DE1038103B - Schnellocher fuer streifenfoermige Aufzeichnungstraeger - Google Patents
Schnellocher fuer streifenfoermige AufzeichnungstraegerInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Schneilocher für streifenförmige Aufzeichnungsträger für Informationsverarbeitungseinrichtungen
und Büromaschinen u. dgl.
Die bisher bekanntgewordenen Streifenlocher sind den hohen Geschwindigkeiten, mit denen die modernen
Informationsverarbeitungseinrichtungen unter anderem arbeiten müssen, nicht gewadhsen. Ein Grund
dieser Tatsache ist, daß der Streifen von einem besonderen hin- und herbeweglichen Mitnehmer fortgeschaltet
wird, der die Höchstgeschwindigkeit des Lochers begrenzt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel und sonstige andere Nachteile zu beseitigen.
Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Matrize für die Stanzstifte des Streifenlochers
und die in dem mit der Matrize verbundenen Stanzblock gelagerten Stanzstifte eine Bewegung entsprechend
einer geschlossenen geometrischen Figur ohne sich überschneidende Linienzüge, vorzugsweise
entsprechend einer geschlossenen kreisäihnlichen geometrischen Figur ausführen, wobei die in der Achsrichtung
der Stanzstifte gelegene Komponente die Lochung des Streifens durch die bestimmten, gewählten
Stanzstifte und die in der Streifenebene gelegene Komponente den Vorschub des Streifens herbeiführen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung erfolgt der Vorschub des
Streifens allein durch die Einwirkung der Stanzstifte auf den zu lochenden Streifen, wodurch sieh die Anordnung
eines besonderen Mitnehmers erübrigt und der Streifenlocher noch entschieden schneller arbeiten
kann.
Weitere Erfindungsmerkmale und Einzelheiten gehen aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes hervor, welches in den Fig. 1 bis 3 der
Zeichnung dargestellt ist; es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines gemäß der Erfindung ausgebildeten und nach dem
bekannten »Fünfer-Alphabet« arbeitenden Streifenlochers,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in
Fig. 1 und
Fig. 3 den unteren Teil der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab und in veränderter
Stellung.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist die Matrize 5 auf zwei Exzentern 6, die auf einer Welle 7
sitzen, gelagert. Die Welle 7 ist ihrerseits in den Seitenteilen 8 (Fig. 2) des Lochergestells gelagert und
wird von einem nicht dargestellten Motor ständig in Drehung versetzt.
Schnellocher für streifenförmige
Aufzeichnungsträger
Aufzeichnungsträger
Anmelder:
Ing. C. Olivetti & C1 S.p. A.,
Ivrea (Italien)
Ivrea (Italien)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Müller-Börner, Berlin-Dahlem,
und Dipl.-Ing. H.-H. Wey, München 23, Parzivalstr. 8,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 27. März 1956
Italien vom 27. März 1956
An der Matrize 5, die mit fünf Bohrungen 9 versehen ist, sind zwei Seitenstücke 10 befestigt, die
jeweils in einer oberen Gabel 11 enden. Die Gabeln 11 greifen um Rollen 12, die auf einer von den zwei
Seitenstüdsen 8 getragene Welle 13 gelagert sind.
Zwischen den beiden Seitenstücken 10 sind weiterhin zwei Ouerstreben 14 und 15 angeordnet, in denen di«
fünf Stanzstifte 16 auf- und abbeweglich geführt sind und mit ihnen den Stanzblock bilden. Die Querstrebe
15 ist mit einer Ausnehmung 17 versehen, so daß zwischen der Querstrebe 15 und der Matrize 5 ein
Schlitz zum Durchgang des Streifens 18 entsteht.
Die Stanzstifte 16 sind jeweils mit einem oberen Teller 19 versehen, der sich auf einem am Lochergestell
8 befestigten Kamm 20 stützt. Auf jedem Teller 19 ruht seinerseits ein Schieber 21, der entsprechende
Langlöcher aufweist, durch die die feste Welle 13 und eine an den Seitenstücken 10 befestigte
Welle 22 hindurchgehen. Zwischen jedem Schieber 21 und einer die zwei Seitenstücke 10 verbindenden Querstange
24 ist eine Feder 23 gespannt, die den Schieber 21 mit dem zugehörigen Stanzstift 16 nach abwärts
drückt.
