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DE1270515B - Einrichtung zur Bremsbergfoerderung bzw. Schraegschachtfoerderung - Google Patents

Einrichtung zur Bremsbergfoerderung bzw. Schraegschachtfoerderung

Info

Publication number
DE1270515B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
conveyance
guides
station
traction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Grebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1270A priority Critical patent/DE1270515B/de
Publication of DE1270515B publication Critical patent/DE1270515B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/04Transport of mined material in gravity inclines; in staple or inclined shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Bremsbergförderung bzw. Schrägschachtförderung Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Bremsbergförderung bzw. Schrägschachtförderung unter Verwendung zweier in nebeneinanderliegenden Führungen verfahrbarer Fördergefäße, die an ihrem oberen Ende durch ein über eine Antriebsstation laufendes und an ihrem unteren Ende durch ein über eine Umkehrstation laufendes Zugmittel miteinander verbunden sind. Die bekannten Ausführungsformen von Einrichtungen dieser Art sind in ihrer Leistung begrenzt. Eine geschlossene Bandanlage würde selbstverständlich höhere Leistungen bringen können. Diese Möglichkeit ist aber sehr aufwendig, namentlich wenn zwei in umgekehrter Richtung fördernde geschlosseneBandanlagen nebeneinander eingesetzt werden sollten. Außerdem müßte damit gerechnet werden, daß diese Bandanlagen auf ihrer vollen Länge beladen werden, was bei entsprechend langer Strecke zu außerordentlich hohen Belastungen des Zugmittels und der oberen Kehre führt. Werden diese Belastungen durch Verwendung von Zwischenantrieben, die auf beide Trume wirken, unterteilt, so ergibt sich umgekehrt bei ungleichmäßiger Beladung der den einzelnen Zwischenantrieben zugeordneten Förderabschnitte die Schwierigkeit, diese Antriebe zu synchronisieren, um zu vermeiden, daß Kraftreserven an einen einem anderen Zwischenantrieb zugeordneten Abschnitt des Förderers abgegeben werden und dadurch doch eine L7berlastung des Zugmittels stattfindet.
  • Um alle diese Schwierigkeiten zu vermeiden und eine leistungsfähige Förderanlage mit weitgehendem Ausgleich der bergauf zu ziehenden und der bergab zu bremsenden Kräfte zu haben, schlägt die Erfindung vor, daß in einer Anlage der eingangs beschriebenen Art die Fördergefäße als Bandzüge ausgebildet sind, deren Führungen mindestens an ihrem einen Ende je eine Umkehre aufweisen, die in an sich bekannter Weise sowohl für die Umlenkung der Bandzüge als auch für die Umlenkung des Zugmittels geeignet und mit einer daran anschließenden, der Länge eines Bandzuges entsprechenden Führung für das Untertrum versehen ist, wobei jeweils dort, wo die nebeneinanderliegenden Führungen enden, zwischen ihnen die Antriebsstation und die Umkehrstation des Zugmittels angeordnet sind. Als Zugmittel kann dabei ein Seil verwendet werden, das z. B. durch eine Parabolscheibe angetrieben und von der Umkehrstation her gespannt gehalten wird. Antriebsstation und Umkehrstation des Zugmittels befinden sich dabei also nicht, wie bei der bekannten Bandzugfördereinrichtung, im Zugstrang des Bandzuges, sondern es ist für zwei Bandzüge je ein besonderer Führungsstrang vorgesehen und dort, wo diese je dem Pendelverkehr eines Bandzuges dienenden Führungen aufhören, ist zwischen ihnen die Antriebsstation und Umkehrstation des Zugmittels vorgesehen, das, wie bei der Bremsbergförderung üblich, beiden nebeneinanderliegenden Führungen zugeordnet ist, nun aber nicht notwendig am oberen und unteren Ende des Bremsberges seine Antriebs-und Umkehrstation aufweist, sondern - wenn das Fördertrum dort mit einer Umkehre versehen ist -am Ende des anschließenden Untertrums.
  • Der beste Ausgleich der bergauf und der bergab stehenden Kräfte ist zu erzielen, wenn die Bandzüge an beiden Enden der Förderstrecke über eine Kehre umgelenkt werden. Dies hat zugleich den Vorteil, daß die Bandzüge sowohl am oberen als auch am unteren Ende der Anlage über Kopf entladen wer= den können. Die Antriebsstation für das Seil befindet sich dann am unteren Ende des Untertrums für den. bergauf fahrenden Zug, während sich die Umkehrstation für das Seil am oberen Ende des Untertrums für den bergab fahrenden Bandzug befindet.
  • Dient der jeweils bergauf fahrende Bandzug lediglich der Personenbeförderung, benötigt er also keine Kopfkehre, so kann in den beiden nebeneinanderliegenden Führungen der Bandzüge in einem der Bandzuglänge entsprechenden Abstand von der Antriebsstation des Seiles ein Zwischenantrieb für den Bandzug angeordnet sein, der die bis dahin von dem ablaufenden Bandzug an die Antriebsstation des Seiles gelieferten Kräfte ersetzt und in etwa die zusätzlichen Kräfte zum Hochziehen dieses Bandzuges im Rücktrum aufbringt.
  • Wenn es die örtlichen Verhältnisse zulassen, so kann die Beladestelle für die abwärts fördernden Bandzüge aber auch - ohne Anordnung einer Kehre am oberen Ende der Bandzuggerüste - auf einem Sattel liegen und etwa eine Bandzuglänge von der Antriebsstation des Seiles entfernt sein, wobei das Traggerüst der Bandzüge von der Beladestelle in Richtung auf die Antriebsstation des Seiles etwa horizontal verläuft oder nach Möglichkeit leicht abfällt. Die Beladung des Bandzuges wird in diesem Falle durchgeführt, während der andere Bandzug sich entlädt und langsam um die untere Kehre läuft. Der vollbeladene Bandzug fährt dann mit voller Geschwindigkeit zurück und fördert nun-seinerseits das Ladegut zur unteren Kehre. .
