DE4008328C2 - - Google Patents
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- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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Description
Die Erfindung betrifft ein System zur Herstellung von Verbin
dungen mit den Wicklungsenden von mehrphasigen Drehstrommotoren,
insbesondere von mehrphasigen Drehstrommotoren
in Sternschaltung, das die Merkmale des Oberbegriffs des
Anspruches 1 aufweist.
Bei einem bekannten System dieser Art (DE-AS 11 19 996)
sind in einem Klemmkasten zwei parallel und im Abstand
nebeneinander angeordnete, von einer Grundplatte des Klemmengehäuses
getragene Stangen aus elektrisch isolierendem Material
vorgesehen, in die mittels Gießharz je drei zylindrische
Messinghülsen für die Aufnahme je eines stabförmigen Kontaktkörpers
eingegossen sind. An dem zum Motorinneren weisenden
Ende der Messinghülse ist der Kopf des Kontaktkörpers abgestützt,
der mit einer zentralen Bohrung zur Aufnahme eines
der sechs Wicklungsenden versehen ist. Am anderen Ende der
Messinghülse ist eine Distanzhülse abgestützt, gegen die
von einer auf den Kontaktkörper aufschraubbaren Mutter eine
Anschlußklemme preßbar ist.
Bei einem anderen bekannten System zur Herstellung von Verbindungen
mit den Wicklungsenden an mehrphasigen Drehstrommotoren
(DE-GM 18 16 781) enthält der Klemmenkasten ein elektrisch
isolierendes Klemmenbrett, das von sechs bolzenförmigen
Kontaktkörpern durchdrungen wird, die je mit einer zentralen
Durchgangsgewindebohrung versehen sind. In diese Gewindebohrung
greift von dem dem Motorinneren zugekehrten Ende her
eine Klemmschraube an, mittels der eines der Wicklungsenden
mit dem zugeordneten Kontaktkörper verbunden ist. Von außen
her in diese Gewindebohrungen eingreifende Klemmschrauben
ermöglichen es, drei der Kontaktkörper durch ein Brücke
zur Bildung eines Sternpunktes miteinander zu verbinden
und an die drei anderen Kontaktkörper die Netzanschlußleitungen
anzuschließen.
Weiterhin ist es bei Drehstrommotoren bekannt (DE-OS 20 12 246)
am Motor zur Herstellung der für den Betrieb am Netz erforderlichen
Verbindungen Kontaktstifte einer Steckverbindung
vorzusehen, an welche die Wicklungsenden angeschlossen sind
und auf die eine Steckbuchse aufgesteckt wird, welche nicht
nur Anschlüsse für die Netzverbindungsleitungen aufweist,
sondern auch die Schaltverbindungen enthält, über welche
die erforderlichen Verbindungen der Wicklungsenden hergestellt
werden.
Weiterhin ist eine druck- und flüssigkeitsdichte Durchführung
elektrischer Leiter durch eine Wand bekannt (DE-AS 10 13 739),
bei welcher in der Wand eine Isolierhülse festgelegt ist,
die eine konische Durchgangsbohrung zur Aufnahme eines einen
korrespondierenden Außenkonus aufweisenden Anschlußbolzens
enthält. Über eine von außen her in eine Gewindebohrung
der Wand eingeschraubten Gewindebuchse, an der von innen
her die Isolierhülse abgestützt ist, und eine Isolierscheibe,
die an dem nach außen weisenden Ende der Gewindehülse anliegt,
wird mittels einer Mutter auf dem außen überstehenden, mit
einem Gewinde versehenen Endabschnitt des Anschlußbolzens
dessen konischer Abschnitt in den Konus der Isolierhülse
hineingezogen. Die Gewindehülse ist deshalb nicht an der
Kontaktbildung zwischen dem Anschlußbolzen und einer Leitung
beteiligt, die außen ausschließlich im Bereich des über
die Isolierscheibe überstehenden Endabschnittes und innen
an dem hier liegenden Ende des Anschlußbolzens erfolgt.
