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DE68902953T2 - Bohrmaschine, insbesondere fuer programmierbare maschine. - Google Patents

Bohrmaschine, insbesondere fuer programmierbare maschine.

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Publication number
DE68902953T2
DE68902953T2 DE1989602953 DE68902953T DE68902953T2 DE 68902953 T2 DE68902953 T2 DE 68902953T2 DE 1989602953 DE1989602953 DE 1989602953 DE 68902953 T DE68902953 T DE 68902953T DE 68902953 T2 DE68902953 T2 DE 68902953T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
tool
drilling
contact nose
spindle
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1989602953
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English (en)
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DE68902953D1 (de
Inventor
Joel Rene Georges Andre
Guy Dumargue
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Group SAS
Original Assignee
Airbus Group SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Airbus Group SAS filed Critical Airbus Group SAS
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Application granted granted Critical
Publication of DE68902953T2 publication Critical patent/DE68902953T2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/002Means to press a workpiece against a guide
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/107Retention by laterally-acting detents, e.g. pins, screws, wedges; Retention by loose elements, e.g. balls
    • B23B31/1071Retention by balls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B49/00Measuring or gauging equipment on boring machines for positioning or guiding the drill; Devices for indicating failure of drills during boring; Centering devices for holes to be bored
    • B23B49/003Stops attached to drilling tools, tool holders or drilling machines
    • B23B49/006Attached to drilling machines
    • B23B49/008Attached to the nose of the drilling machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/22Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work
    • B23Q17/2216Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool into its holder
    • B23Q17/2225Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool into its holder with the toolholder as reference-element

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bohrmaschine, entwikkelt besonders zur Verwendung auf programmierbaren Maschinen, wie Roboter.
  • Wenn zwei Teile, vor dem Verbinden durch Nieten oder ähnlich, gleichzeitig gebohrt werden müssen, ist es wünschenswert, diese Teile im Bereich des Bohrers stark gegeneinander zu pressen. In der Tat, wenn kein ausreichender Anpressdruck erzielt wird, besteht die Tendenz zu einer unerwünschten Gratbildung zwischen den Teilen. Ein vorhandener Grat kann zu einer schlechten Verbindung der Teile führen, und anschließend die Korrosion dieser Teile fördern. Im Fall wo ein Dichtungsmittel wie Kitt vor dem Bohren zwischen die Teile aufgebracht wird, ist es ebenfalls wünschenswert einen Anpressdruck auf dieselben auszuüben, um ein fließen dieses Dichtmittels durch Quetschung zu erzielen.
  • Um einen solchen Anpressdruck auszuüben kann man zu außerhalb der Bohrmaschine gelegenen Spannelementen Zuflucht nehmen. Indessen führt das Anbringen solcher Spannelemente zu einem Zeitverlust und stellt keine zufriedenstellende Lösung dar, wenn die Teile mittels Roboter montiert werden sollen. Des weiteren, wenn die zu verbindenden Teile von großer Abmessung, und mit einer Vielzahl von Bohrungen zu versehen sind, ist nicht gewährleistet, daß im Augenblick des Bohrens ein ausreichender Anpressdruck an der Bohrstelle vorhanden ist.
  • In dem Dokument US-A-2 884 819, ist eine halbautomatische Fräsmaschine mit einem ringförmigen Fuß ausgestattet, auf welchen ein doppelt wirkender Hydraulikzylinder einwirkt, um das Teil während des Fräsens auf seine Unterlage zu pressen.
  • In dem Dokument JP-A-5 859 746, ist am Körper einer Bohrmaschine eine, die Werkzeughalterspindel und das Werkzeug umgebende Teleskopnase so montiert, daß sie auf dem zu bohrenden Teil vor Beginn des Bohrens aufsetzt und durch eine Druckfeder gegen dieses Teil gepreßt wird. Diese Teleskopnase dient zur Schmierung des Werkzeugs an der Oberfläche des zu bohrenden Teils und zur Absaugung der Späne.
  • Die Erfindung hat hauptsächlich eine Bohrmaschine zur Verwendung auf einer programmierbaren Maschine zum Gegenstand, deren besonderer Aufbau erlaubt, um den Bohrer herum einen vorbestimmten Anpressdruck auf das zu bohrende Teil bereits vor Beginn des Bohrens auszuüben, und auch den automatischen Bohrzyklus der Bohrmaschine auszulösen, ohne daß die Abmessungen der Bohrmaschine hierdurch wesentlich vergrößert sind.
  • Dieses Ziel ist mit Hilfe einer Bohrmaschine erreicht, welche einen Körper umfaßt in welchem eine Werkzeughalterspindel drehbar um eine Bohrachse und gleitend entlang dieser Achse gelagert ist, wobei der Körper der Bohrmaschine eine Berührungsnase trägt, die geeignet ist, entlang dieser Achse gegen eine elastische Vorrichtung zu gleiten, wenn sich die Berührungsnase auf ein zu bohrendes Teil stützt, so daß die elastische Vorrichtung dann über die Berührungsnase eine Druckwirkung auf das Teil ausübt, wobei die Bohrmaschine gekennzeichnet ist durch die Tatsache, daß sie außerdem einen Rückschrittdetektor für die Berührungsnase umfaßt, der geeignet ist, einen Bohrzyklus bei einem vorgegebenen Gleiten der Berührungsnase gegen die elastische Vorrichtung auszulösen.
