DE69713706T2 - Trag- und Stromeinspeisungsvorrichtung für ein elektrisches Gerät - Google Patents
Trag- und Stromeinspeisungsvorrichtung für ein elektrisches GerätInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Trag- und Stromversorgungsanordnung für ein mehrpoliges elektrisches Schaltgerät, welche Anordnung einen kastenförmigen Sockel mit Isolierstoffgehäuse umfaßt, der dazu dient, auf den parallel zueinander angeordneten Sammelschienen einer Sammelschienenanordnung montiert zu werden, und folgende Teile enthält
- - in aneinandergrenzenden Abteilen des Gehäuses senkrecht zur Sammelschienenanordnung verlaufende Abzweigleiter gleicher Länge, die jeweils mindestens ein Anschlußstück zur Verbindung mit einer zugeordneten Klemme des Schaltgeräts sowie eine Kontaktfahne umfassen, welche dazu dient, gegen die Sammelschiene der zugeordneten Phase geführt zu werden, wobei die Anschlußstücke in der Nähe der Endabschnitte der Abzweigleiter ausgebildet sind,
- - zwischen den Klemmen des Schaltgeräts und den Anschlußstücken der Abzweigleiter angeordnete Verbindungselemente,
- - sowie Haltemittel zum Festklemmen der Kontaktfahnen auf den Sammelschienen der Sammelschienenanordnung.
- Die Druckschrift DE 34 09 211 beschreibt eine solche Anordnung, bei der die Abzweigleiter in einer Ebene liegen und zwischen den Sammelschienen der Sammelschienenanordnung und die Unterseite der Abzweigleiter leitende Zwischenstücke eingesetzt werden müssen. Die Verbindung zwischen den Klemmen des Schaltgeräts und den Anschlußstücken der Abzweigleiter erfolgt mit Hilfe von Verbindungskabeln.
- Die Fig. 1 und 2 zeigen einen anderen Trag- und Stromversorgungssockel 10 nach dem bisherigen Stand der Technik, der mit seiner eingekerbten Rückseite 12 auf einer Dreiphasen-Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 montiert ist und eine gegenüberliegende Vorderseite 14 aufweist, die zur Aufnahme eines elektrischen Schaltgeräts 16, insbesondere eines Leistungsschalters dient. Die Sammelschienen der Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 verlaufen in einem festgelegten Isolationsabstand parallel zueinander und dienen sowohl als mechanische Tragkonstruktion als auch zur Stromversorgung des Schaltgeräts 16. Der Sockel 10 umfaßt ein Isolierstoffgehäuse 18 (gestrichelt dargestellt), das die Abzweigleiter D1, D2, D3 enthält, welche die elektrische Verbindung zwischen den Sammelschienen der Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 und den Klemmen B1, B2, B3 der einzelnen Pole des Schaltgeräts 16 gewährleisten. Eine Anordnung aus Schrauben 20 und Zwischenstücken 22 gewährleistet die elektrische Verbindung zwischen den Klemmen B1, B2, B3 und den Abzweigleitern D 1, D2, D3 des Sockels 10. Der elektrische Verbindung zwischen den Abzweigleitern D1, D2, D3 und den Sammelschienen L1, L2, L3 erfolgt über Haltebügel (nicht dargestellt), die dazu dienen, die Abzweigleiter D1, D2, D3 auf den versetzt zueinander angeordneten Kontaktfahnen der Sammelschienen L1, L2, L3 festzuklemmen. Die Abzweigleiter D1, D2, D3 werden in den Einzelabteilen des Gehäuses 18 gehalten, weisen jeweils abgewinkelte Formen unterschiedlicher Länge auf und verlaufen senkrecht zu den Sammelschienen L1, L2 und L3. Der Abzweigleiter D2 endet in Höhe der Schiene L2, und der längste Leiter D3 erstreckt sich bis zur Schiene L3. Die Anschlußstücke zur Verbindung der Eingangsklemmen B1, B2, B3 mit den Abzweigleitern D 1, D2, D3 liegen annähernd in einer Ebene.