Die vorstehend beschriebenen bekannten Systeme sind ausschließlich
für solche Drehstrommotoren konzipiert, bei
denen alle Wicklungsenden auf ein und derselben Seite des
Motors in einen Klemmkasten herausgeführt sind. Vor allem
bei größeren Motoren in Sternschaltung sind jedoch häufig
die zum Standpunkt zu verbindenden Wicklungsenden auf der
einen Motorseite und die mit dem Netz zu verbindenden Wicklungsenden
auf der anderen Motorseite herausgeführt. Bei
den für solche Motoren bekannten Systemen sind die am sternpunktseitigen
Wicklungsende vorgesehenen Verbindungsmittel
anders ausgebildet als die am netzseitigen Wicklungsende,
so daß es zumindest eines erheblichen Aufwands bedarf, um
den Sternpunkt und den Netzanschluß zu vertauschen, was
sich nachträglich als notwendig erweisen kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein System
der eingangs genannten Art nicht nur hinsichtlich seiner
Strombelastbarkeit zu verbessern, sondern auch dahingehend,
daß gegebenenfalls in einfacher Weise die Netzanschlußseite
und die Sternpunktseite gegeneinander vertauscht werden
können. Diese Aufgabe löst ein System mit den Merkmalen des
Anspruches 1.
Dadurch, daß für alle Wicklungsenden sowohl hinsichtlich ihrer
Größe als auch ihrer Form gleich ausgebildete Kontaktkörper
vorgesehen sind, kann ohne zusätzlichen Aufwand nachträglich
festgelegt werden, welche Wicklungsenden mit dem Netz und
welche mit dem Sternpunkt verbunden werden sollen. Auch eine
nachträgliche Änderung ist ohne weiteres möglich. Ferner wird
dank der elektrisch isolierenden Durchführungen für die Kon
taktkörper die Montage sowohl auf der Netzseite als auch auf
der Sternpunktseite wesentlich vereinfacht, weil die Kontakt
körper durch die ihnen zugeordneten Durchführungen positioniert
werden.
Dabei hat jeder Kontaktkörper
wenigstens eine gegen sein freies Ende weisende
konische Schulter, die eine Kontaktfläche für die Anlage einer
den Kontaktkörper auf einem Teil seiner Länge aufnehmenden
Kontakthülse bildet. Die Kontakthülse wird dabei
mittels einer auf einem Gewinde am freien Endabschnitt des
Kontaktkörpers angeordneten Mutter an die Schulter angepreßt,
wodurch sich in sehr einfacher Weise ein guter Kontakt zwischen
dem Kontaktkörper und der Kontakthülse herstellen läßt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform hat zweckmäßigerweise jeder der Kontaktkörper in einer
in der Durchführung liegenden Zone die Außenkontur eines Mehr
kantes. Diese Zone steht
mit einer korrespondierenden Mehrkant-Innenkontur
der Durchführung und evt. bei der dem Netzanschluß zugeordneten Durch
führung mit einer korrespondierenden Mehrkant-Innenkontur
der Kontakthülse in Eingriff, um pro
blemlos die auf dem Kontaktkörper angeordnete Mutter festziehen
zu können.
Die dem Sternpunkt zugeordneten Kontakthülsen können an ihrem
freien Ende eine plane Stirnfläche für die Kontaktierung einer
als Sternpunktbrücke dienenden Verbindungslasche haben.
Vor allem dann, wenn netzseitig Ringstromwandler vorgesehen
sind, die beispielsweise in Kabelstecker integriert sein
können, über die der Netzanschluß erfolgt, ist es vorteilhaft,
daß jeder der an den sternpunktseitigen Wicklungsenden vor
gesehenen Kontaktkörper einen Ringstromwandler durchdringt.
Die dem Sternpunkt zugeordnete Durchführung kann hierbei
im Abstand voneinander angeordnete buchsenförmige Fortsätze
aufweisen, welche je eine der Kontakthülsen auf einem Teil
von ihrer Länge umgeben und je einen der Ringstromwandler
tragen, wobei der Ringstromwandler auf den Fortsatz aufgesteckt
sein kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die dem Netzanschluß
zugeordneten Kontaktkörper mit je einer Steckbuchse für einen
Kabelstecker verbunden. Sind netzseitig Ringstromwandler
vorgesehen, dann können diese auch den Steckbuchsen zugeordnet
sein.