  • Vorteilhafterweise umfaßt die Berührungsnase einen rotierenden Anschlag für das Wegende auf den sich eine auf der Werkzeughalterspindel geformte Schulter abstützt. Diese besondere Eigenschaft erlaubt die Bohrtiefe präzise zu kontrollieren, was besonders dann interessant ist, wenn die Bohrung mit einer Fräsung verbunden ist, wie sie vor allem bei der Verbindung von Teilen durch Blindnieten verwendet wird. Es ist zu vermerken, daß der Anschlag für das Wegende auf einer im Verhältnis zum Bohrmaschinenkörper beweglichen Berührungsnase, erlaubt, die Präzision der Bohrtiefe oder der Fräsung, trotz der Tendenz zur Rückwärtsbewegung der Bohrmaschine bei Kontakt des Werkzeuges mit dem Teil, zu gewährleisten.
  • Vorzugsweise ist die Berührungsnase auf dem Körper der Bohrmaschine durch einen demontierbaren Festhaltering montiert, der eine innere Schulter aufweist, gegen die sich normalerweise eine äußere Schulter der Berührungsnase unter der Wirkung der elastischen Vorrichtung stützt. Diese besondere Eigenschaft erlaubt auf derselben Bohrmaschine Berührungsnasen einzusetzen, deren Länge und/oder Form unterschiedlich sein können, um besonders Änderungen von Stärke und/oder Form der Teile zu berücksichtigen. Sie erlaubt ebenfalls elastische Vorrichtungen zu verwenden um unterschiedliche Druckwirkungen auszuüben, um diesen Druck an das zu bohrende Material anzupassen.
  • Außerdem kann der Rüchschrittdetektor insbesondere einen pneumatischen Schaltkreis umfassen, der einen Durchgang umfaßt, der in dem Körper der Bohrmaschine gearbeitet ist und in das Äußere des letzteren so mündet, daß er von der Berührungsnase nach dem besagten vorgegebenen Gleiten verschlossen wird.
  • Wenn sie auf einer programmierbaren Maschine montiert wird, ist es vorteilhaft wenn die Bohrmaschine mit einem automatischen Werkzeugwechsler versehen ist, besonders wenn die zu verbindenden Teile nacheinander Bohrungen mit unterschiedlichen Durchmessern benötigen. Das Vorhandensein eines automatischen Werkzeugwechslers erlaubt ebenfalls, das Bohren im Falle eines Bohrerbruchs fortzusetzen.
  • Wenn die Bohrmaschine einen automatischen Werkzeugwechsler umfaßt, enthält dieser Werkzeugwechsler vorzugsweise einen Verriegelungsring, der auf der Werkzeughalterspindel derart montiert ist, daß er entlang der Achse gleiten kann, eine elastische Vorrichtung die zwischen der Spindel und dem Verriegelungsring angeordnet ist um letzteren in eine hintere Verriegelungsposition zu bewegen, einen in dem Körper der Bohrmaschine angeordneten Zylinder dessen Kolben geeignet ist, bei Betätigung des Zylinders den Verriegelungsring in eine vordere Entriegelungsposition zu bewegen, und mindestens zwei Kugeln, die in zwei, die Werkzeughalterspindel radial durchquerenden Durchgängen derart angeordnet sind, daß sie in zwei Halbnuten, die auf einer äußeren, kegelstumpfförmigen Oberfläche des Werkzeugs, die zu einer inneren, kegelstumpfförmigen Oberfläche der Spindel komplementär ist, vorstehen wenn der Verriegelungsring in seiner hinteren Verriegelungsposition ist, und so, daß sie in eine innere Nut des Verriegelungsrings eingezogen werden, wenn letzterer seine vordere Entriegelungsposition einnimmt.
  • Es ist zu bemerken, daß der so aufgebaute automatische Werkzeugwechsler einen besonders schnellen Werkzeugwechsel und eine sehr präzise axiale Positionierung dieses Werkzeugs in der Werkzeughalterspindel erlaubt, was unerläßlich ist, wenn die Berührungsnase einen, die Bohrtiefe oder Frästiefe bestimmenden, Anschlag für das Wegende umfaßt.
  • Um eine präzise Bohrtiefe und Frästiefe zu erlauben, umfaßt jedes Werkzeug vorzugsweise ein Futter mit konischem Ende auf dem die äußere, kegelstumpfförmige Oberfläche geformt ist, einen Bohrer der sich auf eine in der Längsachse des Futters geschraubte Regulierschraube stützt, und Vorrichtungen zum Festhalten des Bohrers in dem Futter. Diese Anordnung erlaubt, Dank der Regulierschraube, auf einer für diesen Zweck vorgesehenen Einstellbank, die axiale Positionierung des Bohrers im Verhältnis zum Futter in welchem er befestigt ist.
  • Eine bevorzugte Ausführungsart der Erfindung wird nun, als Beispiel und nicht limitativ, beschrieben, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen in welchen:
  • - die Fig. 1 einen Längsschnitt durch den vorderen Teil einer, auf einer programmierbaren Maschine montierten, der Erfindung entsprechenden Bohrmaschine mit automatischem Zyklus zeigt;
  • - die Fig. 2a und 2b sind mit Fig. 1 vergleichbare Ansichten, in zwei aufeinanderfolgenden Schritten die Entnahme eines Werkzeugs mit Hilfe der erfundenen Bohrmaschine aus einem hierfür vorgesehenen Magazin darstellend;
  • - die Fig. 3a bis 3c zeigen drei aufeinanderfolgende Schritte des Bohrens zweier Teile mit Hilfe der erfundenen Bohrmaschine; und
  • - die Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch ein Werkzeug, entwickelt zum Einsatz auf der Bohrmaschine nach Figur während der Regulierung auf einer hierfür geeigneten Einstellbank.