Mit dem Oberende der Schieber 21 arbeitet jeweils eine Nase 25 eines Zwischengliedes 26 zusammen, das
auf zwei Achsen 27 und 28 verschiebbar gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder 29 an einem Exzenter
30 anliegt. Der Exzenter 30 sitzt auf einer Welle 31, die synchron mit der Welle 7 angetrieben
wird. Wie weiter unten beschrieben, locht ein Stanzet» 600/198
stift 16 den Streifen 18 nur dann, wenn sich die Nase 25 des Zwischengliedes 26 in den Weg des entsprechenden
Schiebers 21 legt. Die Zwischenglieder 26 können in irgendeiner bekannten Weise für den Stanzvorgang
betätigt werden bzw. gesteuert werden. Beim vorliegenden Beispiel arbeitet jedes Zwischenglied 26 mit dem
Anker 32 eines Elektromagneten 33 zusammen, so daß die fünf Elektromagnete 33 den Wähler für den
Locher bilden.
Werden die Elektromagnete 33 in einer beliebigen Kombination erregt, so werden die zugehörigen Anker
32 um die gemeinsame Achse 34 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und bringen dadurch ihre
Nase 35 jeweils aus dem Weg des zugeordneten Zwischengliedes 26. Bei der darauffolgenden Drehung
der Welle 31 können somit die frei gewordenen Zwischenglieder 26 nach rechts rücken und ihre Nasen
25 jeweils in den Weg der Schieber 21 legen. Gleichzeitig bewegen die Exzenter 6 die Matrize 5 zusammen
mit dem Stanzblock 10,14, 15 nach oben. Dabei beschreibt jeder Punkt der Matrize eine ellipsenartige
geschlossene geometrische Figur. Diese Figur ist in Fig. 3, die die Matrize nach 90° Drehung der Welle 7
bzw. des Exzenters 6 darstellt, für den Mittelpunkt 36 der Matrize selbst durch gestrichelten Linienzug dargestellt,
so daß in der gezeigten Stellung der Punkt 36 die Strecke A-B zurückgelegt hat.
Während dieser ersten 90°-Drehung der Welle 7 wird die Matrize 5 angehoben, wobei jedoch die
Stanzstifte 16 ihre Lage beibehalten, da diese unter der Wirkung der Federn 23 weiterhin mit ihren
Tellern 19 auf dem Kamm 20 aufliegen. Bei Betrachtung der Relativbewegung bewegen sich somit die
Stanzstifte 16 in bezug auf die Matrize 5 nach abwärts, bis sie die in Fig. 3 gezeigte Stellung, in der
sie den Streifen 18 gerade berühren, erreichen.
Während der darauffolgenden Drehung der Welle 7 um weitere 90° legt der Punkt 36 den Wtg B-C zurück.
Die Stanzstifte, deren Schieber 21 oben freien Weg haben, werden somit vom Streifen selbst angehoben.
Aus diesem Grunde sind die Federn 23 nicht sehr stark ausgebildet, um beim Anheben der Stanzstifte
die Durchlochung des Papierstreifens 18 zu verhindern.
Die Stanzstifte 16, deren Schieber 21 dagegen gegen die Nase 25 der zugeordneten Zwischenglieder stoßen,
können der Aufwärtsbewegung der Matrize nicht folgen und durchlochen somit den Streifen.
Während der übrigen Drehung der Welle 7 um die letzten 180° legt der Punkt 36 den Weg C-A zurück,
wobei die Alatrize wieder in die unterste Stellung zurückkehrt, während der Exzenter 30 die Zwischenglieder
26 zurückstellt.
Hieraus ist ersichtlich, daß der aus Matrize und Stanzblock bestehende Mechanismus nach einem sinusartigen
Gesetz bewegt wird, der hohe Geschwindigkeiten zuläßt.
