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DE1271786B - Im Bereich der kurzen oder der noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit einem Sender und einem zum Empfang desselben bestimmten Empfaenger - Google Patents

Im Bereich der kurzen oder der noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit einem Sender und einem zum Empfang desselben bestimmten Empfaenger

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Publication number
DE1271786B
DE1271786B DE19631271786 DE1271786A DE1271786B DE 1271786 B DE1271786 B DE 1271786B DE 19631271786 DE19631271786 DE 19631271786 DE 1271786 A DE1271786 A DE 1271786A DE 1271786 B DE1271786 B DE 1271786B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
oscillation
receiver
search
transmission
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19631271786
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Fulda
Dipl-Ing Dieter Leypold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19631271786 priority Critical patent/DE1271786B/de
Priority to DE1963S0088576 priority patent/DE1297169B/de
Publication of DE1271786B publication Critical patent/DE1271786B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/68Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for wholly or partially suppressing the carrier or one side band
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/18Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/30Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by mechanical means, e.g. by a motor
    • H03J7/305Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by mechanical means, e.g. by a motor in which an automatic frequency control circuit is brought in action after the scanning action has been stopped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

  • Im Bereich der kurzen oder der noch kürzeren Wellen arbeitende übertragungsanlage mit einem Sender und einem zum Empfang desselben bestimmten Empfänger Die Erfindung bezieht sich auf eine im Bereich der kurzen oder der noch kürzeren Wellen arbeitende Übertragungsanlage mit einem Sender und einem zum Empfang desselben bestimmten Empfänger, der mit einer Sucheinrichtung zum Auffinden der Sendefrequenz und mit einer selbsttätigen Frequenznachstelleinrichtung zur genauen Abstimmung bei gefundener Sendefrequenz versehen ist und bei der außer dem die Informationen beinhaltenden Frequenzband sendeseitig noch wenigstens zwei Schwingungen übertragen werden, die zueinander einen konstanten Frequenzabstand haben und frequenzmäßig außerhalb des mit den Informationen belegten Frequenzbandes liegen.
  • In der F i g. 1 ist als Beispiel das Blockschaltbild des Empfängers einer bekannten Übertragungsanlage dieser Art gezeigt und in der F i g. 2 das in einer zwischenfrequenten Lage hierfür übliche Frequenzschema wiedergegeben. Diese bekannte Einrichtung arbeitet mit Einseitenbandmodulation. Das ankommende Signal wird im Empfänger, beispielsweise aus der 400-MHz-Lage, in die 35-MHz-Lage in einem ersten Frequenzumsetzer 1 umgesetzt und nach einer Zwischenverstärkung in der Stufe 2 einem zweiten Frequenzumsetzer 3 zur Transponierung von der 35-MHz-Lage in die 2-MHz-Lage zugeführt. Das Frequenzschema in der 2-MHz-Lage hat, bezogen auf das Empfangssignal, eine Form, wie es in der F i g. 2 gezeigt ist. über eine Gabelschaltung 4 wird das Signal in der 2-MHz-Lage einerseits einem Bandfilter 5 zugeführt, an dessen Ausgang der Rückumsetzer 6 zur Transponierung des Nachrichtenbandes in die Basisband-Frequenzlage angeschaltet ist. Diesem Rückumsetzer wird über die noch eingezeichnete weitere Zuleitung die für die Rückumsetzung erforderliche Nullschwingung zugeführt.
  • Einem weiteren Anschluß des Gabelübertragers 4 wird über ein Bandfilter 7 die Nullschwingung einschließlich des Dienstgesprächs entnommen und einer zweiten Gabelschaltung 8 eingespeist. Diese Gabelschaltung 8 speist einerseits das der Aussiebung der Nullschwingung dienende Bandfilter 9, dessen Ausgang die Nullschwingung für die Schwundregelung (AVC) entnommen wird. Die Nullschwingung wird weiterhin über einen Amplitudenbegrenzer 11, ein Phasendrehglied 13, ein weiteres Nullschwingungsfilter 14 einer Gabelschaltung 15 zugeführt. Von der Gabelschaltung 15 aus wird einerseits die Nullschwingung dem Basisbandumsetzer 6 und andererseits einem Nachstelldiskriminator 12 zugeführt. Außerdem wird noch die Ausgangsspannung des Begrenzers 11 direkt an den zweiten Eingang des Diskriminators 12 gelegt. Der Phasendreher 13 wird so eingestellt, daß bei der Mittenfrequenz des Filters 14 am Ausgang des Diskriminators die Spannung Null entsteht. Von dem Nachstelldiskriminator 12 wird die Frequenznachstellung 16 des ersten überlagereroszillators 10 gespeist. Der zweite überlagereroszillator 17 ist quarzstabilisiert. Die Frequenznachstellung 16 kann beispielsweise eine motorische Nachstellung sein.