  • Die Bohrmaschine, von welcher nur der vordere Teil in Fig. 1 dargestellt ist, ist für die Montage auf einer programmierbaren Maschine, wie Roboter gleich welcher Form (beweglicher Laufwagen auf ebenfalls beweglicher horizontaler Laufbrücke, Gelenkarm, usw.), konstruiert.
  • Nach konventioneller Methode umfaßt die Bohrmaschine einen Körper 10, dazu vorgesehen um auf der programmierbaren Maschine befestigt zu werden, und eine zylindrische Werkzeughalterspindel 12, in dem Körper 10 so montiert, daß dieselbe um eine vertikale Bohrachse der Fig. 1 rotieren, und sich entlang dieser Achse bewegen kann. Vorrichtungen zur Steuerung (nicht gezeichnet), im Körper 10 der Bohrmaschine eingebaut, welche erlauben den Antrieb zur Rotation der Werkzeughalterspindel 12, und die Bewegung dieser Spindel in ihrer Achse, in die eine oder andere Richtung zu steuern. Diese Vorrichtungen zur Steuerung, als solche bekannt, sind vorzugsweise mechanisch, wenn ein gleichmäßiger Vorschub des Werkzeugs erwünscht ist. Im gegenteiligen Fall können sie auch pneumatisch sein.
  • An ihrem Ende ist die Werkzeughalterspindel 12 hohl, und zeigt eine innere kegelstumpfförmige Oberfläche 12a, in welche sich eine äußere, auf einem Futter 14 mit konischem Ende geformte komplementäre kegelstumpfförmige Oberfläche 14a einfügen kann, wobei das Futter selbst einen Teil eines später im Detail beschriebenen Bohrwerkzeugs 16 bildet.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Bohrmaschine ist mit einem automatischen Werkzeugwechsler bestückt, dessen verschiedene Bestandteile nun beschrieben werden.
  • Dieser Wechsler umfaßt zuerst einen Verriegelungsring 18, um das Ende der Werkzeughalterspindel 12 so montiert, daß derselbe auf dieser Spindel axial gleiten kann, und mit der Spindel zur Rotation verbunden ist, zum Beispiel mit Hilfe von Nocken (nicht gezeichnet), welche sich an dem Ring 18 befinden und in Längsnuten (nicht gezeichnet) eingreifen, die in die äußere zylindrische Oberfläche des Endes der Spindel 12 geformt sind.
  • Eine schraubenförmige Druckfeder 20 ist um den Ring 18 angeordnet, und stützt sich mit ihrem einen Ende auf eine am Ende der Spindel 12 geformte Schulter 12b, und mit ihrem gegenüberliegenden Ende auf eine am Ring 18 geformte Schulter 18a. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Schulter 12b durch eine am Ende der Spindel 12 verschraubte Scheibe gebildet. Die Feder 20 preßt normalerweise die im innern des Rings 18 geformten Schulter 18b gegen ein, in einem Einstich der Spindel 12 montiertes, Arretierungssegment 22. Diese so, unter Einwirkung der Druckfeder 20 vom Ring 18 eingenommene Position, ist als hintere Verriegelungsposition bezeichnet.
  • In dieser Position werden zwei Kugeln 24, angeordnet in zwei sich gegenüberliegenden und das Ende der Spindel 12 radial durchquerenden Durchgängen, vom Ring 18 in einer Position festgehalten, in welcher diese Kugeln über die innere kegelstumpfförmige Oberfläche 12a der Spindel heraustreten. Wird ein Werkzeug 16 in die Spindel eingeführt, werden die Kugeln 24 von zwei, auf der kegelstumpfförmigen Oberfläche 14a des Futters 14 geformten, kreisbogenförmigen Halbnuten 14b aufgenommen. Das Werkzeug 16 ist somit sowohl für Verschiebung, als auch für Rotation fest mit der Spindel 12 verbunden.
  • Vorrichtungen (nicht dargestellt) sind in den Durchführungen 24 in welchen sich die Kugeln befinden vorgesehen, um zu Verhindern, daß dieselben ins Innere der Spindel 12 ausweichen wenn kein Werkzeug vorhanden ist.
  • Der automatische Werkzeugwechsler, dargestellt in Fig. 1, umfaßt zusätzlich einen einfach wirkenden Zylinder, eingebaut im Körper 10 der Bohrmaschine. Genauer, bildet der Körper der Bohrmaschine diesen Zylinder, in welchem ein ringförmiger Kolben 26 geeignet ist, dichtend zu gleiten. Der ringförmige Kolben 26 umfaßt einen vorderen Teil mit grobem Durchmesser,. welcher im Innern des Körpers 10, durch einen in einem in der äußeren Oberfläche dieses vorderen Teils geformten Einstich gehaltenen O-Ring gedichtet, gleitet. Der Kolben 26 umfaßt ebenfalls einen hinteren Teil mit geringerem Durchmesser, dessen äußere Oberfläche im Innern des Körpers 10 dichtend gleitet, gedichtet durch einen anderen O-Ring 30 gehalten in einem im Innern des Körpers 10 geformten Einstich. Eine ringförmige Kammer 32 ist so zwischen den Dichtungen 28 und 30 gebildet. Diese Kammer ist durch eine Leitung 34 mit einem pneumatischen Schaltkreis (nicht dargestellt) zur Steuerung des Zylinders verbunden.
  • Im Innern des vorderen Teils mit grobem Durchmesser des Zylinders 26 befindet sich ein Nadeldrucklager 36, durch ein Arretierungssegment 38 gegen eine, im Zylinder geformte Schulter 26a gehalten.
