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DE1270869B - Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststuecken

Info

Publication number
DE1270869B
DE1270869B DEP1270A DE1270869A DE1270869B DE 1270869 B DE1270869 B DE 1270869B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270869 A DE1270869 A DE 1270869A DE 1270869 B DE1270869 B DE 1270869B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
reading
mail
addresses
mail items
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Carolus Pieter Leersnijder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nederlanden Staat
Original Assignee
Nederlanden Staat
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nederlanden Staat filed Critical Nederlanden Staat
Publication of DE1270869B publication Critical patent/DE1270869B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/20Arrangements for facilitating the visual reading of addresses, e.g. display arrangements coding stations

Landscapes

  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES S/MTWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B07c
Deutsche Kl.: 43 a-42/02
P 12 70 869.9-53
16.Juni 1964
20.Juni 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststücken. Diese müssen gelesen werden, um darauf Daten für die Weiterbehandlung, wie Versendung, etwa Codierung, Stempelung usw., abzuleiten.
In bekannten Systemen werden die Stücke in einem einzigen Kanal, in welchem die Stücke hintereinander aufgestellt sind und die Bewegung der Stücke geradeaus nach dem Leser zu erfolgt, angeliefert. Wenn der Leser ein Stück gelesen hat, verrichtet er irgendeine Handlung, wobei das Stück weitergeführt wird und dabei aus dem Gesichtsfeld des Lesers verschwindet, während ein nächstes Stück an der Lesestelle ankommt. Der Leser sieht nicht nur das zu lesende Stück, das beim Lesen einen Augenblick stillsteht, sondern auch alle Bewegungen vor und nach dem Lesen, wie die Zufuhr und die Abfuhr des Stückes. Mit der Steigerung der Geschwindigkeit wird das Gesamtbild für den Leser unruhiger und dadurch auch anstrengender. Die Zeit, ao während welcher eine Person diese Arbeit ohne Unterbrechung tun kann, ist wesentlich durch die Belastung der Augen beschränkt. Die Technik aber fordert eine fortwährende Steigerung der Transportgeschwindigkeit der Poststücke. Damit nun die Transportgeschwindigkeit der Poststücke gesteigert werden kann, ohne daß dabei zugleich das Sehvermögen der ablesenden Person noch mehr belastet wird, wird eine Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststücken vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zum Zuführen der Poststücke wenigstens zwei Kanäle vorgesehen sind und daß die Spiegelanordnung derart getroffen ist, daß die Anschriften der vordersten Poststücke in den beiden Kanälen abwechselnd auf einen Schirm projiziert werden.
Zweckmäßigerweise ist für die abwechselnde Projektion ein kippbarer Spiegel vorgesehen.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung erfolgt der Weitertransport der Poststücke im einen Kanal während des Lesevorgangs im anderen Kanal.
Vorteilhafterweise ist zum Kippen des Spiegels und zum Weitertransportieren der Poststücke eine von der ablesenden Person betätigbare Vorrichtung vorgesehen.
Das Kippen des Spiegels muß schnell erfolgen, und zwar im Bruchteil einer Sekunde. Hierbei spielt die Masse des Spiegels und dessen Rahmen eine Rolle. Hohe Anfangsgeschwindigkeit und Abbremsgeschwindigkeit sind erforderlich. Unmittelbar nach dem Kippen muß der Spiegel unbeweglich stillstehen.
Vorrichtung zum Lesen von Anschriften
auf Poststücken
Anmelder:
De Staat der Nederlanden,
ten deze vertegenwoordigd door de
directeur-generaal der Posterijen, Telegrafie
en Telefonie, Den Haag
Vertreter:
Dr.-Ing. O. Stürner und Dr. F. Mayer,
Patentanwälte,
7530 Pforzheim, Julius-Naeher-Str. 13
Als Erfinder benannt:
Carolus Pieter Leersnijder, Heemstede
(Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 18. Juni 1963 (294 214)
Aus diesem Grunde sind zum Kippen des Spiegels zwei Drehmagnete und zwischen dem Spiegel und den Drehmagneten je ein aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Hebeln bestehendes Gestänge vorgesehen, wobei der Spiegel seine Endlage bei gestreckter Stellung eines Gestänges einnimmt.
Mit Hilfe der Drehmagnete und des Gestänges werden Kippzeiten in der Größenordnung von 0,1 Sekunde- erzielt.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand eines in den Figuren ausgearbeiteten Beispiels erläutert.
F i g. 1 zeigt die Projektionsapparatur;
Fig. 2 zeigt den Mechanismus zum Umkippen des Spiegels.
Die Poststücke werden über die Kanäle .4 und B angeliefert und gestapelt (Fig. 1).