  • Die übertragungsbandbreite vor dem Frequenzumsetzer 1 ist relativ groß, jedenfalls größer als das von der Information belegte Frequenzband. In der 35-MHz-Lage ist die Bandbreite ebenfalls noch wesentlich größer, beispielsweise etwa 1 MHz. In den anschließenden Filtern wird aber eine derartige Frequenzbandbeschneidung vorgenommen, daß eine relativ genaue Abstimmung des Empfängers erforderlich ist, damit die einzelnen Schwingungen in die Durchlaßbereiche der jeweiligen Filter fallen. Insbesondere kann die selbsttätige Pegelregelung und die selbsttätige Frequenzregelung erst arbeiten, wenn die Nullschwingung in den Durchlaßbereich des sehr schmalen Filters 9 bzw. 14 fällt.
  • Damit ist bei Inbetriebnahme des übertragungssystems die Möglichkeit gegeben, daß der Empfänger so weit gegen die tatsächlich gesendeten Frequenzen verstimmt ist, daß die Frequenznachstelleinrichtung nicht in Tätigkeit treten kann. Um auch in diesem Fall eine Abstimmung des Empfängers auf die Sollfrequenz zu erreichen, sind bereits Anordnungen bekanntgeworden, bei denen der Empfängeroszillator im unstabilisierten Zustand selbständig in einem Niederfrequenzrhythmus, z. B. unter Verwendung eines Suchspannungsgenerators, so lange verändert wird, bis die richtige Abstimmfrequenz gefunden ist. Hierzu ist in der deutschen Patentschrift 846 421 der Vorschlag unterbreitet, zwei Pilotfrequenzen im Sendesignal vorzusehen, die im Empfänger getrennt ausgewertet und einer Einrichtung zugeführt werden, die ähnlich den Auswahlschaltungen bei Diversity-Empfang aufgebaut ist und eine Stabilisierung der Empfängeroszillatorfrequenz auf einen der beide Pilote erlaubt. Der dort unterbreitete Vorschlag hat zwar den Vorteil, daß der Empfängeroszillator auf einen beliebigen der beiden Pilote stabilisiert werden kann, in welchem Fall jedoch die Suchschaltung bereits abgeschaltet wird, wenn nur einer der beiden Pilote vorhanden ist. In der anderen Variante ist dies bei Wegfall eines bestimmten der beiden Pilote ebenso der Fall. Infolgedessen sind Fehlabstimmungen des Empfängers auf eine falsche Frequenz immer noch nicht ganz ausgeschlossen.
  • In der schweizerischen Patentschrift 229 996 ist der Vorschlag gemacht, bei Empfängern ähnlicher Art wie den obengenannten, die Fehlabstimmung auf z. B. eine Rauschspannung dadurch zu vermeiden; daß (bei übertragung ebenfalls zweier Pilote) nur bei Empfang der Pilote mit wenigstens nahezu gleichen Pegeln die Abschaltung der Suchspannung veranlaßt wird. Hierdurch wird also wiederum, z. B. bei zeitweiligen selektiven Schwundeinbrüchen eine Anschaltung der Sucheinrichtung hervorgerufen, was ebenfalls von Nachteil ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch Abgabe eines neuen Schaltungsprinzips die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden.
  • Diese Aufgabe wird bei einer im Bereich der kurzen oder der noch kürzeren Wellen arbeitende übertragungsanlage mit einem Sender und einem zum Empfang desselben bestimmten Empfänger, der mit einer Sucheinrichtung zum Auffinden der Sendefrequenz und mit einer selbsttätigen Frequenznachstelleinrichtung zur genauen Abstimmung bei gefundener Sendefrequenz versehen ist und bei der außer dem die Information beinhaltenden Frequenzband sendeseitig noch wenigstens zwei Schwingungen übertragen werden, die zueinander einen konstanten Frequenzabstand haben und frequenzmäßig außerhalb des mit den Informationen belegten Frequenzbandes liegen, gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in einem breitbandig ausgelegten Teil des Empfängers aus diesen beiden Schwingungen eine Differenzschwingung gebildet wird, bei deren Auftreten zunächst die Suchschaltung eingeschaltet wird, und daß in einem schmalbandigen Teil des Empfängers ebenfalls die Differenzschwingung gebildet wird, bei deren Auftreten die Suchschaltung abgeschaltet wird und nur die Frequenznachstelleinrichtung zur genauen Abstimmung wirksam ist.
