DE1297169B - Im Bereich der kurzen oder noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit Einseitenbandmodulation - Google Patents
Im Bereich der kurzen oder noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit EinseitenbandmodulationInfo
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- H03J7/00—Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
- H03J7/18—Automatic scanning over a band of frequencies
- H03J7/30—Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by mechanical means, e.g. by a motor
- H03J7/305—Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by mechanical means, e.g. by a motor in which an automatic frequency control circuit is brought in action after the scanning action has been stopped
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine im Bereich gelegten Teil des Empfängers aus diesen beiden
der kurzen oder der noch kürzeren Wellen arbei- Schwingungen eine Differenzschwingung gebildet
tende Übertragungsanlage mit Einseitenbandmodu- wird, bei deren Auftreten zunächst die Suchschallation
mit einem Sender und einem zum Emp- tung eingeschaltet wird und außerdem in einem
fang desselben bestimmten Empfänger. 5 schmalbandigen Teil des Empfängers ebenfalls die
Bei elektrischen Übertragungssystemen wird das Differenzschwingung gebildet wird, bei deren AufSignal
zur Übertragung vielfach sendeseitig in eine treten die Suchschaltung abgeschaltet wird und nur
für die Übertragung geeignete Frequenzlage um- die Frequenznachstelleinrichtung zur genauen Abgesetzt,
um dann anschließend auf der Empfangs- Stimmung wirksam ist.
seite wiederum in seine ursprüngliche Lage rück- io Bei einer im Hauptpatent ferner vorgesehenen beumgesetzt
zu werden. Für die Umsetzung werden sonderen Ausführungsform eines Systems mit Einsowohl
auf der Sendeseite als auch auf der Emp- seitenbandmodulation wird die eine der beiden
fangsseite Oszillatoren benötigt, an deren Frequenz- übertragenen Schwingungen, die dabei eine Bezugskonstanz hohe Anforderungen gestellt werden müs- schwingung darstellt, zusätzlich zur Schwundregelung
sen, weil eine einwandfreie Übertragung nur dann 15 herangezogen und hierzu am Ausgang des dem
gewährleistet ist, wenn eine ausreichende Frequenz- ersten Eingang des Phasendiskriminators vorgeschaltreue
zwischen den sendeseitigen und den empfangs- teten Filters abgenommen. Die geringe Bandbreite
seitigen Umsetzoszillatoren besteht. Reicht die mit- dieses Filters beeinträchtigt die Betriebssicherheit
tels Quarzoszillatoren erreichbare Frequenzkonstanz der Suchschaltung gerade dann, wenn das Filter inhierzu
nicht aus, dann muß auf Frequenzregelschal- 20 folge einer größeren Frequenzverwerfung die Betungen
zurückgegriffen werden. Sie bestehen im zugsschwingung sperrt.
wesentlichen aus einem empfangsseitigen Frequenz- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei
diskriminator, dem einerseits die Schwingung des einem System mit Einseitenbandmodulation nach
nachzuregelnden empfangsseitigen Oszillators und dem Hauptpatent bei der Schwundregelung aufandererseits
eine von der Sendeseite her mitüber- 25 tretende Schwierigkeit mit einfachen Mitteln zu betragene
Bezugsschwingung zugeführt wird. Der Fre- heben.
quenzdiskriminator vergleicht die Phasen beider Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung da-
Schwingungen miteinander und leitet hieraus eine durch gelöst, daß dem bereits genannten Filter
Regelspannung ab, die über eine Nachstimmeinrich- ein Schalter parallel angeordnet ist, der das Filter
tung auf die Oszillatorfrequenz einwirkt. 30 bei einer seinen Durchlaßbereich überschreitenden
Für eine solche Frequenzregeleinrichtung wird im Frequenzverwerfung der Bezugsschwingung überallgemeinen
ein möglichst kleiner Regelbereich an- brückt.
gestrebt, da mit zunehmender Regelbreite eine ent- Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß
sprechende Abnahme der Regelgenauigkeit und das Sperren der Bezugsschwingung durch das dem
Regelgeschwindigkeit in Kauf genommen werden 35 einen Eingang des Phasendiskriminators vorgeschalmuß.