Ferner ist vorzugsweise die Kontakthülse jedes der dem Netz
anschluß zugeordneten Kontaktkörper durch einen dicht an
ihr anliegenden, aus einem elastischen Kunststoff bestehenden
Dichtungskörper mit Außenkonus hindurchgeführt. Die Kontakt
hülse wird dabei von einer auf dem Gewindeabschnitt des Kon
taktkörpers angeordneten Kontaktmutter kontaktiert, die ihrer
seits in eine Kontaktbohrung des in einen Gießharzkörper
eingebetteten Buchsenkörpers einer Steckbuchse eingreift.
Dieser Gießharzkörper ist, vorzugsweise im rechten Winkel
zu seiner Aufnahme für den Kabelstecker, mit einer mit der
Kontaktbohrung fluchtenden, konischen Aufnahme für den Außen
konus des Dichtungskörpers versehen.
Zum Zwecke einer einfachen Montage auf der Netzanschlußseite
ist bei einer bevorzugten Ausführungsform eine am Motorgehäuse
lösbar befestigbare Metallbrücke vorgesehen, an deren Unter
seite dem Netzanschluß zugeordnete Isolierkörper lösbar
befestigt sind. Diese Brücke weist je einen auf jede Durch
führung ausgerichteten Durchbruch auf, der den an den Isolierkörper
anliegenden Abschnitt eines zugehörigen Dichtungskörpers
aufnimmt. Ferner ist zweckmäßigerweise die Brücke auf der
vom Motorgehäuse wegweisenden Seite mit die Durchbrüche konzen
trisch umgebenden Anlageflächen für den Gießharzkörper versehen,
der mit der Brücke durch Schrauben verbindbar ist.
Aus Schutzgründen ist bei einer bevorzugten Ausführungsform
an die Durchführung für alle dem Sternpunkt zugeordneten Kon
taktkörper eine umlaufende Wand angeformt, die zusammen mit
einem auf ihrem oberen Rand dicht aufliegenden Deckel ein
dicht verschließbares Schutzgehäuse bildet, das mittels eines
Metallgehäuses abgedeckt sein kann.
Im folgenden ist die Erfindung anhand von zwei in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläu
tert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 3 durch
den Sternpunkt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Netzanschluß,
Fig. 5 einen Schnitt durch einen der drei auf der Netz
anschlußseite vorgesehenen Gießharzkörper, die
Hälfte der Ansicht einer der drei auf der Netz
anschlußseite vorgesehenen Steckbuchsen für Kabel
stecker sowie eine Ansicht der Anschlußvorrichtung
bei eingesetztem Kabelstecker in einer Blickrich
tung gemäß dem Pfeil V in Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt entsprechend Fig. 2 durch den Stern
punkt eines zweiten Ausführungsbeispiels.
Ein dreiphasiger Drehstrommotor mit Sternschaltung weist
auf der einen Seite seines Gehäuses 1 einen metallischen
Abdeckkasten 2 auf, der mittels Schrauben 2′ mit dem Gehäuse
1 lösbar verbunden ist. Dieser Abdeckkasten 1 deckt eine
Öffnung 3 im Gehäuse 1 ab, welche drei nebeneinander angeord
nete, hülsenförmige Fortsätze 4′ einer elektrisch isolierenden
Durchführung 4 von außen her durchgreifen. Der äußere Rand
der im Ausführungsbeispiel aus Gießharz bestehenden Durchfüh
rung 4 liegt unter Zwischenlage einer Flachdichtung 5 dicht
an der Außenseite des Gehäuses 1 an. Schrauben 6 verbinden
die Durchführung 4 dicht mit dem Gehäuse 1.
Die Durchführung 4 weist konzentrisch zu den Fortsätzen 4′
je eine Durchgangsöffnung auf, deren an den durch den Fortsatz
4′ gebildeten Kanal anschließender Abschnitt ein Mehrkant
profil, beispielsweise ein Sechskantprofil, hat. Nach außen
schließt sich an diesen Abschnitt ein im Durchmesser etwas
größerer, zylindrischer Abschnitt an, der in je einem nach
außen weisenden Fortsatz 4′′ endet. Die mit den Fortsätzen
4′ fluchtenden Fortsätze 4′′ sind ebenso wie erstere einstückig
an die Durchführung 4 angeformt.