- Zur Bildung eines Niederspannungsverteilers können mehrere Sockel 10 in der Längsachse der Sammelschienen L1, L2, L3 nebeneinander montiert werden.
- Eine solche unsymmetrische Ausbildung der Abzweigleiter D1, D2, D3 dieses Sockels 10 erfordert eine ganz bestimmte Positionierung des Gehäuses 18 auf der Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 in Abhängigkeit davon, ob die Abgänge an der Oberseite oder der Unterseite des Schaltgeräts 16 vorzusehen sind. Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 erfolgt die Einspeisung der Klemmen B1, B2, B3 an der Oberseite, und die Abgänge sind an der Unterseite vorgesehen. Bei Anordnung der Abgänge an der Oberseite müssen der Sockel um 180 Grad gedreht oder die Anordnung der Abzweigleiter D1, D2, D3 in den einzelnen Abteilen des Gehäuses 18 entsprechend verändert werden. Die Möglichkeiten der elektrischen Energieverteilung mit einem solchen Adaptersockel sind auf eine bestimmte Elektroinstallation beschränkt, und seine Anschlußmöglichkeiten sind begrenzt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anschlußmöglichkeiten von Schaltgeräten zu verbessern, die auf Adaptersockeln für eine Einspeise- Sammelschienenanordnung montiert sind.
- Die erfindungsgemäße Trag- und Stromversorgungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Abzweigleiter eine abgewinkelte Form aufweisen,
- - die Kontaktfahnen in einer Ebene angeordnet sind, die in einem bestimmten Abstand parallel zur Ebene der Anschlußstücke liegt,
- - die Anschlußstücke in bezug zur horizontalen Mittelebene des Sockels symmetrisch angeordnete Öffnungen aufweisen, um das Einsetzen von Verbindungselementen zum Anschluß an die oberen oder die unteren Klemmen des Schaltgeräts zu ermöglichen,
- - die elektrischen Verbindungselemente zwischen den genannten oberen bzw. unteren Klemmen und den zugehörigen Anschlußstücken der Abzweigleiter angeordnete rohrförmige, leitende Zwischenstücke umfassen, wobei die Befestigung mit Hilfe von durch die genannten Klemmen, die Zwischenstücke und die zugeordneten Öffnungen geführten Klemmschrauben erfolgt.
- Auf diese Weise ergeben sich zwei Möglichkeiten zur elektrischen Verbindung des Schaltgeräts mit dem Sockel, um eine Einspeisung entweder über die oberen oder die unteren Schalterklemmen zu realisieren. Die Wahl der Anschlußart erfolgt im Augenblick der Installation durch Positionierung der Verbindungselemente in einer bestimmten Einbaulage.
- Nach einer vorzugsweisen Ausgestaltung sind die Abzweigleiter durch eine Isolierstoffabdeckung geschützt, welche die gesamte Vorderseite des Sockels abdeckt und den Öffnungen gegenüberliegende, ausbrechbare Plättchen zur Durchführung der Verbindungselemente aufweist.
- Nach einem kennzeichnenden Merkmal der Erfindung umfassen die Haltemittel in Höhe der Kontaktfahne um jeden Abzweigleiter geführte Bügel, wobei jeder Bügel einen halbseitig offenen Schlitz aufweist, der dazu dient, sich nach dem Anziehen einer Befestigungsschraube an der Rückseite der zugeordneten Sammelschiene abzustützen.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung dient der Sockel zur Einspeisung von zwei Schaltgeräten mit entgegengesetzt angeordneten Abgängen.
- Auf diese Weise kann der gleiche Grundsockel zur Bildung von zwei Typen von Verteilern genutzt werden, wobei der eine Typ die Auswahl zwischen einem Anschluß an der Oberseite oder an der Unterseite eines Schaltgeräts und der andere Typ die gemeinsame Einspeisung von mindestens zwei Schaltgeräten mit doppelten Abgängen ermöglicht.
- Das Gehäuse des mehrpoligen Adaptersockels kann als Einblockgehäuse oder modular ausgeführt sein.