  • Die Erfindung ist an sich bei beliebigen Modulationsarten des Senders anwendbar. Bei einem System mit Einseitenbandmodulation, in dem außer der für die Demodulation benötigten Nullschwingung noch eine tragende Trägerschwingung für einen Dienstkanal in dem von Informationen freien Frequenzbereich insbesondere im Gebiet des unterdrückten Seitenbandes übertragen wird, wird .die Erfindung jedoch vorteilhaft in der Weise angewendet, daß das Nullschwingungssignal und das Trägerschwingungssignal des Dienstkanals als die beiden für die Frequenznachstellung wirksamen Schwingungen vorgesehen sind. Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Empfängers für eine erfindungsgemäße übertragungsanlage ist dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenznachstelleinrichtung in eine Suchschaltung und die eigentliche Frequenznachstellung unterteilt ist und daß bei Auftreten der Differenzfrequenz (Kriterium A) zunächst die Suchschaltung auf Grund eines aus den beiden Schwingungen abgeleiteten Nachstimmkriteriums einen überlagerungsoszillator des Empfängers, vorzugsweise den ersten, hin und her verstimmt, bis der Abstimmfehler im wesentlich kleineren Fangbereich der Frequenznachstellung liegt und dann unter Abschaltung der Suchschaltung ausschließlich die Frequenznachstellung wirksam ist.
  • Für einen derartigen Empfänger empfiehlt es sich fernerhin, daß die Differenzfrequenzschwingung über einen Schalter die Suchschaltung in Betrieb setzt, und daß jede der beiden Schwingungen für sich ausgesiebt wird, Ferner ist es vorteilhaft, die Ausgangsspannungen der beiden Siebschaltungen in der Weise zu kombinieren, daß bei gleichzeitigem Auftreten beider Ausgangsspannungen das weitere Kriterium für die Abschaltung der Suchschaltung und den ausschließlichen Betrieb der Frequenznachstellung abgegeben wird.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • In der F i g. 1 sind zusätzlich zu den an sich vorhandenen Aufbereitungsmöglichkeiten für das Empfangssignal noch zwei Anschlüsse I und 1I vorgesehen, an die die Einrichtung anzuschalten ist, die zur Realisierung der Lehre nach der Erfindung erforderlich ist und für die ein Ausführungsbeispiel die F i g. 3 zeigt.
  • Die in der F i g. 3 gezeigte zusätzliche Einrichtung nach der Lehre der Erfindung besteht aus einem vom Anschluß I gespeisten Verstärker 18, der nichtlinear sein soll und an dessen Ausgang ein schmales Bandfilter 19 angeschaltet ist, dessen Durchlaßfrequenz der Differenzfrequenz zwischen den beiden erwähnten zusätzlichen Frequenzen des Senders entspricht. Diese Differenzfrequenz wird einem Verstärker 20 zugeführt, in einem weiteren Schaltungsteil 21 gleichgerichtet und zur Betätigung eines Schaltorgans 22, beispielsweise eines Arbeitsrelais, verwendet.
