DE1270869B - Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststuecken - Google Patents
Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf PoststueckenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C3/00—Sorting according to destination
- B07C3/20—Arrangements for facilitating the visual reading of addresses, e.g. display arrangements coding stations
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES S/MTWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B07c
Deutsche Kl.: 43 a-42/02
P 12 70 869.9-53
16.Juni 1964
20.Juni 1968
16.Juni 1964
20.Juni 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststücken. Diese
müssen gelesen werden, um darauf Daten für die Weiterbehandlung, wie Versendung, etwa Codierung,
Stempelung usw., abzuleiten.
In bekannten Systemen werden die Stücke in einem einzigen Kanal, in welchem die Stücke hintereinander
aufgestellt sind und die Bewegung der Stücke geradeaus nach dem Leser zu erfolgt, angeliefert.
Wenn der Leser ein Stück gelesen hat, verrichtet er irgendeine Handlung, wobei das Stück
weitergeführt wird und dabei aus dem Gesichtsfeld des Lesers verschwindet, während ein nächstes Stück
an der Lesestelle ankommt. Der Leser sieht nicht nur das zu lesende Stück, das beim Lesen einen
Augenblick stillsteht, sondern auch alle Bewegungen vor und nach dem Lesen, wie die Zufuhr und die
Abfuhr des Stückes. Mit der Steigerung der Geschwindigkeit wird das Gesamtbild für den Leser unruhiger
und dadurch auch anstrengender. Die Zeit, ao während welcher eine Person diese Arbeit ohne
Unterbrechung tun kann, ist wesentlich durch die Belastung der Augen beschränkt. Die Technik aber
fordert eine fortwährende Steigerung der Transportgeschwindigkeit der Poststücke. Damit nun die
Transportgeschwindigkeit der Poststücke gesteigert werden kann, ohne daß dabei zugleich das Sehvermögen
der ablesenden Person noch mehr belastet wird, wird eine Vorrichtung zum Lesen von
Anschriften auf Poststücken vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zum Zuführen der
Poststücke wenigstens zwei Kanäle vorgesehen sind und daß die Spiegelanordnung derart getroffen ist,
daß die Anschriften der vordersten Poststücke in den beiden Kanälen abwechselnd auf einen Schirm
projiziert werden.
Zweckmäßigerweise ist für die abwechselnde Projektion ein kippbarer Spiegel vorgesehen.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung erfolgt der Weitertransport der Poststücke
im einen Kanal während des Lesevorgangs im anderen Kanal.
Vorteilhafterweise ist zum Kippen des Spiegels und zum Weitertransportieren der Poststücke eine
von der ablesenden Person betätigbare Vorrichtung vorgesehen.
Das Kippen des Spiegels muß schnell erfolgen, und zwar im Bruchteil einer Sekunde. Hierbei spielt
die Masse des Spiegels und dessen Rahmen eine Rolle. Hohe Anfangsgeschwindigkeit und Abbremsgeschwindigkeit
sind erforderlich. Unmittelbar nach dem Kippen muß der Spiegel unbeweglich stillstehen.
Vorrichtung zum Lesen von Anschriften
auf Poststücken
auf Poststücken
Anmelder:
De Staat der Nederlanden,
ten deze vertegenwoordigd door de
directeur-generaal der Posterijen, Telegrafie
en Telefonie, Den Haag
Vertreter:
Dr.-Ing. O. Stürner und Dr. F. Mayer,
Patentanwälte,
7530 Pforzheim, Julius-Naeher-Str. 13
Als Erfinder benannt:
Carolus Pieter Leersnijder, Heemstede
(Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 18. Juni 1963 (294 214)
Aus diesem Grunde sind zum Kippen des Spiegels zwei Drehmagnete und zwischen dem Spiegel und
den Drehmagneten je ein aus zwei miteinander gelenkig verbundenen Hebeln bestehendes Gestänge
vorgesehen, wobei der Spiegel seine Endlage bei gestreckter Stellung eines Gestänges einnimmt.
Mit Hilfe der Drehmagnete und des Gestänges werden Kippzeiten in der Größenordnung von
0,1 Sekunde- erzielt.
Die Erfindung wird nunmehr an Hand eines in den Figuren ausgearbeiteten Beispiels erläutert.
F i g. 1 zeigt die Projektionsapparatur;
Fig. 2 zeigt den Mechanismus zum Umkippen des
Spiegels.
Die Poststücke werden über die Kanäle .4 und B
angeliefert und gestapelt (Fig. 1).