- Zum besseren Verständnis ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in den beigefügten Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung unter Angabe weiterer Vorteile und Merkmale näher erläutert. Dabei zeigen
- - Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Trag- und Stromversorgungsanordnung nach dem bisherigen Stand der Technik mit gestrichelter Darstellung des Sockelgehäuses;
- - Fig. 2 eine Seitenansicht der Anordnung aus Fig. 1 beim Aufsetzen des Schaltgeräts auf den Sockel,
- - Fig. 3 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Trag- und Stromversorgungsanordnung;
- - Fig. 4 und 5 Schnittansichten längs der Achsen 4-4 und 5-5 aus Fig. 3;
- - Fig. 6 eine Rückansicht zu Fig. 3;
- - Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des Sockels aus Fig. 3;
- - Fig. 8 und 9 zu Fig. 1 und 2 analoge Ansichten des Sockels aus Fig. 4;
- - Fig. 10 eine zu Fig. 4 analoge Ansicht einer Ausführungsvariante;
- - Fig. 11 eine andere Verwendung des erfindungsgemäßen Sockels;
- - Fig. 12 eine als vertikaler Verteiler mit mehreren übereinander angeordneten Sockeln ausgebildete Elektroinstallation;
- - Fig. 13 eine Schnittansicht entlang der Achse 13-13 aus Fig. 12.
- Die in den Fig. 3 bis 7 gezeigte Trag- und Stromversorgungsanordnung umfaßt einen Adaptersockel, der mit dem allgemeinen Bezugszeichen 30 bezeichnet ist und drei an eine Dreiphasen-Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 anpaßbare Abzweigleiter D1, D2, D3 umfaßt. Die drei Leiter D1, D2, D3 weisen die gleiche Länge auf und sind in nebeneinander liegenden Abteilen 32, 34, 36 des kastenförmigen Isolierstoffgehäuses 38 in gleichmäßigen Abständen parallel zueinander angeordnet. Die einzelnen Abteile 32, 34, 36 sind durch senkrechte Trennwände 40, 42 voneinander getrennt und weisen jeweils eine Auflagefläche 44 zur Positionierung der Abzweigleiter D1, D2, D3 auf. Die Länge der Abzweigleiter D1, D2, D3 ist im beschriebenen Beispiel größer als der Abstand zwischen den äußeren Sammelschienen L1 und L3.
- Selbstverständlich kann die Länge der Leiter annähernd dem Abstand zwischen den Schienen L1 und L3 entsprechen.
- Jeder Abzweigleiter D1, D2, D3 besteht aus einem länglichen Stab mit rechteckigem Querschnitt und weist zwei entgegengesetzte, in einer Ebene liegende Abschnitte 46A, 46B; 48A, 48B; 50A, 50B, an denen Anschlußstücke zum Anschluß an die Klemmen des Schaltgeräts ausgebildet sind, sowie einen abgewinkelten Mittelabschnitt 46C; 48C; 50C mit einer Kontaktfahne 52A, 52B, 52C auf, die dazu dient, gegen die zugehörige Sammelschiene der Sammelschienenanordnung L1; L2; L3 geführt zu werden. Die Kontaktfahnen 52A, 52B, 52C sind von der Seite der Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 her zugänglich und in Längsrichtung gesehen in einem, zwischen den einzelnen Sammelschienen L1, L2, L3 ausgebildeten Abstand versetzt zueinander angeordnet. Des weiteren liegen die Kontaktfahnen 52A, 52B, 52C in einer Ebene, die parallel zur Ebene der Endabschnitte 46A, 46B; 48A, 48B; 50A, 50B verläuft.
- In Höhe der Kontaktfahne 52A, 52B, 52C ist um jeden Abzweigleiter D1, D2, D3 ein U-förmiger Haltebügel 54 mit einem halbseitig offenen Schlitz geführt, der dazu dient, sich an der Rückseite der zugeordneten Sammelschiene L1, L2, L3 abzustützen, um so die Schiene gegen die Kontaktfahne 52A, 52B, 52C zu drücken. Das Festklemmen erfolgt mit Hilfe einer Befestigungsschraube 56, die in eine an der Oberseite des Bügels 54 ausgebildete Gewindebohrung eingedreht wird und deren Fußende sich direkt auf der Kontaktfahne 52A, 52B, 52C abstützt.