  • Weiterhin wird vom Anschluß I über ein breiteres Bandfilter 23 das Dienstgespräch mit dem Dienstgesprächsträger ausgesiebt und dem Dienstgesprächsanschluß 32 zugeführt. Über einen die Amplitude der übertragenen Schwingungen auf einen konstanten Wert begrenzenden Verstärker 24 wird schließlich das Frequenzband des Dienstgespräches bzw. wegen der Amplitudenbegrenzung praktisch nur der Dienstgesprächsträger einer überlagerungsstufe 26 eingespeist. Diese überlagerungsstufe erhält von II her über einen Zwischenverstärker 25 als überlagerungsschwingung noch die Nullschwingung. Im Ausgang der überlagerungsstufe bildet sich damit die Differenz aus der Frequenz des Dienstgesprächsträgers und der Nullschwingung. Bei Zugrundelegung eines Frequenzschemas nach der F i g. 2 ist die Differenzfrequenz 60 kHz. Diese Differenz wird über ein schmales Bandfilter 27 ausgesiebt, einem Verstärker 28 zugeführt und in einer Gleichrichteranordnung 29 zur Gewinnung einer Schaltspannung oder eines Schaltstromes gleichgerichtet. Die Schaltspannung oder der Schaltstrom betätigen ein Relais 30, das ebenfalls ein Arbeitsrelais sein kann. Zweckmäßig erhält die Schalteinrichtung 29 über einen weiteren Weg noch eine zusätzliche Gleichspannung eingespeist, die aus der Nullschwingung über den Gleichrichtertei131 gewonnen wird. Diese zusätzliche Steuerspannung hat folgenden Grund. Bei sehr schwachem Empfang (Scatter-Strecken) bzw. Hochregelung der Verstärkung des Empfängers (die Schwundregelung kann ja noch nicht arbeiten!) läßt das »breite« Filter 5 noch ein so breites Rauschband durch, daß die Rauschspannung die Dienstgespräch= trägeramplitude erreicht oder übersteigt. Der Begrenzer 24 begrenzt jedoch die Summenspannung auf einen konstanten Wert; die selektiv in 27 ausgewertete Dienstgesprächträgeramplitude ist also kleiner, als dem Sollwert ohne Rauschen entspricht. Wenn trotzdem das Relais 30 ansprechen soll, muß es sehr empfindlich gemacht werden. Damit besteht aber die Gefahr, daß Relais 30 auch anspricht, wenn nur Rauschen empfangen wird, oder bei ungestörtem Empfang spricht Relais 30 schon an, wenn die Frequenz noch auf der Filterkante der Filter 9 und 14 liegt, wo die Dämpfung so groß ist, daß die Frequenznachstellung noch nicht anläuft. Dies wird vermieden, indem in Weiterbildung der Erfindung die Schaltung 29 als Und-Gatter ausgebildet wird. An die Klemme 1I kommt auch bei starkem Rauschen infolge der sehr schmalen Filter 9 und 14 nur dann ein Signal, wenn die Nullschwingung im Durchlaßbereich der Filter liegt. Wenn also diese Spannung in richtiger Amplitude vorhanden ist (die Frequenz also nicht an der Filterkante steht), wird das eine Tor des Und-Gatters geöffnet, und nun genügt auch eine kleinere Spannung aus 28, um das zweite Tor zu öffnen und damit das Relais sicher ansprechen zu lassen.
  • Die Wirkungsweise eines erfindungsgemäß ausgestalteten übertragungssystems kann man sich wie folgt vorstellen.
  • Wird davon ausgegangen, daß als zusätzliche Schwingungen zu dem eigentlichen, die Informationen beinhaltenden Frequenzband noch dessen Nullschwingung von z. B. 2 MHz Frequenz in der zwischenfrequenten Lage und die Dienstgesprächträgerschwingung von z. B. 2,06 MHz frequenzmäßiger Lage im zwischenfrequenten Frequenzschema übertragen werden, so bildet sich wegen der bewußt zugelassenen Nichtlinearität im Schaltungsteil 18 beispielsweise die Differenzfrequenz aus beiden Schwingungen, die 60 kHz beträgt. Es ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, daß analog zu den nachfolgenden Betrachtungen auch die Summenfrequenz aus beiden Frequenzen, beispielsweise also die Frequenz 4,06 MHz auswertbar ist.
  • Nimmt man beispielweise an, daß die Sendefrequenz noch außerhalb des Fangbereiches der Frequenznachstellungsglieder 12 und 16 des ersten überlagerungsoszillators 10 (F i g. 1) ist, aber noch so weit innerhalb des vom Empfänger aufnehmbaren Frequenzbandes, daß die beiden erwähnten Schwingungen, nämlich die Nullschwingung und die Dienstgesprächträgerschwingung, wenn auch stark geschwächt, bis zur Klemme I durchkommen, so bildet sich im Verstärker 18 die Differenzfrequenz von 60 kHz aus den beiden erwähnten Schwingungen. Diese wird so weit verstärkt, daß sie selbst bei ganz schwachem Einfall noch zu sicherem Ansprechen des Relais 22 führt. Ist das Relais 22, wie beispielsweise angegeben, ein Relais mit Arbeitskontakt, so kann das Anziehen und damit das Einschalten des Relais 22 dazu ausgenutzt werden, den Empfängeroszillator 10 mit Hilfe der motorischen Suchschaltung 16 so weit, vorzugsweise periodisch, zu verstimmen, bis der Fangbereich der Frequenzregelung erreicht wird.