  • Das Nadeldrucklager 36 ist geeignet, sich am hinteren Ende des Rings 18 abzustützen. Folglich, wenn ein Fluidum unter Druck durch die Leitung 34 in die Kammer 32 geleitet wird, bewegt sich der Kolben 26 im Innern des Körpers 10 in die vordere Richtung, und schiebt ebenfalls den Ring 18, bis zum Eintreten der Wirkung der Feder 20, nach vorne. Der Ring 18 kann somit in eine, durch Anschlag der vorderen Fläche des Rings 18 an die Schulter 12b der Spindel 12, vorbestimmte vordere Entriegelungsposition gebracht werden.
  • Unter diesen Umständen befindet sich eine, im Innern des Rings 18 geformte Nut 18c, gegenüber den Kugeln 24. Letztere können folglich teilweise in die Nut 18c einfallen, und sich dadurch aus den, im Werkzeugfutter 16 geformten, Halbnuten 14b zurückziehen. Die Entriegelung des letzteren ist auf diese Weise realisiert.
  • Wie ebenfalls die Fig. 1 zeigt, ist ein Verdrehen des Kolbens 26 im Innern des Körpers 10 der Bohrmaschine durch eine Schraube 40 verhindert, deren Ende in eine axiale Nut 42, geformt am hinteren Teil mit kleinstem Durchmesser des Kolbens 26, eingreift. Diese Anordnung erlaubt auch, durch abstützen der Schraube an dem einen oder anderen Ende der Nut, je nach Bewegungsrichtung des Kolbens, die axiale Bewegung des Kolbens 26 im Innern des Körpers der Bohrmaschine zu begrenzen.
  • Um das Ende der Werkzeughalterspindel 12 im Innern des Körpers 10 zu führen, und dennoch die Rotation und Relativbewegungen zwischen letzterem und dem Kolben längs der Bohrachse zu erlauben, ist der Kolben im Innern mit mindestens einem Nadellager 44 (zwei Lager 44 sind in der dargestellten Ausführungsart vorgesehene ausgestattet.
  • Diese Lager 44 sind in rollendem und gleitendem Kontakt mit der zylindrischen Oberfläche der Spindel 12.
  • Entsprechend einer wesentlichen Eigenschaft der Erfindung, ist die Bohrmaschine ebenfalls mit einer Berührungsnase 46 ausgestattet, die an Ende des Körpers 10 so montiert ist, daß sie im Verhältnis zu letzterem parallel zur Bohrachse beweglich ist.
  • Genauer, die Berührungsnase 46 ist am Ende des Körpers 10 der Bohrmaschine so montiert, daß sie demontiert und gegen eine Berührungsnase anderer Form und/oder Größe ausgetauscht werden kann. Zu diesem Zweck zeigt der Körper 10, im Umgebungsbereich des großen Durchmessers des Kolbens 26, eine, gegen den Anfang der Bohrmaschine gerichtete rohrförmige Ausbuchtung 10a, deren äußere Oberfläche mit einem Gewinde 10b versehen ist. Dieses Gewinde 10b erlaubt auf die rohrförmige Ausbuchtung 10a einen, das vordere Ende des Körpers 10 umgebenden äußeren Ring 48 zu schrauben, wobei ein ringförmiger Zwischenraum zur Aufnahme einer schraubenförmigen Druckfeder 50 frei bleibt.
  • An seinem vorderen Ende umfaßt der Ring 48 eine nach hinten gerichtete innere Schulter 48a, auf welcher sich normalerweise eine, am Ende der Berührungsnase 46 geformte, nach vorne gerichtete äußere Schulter 46a abstützt. Die Aufrechterhaltung des Kontaktes der Schultern 46a und 48a ist durch die Druckfeder 50 gewährleistet, deren Enden sich jeweils im Innern der Ausbuchtung 10a am Körper 10, und am hinteren Ende der Berührungsnase 46 abstützen. Unter diesen Bedingungen, das heißt wenn die Schulter 46a der Berührungsnase 46 im Kontakt mit der Schulter 48a des äußeren Rings ist, steht die Vorderseite der Berührungsnase 46 deutlich über die Bohrerspitze 52 des Werkzeugs 16 hervor. Folglich, und wie man später noch detaillierter sieht, kann das Ende der Berührungsnase 46 zuerst mit den zu bohrenden Teilen in Kontakt gebracht werden, was zu einer teilweisen Komprimierung der Feder 50 führt. Der Kontakt zwischen den Schultern 46a und 48a ist in diesem Fall derart aufgehoben, daß die in der Druckfeder 50 gespeicherte Vorspannung in ihrer Gesamtheit auf die Berührungsnase 46, und durch letztere auf die zu bohrenden Teile übertragen wird. Die in der Feder 50 gespeicherte Vorspannung bestimmt folglich den auf die Teile während des Bohrens ausgeübten Anpressdruck.
  • Der vordere Teil 46b der Berührungsnase ist im allgemeinen rohrförmig mit kleinst möglichem Durchmesser, so daß die Abmessungen der Berührungsnase eine Bearbeitung an wenig zugänglichen Stellen, zum Beispiel in Winkeln, nicht verhindern.
  • Dieser vordere Rohrförmige Teil 46b der Berührungsnase 46 ist mit einer, oder mehreren Öffnungen 46c versehen, welche die Abfuhr der Späne während des Bohrens erlauben. Die Stirnfläche dieses Teils 46b kann eben sein, wenn die zu bearbeitenden Teile ebenfalls einwandfrei eben sind. Wie in Fig. 1 dargestellt, kann sie auch drei oder vier, auf den Umfang verteilte gleichmäßig hervorstehende Stellen 46d Umfassen, um einen zufriedenstellenden Anpressdruck auf ein Teil gleich welcher Form zu erlauben.