Die drei Wicklungsenden, welche zur Bildung des Sternpunktes
zusammengeschaltet werden müssen, werden in je eine Sackloch
bohrung 7 von drei gleich ausgebildeten, stabförmigen Kontakt
körpern 8 eingelötet. Aber auch eine andere Verbindung, bei
spielsweise eine Verpressung, kommt in Frage. Der die Sack
lochbohrung 7 aufweisende Endabschnitt ist in einer im Abstand
vom benachbarten freien Ende liegenden Ringzone mit einem
Außenprofil in Form eines Mehrkantes versehen, das zumindest
im wesentlichen spielfrei in den als Mehrkant ausgebildeten
Abschnitt der Durchgangsöffnung der Durchführung 4 eingreift.
Die Kontaktkörper 8 sind deshalb gegen eine Verdrehung in
der Durchführung 4 gesichert.
Von der das Mehrkantaußenprofil aufweisenden Ringzone erweitert
sich der Außendurchmesser der Kontaktkörper 8 gegen das benach
barte freie Ende hin konisch, wobei diese Konusfläche mit
einer nach außen überstehenden Ringschneide versehen ist.
Weder die Ringschneide noch die Konusfläche liegen aber an
der Innenwand des Fortsatzes 4′ an, welche sich in dem den
Endabschnitt des Kontaktkörpers 8 umgebenden Bereich konisch
gegen den als Mehrkant ausgebildeten Abschnitt hin verjüngt.
An die den Mehrkant bildende Ringzone des Kontaktkörpers 8
schließt sich andererseits eine sich gegen das entfernter
liegende Ende verjüngende Kontaktzone 8′ an, die in einen
zylindrischen Abschnitt übergeht. Der im Durchmesser etwas
größere, freie Endabschnitt dieses zylindrischen Abschnittes
ist mit einem Außengewinde 9 versehen.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, durchdringt jeder der Kontaktkör
per 8 eine Kontakthülse 10. Diese gleich ausgebildeten Kontakt
hülsen 10 greifen mit allenfalls geringem Spiel in je einen
der Fortsätze 4′′ ein und liegen mit einer als Innenkonus aus
gebildeten Kontaktfläche an der Kontaktzone 8′ des zugeordneten
Kontaktkörpers 8 an. Das nach außen weisende Ende der Kontakt
hülsen 10, das etwa in Höhe des Beginns des Außengewindes 9
liegt, ist als eine ebene Anlagefläche für eine den Sternpunkt
bildende Brücke ausgebildet, die aus einer Flachschiene 11
hergestellt ist und drei Durchtrittsöffnungen aufweist für
den Durchgriff der mit dem Außengewinde 9 versehenen Endab
schnitte der Kontaktkörper 8. Mittels je einer auf das Außen
gewinde 9 aufgeschraubten Mutter 12 wird die Flachschiene 11
gegen die ebenen Stirnflächen der Kontakthülsen 10 gepreßt.
Außerdem werden die Kontakthülsen 10 gegen die Kontaktzonen
8′ der drei Kontaktkörper 8 gespannt. Für alle drei Phasen
steht deshalb ein hochbelastbarer Strompfad vom Kontaktkörper
8 über die Kontakthülse 10 zur Flachschiene 11 zur Verfügung.
Ebenso einfach wie die Herstellung des Sternpunktes ist auch
die Demontage, beispielsweise zum Zwecke der Verlegung an
das andere Ende der Wicklungen, weil hierzu nur die Schrau
ben 2′ gelöst, die Muttern entfernt, die Schrauben 6 gelöst
und die Durchführung 4 abgenommen zu werden brauchen.
Im Ausführungsbeispiel ist an die Durchführung 4 eine umlau
fende Außenwand 13 angeformt, welche vom Motor absteht und
die Kontaktkörper 8 überragt. Auf diese Wand ist unter Zwi
schenlage einer Flachdichtung 14 ein Deckel 15 aufgelegt,
der mittels nicht dargestellter Schrauben an die Flachdichtung
14 angedrückt wird. Der Sternpunkt ist deshalb durch die
umlaufende Wand 14 und den Deckel 15 gegen äußere Einflüsse
vollkommen geschützt. Der Abdeckkasten 2 ist somit nur für
den Berührungsschutz und zum Schutze gegen mechanische Einwir
kungen erforderlich.