Oftmals bietet sich als Bezugsschwingung nur tete Filter zu einem Hochregeln des empfängerdie
Schwingung eines sendeseitigen Umsetzoszilla- eingangsseitigen Signalverstärkers und damit zu
tors an. Die Bezugsschwingung befindet sich dann einer die eindeutige Auswertung der ankommenmeist
in unmittelbarer Nähe des eigentlichen Signals. den Signale verhindernden Übersteuerung der Suchin
solchen Fällen muß der Regelbereich kleiner ge- 40 schaltung (Fangschaltung) führt,
halten sein als der Abstand der Bezugsschwingung An Hand eines Ausführungsbeispiels, das in der
von der nahen Grenzfrequenz des Signalbandes, da Zeichnung dargestellt ist, soll die Erfindung im folansonsten
die Eindeutigkeit der Regelung nicht mehr genden noch naher erläutert werden,
sichergestellt ist. Zwar kann die Regelbreite für nor- Die F i g. 1 zeigt das Empfängerblockschaltbild
malen Betrieb auch meist innerhalb dieser Grenzen 45 eines Richtfunksystems mit Einseitenbandmodulation,
gehalten werden. Die maximal mögliche Frequenz- das mit einer Frequenzregeleinrichtung und dem
Verwerfung, mit der lediglich bei Betriebsstörungen, Hauptpatent arbeitet. Das beispielsweise aus einer
beispielsweise Senderausfall, gerechnet werden muß, Vielzahl von Sprachkanälen bestehende Nachrichtenist
jedoch oftmals wesentlich größer als der genannte signal wird sendeseitig einschließlich der Bezugs-Abstand
zwischen der Bezugsschwingung und der 50 schwingung und der Hilfsschwingung in die RF-Lage
Grenze des Signalbandes. um 400 MHz hochtransportiert und in dieser Lage
Besonders kraß treten diese Verhältnisse bei zum Empfänger übertragen. Als Bezugsschwingung
Richtfunksystemen mit Einseitenbandmodulation in ist die zur sendeseitigen ersten Umsetzung des Basis-Erscheinung.
Zur Überwindung dieser Schwierig- bandes verwendete Trägerschwingung 2MHz verkeiten
kann der Empfänger mit einer Sucheinrich- 55 wendet, die zu diesem Zweck dem Signal am Austung
zum Auffinden der Sendefrequenz und mit einer gang des betreffenden Umsetzers als sogenannte
selbsttätigen, von einem Phasendiskriminator Ge- »Nullschwingung« beigefügt wird. Die Hilfsschwinbrauch
machenden Frequenznachstelleinrichtung zur gung, die an dieser Stelle ebenfalls zugesetzt wird,
genauen Abstimmung bei gefundener Sendefrequenz hat die Frequenz 2,06 MHz und dient gleichzeitig
versehen werden. Dabei können außer dem die In- 60 als Trägerschwingung für einen Dienstgesprächsformationen
beinhaltenden Frequenzband von der kanal.
Sendeseite noch wenigstens zwei Schwingungen über- Die an der Antenne 1 ankommenden Signale wertragen
werden, die zueinander einen konstanten Fre- den in einem ersten Umsetzer 2 von der RF-Lage
quenzabstand haben und frequenzmäßig außerhalb in die 35-MHz-Lage umgesetzt, im Verstärker 3 verdes
mit den Informationen belegten Frequenzbandes 65 stärkt und in einem darauf folgenden zweiten Umliegen.
