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DE1270341B - Teilbelagscheibenbremse - Google Patents

Teilbelagscheibenbremse

Info

Publication number
DE1270341B
DE1270341B DE19661270341 DE1270341A DE1270341B DE 1270341 B DE1270341 B DE 1270341B DE 19661270341 DE19661270341 DE 19661270341 DE 1270341 A DE1270341 A DE 1270341A DE 1270341 B DE1270341 B DE 1270341B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
disc
arms
slide rails
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661270341
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Hoeffner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergische Stahl Industrie
Original Assignee
Bergische Stahl Industrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergische Stahl Industrie filed Critical Bergische Stahl Industrie
Priority to DE19661270341 priority Critical patent/DE1270341B/de
Publication of DE1270341B publication Critical patent/DE1270341B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/02Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
    • F16D55/22Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads
    • F16D55/224Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members
    • F16D55/225Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members the braking members being brake pads
    • F16D55/226Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members the braking members being brake pads in which the common actuating member is moved axially, e.g. floating caliper disc brakes
    • F16D55/2262Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by clamping an axially-located rotating disc between movable braking members, e.g. movable brake discs or brake pads with a common actuating member for the braking members the braking members being brake pads in which the common actuating member is moved axially, e.g. floating caliper disc brakes the axial movement being guided by open sliding surfaces, e.g. grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES ^fW PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
F16d
Int. CL:
Deutsche Kl.: 47 c
P 12 70 341.2-12
9. Februar 1966
12. Juni 1968
Die Erfindung betrifft eine Teilbelagscheibenbremse mit auf einer Seite der Bremsscheibe angeordnetem Bremsträger und einem die Bremsscheibe umgreifenden U-förmigen Bremssattel, der sich über zu dem durch den Flächenschwerpunkt der Bremsbeläge verlaufenden Radius parallele Flächen an beiden, in Umfangsrichtung der Bremsscheibe gesehen, versetzt angeordneten Armen des Bremsträgers abstützt und wobei beide Schenkel des Bremsträgers mittels an den Bremsträgerarmen befestigten, achsparallelen, über die Bremsscheibe hinweg geführten Gleitschienen verschiebbar geführt sind.
Es ist bekannt, bei einer Scheibenbremse der vorbezeichneten Art am Ende der Arme eines auf einer Seite der Bremsscheibe angeordneten Bremsträgers Gleitschienen anzuordnen, welche über die Bremsscheibe hinweggreifen und auf denen der Bremssattel geführt ist. Diese Gleitschienen bilden mit den Armen des Bremsträgers eine Einheit und sind in sich völlig starr ausgebildet. Darüber hinaus sind sie relativ kurz und dick ausgebildet. Daraus ergibt sich, daß schon bei geringem Verschleiß der führenden Flächen der Gleitschienen der Bremssattel in unerwünschtem Maße zur Bremsscheibenebene verkippen kann. Dadurch werden nicht nur die Bremsbeläge einseitig abgenutzt, sondern es entstehen auch unerwünschte Geräusche. Zusätzlich werden z. B. noch infolge von Fahrzeugschwingungen die aufeinanderliegenden Flächen der Gleitschienen und des Bremssattels stark beansprucht, weshalb mindestens die Gleitschienen aus hochwertigem vergütetem Material hergestellt werden müssen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die angeführten Nachteile zu vermeiden und zusätzlich zu einer breiteren und damit sicheren Führung eine Dämpfung der Schwingungen des Bremssattels zu ermöglichen.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die die Bremsscheibe übergreifenden Arme der Gleitschienen in einer zu den Abstützflächen zwischen dem Bremssattel und den Armen des Bremsträgers parallelen Ebene federnd ausgebildet sind.
Vorteilhaft sind die Gleitschienen auf die Arme des Bremsträgers aufgeschraubt.
Der Vorteil dieser Konstruktion besteht darin, daß der Bremssattel eine sehr viel breitere Führungsbasis hat, wodurch die Bremsbeläge auch noch bei Verschleiß der Führung nicht unzulässig weit aus ihrer Parallellage zur Bremsscheibe herausgehen können. Auch werden die vom Fahrzeug kommenden Schwingungen gedämpft, so daß der Bremssattel Teilbelagscheibenbremse
Anmelder:
Bergische Stahl-Industrie,
5630 Remscheid, Papenbergerstr. 38
Als Erfinder benannt:
Rudolf Höffner, 5630 Remscheid