Die anderen Wicklungsenden 16 des Motors sind, wie Fig. 4
zeigt, ebenfalls in die Sacklochbohrung je eines Kontaktkörpers
8 eingelötet oder eingepreßt, der die gleiche Ausbildung
hat wie die am sternpunktseitigen Ende vorgesehenen, vorstehend
beschriebenen Kontaktkörper 8. Ferner durchdringen diese
Kontaktkörper 8 ebenfalls je eine Kontakthülse 17, die an
dem mit der Ringschneide versehenen Außenkonus des Kontakt
körpers 8 mit einer korrespondierenden Innenkonusfläche kon
taktbildend anliegt. Die Kontakthülsen 17 unterscheiden sich
von den Kontakthülsen 10 im Ausführungsbeispiel dadurch,
daß sie sich konisch gegen das nach außen weisende Ende ver
jüngen und daß der zentrale Kanal an diesem freien Ende einen
sich zur Stirnfläche hin öffnenden Innenkonus bildet. In
diesen Innenkonus greift das konische Ende einer Kontaktmutter
18 ein, welche auf ihrer Außenmantelfläche axial nebeneinander
zwei Viellinienkontaktelemente trägt.
Jede der Kontakthülsen 17 wird von einem Dichtungskörper 19
umgeben, der beispielsweise aus Silikonkautschuk besteht, dicht
an der Kontakthülse 17 anliegt und einen sich gegen die Kon
taktmutter 18 verjüngenden Außenkonus bildet. Mit einem sich
an das im Durchmesser größere Ende des Außenkonus anschließen
den Abschnitt greift der Dichtungskörper 19 in eine Durch
trittsöffnung einer metallischen Brücke 20 ein, die von außen
her an das Gehäuse 1 angeschraubt ist. Wie Fig. 5 zeigt, weist
die Brücke 20 einen parallel zur Anlagefläche des Gehäuses
1 für die Brücke 20 verlaufenden Mittelabschnitt und zwei
von diesem aus gegen den einen bzw. anderen Fuß der Brücke
abfallenden Seitenabschnitt auf. An der dem Motor zugekehrten
Seite jeder dieser drei Abschnitte liegt ein Isolierkörper
21 an. Diese Isolierkörper sind, wie Fig. 5 zeigt, an die
Brücke 20 angeschraubt. Ihr zentraler Durchgangskanal nimmt
den mit dem Wicklungsende verlöteten oder verpreßten Endab
schnitt des Kontaktkörpers 8 und den diesen Endabschnitt
kontaktierenden Endabschnitt der Kontakthülse 17 auf. An der
nach außen weisenden Stirnseite des Isolierkörpers 21 liegt
der zugeordnete Dichtungskörper 19 an, der zusammen mit dem
Isolierkörper 21 die Durchführung für den zugeordneten Kon
taktkörper 8 bildet.
Unter Zwischenlage je einer Ringdichtung liegt an der nach
außen weisenden Seite der drei Abschnitte der Brücke 20 je
ein Gießharzkörper 22 an, die mittels Schrauben 23 gegen
die Brücke 20 gedrückt werden. Diese im wesentlichen gleich
ausgebildeten Gießharzkörper 22 sind mit einem Innenkonus
versehen, an dem mit der erforderlichen Pressung elektrisch
dicht der konische Abschnitt des zugeordneten Dichtungskörpers
19 anliegt. Gleichachsig zu diesem Innenkonus ist eine Quer
bohrung 24 eines Steckbuchsenkörpers 25′ angeordnet, der
in den Gießharzkörper 22 eingebettet ist, wobei die Längsachse
der Steckbuchse im rechten Winkel zur Querbohrung 24 verläuft.
In die Querbohrung 24 wird die Kontaktmutter 18 eingesteckt,
wenn der Innenkonus des Gießharzkörpers 22 auf den Dichtungs
körper 19 aufgesteckt wird.
