DE1270650B - Mehrpoliger Anschlusskasten, der aus einer Isoliermasse hoher dielektrischer Festigkeit gegossen und im feststehenden Teil einer mehrphasigen Schaltzelle angeordnet ist - Google Patents
Mehrpoliger Anschlusskasten, der aus einer Isoliermasse hoher dielektrischer Festigkeit gegossen und im feststehenden Teil einer mehrphasigen Schaltzelle angeordnet istInfo
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Description
- Mehrpoliger Anschlußkasten, der aus einer Isoliermasse hoher dielektrischer Festigkeit gegossen und im feststehenden Teil einer mehrphasigen Schaltzelle angeordnet ist Die Erfindung betrifft einen mehrpoligen Anschlußkasten, der aus einer Isoliermasse hoher dielektrischer Festigkeit gegossen und im feststehenden Teil einer mehrphasigen Schaltzelle angeordnet ist und zur Verbindung eines herausziehbaren Schalters mit feststehenden Schaltstücken in dieser Zelle dient.
- Derartige Anschlußkästen bzw. gekapselte Schaltgeräte sind an sich bekannt. Insbesondere sind mehrpolige Anschlußkästen mit einer Gruppe parallel zueinander angeordneter horizontaler Kammern und entweder einer einzigen horizontalen Kammer oder mehreren vertikalen Kammern bekanntgeworden, die in einer gemeinsamen, zu den Achsen der horizontalen Kammern senkrechten Ebene liegen.
- Es ist ferner bekannt, zur Verbindung eines ausziehbaren Schalters mit feststehenden Teilen einer Schaltzelle Tulpenkontakte zu verwenden und diese Tulpenkontakte gegebenenfalls auch im Innern eines Anschlußkastens zu verwenden, die zusammen mit den Verbindungsstücken zu der Schaltzelle in den einzelnen Kammern untergebracht sind.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in derartigen mehrpoligen Anschlußkästen die Revision und den Austausch von Tulpenkontaktteilen, in welche die Klemmen des mehrpoligen Schalters eingreifen, zu ermöglichen, um den Gebrauch dieser Stücke auch bei sehr häufigem Einfahren und Herausziehen des Schalters maßgeblich zu erleichtern.
- Zur Lösung,der gestellten Aufgabe geht die Erfindung von einem mehrpoligen Anschlußkasten der oben gekennzeichneten Art aus; sie besteht im wesentlichen darin, daß jede einzelne Kammer der Gruppe von horizontalen Kammern in ihrem unteren Teil bzw. an der Rückwand ein gegossenes, mit Innengewinde versehenes Bauelement aufweist, in welches das mit Außengewinde versehene Ende des feststehenden Tulpenkontaktes eingeschraubt ist, und daß jede einzelne Kammer dieser Gruppe außerdem noch einen Durchlaß zu der ihr entsprechenden vertikalen Kammer oder zu der einzelnen horizontalen Kammer für den Durchtritt des stromleitenden Verbindungsstücks besitzt, welches die elektrische Verbindung mit den feststehenden Teilen der Schaltzelle herstellt, wobei das Ende des Tulpenkontaktes durch dieses Verbindungsstück hindurchgreift und das Verbindungsstück selbst zwischen Tulpenkontakt und Boden bzw. Rückwand der Kammer festgeklemmt ist.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Anschlußkastens nach der Erfindung zur Herstellung der Verbindung zwischen dem herausziehbaren Schalter und einem Stromwandler ist die Anordnung so getroffen, daß die vertikalen Kammern zur Aufnahme der Anschlußklemmen des Stromwandlers dienen und unter den horizontal angeordneten Kammern liegen und entweder rechteckigen Querschnitt aufweisen oder aber auch auf der dem herausziehbaren Schalter zugewandten Seite offen sind und nur durch die dem Schalter abgewandten Außenwände des Anschlußkastens und durch zu dessen Seitenwänden parallele Zwischenwände begrenzt sind.