  • Das hierfür erforderliche Kriterium wird aus dem Anziehen bzw. Inbetriebsetzen des Relais 30 abgeleitet. Wird nämlich der erste überlagerungsoszillator 10 des Empfängers mittels der motorischen Suchschaltung 16 so weit nachgestimmt, daß der Sender innerhalb des Fangbereichs der Frequenzregelung des Empfängers liegt, so kommt über den Anschluß II die Nullschwingung von beispielsweise 2,0 MHz zur Wirkung und wird dem Frequenzumsetzer 26 über den Verstärker 25 zugeführt. Da der Frequenzumsetzer 26 in diesem Fall über die Schaltungsteile 23, 24 ständig den Dienstgesprächsträger mit einer beispielsweisen Frequenz von 2,06 MHz erhält, kann im Ausgang der überlagerungsstufe 26 eine Differenzfrequenz oder eine Summenfrequenz vorgegebenen Wertes, beispielsweise die Differenzfrequenz von 60 kHz, nur dann auftreten, wenn die Abstimmung des Empfängers auf den Sender so genau ist, daß die Nullschwingung über die Filter 9 bzw. 14 übertragen werden kann. Dieses Kriterium der Übertragung der Nullschwingung ist aber gleichbedeutend dem Fall, daß der Empfänger bereits hinreichend genau auf den Sender abgestimmt ist, und zwar so hinreichend genau, daß die Frequenznachstimrnung des Empfängers, die selbsttätig erfolgen soll, in Betrieb gesetzt werden kann.
  • Ist also dieser Zustand erreicht, so wird im Ausgang der überlagerungsstufe 26 beispielsweise aus den überlagerungsschwingungen mit Hilfe des Filters 27 die Differenzfrequenz von 60 kHz ausgesiebt und nach Verstärkung im Verstärker 28 einem Und-Gatter 29 zugeführt. Dieses Gatter bringt das Relais 30 zum Ansprechen, weil gleichzeitig auch über 31 eine Gleichspannung angelegt wird. Das Ansprechen des Relais 30, das beispielsweise einen Ruhekontakt beim Anziehen öffnet, der in den Stromkreis des Nachstellmotors 16 eingeschleift ist, hat zur Folge, daß die motorische Nachstimmung des ersten überlagerungsoszillators 10 abgeschaltet wird. Gleichzeitig kann mit dieser Abschaltung der motorischen Suchschaltung des überlagerungsoszillators 10 die automatische Frequenznachstellung des Empfängers auf die Sendefrequenz wirksam gemacht werden. Dies kann beispielsweise so wie in der F i g. 4 schematisch angedeutet erfolgen. In den Speisestromkreis des Motors 16 für die Frequenznachstellung ist ein Umschaltekontakt 34 eingefügt, der bei. Ansprechen lediglich des Relais 22 den Motor an den Anschiuß 33 der Suchspannungsquelle anschaltet bzw. beim Ansprechen sowohl des Relais 22 als auch des Relais 30 auf die Nachstellspannung vom Ausgang des Nachstelldiskriminators 12 umschaltet. Der Umschaltekontakt 34 kann dabei entweder ein Umschaltekontakt eines getrennten Relais sein, das von den Relais 22, 30 gesteuert wird, oder kann durch die Kontaktfedersätze der Relais 22, 30 gebildet werden.