  • Vorteilhaft kann die Rückwärtsbewegung der Berührungsnase 46, ausgelöst wenn deren vorderes Ende in Kontakt mit den zu bearbeitenden Teilen kommt, zum Auslösen des Beginns eines Bohrzyklus der Bohrmaschine verwendet werden, wenn dieselbe automatisch ist.
  • Zu diesem Zweck ist das Ende des Körpers 10 der Bohrmaschine mit einer geeigneten Vorrichtung ausgestattet, welche erlaubt, eine vorbestimmte Bewegung der Berührungsnase 46 beim Auftreffen auf die Druckfeder 50, zu erfassen.
  • In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt diese Vorrichtung zur Erfassung einen Durchgang 54, geformt in dem Körper 10 der Bohrmaschine, wobei ein Ende mit einer Auslaßbohrung 57 in den die Feder 50 enthaltenden ringförmigen Zwischenraum, in einem vorbestimmten hinteren Abstand der Berührungsnase 46 mündet, wenn letztere durch die Feder 50 gegen den Anschlag 48a gepreßt wird. Das gegenüberliegende Ende des Durchgangs 54 ist durch eine Leitung 56 mit einem pneumatischen Schaltkreis (nicht dargestellt) verbunden, welcher eine Quelle eines unter Druck stehenden Fluidums umfaßt, und mit dem Durchgang 54 während der gesamten Berührungsphase in Verbindung steht. Diese Leitung 56 ist ebenfalls mit einem Drucküberwacher (nicht dargestellt) ausgestattet, welcher eine vorbestimmte, durch Verschließen der Auslaßbohrung 56 durch das hintere Ende der Berührungsnase 46 nach einer vorbestimmten Rückwärtsbewegung derselben verursachten Druckerhöhung, überwacht. Dieser Drucküberwacher steuert dann automatisch den Bewegungsstop des Roboters auf welchem die Bohrmaschine montiert ist, sowie den Start des Bohrzyklus.
  • In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsart, ist die Bohrmaschine ebenfalls mit einem Wegbegrenzer ausgestattet ist, welcher erlaubt, den Vorschub der Spindel 12 zu stoppen, wenn die Bohrtiefe einen präzise vorgegebenen Wert erreicht hat. Diese Eigenschaft ist von besonderem Vorteil, wenn der Bohrer gleichzeitig eine Bohrung und eine Fräsung, vor dem Einfügen einer Verbindungsniete, ausführt. In der Tat ist die Tiefe der Fräsung ausschlaggebend für eine gute Nietverbindung.
  • Dieser Wegbegrenzer umfaßt ein Nadeldrucklager 58, in der Berührungsnase 46 unmittelbar nach dem vorderen Teil 46b eingebaut, und gegen eine, im Verhältnis zum Ende der Berührungsnase präzise positionierte Schulter 46e gestützt. Das Nadellager 58 wird gegen diese Schulter mit einem Arretierungssegment 60 gehalten, welches in einem zu diesem Zweck im Innern der Berührungsnase geformten Einstich eingebaut ist. Durch den Vorschub der Spindel 12 während des Bohrens kommt die, am Ende dieser Spindel geformte Schulter 12b in Kontakt mit dem Nadeldrucklager 58 und stützt sich dort ab, und erlaubt auf diese Weise den Vorschub der Spindel zu stoppen, ohne die Rotation zu behindern.
  • Selbstverständlich kann, abhängig von der zu realisierenden Bohrtiefe, die Länge der Berührungsnase sowie die Position des Nadeldrucklagers 58 im Innern dieser Nase, variieren. Die demontierbare Eigenschaft der Berührungsnase erlaubt den Austausch wann immer dieser erforderlich ist.
  • Dank der schnellen und automatischen, vorstehend beschriebenen Werkzeugwechseleinrichtung, ist es möglich, in sehr kurzer Zeit ein Werkzeug gegen ein anderes auszutauschen wenn Bohrer mit verschiedenen Durchmessern nacheinander zum Bohren der gleichen Teile verwendet werden müssen.
  • Wie in Fig. 2a und 2b gezeigt, verfügt man zu diesem Zweck über ein Bohrermagazin. Dieses Magazin umfaßt einen festen Halter 62 welcher eine gewisse Anzahl Werkzeughalterspindeln 64 trägt, von denen nur eine in den Figuren gezeigt ist. Jede dieser Spindeln 64 ragt radial über die Oberfläche des Halters 62 hinaus, und hat eine gewisse Bewegungsfreiheit parallel zu ihrer Achse. Eine, zwischen jeder der Spindeln 64 und Halter 62 angeordnete Druckfeder 66, hält normalerweise die Spindel in einer in Fig. 2a gezeigten Ruheposition, und erlaubt dennoch, beim Auftreffen auf die Feder 66, ein gewisses Ausweichen dieser Spindel ins Innere des Halters, wie gezeigt in Fig. 2b.
  • An ihrem Ende ist jede der Werkzeughalterspindeln 64 mit einer Bohrung zur Aufnahme des Bohrers 52 eines Werkzeugs 16 versehen. Während die Spindeln 64 zum Beispiel vertikal angeordnet sind, ist das Futter 14 jedes Werkzeugs 16 nach oben gerichtet, und die Einheit ruht durch Eigengewicht in der entsprechenden Bohrung 64a. Sind die Halter 64 anders angeordnet, erlaubt ein geeignetes System, wie ein in der Bohrung 64a angebrachter Finger, jede Einheit Futter 14 - Werkzeug 16, auf dem entsprechenden Halter 64 zu halten.