- Eine andere Ausführungsform eines Anschlußkastens nach der Erfindung zur Herstellung der elektrischen Verbindung zwischen dem herausziehbaren Schalter und den Sammelschienen ist gekennzeichnet durch eine einzige horizontale Kammer, die über den horizontalen Kammern angeordnet ist und die Klemmen für den Anschluß der Tulpenkontakte an die Sammelschiene aufnimmt und ein verhältnismäßig kleines mit der Gußmasse ausgefülltes Volumen hat, wobei jede Sammelschiene mit dem gleichen Isolierstoff hoher dielektrischer Festigkeit bedeckt und in Ausnehmungen untergebracht ist, die in gegenüberliegenden Seitenwänden der einzigen Kammer ausgespart sind, die parallel zu den Achsen der Kammern der Gruppe von horizontalen Kammern verlaufen und wobei jede Ausnehmung eine am Umfang ver= laufende Rille zur Aufnahme eines Deckels besitzt, der zum Zurückhalten der Vergußmasse dient, wenn sie in diese einzige Kammer eingebracht wird. In der nun folgenden Beschreibung soll die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen näher erläutert werden. In dieser ist F i g. 1 die Ansicht eines Schnitts nach Linie I-1 der F i g. 2, F i g. 2 die Ansicht auf einen Anschlußkasten nach der Erfindung aus der Ebene II-H der F i g. 1 in Richtung der Pfeile gesehen, F i g. 3 die Ansicht eines Schnitts nach Linie HI-III der F i g. 4, F i g. 4 die Draufsicht auf die Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes nach F i g. 3, bei welcher sich der Anschlußkasten zwischen Schalter und Stromwandler befindet, - F i g. 5 die Ansicht eines Schnitts nach Linie V-V der F i g. 6 durch eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, bei welchem der Anschlußkasten zwischen Schalter und Verteilungsschienen liegt, und F i g. 6 die Ansicht eines Schnitts nach Linie VI-VI der F i g. 5.
- Bei der in F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform eines mehrpoligen Anschlußkastens nach der Erfindung weist jede einzelne Kammer der Gruppe von horizontalen Kammern 1, 2 und 3 in ihrem unteren Teil bzw. an der Rückwand ein eingegossenes, mit Innengewinde versehenes Bauelement 17 auf, in welches das mit Außengewinde versehene Ende 14 des feststehenden Tulpenkontakts 15 eingeschraubt ist. Jede einzelne Kammer dieser Gruppe besitzt einen Durchlaß zu der ihr entsprechenden vertikalen Kammer. Eine zweite Gruppe von Kammern wird durch zwei Seitenwände 7 und 8 und zwei parallel zueinander verlaufende Zwischenwände 9 und 10 gebildet. In diesen drei Kammern sind die Anschlußklemmen 11, 12 und 13 eines Stromwandlers angeordnet. Jede Anschlußklemme dieses Transformators besitzt eine Bohrung, durch die das mit Gewinde versehene Ende 14 eines Tulpenkontaktes 15 hindurchgeht, der mit Kontaktfingern 16 versehen ist, durch welche die Anschlußklemme des Schalters eindringt. -Das mit Außengewinde versehene Ende 14 läßt sich in einen mit Innen- und Außengewinde versehenen Teil17 einschrauben, welcher beim Gießen in die aus Isolierstoff bestehende, den Anschlußkasten bildende Masse 18 eingebettet worden ist. Dem Bauelement 17 ähnliche Teile sind an den Befestigungspunkten des Kastens, z. B: 19, in die Masse eingebettet.
- Bei der in den F i g. 3 und 4 dargestellten zweiten Ausführungsform des Anschlußkastens nach der Erfindung dient die erste Gruppe von Kammern 1 a, 2 a und 3 a zur Aufnahme der Anschlußklemmen. Die zweite Gruppe von Kammern besteht aus drei vertikalen Kammern 20, 21 und 22 von rechteckigem Querschnitt, in welche die Stromwandlerklemmen hineinragen: Der elektrische Anschluß erfolgt über eine Platte 23, durch die hindurch der feststehende Tulpenkontakt 15 mit seinem Ende hindurchgreift, um in den Teil 17 eingeschraubt werden zu können. Die Platte 23 ist abgebogen und mit einer zweiten Bohrung versehen; um die Verbindung mit der entsprechenden Klemme 12 des Transformators mit Hilfe einer Schraube 24 herstellen zu können.