Die von den Steckbuchsenkörpern 25′ gebildeten Steckbuchsen 25
sind für die Aufnahme eines handelsüblichen Kabelsteckers 26
ausgebildet. An die Steckbuchse 25 schließt sich deshalb
gleichachsig ein vom Gießharzkörper 22 gebildeter, sich nach
außen konisch erweiternder Kanal an, an dessen Wandung der
Dichtungskörper des Kabelsteckers 26 elektrisch dicht anliegt,
wenn dessen Steckkontakt 26′ in die Steckbuchse 25′ eingesteckt
ist, wie dies Fig. 4 zeigt. Im eingesteckten Zustand halten
Schrauben 27 einen Flansch des Kabelsteckers 26 in Anlage
an der Stirnfläche des Gießharzkörpers 22. Dank der gegen
einander geneigten Anordnung der Gießharzkörper 22 steht
der für die Anlage der Flansche erforderliche Platz zur Ver
fügung, wie dies insbesondere Fig. 5 erkennen läßt.
Die drei Gießharzkörper 22 sind in einem metallischen Gehäuse
28 angeordnet, das an den Fuß der Brücke angeschraubt wird
und in seiner einen Seitenfläche mit je einer Öffnung zur
Aufnahme der Flansche der Kabelstecker 26 versehen ist.
Zum Zwecke einer sicheren Erdung des metallischen Gehäuses
der Kabelstecker 22 sind Kontaktfedern 29 vorgesehen, die
einerseits an die vom Gehäuse 28 abstehenden Tragarme 30
angeschraubt sind und andererseits eine der Schrauben 27
des Kabelsteckers 26 kontaktieren.
Vor allem dann, wenn die Kabelstecker 26 mit einem integrier
ten Ringstromwandler ausgerüstet sind, um die Phasenströme
messen zu können, ist auch eine Messung der Phasenströme
am anderen Wicklungsende, also im Bereich des Sternpunktes,
von Interesse. Bei dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbei
spiel ist deshalb über jeden der Fortsätze 4′′ der Durchführung
4 ein Ringstromwandler 31 geschoben, der mit seinem einen
Ende sich auf der Durchführung 4 abstützt. Um die Ringstrom
wandler 31 bezüglich der Fortsätze 4′ zu positionieren, ist
die Durchführung 4 mit je einer Positionierungskehle versehen.
Der Raum zwischen dieser Kehle und der die Sternpunktbrücke
bildenden Flachschiene 11 ist größer als die axiale Länge
der Ringstromwandler 31. Die von ihnen herausgeführten Meß
leitungen sind in Fig. 6 nicht dargestellt.
Claims (14)
1. System zur Herstellung von Verbindungen mit den Wicklungsenden
von mehrphasigen Drehstrommotoren, insbesondere von mehrphasigen Drehstrommotoren in Sternschaltung,
mit
- a) gleich ausgebildeten, stabförmigen Kontaktkörpern,
von denen je einer an jedem Wicklungsende vorzusehen
ist und von denen jeder
- a1) im Bereich seines einen Endabschnittes eine Aufnahme für das Wicklungsende hat,
- a2) wenigstens eine gegen sein freies Ende weisende Schulter aufweist und
- a3) mit einem Gewinde an seinem freien Endabschnitt versehen ist,
- b) Hülsen, von denen jede einen der Kontaktkörper auf einem Teil seiner Länge aufnimmt und sich bei einer axialen Belastung mittels einer in das Gewinde am freien Endabschnitt eingreifenden Mutter auf der Schulter des Kontaktkörpers abstützt,
dadurch gekennzeichnet, daß
- c) die Schulter (8′) jedes Kontaktkörpers (8) als ein sich gegen dessen freies Ende hin verjüngender Konus ausgebildet ist,
- d) jede Hülse als eine an der Schulter (8′) anliegende Kontakthülse (10) ausgebildet ist, und
- e) der Durchmesser des Kontaktkörpers (8) in dem zwischen der Schulter (8′) und dem mit dem Gewinde (9) versehenen freien Endabschnitt liegenden, von der Kontakthülse (10) umgebene Bereich kleiner ist als im Bereich des freien Endabschnittes.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Kontaktkörper (8) in einer in einer Durchführung
(4, 19, 21) liegenden Zone die Außenkontur eines Mehrkan
tes hat und daß diese Zone
mit einer korrespondierenden Mehrkant-
Innenkontur der Durchführung (4; 19, 21), in Eingriff steht.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Außenkontur des Kontaktkörpers bei einer dem Netzanschluß
zugeordneten Durchführung mit einer korrespondierenden
Mehrkant-Innenkontur einer Kontakthülse
(18) in Eingriff steht.