setzer4 in die 2-MHz-Lage umgesetzt. Nach aus-
Im Hauptpatent ist eine solche Übertragungs- reichender Verstärkung im Verstärker 5 werden die
anlage angegeben, bei der in einem breitbandig aus- Signale des Nachrichtenbandes durch das Filter 6
3 4
von der NuUschwingung und den Signalen des Fangschaltung weist zwei Schalteinrichtungen A
Dienstgespräches getrennt und nach Umsetzung in und B auf. Über die Schalteinrichtung A wird bei
einem dritten Umsetzer 7 dem Ausgang des Emp- Empfang der Signale, sofern die Frequenzverwerfung
fängers zugeführt. Die NuUschwingung und die den Regelbereich der Feinregelung überschreitet, die
Signale des Dienstgespräches werden ihrerseits im 5 Grobnachstimmung dadurch in Betrieb gesetzt, daß
Filter 8 von den übrigen Nachrichtensignalen am durch sie eine Gleichspannung wechselnder Polarität
Ausgang des Verstärkers 5 getrennt und anschlie- an den Steuereingang des Stellmotors 16 nach der
ßend im Verstärker 9 verstärkt. Der Verstärker 9 hat F i g. 1 gelegt wird. Die Schalteinrichtung B dient
ebenfalls wie der Verstärker 5 zwei Ausgänge, von ihrerseits der Abschaltung der Grobnachstimmung,
denen der untere Ausgang mit dem Eingang des io sobald die empfangene NuUschwingung sich soweit
Quarzfilters 10 verbunden ist, durch das die Null- ihrem Sollwert genähert hat, daß die Feinregelung
schwingung ausgesiebt und nach Verstärkung im in Tätigkeit treten kann.
Verstärker 11 der Einrichtung zur Frequenzfein- Zur Steuerung der Schalteinrichtung^ wird der
regelung zugeführt wird. Die Frequenzfeinregelung Fangschaltung über den Eingang an die Summenmacht
von einem Frequenzdiskriminator Dr Ge- 15 spannung aus der NuUschwingung und dem Dienstbrauch.
Dieser weist einen Phasendiskriminator 12 gesprächsträger zugeführt, und in einem stark nichtauf,
an dessen ersten Eingang die NuUschwingung linear ausgesteuerten Verstärker 21 verstärkt. Dieser
unmittelbar und an dessen zweiten Eingang die Null- Verstärker liefert an seinem Ausgang die Differenzschwingung
über ein Phasenkorrekturglied 13, ein schwingung aus der NuUschwingung und dem Dienstweiteres Quarzfilter 14 und ein Verstärker 15 anliegt. 20 gesprächsträger. Diese Differenzschwingung, die im
Durch das Phasenkorrekturglied 13 wird die Phase vorliegenden Fall 60 kHz beträgt, wird über einen
der Spannung an einen Eingang des Phasendiskrimi- Bandpaß 22 mit einer Bandbreite von etwa 500 Hz
nators 12 gegenüber der Phase am anderen Eingang ausgesiebt und anschließend im Verstärker 23 ausso
verschoben, daß der Phasendiskriminator bei der reichend verstärkt. Der Verstärker 23 speist eine
Sollfrequenz (=Mittenfrequenz des Quarzfilters 10) 45 Schalteinrichtung 24, die eine Gleichrichterschaltung
an seinem Steuerausgang die Gleichspannung Null aufweist, an die sich eine Kippstufe anschließt. Die
abgibt. Das Quarzfilter 10 ist für einen den Bereich Kippstufe hat hierbei die Aufgabe, ein sicheres Ander
Feinabstimmung festlegenden Durchlaßbereich sprechen der Schalteinrichtung A durch die gleichmit
vernachlässigbarer Phasendrehung ausgelegt, gerichtete Differenzschwingung auch für den Fall
während das weitere Quarzfilter 14 die Phase bei 30 sicherzustellen, daß das an der Antenne empfangene
Abweichung von der Sollfrequenz stark dreht. Eingangssignal stark verrauscht ist.
