DE100208C - - Google Patents
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- DE100208C DE100208C DE1898100208D DE100208DA DE100208C DE 100208 C DE100208 C DE 100208C DE 1898100208 D DE1898100208 D DE 1898100208D DE 100208D A DE100208D A DE 100208DA DE 100208 C DE100208 C DE 100208C
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- DE
- Germany
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- grinding wheel
- grinding
- milling cutter
- fingers
- wheel
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000000227 grinding Methods 0.000 claims description 25
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 16
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/02—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of milling cutters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom i. März 1898 ab.
Bei den bisher bekannten Schleifmaschinen, welche auch zum Schleifen von Fräsern verwendet
werden können, ist die Einrichtung getroffen, dafs der zu schärfende Fräser von Hand an der Schleifscheibe vorbeigeführt wird.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist dagegen eine selbsttätig arbeitende Schleifmaschine,
bei welcher der zu schleifende Fräser feststeht und die Schleifscheibe sich über denselben
hinwegbewegt. Diese Anordnung bringt eine Reihe wesentlicher Vortheile mit sich.
Beiliegende Zeichnung stellt die neue Maschine dar, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Rückansicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht des oberen Theiles der Maschine;
Fig. 4 zeigt das Schleifen von gewundenen Fräsern und
Fig. 5 das Schleifen von Faconfräsern.
Wie daraus ersichtlich, ist bei dieser neuen selbstthätigen Schleifmaschine die Schleifscheiben
in einem Kopf b derart gelagert, dafs sie mit oder in demselben nach allen Richtungen hin
verstellt werden, sowie eine auf- und niedergehende Bewegung machen kann. Der Schleifscheibenkopf
b sitzt auf einer Führung c, welche sich in dem Obertheil d des Gestelles
waagrecht verschiebt. Auf die Führung c wirkt ein verstellbarer Kurbelzapfen e (Excenter oder
dergl.) ein, dessen Antrieb durch eine Schnecke^/ und das dazugehörige Schneckenrad u geschieht;
dadurch wird mittelst des ■ Gestänges ν w erstere und somit auch der Schmirgelscheibenkopf
b in hin- und hergehende Bewegung versetzt. Der zu schärfende Fräser g
wird zwischen den Spitzenstöcken h auf dem Support i befestigt und so hoch gestellt, dafs
die Schleifscheibe eingreift. Das Schleifen wird dann dadurch bewirkt, dafs die den
Fräser während des Schleifens haltenden Finger k vor und hinter der Scheibe sitzen und derart
am Schleifscheibenkopf b befestigt sind, dafs sie die hin- und hergehende Bewegung der
Schleifscheibe mitmachen. Sie brauchen also nur eingestellt zu werden, wenn die Schleifscheibe
merklich abgenutzt ist oder wenn die Lage der Schleifscheibe geändert wird, während
sie sonst immer zum richtigen Eingriff in die Zähne des Fräsers bereit sind. Infolge dieser
Einrichtung kann die Scheibe sofort jederzeit richtig eingreifen. Da sie dabei jedesmal auch
den durch die Finger selbst gehaltenen Zahn angreift, so wird jeder Zahn, auch wenn die
Theilung ungleich ist, vollkommen gleichma'fsig geschliffen, d. h. gerade nur so viel von demselben
abgenommen, als zu seiner Schärfung nothwendig ist. Der Vorschub des Fräsers geschieht durch eine Klinke /; dieselbe wird
durch die Hebel m und η und die Curven- oder Daumenscheibe 0 dann bethätigt, wenn
die Schleifscheibe und die Finger aus dem Fräser ausgetreten sind.
Um den Fräser immer richtig gegen die Finger k zu drücken, ist eine durch Gewicht ρ
belastete Schnur q vorgesehen, welche sich bei dem Fortgang des Fräsers langsam auf diesen
aufwickelt. Damit der Fräser nicht infolge der Zugwirkung dieser Schnur zurückrollt, wenn
die Schleifscheibe aus den Zähnen ausgetreten ist, ist eine Feder oder federnde Klinke t
(Fig. 1) vorgesehen, welche in einen Zahn des
Fräsers eingreift und ihn bis zum Wiedereintritt der Finger festhält. Als Ersatz für die
Feder t kann der Vorschubmechanismus auch derart bethätigt werden, dafs die Klinke nach
dem Vorschub erst zurückgeht, wenn die Finger wieder eingegriffen haben.
Das Schleifen von Faconfräsern geschieht durch Einschalten einer Schablone r (Fig. 5),
durch welche der senkrecht verschiebbare Kopf b, in dem die Schleifscheibe gelagert ist, infolge
der Hin- und Herbewegung durch die Leitrolle ^ entsprechend angehoben oder gesenkt
wird. Hierbei wird zweckmä'fsig noch durch einen Gewichtshebel S1 das sichere Anliegen
an der Schablone bewirkt.
Die vorbeschriebene Maschine kann auch so eingerichtet werden, dafs die Schleifscheibe
feststeht und durch die Kurbel e der Fräser selbsttätig hin- und herbewegt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstthätige Frä'serschleifmaschine, bei der die Schleifscheibe (a) nach Mafsgabe des Verlaufs der Fräsernuthen hin-und herwandert und die Führung (c) der Schleifscheibe durch ein Excenter (e) bewirkt wird, während am Scheibenkopf (b) sitzende Finger (k), welche die Bewegung der Schleifscheibe mitmachen, durch Vermittelung einer Feder den Fräser einstellen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT4059D AT4059B (de) | 1898-02-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100208C true DE100208C (de) |
Family
ID=371048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1898100208D Expired - Lifetime DE100208C (de) | 1898-02-28 | 1898-02-28 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100208C (de) |
-
1898
- 1898-02-28 DE DE1898100208D patent/DE100208C/de not_active Expired - Lifetime
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