- Bei der Ausführungsform nach den Fig.5 und 6 liegt der Anschlußkasten zwischen einem Schalter und einem Sammelschienensystem. Der Anschlußkasten weist in diesem Fall wieder eine erste Gruppe von Kammern 1 b, 2 b und 3 b auf, die den Kammern 1 und 3 der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 ähnlich sind und zur Aufnahme der Klemmen 25,26 und 27 des Schalters dienen. Dieses Gehäuse enthält außerdem eine -einzelne trogförmige Kammer 26 a, die dazu dient, die Schienen 28, 29 und 30 aufzunehmen. Diese Schienen durchsetzen seitliche Aussparungen 31, 32 und 33, die in den Wänden vorgesehen sind, die den Trog 26 verdecken; die Aussparungen sind mit einer Rille 34 versehen, in die entsprechende Abdeckstücke 35 eingesetzt sind.
- Der elektrische Anschluß zwischen den Schienen und den Schalterklemmen wird auch hier über die Tulpenkontakte 15b mit Gewindeansätzen 14b bewirkt, die in die Teile 17 b eingeschraubt sind, die ihrerseits in das Gehäuse eingesetzt sind. Die Kontaktfinger 16-b des Tulpenkontaktes stellen die elek= trische Verbindung mit den Steckstiften des Schalters her. Die mit Gewinde versehenen Enden der Tulpenkontakte gehen durch Kontaktlaschen 36 hindurch, die knieförmig abgebogen sind, um mittels Schellen an die Verteilungsschienen angeschlossen werden zu können.
- Wird der Anschlußkasten nach der Erfindung in der Ausführungsform nach den F i g. 5 und 6 bei abnehmbaren vorgefertigten Schaltzellen verwendet, dann hat jede Schiene eine der Zellenbreite entsprechende Länge, so daß jede vorgefertigte Zelle ein selbständiges und unabhängiges Ganzes darstellt. Dies hat den Vorteil, daß das Problem der Ausrichtung der Schienen und dasjenige des Vorhandenseins unterschiedlicher Längen der Schienen bei unterschiedlicher Zellenzahl in Wegfall gerät. Die einzelnen Teile 30 a, 30 b benachbarter Teile werden ausgerichtet und abisoliert, wobei die elektrische Verbindung durch zwei Halbschellen 37 a und 37 b erfolgt, die auf einer gemeinsamen Halbschelle 40 befestigt sind, die ihrerseits an der entsprechenden stromleitenden Kontaktlasche 36 befestigt ist. Die Kontaktlasche kann ihrerseits mit einer die Sammelschiene 28, 29 bzw. 30 umgebenden Schelle 38 elektrisch verbunden sein.
- Nach dem Einsetzen der Schienen und nach Fertigstellung des Anschlusses mit den Anschlußklemmen des Schalters wird der Trog 26 a mit einer von den Abdeckteilen 35 gehaltenen isolierenden Vergußmasse bis zu dem Pegel 42 gefüllt.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Mehrpoliger Anschlußkasten, der aus einer Isoliermasse hoher dielektrischer Festigkeit gegossen und im feststehenden Teil einer mehrphasigen Schaltzelle angeordnet ist und zur Verbindung eines herausziehbaren Schalters mit feststehenden Schaltstücken in dieser Zelle dient, mit einer Gruppe parallel angeordneter horizontaler Kammern und entweder einer einzigen horizontalen Kammer oder mehreren vertikalen Kammern, die in einer gemeinsamen, zu den Achsen der horizontalen Kammern senkrechten Ebene liegen, wobei diese Kammern Tulpenkontakte und Verbindungsstücke zur Schaltzelle enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne Kammer der Gruppe von horizontalen Kammern(1,2,3-1a2a,3a-lb,2b,3b) in ihrem unteren Teil bzw. an der Rückwand ein eingegossenes, mit Innengewinde versehenes Bauelement (17, 17b) aufweist, in welches das mit Außengewinde versehene Ende (14,14 b) des feststehenden Tulpenkontaktes (15,15 b) eingeschraubt ist, und daß jede einzelne Kammer dieser Gruppe außerdem noch einen Durchlaß zu der ihr entsprechenden vertikalen Kammer (20, 21, 22) oder zu der einzelnen horizontalen Kammer (26 a) für den Durchtritt des stromleitenden Verbindungsstücks (11,12,13 - 23, 26) besitzt, welches die elektrische Verbindung mit den feststehenden Teilen der Schaltzelle herstellt, wobei das Ende des Tulpenkontaktes durch dieses Verbindungsstück hindurchgreift und das Verbindungsstück selbst zwischen Tulpenkontakt und Boden bzw. Rückwand der Kammer festgeklemmt ist.