Auf die Stapel wird an der Hinterseite Druck ausgeübt. Die Vorderseite des Stapels stößt gegen einen Rahmen. Das Bild aus dem Kanal A wird über einen fest aufgestellten Spiegel D, eine Linse L1, den drehbaren Spiegel E in der Lage 1 und eine Linse L 3 auf den Schirm C projiziert. Das Bild aus dem Kanal B wird über einen fest aufgestellten Spiegelt, eine LinseL2, den drehbaren Spiegeiß in der Lage2 und die Linse L 3 auf den Schirm C projiziert. Der
809 560/237
SchinnC besteht aus einer mattgeschliffenen Glasscheibe, auf welcher das Bild erscheint. Der Leser sieht gegen die Vorderseite des Schirmes C von einer Stellung G aus. Nach dem Lesen eines Stückes im Kanal A betätigt die ablesende Person z. B. eine Taste. Das Poststück fällt nach einer niedrigeren Fläche hinunter, der Spiegel i? kippt um, und das Bild eines Stückes im Kanals erscheint auf dem Schirm; zugleich wird im Kanals ein folgendes Stück vorgeschoben.
F i g. 2 zeigt den Mechanismus, mittels dem der Spiegel umgekippt wird. Der Spiegel ist in einem Rahmen H gefaßt. Dieser Rahmen ist auf einer fest aufgestellten Achse K gelagert. Zwischen dem Spiegehrahmen H und den Drehmagneten N und O ist je ein Gehäuse angeordnet, das aus zwei Teilen besteht. In einer Ruhelage ist das Gestänge M des einen Drehmagneten gestreckt, während das Gestänge L des anderen Drehmagneten abgewinkelt ist. Zum Umkippen des Spiegels wird nun der Drehmagneto erregt, dabei geht das Gestänge aus der gestreckten Lage in die Winkellage über. Der Spiegel im Rahmen dreht sich, das Gestänge des anderen Drehmagneten N wird dabei mitgenommen und geht von der Winkellage in die gestreckte Lage über. In der gestreckten Lage stoppt der Spiegel; dabei wird das Gestänge unter der Wirkung einer im Drehmagnet eingebauten Spiralfeder gestreckt gehalten, und zugleich wird die Erregung des Drehmagneten O weggenommen. Soll der Spiegel wieder umgekippt werden, so wiederholt sich der Vorgang, wobei nun der Drehmagnet N erregt wird. Das Ingangsetzen des Spiegels wird durch den erregten Magnet, das Stoppen durch den nicht erregten Magnet bestimmt. Durch diese Maßnahmen wird erzielt, daß der Spiegel in sehr kurzer Zeit umkippt und dann in eine stabile Lage kommt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Anfangsgeschwindigkeit wie auch die Abbremsgeschwindigkeit groß sind. Weiter wird ein stillstehendes Bild erzielt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststücken für Sortierzwecke mit Hilfe einer Spiegelanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zuführen der Poststücke wenigstens zwei Kanäle (A, B) vorgesehen sind und daß die Spiegelanordnung (D, E, F) derart getroffen ist, daß die Anschriften der vordersten Poststücke in den beiden Kanälen (A, B) abwechselnd auf einen Schirm (C) projiziert werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die abwechselnde Projektion ein kippbarer Spiegel (E, H) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Weitertransport der Poststücke im einen Kanal während des Lesevorgangs im anderen Kanal erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kippen des Spiegels (E, H) und zum Weitertransportieren der Polstücke eine von der ablesenden Person betätigbare Vorrichtung vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kippen des Spiegels (E, H) zwei Drehmagnete (N, O) und zwischen dem Spiegel und den Drehmagneten je ein aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Hebeln bestehendes Gestänge (M, L) vorgesehen sind, und daß der Spiegel (E, H) seine Endlage bei gestreckter Stellung eines Gestänges (M, L) einnimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1129 007;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 683 323.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 560/237 6.68 © Buntlesdruckerei Berlin
DEP1270A 1963-06-18 1964-07-16 Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststuecken Pending DE1270869B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1270869X 1963-06-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1270869B true DE1270869B (de) 1968-06-20

Family

ID=19872787

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1270A Pending DE1270869B (de) 1963-06-18 1964-07-16 Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststuecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1270869B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1683323U (de) * 1954-01-26 1954-09-16 Deutsche Bundespost Zusatzgeraet fuer briefverteilanlagen fuer beidseitige beschickung.
DE1129007B (de) * 1956-05-31 1962-05-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Vorrichtung zum Lesen der Anschriften von Briefen beim Sortieren nach ihren Bestimmungsorten

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1683323U (de) * 1954-01-26 1954-09-16 Deutsche Bundespost Zusatzgeraet fuer briefverteilanlagen fuer beidseitige beschickung.
DE1129007B (de) * 1956-05-31 1962-05-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Vorrichtung zum Lesen der Anschriften von Briefen beim Sortieren nach ihren Bestimmungsorten

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