- Die Anschlußstücke der Endabschnitte 46A, 46B; 48A, 48B; 50A, 50B jedes Abzweigleiters D1, D2, D3 weisen Öffnungen 58, 60 auf, die dazu dienen, mit den Klemmschrauben 20 der Klemmen B1, B2, B3 des Schaltgeräts zusammenzuwirken. Die Öffnungen 58, 60 können als Gewindebohrungen ausgeführt oder Muttern 62 zugeordnet sein, die an die Kontaktfahnen angeschweißt oder in sechseckige Ausnehmungen 63 des Gehäuses 38 eingesetzt sind. Die im oberen Bereich des Sockels 30 angeordneten Öffnungen 58 fluchten miteinander in einer senkrecht zu den Abzweigleitern D1, D2, D3 verlaufenden Achse. Die gegenüberliegenden Öffnungen 60 verlaufen entlang der Unterseite des Sockels, um eine Einspeisung über die unteren Schalterklemmen zu ermöglichen.
- Im beschriebenen Beispiel sind die Öffnungen 58, 60 der Abzweigleiter D1, D2, D3 in bezug zur horizontalen Mittelebene des Sockels 30 symmetrisch angeordnet. Bei auf der Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 montiertem Sockel 30 verlaufen die Öffnungen 58, 60 vorteilhaft auch symmetrisch zur mittleren Stromschiene L2.
- Eine Isolierstoffabdeckung 64 verschließt die gesamte Vorderseite des Sockels 30 und überdeckt die Abzweigleiter D1, D2, D3. Gegenüber den Öffnungen 58, 60 der Abzweigleiter D1, D2, D3 sind in der Abdeckung 64 ausbrechbare Plättchen 66 (siehe Fig. 7) angeordnet. Darüber hinaus sind im mittleren Bereich der Abdeckung 64 Blindbohrungen 68 zur Aufbewahrung der Klemmschrauben 20 vor der Installation ausgebildet.
- Die Abzweigleiter D1 und D3 weisen die gleiche Form auf, werden jedoch beim Einsetzen in die äußeren Abteile des Gehäuses 68 um 180 Grad versetzt eingebaut. Bei Durchführung der Installation kann aufgrund der symmetrischen Anordnung der Öffnungen 58, 60 des Sockels 30 nach dessen Montage auf der Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 der Anschluß wahlweise an den oberen Klemmen B1, B2, B3 oder an den unteren Klemmen B11, B12, B13 des Schaltgeräts 16 (siehe Fig. 8 und 9) erfolgen. Hierzu muß lediglich die Einbaulage A oder B für die zwischen den Anschlußfahnen der oberen bzw. unteren Klemmen und den Öffnungen 58 bzw. 60 des Sockels 30 eingesetzten Verbindungselemente gewählt werden. Die aus einem Leiterwerkstoff bestehenden Verbindungselemente können als rohrförmige Zwischenstücke 22 (Fig. 9) oder als Winkel 70 (Fig. 10) ausgebildet sein. Die Klemmen B1, B2, B3; B11, B12, B13 des Schaltgeräts 16 können vorteilhaft entsprechend der in der Druckschrift EP-A-0 555 157 beschriebenen Bauart ausgeführt sein.
- Die Einbaulage A der Verbindungszwischenstücke 22 entspricht einer Einspeisung des Schaltgeräts 16 über die oberen Klemmen und einem Anschluß der Abgänge an die unteren Klemmen B11, B12, B13. Die Plättchen 66 im oberen Bereich der Abdeckung 64 werden herausgebrochen, um die Durchführung der Anschlußschrauben 20 zu ermöglichen. Die Plättchen 66 im unteren Bereich der Abdeckung 64 verbleiben in der Abdeckung, da die Abgänge direkt über in die Klemmen B11, B12, B13 eingeführte Kabel (nicht dargestellt) angeschlossen werden. Die Zwischenstücke für die Einbaulage B werden bei dieser Anschlußvariante nicht benötigt.