4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Sternpunkt zugeordneten Kontakthülsen (10) an
ihrem freien Ende eine plane Stirnfläche für die Kontak
tierung einer als Sternpunktbrücke dienenden Verbindungs
lasche (11) aufweisen.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder der an den sternpunktseitigen Wicklungs
enden vorgesehenen Kontaktkörper (8) einen Ringstromwand
ler (31) durchdringt.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Sternpunkt zugeordnete Durchführung (4) im Abstand
voneinander angeordnete, buchsenförmige Fortsätze (4′′)
aufweist, welche je eine der Kontakthülsen (10) auf einem
Teil von deren Länge umgeben und je einen der Ringstrom
wandler (31) tragen.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die dem Netzanschluß zugeordneten Kontaktkör
per (8) mit je einer Steckbuchse (25) für einen Kabelstecker
(26) verbunden sind.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Steckbuchse (25) oder der zugehörige Kabelstecker (26)
einen Ringstromwandler aufweist.
9. System nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakthülse (17) jedes der dem Netzanschluß zugeord
neten Kontaktkörper (8) durch einen dicht an ihr anliegen
den, aus einem elastischen Kunststoff bestehenden Dichtungs
körper (19) hindurchgeführt ist und eine auf dem Gewinde
abschnitt des Kontaktkörpers (8) angeordnete Kontaktmutter
(18) kontaktiert, die ihrerseits in eine Kontaktbohrung
(24) des in einen Gießharzkörper (22) eingebetteten
Buchsenkörpers (25′) einer der Steckbuchsen (25) eingreift.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gießharzkörper (22) im rechten Winkel zu seiner Aufnahme
für den Kabelstecker (26) mit einer mit der Kontaktbohrung
(24) fluchtenden, konischen Aufnahme für den Außenkonus
des Dichtungskörpers (19) versehen ist.
11. System nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet
durch eine am Motorgehäuse lösbar befestigte metallische
Brücke (20), an deren Unterseite dem Netzanschluß
zugeordnete Isolierkörper (21) lösbar befestigt sind,
die zusammen mit den Dichtungskörpern (19) die Durchführungen bilden,
wobei die Brücke (20)
je einen auf jede Durchführung (19, 21) ausgerichteten
Durchbruch aufweist, der den an den Isolierkörper (21)
anliegenden Abschnitt des zugehörigen Dichtungskörpers
(19) aufnimmt.
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Brücke (20) auf der vom Motorgehäuse wegweisenden Seite
die Durchbrüche konzentrisch umgebende Anlageflächen für
den Gießharzkörper (22) aufweist, der mit der Brücke
(20) durch Schrauben (23) verbindbar ist.
13. System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß an die Durchführung (4) für alle dem Stern
punkt zugeordneten Kontaktkörper (8) eine umlaufende Wand
(13) angeformt ist, die zusammen mit einem auf ihren oberen
Rand dicht auflegbaren Deckel (15) die Kontaktkörper (8),
die sie umgebenden Kontakthülsen (10) sowie die Verbindungs
lasche (11) gegenüber äußeren Einflüssen schützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4008328A DE4008328A1 (de) | 1990-03-15 | 1990-03-15 | System zur herstellung von verbindungen mit den wicklungsenden von mehrphasigen drehstrommotoren in sternschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4008328A DE4008328A1 (de) | 1990-03-15 | 1990-03-15 | System zur herstellung von verbindungen mit den wicklungsenden von mehrphasigen drehstrommotoren in sternschaltung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4008328A1 DE4008328A1 (de) | 1991-09-19 |
| DE4008328C2 true DE4008328C2 (de) | 1992-05-07 |
Family
ID=6402297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4008328A Granted DE4008328A1 (de) | 1990-03-15 | 1990-03-15 | System zur herstellung von verbindungen mit den wicklungsenden von mehrphasigen drehstrommotoren in sternschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4008328A1 (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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