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DE1270927B - Vorrichtung zum Innenentgraten des unzugaenglichen Endes eines Bohrloches - Google Patents

Vorrichtung zum Innenentgraten des unzugaenglichen Endes eines Bohrloches

Info

Publication number
DE1270927B
DE1270927B DE19641270927 DE1270927A DE1270927B DE 1270927 B DE1270927 B DE 1270927B DE 19641270927 DE19641270927 DE 19641270927 DE 1270927 A DE1270927 A DE 1270927A DE 1270927 B DE1270927 B DE 1270927B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
borehole
cutting edge
internal deburring
deburring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641270927
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Strohmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wieland Werke AG
Original Assignee
Wieland Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wieland Werke AG filed Critical Wieland Werke AG
Priority to DE19641270927 priority Critical patent/DE1270927B/de
Publication of DE1270927B publication Critical patent/DE1270927B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/10Bits for countersinking
    • B23B51/106Bits for countersinking with a cutting edge adjustable along a direction oblique to the axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Innenentgraten des unzugänglichen Endes eines Bohrloches Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Innenentgraten des unzugänglichen Endes eines Bohrloches mit einem in Richtung zum Werkzeugschaft geneigten Messer, das in einem in das Bohrloch passenden Führungsdorn angeordnet und mittels teleskopartig ineinandergreifender Teile verschiebbar ist.
  • Bei der Herstellung von Gleitlagern werden Schmierlöcher so angebracht, daß sie das rohrförmige Lager in radialer Richtung durchsetzen. Der beim Bohren von außen nach innen entstehende Grat kann nur bei Vorliegen von großen Rohrinnendurchmessern oder von kurzen Rohrlängen und auch dann nur mit Schwierigkeiten entfernt werden. Das Entgraten oder Anfasen erfolgt dabei meist mit Hilfe von Winkelfräsern oder Kugelfräsern, die an einem entsprechend gestalteten Arm in das Rohrinnere eingeführt werden. Hat das Rohr einen kleinen Durchmesser oder ist der Rohrabschnitt zu lang, so muß das Innenentgraten von Hand oder auf eine andere zeitraubende Weise durchgeführt werden.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung für den genannten Zweck bekannt, die ein in Richtung zum Werkzeugschaft geneigtes Messer aufweist, das in einem in das Bohrloch passenden Führungsdorn angeordnet und mittels teleskopartig ineinandergreifender Teile verschiebbar ist. Der Aufbau dieser Vorrichtung ist aufwendig; das Drehmesser wird dort über ein Gestänge bewegt, welches mittels eines Zahnrades, zweier Zahnstangen und entsprechender Federn gesteuert wird. Handelt es sich um Bohrlöcher mit besonders kleinem Durchmesser, so kann dafür mit vertretbarem Aufwand keine Vorrichtung nach dem bekannten Vorschlag gebaut werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Aufbau einfache Vorrichtung zu schaffen, die das Innenentgraten auf kostensparende Weise durchzuführen erlaubt.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Messer mit seinem der Schneide entgegengesetzten Ende aus dem Werkzeugschaft herausragt und sich auf einem Innenkonus abstützt.
  • Es ist zwar eine Vorrichtung bekannt, bei welcher sich ein Messer mit seinem der Schneide entgegengesetzten Ende auf einem Innenkonus abstützt. Das Messer ragt aus dem Werkzeugschaft mit seinem Ende heraus. Es handelt sich dabei jedoch um ein im wesentlichen zur Werkzeugachse parallel angeordnetes Messer, das in einem Drehpunkt gelagert ist. Sein der Schneide entgegengesetztes Ende wird durch einen Innenkonus in einer Richtung bewegt, die zur Werkzeugachse weist. Dadurch wird die Schneide in entgegengegestzter Richtung vorgeschoben. Der in das Werkstück hineinragende Teil baut dabei ziemlich breit, so daß eine Vorrichtung dieser Bauart zum Innenentgraten, insbesondere eines Bohrloches mit kleinem Durchmesser, nicht geeignet ist.
  • Demgegenüber besteht der Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung, der in das Bohrloch zu versenken ist, lediglich aus einem Führungsdorn und dem in geneigter Richtung darin gleitenden Messer. Es ist ohne weiteres möglich, letzteres rund zu gestalten und in eine Bohrung im Führungsdorn einzubauen. Das Innenentgraten von kleinen und kleinsten Bohrlöchern wird damit ermöglicht.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann in die Arbeitsspindel einer einfachen Bohrmaschine eingebracht werden. Das Ineinandergleiten der Teleskopteile nach dem Einführen des Führungsdornes in die Bohrung und das Vorschieben des Drehmessers werden ausgelöst durch die Axialvorschubbewegung der Bohrspindel. Die Erfindung ist deshalb besonders vorteilhaft, weil es zu ihrer Durchführung nur einfacher Vorrichtungen und einer in jedem Betrieb vorhandenen Bohrmaschine mit Axialvorschub bedarf. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch in andere Werkzeugmaschinen eingespannt werden, z. B. in Handbohrmaschinen oder Automaten.
  • Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt A b b. 1 die Stellung der Vorrichtungsteile nach dem Einführen des Führungsdornes in das Bohrloch im Schnitt, A b b . 2 die entsprechende Stellung bei ausgefahrenem Messer.
  • Die Glocke 1 ist über den Morsekegel 2 mit der nicht dargestellten Bohrspindel fest verbunden. Ein Zylinderstück 3 ist mit einem Gewinde 4 an der Glocke 1 befestigt. Es weist nach oben einen Anschlag 6 und nach unten einen Innenkonus 13 auf. Glocke 1 und Zylinderstück 3 sind bei zusammengebauter Vorrichtung fest miteinander verbunden und stellen den äußeren Teleskopteil dar. Der innere Teleskopteil besteht aus einem Hohlzylinder 8, der in entspannter Lage mit einem Flansch 9 auf dem Anschlag 6 des Zylinderstückes 3 ruht. Mit dem Hohlzylinder 8 ist über eine Schraube 10 der Werkzeugschaft 11 verbunden. Dieser ist in dem Zylinderstück gleitend gelagert. Zur Übertragung der Drehbewegung zwischen äußerem und innerem Teleskopteil dient eine Paßfeder 5 mit einer entsprechenden Nut. Eine Druckfeder? drückt den inneren Teleskopteil 8, 11 axial nach unten in Richtung auf den Anschlag 6.
  • Am unteren Ende des Werkzeugschaftesll ist eine Bohrung 12 angeordnet, deren Achse in einem Winkel von etwa 30° zur Spindelachse liegt. Das Ende der Bohrung befindet sich in der Oberfläche eines Führungsdornes 24. In der Bohrung gleitet ein Messer 15, das eine zur Achse desselben geneigte Schneide 22 aufweist. Dabei ist die Neigung der Schneide 22 zur Spindelachse kleiner als die Neigung der Bohrung 12 für das Messer zur Spindelachse. Das Messer 15 wird durch eine Druckfeder 16 nach oben gedrückt, so daß es mit seinem der Schneide 22 entgegengesetzten Ende 25 an einem Innenkonus 13 des Zylinderstückes 3 anstößt. Die Richtung der Vorschubbewegung des Messers 15 schließt dabei mit der Konusfläche 13 einen Winkel von etwa 90° ein; das Messer 15 ist durch eine Nut und eine Schraube 14 gegen Verdrehung gesichert. Am unteren Ende des Werkzeugschaftes 11 liegt der durch Gewinde 18 verstellbare Anschlagzylinder 17, der an das Werkstück 23 anstößt. Entsprechend der vorhandenen Werkstückdicke d wird der Anschlagzylinder 17 mit Hilfe der durch Druckfeder 21 gesicherten Schrauben 20 und der am Mantel des Anschlagzylinders 17 verteilten Langlöcher 19 verstellt. Der Führungsdorn 24, der an seinem unteren Ende konisch und an seinem Schaft zylindrisch ausgebildet ist, weist einen etwas kleineren Durchmesser auf als der der Bohrung des Werkstückes 23, so daß sich ein Schiebesitz ergibt.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt: Die das Werkstück darstellende Gleitlagerbüchse 23, von der hier nur der obere Wandungsteil dargestellt ist, liegt zwischen zwei nicht gezeichneten Begrenzungsbacken. Sie braucht dabei nicht fest eingespannt zu werden, - viehmehr genügt eine Sicherung, die ein Mitdrehen durch eine Spindel verhindert. Die sich drehende Spindel nähert sich nun dem bereits gebohrten Loch im Werkstück und wird dabei durch den Führungsdorn 24 zentriert. Sobald der Anschlagzylinder 17 auf der Oberfläche des Werkstückes 23 anstößt, kann der innere Teleskopteil 8, 11 nicht weiter nach unten bewegt werden. Da der Vorschub der Spindel jedoch weiterhin erfolgt, drückt nunmehr der äußere Teleskopteil mit seinem Innenkonus 13 auf das der Schneide 22 entgegengesetzte Ende 25 des Messers 15 und schiebt dieses vor. Es wird nun das unzugängliche Ende des Bohrloches entgratet, wobei jedoch wiederum ein leichter Grat entstehen kann. Durch die erwähnte Neigungsdifferenz zwischen Vorschubbewegung des Messers 15 und Schneide 22 wird erreicht, daß der entstehende Grat beseitigt wird. Bei Beendigung dieses Arbeitsganges stößt der Flansch 9 des inneren Teleskopteiles an die Glocke 1 des äußeren Teleskopteiles an, so daß das Messer 15 nicht heiter vorgeschoben wird. Die Vorschubbewegung der Spindel erfolgt nun in umgekehrter Richtung. Dabei entspannt sich die Druckfeder 7, so daß der innere Teleskopteil zunächst nicht nach oben gezogen wird. Vielmehr bewegt sich nur der äußere Teil und damit der Innenkonus 13 nach oben und erlaubt dem Messer 15, sich mit Hilfe der Druckfeder 16 zurückzuziehen, bis der Flansch 9 wieder den Anschlag 6 erreicht hat, so daß nunmehr auch der innere Teleskopteil nach oben bewegt werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Innenentgraten des unzugänglichen Endes eines Bohrloches mit einem in Richtung zum Werkzeugschaft geneigten Messer, das in einem in das Bohrloch passenden Führungsdorn angeordnet und mittels teleskopartig ineinandergreifender Teile verschiebbar ist, d adurch gekennzeichnet, daß das Messer (15) mit seinem der Schneide (22) entgegengesetzten Ende (25) aus dem Werkzeugschaft (11) herausragt und sich auf einem Innenkonus (13) abstützt. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1119 244; USA.-Patentschriften Nr. 1362 529, 2 207 067, 2410896.
DE19641270927 1964-04-17 1964-04-17 Vorrichtung zum Innenentgraten des unzugaenglichen Endes eines Bohrloches Pending DE1270927B (de)