Auf die Stapel wird an der Hinterseite Druck ausgeübt. Die Vorderseite des Stapels stößt gegen einen
Rahmen. Das Bild aus dem Kanal A wird über einen fest aufgestellten Spiegel D, eine Linse L1, den drehbaren
Spiegel E in der Lage 1 und eine Linse L 3 auf den Schirm C projiziert. Das Bild aus dem Kanal B
wird über einen fest aufgestellten Spiegelt, eine LinseL2, den drehbaren Spiegeiß in der Lage2
und die Linse L 3 auf den Schirm C projiziert. Der
809 560/237
SchinnC besteht aus einer mattgeschliffenen Glasscheibe,
auf welcher das Bild erscheint. Der Leser sieht gegen die Vorderseite des Schirmes C von einer
Stellung G aus. Nach dem Lesen eines Stückes im Kanal A betätigt die ablesende Person z. B. eine
Taste. Das Poststück fällt nach einer niedrigeren Fläche hinunter, der Spiegel i? kippt um, und das
Bild eines Stückes im Kanals erscheint auf dem Schirm; zugleich wird im Kanals ein folgendes
Stück vorgeschoben.
F i g. 2 zeigt den Mechanismus, mittels dem der Spiegel umgekippt wird. Der Spiegel ist in einem
Rahmen H gefaßt. Dieser Rahmen ist auf einer fest aufgestellten Achse K gelagert. Zwischen dem
Spiegehrahmen H und den Drehmagneten N und O ist je ein Gehäuse angeordnet, das aus zwei Teilen
besteht. In einer Ruhelage ist das Gestänge M des einen Drehmagneten gestreckt, während das Gestänge
L des anderen Drehmagneten abgewinkelt ist. Zum Umkippen des Spiegels wird nun der Drehmagneto
erregt, dabei geht das Gestänge aus der gestreckten Lage in die Winkellage über. Der Spiegel
im Rahmen dreht sich, das Gestänge des anderen Drehmagneten N wird dabei mitgenommen und geht
von der Winkellage in die gestreckte Lage über. In der gestreckten Lage stoppt der Spiegel; dabei wird
das Gestänge unter der Wirkung einer im Drehmagnet eingebauten Spiralfeder gestreckt gehalten,
und zugleich wird die Erregung des Drehmagneten O weggenommen. Soll der Spiegel wieder umgekippt
werden, so wiederholt sich der Vorgang, wobei nun der Drehmagnet N erregt wird. Das Ingangsetzen des
Spiegels wird durch den erregten Magnet, das Stoppen durch den nicht erregten Magnet bestimmt.
Durch diese Maßnahmen wird erzielt, daß der Spiegel in sehr kurzer Zeit umkippt und dann in
eine stabile Lage kommt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Anfangsgeschwindigkeit wie auch die
Abbremsgeschwindigkeit groß sind. Weiter wird ein stillstehendes Bild erzielt.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststücken für Sortierzwecke mit Hilfe einer
Spiegelanordnung, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Zuführen der Poststücke wenigstens zwei Kanäle (A, B) vorgesehen sind und daß
die Spiegelanordnung (D, E, F) derart getroffen ist, daß die Anschriften der vordersten Poststücke
in den beiden Kanälen (A, B) abwechselnd auf einen Schirm (C) projiziert werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die abwechselnde Projektion
ein kippbarer Spiegel (E, H) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Weitertransport der Poststücke
im einen Kanal während des Lesevorgangs im anderen Kanal erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kippen des Spiegels (E, H)
und zum Weitertransportieren der Polstücke eine von der ablesenden Person betätigbare Vorrichtung
vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kippen des Spiegels (E, H)
zwei Drehmagnete (N, O) und zwischen dem Spiegel und den Drehmagneten je ein aus zwei
miteinander gelenkig verbundenen Hebeln bestehendes Gestänge (M, L) vorgesehen sind, und
daß der Spiegel (E, H) seine Endlage bei gestreckter Stellung eines Gestänges (M, L) einnimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1129 007;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 683 323.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1129 007;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 683 323.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 560/237 6.68 © Buntlesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1270869X | 1963-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1270869B true DE1270869B (de) | 1968-06-20 |
Family
ID=19872787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1270A Pending DE1270869B (de) | 1963-06-18 | 1964-07-16 | Vorrichtung zum Lesen von Anschriften auf Poststuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1270869B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1683323U (de) * | 1954-01-26 | 1954-09-16 | Deutsche Bundespost | Zusatzgeraet fuer briefverteilanlagen fuer beidseitige beschickung. |
| DE1129007B (de) * | 1956-05-31 | 1962-05-03 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Vorrichtung zum Lesen der Anschriften von Briefen beim Sortieren nach ihren Bestimmungsorten |
-
1964
- 1964-07-16 DE DEP1270A patent/DE1270869B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1683323U (de) * | 1954-01-26 | 1954-09-16 | Deutsche Bundespost | Zusatzgeraet fuer briefverteilanlagen fuer beidseitige beschickung. |
| DE1129007B (de) * | 1956-05-31 | 1962-05-03 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Vorrichtung zum Lesen der Anschriften von Briefen beim Sortieren nach ihren Bestimmungsorten |
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