- Um umgekehrten Fall einer Einspeisung des Schaltgeräts 16 über die unteren Klemmen werden die Zwischenstücke 22 nur in der Einbaulage B, nicht jedoch an A eingesetzt. Der Anschluß der Abgänge erfolgt über die oberen Klemmen B1, B2, B3, und nur die oberen Plättchen 66 verbleiben in der Abdeckung 64.
- Die Wahl der Einspeisung des Schaltgeräts 16 über die oberen oder die unteren Klemmen (siehe Fig. 9) erfolgt erst, wenn der Sockel auf die Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 montiert wird, und es ist hierzu kein Ausbau der Abdeckung 64 oder Drehen des Gehäuses 38 erforderlich.
- Entsprechend der Darstellung in Fig. 11 kann der Sockel 30 aus Fig. 1 bis 7 zur Stromversorgung von zwei Schaltgeräten 16, 116 mit entgegengesetzter Anordnung der Einspeiseanschlüsse verwendet werden. Das Schaltgerät 16 wird bei Einsatz der Zwischenstücke 22 in Einbaulage B und Einführen der Schraube 20 in die oberen Öffnungen 58 der Abzweigleiter D1, D2, D3 über die unteren Schalterklemmen eingespeist. Das andere Schaltgerät 116 wird nach Einsatz der Zwischenstücke 122 in Einbaulage A und Einführen der Schraube 120 in die unteren Öffnungen 60 des Sockels 20 über die oberen Schalterklemmen eingespeist. Bei dieser Anschlußvariante kann durch Verwendung von zwei Zwischenstücksätzen 22 und 122 mit einem einzigen Sockel 30 ein Verteilersystem mit Zweifachabgängen an der gleichen Einbaustelle realisiert werden.
- Die Fig. 12 und 13 zeigen eine Dreiphasen-Elektroinstallation, die als vertikaler Verteiler mit mehreren übereinander auf der Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 montierten Sockeln 30A, 30B, 30C, 30D, 30E ausgeführt ist. Der oberste Sockel 30A ist größer ausgeführt als die übrigen Sockel und trägt den Eingangsleistungsschalter DA, der zur Einspeisung und zum Schutz der Sammelschienenanordnung L1, L2, L3 dient. Der unterhalb des Eingangssockels 30A montierte zweite Sockel 30B ist mit einem Leistungsschalter DD1 bestückt, bei dem der Anschluß der Abgänge entsprechend Fig. 9 erfolgt. Alle nachfolgenden Sockel 30C, 30D, 30E speisen jeweils zwei Leistungsschalter DD2, DD3; DD4, DD5; DD6, DD7 entsprechend der in Fig. 11 gezeigten Anschlußvariante über die jeweils entgegengesetzten Schalterklemmen.
- Der zwischen den Leistungsschaltern DD2, DD3; DD4, DD5; DD6, DD7 ausgebildete Freiraum wird vorzugsweise zum Einbau eines Kabelkanals 80, insbesondere für die Verdrahtung der in die Leistungsschalter integrierten elektrischen Hilfseinrichtungen für Melde- und Auslösefunktionen genutzt. Der Kabelkanal 80 verläuft vertikal in Einbaurichtung der übereinander montierten Sockel 30C, 30D, 30E.
- Der Sockel 30 aus Fig. 3 bis 7 ist als dreipoliger Sockel mit Einblockgehäuse 38 ausgeführt. Selbstverständlich kann der Sockel durch ein Neutralleitermodul mit einem einzelnen Abzweigleiter ergänzt werden, um so einen an Dreiphasennetze mit verteiltem Neutralleiter angepaßten vierpoligen Sockel zu bilden. Das Neutralleitermodul kann dabei wahlweise rechts oder links vom Gehäuse 38 angeordnet werden.
- Gemäß einer anderen Variante (nicht dargestellt) kann der Adaptersockel auch durch Aneinanderreihung mehrerer einpoliger Module gleichen Aufbaus hergestellt werden. Außerdem ist es möglich, mit gleichen Modulen zweipolige, dreipolige oder vierpolige Sockel aufzubauen.