Der Vorschub des Streifens erfolgt allein durch die Einwirkung der Stanzstifte auf den Streifen. Wie aus
Fig. 3 ersichtlich ist, wird der Streifen im Punkt B der Bewegung der Matrize zwischen der Matrize und
den Stanzstiften erfaßt und infolge der in der Streifenlänge gelegenen Komponente der Matrizenbewegung
nach links vorgeschoben. Wenn der Punkt 36 die Stellung D erreicht, wird der Streifen wieder losgelassen,
und von diesem Augenblick an kehrt die Matrize nach rechts zurück, während die Stanzstifte 16 vom
Streifen 18 wegrücken. Nach einer Umdrehung der Welle 7 ist somit der Streifen 18 um die Strecke B-D
vorgeschoben worden.
Es ist ersichtlich, daß beim Durchlochen des Streifens die entsprechenden Stanzstifte zum Streifenvorschub
beitragen. Sollte jedoch eine Leerkombination gewählt werden, so daß keiner der Stanzstifte
16 den Streifen 18 durchlocht, so sind die Federn 23 doch stark genug, um den Streifen zwischen den
Stanzstiften 16 und der Matrize 5 einzuklemmen und vorzuschieben.
Ist es jedoch erwünscht, den Streifen mit an sich bekannten Vorschublöchern zu versehen, so braucht
nur ein für dauernde Lochung eingestellter sechster Stanzstift vorgesehen zu werden. In diesem Fall
können die Federn 23 schwächer ausgebildet sein, da sie nicht mehr für den Streifenvorschub benötigt
werden.
Es ist fernerhin ersichtlich, daß der Streifen jedesmal erfaßt bzw. losgelassen wird, wenn die Horizontalkomponente
der Matrize gleich Null ist (Stellungen B und D), so daß der Streifenvorschub in optimaler
Weise erfolgt.
Um zu vermeiden, daß der Streifen nach jedem Vorschub wieder zurückgezogen wird, ist die nachfolgend
beschriebene Vorrichtung vorgesehen. An der Matrize 5 sitzt eine Blattfeder 37, deren freies Ende
in einem Schlitz eines Lappens 38 eines auf zwei festen Stiften 40 und 41 senkrecht beweglichen Bügels
39 steckt. Das Querstück 42 des Bügels 39 trägt ein Filzstück 43, das unter der Wirkung der Feder 37 auf
einem ortsfesten Filzstück 44 ruht. Zwischen den beiden Filzstücken 43 und 44 liegt der Streifen 18, der
somit in der Ruhelage von den Filzstücken erfaßt wird.
Während der Drehung der Welle 7 folgt der Bügel 39 über die Blattfeder 37 der Senkrechtbewegung der
Matrize 5 und verstellt das Filzstück 43 gegenüber dem Filzstück 44. Wenn der Punkt 36 der Matrize 5
die Stellung B erreicht, sind die Filzstücke voneinander abgehoben, und der Streifen 18 ist frei für den
Vorschub nach links. In der darauffolgenden Stellung D erfassen die Filzstücke den Streifen wieder
und hindern ihn daran, von der Matrize 5 nach rechts zurückbewegt zu werden.
Zwecks Änderung des Vorschubschrittes ist der Kamm 20 am Lochergestell einstellbar befestigt
(Fig. 1). Verschiebt man den Kamm 20 nach oben, so wird die Ruhelage der Stanzstifte 16 ebenfalls nach
oben verlegt, so daß der Streifen 18 während eines kürzeren Bogens, z. B. B'-D', erfaßt wird. In diesem
Fall wird der Vorschubschritt nur B'-D' lang sein.
Um den Streif en vorschub bei Nichtlochen ohne Abschalten
des Motors unterbrechen zu können, arbeitet eine Nase 45 der Schieber 21 mit einer Sperrstange 47
zusammen. Wird keines der Zwischenglieder 26 gewählt, so bewegen sich sämtliche Schieber 21 während
der Drehung der Welle 7 nach aufwärts. Dadurch kann die Sperrstange 47 unter der Wirkung einer
Feder 46 unter die Nasen 45 einfallen und sämtliche Schieber 21 sperren. Die Stanzstifte kommen nicht
mehr an den Streifen 18 heran, und der Streifen wird nicht vorgeschoben. Beim Empfang einer neuen Kombination
kann dann ein Elektromagnet 51 erregt werden, der einen Lappen 50 eines in 49 gelagerten und
die Sperrstange 47 tragenden Ankers 48 entgegen der Wirkung einer Feder 46 anzieht und somit die Schieber
21 wieder freigibt.