  • Eine Vereinfachung dieser Relaisschaltung ist noch in der Weise möglich, daß, wie in der F i g. 5 angedeutet, der Frequenznachstelldiskriminator 12 mit seiner Ausgangsspannung gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Verstärkers ständig auf die motorische Frequenznachstellung 16 aufgeschaltet ist. Auf die Verbindung des Nachstelldiskriminators bzw. seines Verstärkers mit der Nachstelleinrichtung, z. B. des Nachstellmotors 16, wird parallel über eine Relaissteuerung 22', 30' abhängig von dem Empfangssignal die Suchspannung zur frequenzmäßig periodisch erfolgenden Durchstimmung des überlagerungsoszillators 10 gegeben. Die Suchspannung liegt hierbei gleichartig wie bei dem Ausführungsbeispiel nach der F i g. 4 an den Anschlußklemmen 33, die mit der Nachstelleinrichtung 16 über einen Arbeitskontakt 22' und einen Ruhekontakt 30' in Verbindung steht. 22' ist dabei der Arbeitskontakt des Relais 22, und 30' ist der Ruhekontakt des Relais 30. Spricht nur das Relais 22 an, in I7bereinstimmung mit dem Fall, daß der Empfänger zwar noch nicht richtig abgestimmt ist, aber bereits die Differenzbildung im Teil 18 der F i g. 3 eintritt, so wird der Stromkreis für die Suchspannung an den Klemmen 33 an den Nachstellmotor 16 bzw. die Nachstimmeinrichtung gelegt, die damit den ersten Überlagerungsoszillator 10 periodisch innerhalb eines größeren Frequenzbereiches durchstimmt. Spricht nun wegen der bei der Durchstimmung eintretenden Übereinstimmung der Empfangsfrequenz mit der Sendefrequenz das Relais 30 an, so tritt zusätzlich zu dieser Suchspannung auch eine Frequenznachstellspannung im Ausgang des Diskriminators 12 auf. Damit diese Nachstellspannung allein wirksam wird, öffnet der Ruhekontakt 30' des Relais 30 in diesem Fall und schaltet die Suchspannungsquelle 33 von der Nachstelleinrichtung 16 ab. Die Nachstimmung des überlagerungsoszillators 10 erfolgt damit ausschließlich über den Nachstimmdiskriminator 12 und das daran angeschaltete Nachstellorgan 16. Die gleichzeitige Beaufschlagung des Regelspannungsausgangs des Nachstelldiskriminators 12 stört bei den meisten Diskriminatorschaltungen nicht.
  • Für die Bemessung der Regelbereiche ist folgendes zu beachten. Der Frequenzvariationsbereich bei der Wobbelung bzw. Grobregelung der Abstimmfrequenz des überlagerungsoszillators 10 und damit der Empfangsfrequenz des Empfangsüberlagerers 1 muß gleich dem maximal möglichen Frequenzfehler aller im Sender und Empfänger für die übereinstimmung von Sendefrequenz und Empfangsfrequenz maßgebenden Oszillatoren sein. Er soll sogar ein klein wenig größer sein als dieser maximal mögliche Fehler. Damit das Kriterium der Differenzfrequenzbildung aus den beiden Schwingungen nicht aus einer Schwingung des die Informationen enthaltenden Nachrichtenbandes und der Nullschwingung entstehen kann, muß der Frequenzabstand des Dienst gesprächträgers einen größeren Abstand von der Nullschwingung haben als den halben Frequenzbereich, den die Suchschaltung überstreicht. Die üblichen Suchschaltungen, mit denen man die Nullschwingung in den Durchlaßbereich der Filter 9 und 14 bringen könnte, um damit die Frequenznachstellung wirksam werden zu lassen, würden ohne die erfindungsgemäß vorgesehene zweite Schwingung aus folgendem Grund versagen. Der Suchbereich muß meist viel größer als der Abstand der Nullfrequenz vom Nachrichtenband sein. Damit besteht die Gefahr, daß fälschlich eine Schwingung des Nachrichtenbandes in Filter 9, 14 gelangt und somit eine falsche Demodulation der Nachricht entsteht. Wenn erfindungsgemäß eine zweite Schwingung in Verbindung mit der Nullschwingung ausgewertet wird, deren Frequenzabstand größer als der halbe von der Suchschaltung überstreichbare Frequenzbereich ist, ist dies mit Sicherheit vermieden; denn es kann dann nie eine Schwingung des Nachrichtenbandes in die Filter 9, 14 und gleichzeitig die Nullschwingung oder eine andere Schwingung in das Filter 5 gelangen. Damit ist sichergestellt, daß die Suchschaltung trotz der Schwingung in den Filter 9, 14 weitersucht. Um Schwankungen der Amplitude der Nullschwingung auf Grund von Schwankungen der übertragungsdämpfung auszugleichen, ist die Einschaltung des Amplitudenbegrenzers 11 vorteilhaft, weil dann das Nullschwingungsfilter 14 praktisch mit konstanter Amplitude gespeist wird und somit nur bei axakter Lage der Nullschwingung innerhalb des Durchlaßbereiches des Nullschwingungsfilters 14 die entsprechenden Vorgänge in der Auswertungsschaltung nach der F i g. 3 ausgelöst werden.