- 2. Anschlußkasten nach Anspruch 1 zur Herstellung der Verbindung zwischen dem herausziehbaren Schalter und dem Stromwandler, dadurch gekennzeichnet, daß. die vertikalen Kammern (20, 21, 22) zur Aufnahme der Anschlußklemmen (11,12,13) des Stromwandlers dienen und unter den horizontal angeordneten Kammern (1, 2, 3 -1 a, 2 a, 3 a) liegen und entweder rechteckigen Querschnitt aufweisen oder aber auch auf der dem herausziehbaren Schalter zugewandten Seite offen sind und nur durch die dem Schalter abgewandten Außenwände des Anschlußkastens und durch zu dessen Seitenwänden (7, 8) parallele Zwischenwände (9,10) begrenzt sind.
- 3. Anschlußkasten nach Anspruch 1 zur Herstellung der elektrischen Verbindung zwischen dem herausziehbaren Schalter und den Sammelschienen, gekennzeichnet durch eine einzige horizontale Kammer (26 a), die über den horizontalen Kammern (1 b, 2 b, 3 b) angeordnet ist und die Klemmen (25, 26, 27) für den Anschluß der Tulpenkontakte an die Sammelschiene aufnimmt und ein verhältnismäßig kleines mit der Gußmasse ausgefülltes Volumen hat, wobei jede Sammelschiene (28, 29, 30) mit dem gleichen Isolierstoff hoher dielektrischer Festigkeit bedeckt und in Ausnehmungen (31, 32, 33) untergebracht ist, die in gegenüberliegenden Seitenwänden der einzigen Kammer ausgespart sind, die parallel zu den Achsen der Kammern der Gruppe von horizontalen Kammern verlaufen, und wobei jede Ausnehmung eine am Umfang verlaufende Rille (34) zur Aufnahme eines Deckels (35) besitzt, der zum Zurückhalten der Vergußmasse dient, wenn sie in diese einzige Kammer eingebracht wird.
- 4. Anschlußkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede stromleitende Schiene eine Länge hat, die gleich der Breite der Zelle ist, und daß zwei miteinander ausgerichtete Abschnitte der gleichen Schiene (28, 29, 30) elektrisch miteinander verbunden sind, nachdem ihre benachbarten Teile (30 a, 30 b) abisoliert sind, wobei die elektrische Verbindung durch zwei Halbschellen (37 a, 37 b) erfolgt, die auf einer gemeinsamen Halbschelle (40) befestigt sind, die ihrerseits an der entsprechenden stromleitenden Kontaktlasche (36) befestigt ist.
- 5. Anschlußkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktlasche (36) mit einer die Sammelschiene (28, 29 oder 30) umgebenden Schelle (38) elektrisch verbunden ist.
- 6. Anschlußkasten nach Anspruch 1, 3 und 5 zur Verwendung bei abnehmbaren vorgefertigten Zellen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schiene (30) eine der Breite der Zelle gleiche Länge hat und zwei in einer Linie liegende Stücke derselben Schiene (30) durch zwei Halbschellen (37 a, 37 b) elektrisch miteinander verbunden sind, die auf einer gemeinsamen Halbschelle (39) befestigt sind, welche ihrerseits an der Kontaktlasche (36) befestigt ist, durch welche der mit Gewinde versehene Ansatz (14 b) des Tulpenkontaktträgers (15 b) hindurchgeht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 763 071; deutsche Auslegeschrift Nr. 1028 655; französische Patentschrift Nr. 1152 148.
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