Claims (9)
1. Schneilocher für streifenförmige Aufzeichnungsträger für Informationsverarbeitungseinrichtungen
und Büromaschinen u. dgl., dadurch ge-
kennzeichnet, daß die Matrize (5) und die in dem Stanzblock (15, 10, 14) oberhalb der Matrize (5)
gelagerten Stanzstifte (16) eine Bewegung entsprechend einer geschlossenen geometrischen Figur
ohne sich überschneidende Linienzüge ausführen, S von der die in der Achsrichtung der Stanzstifte
(16) gelegene Komponente die Lochung des Streifens (18) durch die gewählten Stanzstifte (16) und
die in der Streifenebene gelegene Komponente den Vorschub des Streifens (18) herbeiführt.
2. Schnellocher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub des Streifens (18)
allein durch die Einwirkung der Stanzstifte (16) auf den Streifen (18) erfolgt.
3. Schnellocher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzstifte (16)
durch Federwirkung (23) zur Matrize (5) hinbewegt werden, so daß der Streifen (18) zwischen
den nicht gewählten Stanzstiften und der Matrize erfaßt und auch bei einer Leerkombination vorgeschoben
wird, wobei die Federwirkung nur so groß ist, daß der Streifen eingeklemmt, aber nicht
gelocht wird.
4. Schnellocher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aus der
Matrize (5) und dem Stanzblock (10, 14, 15) bestehende
Aggregat in seinem oberen Bereich in einer vertikalen Ebene auf- und abbeweglich und
in seinem unteren Bereich, wo sich die Matrize (5) befindet, auf einem oder mehreren Exzentern (6)
drehbar gelagert ist, derart, daß die geometrische Bewegungsfigur A B C D der Matrize (5) ellipsenartig
ist.
5. Schnellocher nach den Ansprüchen 3 und 4, gekennzeichnet durch einen ortsfesten Anschlag
(20), welcher die Stanzstifte (16) in der Ruhestellung entgegen der Wirkung der Federn (23)
in einem bestimmten Abstand vom Streifen (18) hält, derart, daß der Streifen (18) während der
Bewegung der Matrize (5) zuerst in Berührung mit den Stanzstiften (16) kommt und daraufhin
die nicht durch an sich bekannte Zwischenglieder (26) zur Lochung gewählten Stanzstifte (16)
anhebt.
6. Schnellocher nach Anspruch 4 oder 5, bei dem die Zwischenglieder (26) hin- und herbeweglich
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Zwischenglieder (26) von einem zweiten, mit
dem ersten Exzenter (6) synchron angetriebenen Exzenter (30) gesteuert wird.
7. Schnellocher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Anschlag (20) an
dem Lochergestell (8) derart einstellbar befestigt ist, so daß der Abstand zwischen Stanzstiften (16)
und Streifen (18) veränderbar ist.
8. Schnellocher nach einem der Ansprüche 5 bis 7, gekennzeichnet durch eine Streifenbremse
(43, 44), die durch die Matrize (5) derart senkrecht zum Streifen (18) bewegt wird, daß der
Streifen am Ende der Berührung zwischen den Stanzstiften (16) und dem Streifen (18) eingeklemmt
und zu Beginn der Berührung losgelassen wird.
9. Schnellocher nach einem der Ansprüche 5 bis 8, gekennzeichnet durch eine den Streifenvorschub
abschaltende Sperrstange (47), die am Ende des Streifenvorschubs bei einer Leerkombination
sämtliche Stanzstifte (16) derart sperrt, daß die Stanzstifte (16) trotz fortgesetzter Bewegung der
Matrize (5) den Streifen (18) nicht mehr berühren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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