Zur Frequenznachstellung wird ein Motor 16 be- Für die Schalteinrichtung B wird die Differenznutzt,
der den Ziehtrimmer des Quarzoszillators 17 schwingung mittels eines Umsetzers 25 gewonnen,
für den ersten Umsetzer 2 im Sinne der Regelung dem einerseits über den Eingang b der Fangschaltung
verstellt. Der Stellmotor, ein empfindlicher Meßwerk- 35 und den Verstärker 26 die NuUschwingung und anmotor,
wird über den Ausgang des Phasendiskrimi- dererseits über das Filter 27 und den Verstärker 28
nators 12 betrieben. Dieser mißt den Winkel, um der Dienstgesprächsträger zugeführt wird. Die am
den die Phase der NuUschwingung beim Durchlaufen Ausgang des Umsetzers 25 auftretende Differenzdes
zweiten Quarzfilters 14 gedreht wird, wenn deren schwingung mit der Frequenz 60 kHz wird anschlie-Frequenz
nicht mit der Mittenfrequenz dieses Quarz- 40 ßend in einem dem Filter 22 entsprechenden Filter
filters übereinstimmt. 29 ausgesiebt, im Verstärker 30 verstärkt und an-
Mit Rücksicht auf eine möglichst hohe Frequenz- schließend einer Einrichtung 31 zugeführt, die gekonstanz
ist der Umsetzoszillator 18 für den zweiten nauso aufgebaut ist, wie die Einrichtung 24 und über
Umsetzer 4 ebenfalls ein Quarzoszillator. Zur Um- ihren Ausgang die Schalteinrichtung B steuert. Da
setzung des Nachrichtensignals in die Ausgangslage 45 die Hilfsschwingung im vorliegenden Fall gleichzeitig
benutzt dagegen der dritte Umsetzer 7 die über die die Trägerschwingung für den Dienstgesprächkanal
Quarzfilter 10 und 14 ausgesiebte, am Ausgang des bildet, weist der Ausgang des Filters 27 einen AbVerstärkers
15 auftretende NuUschwingung. zweig 32 auf, über den das Dienstgespräch seiner
Ein Teil der am Ausgang der Quarzfilter 10 auf- Bestimmung zugeführt wird.
tretenden NuUschwingung wird über die Leitung 19 50 Zum besseren Verständnis ist in der F i g. 2 die
zur Schwundregelung einem Regelteil des Empfän- Dämpfungscharakteristik 10' des Quarzfilters 10
gers zugeführt, der in der F i g. 1 mit Rücksicht auf nach der F i g. 1 sowie die Dämpfungscharakteristik
eine gute Übersichtlichkeit nicht näher dargestellt ist. 27' des Filters 27 als auch des sich unterhalb der
Gemäß der Erfindung ist dem Quarzfilter 10 ein Frequenz 2 MHz ausbreitenden Signalbandes S über
Schalter 20 parallel geschaltet. Die Steuerung des 55 der Frequenz dargestellt. Der Abstand der Null-Schalters
20 ist hierbei, wie bereits ausgeführt, so schwingung N von der oberen Grenzfrequenz des
bemessen, daß er geschlossen wird, wenn am Aus- Nachrichtenbandes beträgt lediglich 6 kHz. Die
gang des Quarzfilters 10 infolge einer seine Durch- Bandbreite des Quarzfilters 10 ist auf 3 kHz festlaßbreite
übersteigenden Frequenzverwerfung die gelegt, so daß für die in diesem Bereich vorgenom-Nullschwingung
für die Schwundregelung nicht mehr 60 mene Feinregelung die Eindeutigkeit gewährleistet
zur Verfügung steht. ist. Zwischen der NuUschwingung N und dem sich
Die der Grobabstimmung dienende Fangschal- im Abstand von 60 kHz nach oben daran anschlietung
F der Frequenzregeleinrichtung steht mit ihrem ßenden Dienstkanalträger D — abgesehen von dem
Eingang α mit dem oberen Ausgang des Verstärkers 9 nicht störenden unteren, 3 kHz breiten Seitenband
und mit ihrem Eingang b mit dem oberen Ausgang 65 des Dienstkanals — treten keine weiteren Schwindes
Verstärkers 15 in Verbindung. Ihr Aufbau soll gungen auf. Die mögliche Frequenzverwerfung zwinunmehr
an Hand des in der F i g. 3 dargestellten sehen dem Sendeoszillator des Senders und dem
Blockschaltbildes näher beschrieben werden. Die Quarzoszillator 17 des ersten Empfangsumsetzers 2
nach der F i g. 1, auf die es im vorliegenden Fall im
wesentlichen ankommt, kann, wie einschlägige Untersuchungen ergeben haben, im ungünstigsten Falle
4OkHz betragen. Somit ist der Abstand zwischen der Nullschwingung N und dem Dienstkanalträger D
von 6OkHz ausreichend groß gewählt, um zu verhindern, daß eine Ansprechbedingung durch eine
Difierenzschwingung vorgetäuscht werden kann, die nicht von der Nullschwingung N und dem Dienstgesprächsträger D abgeleitet ist.