Claims (8)
1. Trag- und Stromversorgungsanordnung für ein mehrpoliges elektrisches Schaltgerät,
welche Anordnung einen kastenförmigen Sockel (30) mit Isolierstoffgehäuse (38)
umfaßt, der dazu dient, auf den parallel zueinander angeordneten Sammelschienen
einer Sammelschienenanordnung (L1, L2, L3) montiert zu werden, und folgende
Teile enthält
- in aneinandergrenzenden Abteilen (32, 34, 36) des Gehäuses (38) senkrecht zur
Sammelschienenanordnung (L1, L2, L3) verlaufende Abzweigleiter (D1, D2, D3)
gleicher Länge, die jeweils mindestens ein Anschlußstück zur Verbindung mit einer
zugeordneten Klemme des Schaltgeräts sowie eine Kontaktfahne (52A, 52B, 52C)
umfassen, welche dazu dient, gegen die Sammelschiene der zugeordneten Phase
geführt zu werden, wobei die Anschlußstücke in der Nähe der einander
gegenüberliegenden Endabschnitte (46A, 46B; 48A, 48B; 50A, 50B) der Abzweigleiter (D1,
D2, D3) ausgebildet sind,
- zwischen den Klemmen des Schaltgeräts (16, 116) und den Anschlußstücken der
Abzweigleiter (D1, D2, D3) angeordnete Verbindungselemente,
- sowie Haltemittel zum Festklemmen der Kontaktfahnen (52A, 52B, 52C) auf den
Sammelschienen der Sammelschienenanordnung (L1, L2, L3),
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Abzweigleiter (D1, D2, D3) eine abgewinkelte Form aufweisen,
- die genannten Kontaktfahnen (52A, 52B, 52C) in einer Ebene angeordnet sind, die
in einem bestimmten Abstand parallel zur Ebene der Anschlußstücke liegt,
- die Anschlußstücke in bezug zur horizontalen Mittelebene des Sockels (30)
symmetrisch angeordnete Öffnungen (58, 60) aufweisen, um das Einsetzen von
Verbindungselementen zum Anschluß an die oberen (B1, B2, B3) oder die unteren
Klemmen (B11, B12, B13) des Schaltgeräts (16, 116) zu ermöglichen,
- die elektrischen Verbindungselemente zwischen den genannten oberen bzw. unteren
Klemmen und den zugehörigen Anschlußstücken der Abzweigleiter (D1, D2, D3)
angeordnete rohrförmige, leitende Zwischenstücke (22) umfassen, wobei die
Befestigung mit Hilfe von durch die genannten Klemmen, die Zwischenstücke (22)
und die zugeordneten Öffnungen (58, 60) geführten Klemmschrauben (20) erfolgt.
2. Trag- und Stromversorgungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abzweigleiter (D1, D2, D3) durch eine Isolierstoffabdeckung (64) geschützt
sind, welche die gesamte Vorderseite des Sockels abdeckt und den Öffnungen (58,
60) gegenüberliegende, ausbrechbare Plättchen (66) zur Durchführung der
Verbindungselemente aufweist.
3. Trag- und Stromversorgungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Isolierstoffabdeckung (64) in ihrem Mittelbereich zwischen den beiden Reihen
der Plättchen (66) ausgebildete Blindbohrungen (68) zur Aufbewahrung der
Klemmschrauben (20) aufweist.
4. Trag- und Stromversorgungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltemittel in Höhe der Kontaktfahne (52A, 52B, 52C) um jeden Abzweigleiter
(D1, D2, D3) geführte Bügel (54) umfassen, wobei jeder Bügel (54) einen halbseitig
offenen Schlitz aufweist, der dazu dient, sich nach dem Anziehen einer
Befestigungsschraube (56) an der Rückseite der zugeordneten Sammelschiene abzustützen, und
daß die Länge der Abzweigleiter (D1, D2, D3) größer ist als der Abstand zwischen
den äußeren Sammelschienen (L1, L3) der Sammelschienenanordnung.