  • Um namentlich bei Verwendung von Bandzügen für die Seilfahrt eine zusätzliche Sicherheit gegen ein mögliches Reißen des Seiles zu haben, sind zweckmäßig die Schienenführungen der Bandzüge mindestens im Obertrum mit einer Verzahnung versehen, die z. B. in den Stegen bzw. oberhalb oder unterhalb der Flansche der seitlich angeordneten U-Schienen der Bandzuggerüste vorgesehen ist. In diese Verzahnung greift ein vorzugsweise am oberen Ende der Bandzüge angeordnetes Fahrzeug ein, das nach einem nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlag mit einem Paar von gegenläufigen Zahnrädern versehen ist, derenAchsen senkrecht zur Förderebene stehen. Die Zahnräder, die nach dem genannten Vorschlag zum Antreiben der Bandzüge dienen, laufen in diesem Fall jedoch leer um, stehen dabei aber unter der Wirkung einer durch die Spannung des Zugmittels offen gehaltenen Bremse, die sich bei Wegfall dieser Spannung schließt. Ein Bremsen an den Wellen der Zahnräder bringt eine höhere Sicherheit als das Zusammenwirken von Bremsen mit den Führungen des Bandzuges, die notwendigerweise Stoßstellen aufweisen, an denen plötzliche Schläge auftreten könnten. Grundsätzlich ist es auch möglich, das mit dem Zahnräderpaar versehene Fahrzeug als Antriebsfahrzeug zur Unterstützung der Antriebsstation des Zugseiles zu benutzen. Auf diese Weise kann z. B. auf den oben erwähnten Zwischenantrieb verzichtet werden.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, die gemäß F i g. 1 in Seitenansicht, gemäß F i g. 2 in Draufsicht dargestellt ist.
  • Mit 1, 1' sind die beiden wechselweise aufwärts und abwärts fahrenden Bandzüge bezeichnet, mit 2, 2' das Obertrum der Gerüste, in denen sie verfahren werden, mit 3, 3' die Kehren am unteren Ende dieser Gerüste, mit 4, 4' das an diese Kehren anschließende Untertrum für die Bandzüge, mit 5 die Umkehrstation für das Seil, mit 6 die z. B. als Parabolscheibe ausgebildete Antriebsstation für das Seil. Diese Stationen sind gegen das Gerüst verspannt. 7 bezeichnet das Seil selbst, das von dem mit dem Bremsfahrzeug 8 versehenen oberen Ende des Bandzuges 1, über die Antriebsstation 6 zu dem mit dem Bremsfahrzeug 8' versehenen oberen Ende des Bandzuges 1' reicht. 7' bezeichnet das Rückseil, das bei der eingezeichneten Stellung der Bandzüge vom anderen Ende des Bandzuges 1 über die Umkehre 3 des Bandzuggerüstes 2 in dessen Untertrum 4, von dort über die Umkehrstation 5 in das Untertrum 4' des anderen Bandzuggerüstes reicht und während der Abwärtsförderung des Bandzuges 1 im Gerüst 2, 3, 4 entsprechend kürzer, im Gerüst 4', 3', 2' entsprechend länger wird. Das Seil 7, 7' kann über Rollen, die unterhalb (im Rücktrum oberhalb) der Bandglieder zwischen den Schienen der Gerüste 2, 4 und 2', 4' angeordnet sind, und in den Umkehren 3, 3' über Seilscheiben geführt sein.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Bremsbergförderung bzw. Schrägschachtförderung unter Verwendung zweier in nebeneinanderliegenden Führungen verfahrbarer Fördergefäße, die an ihrem oberen Ende durch ein über eine Antriebsstation laufendes und an ihrem unteren Ende durch ein über eine Umkehrstation laufendes Zugmittel miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördergefäße als Bandzüge (1,1') ausgebildet sind, deren Führungen (2,2) mindestens an ihrem einen Ende je eine Umkehre (3, 3') aufweisen, die in an sich bekannter Weise sowohl für die Umlenkung der Bandzüge als auch für die Umlenkung des Zugmittels (7,7') geeignet und mit einer daran anschließenden, der Länge eines Bandzuges entsprechenden Führung (4, 4') für das Untertrum versehen ist, wobei jeweils dort, wo die nebeneinanderliegenden Führungen enden, zwischen ihnen die Antriebsstation (6) und die Umkehrstation (5) des Zugmittels angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen der Bandzüge mindestens im Obertrum mit Zahnschienen ausgerüstet sind, in die ein vorzugsweise am oberen Ende der Bandzüge angeordnetes Fahrzeug (8, 8') mit einem Paar von gegenläufigen Zahnrädern eingreift, deren Achsen senkrecht zur Förderebene verlaufen, wobei die Zahnräder unter der Wirkung einer durch die Spannung des Zugmittels (7,7') ofEengehaltenen Bremse stehen, die sich bei Wegfall dieser Spannung schließt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1067 755.
DEP1270A 1967-04-28 1967-04-28 Einrichtung zur Bremsbergfoerderung bzw. Schraegschachtfoerderung Pending DE1270515B (de)

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Publication Number Publication Date
DE1270515B true DE1270515B (de) 1968-06-20

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ID=5660991

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DE (1) DE1270515B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067755B (de) * 1957-11-02 1959-10-29 Hauhinco Maschf Foerderer fuer den Untertagebergbau

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067755B (de) * 1957-11-02 1959-10-29 Hauhinco Maschf Foerderer fuer den Untertagebergbau

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