienungshebels 22 in die Stellung »Heben« geschwenkt (strichpunktierte Lage), so wird das durch die Druckluft aus dem ölzwischenbehälter 18 verdrängte Öl über die Leitung 16 (ausgezogener Pfeil) das Ventil 30 gegen den Druck der entsprechend ausgelegten Feder 32 von seinem Sitz anheben, damit es über die Leitung 15 in den Hochdruckraum 14 fließen kann. In der »Stop-Stellung« der Hebebühne schließt sich das Ventil automatisch, indem der Öl- druck in der Leitung 15 (strichpunktierter Pfeil) das Ventil 30 auf seinen Sitz 33 drückt. Wenn dagegen die Hebebühne abgesenkt werden soll und hierzu der Bedienungshebel in die Stellung »Senken« (gestrichelte Stellung) gebracht wird, so wird der Schaft 31 des Ventils und damit der Ventilteller von seinem Sitz abgehoben, und das Öl kann längs der strichpunktierten Pfeile, die Leitungen 15, 16 veranschaulichend, in den ölzwischenbehälter 18 zurückfließen.
  • Wer die Hebebühne nach der Erfindung installiert, kann diese wahlweise als Hochdruckbühne mit Zahnradpumpe und Notluftbetätigung durch die Belüftungsleitung oder als normale preßluftbetätigte hy- dropneumatische Bühne gemäß F i g. 1 mit den vorstehend beschriebenen Vorteilen verwenden. Wenn beispielsweise die Bühne nur mit dem Hochdrucksystem arbeitet, so dient das nicht an einer Leitung angeschlossene Steigrohr 11 nur zum Ansaugen der atmosphärischen Luft zwecks Druckausgleich. Sollte aus irgendeinem Grund die Hochdruckhydraulik versagen, z. B. durch Bruch der Zahnradpumpe, so braucht die Bühne deshalb nicht ungenutzt stillzustehen, weil man sie dann an die in jeder Werkstatt vorhandene Preßluftleitung anschließen und mit ihr arbeiten kann.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Hebebühne für Kraftfahrzeuge mit einem in einem stationären Zylinder geführten heb- und senkbaren Führungszylinder, mit dem über eine die Tragarme aufnehmende Traverse ein Hubkolben wesentlich geringeren Durchmessers verbunden ist, der in einem innerhalb des Führungszylinders befindlichen und mit dem stationären Zylinder verbundenen Hochdruckzylinder gleitet, dadurch gekennzeichnet, daß der den Hochdruckzylinder(6) umgebende Führungszylinder als an sich bekannter hydropneumatischer Hubzylinder (3) mit in der Nähe der durch die Traverse (4) gebildeten Decke mündender Druckluftleitung (10, 11) ausgebildet und über eine durch ein Ventil 9 gesteuerte Leitung an eine Druckluftquelle angeschlossen ist während der Hochdruckzylinder (6) über eine durch ein Ventil (17) gesteuerte Leitung (15/16) mit einem das hydraulische Medium aufnehmenden Zwischenbehälter (18) in Verbindung steht, dessen über dem Flüssigkeitsspiegel befindlicher Raum (19) in von Kippvorrichtungen her bekannter Weise über einen zwischen dem Luftventil (9) und dem Hubzylinder (3) mündenden Abzweig (21) ebenfalls an die Druckluftquelle angeschlossen ist.
  2. 2. Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch ge# kennzeichnet, daß das Ventil (17) ein Rückschlagventü ist, auf dessen Ventilteller (30) ein kraftausübendes Element z. B. eine Spiralfeder (32) einwirkt, deren einstellbarer Druck geringer als der Druck des in Richtung auf den Hochdruckzylinder (6) strömenden öles ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 935 294; USA.-Patentschriften Nr. 1815 907, 1915 024, 2165095.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0312206A3 (de) * 1987-09-11 1989-06-07 V.L. Churchill Limited Fahrzeughebevorrichtung

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