5. Trag- und Stromversorgungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Einblockgehäuse (38) eines dreipoligen Sockels (30)
seitlich an ein Neutralleitermodul mit einem einzelnen Abzweigleiter angereiht
werden kann, um so einen vierpoligen Sockel zu bilden.
6. Trag- und Stromversorgungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Adaptersockel durch seitliche Aneinanderreihung
mehrerer einpoliger, zweipoliger oder dreipoliger Module gebildet wird.
7. Elektrische Einspeise- und Verteileranlage mit mindestens einer Trag- und
Stromversorgungsanordnung für ein mehrpoliges elektrisches Schaltgerät, welche
Anordnung einen kastenförmigen Sockel (30) mit Isolierstoffgehäuse (38) umfaßt, der
dazu dient, auf den parallel zueinander angeordneten Sammelschienen einer
Sammelschienenanordnung (L1, L2, L3) montiert zu werden, und folgende Teile
enthält
- in aneinandergrenzenden Abteilen (32, 34, 36) des Gehäuses (38) senkrecht zur
Sammelschienenanordnung (L1, L2, L3) verlaufende Abzweigleiter (D1, D2, D3)
gleicher Länge, die jeweils mindestens ein Anschlußstück zur Verbindung mit einer
zugeordneten Klemme des Schaltgeräts sowie eine Kontaktfahne (52A, 52B, 52C)
umfassen, welche dazu dient, gegen die Sammelschiene der zugeordneten Phase
geführt zu werden, wobei die Anschlußstücke in der Nähe der einander
gegenüberliegenden Endabschnitte (46A, 46B; 48A, 48B; 50A, 50B) der Abzweigleiter
(D1, D2, D3) ausgebildet sind,
- zwischen den Klemmen des Schaltgeräts (16, 116) und den Anschlußstücken der
Abzweigleiter (D1, D2, D3) angeordnete Verbindungselemente,
- sowie Haltemittel zum Festklemmen der Kontaktfahnen (52A, 52B, 52C) auf den
Sammelschienen der Sammelschienenanordnung (L1, L2, L3),
dadurch gekennzeichnet, daß die Abzweigleiter (D1, D2, D3) eine abgewinkelte
Form aufweisen, daß die Anschlußstücke in bezug zur horizontalen Mittelebene des
Sockels (30) symmetrisch angeordnete Öffnungen (58, 60) aufweisen, um das
Einsetzen von Verbindungselementen zum Anschluß an die oberen (B1, B2, B3) oder
die unteren Klemmen (B11, B12, B13) des Schaltgeräts (16, 116) zu ermöglichen;
daß die genannten Kontaktfahnen (52A, 52B, 52C) in einer Ebene angeordnet sind,
die in einem bestimmten Abstand parallel zur Ebene der Anschlußstücke liegt, daß die
elektrischen Verbindungselemente zwischen den genannten oberen bzw. unteren
Klemmen und den zugehörigen Anschlußstücken der Abzweigleiter (D1, D2, D3)
angeordnete rohrförmige, leitende Zwischenstücke (22) umfassen, wobei die
Befestigung mit Hilfe von durch die genannten Klemmen, die Zwischenstücke (22)
und die zugeordneten Öffnungen (58, 60) geführten Klemmschrauben (20) erfolgt,
und daß ein Sockel (30) wahlweise ein einzelnes Schaltgerät oder zwei Schaltgeräte
mit entgegengesetzt angeordneten Abgängen aufnehmen kann.
8. Elektrische Einspeise- und Verteileranlage nach Anspruch 7, die als vertikaler
Verteiler ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler mehrere längs
der Sammelschienenanordnung (L1, L2, L3) übereinander angeordnete Sockel (30C,
30D, 30E) umfaßt, die zur Einspeisung von zwei Reihen von Leistungsschaltern
(DD2, DD4, DD6; DD3, DD5, DD7) dienen, welche durch einen Mittelabstand
voneinander getrennt sind, in dem ein Kabelkanal (80) zur Durchführung einer
Verdrahtung angeordnet ist.
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