Priority Applications (1)

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DE19641270927 DE1270927B (de) 1964-04-17 1964-04-17 Vorrichtung zum Innenentgraten des unzugaenglichen Endes eines Bohrloches

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DE19641270927 DE1270927B (de) 1964-04-17 1964-04-17 Vorrichtung zum Innenentgraten des unzugaenglichen Endes eines Bohrloches

Publications (1)

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DE1270927B true DE1270927B (de) 1968-06-20

Family

ID=5661169

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DE19641270927 Pending DE1270927B (de) 1964-04-17 1964-04-17 Vorrichtung zum Innenentgraten des unzugaenglichen Endes eines Bohrloches

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DE (1) DE1270927B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4336653A1 (de) * 1993-10-27 1995-05-04 Behr Gmbh & Co Entgratwerkzeug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1362529A (en) * 1919-10-23 1920-12-14 Automatic Counter Sinking Tool Countersinking-tool
US2207067A (en) * 1938-01-21 1940-07-09 Walworth Patents Inc Combined reamer and undercutter
US2410896A (en) * 1945-01-29 1946-11-12 Teletype Corp Metal cutting tool
FR1119244A (fr) * 1955-01-07 1956-06-18 Const Et Installations Tech Dispositif permettant de pratiquer des rainures à l'intérieur d'un alésage

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