  • Wie die Fig. 2a zeigt, wird man bei einem gewünschten Einsatz eines der Werkzeuge 16 aus dem Magazin auf der Bohrmaschine, dieselbe in Verlängerung des gewünschten Werkzeugs 16 plazieren. Wenn die Bohrmaschine auf einem Roboter montiert ist, ist diese Verlängerung nur annähernd. Man verschiebt anschließend den Körper 10 der Bohrmaschine entlang der Bohrachse, so daß sich das Ende der Bohrmaschine dem entsprechenden Werkzeug 16 progressiv nähert. Im Laufe dieses Vorganges überdeckt die Berührungsnase 46 das Werkzeug 16 und den entsprechenden Werkzeughalter 64. Dies bewirkt, dank der besonderen Anordnung des Endes 46b der Nase 46, deren innere Oberfläche an ihrem Ende bauchig und von praktisch gleichem Durchmesser wie der Außendurchmesser des Werkzeughalters 64, ist ein automatisches Ausrichten der Bohrmaschinenachse und der Achse des Werkzeugs.
  • Man sieht auf der Fig. 2a, daß während des Annäherungsvorgangs Druckluft in die Kammer 32 des Zylinders, über die Leitung 34 zugeführt wird. Dies bewirkt, daß unter Mitwirkung des Kolbens 26, der Ring 18 in seine vordere Verriegelungsposition gedrückt wird, in welcher die Kugeln 24 nicht über die innere kegelstumpfförmige Oberfläche 12a der Spindel hervortreten.
  • Folglich kann der Vorschub des Körpers 10 der Bohrmaschine solange erfolgen, bis die kegelstumpfförmige Oberfläche 14a des Werkzeugfutters 14 in Kontakt mit der inneren kegelstumpfförmigen Oberfläche 12a der Spindel der Bohrmaschine kommt. Wie in Fig. 2b gezeigt, wird ein leichtes Zurückweichen des Halter 64 durch die Feder 66 erlaubt. Die in dem Futter 14 geformten Halbnuten befinden sich dann gegenüber den Kugeln 24. Es ist zu vermerken, daß keinerlei drehende Ausrichtung des Endes der Bohrmaschine im Verhältnis zum Werkzeug 16 erforderlich ist, da die Enden der Halbnuten 14b nur durch Stege mit geringen Abmessungen voneinander getrennt, und außerdem an den Enden rampenförmig abgeschrägt sind, was, falls erforderlich, eine geringfügige relative Rotation zwischen Werkzeug und Spindel erlaubt.
  • Der Druck in der Kammer 32 wird anschließend abgebaut, so daß, durch Wirkung der Feder 20, der Ring 18 automatisch in seine hintere Verriegelungsposition zurückgeführt wird. Diese Bewegung hat zur Folge, daß die Kugeln 24 in die Halbnuten 14b zurückgedrückt werden, und so automatisch das Werkzeug 16 im Ende der Spindel 12 verriegeln.
  • Das Greifen des Werkzeugs ist somit dergestalt realisiert, daß der Körper der Bohrmaschine durch eine, der vorherigen Bewegung entgegengesetzte Bewegung, zurückweichen kann, um eine oder mehrere Bohrungen mit Hilfe des Werkzeugs 16 auszuführen.
  • Will man ein Werkzeug auf einen der Halter 64 des Magazins zurückführen, werden die eben beschriebenen Schritte in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt. Man vermerkt, daß das Werkzeug 16, wenn es in den entsprechenden Halter 64 zurückgeführt wurde und diese Halter vertikal angeordnet sind, beim Zurückziehen des Körpers 10 der Bohrmaschine durch sein Eigengewicht auf diesem Halter verbleibt. Ein Ring aus einem Elastomer kann zusätzlich am Ende der Bohrung 64a angebracht sein, um Spanndruck auf den Bohrer 52 des Werkzeugs auszuüben, und dadurch die Trennung von der Spindel 12 der Bohrmaschine zu erleichtern.
  • Wie die Fig. 3a bis 3c zeigen, setzt sich jeder Bohrvorgang aus einer Annäherungs- oder Berührungsphase, und der eigentlichen Bohrphase zusammen.
  • Wie die Fig. 3a zeigt, wird während der Annäherungsphase ein unter Druck stehendes Fluidum durch die Leitung 56 zugeführt. Man verschiebt dann progressiv den Körper 10 der Bohrmaschine in Richtung der zu bohrenden Teile P, welche auf einem Halter S plaziert sind.
  • Wie die Fig. 3b zeigt, wird beim in Kontakttreten des vorderen Endes der Berührungsnase 46 mit den Teilen P, die Feder 50 zusammengepreßt, und die Schulter 46a entfernt sich von der Schulter 48a. Folglich wird die in der Feder 50 gespeicherte Vorspannung, welche vorher durch den äußeren Ring 48 auf den Körper 10 der Bohrmaschine übertragen wurde, nun unverzüglich über die Berührungsnase 46 auf die Teile P übertragen. Auf diese Weise wird eine, durch diese Vorspannung vorbestimmte Druckwirkung auf die Teile P ausgeübt, welche nun auf dem Halter S gegeneinander gepreßt werden. Durch Auswahl der Feder 50, welche wie die Berührungsnase 46 auswechselbar ist, kann man somit die auf die Teile ausgeübte Druckwirkung, besonders in Abhängigkeit ihrer Dicke und Materialzusammensetzung, anpassen.