Wird beispielsweise angenommen, daß die Frequenzen des Sendeoszillators im Sender und des
Quarzoszillators 17 nach der Fig. 1 um 20 kHz verschieden sind, dann wird die Nullschwingung durch
das Quarzfilter 10 gesperrt, so daß sie weder am Phasendiskriminator noch am Eingang b der Fangschaltung
wirksam werden kann. Die über den Umsetzer 25 der Fangschaltung gewonnene Difierenzschwingung
ist somit auch nicht vorhanden, so daß die Schalteinrichtung B nicht ansprechen kann. An- ao
ders verhält es sich mit der Schalteinrichtung A. Das Filter8 ist so breit bemessen, daß es auch bei der
genannten Frequenzverwerfung die Nullschwingung und die Signale für das Dienstgespräch durchläßt.
Diese Signale werden somit am Eingang α der Fangschaltung wirksam. Die hieraus abgeleitete Differenzschwingung
von 60 kHz wird in der Schalteinrichtung 24 gleichgerichtet und bringt über die Kippstufe
die Schaltanordnung^ zum Ansprechen. Dadurch wird an den Stellmotor 16 nach der Fig. 1
die bereits erwähnte Gleichspannung mit wechselnder Polarität gelegt, durch die der Quarzoszillator 17
über seinen maximal möglichen Ziehbereich frequenzmäßig durchgesteuert wird. Sobald sich die
Empfangsfrequenz der Sendefrequenz so weit genähert hat, daß die Nullschwingung in den Durchlaßbereich
des Quarzfilters 10 fällt, wird diese auch über den Ausgang des Verstärkers 15 nach der
F i g. 1 am Eingang b der Fangeinrichtung wirksam. Da der Dienstkanalträger am zweiten Eingang des
Umsetzers 25 stets anliegt, tritt nunmehr an dessen Ausgang die Differenzschwingung von 60 kHz auf
und bringt die Schaltanordnung B über die Schalteinrichtung 31 zum Ansprechen. Die Schaltanordnung
B schaltet ihrerseits die Gleichspannung wechselnder Polarität am Stellmotor ab und gibt damit
der Feinregelung die Möglichkeit, in Tätigkeit zu treten.