  • Die erfindungsgemäße Verwendung von wenigstens zwei einen konstanten Frequenzabstand aufweisenden Schwingungen bringt wesentliche Vorteile im Vergleich zu den bekannten Schaltungen dieser Art. Selbst wenn die Nullschwingung und die zweite Schwingung (z. B. der Dienstgesprächsträger) wegen des erforderlichen breiten Durchlaßbereichs, z. B. des Filters 7, bei schlechten übertrag ungsbedingungen oder in der Verstärkung hochgeregeltem Empfänger scheinbar im Rauschen untergehen, kommt die Differenzschwingung aus beiden Schwingungen hinter dem schmalen Differenzschwingungsfilter 19 noch deutlich zum Vorschein. Das beruht darauf, daß im Gegensatz zu den statistisch verteilten Rauschschwingungen die Differenzschwingung aus zwei kontinuierlichen Trägerschwingungen gebildet wird. Es ist daher auch für ein sehr schwaches Empfangssignal z. B. bei Scatter-Empfang ein sicheres Einschalten der Sucheinrichtung gewährleistet. Man kann also den Suchbereich sehr weit wählen "und durch entsprechende Schmalbandigkeit (die nur durch die Frequenzkonstanz der elektrischen Bauelemente begrenzt ist) die Differenzschwingung gegenüber dem Rauschen genügend hervorheben.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Im Bereich der kurzen oder der noch kürzeren Wellen arbeitende Übertragungsanlage mit einem Sender und einem zum Empfang desselben bestimmten Empfänger, der mit einer Sucheinrichtung zum Auffinden der Sendefrequenz und mit einer selbsttätigen Frequenznachstelleinrichtung zur genauen Abstimmung bei gefundener Sendefrequenz versehen ist und bei der außer dem die Information beinhaltenden Frequenzband sendeseitig noch wenigstens zwei Schwingungen übertragen werden, die zueinander einen konstanten Frequenzabstand haben und frequenzmäßig außerhalb des mit den Informationen belegten Frequenzbandes liegen, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß in einem breitbandig ausgelegten Teil des Empfängers aus diesen beiden Schwingungen eine Differenzschwingung gebildet wird, bei deren Auftreten zunächst die Suchschaltung eingeschaltet wird, und daß in einem schmalbandigen Teil des Empfängers ebenfalls die Differenzschwingung gebildet wird, bei deren Auftreten die Suchschaltung abgeschaltet wird und nur die Frequenznachstelleinrichtung zur genauen Abstimmung wirksam ist. 2. Übertragungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem System mit Einseitenbandmodulation, in dem außer der für die Demodulation benötigten Nullschwingung noch eine in dem von Informationen freien Frequenzbereich, insbesondere im Gebiet des unterdrückten Seitenbandes übertragene Trägerschwingung für einen Dienstkanal übertragen wird, das Nullschwingungssignal und das Trägerschwingungssignal des Dienstkanals als die beiden für die Frequenznachstellung wirksamen Schwingungen vorgesehen sind. 3. Empfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzfrequenzschwingung über einen Schalter die Suchschaltung in Betrieb setzt und daß jede der beiden Schwingungen für sich ausgesiebt wird, und die Ausgangsspannung der beiden Aussiebungsschaltungen in der Weise kombiniert werden, daß bei gleichzeitigem Auftreten beider Ausgangsspannungen das weitere Kriterium (B) für die Abschaltung der Suchschaltung und den ausschließlichen Betrieb der Frequenznachstellung abgegeben wird. 4. Empfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Differenzfrequenzschwingung größer ist als die Hälfte des maximal möglichen Frequenzregelbereichs der Frequenzregeleinrichtung. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 846 421; schweizerische Patentschrift Nr. 229 996.
DE19631271786 1963-05-31 1963-05-31 Im Bereich der kurzen oder der noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit einem Sender und einem zum Empfang desselben bestimmten Empfaenger Withdrawn DE1271786B (de)

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DE1963S0088576 DE1297169B (de) 1963-05-31 1963-12-05 Im Bereich der kurzen oder noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit Einseitenbandmodulation

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH229996A (de) * 1940-07-02 1943-11-30 Telefunken Gmbh Empfangseinrichtung für elektrische Schwingungen mit Suchabstimmung.
DE846421C (de) * 1950-06-27 1952-08-11 Philips Nv Frequenzstabilisierungsschaltung

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