  • Eine Druckwirkung welche unterschiedlich hohe Werte erreichen kann, den Bohrer 52 umgebend, somit auf die Teile ausgeübt werden, was gleichzeitig die Vermeidung einer Gratbildung zwischen den Teilen während des Bohrens, und das Fließen eines vorher aufgebrachten Dichtmittels erlaubt.
  • Wie man in Fig. 3b sieht, wird beim Zurückziehen der Berührungsnase 46 um einen bestimmten Wert, die Auslaßöffnung 57, welche durch die Leitung 56 mit Druckluft gespeist wird, automatisch durch das hintere Ende der Berührungsnase verschlossen. Sobald dieser Verschluß stattfindet, wird hierdurch ein Ansteigen des Drucks verursacht, welches wiederum sofort registriert wird. Ein Signal ist dann ausgelöst, welches automatisch den Vorschub des Körpers 10 der Bohrmaschine stoppt, und den Beginn des Bohrzyklus auslöst.
  • Die Motoren zum Antrieb der das Werkzeug 16 tragenden Spindel 12 und zum gleichmäßigen Vorschub dieser Spindel in Richtung der Teile P entlang der Bohrachse sind dann in Aktion gesetzt.
  • Wie die Fig. 3c zeigt, setzt sich der gemeinsame Vorschub der Spindel 12 und des Werkzeugs 16 solange fort, bis sich die Schulter 12b an dem im Innern der Berührungsnase 46 angeordneten Nadeldrucklager 58 abstützt. Dadurch, daß die Distanz welche die Bohrerspitze 52 von der Schulter 12b trennt, wie man später sieht, mit Präzision vorbestimmt werden kann, und die Distanz welche das Nadeldrucklager 58 vom Ende der Berührungsnase 46 trennt ebenfalls mit Präzision vorbestimmt werden kann, wir die Tiefe der, mit Hilfe des Bohrers 52 ausgeführten Bohrung und der Fräsung, somit perfekt gemeistert. Im Besonderen ist es wichtig zu vermerken, daß die erhaltene Tiefe vollkommen unabhängig von der vom Körper 10 der Bohrmaschine im Verhältnis zu den Teilen P eingenommenen genauen Position ist. In der Tat, selbst wenn sich der Körper 10 der Bohrmaschine, was häufig der Fall ist, während des Bohrens zurückbewegt, bleibt das Ende der Berührungsnase 46 durch die Feder 50 weiter so gegen die Teile P gepreßt, daß das Nadeldrucklager 58 im Verhältnis zu den Teilen tadellos positioniert bleibt.
  • Vorzugsweise, und wie in Fig. 4 gezeigt, ist jedes der auf die Bohrmaschine 10 montierte Werkzeug 16 so gestaltet, daß es auf einer zu diesem Zweck vorgesehenen Einstellbank voreingestellt wird.
  • So umfaßt jedes Werkzeug 16, zusätzlich zum Futter mit konischem Ende 14 und dem Bohrer 52, eine Schraube 68, welche erlaubt, den Bohrer 52 im Verhältnis zum Futter mit konischem Ende 14, axial zu positionieren, und Vorrichtungen um den Bohrer im Verhältnis zum Futter zu befestigen.
  • Genauer, die Schraube 68 ist in eine, das Futter 14 in Längsrichtung durchquerende Gewindebohrung geschraubt, wobei sich das Ende dieser Schraube am hinteren Ende des Bohrers 52 abstützt. Die Befestigung des Bohrers im Futter 14 ist durch ein handelsübliches, den Schaft des Bohrers umfassendes Zangenfutter 70 gewährleistet, dessen äußere kegelstumpfförmige sich gegen eine, zu diesem Zweck in das Futter mit konischem Ende gearbeitete innere kegelstumpfförmige Oberfläche 14c abstützt. Ein auf das Futter 14 geschraubter Ring 72 welcher sich an dem Zangenfutter 70 abstützt, gewährleistet die Blockierung.
  • Um das Werkzeug 16 zu justieren, plaziert man dasselbe auf einer Einstellbank wie Fig. 4 zeigt. Diese Bank setzt sich zusammen aus einem, mit einer kegelstumpfförmigen Bohrung 74a, komplementär zu der kegelstumpfförmigen äußeren Oberfläche 14a des Futters 14, versehenen festen Teil 74. Die Einstellbank umfaßt zusätzlich einen Arm 76, geeignet sich entlang der Längsachse der kegelstumpfförmigen Bohrung 74a zu bewegen, und in welchem eine Bohrung 76a in Verlängerung dieser kegelstumpfförmigen Bohrung angebracht ist. Eine an den Bohrer 52 angepaßte Buchse 78 ist in der Bohrung 76a so angebracht, daß die kegelstumpfförmige Oberfläche 14a des Futters sich auf die kegelstumpfförmige Oberfläche 74a des Halters 74, und der Bohrer sich auf die Buchse 78 stützt. Der Ring 72 des Werkzeug ist losgeschraubt, um die Justierung der Position der Bohrerspitze oder des fräsenden Bereichs des Bohrers im Verhältnis zum Futter 14 zu erlauben. Die Flächen S1 und S2 des Halters 74 beziehungsweise der Buchse 78 entsprechen auf der Einrichtbank, der vorderen Schulter 12b der Spindel 12 der Bohrmaschine und der Oberfläche des zu bohrenden Teils. Durch justieren des Abstands zwischen den Flächen S1 und S2 auf der Einstellbank, und durch drehen der Schraube 68, mit Ziel dem Werkzeug 16 die entsprechenden Abmessungen zu geben, kann man somit die Tiefe der Bohrung und der Fräsung präzise auf den gewünschten Wert einstellen.