wesentlich ruhiger liegt und keine störenden Geräusche auftreten können.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, F i g. 2 eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt an gleicher Stelle wie Fig. 1.
so Nach den Fig. 1 und 2 ist 11 die Bremsscheibe, welche von dem U-förmig ausgebildeten Bremssattel 12 von außen umfaßt wird. Auf der einen Seite des Bremssattels 12 sind die Bremsbetätigungszylinder 13 angeordnet, welche hydraulisch oder pneumatisch betätigt werden können und dabei gegen die lose Bremsbacke 14 drücken. Mit dem nicht drehenden Teil der Achse ist ein Bremsträger 15 verbunden, welcher sich U-förmig nach oben öffnet. Der Bremssattel 12 und die lose Bremsbacke 14 sind an den Armen des Bremsträgers 15 mittels der aus Gleitkeilen 16 aufgebauten Gleitschienen axial verschieblich aufgehängt. Die Gleitschienen 16 sind mittels der Schrauben 17 auf den Bremsträgerarmen befestigt. Unterhalb der Gleitschienen 16 sind noch Gleitflächen 18 an den Bremsträgerarmen vorgesehen, gegen die sich der Bremssattel 12 und die lose Bremsbacke 14 beim Bremsen anlegen.
Die Gleitschienen 16 sind dabei so angeordnet, daß sie sich im Bereich einer vom Schwerpunkt der Bremsbeläge 19 ausgehenden Geraden befinden, wobei diese Gerade ihrerseits lotrecht auf der dem Bremsbelagschwerpunkt und den Achsendrehpunkt verbindenden Linie steht. Die Gleitflächen 18 liegen parallel zu der letztgenannten Linie.
Gemäß der Fig. 2 sind die Gleitschienen 16 über die Bremsträgerarme und die Bremsscheibe 11 hinaus so weit verlängert, daß der gesamte Bremssattel 12 geführt wird. Dazu sind an der den Betätigungszylindern 13 gegenüberliegenden Wand 20 des Bremssattels 12 Ansätze 21 angebracht, in denen eine auf die Verlängerung 22 der Gleitschienen 16 passende Nut vorhanden ist. Im Bereich der Brems-
809 559/239
scheibe 11 trägt die Verlängerung 22 der Gleitschiene 16 eine Aussparung 23, wodurch die Gleitschienen 16 möglichst nahe an die Bremsscheibe herangerückt werden können. Dies ist notwendig, damit möglichst wenig Raum zwischen Radfelge und Bremsscheibe für die zusätzlichen Teile, wie Bremssattel und Gleitschiene, verlorengeht.
Die Verlängerung 22 der Gleitschienen 16 ist keilförmig mit sich nach hinten verjüngendem Ende ausgebildet. Dadurch erreicht man, daß die Verlangerung 22 etwas federt, wodurch sich der Bremssattel 12 besser den immer vorhandenen kleinen Ungleichmäßigkeiten der Bremsscheibe 11 anpassen kann. Durch diese federnde Aufhängung des Bremssattels 12 wird außerdem wirkungsvoll verhindert, daß klappernde Geräusche auftreten, welche durch Schwingen des Bremssattels in seiner Führung auftreten können. Die von der Fahrbahn auf den Bremssattel übertragenen Stöße werden also weitgehend gedämpft. Diese Dämpfung kann dadurch den verschiedenen Anforderungen angepaßt werden, daß die Verlängerung 22 der Gleitschienen 16 dicker oder dünner ausgeführt wird, wodurch die Federung verschieden eingestellt werden kann. Lediglich die in den Nuten des Bremssattels liegenden Teile müssen immer die richtige Dicke besitzen. Zur Vergrößerung der Federung kann aber auch die Aussparung 23 variiert werden. Falls die Notwendigkeit besteht, kann in den Nuten des Bremssattels noch zusätzlich ein dämpfendes Material eingelegt sein.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Teilbelagscheibenbremse mit auf einer Seite der Bremsscheibe angeordnetem Bremsträger und einem die Bremsscheibe umgreifenden U-förmigen Bremssattel, der sich über zu dem durch den Flächenschwerpunkt der Bremsbeläge verlaufenden Radius parallele Flächen an beiden, in Umfangsrichtung der Bremsscheibe gesehen, versetzt angeordneten Armen des Bremsträgers abstützt und wobei beide Schenkel des Bremsträgers mittels an den Bremsträgerarmen befestigten achsparallelen über die Bremsscheibe hinweg geführten Gleitschienen verschiebbar geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bremsscheibe (11) übergreifenden Arme (22) der Gleitschienen (16) in einer zu den Abstützflächen (18) zwischen dem Bremssattel (12) und den Armen des Bremsträgers (15) parallelen Ebene federnd ausgebildet sind.
2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschienen (16) auf die Arme des Bremsträgers (15) aufgeschraubt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1078 886;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1885 361;
österreichische Patentschrift Nr. 23 024;
französische Patentschrift Nr. 1358 613;
USA.-Patentschrift Nr. 3166158.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 559/239 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE19661270341 1966-02-09 1966-02-09 Teilbelagscheibenbremse Pending DE1270341B (de)

Priority Applications (1)

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Applications Claiming Priority (2)

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DEB0085727 1966-02-09

Publications (1)

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