Sobald die Frequenzverwerfung so groß ist, daß die Feinregelung infolge der Sperrung der Nullschwingung
durch das Quarzfilter 10 nach der F i g. 1 ausfällt, fällt auch die Amplitudenregelung
aus, da deren Regelspannung über die Leitung 19 ebenfalls am Ausgang des Quarzfilters 10 abgenommen
wird. Dies bewirkt, daß die Verstärkung des Regelverstärkers auf maximale Verstärkung hochgeregelt
wird. Die Folge hiervon ist eine Übersteuerung des Verstärkers 9 nach der Fig. 1, so daß die
Ausgangsspannung am Filter 22 nach der F i g. 3 zurückgeht und eine eindeutige Auswertung des am
Eingang« anliegenden Signals gefährdet. Zur Beseitigung dieses Mangels dient der bereits erwähnte
Schalter 20, der eine Art Ubersteuerungsschutz darstellt. Sobald die Nullschwingung am Ausgang des
Quarzfilters 10 ausfällt und dadurch die Verstärkung des Regelverstärkers hochgeregelt wird, wird durch
Schließen des Schalters 20 ein Teil der Ausgangsspannung des Verstärkers 9 der Schwundregelung
direkt zugeführt, durch die die Empfangsverstärkung so eingestellt wird, daß eine unzulässige Übersteuerung
des Verstärkers 9 vermieden ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Im Bereich der kurzen oder der noch kürzeren Wellen arbeitende Übertragungsanlage mit Einseitenbandmodulation mit einem Sender und einem zum Empfang desselben bestimmten Empfänger, der mit einer Sucheinrichtung zum Auffinden der Sendefrequenz und mit einer selbsttätigen, von einem Phasendiskriminator Gebrauch machenden Frequenznachstelleinrichtung zur genauen Abstimmung bei gefundener Sendefrequenz versehen ist, bei der außer dem die Informationen beinhaltenden Frequenzband von der Sendeseite noch wenigstens zwei Schwingungen übertragen werden, die zueinander einen konstanten Frequenzabstand haben und frequenzmäßig außerhalb des mit den Informationen belegten Frequenzbandes liegen, bei der ferner in einem breitbandig ausgelegten Teil des Empfängers aus diesen beiden Schwingungen eine Differenzschwingung gebildet wird, bei deren Auftreten zunächst die Suchschaltung eingeschaltet wird und außerdem in einem schmalbandigen Teil des Empfängers ebenfalls die Differenzschwingung gebildet wird, bei deren Auftreten die Suchschaltung abgeschaltet wird und nur die Frequenznachstelleinrichtung zur genauen Abstimmung wirksam ist, und bei der die eine der beiden übertragenen Schwingungen, die dabei eine Bezugsschwingung darstellt, zur Schwundregelung herangezogen und hierzu am Ausgang des dem ersten Eingang des Phasendiskriminators vorgeschalteten Filters abgenommen ist, nach Patent 1271786, dadurch gekennzeichnet, daß dem Filter ein Schalter parallel angeordnet ist, der das Filter bei einer seinen Durchlaßbereich überschreitenden Frequenzverwerfung der Bezugsschwingung überbrückt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963S0088576 DE1297169B (de) | 1963-05-31 | 1963-12-05 | Im Bereich der kurzen oder noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit Einseitenbandmodulation |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19631271786 DE1271786B (de) | 1963-05-31 | 1963-05-31 | Im Bereich der kurzen oder der noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit einem Sender und einem zum Empfang desselben bestimmten Empfaenger |
| DE1963S0088576 DE1297169B (de) | 1963-05-31 | 1963-12-05 | Im Bereich der kurzen oder noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit Einseitenbandmodulation |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1297169B true DE1297169B (de) | 1969-06-12 |
Family
ID=25751461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963S0088576 Withdrawn DE1297169B (de) | 1963-05-31 | 1963-12-05 | Im Bereich der kurzen oder noch kuerzeren Wellen arbeitende UEbertragungsanlage mit Einseitenbandmodulation |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1297169B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT154551B (de) * | 1936-07-20 | 1938-10-10 | Aeg | Verfahren zur Synchronisierung der an beliebiger Stelle zugesetzten Trägerschwingung bei Sendungen mit unterdrückter Trägerfrequenz. |
| DE935675C (de) * | 1951-06-08 | 1955-11-24 | Western Electric Co | Zweiweg-Einseitenband-UEbertragungssystem |
-
1963
- 1963-12-05 DE DE1963S0088576 patent/DE1297169B/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT154551B (de) * | 1936-07-20 | 1938-10-10 | Aeg | Verfahren zur Synchronisierung der an beliebiger Stelle zugesetzten Trägerschwingung bei Sendungen mit unterdrückter Trägerfrequenz. |
| DE935675C (de) * | 1951-06-08 | 1955-11-24 | Western Electric Co | Zweiweg-Einseitenband-UEbertragungssystem |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGZ | Application of addition ceased through non-payment of annual fee of main patent |