  • Wenn diese Einstellung beendet ist, wird der fing 72 angezogen um den Bohrer 52 in dem Futter mit konischem Ende 14 zu befestigen. Es ist zu bemerken, daß die 68 während des Bohrens einen Anschlag bildet, der jegliches Zurückweichen des Bohrers auf Grund axialer Bearbeitungskräfte verhindert.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die als Beispiele beschriebenen Ausführungsarten beschränkt. Besonders kann, in gewissen Anwendungsfällen, der Werkzeugwechsler, und/oder der die Bohrtiefe bestimmende Anschlag entfallen. Außerdem können die Nadeldrucklager durch Kugel- oder Rollendrucklager ersetzt werden. Gleichfalls kann der, den Bohrzyklus auslösende pneumatische Rückschrittdetektor der Berührungsnase durch einen Detektor eines anderen Typs, wie einen elektrischen Kontakt, ersetzt werden. Schließlich kann jede der Federn 50 und 20 durch jede andere elastische Vorrichtung, wie geschichtete elastische Scheiben, ersetzt werden.

Claims (8)

1. Bohrmaschine mit einem Körper (10), in dem eine Werkzeughalterspindel (12) drehbar um eine Bohrachse und gleitend entlang dieser Achse montiert ist, wobei der Körper (10) der Bohrmaschine eine Berührungsnase (46) trägt, die geeignet ist, entlang dieser Achse gegen eine elastische Vorrichtung (50) zu gleiten, wenn diese Berührungsnase sich auf ein zu bohrendes Teil stützt, so daß die elastische Vorrichtung dann über die Berührungsnase eine Druckwirkung auf das Teil ausübt, wobei die Bohrmaschine gekennzeichnet ist durch die Tatsache, daß sie außerdem einen Rückschrittdetektor (54, 56, 57) für die Berührungsnase (46) umfaßt, der geeignet ist, einen Bohrzyklus bei einem vorgegebenen Gleiten der Berührungsnase gegen die elastische Vorrichtung (50) auszulösen.
2. Bohrmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß der Rückschrittdetektor einen pneumatischen Schaltkreis umfaßt, der einen Durchgang (54) umfaßt, der in dem Körper (10) der Bohrmaschine gearbeitet ist und derart in das Äußere des letzteren mündet, daß er von der Berührungsnase (46) nach dem vorgegebenen Gleiten blockiert wird.
3. Bohrmaschine nach einem der Ansprüche 1 und 2, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß sie einen automatischen Werkzeugwechsler umfaßt, der einen Verriegelungsring (18), der auf der Werkzeughalterspindel (12) derart montiert ist, daß er entlang der Achse gleiten kann, eine elastische Vorrichtung (20), die zwischen der Spindel und dem Verriegelungsring angeordnet ist, um letzteren in eine hintere Verschlußposition zu bewegen, eine in dem Körper der Bohrmaschine angeordnete Winde, von der ein Kolben (26) geeignet ist, bei eine Betätigung der Winde, den Verriegelungsring (18) in eine vordere Entriegelungsposition zu bewegen, und wenigstens zwei Kugeln (24) aufweist, die in zwei, die Werkzeughalterspindel radial durchquerende Durchgänge derart angeordnet sind, daß sie in zwei Halbeinschnitten (14b), die auf einer äußeren, kegelstumpfförmigen Oberfläche (14a) des Werkzeugs, die zu einer inneren, kegelstumpfförmigen Oberfläche (12a) der Spindel komplementär ist, vorstehen, wenn der Verriegelungsring in seiner hinteren Verschlußposition ist, und so, daß sie in einen inneren Einschnitt (18c) des Verriegelungsrings eingezogen werden, wenn letzterer seine ordere Entriegelungsposition einnimmt.
4. Bohrmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß der Kolben (26) der Winde ein ringförmiger Kolben ist, der die Werkzeughalterspindel (12) in Drehung um die Bohrachse und in Translation entlang dieser Achse hält, wobei dieser Kolben sich auf den Verriegelungsring (18) stützt, der sich über einen drehenden Anschluß (36) mit der Werkzeugträgerspindel (12) dreht.
5. Bohrmaschine nach einem der Ansprüche 3 und 4, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß jedes Werkzeug (16) ein Futter mit einem kegelförmigen Ende (14), auf dem die äußere, kegelstumpfförmige Oberfläche (14a) geformt ist, wobei ein Bohrer (52) sich auf eine Regelungsschraube (68), die entlang der Achse des Futters geschraubt ist, stützt, und Vorrichtungen zum Unbeweglichmachen des Bohrers in dem Futter umfaßt.
6. Bohrmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die Nase (46) einen rotierenden Anschlag (58) für das Wegende umfaßt, auf den sich eine auf der Werkzeughalterspindel (12) geformte Schulter (12a) stützen kann.
7. Bohrmaschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß der rotierende Anschlag (58) gestützt gegen eine innere Schulter (46e), die in der Berührungsnase (46) durch ein Anhalteelement (60) gebildet wird, gehalten wird.
8. Bohrmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch die Tatsache, daß die Berührungsnase (46) auf dem Körper (10) der Bohrmaschine durch einen demontierbaren Festhaltering (48) montiert ist, der eine innere Schulter (48a) aufweist, gegen die sich normalerweise eine äußere Schulter (46a) der Berührungsnase unter der Wirkung der elastischen Vorrichtung stützt.
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